Hallo
Habe mal ein wenig gegooled und nichts wirklich hilfreiches zum Thema
gefunden. Ich will einfach nur ein paar Kleinserien von
Eigenentwicklungen verticken.
Gibt's da eigentlich (inzwischen) eine Regelung für Kleinmengen? Und
wenn ja, wie groß ist eine Kleinmenge?
Kann doch irgendwie nicht Sinn der Sache zu sein, angesichts der
Arbeitslosenzahlen Jung-, Hobby- und Kleinunternehmer dermaßen vom
Markt fernzuhalten, wenn man ein paar Teile verkaufen will und sich für
viel Geld registrieren lassen muß und ein nicht überschaubares
Bürökraten-Beamten-Verwaltungsmonster mit regelmäßigen Berichten zu
füttern hat.
Oder wie umgeht Ihr das Problem? Hier im Shop gibt's ja auch
Fertiggeräte, die meinem Verständnis nach eigentlich registriert werden
müßten. Bei e..y wartet scheinbar auch jeder nur darauf abgemahnt zu
werden, wenn man sich die Vielzahl an Angeboten ohne Kennzeichnung
ansieht. Nicht daß ich da jetzt wen auf Ideen bringen will, aber ich
habe keine Lust darauf den 'Freiherren' dieses Landes mein Geld in
den Rachen zu schmeißen.
Hallo Ron,
ich steh auch vor dem Problem.
Habe mal bei dem "Verein" angerufen und mich telefonisch beraten
lassen.
Lustig war, dass im Hintergrund munter Kinder laut spielten.
Doch kein grosser Verein?
Angeblich managen den ganzen Laden nur 16 Mitarbeiter.
Meine Frage war dann darauf, wofür dann die hohen Gebühren verwendet
werden.
Antwort: die Software zum Bearbeiten der Kundendatei wäre so
teuer....deshalb.
Die HP verschlinge auch Unsummen.
Mein Angot, ich mache die HP für die Hälfte wollte er aber nicht hören
bzw. reagierte nicht darauf.
Will sagen, lauter faule Ausreden ......
Der GF dieser neuen Behörde -wollte er aber so nicht hören, da
Stiftung- meinte, man müsse sich auf jeden Fall registrieren lassen und
jedes einzelne Produkt registrien lassen, dafür die entsprechende Gebühr
zahlen und bei der Schrottlotterie mitmachen.
Das Gewicht und Grösse spiele keine Rolle, alles muss bezahlt und die
Gebühren treuhänderisch hinterlegt werden, auch wenn es nur wenige
Gramm an Gewicht pro Jahr sind.
Stiftungsgründer sind vor allem die Hersteller der
Weissgeräteindustrie, reicht denen anscheinend nicht, dass sie an ihren
Waschmaschinen genug verdienen.
Für Weissgeräte fallen auch jährlich nur ca. 120 pro Tonne an Gebühren
an, dagegen für reine Elektronikplatinen wesentlich höher, darüber liess
sich der GF nicht so genau aus ...man müsse erst das Produkt prüfen
...und das kostet.
Hab schon überlegt, dazu mal einen Gegenverein zu gründen für
Kleinstunternehmer, wo nur einmal die unverschämt hohe Grundgebühr
anfällt und dann alle Produkte von Kleinstunternehmer registriert
werden und gegen diesen Wucherverein vertreten werden, notfalls mit
Anwälten.
Wäre das ein Weg?
Gruss
Gerd
Das ElektroG regelt lediglich die Herstellung von Elektronik, nicht aber
dessen Verkauf.
Wenn Du also nen EBay Shop hast, dann verkauf Deine Dinger dort
einfach. Du hast Sie
natürlich nicht selber hergestellt*g*
??? Und wer haftet für die Entsorgung? Wer das macht riskiert maximal
eine Verurteilung wegen Betrugs, Steuerhinterziehung etc. So dumm
werden die nicht sein...
@ Ron,
klar wenn so an die Sache rangehst gibt es natürlich heisse Luft.
War auf den besagten Seiten, ich fand manches nicht schlecht.
Hast das Gerichtsurteil gesehen?
Eines fand ich nicht gut, wollte Mirglied werden, aber konnte nichts
von Kosten usw. nachlesen.
Blauen Dunst macht schon EAR, also doch nicht angemeldet.
@ Franz,
na wenn es so einfach wäre, wäre ja alles klar, bloss so ist es halt
nicht, lies mal genauer nach.
So wie es jetzt im Moment ist, hat EAR recht und du zahlst IMMER!!!
Gruss
Gerd
Das hier meinte ich:
"Lustig war, dass im Hintergrund munter Kinder laut spielten.
Doch kein grosser Verein?
Angeblich managen den ganzen Laden nur 16 Mitarbeiter.
Meine Frage war dann darauf, wofür dann die hohen Gebühren verwendet
werden."
Wie wäre denn, wenn mehrere Klein(st)unternehmer eine größere Firma
gründen, über die sie dann ihre Produkte verkaufen. Wenn genug
mitmachen, dann werden die Kosten doch recht gut verteilt. Wenn man sie
schon nicht umgehen kann, kann man sie ja teilen...
Na ,das sollte jetzt kein Großaufruf zum Betrug sein. Mein "Hinweis"
richtet sich eher an die Leute die pro Jahr ein Paar Schaltungen bei
EBay verkaufen. Und wenn jemand diese Schaltung eben nicht hergestellt
hat, so ist er eben nicht Hergsteller gem. ElektroG. In wieweit der
Verkäufer dann verpflichtet ist nachzuweisen wo er die Ware her hat,da
bin ich mir selber noch nicht so richtig schlüßig. Ich Vermute einmal,
wenn der Verdacht auf Hehlerware durch die Polizei fällt ,dann wird man
erst auufgefordert ,die Herkunft nachzuweisen. Und ein Dachbodenfund ist
bei ca. 50 Schaltungen pro Jahr durchaus glaubhaft.
Es soll ja auf so manchen Dachböden kleine Heinzelmännchen geben, die
heimlich , Schaltungen ätzen und löten g. Wenn der Dachbodenbesitzer
davon ja nichts weis ,kann er doch auch nichts dafür ,oder ?
Hinzu kommt noch ,das bei einem Privatverkauf das ElektroG schon
garnicht gilt. So lange es nicht an 10.000 Stücke pro Jahr sind ,
lassen sich Kleinstmengen auch Privat verkaufen. Man muß nur eben
darauf hinweisen ,das es Privatverkäufe sind.
