Ich forsche jetzt seid geraumer Zeit nach Möglichkeiten selber geätzte
Platinen zu bohren.
Hier im Forum scheinen ja alle auf Proxxon zu schwören ;-)
Da ich allerdings nicht vorhabe große Mengen an Platinen zu fertigen,
wollte ich nicht ganz so viel Geld investieren.
Daher meine Frage: was für Optionen hat man als "Gelegenheitsbohrer"?
Lohnt es sich überhaupt eine billig-Tischbohrmaschine (<50€) zu
bestellen?
Die fällt wahrscheinlich nach der dritten Platine auseinander, oder ist
so wackelig, dass die Bohrungen voll daneben sind...
Kann man auch eine herkömmlichen Akkuschrauber benutzen? Da werden einem
nach ein paar Hundert Löchern sicher die Arme abfallen ^^
Irgendwie scheint es keine vernünftige Lösung zu geben.... HILFE!!!
Es muss eine Staenderbohmaschine sein, die Bohrer sind dermassen fein
und empfindlich, das geht nicht ohne Fuehrung. Eine
Billigst-Bohrmaschine hat wahrscheinlich weder den geforderten Rundlauf,
noch die hohe Drehzahl.
Hallo,
also es geht im Prinzip mit jeder Ständerbormaschine wo die
entsprechenden Bohrer reinpassen. Dafür sind bei deinem Zweck vermutlich
ein Dremel am besten geignet. Ich würde es nicht direckt mit der Hand
Bohren sonst sind die kosten der Bohrer bald höher als die kosten für
eine ordentliche Maschine. Die Brechen meist bei der kleinzten Belastung
in die Wagrechte ab. Für Prototypen benutze ich eine Proxon. Für
Stückzahlen benutze ich eine CNC Fräse wie diese:
http://www.beitz-online.de/product_info.php?cPath=10_31&products_id=180
Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen.
Könntest du mir mal sagen, was genau das für ein Dremel ist? Wenn ich
danach google finde ich alles mögliche, nur keine Bohrmaschine mit
Ständer (Gaviermesser, Minischleifer etc.)...und was das so gekostet
hat?
So ein CNC Gerät ist natürlich der Hammer. Aber das lohnt sich wohl kaum
für mich ;-)
Noch eine Frage zu den Bohrern: ist das schlimm, wenn die abbrechen?
Ich muss ja eh nur ein paar Millimeter in die Platine reinbohren - wenn
ich die Maschine also nah darüber fixiere, müsste das doch auch noch mit
einem halben Bohrer ganz gut gehen? Der bricht dann bestimmt auch nicht
mehr so schnell ^^
>ist das schlimm, wenn die abbrechen?
Äähm - wasn das fürne Frage ?
Wenn der Bohrer abbricht, kannst Du halt nicht bohren - fertig.
Hss Bohrer sind elastischer und brechen nicht so schnell.
Allerdings nutzen sie sich auch recht schnell ab.
VHM Bohrer sind härter und spröder - ein schiefer Ansatz und zuviel
Druck und das Teil bricht. Hat aber auch eine höhere Standzeit.
Und - natürlich kannst Du den Bohrer soweit ins Futter schieben,
bis nur noch etwa 3 - 5 mm herausragen.
Nette Grüße
Torsten
Das Problem ist, wenn der Bohrer abbricht hat er keine richtige Schneide
mehr. Du kannst also das Bohrloch nicht mehr genau treffen und die
Wahrscheinlichkeit, dass du die Platine versaust ist doch recht groß
(Grat am Bohrloch - schlecht für das spätere Löten).
Für kleinere Platinen benutze ich so eine kleine Bohrmaschine ähnlich
drehmel -nur billiger und einen einfachen, kleinen Ständer dazu. (Gibt´s
für kleines Geld im Baumarkt - meiner Meinung nach besser als im Netz zu
suchen, weil da kannst du das Ding erst mal in die Hand nehmen und
beurteilen, ob´s was taugt. - sollte halt nicht allzu wackelig sein
wegen den dünnen Bohrern) Für größere Projekte hab ich mir eine
CNC-Fräse selbst gebaut.
Ich trau mirs fast nicht zu sagen:
Ich bohre mit dem Akkuschrauber und 1mm Bohrern.
Allerdings: Ich mach keine doppelseitigen Platinen und achte
drauf, dass ich im Eagle immer schön grosse Lötpads habe.
Wenn mal ein Loch nicht exakt mittig im Pad sitzt, so ist
das auch kein Beinbruch.
Und: Ich fertige im Jahr größenordnungsmäßig etwa 4 bis 6
Platinen an.
D.h. ich hab keine Elektronik-Werkstatt, in der das Zeugs
aufgebaut stehen bleiben kann.
Ab und zu reiss ich mal einen Bohrer ab, aber im Regelfall
wird der früher stumpf, bevor ich ihm beim Bohren das Licht
abdrehe.
Ich hab auch einen Dremel-Klon {jeder Baumarkt ,10 €), einen Wolfcraft
Mini-Bohrmaschinen-Ständer (Yippiejajayippieyippieyeah, 30 €) und
VHM-Bohrer 0.8,1.0,1.2 (e-bucht). VHM Muss halt sein, weil ich keine so
kleine Spannzange für das Ding bekomme (Dremel-Orig. passt nicht).
Bin ganz zufrieden damit, und weil mein Ausstoß so in etwa dem von
KaHeBu gleich kommt, machts auch nichts, wenn mal ein Bohrer abbricht.
Vorher hab ich auch mit einem Akkuschrauber aus dem Handgelenk gebohrt.
