Hallo,
ich habe hier einen Nixie-Bausatz mit folgendem Problem. Um die Röhren
anzusteuern benötige ich mindestens 170V, die die Stromversorgung aber
nicht aufbringt. Zwischen EARTH und TP1 kann ich lediglich 95V messen.
Der Trimmer (weißes Quadrat), der eigentlich zur Justierung der Spannung
da ist hat keinen Effekt auf die gemessene Spannung.
Am unteren Kühlkörper (neben dem großen, braunen Kondensator) sollten
eigentlich 180V anliegen. Hier messe ich allerdings über 300V.
Das sind nun die harten Fakten. Ich hoffe irgendjemand kann daraus den
Fehler im System erkennen.
Schon im Voraus einen herzlichen Dank.
daffdaff schrieb:> Ich hoffe irgendjemand kann daraus den Fehler im System erkennen.
Ohne Schaltplan wird das Schwierig. Unabhängig kannst Du ja nochmal
die Platine unter einer (Leucht-)lupe auf Unterbrechungen, Fein-
schlüsse und kalte Lötstellen untersuchen.
Gruss
Harald
daffdaff schrieb:> Um die Röhren> anzusteuern benötige ich mindestens 170V, die die Stromversorgung aber> nicht aufbringt
Du hast die Schaltung mit einer Spannung versorgt, die laut Anleitung
passt ? Also beispielsweise 12V/1A über ein nicht zu dünnes langes Kabel
?
Der Aufbau ist sicher mit den mitgelieferten Bauteilen an den passenden
Stellen offensichtlich ausreichend sauber erfolgt, grundlegend scheint
die Schaltung ja auch zu arbeiten.
Man könnte jetzt dem Hersteller des Bausatzes (nicht dir) erklären,
warum seine Schaltung nicht zuverlässig funktioniert, es liegt an
schlechten Bauteilen, die Spule ist ungeeignet, eventuell auch D6,
vielleicht funktioniert die Schaltung (uneffektiv) mit einer etwas
höheren Spannung (wenn beispielsweise 9V-24V angegeben wurde und du nur
mit 9V kommst, könnte es bei 24V funktionieren), aber das Problem der
Schaltung liegt anderswo:
Es ist ein Nixie-Röhren-Ruinator, durch Multiplexing gehen die Röhren
ruck-zuck kaputt. Ich würde den Bausatz also so oder so zurückgeben
wollen und gegen was ordentliches ersetzen.
Beitrag "Nixie-Röhre - Trübung"
@ MaWin (Gast)
>ruck-zuck kaputt. Ich würde den Bausatz also so oder so zurückgeben>wollen und gegen was ordentliches ersetzen.
Ich würde es erst einmal mit einer systematischen Fehlersuche
probieren.
Würde sagen oben der Kondensator hinter dem 7805 ist falschrum drin. Die
Widerstandswerte um den NE555 sollten auch nochmal kontrolliert werden.
Es ist auch gerne mal einer der MPSA-Transistoren defekt, da steinalte
Lagerware.
Der Bausatz kommt i.d.R. mit den rüssischen IN-14 Röhren. Da ist knapp
20% Ausschuss bei, Feinschlüsse zwischen den Röhrenanschlüssen, leicht
verbogene Ziffern die dann nur ein paar Monate leuchten und anschließend
nur noch halb. Von Trübung auch nach Jahren keine Spur, aber das heißt
nicht dass sie für Multiplexing geeignet sind. Die großen IN-18 sind es
lt. Hersteller jedenfalls nicht.
Habe den selben Bausatz neben den IN-14 auch noch mit ZM1332 in Betrieb
(seit 2007), die sind explizit für Multiplexing geeignet und leuchten
wie am ersten Tag, auch völlig frei von Ghosting. Bei den IN-14 dagegen
musste ich noch für Anodenvorspannung sorgen, damit es keinen
Leuchtschleier gab.
Hallo,
C10 war tatsächlich falsch herum drin und wurde ohne Veränderung der
Spannung umgelötet.
Was mich wundert ist, dass der Trimmer überhaupt keinen Einfluss auf die
Spannung zu haben scheint.
@MaWin: über den Aufbau der Schaltung möchte ich mich nicht äussern,
sondern diese lediglich zum laufen bringen;) und das sollte gehen, da ja
sehr viele diese Schaltung in ihren Uhren verbaut haben. D6 GIBT ES
NICHT!
Versorgt wird die Schaltung mit einem 12V-Netzteil, welches ausreichend
dimensioniert ist.