Sagen, es sei ein Dachbodenfund oder so ist die typische e..y Weise,
sich vor allem wie auch Garantie, Rechnung, MwSt usw. zu drücken. Das
mag ja gehen, weil da nur das Finanzamt hinter her ist und die haben
was anderes zu tun. Aber an WEEE werden sich Abmahnanwälte schadlos
halten, weil man da so gut mit Wettbewerb und so kommen kann (egal, ob
er vorhanden ist). Also das ist mir zu heiß und zu unseriös.
Es gibt ja schon http://www.take-e-way.de und die wollen ja wohl für
die Kunden alles übernehmen aber auch da ist nichts gewinnbringendes an
Infos nachzulesen (außer kernige Werbebotschaften) und von Kosten schon
gar nicht. Irgendwie wird man den Eindruck nicht los, daß viele
Mitreden und keiner was weiß.
Ich wäre ja auch bereit, eine angemessen (!) Summe zu bezahlen, aber
ich habe keine Lust jedes Einzelprodukt meiner Kleinserien absegnen zu
lassen und für jedes Milligramm Blei oder sonst was Buch zu führen. Das
Übersteigt die Verhältnismäßigkeit, die bei einem Multi aus dem Bereich
des Comsumersegments kein Problem sein mag.
Außerdem ist es schon eine Frechheit, wenn man zwar bei EAR vier
Möglichkeiten hat, den Hersteller zu einer Registrierungsnummer
nachzuforschen, aber keine davon in einem Browser mit akzeptablen
Sicherheitseinstellungen funktioniert und man dann ein Java-Teil von
1,8 MB herunter laden muß, um eine popelige (und unkomfortable)
Datenbankabfrage durchzuführen. Ich frage mich, wie andere Webseiten
das so einfach hinbekommen, ohne Geld dafür zu bekommen ;-)
@Franz
Das ist jetzt off-topic, aber da ich krieg SONEN Hals...: Privatverkauf
gibt's da nicht. Wenn Du da zwei gleiche Teile hast . egal von was,
kannst Du das schon nicht mehr als Privat deklarieren - egal, wie oft
das bei Auktionen gemacht wird und wie sehr man das beteuert und rein
schreibt. Und ein Dachbodenfund ist auch nicht glaubhaft. Nicht mal bei
einem Teil, wenn es sich dabei um was relativ neues handelt. Ne, da
steigt Dir ganz schnell eine Latte von Ämtern aufs Dach und ein Kunde
bzw. "Mitbewerber", der Dich nicht leiden will hat Dich schnell ans
Messer geliefert.
Und mit der (nicht-) Herstellung von E-Geräten hat das Gesetzt auch
nichts zu tun, sondern es geht um die "Erst-In-Verkehrbringung" oder
so. bei WEEE sind auch Importeure Hersteller im Sinne der Verordnung.
Viel Spaß beim Erklären, daß Du nicht weißt, wo Dein Produkt herkommt,
wenn Du die erste Abmahnung bekommst.
Es geht mir nicht um illegale Wege, sondern darum, eine legale aber
faire und praktikable Lösung für Kleinmengen zu finden.
@Ron;
Es kommt ziemlich oft vor ,das Privatleute auch mehrere Teile
verkaufen. Die Grenze zwischen Privat und Gewerblich ,wird alleine
durch den Umfang gesetzt. Sonst würde ich mich ja schon strafbar machen
,wenn meine 50 alte paar Socken da verkaufe,die
mir einfach nicht mehr passen. Auch werden bei EBay sehr oft
Elektroartikel verkauft, die jemand sich erst vor kurzem gekauft hat
und dann verkauft ,weil sich später herausgestellt hat ,das der
eigendliche Verkäufer damit nichts anfangen kann. Dass können zumteil
auch
hochwertige Autos oder soetwas sein.
Kleinsthersteller verkaufen meistends Artikel(Programmer
Boards,Modeleisenbahnsteuerungen,e.t.c.) an Hobbyelektroniker und
Bastler. Großkonzerne dürften sich dadurch wohl nicht gestört fühlen,
da diese einen ganz anderen Markt haben. Wenn die Gewerbeaufsicht
dann der Meinung ist ,das es dann doch ein Gewerbe ist ,dann kriegt man
meistends eine Aufforderung ,das man doch bitte ein Gewerbe anmelden
soll und eine Steuererklärung. Wenn man es dann unterläßt ,dann folgen
erst Strafen!!!! In diesem Falle greift natürlich
auch das ElektroG!!!!!!!
Und wenn ich die teile von Flohmärkten oder so kaufe und die bei Ebay
dann verkaufe, dann ist es zwar gewerblich,aber selbst alte Fernseher
fallen dann nicht unter das ElektroG, da ja nur weiterverkauft und
nichts hergestellt wird.
Eine weitere "Möglichkeit":
Da ein Gesetz immer nur dann wirken kann,ab dem Zeitpunkt wo es
erlassen worden ist ,gilt es natürlich nicht für Dinge die davor
passiert sind. Alle Plantienen sind also generell vor dem Jahr 2005
gefertigt worden ,wenn jemand dannach fragt g. Natürlich
dürfen dann nicht die neuesten DSP 's verbaut werden.
Was auch geht ,ist der Verkauf eines Bausatzes. Ein Gerät zählt als
Bausatz ,wenn der Käufer etwas zusammenbauen muß ,um es in Betrieb zu
nehmen. Man könnte quasie eine fertige Platine anbieten ,wo lediglich
nur ein Wieerstand verlötet werden muß ,damit das Ding läuft. Schon
zählt es nicht mehr als Elektrogerät.
Wie Ihr seht ,ist ein Gesetz immer eine Auslegungssache ,die man
entweder zu deren oder deren Gunsten auslegen kann.
Hallo,
auch ich habe mich mit dem ElektroG beschäftigt. Das Sschlimme ist, es
geht ganz einfach besser: Siehe Schweiz. Dort kann man sich kostenlos
registrieren und muß dann pro verkauftem Gerät einen "vorgezogene
Entsorgungsbeitrag" bezahlen, der aber angemessen ist. Bei einer
kleinen Schaltung kann man ab ca. 50 Cent davonkommen ...
Kaum zu glauben ist, was der deutsche Irrsinn dagegen produziert hat.
Gruß
Wolfgang
--
www.ibweinmann.de
Brushless Development Kit
@Franz
Da stimmt leider vieles nicht.
Gewerblichhat nichts mit Menge zu tun. Private Webseitenberteiber sind
nicht privat, wenn sie eine einzige Werbung zu Amazon oder so haben.