Bei den Preisen für HSS0.8 ist das auch okay, aber anstrengend.
Henk
Hallo!
Ich habe bei Westfalia eine MINI BOHRMASCHINE MIT STÄNDER bestellt (ca
9€). Sieht zwar nicht professionell aus....aber für das Geld ok.Für die
paar Bohrungen die ich mache, ist sie ok. Das meiste ist sowieso
SMD...da erspart man sich das Bohren. Ich dachte für die paar Euro ist
nichts verhaut. Es funkt auf jedenfall besser als mit einer
Handbohrmaschine bzw Akkuschrauber (den ich vorher auch verwendete) ;)
mfg
Ich benutze eine Proxxonbohrmaschine FBS240E zusammen mit dem
Bohrständer MBS140/S. Die Maschine ansich ist soweit brauchbar, leider
hat das Lager nach einigen Fräsarbeiten (ich habe mit Fräsern meine
Platinen geschnitten) bereits einen hör- und fühlbaren Schaden.
Der Bohrständer hat in X-Richtung zuviel Spiel, d.h. beim Bohren von
0,5mm bis 0,8mm bricht der Bohrer des öfteren ab.
Mein Fazit: Für den Preis ist die Kombination einfach zu teuer.
LG EC
>Die Maschine ansich ist soweit brauchbar, leider>hat das Lager nach einigen Fräsarbeiten (ich habe mit Fräsern meine>Platinen geschnitten) bereits einen hör- und fühlbaren Schaden.
Ist bei meiner jetzt auch so, wobei das aber auch erst nach 10 Jahren
intensiver Nutzung aufgetreten ist. Vielleicht muß sie im Innern auch
nur mal gereinigt werden?
>Der Bohrständer hat in X-Richtung zuviel Spiel, d.h. beim Bohren von>0,5mm bis 0,8mm bricht der Bohrer des öfteren ab.
Auch das kann ich teilweise bestätigen. Das Spiel ist sehr hoch,
Hartmetallbohrer brechen bei mir allerdings nicht ab, nur ein exaktes
Bohren ist damit leider unmöglich. Hatte das vor 10 Jahren kurz nach dem
Kauf auch mal beim Hersteller bemängelt, schließlich wurde der
Bohrständer damals als "Präzisionsbohrständer mit plangefräster
Arbeitsfläche" angepriesen. Dieser schickte mir dann auch umgehend einen
neuen Ständer (welcher ein ähnlich starkes Spiel hatte) und wies darauf
hin, dass ich, wenn ich genau bohren möchte, doch bitte die
Tischbohrmaschine TBM 220 kaufen soll. Dummerweise kann die nur 8500
Umdrehungen pro Minute, daher hatte sich das dann erledigt.
Naja ich hab gelernt, damit zu leben. Da ist so ein kleines Messingteil,
durch welches eine Metallstange geht. Zwischen dieser Stange und dem
Messingteil tritt das Spiel auf. Vermutlich wäre das Problem beseitigt,
wenn man eines oder beide Teile tauscht. Nur woher nehmen wenn man
keinen mit einer Drehmaschine kennt, um mal so eine Stange abzudrehen,
damit sich eine gescheite Passung ergibt.
Thorsten
Hatte mal mit einer 230V Industrieausführung von Proxxon Konturfräsen
an FR4 machen wollen. Resultat; nach garnicht langer zeit war das winzig
kleine Kugellager in der Proxxon im Eimer und Maschine somit Schrott.
Wie kann ein Hersteller sowas als "Industrieausführung " bezeichnen und
dann noch Eigenschaften zusichern, die nie erfüllt werden.
Ich nehme solche Proxxons nur noch zum Mikrobohren mittels 43mm-Adapter
auf meiner CNC, ansonsten fräst jetzt ein 850W Fräsmotor
(Drehzahlgesteuert vom PC) die Konturen .
Kommt also lieber nie auf die Idee, mit diesen schwachbrüstigen
Minibohrmaschinen irgendwas Fräsen oder schleifen zu wollen. Der
seitliche Druck macht jede "Mini-Maschine" kurzfristig zu
Elektroschrott.
Tischbohrmaschinen aus dem Baumarkt haben ein sehr schönes Spiel in der
Spindelführung. Das killt jeden Mikrobohrer. testet es mal wie folgt;
Bohrfutter bis zum Anschlag runterfahren und versuchen am Bohrfutter
seitlich die Spindel zu bewegen. Klappert diese etwas, ist die Maschine
nicht zum Bohren von Mikrolöchern geeignet. Auch sind Bohrfutter selbst
extrem unrund bzw spannen exzentrisch.
Meine ersten Platinen habe ich vor jahren freihändig mit einer kleinen
Minibohrmaschine gebohrt, ging auch. Nur bei 2seitigen Platinen wird das
Mist, da das Loch genau senkrecht stehen muss, ansonsten passr das
Leiterbild auf der Unterseite nichr mehr zu den Löchern.
Boher selbst sollten grundsätzlich vollhartmetall sein, HSS_Bohrer
schaffen maximal 100 Löcher dann sind diese total stumpf, ein VHM
dagegen bekommt noch einige tausend Bohrungen gebacken. Bezugsquelle
3-2-1-Meins.
Niemals die von Proxxon auf den Baumärkten angeboteten VHM Bohere
kaufen. die Dinger bohren uberhaupt nicht und kosten nur enorm viel
Geld.