Was könnte denn noch für den Spannungsverlust verantwortlich sein?
VIELEN DANK AN ALLE
daffdaff schrieb:> D6 GIBT ES NICHT!
Dann vielelicht auch D5, kann man ja nicht ordentlich lesen bei deinen
nur verkleinerten Bildern (wenn D5 aber der Typennummer im Schaltplan
entspricht, ist sie in Ordnung).
> Hier noch der Schaltplan
Och nöö, auch noch ein NE555 Spannungswandler ohne Überstromschutz.
Diesen Kina-Man Plan kenne ich, es wurden wirklich hunderte socleh
Bausätze vertickt.
Kannst bitte die Sachen mal anschauen ?
1) Ziehe mal den Anodenstecker ab. Was kannst an Spannung messen ?
2) Ausgangssignal Ne555
3) BRF770 ( sehe ich richtig ) ist noch OK ?
4) MPSA evtl an dem NE555 prüfen
5) 12V Versorgung am NE sauber ?
Hallo,
die Spannung stimmt jetzt.
War der MPSA42-Transistor an Q8 neben dem kleinen braunen Kondensator.
Insofern vielen Dank an schnurtzel.
Allerdings leuchten die Röhren immer noch nicht.
Also weiter Vorschläge?
@MaWin: Meine Oma hat immer gasagt:"Hast du nichts gutes zu sagen, sag
gar nichts." Wir wissen jetzt alle, dass du diesen Bausatz nicht gut
findest und dein Milchshake der größte in der Straße ist. Wenn du helfen
willst bist du herzlich willkommen. Wenn du allerdings nur deinen großen
Milchshake zeigen möchtest kann ich (und ich denke auch andere)
herzlichst darauf verzichten.
Nochmal ich:
Wenn die Spannung jetzt stimmt ist ja der Teil, der für die
Spannungserhöhung zuständig ist OK. Ich nehme mal an, dass das die
Bauteile zwischen Netzstrom und TP1 sind. Also so ungefähr. Die Teile
packe ich dann nämlich nicht mehr an;)
Sind die anderen Transistoren auch noch für die Verstärkung zuständig
und somit auch OK oder sind diese nachgeschaltet und sollten auch mal
überprüft werden?
DANKE
@ daffdaff (Gast)
>eigentlich 180V anliegen. Hier messe ich allerdings über 300V.
D.h. der NE555 taktet zwar, aber die Regelung geht nicht. Prüfe die
korrekte Bestückung von Q8 und R25. Die Spannung an IC5 Pin 5 muss unter
2/3 von VCC, hier also unter 8V liegen.
Ach ja, man kann es auch mit der Dateigröße nach unten übertreiben. Die
doppelte Auflösung für Schaltplan und Layout wäre nicht schlecht. PDF
noch besser, siehe Bildformate.
J4 und J5
Wenn die Transen Q1-Q2-Q3, die für die Anodensteuerung zuständig sind,
durchschalten, dann hast an der Röhre Deine Anodenspannung. Die 74141
geben dann an den Ausgängen GND
@ Falk
an PIN5 liegen 3V an.
Werde größere Bilder einstellen.
DANKE
Ist es richtig, dass am Übergang von der Steuerplatine zur Röhrenplatine
an den drei PINS etwas abgesetzt die 170V anliegen müssten???
daffdaff schrieb:> an PIN5 liegen 3V an.
An dem 74141 ? , wenns nur 3V sind, dann wirds nicht gehen, die Röhren
bleiben dunkel.
Die 170V sollte man schon haben.
Ich vermisse 2x 100nF am 7805 (und 4x 100nF über den Dioden des
Gleichrichters, aber das interessiert ja eh keinen mehr).
Abblockkondensatoren mit 22nF ist für meinen Geschmack zu wenig, besser
100nF.
Vielleicht ist der 7805 am Schwingen?
7805 defekt?
@Tip
vielen Dank für deine Hilfe
die Teile sind nach Plan verbaut. Sobald das Teil läuft bin ich für
Optimierungen offen.
Da ich aber Dinge wie "100nf am und über" (werden wohl Kondensatoren
sein) noch nicht verstehe oder nicht weiss wo die dann hingelötet werden
müssen, beschränke ich mich erstmal auf das Leuchten dieser Uhr.
Wie kann ich feststellen, dass der 7805 schwingt oder dass dieser defekt
ist?
Ist der für die 5v zuständig???
Der 7805 regelt deine höhere Eingangsspannung auf 5 Volt runter.