Händler bei Auktionen sind gwerblich, wenn sie Neuware offerieren oder
die Anzahl der Verkäufe darauf hinweisen. Ein Powerseller wird nicht
behaupten können, er macht das aus Spaß - oder wird echte
Beweisprobleme bekommen.
Klar kann man ein neuwertiges Gerät verkaufen. Und 50 Paar alte Socken.
Aber nicht 3x das gleiche neue Gerät. Da kann man nicht erklären, warum
man davon drei (angeblich falsche) hat. Und das Gewerbeamt interessiert
es vermutlich am allerwenigsten und wenn sind die Ordnungsgelder
überschaubar. Aber als (in-) offizieller Gewerbetreibender bist Du
verpflichtet, Dich an das Fernabsatzgesetzt zu halten, kannst nicht
unversichert versenden und mußt eine Rechnung ausstellen. Das ist
Betrug gegenüber dem Kunden.
Wenn ein Kunde mal Dir krumm kommt, hast Du ganz schnell dessen Anwalt
und den Verbraucherschutz am Hals. Und wenn ein Mitbewerber Dir dumm
kommt, wird's noch teurer. Da kannst Du dann nicht dmait kommen, daß
Du ja nur Hobbykunden belieferst. Vollkommen uninteressant.
Großkonzerne stören sich da auch nie dran. Es sind die Anwälte von noch
viel kleineren Firmen, als man selbst eine ist, die dicke Kohle
scheffeln.
Bausätze zu verscherbeln ist eine Lösung, die ich bisher gehe, die aber
unbefriedigend ist, denn es gibt auch Leute, die wollen was von mir
haben, greifen aber nicht zum Lötkolben.
Die Frage ist vielleicht, wie ein Bausatz wirklich deklariert werden
kann. Ob da ein Widerstand reicht oder das nicht montierte Gehäuse oder
ein paar Steckerbrücken wäre wirklich mal zu klären.
@Wolfgang
Das mit Schweiz ist interessant. Firmensitze lassen sich ja auch
verlegen. Aber CH ist dummerweise keine EU. Da muß man mal schauen, was
passiert, wenn man nach EU liefert.
tja, dass wäre für Deutschland zu einfach, wir machen das ordentlich
:-(
Und es wäre so einfach und gerecht, wenn du was verkaufst, zahlst du
deinen Obulus dafür (und schlägst diesen Betrag natürlich auf den
Verkaufspreis auf), fertig.
(Das ist kein Aufruf zu Straftaten ,sondern nur eine Darstellung, wie
ich die aktuelle Situation vermute!!!! )
Ich sehe bei Ebay hunderte von Verkäufen, wo ich einfach mal vermute
,das der Verkäufer auch Hersteller ist. Die
Stückzahlen lassen mich aber behaupten, das die Verkäufer bestimmt
nicht ordnungsgemäß nach dem ElektroG handeln,
da hier ein ordnungsgemäßes Handeln nach ElektroG mehr Verlußt als
Gewinn für den Verkäufer ergeben wird. Und einige
erkenne ich an dem Namen immer wieder. Ich glaube ,das eine Behörde die
aus ein paar Leuten besteht nicht die Möglichkeit hat:
a) alle Verkäufe zu prüfen.
b) zu belegen, das Verkäufer dann auch Hersteller ist.
daraus schätze ich, das die Chance erwischt und belangt zu werden doch
sehr gering ist. Ein ordnungsgemäßes handeln nach ElektroG
ist mit sicherheit teuerer, als das Bußgeld was jemand bezahlen muß
wenn er "erwischt" wird. Zudem muß der Verkäufer als
Hersteller überführt werden. Das gestaltet sich als sehr schwierig wenn
der Verkäufer dann mauert und nicht sagt, wo er die Teile her
hat. Und laut unsererer Rechtsprechung muß sich niemand selber belasten
und kann hier auch nicht zur Aussage gezwungen werden.
Dazu müßte das Gericht konkret nachweisen ,das der Verkäufer das
Produkt zum ersten mal in Verkehr gebracht hat. Das könnte
z.B.geschehen, wenn der Gesetzgeber(per. Hausdurchsuchung) in einer
Immobilie des Verdächtigen eine Werkstadt zur Fertigung findet, mit
Schaltplänen und Prototypen e.t.c.. In diesem Falle währe er überführt.
Aber Hausdurchsuchungen werden nur bei Straftaten ab einem
bestimmten Grad gemacht ,aber nicht bei Ordnungswiederigkeiten. Wenn
man dann zu zweit ist, ist dieser Nachwei(auch bei H.D.) unmöglich, da
die erste Person die Werkstadt führt und die zweite Person das
Vertriebslager. Da hier nur die Person die vertreibt
bekannt ist ,wird man bei dieser Person auch keine Gegenstände finden
,die zur Fertigung dienen.
Unternehmen ab einer bestimmten Größenordnung handeln meist richtig
nach ElektroG da sie es sich leisten können. Hier würde es
auch sehr schwehr werden die Strukturen zu verschleiern.
@@Franz
"Das mit Schweiz ist interessant. Firmensitze lassen sich ja auch
verlegen. Aber CH ist dummerweise keine EU. Da muß man mal schauen,
was
passiert, wenn man nach EU liefert."
Das mit der Schweiz bringt Dir nur etwas für die Geräte, die Du dorthin
lieferst. Ein vorgetäuschter Firmensitz in der Schweit bringt für die
deutsche Schwachsinnslösung nichts. Wenn Du hier ein GErät in Umlauf
bringst ist die EAR zuständig - egal ob Du Deutscher oder Schweizer
bist.
Gruß
Wolfgang
--
www.ibweinmann.de
@Franz
Keinen interessiert, was EAR macht. Deren Bußgelder sind bestimmt nicht
der Reder wert. Aber Dein Mitbewerber verschickt ganz schnell
Abmahnungen. Da geht es dann um 5.000 Streitwert und nicht weniger,
dmait das ganze vor Gericht schön teuer wird und der Anwalt was
verdient. DAS sind die Probleme. Und Beweise müssen nicht immer
vorhanden sein. Da reicht auch durchaus der Anschein - bei der
Abmahnung sowieso unwichtig. Der Händler bringt es in Verkehr - er hat
die NachweisPFLICHT, wenn nicht: Abmahnung. Und nur, weil alle
schneller Auto fahren, als erlaubt, heißt das nicht, daß es korrekt
ist.