Platinenbauer
@ Torsten
dein Zitat:
Naja ich hab gelernt, damit zu leben. Da ist so ein kleines Messingteil,
durch welches eine Metallstange geht. Zwischen dieser Stange und dem
Messingteil tritt das Spiel auf. Vermutlich wäre das Problem beseitigt,
wenn man eines oder beide Teile tauscht. Nur woher nehmen wenn man
keinen mit einer Drehmaschine kennt, um mal so eine Stange abzudrehen,
damit sich eine gescheite Passung ergibt.
Ich kenne diese Bohrständer nicht, aber Passungsprobleme lassen sich
doch mit 2 kleinen Schrauben im Messingteil lösen. Diese etwa im Winkel
von 120 Grad angebracht müssten eigentlich das Spiel "einstellbar"
machen können.
Geht das bei dir?
Platinenbauer
Ich hab mir einen 10€-Dremel-Nachbau in den Proxxon-Bohrständer
eingepannt. Eine Adapterhülse auf dem Gewinde vorn sorgt für die
Durchmesser-Anpassung...bohrt super mit VHM Bohrern. Extrem geringes
Spiel und sehr hohe Drehzahl, 0,3mm Löcher kein Problem.
>Ich trau mirs fast nicht zu sagen
Ich auch nicht:
Ich bohre mit einer 12V Minibohrmaschine von Pollin (15,-DM) frei Hand
und verwende 0,5mm bis 1mm Bohrer, ohne dass die Bohrer abbrechen.
(Hartpapier-material und HSS-bohrer)
Allerdings habe ich auch 2 Maschinchen wegen ungenügendem Rundlauf
reklamiert.
>Allerdings: Ich mach keine doppelseitigen Platinen und achte>drauf, dass ich im Eagle immer schön grosse Lötpads habe.>Wenn mal ein Loch nicht exakt mittig im Pad sitzt, so ist>das auch kein Beinbruch.
Zur Zentrierung gebe ich für alle Bohrungen einen Bohrlochdurchmesser
von 0,4mm vor.
Wolfgang
Hallo,
bin auf der Suche nach einer Möglichkeit Platinen zu bohren. Die Idee
ist folgende Dinge von Proxxon zu verwenden:
- Micromot 50 Bohrer mit Stahspannzangen
- Micromot NG2E Netzteil mit Drehzahlregelung
- Micromot MB140/S Bohrständer
- Micromot KT70 Koordinatentisch
Bei dem Koordinatentisch bin ich mir alles andere als sicher ob das das
richtig ist.
Was meint Ihr, taugt das Equipment zum Platinen bohren ??
Vielen Dank,
Bernd
@ Bernd
eime Micromot -Bohrmaschine und ein passender Ständer reicht vollkommen
aus um Platinchen zu bohren. Ein Kreuztisch ist Blödsinn, oder willst
du etwa mit diesen mickrigen Proxxon-Bohrmaschinen fräsen? Dann hast du
diese nicht lange, weil das einzige Kugellager in der Maschine völlig
unterdimensioniert ist. (Abmessung des Kugellagers = innen etwa 6mm ,
aussen etwa 10..12 mm , genau weiß ich es nicht mehr, das sagt
eigentlich alles über die seitliche Belastbarkeit aus)
Ein Koordinatentisch ist beim Bohren eher hinderlich, einfach mit der
linken Hand die Platine bewegen und rechterhands den Bohrständer
bedienen, geht gut und schnell.
Ein Netzteil könntest du auch einsparen, wenn du etwa 12..18V
Gleichspannung griffbereit hast, Originalstecker abschnippeln und 2
verschiedenfarbige Bananenstecker dranbasteln, ferig ist unsere
Hochtechnologisierte Bohranlage.
Platinenbauer
Hallo,
ok vielen Dank, dann hat sich das mit dem Koordinatisch erledigt.
Nimmst du zum halten der Platine einen Maschinenschraubstock oder was
gibt es dort für Möglichkeiten ??
Grüße,
Bernd
Und wenn das wegen der Größe zu kritisch wird, gibts da jetzt was von
einem Klebstoffhersteller, der eine Nachtvogelnamen trägt. Das sind so
ne art Knetpads, die man schön plattdrücken und wiederverwenden kann.
Die gehen auch wieder Rückstandsfrei runter.
Ich habe auch eine Zeit lang mit nem Dremel oder Akkubohrer gearbeitet,
aber die Hardmetallbohrer haben sich schnell verabschiedet. Mit einer
Tischbohrmaschine für 50€ ausm Baumarkt wurde bei 0,6mm auch nichtsmehr,
weil die zu sehr vibriert hat.
Mein Tip an dich: Ich bohre immer in meiner Fachhochschule, die haben da
eine Proxxon oder auch genug solide Tischbohrmaschinen, ewig alt, aber
so massiv, dass da alles Rund läuft und nichts wackelt. Schau doch mal,
ob sich da in deinem Bekanntenkreis nicht was auftut. Auch Schulen sind
manchmal gut ausgestattet.
Also ich nutze ein Proxxon Micromot 50/E für 30 Euro mit kleinem
3-Backenbohrfutter, was man für etwa 5 Euro als Zubehör bekommt.
Rundlaufgenauigkeit ist gut. Dazu ein Bohrständer Bohrständer MBS140/S
für 45 Euro, auch recht brauchbar. Diese Kombination funktioniert
bestens.
Wichtig sind vor allem ein stabiler und gut ausgerichteter Bohrständer,
der bei Belastung sich nicht gleich verformt. Dann rutscht nämlich der
Bohrer weg. Der Proxxon ist stabil genug. Hatte früher mal so ein
Kunsstoffteil von Hobbydrill, der war einfach fürchterlich.