Ich würde folgendes Versuchen:
- Alle gesockelten ICs rausziehen und Spannung nochmal messen (am
Ausgang vom 7805 müssen 5.00V anliegen!)
- Leiterplatte auf Kurzschlüsse untersuchen (Foto?)
Ja der 7805 ist für die 5V zuständig. Wenn Du an Pin 3 Ausgung auch nur
3V hast , dann ist er entweder hinüber, ober irgendwas zieht viel Strom,
daß er in die Knie geht. In diesem Fall sollte aber warm sein.
Wenn der uC auch 3V hat, dann wird wahrscheinlich, bin kein Experte für
PIC wahrscheinlich auch nicht sauber laufen, also funzt Deine
Röhrenansteuerung
auch nicht.
Was Du machen kannst, einfach die Platine direkt über einen Labor NT mit
5V direkt versorgen. Also an Pin 3 vom 7805.
@ Thomas der Bastler (thomasderbastler)
>Was Du machen kannst, einfach die Platine direkt über einen Labor NT mit>5V direkt versorgen. Also an Pin 3 vom 7805.
Ganz sicher nicht. Er muss die URsache für den hohen Strom finden!
Falk Brunner schrieb:> Ganz sicher nicht. Er muss die URsache für den hohen Strom finden!
Sind wir ganz sicher, daß ein hoher Strom fließt ? Wenn der 7805 so
einbricht, müsste er merken, daß der 7805 heiß wird oder ?
Am PIN3 vom 7805 liegen 5v (4,9v) an. Hier liegt das Problem also nicht.
Beim nochmaligen messen an PIN5 von beiden KM155 (74141) liegen nun auch
die 4,9V an.
Allerdings gehen die Röhren immernoch nicht an.
Was messe ich als nächstes???
Ich habe jetzt nochmal die Röhren aufgesetzt und J4 und J5 auf der
Röhrenplatine gemessen. Da liegen 53v an und wenn ich messe glimmt es in
der ersten und der letzten Röhre ein wenig.
Irgendwelche Tipps?
Falk Brunner schrieb:>>J3 hat nun 170V!!!! HURRAdaffdaff schrieb:> Da liegen 53v an und wenn ich messe glimmt es in> der ersten und der letzten Röhre ein wenig.
Also bricht Deine Anodenspannung ein..Richtig ?
Danke für das Crossposting, die nicht erfolgten Rückmeldungen usw.
Danke das sich auch in anderen Foren Leute die Arbeit gemacht haben, dir
zu helfen, die haben ja auch sonst nichts zu tun, also konnten sie ihre
Zeit sinnlos verplempern. Danke das es dir am A... vorbeigegangen ist!
Man hätte das Crossposting wenigsten verlinken können!
http://forum.electronicwerkstatt.de/phpBB/viewtopic.php?topic=134362&forum=34
Manchen Leuten sollte man vielleicht einfach nicht mehr helfen, bei
soviel Dreistigkeit, Egoismus und ausnutzen der Hilfsbereitschaft
anderer!
Leute wie du sind es, die dafür sorgen, daß die Hilfsbereitschaft in
Foren sinkt!
-=MR.ED=-
Meine Güte wird einer so heruntergeputzt, wenn er andere Leute auch um
Rat bittet, ist ja anscheinend verboten....
-=MR.ED=-
In der Zeit wo Du nach Crossposting gesucht hast, hättest ihn lieber ein
paar Tipps gegeben,welche ihn weiterbringt.
Ahoi,
so sehe ich das auch.
Selbsternannte "Heilsbringer" schreiben, egal in welcher Forenplattform,
soviel Stuß, daß der Fragesteller sich berechtigt auch in anderen Foren
Rat und Hilfe sucht und das nur zu begrüßen ist!!!
Holt sich ein kranker Kamerad eine zweite und dritte Meinung von anderen
Ärzten. bzgl. seines Gwesundheitszustandes ein, wird dann dieser wegen
"Cross...." von seinem ersten Facharzt abgewiesen, weil er die
Dreistigkeit besaß, Kollegen mit seinem "Anliegen" zu belästigen?
Gerade diese von Mr. Ed genannte Forenplattform ist doch bekannt für
ihre "Heilsbringer", wo man heraushört wie das Gras zu wachsen beginnt.
Auf dieser Forenplattform, wie in jeder anderen auch, gibt es
"Heilsbringer" und Experten, wobei die fachliche Kompetenz hier zu
finden ist - das ist nun einmal Fakt -
Nun mache ich mich mal auf den Weg zu meinem Stützpunkt und harre der
Dinge.