Ich will rechtssicherheit für mein Gewerbe und ruhig schlafen können -
egal, was die anderen machen. Auch das muß gehen und zwar ohne, daß ich
daran pleite gehe, bzw. gar nicht erst anfangen muß.
http://www.stiftung-ear.de/stiftung_ear/fragen_und_antworten/anwendungsbereich_elektrog/#fragen612
liefert ja eigentlich schon ein paar Schupflöcher, wenn man keine
Anleitung beipackt, das Gehäuse separat verkauft und ein IC einstecken
muß oder zwei Kabel anlöten, sollte man sicher sein, aber im Gesetzt
http://www.stiftung-ear.de/e47/e572/e580/e594/050316elektrog_ger.pdf
steht eine derartige Klausel gar nicht drin und das ist, worauf sich
ein Abmahnanwalt beruft.
@Wolfgang
Wenn das Gerät in der Schweiz hergestellt wird, und von dort per Ebay
nach Deutschland verkauft wird, sollte es doch keine Probleme geben,
oder?
Egal ob du Hersteller oder Importeur bist, es gelten die gleichen
Regeln.
Jeder Importeur der in Deutschland ein Gerät verkauft ist genauso
verpflichtet sich zu registrieren.
Vielleicht könnte man dazuschreiben das das Gerät für den Einsatz in KFz
s gedacht ist. Was der Käufer damit macht ist nicht dem Verkäufer sein
Problem. Geräte für Kraftfahrzeuge sind von der ganzen Regelung
ausgenommen weil die Fahrzeughersteller für die Entsorgung zuständig
sind und auch alle Geräte entsorgen müssen die da dazugehören z.B.
Autoradios, Steuergeräte, Wischermotoren.....
@Andi
"Wenn das Gerät in der Schweiz hergestellt wird, und von dort per
Ebay
nach Deutschland verkauft wird, sollte es doch keine Probleme geben,
oder?"
das bezweifle ich stark. Ich behaupte sogar, daß Du trotzdem Probleme
bekommst.
Denn: Ein Gerät muß in Deutschland von seinem Hersteller ODER!!! - wenn
dieser im Ausland sitzt - von dem Erstinverkehrbringer registriert
sein.
Es bring also nichts irgendetwas zu versuchen, daß man nicht als
Hersteller in Deutschland in Erscheinung tritt. Wenn ein Gerät nach
Deutschland kommt, ist ja irgendeine "Unternehmung" dafür
verantwortlich, die dieses Gerät anbietet. Und der muß sich dann
registrieren.
Es hilft nichts - wer ein Gerät baut muß zur EAR.
Gruß
Wolfgang
--
www.ibweinmann.de
Wenn ich aber ein Gerät im Ausland herstelle (z.B. CH, A, NL, B) und an
ein deutsches Unternehmen verkaufe, dass das in seine Anlagen
integriert, wie sieht es dann aus?
B2B war da ja glaub ich sowieso eine andere Sache.
Unsere Firma baut auch nur Sachen für andere Firmen und muss
(anscheinend) dadurch nichts an die EAR berappen. Der Chef ist aber
gerade nicht da, sonst würde ich auch noch mal fragen wie das bei uns
genau aussieht.
Aus der Schweiz zu verkaufen ist schon eine Lösung, wenn man sich da
registriert und anmeldet. Das ginge aber aus Österreich vermutlich
einfacher, da das EU ist und die ähnlich wie die Schweizer eine
Pauschale pro Gerät erheben. So weit ich das verstehe, reicht ja bei
Fernabsatz eine Registrierung in einem Land, aus dem man exportiert.
Die Ausnahme bei Autoeinbauten gilt nur bei Einbauten, also einem
Radio. Ein PDA-Navi etc. fällt da nicht drunter und eine
Modellbahnanlage im Kofferraum vermutlich auch nicht.
B2B ist ganz einfach und der Verkäufer ist fein raus. Was einem auch
wieder den Eindruck vermittelt, das es sich dabei um ein Gesetz
handelt, welches kleine Unternehmen verdrängen und große fördern soll.
Ich verstehe noch nicht ganz wie das mit dem aus dem Ausland verkaufen
helfen soll.
Du verkaufst etwas nach Deutschland -> ElektroG schlägt zu (nach meinem
wissens Stand).
Man hätte ja wahrscheinlich keine Probleme wenn man INS Ausland
verkauft (Thema: Deutschland Exportweltmeister :) ).
@Jörg S.
Das ElektroG ist doch ein rein deutsches Gesetz. Ein Hersteller im
Ausland ist davon nicht betroffen.
Zum Beispiel dieser LogicPort (siehe Thread über LogicAnalyzer): Der
amerikanische Hersteller muss sicher keine Registrierung bezahlen, und
er wird auch keinen Container zugelost bekommen. Nein er hat gar nichts
mit diesem deutschen Gesetz zu tun. Die Besteller aus Deutschland zahlen
natürlich Zoll usw. (siehe im besagten Thread), und vielleicht ist darin
auch eine Abgabe für ElektroG enthalten.
ElektroG gilt für alle EU-Länder. Nur ist die Registrierung in den
Nachbarländer weitaus unkomplizierter und billiger!!!
Man kann aus den Nachbarländern über einen Online-Shop direkt
Sachen nach Deutschland schicken, ohne sich hier registrieren zu
müssen.
Werden diese Geräte über einen Zwischenhändler nach Deutschland
verkauft, dann muß zusätzlich in Deutschland das Gerät registriert
werden.
>Ich bin der Meinung gelsesen zu haben
Da wäre eine Quelle hilfreich, denn so hört sich das erst mal nicht
nach Sinn der Sache an. Und WEEE spricht ja auch immer von B2C und B2B
und nimmt nur B2B von der Pflicht aus.
Hallo erstmal,
also ich kann euch nur sagen, Vorsicht. Das Umweltbundesamt hat einem
meiner Kunden einen Bussgeldbescheid ueber 14990 Euro geschickt, fuer
den Verkauf von sage und schreibe 11 ferngesteuerten Flugzeugen, Wert
ca. 1500 Euro.
Mir faellt dazu nicht viel ein, mein Kunde macht wohl sein Geschaeft zu.
Tatsache ist, dass aus dem Ausland Hunderte von Artikeln pro Tag in
Einzelverkaeufen nach DE eingefuehrt werden, ohne dass den Verkaeufern
Gebuehren anfallen.
Das hat nicht viel mit Fairness zu tun. IMHO sollte dort eine fixe
Gebuehr ueber den Zoll erhoben werden, nach KG oder wie auch immer fuer
Elektrogeraete.