Proxxon ist zwar kein Highendwerkzeug, aber für den Hobbybereich ganz
brauchbar.
Hartmetallbohrer: Hab ich ähnliche Erfahrung gemacht, da gibt es totalen
Schrott, der entweder sofort abbricht oder nicht bohrt. Benutze seither
welche von Bungard (gibt es bei Reichelt), die gut funktionieren.
HSS-Bohrer sind völlig ungeeignet, weil schon nach wenigen Löchern
stumpf. Aber in der Not geht auch das. Bei Hartmetall muss man höllisch
aufpassen, nicht mal gegenzustoßen, die brechen ganz schnell ab.
Hallo,
ich habe einen Bohrständer von Proxxon im Keller. Dort bleibt er auch.
Die erste Bohrung hat schon einen Bohrer gekostet. Als Bohrmaschine gibt
es in Discount-Märkten (Aldi, Lidl u.s.w.) günstige Bohr und Fräsgeräte
(ca. 19€), die mit Spannzange auch Bohrer mit 3,175 gut spannen. Die
Geräte heißen FERMI oder WALTER, sehen teilweise Dremel ziemlich
ähnlich. Sie haben (fast wie die Dremel) ein Gewinde mit 1/2 ". Ich
setze diese Geräte in einer Portalfräse ein zum Bohren oder fräsen mit
gutem Erfolg. Ab und zu geht eine übern Jordan, aber hält ziemlich lang.
Ach ja, zum Bohren von Hand habe ich mir eine elektronisch gesteuerte
Metabo - Ständerbohrmaschine mit XY-Tisch schenken lassen. Das ist für
Bohrungen <1mm unumgänglich bei Vollhartmetall. (Natürlich kann man auch
kaufen).
Wer nicht viel Geld ausgeben will, kann mit einer solchen Maschine im
Handbetrieb mit HSS- Bohrern gut auskommen. Dazu muß nur das Gewinde
etwas gekürzt werden, dann paßt ein Bohrfutter von Proxxon (8€ oder
weniger) drauf und los gehts.
Übrigens: Weiter oben (Jochen) sollte mit einem abgebrochenen Bohrer
gebohrt werden. Das geht natürlich überhaupt nicht, auch keine
"ausgefransten Löcher" Es spricht ein gelernter Mechaniker!
Gruß.
Wilfried
Ich verwende von Proxxon den Bohrständer MBS 140/S (ca. 44 Euro) mit dem
Feinbohrschleifer FBS 240/E (ca. 55 Euro) und den Hartmetallbohrern z.B.
von Conrad. Bohrer dabei auf höchste Drehzahl stellen. Die Löcher sind
zumindest bei 0,6 und 1,0mm ohne Ausfransungen (andere Durchmesser habe
ich noch nicht probiert). Bei ca. 300 Löchern habe ich bisher nur einen
Bohrer abgebrochen und der ist mir hingefallen.
Also, so kompliziert ist das Bohren ja nun ooch nicht.
Für Einzelstücke und einseitige Platinen nehme ich da sonne kleine
Proxxon in die Hand, Platine in Nasenhöhe auf den Tisch und dann wird
FREIHÄNDIG gebohrt. Arme dabei links und rechts auf dem Tisch abstützen.
Ist auch mal ganz gut zu wissen, wie wir früher unsere selbstgemalten
Röhren-Platinen mit angeschliffenen Nähnadeln gebohrt haben.
Bei einer Platine bin ich zu faul. den ganzen Schnulli wie Bohrprogramm,
einrichten usw an meiner CNC zu machen.
Wer natürlich an Zitterich leidet, der sollte doch lieber einen
Metall-Bohrständer nehmen, die überlebenden Bohrer werden es danken.
Finger weg von irgendwelchen dubiosen "Bohrmaschinenständerchen" aus
Recyclingplaste, da ist spätestens nach jeden 2, Loch ein neuer Bohrer
fällig. Und diese Hartmetallbohrer liegen ja leider nicht auf der Straße
rum, sondern müssen unter Erstattung teilweiser irrsinnig hoher
Versandkosten ersteigert werden.
Auch sollte ihr eure eventuell erworbene Metallbohrhilfe mal
untersuchen. Es gibt da einige Modelle, die klappern, also die ein
sagenhaftes Spiel in der Säulenführung naben. Das ist bei der
"Qualitäts"-Ware aus Fernost eigentlich immer der Fall.
Weiter oben genannte Firmen kann ich voll zustimmen, Ferm ist brauchbar
und günstig, mein 850 Watt-Fräsmotor auf meiner CNC ist von FERM...
Gruß
Platinenbauer
Also mir ist mit dem billigst Plastikbohrständer noch kein Bohrer
abgebrochen.
Allerdings bohr ich damit auch nur Hartpapierplatinen und bin recht
vorsichtig beim bohren.
Für den gelegentlichen Einsatz ist das Teil echt zu gebrauchen und immer
noch besser als von Hand.
Hab allerdings auch eine etwas bessere Minibohrmaschine eingebaut als in
dem
Ebay-Artikel oben.
Auf Arbeit haben wir 'e ca. 25 Jahre alte RC - Ministänderbohrmaschine.
Wird viel benutzt, läuft immer noch prima, Bohrerverschleiß kaum
messbar.
Obwohl ich von dem Ostblock-Schrott RC normalerweise nix halte ist diese
Maschine prima! ;)
Gut sind auch Maschinen von Quantum / Optimum (Bauhaus erhältlich).