GW
Ich habe mich nun auch für das crossposting entschuldigt. hat ja auch
ein bisschen recht der mr. ed, aber hier war die reaktion fixer und da
hab ich mich auf diese hilfe konzentriert.
also wenn mir die anodenspannung(?) zusammenbricht, was kann ich dagegen
machen?
müssen an J4 und J5 denn auch die 170V anliegen?
zu den erreichten werten bin ich übrigens durch erneutes messen
gekommen. nach transistorenwechsel war dann eigentlich alles bezüglich
170v und 5v ok.
ich mache das nicht jeden tag und daher schleichen sich bei mir
sicherlich auch noch flüchtigkeitsfehler ein.
Hi, bin auch ein Nixie Fan, habe auch schon einige Uhren selber gebaut,
kann nachfühlen..
So Frage, hast schon die Transen Q1,Q2,Q3 schon getauscht ?
Die sind für die Ansteuerung zuständig.
Wenn Deine 170 V einbricht, dann sollte man in diese Richtung
weitersuchen.
5V hast stabil an den NE555 ?
Was macht der IRF ? Ist er OK ?
Sind die beiden Kondis C3 und C4 richtig herum drin ?
daffdaff schrieb:> müssen an J4 und J5 denn auch die 170V anliegen?
An den beiden ist je nach Zustand GND, damit die Röhre bzw. die Ziffern
zwischen 170V und GND liegt.
Wenn an der Anode 170V und an der Katode auch, dann gibt es ein Problem.
ne555:
PIN8: 12V
PIN3: 2V
was heißt anodenstecker ziehen?
wenn ich an J3 überall 170-180V messe, dann sind doch die Transistoren
Q1, Q2 und Q3 in Ordnung, oder nicht?
was ist der IRF?
Kondensatoren sind alle richtig drin.
was als nächstes?
Wenn Du an J3 170-180V misst, dann es ist "erstmal" OK, aber wenn Du den
Stecker einsteckst, also hängen die Röhren dran, bricht die Spannung ein
oder ?
Ist das dein erster Bausatz?
Schick das Ding jemandem, der sich auskennt oder frag hier, ob jemand in
deiner Nähe bei Dir vorbeikommen mag...
Nicht böse gemeint
Axelr.
Es könnte vielleicht irgendwas mit der Diode (D5) sein. Oder bei den
Bauteilen C14, R26,R27 paßt was nit.
Wenn der IRF730 heiß wird, sind die wahrscheinlichsten Ursachen:
Frequenz des Oszillators paßt nit zur Induktivität, oder eine zu
langsame Diode.
nein. die spannung bricht nicht zusammen. auch wenn die röhrenplatine
aufgesteckt ist habe ich 170V auch an der anode (nach dem widerstand)
liegen die 170V (oder etwas weniger) an.
@ axel: ja ist mein erster bausatz. wenn man alles zu einem schickt, der
sich damit auskennt stirbt man dumm. nicht böse gemeint.
@ helge: wenn ich das richtig sehe sind die von dir erwähnten bauteil
alle für die spannungsversorgung (170v und 5v) zuständig und die
funktioniert ja. zu heiss wird auch nix.
einen dank an die neuhelfer
Nix für ungut. Ich sehe einige potenziell "kalte" Lötstellen. Links oben
ist ein Klecks vorhanden, der aber keine Auswirkungen haben sollte -
musst du aber trotzdem wegmachen!
Wenn die Lötstellen matt sind einfach nochmal mit etwas frischem Zinn
nachbessern!
Danach nochmal versuchen.
Thomas der Bastler schrieb:> Aus welcher Ecke kommst Du ?> Hat das Ding schon mal funktioniert ?
Wie mein Vorredner gesagt hat, also die Lötstellen sind auf dem Bild
nicht so prickelnd..
Respekt für Deinen Mut, hier , in diesem Forum, solche Lötstellen zu
zeigen..smile...
man lernt halt am besten von den besten ;)
nur um das nochmal ganz klar zu sehen. wenn meine messergebnisse
stimmen, dann ist die stromversorgung in ordnung??? 170v und 5V
und d. h., dass die "rechte hälfte" der platine so arbeitet, wie sie es
soll, oder nicht???
Du solltest mal erstmal die Frage beantworten..man oh man....
Hast das Ding schon funktioniert ?
Aus welcher Ecke kommst ?
Schon mal richtig sauber nachgelötet...
So wird es nichts .
lief noch nie das ding.
berlin.
mach ich gleich.
ich denk halt nur, wenn die stromversorgung funktioniert, dann mach ich
daran nichts mehr. never change a running system.