Im Moment suchen wir nach einer Loesung.
Gruss
Michael
Wollte auch mal fragen an welche Stelle man sich da politisch wenden
kann. Das kanns doch nicht sein, dass über mangelnde Arbeit geklagt
wird, andererseits Fachkräfte aus dem Ausland importiert werden und die
Deutschen selbst in einer ihrer Paradedisziplinen die Grundlage für ein
kleines Nebengewerbe entzogen bekommen. Hochwertige Tschechische
Elektronik kann man von Kleinunternehmern bekommen. Die dürfens ja....
Einfach nur zum k... .
Mittlerweile bin ich der Meinung die wollen das Volk absolut
systematisch dumm und klein halten.
Aber geht nur wieder alles SPD, CDU usw wählen....
Nur mal so als Info: bei take-e-way kostet die einmalige Registrierung
255€ und alles was unter einer Tonne pro Jahr liegt kostet pauschal 250€
man muss nur einmal alle geräte angeben und anschließend monatlich
verichten wieviel verkauft wurde
Hallo,
keine Anmeldung fuer die Artikel. Gut, Kunde ist nachlaessig gewesen in
diesem Punkt. Fakt ist, dass 15000 Euro irgendwie nicht gerechtfertigt
sind.
Ist ein 2 Mann Betrieb, Ehefrau Vollzeit, Ehemann geht ist zusaetzlich
im Angestelltenverhaeltnis als Vetriebsleiter.
Er muss sich eh schon als Einzelkaempfer mit so vielen Behoerden
herumschlagen. Finanzamt, Zoll, Abmahnanwaelten, die es auf AGBs
abgesehen haben, RegTP bzw. Bundesnetzagentur *an die meine Wenigkeit
erst unlaengst 6000 Euro abgedrueckt hat, weil eine Fernsteuerung bei
702MHz mit -46dB anstatt der erlaubten -50dB gesendet hatte
(intermodulation 3. ordnung, so ein Rotz, bei 35MHz Mittenfrequenz, und
das technisch gesehen grad mal bis zum naechsten Papierblatt kommt)* und
jetzt auch noch das Umweltbundesamt.
Scheinbar braucht der Staat Geld. Anders kann ich mir solche
drakonischen Strafen nicht erklaeren. Das ist etwa so, wie wenn man fuer
60kmh innerorts 3000 Euro strafe abkassiert.
Na ja, wie heisst es so schoen, der Zweck heiligt die Mittel.
Wir haben frueher die Oesterreicher als Wegelagerer bezeichnet, wegen
der Gebuehren fuer die Brennerautobahn. Inzwischen ist der Staat der
groesste Dieb geworden. Ich habe ja nichts gegen Robin Hood, nimm von
den Reichen und gib den Armen, aber die nehmens ja nicht wirklich dort,
wo wirklich Geld vorhanden ist, sondern eher da, wo auch ein lauter
Schrei untergeht, eben im Mittelstand.
Gruss
Michael
> Nur mal so als Info: bei take-e-way kostet die einmalige> Registrierung 255€ und alles was unter einer Tonne pro> Jahr liegt kostet pauschal 250€
Macht dann im Fall der 11 Flugzeuge a 136,- eine Preiserhöhung von 46,-
oder 34% pro Stück. Bei realen Entsorgungskosten von ganz sicher unter
1,- pro Stück. Und einem Steueranteil von sowieso schon 22,- ...
Welch eine Lachnummer ...
Nice week,
Zardoz
wofür hast du 6000 hingelegt?
weil du mit 4db zuviel raus bist? Kann ich mir fast nicht vorstellen.
Das liegt bei der Frequenz (und den DEN Antennen) ja fast an der
Meßtoleranz! - OK halt fast...) Und warum haben die das Nachgemessen?
Normal hat das seine Gründe
Ich denke das eigentliche Bußgeld war geringer, aber soweit ich weiß
zahlt man auch die Messung. Und das zertifizierte Labor freut sich über
solche "Kunden"
zu take-e-way: Ich lasse mich eines besseren belehren, aber soweit ich
weiß geht die Regestrierungsnummer extra. Und allein die kostest 750€(?)
Die Verwaltung übernimmt take-e-way.
Na ja, ne Lachnummer ist es wohl nicht!
Hallo Michael,
wie schon TomTom gesagt hat, bei take-e-way kann man sich registrieren
und hat dann bis auf die monatliche Meldung (und die Zahlung) Ruhe. Bei
Kleinstmengen gibt es eine Härtfallregelung, die bei mir durchgekommen
ist, spart glaube ich bei der ganzen Anmeldung so um die 300 Euro.
Kostet zwar noch immer, aber so ist es halt momentan.
Das mit dem Strafe, da kann ich nur sagen: leider Pech. Wenn Dein Freund
Unternehmer ist, dann ist es irgendwo seine Pflicht (vor allem in
Eigeninteresse) sich über solche Sachen zu informieren, in den
entsprechenden Gesetzestexten steht auch am Ende immer drin, welche
Strafen auf einen zukommen. Gegen Strafen und Abmahnungen hilft halt
nur, sich ständig zu informieren (oder jemanden haben der das macht) und
entsprechend zu handeln.
Ein Weg den es noch gäbe: Nur nach Österreich und die Schweiz verkaufen.
Ich konnte neulich selber nicht glauben, wie viel billiger die
Abfallgebühren dort im Gegensatz zu Deutschland sind. -> Sämtliche
Kosten in der Schweiz und Österreich aufsummiert ergeben noch nicht
einmal die take-e-way Pauschale von 250Eur...
Gruß
P.
>zu take-e-way: Ich lasse mich eines besseren belehren, aber soweit ich>weiß geht die Regestrierungsnummer extra. Und allein die kostest 750€(?)
Also mir wurde gerade gesagt die Registrierung kostet einmal 90€ und
einmal 165€
Die 250€ sind die Pauschalen Gebühren bis zu 1 Tonne im Jahr. Allerdings
habe ich gerade noch erfahren das man sich jedes Jahr neu registrieren
muss was nochmal jährlich 90€ kostet
wer hat das gesagt? (90 und 165€)?
Laut meiner immer hei0 geliebten (und teuer bezahlten ) IHK muß man sich
bei WEEE-Verein Regestrieren. Damit man ne eigene Nummer hat. Und die
soll um die 750€ kosten. DANACH kann man sih einem "Dienstleister"
anvertrauen, der die Garantie, die Versicherung für die Container,
Meldungen und den ganzen schnick-schnack erledigt.