Hallo,
alle Jahre wieder diese Frage ;)
Hatten wir unter vielen anderen hier mal diskutiert:
Beitrag "Kaufberatung Platinenbohrmaschine"
Da wird auch eine Drehzahlreglung vorgestellt!
Old-Papa
Hallo Jochen,
also mal so eine generelle Sache: Ich bin neu hier und kenne daher die
Gesamtsituation noch nicht so gut -- und bin selber kein Profi in Sachen
Elektronik. Allerdings ist eine solide Ausruestung der Grundstein zum
Erfolg. Ich selber habe mir einen Proxxon geholt (ich glaub knapp
60EUR), da ich das Geld fuer eine Standbohrmaschine (und den Platz)
nicht wirklich hatte. Aber ich meine ein bisschen was muss man schon
bereit sein, auszugeben, sonst wird das doch nichts. Mit dem Proxxon
geht das Bohren sehr gut von der Hand und mit etwas Uebung auch ziemlich
praezise. Meiner Meinung nach koennte das ein Bohrstaender nur noch
unwesentlich verbessern, da man ja immer noch von Hand fuehren muss. Und
der Eintrittswinkel ist bei einem Material von 1.5mm nun wirklich nicht
so wesentlich. Ein Akkuschrauber duerfte nicht die Drehzahl herbekommen
und waere auch zu unhandlich, wie ich meine (bohr damit mal 200
Loecher). Also ich bin mit dem Proxxon happy ;)
Gruesse,
Michael
>Und der Eintrittswinkel ist bei einem Material von 1.5mm nun wirklich nicht>so wesentlich.
Stimmt. Viel wesentlicher ist die Konstanz des Eintrittswinkels, denn
wackelt der ein bisschen, bricht dir jeder Hartmetallbohrer ab.
Hi Torsten
> Hi> Habe mir da selber einen Bohrständer für meinen Dremel-Klon gebaut.
Gefällt mir recht gut.
Kannst du noch was mehr Info über deine "PCB Drill Station" geben.
Gruß
Donald
Guten morgen Torsten,
hast du dafür z.B. eine Nachbauanleitung ?
Oder sonstige Infos die einen ungeübten beim Nachbau behilflich sind.
Oder aber wäre es Möglich so einen Nachbau von Dir zu bekommen ?
Gruß Donald
hallo leutz
also zum bohren der kleinen löcher, kann ich auch nur eine proxxon mit
bohrständer empfehlen. das ist doch ne ganze ecke streßfreier als so aus
der freien hand. inzwischen bin ich aber dabei mir eine kleine fräse zu
bauen, weil ich sehr öft platinen für led-cluster bohren muss und da
sind ja bekanntlich etwas mehr löcher drauf als auf "normale"
platinen;-)
also mal so gesagt, wenn man 20 platinen a 160 löcher bzw. 260 hat, da
kann der wunsch na einer automatisierung schon groß werden und deshalb
jetz auch der fräsen selbstbau.
aber für jemanden, der im jahr 6-10 platinen fertigen muß ist das
natürlich zu viel des guten, aber eine proxxon mit bohrständer würde ich
immer empfehlen.
in diesem sinne
gruß und frohes bohren
thomas
ach ja
fast vergessen.....der kleine selbstbau ständer vom thorsten ist ja
wirklich eine gelungene arbeit.....respekt.
schön gefertigt...minimalistisch..ohne schnörkel
und sehr funktionell. die lube und die absaugung sind noch das
sahnehäubchen...und dann noch der integrierte bohrerhalter.......
läßt die liebe zum detail erkennen.......wirklich toll gemacht.
zum eingang des beitrages wurde bei proxxon die standzeiten des
kopflagers beim fräsen bemängelt. der sicherste lagertod entsteht durch
einen zu hohen spanndruck der aufnahme für die maschine. denn das
lagergehäuse ist nicht sonderlich stabil und wenn man etwas zu sehr
spannt, dann "quetscht" man das lager und das nimmt es sehr übel.
also lieber etwas sachte anziehen und dafür lieber runter mit dem
vorschub beim fräsen, denn man muss ja nicht einen neuen
geschwindigkeitsrekord aufstellen. im übrigen läßt sich das lager
wechseln. ist jedenfals bei meinem proxxon Industrie-Bohrschleifer IB/E
so.
bis denn
thomas
@Thomas
Vielen Dank für das Lob !
@Donald
Ich habe gerade mal geschaut. Leider finde ich die Skizzen
zum Umbau nicht (der oben gezeigte ist die zweite Version,
weil die Erste nur für kleine Platinen ausgelegt war).
Ich suche aber nochmal.
Würden Dir auch Detailaufnahmen helfen ?
Also wenn ich das ganze Teil mal von allen Seiten
und -soweit möglich- auseinandergebaut fotografiere ?
Ich würde Dir sicherlich einen Bohrständer bauen, aber da wird
ein gekaufter billiger. Es steckt nun auch mal recht viel Zeit in
dem Projekt.
Wenn Du Dich noch etwas gedulden kannst, habe ich das Projekt
auf meiner Homepage hochgeladen (bis zum Ende der Woche).
Dort werden dann auch die Details und Detailbilder stehen.
www.wdk1.de/privat/index.html
Weitere Projekte sind:
- Stempelherstellung
- Sprühätzanlage
- Tischkreissäge
- Startbox
- Bestückungsdruck
- chemische Verzinnung
- ............................ und noch viel mehr ...