Berlin, bissle weiter weg, sonst hätte ich gesagt, komm vorbei und
schauen wir das Ding mal an.
Also löte erstmal sauber alles nach. Nimm am besten bleihaltiges
Lötzinn, fließt besser..und nichts dabei verbraten !
Dann melde Dich.
David Mark schrieb:> hier ein Bild der Unterseite. Ist nicht die schönste aber es gibt keine> Leiterbrücken(?).
Aber bei einigen Pins fehlt wohl die Verbindung zwischen Leiterbahn
und Draht.
David Mark schrieb:> kann ich denn irgendwie auf die schnelle testen, ob die röhren in> ordnung sind?> also ohne einen nixietester zu bauen?
Sieht etwas besser aus...ich meine vom löten her.
Steck mal die Anzeige drauf, nimm die treiber IC 74141 raus.
Lege mal auf den J4 mit einem Stück draht an Pin 1 GND an, dann muss die
Ziffer 1 leuchten
also ich hab da km155er drin, aber das ist ja wohl das gleiche.
an PIN5 liegen 4,9V an.
wie kann ich messen, ob die GND durchschaltet?
knöpfe bewirken nichts. auch nicht wenn ich zwischen den röhren-modi
wechsele.
David Mark schrieb:> wie kann ich messen, ob die GND durchschaltet?
gegen plus 170V messen...
Offensichtlich nicht, sonst würden die Nixies leuchten...Hast mit dem
Draht gerade probiert.
Miss mal ob die Eingänge ABCD gesetzt werden, gegen GND...Hast Oszi ?
Was misst Du an D9 Katode gegen GND ?
Du weißt ja, Deine Uhr, falls nicht mit einem DCF ausgestattet ist, wird
nicht besonders genau. Läuft mit Netzfrequenz.
Später kanns die Leitung evtl. kappen und einen 4060 mit einem Quarz
4.096 MHz dranhängen
Fassen wir mal die Situation nach soviel Postings zusammen:
- Diesen Bausatz hast komplett gekauft
- Es hat noch nie funktioniert
- Am Anfang war alles ziemlich schlecht gelötet
- Kein DCF
- Keine Überspannung draufgegeben
- Transistoren hast getauscht ( Alle kaputt gewesen ?)
- Die Spannungsversorgungen scheinen zu stimmen
- Die Nixies läuchten noch nicht. Sind aber OK
- Multiplexbetrieb mit der Röhren ist keine langfristige und gute Lösung
- das russische IC ist wesentlich robuster wie ein 74141
Also ich hatte schon einige Bausätze von Kinaman geholt, die funzten
alle auf Anhieb.
Ich vermute sehr stark, daß die Probleme immernoch von schlechte
Lötstellen Unterbrechungen usw kommen.
Alle Leitungen nach Plan durchmessen
Thomas der Bastler schrieb:> Du weißt ja, Deine Uhr, falls nicht mit einem DCF ausgestattet ist, wird> nicht besonders genau. Läuft mit Netzfrequenz.>> Später kanns die Leitung evtl. kappen und einen 4060 mit einem Quarz> 4.096 MHz dranhängen
Uhren mit Netzfrequenz waren zumindest früher genauer als Quarzuhren.
@ Harald Wilhelms (wilhelms)
>Uhren mit Netzfrequenz waren zumindest früher genauer als Quarzuhren.
Auf lange Sicht sind sie das auch, nur kurzzeitig driftet die Phase um
einiges weg, weil die Netzfrequenz lastabhängig ist. Wieviel? Keine
Ahnung. Müsste man mal messen, wäre sicher interessant. Im Mittel ist
sie aber exakt, weil auf eine Atomuhr(?) synchronisiert.
Wenn man gamma etwas anzieht, kann man auch das "ID1" auf den Decodern
lesen :)
Leider setzt die hohe JPG Komression der Sache Grenzen.
Die Nasen an den Lötstellen, wo Du auf Massefläche gelötet hast, zeigt,
das der Kolben nicht richtig warm wird, bzw. die Leistung nicht auf die
Platine bringt.
Ich habe mir bei Reichelt so einen "LötFlussmittelStift" gekauft.
Sieht aus wei ein Edding. Ist nur keine schwarze Farbe drinn, sondern
Flussmittel.
http://www.reichelt.de/Flussmittel-Loetpasten/STANNOL-X32-10I/3//index.html?ACTION=3&GROUPID=4132&ARTICLE=96335&SHOW=1&OFFSET=500&
normales Kolophonium in Spiritus angelöst tuts auch.