Ich kann mir nicht vorstellen, das ich für 90€ ne EIGENE WEEE-Nummer
bekomme.
Auf take-e-way habe ich leider nichts auf die Schnelle gefunden. Haben
die ne Preisliste?
Nicht in dem 250 Euro-Paket enthalten sind allerdings die
Registrierungsgebühren bei der EAR, die sich an Größe,
Funktion und Eigenschaften der Geräte, nicht aber an deren
Stückzahl bemessen.
Aus der Schweiz.
In der Schweiz muss ich die Firma nicht anmelden. Es empfiehlt sich
allerdings einen Handelsregisstereintrag zu haben, wenn man sich
Produkte gegen Rechnung schicken lassen will, sonst ist meist nur
Vorauskassen. Der Handelsregistereintrag sagt wer die Firma ist, wann
sie gegruendet wurde und wer welche Kompetenzen hat. Notorische
Konkursiten wechseln dauernd den Wohnsitz, daher ist eine laenger als
ein paar Jahre zurueckliegendes Datum eine gute Gewaehr, dass die
Rechnung auch bezahlt wird.
Auch eine Anmeldung bei der obig genannten Entsorgungs-irgendwas :
http://www.sens.ch/wDeutsch/hersteller/index.php ist nicht zwingend. Ich
hab hier das erste Mal davon gehoert. Ich bau mein Zeug zusammen und
verkauf nach ganz Europa. EAR, nie gehoert. Extrem selten fragt mal
jemand nach CE. Das bestaetige ich dann. Ich fertige ausschliesslich
unter RoHS, aber das hat nich niemand gefragt. Einpacken - auf die Post
damit. Was soll der Rest ? Brauch ich nicht.
Bleibt also nur die übliche Vorgehensweise: Entwickeln und Produzieren
im Ausland - Konsumieren in Deutschland.
Wer will auch schon arbeiten ...
Nice week,
Zardoz
> interessant, wie so ein Uralt-Thread wiederbelebt wird.> Aber trotzdem lehrreich :-)
Wäre schön, wenn die richtigen daraus lernen würden. Aber bis dahin
werden noch viele Unternehmen das Land verlassen. Der "Macher" dieses
unseligen Schrottgesetzes soll damals auf Einwände sinngemäß gesagt
haben: "Dann können die kleinen Elektronikentwickler doch Müllsortierer
werden".
Nice week,
Zardoz
.... wrote:
> wofür hast du 6000 hingelegt?> weil du mit 4db zuviel raus bist? Kann ich mir fast nicht vorstellen.> Das liegt bei der Frequenz (und den DEN Antennen) ja fast an der> Meßtoleranz! - OK halt fast...) Und warum haben die das Nachgemessen?> Normal hat das seine Gründe>> Ich denke das eigentliche Bußgeld war geringer, aber soweit ich weiß> zahlt man auch die Messung. Und das zertifizierte Labor freut sich über> solche "Kunden"
Ja, 4dB langen. Sind da ganz ekelig. Warum, keine Ahnung,
Serienueberpruefung. Denke aber Konkurrenz hat da mal was gemacht.
Die Laborkosten waren hoch, nicht das Bussgeld.
Aber egal, ist schon rum.
Gruss
Michael
> Vermutlich ist wegen dem Scheiß auch Nokia geflüchtet :-$
Nein, die Großunternehmen müssen weg, weil es zu warm wird, wenn zuviel
gearbeitet wird.
Nice week,
Zardoz
Hallo,
na ja, die Sache ist die, dass man pro Marke eine Anmeldung durchfuehren
muss. Somit kommt der Kunde mal eben auf 6000 euro Anmeldegebuehren, bei
dem Sortiment, das er fuehrt. Die sind fuer die Stiftung faelling, nicht
fuer take e way.
Ich bin schon am ueberlegen, ob wir nicht unsere deutsche Firma komplett
nach Oesterreich verlegen. Meine halbe Verwandtschaft lebt eh nahe
Salzburg.
Die sollen mich erstmal in Oesterreich besuchen kommen. Glaubt ihr, das
ein einziger Oesterreicher sich nur entfernt fuer die Bundesnetzagentur
oder das ElektroG interessiert. Rein rechtlich kommt der Vertrag denn wo
Zustande? Nach welchem Recht? Wenn ein Mann in den USA bei ebay was
anbietet, glaubt ihr, der denkt ueber das nach? Oder glaubt ihr, dem
koennen die wirklich etwas?
Vielleicht besser noch Polen oder Tschechien, die sind da recht
unkompliziert.
Ich weiss nicht einmal, wie die Heuler von dem EAR ALDI, Mediamarkt,
usw. ueberhaupt kontrollieren wollen. Nachwiegen? Hehe. Da muss man mal
im Bundeshaushalt nachkucken, wann die die 1000 Digitalwaagen bestellt
haben.
Ja, ich weiss, ich bin nicht wirklich ernst, aber in Anbetracht dieser
Sachlage neige ich bisweilen dazu, mir ein paar Bier in den Kopf zu
schuetten und ueber die Leute zu lachen, die sich auch noch ernst nehmen
dabei. Ehrlich.
Aber eins kann ich mit Sicherheit behaupten, gut ist das nicht fuer die
Wirtschaft. Wir haben die bestbezahlten Muellmaenner und Arbeitslosen.
Ich betreibe in China eine kleine Fabrik - auch Elektronik - und muss
sagen, dass ich hier ohne viel Aufwand mit ein bisschen Know How in
kurzer Zeit wirklich weit gekommen bin - wirtschaftlich.
Bin i.Ue. verheiratet hier, habe einen Sohn und lebe auch dort.
In Deutschland geht das nicht, keine Chance. Da kommst du nur 5 Meter
weit, dann kommt der Staat. Und dann sagen die Deutschen, die
chinesische Regierung waere nicht gut. Kommunisten, Kontrolle usw., das
ich nicht lache. Meiner Meinung nach habe ich hier mehr Freiheiten als
in fast jedem anderen Land.
Irgendwie muss man das ja finanzieren. Und welche Partei, na egal, alles
in einen Sack und draufhauen, das Prinzip stimmt.
Aber na ja gut, irgendwie hab ich die Schweizer und Oesterreicher schon
immer beneidet. Da ist das nicht alles so kompliziert wie bei uns.
Michael
Hallo Michael,
kann dir nur voll und ganz zustimmen und viel Glück wünschen!