Nette Grüße
Torsten
Hi Torsten,
aber klar kann ich mich noch gedulden, ist ja nicht so das ich keine
Bohrausstattung hätte. "Bastell" eigentlich auch recht viel, aber
Metallbeareitung war bisher nie so mein Ding gewesen, eher Elektronik.
Gruß Donald
Also ich habe mitlerweile auch eine Proxxon mit Bohrständer und bin mit
der Maschine und dem Bohrständer völlig zufrieden, funktioniert
wunderbar. Ich finde auch das man dem Koordinatentisch gerade gut zum
Platinenbohren gebrauchen kann.
Fazit: Meine Erfahrung mit Proxxon ist sehr gut.
einen schönen tag wünscht,
christian
Hier gibt aus ganz brauchbare u.U. auch preiswerte Tischbohrmaschinen:
http://www.quantum-maschinen.de/produkte/bohrmaschinen/b-13-b-14-b16-b-20-b-25-b-32/index.html
Die Anschaffung ist sicher nur dann sinnvoll, wenn man mehr als nur mal
ein paar Löcher in eine Platine Bohren will. Für mich wäre die B20 der
Favorit.
Während meiner Berufsausbildung zum Kommunikationselektroniker haben wir
mit 2m hohen Säulenbohrmaschinen die Löcher in die Platinen gebohrt, im
vergleich zu den hohen drehzahlen der "Boherzwerge" ist die Laufruhe
(nicht nur von der Geräuschentwicklung) ein Traum. Ich meine die
Drehzahl lag bei ca. 1000 U/Min für Epoxy-Platinen. Allein der Schwere
Schraubstock in dem die Platine, auf einem Holsklotz aufliegend,
gespannt war, lies eine präzise Positionierung zu. Von daher würde für
mich ein o.g. Gerät eher in Frage kommen wie ein Proxxon oder Drehmel.
Aber wie gesagt: Für ein paar Platinen lohnt es sich kaum.
Gruß
Kramny
Ja mit diesen Maschinen hab ich auch geliebäugelt. Aber mich hat da
einfach die Größe und das Gewicht abgeschrekt. So ne maschine stellt man
halt nich so einafch auf den tisch oder trägt sie mal schnell von A nach
B. Ich denke diese maschinen sind dafür da an einem festen ort
aufgestellt zu werden wo sie dann auch stehen bleiben sollen und können.
Proxxon ist dann doch einafch handlicher...
christian
Wir hatten auf 'ner Messe mal vier Tage den Quantum/Optimum-Stand direkt
neben unserem. Habe die Teile getestet und genau angeguckt. Ich fand die
spitzenklassen, saubere Verarbeitung und gutes
Preis/Leistungsverhältnis. Außerdem kann man da Grundversionen kaufen
und diese nachrüsten, z.B. mit Magnetmesseinrichtung, CNC
(Schrittmotoren-Antrieb) mit Software und und.
Natürlich spielt sich das Ganze im Semiprofessionellen oder gehobenem
Bastlerbereich ab. Für 'ne kleine Fräsmaschine mit zubehör sind da schon
mal 2000 .. 3000€ drin.
Hallo,
für "Handbohrungen" ist ein Bohrtisch etwas ganz feines. Ordentliche
Optik mit Zielkreuz pneumatischer Klemmeinrichtung für die Platine und
auch der Bohrer rückt auf Pedalkommando aus. Hab an so einem Teil mal im
Praktikum arbeiten dürfen.
Sobald aber Hartmetall zum Einsatz kommt, ist ein Bohrständer oberstes
Gebot, sonst sterben die Bohrer wie die Fliegen (ist auch nicht ganz
ungefährlich). daher nutze ich zur Zeit einen normalen Bohrständer mit
einstellbarem Spiel. Als Bohrmaschine kommt eine alte Black und Decker
Bohrmaschine (3000U/min)mit einem kleinen Futter zum Einsatz.
Die Bohrer kaufe ich fast immer auf den größeren Amateurfunk Flohmärkten
von einem niederländischen Händler (keine Ahnung, ob der auch in der
Bucht anbietet). Der will 2,50€ für 10 Bohrer nach Wahl (hat so etwa 0,4
bis 1,5mm), nur die 0,8er sind mit 3,50 ein wenig teurer. Gutes Werkzeug
zu fairem Preis.
Gruß Jan
Grober Schrott, vielleicht wäre die Bohrmaschine alleine vergleichbar
mit Proxxons FBS Feinbohrschleifer 230, immerhin scheint sie einen 22mm
Hals für Proxxon-Bohrständer zu haben, aber das ganze Zubehör ist
unnützes Zeug (biegsame Welle).
Greif zu Proxxon 40/E und Netzteil (oder FBS 240E, spart Netzteil), das
Spannzangenset (8€)damit du 3.2mm Bohrer spannen kannst, oder dem IB/E
(82€ Spannzangensetz dabei), und Bohrständer MBS140, und hol dir einen
Satz VHM Vollhartmetallbohrer 0.5-5mm bei eBay.
Nur mit Löchern über 5mm bekommst du da ein Problem, du hast noch eine
richtige Bohrmaschine ?
Hallo Superchris,
die Idee mit der Adapterhülse hatte ich auch,
aber leider keine Ahnung woher ich eine bekommen könnte!
Vielleicht hast Du einen Vorschlag.
Vielen Dank im Voraus!
wönolf
>für "Handbohrungen" ist ein Bohrtisch etwas ganz feines. Ordentliche>Optik mit Zielkreuz pneumatischer Klemmeinrichtung für die Platine und>auch der Bohrer rückt auf Pedalkommando aus. Hab an so einem Teil mal im>Praktikum arbeiten dürfen.