Wie weit ist Potsdam für die weg?
Du kommst mitm RE7 (fast) direkt bis vor meine Haustür. Wenn Du Zeit
hast, sag Bescheid.
Axelr.
so weiter geht es.
die km155(74141) schalten gegen GND durch. wenn ich an PIN12 gegen TP1
messe habe ich die gleiche anzeige wie bei TP1 gegen EARTH.
wie messe ich, ob die eingänge ABCD gesetzt werden???
Oszi habe ich nicht.
an D9 messe ich 5V (nur an einer seite, aber das ist ja wohl richtig so)
zur zusammenfassung von thomas:
- bausatz wurde komplett gekauft (bei herrn urbach)
- hat noch nie funktioniert
- alles war schlecht gelötet
- DCF habe ich, baue ich ein, wenn die uhr läuft
- nie mehr als 12V angeschlossen
- Q8 wurde getauscht (war kaputt)
- Q1 Q2 Q3 wurde getauscht (keine verbesserung der situation)
- spannungsversorgungen scheinen zu stimmen (obwohl herr urbach meinte
an J3 müssten an den pins wohl nur 75V gemessen werden. wegen
multiplexing. STIMMT DAS??????)
- nixies sind ok, aber leuchten nicht
- kann sein, ist mir aber im moment noch egal.
- glaub ich jetzt einfach. damit scheint ja auch alles zu stimmen.
Löten
Wenn man normal lötet, bleibt um jede Lötstelle immer ein Klecks
Flußmittel übrig. Das ist nich bäh sindern normal. Die meisten
Schaltungen stört das nicht, nur bei empfndlichen Analogschaltungen
sollte man das wieder abwaschen. Bei dir ist, soweit die eher schlechte
Bildqualität das zuläßt, davon wenig zu sehen. Ein zeichen für die
falsche Löttechnik. Wie es richtig geht und was man beachten soll, siehe
oben. Ich tippe bei dir auf einen zu heißen Lötkolben, damit verbrennt
das Flußmittel sehr schnell.
David Mark schrieb:> Hallo, ist noch irgendjemand hier, der mir weiterhelfen könnte?
Irgendwann hilft nur noch kompetente Hilfe vor Ort. Grundsätzlich
teilt man die Schaltung gedanklich in Blöcke auf und testet jeden
Block einzeln.
Gruss
Harald
PS: Wenn man Elektronik nur durch Foren lernen könnte, könnte man
ja schliesslich sämtliche Berufsausbildungen in dieser Richtung
abschaffen!
Harald Wilhelms schrieb:> David Mark schrieb:>>> Hallo, ist noch irgendjemand hier, der mir weiterhelfen könnte?>> Irgendwann hilft nur noch kompetente Hilfe vor Ort.
Daraus ergibt sich die Frage an David: aus welcher Gegend bist Du?
Gruß Dietrich
Welche Pegel liegen an den ABCD Eingängen an ?
Ändern sich diese Zustände wenn Du auf dem Button SET drückst ?
Könnte man so evtl. rausfinden ob der uC läuft.
Spannend finde ich wie es sein kann , daß in einem Bausatz , die Transen
kaputtgegangen sind ?
Dietrich L. schrieb:> Daraus ergibt sich die Frage an David: aus welcher Gegend bist Du?>> Gruß Dietrich
Hat er doch schon geschrieben:
David Mark schrieb:> berlin.
wie messe ich, ob die eingänge ABCD gesetzt werden???
Oszi habe ich nicht.
an D9 messe ich 5V (nur an einer seite, aber das ist ja wohl richtig so)
zur zusammenfassung von thomas:
- Q1 Q2 Q3 wurde getauscht (keine verbesserung der situation)
- spannungsversorgungen scheinen zu stimmen (obwohl herr urbach meinte
an J3 müssten an den pins wohl nur 75V gemessen werden. wegen
multiplexing. STIMMT DAS??????)
Falls niemand sich freiwillig aus Berlin meldet, könnte ich das Gerät
mal anschauen.
Musst mir sehr gut verpackt zusenden. Inkl. aufgerunderte Rückporto.
Versprechen kann ich aber nichts.
alex hatte sich ja angeboten, aber einen alex in potsdamzu suchen wird
schwerer als das problemhier zu lösen;) war leider als gast angemeldet.
wie kann ich das mit den eingängen ABCD messen?
ist es richtig, dass an J3 75V messbar sein sollten oder sollten es doch
170V sein?
Also ich kenne es so, daß man auch im Muliplex-Betrieb um die 170V
braucht.
