Ich habe mit einem PIC einen Beeper aufgebaut, der eine Melodie summt.
Nachdem ich C1 kurzgeschlossen habe, funktioniert das auch. Allerdings
relativ leise.
Auf dem LS steht 0,5W, 8Ohm. Das ergibt 28 Ohm als Vorwiderstand bei 9V.
Hilft es viel, wenn ich R3 durch 100 Ohm ersetze oder ist der
Lautsprecher einfach leise?
du hast sicher mit einer emitterschaltung gerechnet und nicht mit einer
kollektorschaltung. dir fehlen als 0.6..0.7V.
entweder, den richtigen transistor oder die richtige beschaltung nehmen.
Ich würde dem Q1 einfach mal einen Emitterwiderstand spendieren, denn so
wie die Schaltung jetzt ist, wird der Kondensator C1 einmal aufgeladen
und dann ist es vorbei. C1 muß auch irgendwie wieder entladen werden.
Ich sehe hier keine Möglichkeit für C1, sich wieder zu entladen.
Pauschal würde ich jetzt sagen: R2 weg, + von C1 an C von Q1 und E von
Q1 an GND. (Ggf. R2 in Serie zu C1).
Neben dem bereits geschriebenen würde ich auch mal kontrollieren, wie
stark die Versorgungsspannung einbricht falls diese aus einer
9V-Blockbatterie entnommen wird, welche dauerhaft keine 250mA liefern
kann.
Manchmal ist weniger (Leistung) doch mehr - es macht mehr Sinn, ein
wenig mit der Frequenz zu experimentieren um in einen für den
Lautsprecher günstigeren Bereich zu kommen.
Otto
Es kommen in deiner Schaltung eh nicht mehr als 4.3V am Emitter von Q1
raus, aber das reicht ja auch für über 2 Watt.
Vergiss also deine 9V, vergiss die Vorwiderstände, bau's einfach so:
+5V
|
+--|< NPN, BC547 reicht nicht, BC338 oder BC368
| |E
RB7 --+ +---Elko---Lautsprecher-- Masse
| |E
+--|< PNP, BC557 reicht nicht, BC328 oder BC369
|
Masse
Das bringt 2V an 8 Ohm also recht genau 0.5 Watt.
Wegen mehr Lautstärke kann ich nur die Seite von Hannes Lux empfehlen:
http://www.hanneslux.de/avr/divers/melody/melody02.html
macht ganz gut Krawall (auch mit nem PIC ;)
Und wenn ich 9V lese: Kann es sein das du einen 9V Block nutzt? Der
bringt ggf. nicht genug "Power" für die gewünschte Lautstärke.
Michael M., nachdem ich die Diode miteingerechnet habe komme ich auf
13,2 Ohm. Da der 9V-Block nicht immer exakt 9V liefert, müßten 10 Ohm
reichen.
Läubi: Ja, mir ist auch aufgefallen, daß er schnell leer wird. Mal nach
einer Alternative umsehen...
Kerl schrieb:> MaWin, wie kommst du auf 4,3V?
5V - Ube(NPN). Die Untere Grenze liegt dabei bei 0,7V (0V + Ube(PNP)).
Gegentaktschaltung nennt man das.
EDIT: Ach so, du meinst in deiner Schaltung. Zitier doch mal vernünftig!
;-)
Da hast du den oberen NPN Transistor als Emitterfolger, und deswegen
ebenfalls 5V (Aus dem Portpin) minus der Spannung an der Ube Strecke.
5V minus basisspannung wegen kollektorschaltung.
ich würde dir übrigens auch einer push-pull stufe mit kopplungs-C raten.
das bekommst du sogar noch einigermaßen leicht in deine jetzige
schaltung integriert.
Kerl schrieb:> Ich habe es gesehen. Schau genauer hin, der Kollektor ist über die> Widerstände mit 9V(!) verbunden, die 5V führen zum Prozessor.
Der Strom von Basis nach Emitter bestimmt den Strom durch die Last in
deinem Fall. Aber die Spannung an der Basis kann maximal 5V werden.