Genau sowas, haben wir auch für's Handbohren...
Ich bohr normalerweise bei ca. 40'000RPM.
Ehrlich gesagt kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, wie man eine
Platine mit Bohrständer bohrt: Wie trefft Ihr da exakt die Pads? Ist das
nicht extrem mühsam? Braucht es da nicht einen extrem robusten
Bohrständer, um nicht beim Runterfahren seitliches Spiel zu haben?
Ok, wenn man vielleicht nur ganz selten Mal eine Platine braucht...und
ausdauernd ist...
Ev. könnte man sich überlegen, selbst so einen Bohrtisch zu bauen. Denn
wenn man einige Platinen wirklich mit Bohrständer bohrt, holt man die
Zeit für den Bau des Tisches da bald wieder raus:
Ich könnte mir, so rein aus'm Bauch raus folgendes vorstellen:
Eine Flache Stabile Platte mit Loch in der Mitte (ca 1cm dia). Die
Platte muss nicht allzu gross sein, wenn Ihr nicht riesige Platinen
habt...
Ein Billig-Dremel à la Proxxon. Diesen auf eine gute Linearführung
montieren, sodass er schön in der Mitte des Lochs herunter kommt. Ev.
auch einfach nur den Bohrkopf auf einer flexiblen Welle an der Führung
montieren, um die Ansprüche an die Führung zu minimieren...
Ein Feder so montieren, dass der Bohrer oben gehalten wird. Einen
Elektromagnet nehmen, und so montieren, dass der Bohrer nach unten
gedrückt wird (Feder und Magnet, kann man gleich kombinieren). Mit dem
Strom durch den Magneten, kann man den Bohrdruck einstellen (ist bei
meiner Tischbohrmaschine auch so). Mit einem Pedal schaltet man nun, den
Magneten ein und aus, und damit geht die Maschine rauf und runter.
Für's Zielen, entweder irgendwo eine Optik auftreiben...stell ich mir
schwieriger vor. Oder einer der billigen Mikroskop-Kameras nehmen. Fest
installieren, und dann einfach aufzeichnen, wo nach dem Bohren genau die
Mitte des Lochs ist. Von da an sollten alle Bohrungen exakt sein.
Ist aber nur so eine Idee...
Hui schrieb:> Ehrlich gesagt kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, wie man eine> Platine mit Bohrständer bohrt: Wie trefft Ihr da exakt die Pads? Ist das> nicht extrem mühsam?
Auch hier, Übung macht den Meister
> Braucht es da nicht einen extrem robusten> Bohrständer, um nicht beim Runterfahren seitliches Spiel zu haben?
Du musst ja keinen Dremel oder Proxon kaufen.
Prüfe vor/beim Kauf auf seitliches Spiel.
> Ok, wenn man vielleicht nur ganz selten Mal eine Platine braucht...und> ausdauernd ist...
Wer öfter eine Platine braucht hat/bekommt somit
die nötige Übung (beim bohren).
Peter
Hui,
grundsätzlich sollte man bei der Platinenherstellung auf drill-aid
achten. Des Weiteren ist ein gesundes "Spiel" zwischen Bohrmaschine und
Bohrständer sehr hilfreich, denn der Bohrer zentriert sich somit quasi
von alleine in das Bohloch. Zu viel Spiel ist natürlich auch wieder
nicht gut, sonst sind rucki zucki deine Bohrer abgebrochen (ich verwende
bei FR4 VHM-Bohrer).
Gruß
HF-Papst
Hui schrieb:> Mit einem Pedal schaltet man nun, den> Magneten ein und aus, und damit geht die Maschine rauf und runter.
Dann wirst du die feinen Bohrer auf die Art in Null komma nix zerhacken.
Der Vorschub muss sanft dosiert werden, sonst gibts Bruch.
> Für's Zielen, entweder irgendwo eine Optik auftreiben...stell ich mir
> schwieriger vor.
Großes Loch (ca.5mm) in die Bodenplatte (z.B. eine MDF-Platte) bohren
und eine kleine Lampe unten montieren. Kann man prima mit zielen wenn
in der Mitte eines jeden Pads noch ein Auge freigeätzt wurde.
> Oder einer der billigen Mikroskop-Kameras nehmen. Fest> installieren, und dann einfach aufzeichnen, wo nach dem Bohren genau die> Mitte des Lochs ist. Von da an sollten alle Bohrungen exakt sein.
Ohne Fadenkreuz wird das Zielen Glückssache. Warum kompliziert und
teuer wenn es auch einfach und billig geht?
>> Mit einem Pedal schaltet man nun, den>> Magneten ein und aus, und damit geht die Maschine rauf und runter.>Dann wirst du die feinen Bohrer auf die Art in Null komma nix zerhacken.>Der Vorschub muss sanft dosiert werden, sonst gibts Bruch.
Wie gesagt: Bei meiner Profi-Platinen-Tisch-Handbohrmaschine, welche ich
benutze wird das genauso gelöst! Und das funktioniert hervorragend...
>> Oder einer der billigen Mikroskop-Kameras nehmen. Fest>> installieren, und dann einfach aufzeichnen, wo nach dem Bohren genau die>> Mitte des Lochs ist. Von da an sollten alle Bohrungen exakt sein.>Ohne Fadenkreuz wird das Zielen Glückssache.
Hab ich wohl nicht klar genug erklärt!
Der Witz ist ja, dass man nach dem Bohren des 1. Loches, eben genau
markiert wo die Mitte ist, von Da an hat man ein Fadenkreuz und gut is.