Weil Du kein Oszi hast, miss mal wieviel Volt an den jewiligen Eingang (
A,B,C,D ) gegen GND hast.
Normaleweise, wenn Du den Taster SET drückst sollte sich die Anzeige
ändern, bzw eine Pegeländerung High Low oder Low High sichtbar sein.
Thomas der Bastler schrieb:> Spannend finde ich wie es sein kann , daß in einem Bausatz , die Transen> kaputtgegangen sind ?
????
herr urbach meinte, dass da auch 170v anliegen, man aber wegen
multiplexing nur 75v messen könnte.
an ABCD liegen 1,8-1,9V an. ist das richtig???
bei drücken der taster bleibt die spannung konstant.
David Mark schrieb:> an ABCD liegen 1,8-1,9V an. ist das richtig???
Hast im DC bereich gemessen ? Wenn Ja, dann es sit falsch.
Ein High Pegel sollte 4-5V sein und ein Low 0-1 V
Jetzt sollte man rausfinden ob der Controller überhaupt lebt.
Ich wiederhole mich. Fehlersuche.
Ich wiederhole mich. Fehlersuche.
Mann muss systematisch vorgehen.
1.) 5V Versogung prüfen
An IC1 Pin 4/5 müssen 5V +/- 0,5V anliegen
2.) 170V Netzteil prüfen.
J3 öffnen
TP1 mit ca. 18k / 2W belasten, dabei darf die Spannung nicht nennenswert
einbrechen (U>150V)
3.) Multiplexing vom PIC messen
An den Pins 24, 25, 26 muss eine Spannung von ca. 1/3 VCC anliegen, hier
ca. 1,7V.
4.) HV-Schaltstufen und Dekoder testen
Dazu kann man IC1 aus der Fassung ziehen und "manuell" steuern, indem
man die Pins abwechseln auf GND oder 5V legen.
Q4, 5, 6 prüfen, an der Fassung von IC1 die Pins 24, 25, 26 jeweils auf
GND/CC legen, dabei muss die Spannung am Kollektor zwischen fast GND
(<1V) und fast 170V wechseln.
beim gleichen test kann man Q1-3 prüfen, dort muss die Spannung am
Kollektor/J3 auch zwischen 170 und <10V wechseln. GGf. zum Testen 1 MOhm
nach Masse schalten.
5.) BCD Dekoder prüfen IC3/4 kann man prüfen, indem man die Eingänge
passen auf LOW/HIGH legt und die Signale am Ausgang misst. Achtung!
Keinen EIngang offen lassen, immer auf GND oder VCC legen!
Damit sollte man weit kommen. Auch ohne Oszi.
@ Thomas der Bastler (thomasderbastler)
>> an ABCD liegen 1,8-1,9V an. ist das richtig???>Hast im DC bereich gemessen ? Wenn Ja, dann es sit falsch.>Ein High Pegel sollte 4-5V sein und ein Low 0-1 V
Lass es einfach. Du hast in diesem Forum ausreichend bewiesen, dass dein
Elektronikwissen kaum dicker als ein Blatt Papier ist.
An ABCD liegt ein Multiplexsignal an, das je nach Muster ganz
verschiedene Mittelwerte hat. Mit einem Multimeter wird man kaum eine
Spannung von LOW oder HIGH messen.
habe im DC gemessen!
ist denn die stromversorgung mit 4,9V ok? oder müssten das volle 5V
sein?
ich komme definitiv nicht über die 1,86V hinüber.
woran könnte das liegen?
@falk: noch eine frage zu deiner art. ich gebe ja zu, dass ich wenig
ahnung habe, aber wenn ich dich hier so störe und du nicht helfen
möchtest, warum liest du dir dann die einträge noch durch und
kommentierst diese noch???
ich freue mich sehr, dass mir andere teilnehmer hier helfen möchten auch
wenn ich kein oszi habe.
aber nur zu schreiben verpi** dich ist doch zeitverschwendung, oder?
ich möchte halt diese uhr zum laufen bringen. habe mir gedacht, löte ich
zusammen und dann läuft die. falsch gedacht! also leute mit ahnung
finden, die einen helfen WOLLEN.
warum dann immer die, die nicht helfen möchten ihre zeit verschwenden,
um mir mitzuteilen, dass ich nichts auf dem kasten habe verstehe ich
nicht.
nehme ich dir hier irgendwie platz weg???
David Mark schrieb:> warum dann immer die, die nicht helfen möchten ihre zeit verschwenden,> um mir mitzuteilen, dass ich nichts auf dem kasten habe verstehe ich> nicht.