Hierzulande lebt es sich nur ganz gut als Angestellter im
Großunternehmen, als Beamter oder gleich lebenslänglich verrentet. Aber
man scheint es so zu wollen. Jedenfalls kann es den Parteien gar nicht
schnell genug nach links gehen ...
http://www.klaus-schweinsberg.de/impulse-editorials/2008/die-neue-mitte-randstaendig/
Nice week,
Zardoz
damit das klar wird: Jeder der in D E-Teile verkauft muß sich nach dem
Gesetz regestrieren. Ob aus China oder Östereich! Ob es verfolgt
wird......
Aber noch mal: was ist aus der Petition geworden?
>damit das klar wird: Jeder der in D E-Teile verkauft muß sich nach dem
Gesetz regestrieren. Ob aus China oder Östereich! Ob es verfolgt
wird......
Ja. Ja. Aber importieren kann ja jeder fast alles. Da kommt nur noch die
MWST drauf. Das war's. Ein schneller Blick zu den Franzosen zB. wuerde
zeigen, dass ein Konzept : Wie bremse ich meine Wirtschaft ? eher als
seltsam betrachtet wuerde.
6632 wrote:
>>damit das klar wird: Jeder der in D E-Teile verkauft muß sich nach dem> Gesetz regestrieren. Ob aus China oder Östereich! Ob es verfolgt> wird......>> Ja. Ja. Aber importieren kann ja jeder fast alles. Da kommt nur noch die> MWST drauf. Das war's. Ein schneller Blick zu den Franzosen zB. wuerde> zeigen, dass ein Konzept : Wie bremse ich meine Wirtschaft ? eher als> seltsam betrachtet wuerde.
Ja, das ist es ja. Die sind ja sogar noch stolz darauf, wenn sie einen
weiteren Stolperstein eingebaut haben. Kuckmal, wenn du bei uns
Geschaefte machen willst, dann hast du:
a) einen Haufen Leergeld bezahlt
b) Glueck
c) dir alles von jemandem abgekupfert
d) hast einen Draht zur Regierung, der dich rechtzeitig warnt
Egal was man in Deutschland machen will, ausser Obst- und Gemueseanbau
(ich spreche da aus Erfahrung, meine Eltern betreiben eine Gaertnerei),
ist mit einem komplexen, sehr undurchsichtem Regelwerk bedacht, das
eines Fachmannes Hilfe bedarf um halbwegs unbedarft seine Arbeit
verrichten zu "duerfen".
Ich betone hierbei das "darf", denn in Deutschland ist es nicht so
allgemein bewusst, dass man ja eigentlich "will", 14 bis 16 Stunden am
Tag sich den Arsch aufzureissen hat nichts mit duerfen zu tun.
Vorsorgliche Entschuldigung fuer die harschen Worte und dem fehlendem
Umlautsupport der englischen Tastatur.
Gruss
Michael
Aus dem Land wo es Software zu Flatratepreisen gibt.
Das ist eine Fehleinschätzung, Obstanbau ist in Deutschland bzw. der EU
auch reglementiert und auch aufs skurrilste.
Die RoHS Richtlinie befindet sich übrigens gerade in Überarbeitung. Da
kommen noch nette Sachen auf uns zu, Automatisierungstechnik und
Medizintechnik werden in Zukunft wahrscheinlich auch bleifrei.
> Die RoHS Richtlinie befindet sich übrigens gerade in Überarbeitung. Da
kommen noch nette Sachen auf uns zu, Automatisierungstechnik und
Medizintechnik werden in Zukunft wahrscheinlich auch bleifrei.
Das wird ja auch wohl Zeit!
Eine befreundete Firma (Automatisierung) rüstet jetzt endlich um und
fragt bei mir dauernd nach Ratschlägen...
>Jedenfalls kann es den Parteien gar nicht>schnell genug nach links gehen ...
Weiß gar nicht was du willst, die ROHS Richtlinie wurde doch unter
Merkel's CDU umgesetzt und die Sozis haben wie immer zugeschaut. Die FDP
hat kein Wort der Kritik daran geübt, jdenfalls nichts, was irgend
Jemandem aufgefallen wäre.
Hat Roland Koch in Hessen etwa auf den Marktplätzen oder bei seinen
Fernsehauftritten versprochen ROHS außer Kraft zu setzen bzw. (etwas
genauer) eine Überarbeitung der Richtline gefordert, damit Gewerbe
treibende nicht mehr an den Kosten ersticken? Nein, hat er nicht. Er hat
nur sein Maul aufgerissen über Kriminalität von Migranten.
Darum wähle ich in Hessen die Linkspartei, die einzige Möglichkeit
Protest auszudrücken (NPD kommt für mich nicht in Frage und Nichtwählen
ist dumm).
Die Linken mögen das Soziale zu stark hervorzuheben, aber die verdammte
Drecksbürokratie die jedwedes Gewerbe für Einsteiger nahezu unmöglich
machen verdanken wir denen, die uns die letzten 10 Jahre und zuvor 16
Jahre regiert haben und die hießen seit 1982 (immer 4 Jahre)
CDU/CSU+FDP, CDU/CSU+FDP, CDU/CSU+FDP, CDU/CSU+FDP, SPD+GRÜN, SPD+GRÜN,
CDU/CSU+SPD
Also mach mal nicht links verantwortlich für gewachsene, wuchernde
Bürokratie und Kosten
Die Westerwelle Fraktion hat in den 16 Jahren Kohl Null für den kleinen
Gewerbetreibenden getan, sie reden zwar immer vom Mittelstand, meinen
dabei aber nie den 1 bis 5 Mann Betrieb; der ist nämlich allen Parteien
so ziemlich Scheiss egal, aber die Linke läuft wenigstens den großen
Firmen nicht hinterher (und außerdem kann man die Etablierten so am
besten ärgern (das Einzige, was leider noch bleibt))
So, das musste sein! Basta!
>> ups da war die Lötstelle schlecht.... ;)> Ach, wieder einer der keine Ahnung hat...> Wie war das mit den Gerüchten über Röhrenverstärker und Spinat?
Such mal nach Tin-Whiskers...
Hallo,
also ich kann nur dem beipflichten, die grossen Parteien sind da zu sehr
auf ihre Berater bzw. Ausschuesse angewiesen, da sitzen ja die
eigentlichen Ideenbroedler drin und das sind zuletzt Beamte bzw.
Angestellte im oeffentlichen Dienst, die die Parteien ueberdauern und
eigenltich die Faeden in der Hand halten.