Klar kann man sich auch selbst ne Optik basteln. Wenn ich die Optik bei
meiner Maschine jedoch ansehe, kommen mir Zweifel, ob man das einfach
selbst so basteln kann, dass es so gut wird (dass genau die richtige
Vergrösserung scharf auf'm Schirm dargestellt wird). Da wäre die billige
Mikroskop-Kamera (kostet keine 30 EUR) IMHO die einfachere Lösung.
>Warum kompliziert und>teuer wenn es auch einfach und billig geht?
Wie geht es denn einfach und billig? Mit der Tischständerbohrmaschine?
Ich persönlich könnte mir echt nicht vorstellen so mehrere Platinen zu
bohren. Ich bekom schon einen Koller, wenn ich wiedermal ein Dutzend
Platinen mit meiner Tisch-Bohr-Maschine bohren muss...
Deshalb eben mein Vorschlag, wie man sich vielleicht rel. kostengünstig
so eine Tisch-Bohrmaschine selbst bauen kann. Wenn man sich einen guten
Tischbohr-Ständer kaufen muss, ist dessen Preis wohl auch nicht von
Pappe...
Aber war wie gesagt nur eine Idee, von welcher ich denke, dass man Sie
ohne grossen Aufwand und ohne grosse finanzielle Ausgaben realisieren
könnte. Ich bin zufrieden mit unserer Tisch-Maschine.
>...man sich einen guten Tischbohr-Ständer kaufen muss, ist dessen>Preis wohl auch nicht von Pappe...
Proxon MBS 140 dürfte mit ca. 50Euro deutlich günstiger seine als Dein
Selbstbau-Bohrtisch un so vermue ich zuminest enmal auf so einigen
Bastlertischen seinen guten Dient tun.
Bis dein Gefrickel überhaupt einigermaßen funktioniert, dürften so
einige Euros und Arbeitsstunden über den Tisch gegangen sein
>Ich bin zufrieden mit unserer Tisch-Maschine.
Wieder ein typischer Fall, wo Leute, die Zugang zu professionellem Gerät
haben, meinen dieses ganz einfach auf den normalen Hobbyisten übertragen
zu können.
Super idee, das hat meinen leidensweg eine stinknormale
printbohrmaschine zu bauen, fertig gibts sowas nicht mehr
Und nicht unterkriegenlassen von den üblich verdächtigen besserwissern
Torsten schrieb:>>ist das schlimm, wenn die abbrechen?> Äähm - wasn das fürne Frage ?> Wenn der Bohrer abbricht, kannst Du halt nicht bohren - fertig.
Nicht so voreilig mit der Antwort
Jochen schrieb:> wenn> ich die Maschine also nah darüber fixiere, müsste das doch auch noch mit> einem halben Bohrer ganz gut gehen? Der bricht dann bestimmt auch nicht> mehr so schnell ^^
Was könnte er denn gemeint haben? Aus meinem Erfahrungspool mit 1mm
Bohrer...
Bohrerspitze bricht ab 1 cm lang. Konnte abgebrochene 1cm Bohrerspitze
wieder ins Bohrfutter einsetzen und weiterbohren!!...Oder Bohrerspitze
bricht zu kurz ab. Konnte den Rest des Bohrers eine Schneide
schleifen(nein nicht am 250mm Schleifbock!) und weiterbohren!!....Oder
Bohrerspitze bricht ab und fliegt weg, übrig bleibt HSS Stummel. Konnte
den Stummel zum Speerbohrer schleifen und weiterbohren!!...Oder mit
0.9mm in Alurundstange bohren, auf 1mm aufreiben mit Bohrer und dann mit
dieser wiederverwendbaren Flicken den Bohrer schienen und
weiterbohren!!...Das musste ich aber nie, weil die Lösungen davor schon
ausreichten....
> Wenn der Bohrer abbricht, kannst Du halt nicht bohren - fertig.
Soll is da drauf antworten?..
fix ohne fertig schrieb:>> Äähm - wasn das fürne Frage ?>> Wenn der Bohrer abbricht, kannst Du halt nicht bohren - fertig.>> Nicht so voreilig mit der Antwort
Au ja! "Voreilig" ist DAS Wort nach 14 Jahren...
Scheinbar haben hier gleich mehrere Leute eine Rotschwäche.
Und VHM-Bohrerfragmente schienen?! Das liegt wohl an der Tageszeit
(Freitag). Das macht doch real nicht mal jemand in Kuba, oder Nordkorea!
Also ich habe ja schon einige Zeit nicht mehr Platinen gebohrt, aber
wenn man nicht komplett zitterig ist, geht das durchaus ohne Bohrständer
und abgebrochenen Spitzen. Die eingeätzen Löcher in den Cu-flächen
ersetzen prima den Körner. Ich habe damals selten mehr als 1s für eine
Bohrung gebraucht.
Heute stellt sich die Frage eigentlich gar nicht mehr. Dank SMD und
günstiger Fertigung in China.
Dr. Heinz Doofenshmirtz schrieb:> Scheinbar haben hier gleich mehrere Leute eine Rotschwäche.
scheint ja doch noch aktuell zu sein, dieses Thema. ;-)
damit lässt sich arbeiten
besser als jeder dremel im bohrständer, viel ergonomischer
im sockel einfach noch eine 5mm led intergrieren die von unten gegen die
platine leuchtet, und evtl noch einen kleinen lüfter aufsatz der die
bohrspäne gleich mit weg pustet
https://www.thingiverse.com/thing:628696