Damit aber Strom durch die Basis fließt, muss der Emitter um Ube
niedriger sein. Ansonsten fließt kein Strom mehr in die Basis. Deswegen
wird der Lautsprecher nicht 9V sehen, sondern ~ 4,3V.
Die 10 Ohm saugen beim ersten Einschalten bereits in kurzer Zeit Deine
Batterie leer !
Die Schaltung und ein 8-Ohm-Lautsprecher sind ungeeignet mit einer
9V-Batterie betrieben eine grössere Lautstärke zu erzeugen.
Die Schaltung von Q1 und R3 ist bei Batteriebetriebenem Betrieb mehr als
Kriminell, da der Transistor die 10R kurzschließen muss, wenn er ein Low
Ausgeben möchte. Da fließen fast 0,9Ampere.
Was spricht denn gegen die schon öfter erwähnte Gegentaktendstufe?
Lauter und Batteriebetrieb mit der Blockbatterie passt sowieso nicht
zusammen. Es geht da eher erstmal um das Prinzip, es lauter werden zu
lassen. Am Ende sollte der Vorschlag von MaWin umgesetzt werden mit
220µF Elko und noch einem SWerienwiderstand zum Lautsprecher. Dieser
wird in seiner Größe den Kompromiss zwischen Lautstärke und
Stromverbrauch festlegen. Wobei ein 16 oder 32 Ohm Lautsprecher das
Beste wäre, wenn man die Wahl hätte.
Kerl schrieb:> Vorher hatte ich 22k zwischen Emitter & Masse, dann kam kein Ton heraus.
Logisch.
Wenn sichs der Strom aussuchen kann ob er lieber
* durch den Transistor und die 22k
* oder durch die 8 Ohm vom Lautsprecher darf
wird er sich auf alle Fälle für die 8 Ohm entscheiden. Und das auch
dann, wenn der Transistor leitet.
Kerl schrieb:> Karl heinz Buchegger, das dachte ich mir bereits.
Könntest du dir bitte angewöhnen ganz rechts im Fenster, in dem der
Beitrag dargestellt wird, auf den du antworten willst, auf 'Antwort mit
Zitat' zu drücken?
Es wäre dann viel leichter nachzuverfolgen, wer welche Antwort auf
wessen Beitrag geschrieben hat.
Danke.
Ein Piezo ist ein auf Lautstärke optimiertes Bauteil - du schaltest
irgendwelche Bauteile zusammen und erhoffst Dir ein Wunder.
Viele erfolgverstprechende Lösungen wurden bereits genannt.
Otto schrieb:> du schaltest> irgendwelche Bauteile
Ganz im Gegenteil, unterstelle mir nichts. Ich schalte die richtigen
Bauteile zusammen, sonst würde die Schaltung gar nicht funktionieren.
Was wir hier machen ist Optimierung.
Ich unterstelle Dir nichts, ich fasse alle Fakten zusammen !
Die richtige Schaltung für einen 8-Ohm-Lautsprecher ist hier abgebildet:
http://www.hanneslux.de/avr/divers/melody/melody02.html
und diese Schaltung ist Dir bekannt, wie Dein Post im Analogforum
beweist !
Kerl schrieb:> Was wir hier machen ist Optimierung.
Na ja. Optimierung ist das noch nicht :-)
Es ist eher ein: sie funktioniert fast gar nicht
zu einem: sie funktioniert ein bischen besser
Kerl schrieb:> Aber was sagt dir dieser Wert nun, woraus leitest du gerade diesen Wert> ab?
Bei 10Hz hast Du entweder einen 1,6 kOhm oder einen 72 Ohm Vorwiderstand
vor dem Lautsprecher, damit bleibt weniger Spannung für den Lautsprecher
bei 10µF - also geringere Lautstärke. Je höher die Frequenz, um so höher
die Lautstärke (Hochpass) - das will man ja vermeiden.