Das ist teilweise normal in diesem Forum, ich könnte schon ein Buch
drüber schreiben.
@ David Mark (daffdaff)
>ahnung habe, aber wenn ich dich hier so störe und du nicht helfen>möchtest, warum liest du dir dann die einträge noch durch und>kommentierst diese noch???
Kannst du mir mal erklären, wie du zu dieser komischen Ansicht kommst?
Ich hab dir ohne Rumsäuseln ein paar Tips zur Fehlersuche gegeben.
Warum fühlst du dich auf den Schlips getreten?
>aber nur zu schreiben verpi** dich ist doch zeitverschwendung, oder?
Wie bitte?
>nehme ich dir hier irgendwie platz weg???
Wie bitte die 2.
Falk Brunner schrieb:> An ABCD liegt ein Multiplexsignal an, das je nach Muster ganz> verschiedene Mittelwerte hat. Mit einem Multimeter wird man kaum eine> Spannung von LOW oder HIGH messen.
Tja, wenn der PIC läuft..
Falk Brunner schrieb:> Lass es einfach. Du hast in diesem Forum ausreichend bewiesen, dass dein> Elektronikwissen kaum dicker als ein Blatt Papier ist.
Ok, dann bin mal weg.
Man kann ja an A,B,C oder D der Decoderchips mal einen 10nF drann halten
und einen Kopfhörer gegen GND anschliessen. Müsste ja piiiiep machen,
wenn der Multiplextakt anliegt.
Es gibt immer alternative Messmethoden. Aber wenn man die noch nie
brauchte, wird man sie nicht kennen..
Axelr.
David Mark schrieb:> @falk: noch eine frage zu deiner art. ich gebe ja zu, dass ich wenig> ahnung habe...
Du warst an dieser Stelle nicht gemeint: TdB sei da wohl derjenige, mit
dem dünnen Blatt Papier.
Man, das ist ein BAUSATZ!
Kontrolliere ob alle Bauteile richtig sitzen und löt (sauber) nach, dann
läuft das Ding auch. (Vorausgesetzt ein falsch eingebautes Teil hat sich
nicht bereits verabschiede)
also nochmal:
ich danke jedem, der mir hilft. finde es aber irgendwie ineffektiv sich
hier zu streiten.
wenn das mit dem blatt papier nicht an mich gerichtet war habe ich das
falsch verstanden auch wenn mein wissen nicht über drei blatt hinaus
kommt;)
ich denke ich setze jetzt auf ein lokales treffen.
herzlichsten dank an alle teilnehmer.
ich werde nochmals nachlöten.
wenn irgendjemandem noch etwas hierzu einfällt, ausser der schon
erwähnten tipps freue ich mich über einen erneuten beitrag.
sollte das teil laufen werde ich selbstverständlich auch nocheinmal ein
feedback geben.
so es ist raus. es war keine kalte lötstelle. die wette wurde wohl
verloren. und auch die schlechtesten lötstellen, die dieses forum
scheinbar gesehen hat waren nicht der grund für das
nicht-funktionieren!!!
ES WAR DER PIC-PROZESSOR! KAPUTT!
ich danke allen helfern und auch denen, die keine zeit hatten und
trotzdem ihren frust hier abgelassen haben.
ganz besonderer dank geht an Axel R. - danke danke danke
David Mark schrieb:> ES WAR DER PIC-PROZESSOR! KAPUTT!
Da solche Prozessoren eher unempfindlich sind, solltest Du versuchen
festzustellen, warum er kaputt gegangen ist. Oder war nur das
Programm kaputt?
Gruss
Harald
Nein, der PIC war gefühlte 800°C heiss. Also wenn man den nassen Finger
drauf getan hat, ist die Spucke verdampft. Augenblicklich.
Quarz hat nicht geschwungen. Die Schaltstufen waren hingegen in Ordnung.
Das konnte man bei dann abgezogenen PIC gut testen. Die Schaltung war -
mit dem zur Verfügung stehenden Mitteln - ganz ordentlich gelötet. Ihc
habe nochmal alles etwas "aufgehübscht", war aber eigentlich nicht nötig
gewesen.
Hat mir Spaß gemacht. Schön, das es jetzt geht.
Axelr.
@David
Danke für den Tee!
O.T:
Offenbar hat hier Einer den Anderen besucht, um den Fehler zu suchen.
Das finde ich in Ordnung und ganz große Klasse!
Schön zu sehen, daß es hier nicht nur "Hauen und Stechen" gibt.
MfG Paul