Hallo liebes Forum,
ich habe schon nach der Parallelschaltung von Transistoren gesucht,
komme aber eben nur auf Beispiele mit NPN Transistoren. Damit die
kleinen Unterschiede zwischen parallelgeschalteten Transistoren nicht
ins Gewicht fallen und somit durch Erwärmung den ohnehin schon stärker
belasteten NPN Transistor noch weiter belasten, setzt man hier
Emitterwiderstände ein. OK. Wie sieht das bei PNP Transistoren aus oder
wie im Anhang zu sehen, bei dem BC557 aus dem Franzi's Tesla Energie
Baukasten. Hier habe ich ja einen Emitterwiderstand und sogar einen
recht großen.... Kann ich also einfach einen weiteren 470 Ohm Widerstand
und einen BC557 parallel schalten und Basen und Kollektoren verbinden?
Oder brauche ich hier gar einen Kollektorwiderstand?
Vielen lieben Dank und beste Grüße,
Johannes
Der 470Ohm Widerstand hat hier doch mehrere Funktionen.
Er begrenzt den Basisstrom und auch den Strom durch die LED.
Du kannst mehrere 557 parallel schalten, du musst nur damit rechnen das
sich einige Teile in Rauch auflösen oder, je nach Stromquelle, zumindest
Tendenz in die Richtung zeigen.
Hi Ihr,
nun ja ich wollte eben die Ausgangsleistung der Schaltung erhöhen, und
da ich dank alltransistors.com nicht wirklich einen mir bekannten oder
zumindest nach C** gängigen Vergleichstyp mit höherer Leistungsaufnahme
gefunden hatte, dachte ich an Parallelschaltung. ...
Grüße,
Johannes
Johannes schrieb:> nun ja ich wollte eben die Ausgangsleistung der Schaltung erhöhen
Es gibt durchaus kräftigere Transistoren als den 100mA BC557.
BC327 (500mA), BD136 (1.5A), BD242 (3A), BD250 (25A)
aber je grösser der Strom ist den sie schalten sollen,
um so mehr Strom brauchen sie selbst als Steuerstrom,
man kann die Schaltung also nicht beliebig verstärken,
ohne auch die anderen Teile anzupassen.
Zudem schalten die grossen Transistoren keine 13MHz mehr.
Diene Schaltung ist rkitsich was die Anpassung zwischen
dem Oszillator und dem Schwingkreis angeht, wenn du also
den Eindruck hast als ob die Leistung schwach ist, dann
sollte man die besser "tunen" durch nachmessen und
justieren (von Amplitude des Quartzoszillators durch
zum Quartz und Transistorexemplar passende Widerstandswahl
und durch anpassen der Resonentfrequenz des Schwingkreises
durch kleine mechanische Modifikation der Übertragerspulen.
Nicht dorch einen zweiten Transistor.
MaWin schrieb:> Es gibt durchaus kräftigere Transistoren als den 100mA BC557.>> BC327 (500mA), BD136 (1.5A), BD242 (3A), BD250 (25A)>> aber je grösser der Strom ist den sie schalten sollen,> um so mehr Strom brauchen sie selbst als Steuerstrom,> man kann die Schaltung also nicht beliebig verstärken,> ohne auch die anderen Teile anzupassen.>> Zudem schalten die grossen Transistoren keine 13MHz mehr.
warum kommt mir das nur so falsch vor?
1A Ic
Hfe 30000
200 MHz
https://www.fairchildsemi.com/datasheets/BC/BC516.pdf
Joachim B. schrieb:> warum kommt mir das nur so falsch vor?
Weil Du das Absinken der Verstärkung dabei vergessen hast und man bei 10
mA (um die 200 MHz zu schaffen) mit 10 mA ansteuern muß?
:)
Joachim B. schrieb:> BD250 (25A)>>>> Zudem schalten die grossen Transistoren keine 13MHz mehr.>> warum kommt mir das nur so falsch vor?>> BC516> 1A Ic> Hfe 30000> 200 MHz
Ich schrieb "die grossen" und nicht TO92 Winzkram.
Schau mal nach dem BD250.
Es wird halt um so schlechter, um so grösser sie sind.
MaWin schrieb:> Ich schrieb "die grossen" und nicht TO92 Winzkram.
ja ist klar aber auch da gibt es PNP als Darlington bis einige MHz
Johannes schrieb:> bei dem BC557
aber da er 2 von diesen parallel schalten wollte gehe ich davon aus das
er nur Strom am Collector braucht -> 2xBC557 den ein BC516 locker
schaffen kann.
Vielen Dank für Eure Antworten!
Nehmen wir mal an ich würde den 470 Ohm Widerstand durch einen - sagen
wir mal - 50-100 Ohm ersetzten (HF Drosseln) wollen und zudem schiebe
ich die Spannung auf etwa 12V. Dann muss unser kleiner BC557 120-240 mA
aushalten und irgendwohin mit den 1.5-3W.
Da wie gesagt wurde, man schwerlich derartig schnelle und gut
verstärkende PNP Transistoren in einigermaßen brauchbaren Gehäusen DPAK,
TO-220 etc. findet dachte ich eben ob sich mehrere kleiner Transistoren
diese Arbeit teilen können.
Wäre zwar dann nich mehr elegant aber 'simpel'. Aber besser wird es hier
sein vielleicht einen (Low Ugs) MOSFET für diesen Job heranzuziehen ...
was meint ihr?
Liebe Grüße,
Johannes
Johannes schrieb:> was meint ihr?
Hochfrequenzschaltungen funktionieren um so besser, je besser das
Finetuning ist.
Also Quartzoszillator durch leichte Bauelementewertänderungen auf
maximale schöne Sinusamplitude abstimmen und Schwingkreis auf höchste
Resonanzüberhöhung. Die LED begrenzt die Spannung an der Primärspule,
man sollte also überlegen, was man mit der macht, und die Primärspule
ist gleichspannungsmässig gekoppelt, auch nicht so schlau.
Dickere Transistoren an die Schaltung zu machen ist genau so schlau wie
dem Trabbi 300mm Socken an die Hinterachse zu schrauben.
Johannes schrieb:> Vielen Dank für Eure Antworten!
liest du die überhaupt?
Joachim B. schrieb:> aber da er 2 von diesen parallel schalten wollte gehe ich davon aus das> er nur Strom am Collector braucht -> 2xBC557 den ein BC516 locker> schaffen kann.
was schrieb ich hier?
Johannes schrieb:> Nehmen wir mal an ich würde
blabla......
Johannes schrieb:> und zudem schiebe> ich die Spannung auf etwa 12V. Dann muss unser kleiner BC557 120-240 mA> aushalten und irgendwohin mit den 1.5-3W.
? du hast das Prinzip Schalttransistor nicht verstanden,
aus bedeutet kein Strom keine Leistung aus P = U x I
ein bedeutet nahezu keine Spannung (am Transistor ausser die Uce) keine
Leistung aus P = U x I
wie kommst du auf 140-240mA x 12V ?
was es gibt ist ca. 1/2 Spannung am Transistor mit halben Strom am
Transistor während des Schaltvorgangs für die Dauer der Umschaltung also
musst du die Leistung mit der Zeit integrieren.