Man könnte auch sagen bei Rechtecksignal: Der kleine Kondensator ist
schneller ge-/ entladen, es fließt nur ein kurzer Stromimpuls. Das
ergibt auch kleinere Lautstärke.
dass sie funktioniert ^^
bei deiner varainte wird der kondensator nicht mehr leer.
er wird geladen und kann sich gegen nichts entladen.
bei der push-pull-stufe wird der C über den zweiten transistor wieder
entladen.
Bau doch die Gegentaktendstufe erst mal mit 5V auf. Alles andere macht
eh keinen Sinn, da du selbst bei 9V Versorgungsspannung nicht mehr
Spannung am Ausgang hinkriegst. Man sollte sich schon ein wenig mit den
Sachen auskennen, mit denen man arbeitet. Lies dir mal was zur
Gegentaktendstufe/Emitter-Folger durch.
Ich las gerade, daß der PNP-Transistor gleiche Eigenschaften wie der
NPN-T haben muß. Was passiert, wenn ich eine Gegentaktendstufe aus einem
bd138 und bc547b Transistor aufbaue und mit 5V verbinde?
alles explodiert...
wie simon schon sagt: lern dir mal ein bisschen grundwissen an.
momentan stolperst du einfach nur von einem dunklen eck ins andere und
weißt jedes mal nicht, warum du nichts siehst. das bringt kein licht in
die sache.
eine gute basis wäre Transistor zu lesen und zumindest im großen
udn ganzen zu verstehen.
dann weißt du auch mit unseren hilfestellungen mehr anzufangen.
Bei dem Lautsprecher: Vermutlich durch eine Schallwand,
die verhindert, daß das was er an Luftdruck vorne aufbaut, gleich
rumläuft und sich mit dem Unterdruck hinten auslöscht.
Oder eben einer geschalossenen Box.
Zwar begrenzt auch der Elko die Frequenz nach unten und müsste grösser
werden um tiefe Frequenzen nicht abzusenken, aber die fehlende
Schallwand wird vorher zuschlagen.
MaWin schrieb:> Bei dem Lautsprecher: Vermutlich durch eine Schallwand,> die verhindert, daß das was er an Luftdruck vorne aufbaut, gleich> rumläuft und sich mit dem Unterdruck hinten auslöscht.>> Oder eben einer geschalossenen Box.
Siehe Bild. Was könnte ich am Gehäuse ändern?
>>C1 macht keinen Sinn.>In welchem Schaltplan? Hannes oder Kerls? In beiden machen sie>eigentlich schon Sinn.
Welchen? Das ist jetzt eine ernst gemeinte Frage. Ich sehe zumindest in
Kerls Plan keinen Sinn. Auch mit der Gegentaktvariante sehe ich keinen
Sinn. Wäre schön, wenn jemand kurz etwas dazu schreiben könnte. Danke.
High Performer schrieb:>>>C1 macht keinen Sinn.>>>In welchem Schaltplan? Hannes oder Kerls? In beiden machen sie>>eigentlich schon Sinn.>> Welchen? Das ist jetzt eine ernst gemeinte Frage. Ich sehe zumindest in> Kerls Plan keinen Sinn. Auch mit der Gegentaktvariante sehe ich keinen> Sinn. Wäre schön, wenn jemand kurz etwas dazu schreiben könnte. Danke.
Er koppelt den Gleichanteil aus, weil Lautsprecher einen
Gleichspannungsanteil üblicherweise nicht mögen.
MaWin, redest du über den Pfeil oder die Anschlüsse B C E ? Du mußt
schon deutlich werde, sonst ist deine Aussage sinnlos.
An welches Dämmaterial denkst du?
MaWin, redest du über den Pfeil oder die Anschlüsse B C E ? Du mußt
schon deutlich werde, sonst ist deine Aussage sinnlos.
An welches Dämm-Material denkst du?
Ja, MaWin, du musst echt deutlicher werden!
Kann doch nicht sein, dass du einfach sowas sagst und er dann selbst das
kleine bisschen denken muss.
Also wirklich, MaWin, echt sinnlos!