Ein schlauer Mann hat mal etwas gesagt, ich kriegt das Zitat nicht
woertlich hin und weiss auch nicht mehr wer es war, aber es war etwa so:
Jede Buerokratie muss staendig neue Regeln erlassen um ihre Existenz und
die hohen Kosten rechtfertigen zu koennen.
Mir ist schon klar, dass die da ueber einer statistischen Erhebung
sassen, Muellkosten vs. kommunale Belastung, da kann man ja eine Steuer
bzw. Gebuehr ansetzen. Da haben sie sich etwas ausgedacht, dass wohl
fuer Grossbetriebe funktioniert, nicht aber fuer Hansi Hinterseher der
in seiner privaten Platinenschneiderei 500 Produkte for Jahr aetzt und
verkauft.
Die Tatsache, dass es Firmen wie Take e way gibt, beruht ja auf dem
Fakt, dass ein kleiner Unternehmen nicht in der Lage ist, es selbst
abzuwicklen mit dem EAR.
Beim Finanzamt ist es ja so, dass man ja auch ohne Steuerberater es
versuchen kann, was ich allerdings fuer ueberaus dumm halte, die warten
nur darauf einen Ahnungslosen zu schroepfen.
Beim EAR geht es gar nicht ohne Fremde Hilfe. Man muss mindestens einen
Avalkredit bei einer Bank hinterlegen und GUTACHTERLICH nachweisen, wie
hoch die Ruecklage denn sein sollte.
Ein Avalkredit kostet auch mal eben 2/3 % pro Jahr, nur so nebenbei. Ich
habe einen, weil mein Vermieter eine Lebensversicherung ist und darauf
bestanden hat.
Und das Tolle ist, das die das auch noch ernst nehmen. Also ich meine es
im Sinne von Tollhaus. Wahnsinnige, die sind gerade zu scharf darauf
diese seichten EU Verordnungen durchzusetzen.
Nur so nebenbei... ich habe einen Kunden in Spanien, der verkauft
tonnenweise ferngesteuertes Spielzeug aus China, ohne CE. Es ist dem
auch vollkommen egal, ob da ROHS oder PIEP draufsteht oder nicht. Der
hat mit seiner Konkurrenz schon genug am Hals als das er sich auch noch
mit solchen Sachen beschaeftigen muss.
Der lacht immer ueber mich. Sagt, wie wollt ihr denn Geld verdienen und
weiterkommen? Und ich kann ihm nichts erwiedern. Die spanische Regierung
ist bei Gott keine Tolle, aber zumindest haben sie nicht ein Regelwerk
das besonders den kleinen Selbststaendigen bedenkt, wie in Deutschland.
Man koennte eigentlich sagen, dass praktisch alle Gesetze die
Kleingewerbe betreffen, im Sinne eines Grossunternehmens sind um einen
Marktmonopolisierung zu foerdern.
Ich bin schon am Ueberlegen ob ich nicht mal zurueckschiesse, rechtlich,
es gibt da ein paar Moeglichkeiten, die ich noch nicht so ausbreiten
will, aber man kann da schon Einiges machen - nicht gegen den Staat
gerichtet, vielmehr da wo man auch was holen kann, bei der den
Grossbetrieben. Denen geht es wohl gut und na ja, es ist ja wohl auch
nichts Schlechtes dabei auch mal rumzumahnen eingedenk der Abmahnungen
die ich schon selber bezahlt habe.
Freue mich ueber Meinungen!
Gruss
Michael
Was ich merkwürdig finde: Das Thema WEEE scheint von der Diskussion im
Internet ziemlich eingeschlafen zu sein. Für die Großen wird das Thema
auch gegessen sein.
Informationslücken finde ich aber immer noch für die Kleinen: Was muss
ich tun, wenn ich mich entscheide, ein paar erste kleine
Elektronikschaltungen verkaufen zu wollen? Wie geht das in Sachen WEEE
schnell, günstig und unkompliziert? Gibt es überhaupt Wege oder sollte
man den Gedanken, Elektronik verkaufen zu wollen, ganz schnell wieder
aufgeben?
Ich hab schon viel recherchiert, aber auf diese Fragen hab ich noch
keine endgültigen Antworten gefunden.
Eure politischen Statements könnt ihr euch hier sparen, ist das falsche
Forum.
@ arc net
> Such mal nach Tin-Whiskers...
Ich wusste, dass das kommt. Ist wie mit Röhrenverstärkern, Spinat, usw.
Jeder kennt das Schlagwort, aber keiner hat Ahnung. Informier dich mal
richtig, gibt u.a. auch eine Untersuchung der NASA dazu. Jedenfalls hat
das überhaupt nichts mit dem bleifreien Löten zu tun.
ich versteh auch nicht, daß das Thema mehr kommt. Ist (eigentlic) ein
Riesenproblem. Aber solange sich die Kleinen nicht drumm kümmern
passiert nichts. Aber wenn die erste Abmahnwelle durch die BRD geht ist
der Aufschrei groß. Wette ich! Mich wundert nur, daß kein
Rechtsverdreher bislang sich des Themas abgenommen hat. Allein bei Ebay
gibt es genug.
@Winfried
>>Was muss ich tun, wenn ich mich entscheide, ein paar erste kleine>>Elektronikschaltungen verkaufen zu wollen?
Dich anmelden. Da gibt es nur die zwei Möglichkeiten (legale):
- Du meldest Dich an, darfst verkaufen
- Du meldest Dich nicht an, verkaufst aber auch nichts
Wenn eine Privatperson was verkauft, brauchst Du die Anmeldung nicht,
bis Dir einer nachweist, dass Dein Handel gewerblichen Charakter hat (im
schlimmsten Fall passiert das nach dem 2. oder 3. gleichen Teil was Du
verkaufst), aber dann ist es gewöhnlich zu spät.
Ist halt so wie das Autofahren, ich kann auch nicht erstmal drei Monate
ohne Pappe fahren, um zu schauen ob es mir gefällt, sondern muss gleich
den blöden Führerschein machen.
Gruß
Patrick
>Eure politischen Statements könnt ihr euch hier sparen, ist das falsche>Forum.
Wer hat denn die Bedingungen für das Verkaufen von Geräten für den
Elektronikbereich ausgestaltet? Die Bundesregierung aufgrund einer
EU-Richtlinie durch die Beauftragung einer Stiftung (EAR), die wiederum
maßgeblich die Interessen der Größten in der Branche vertritt, richtig?
Die einzigen die hier eine Änderung bewirken können ist die
Bundesregierung. Die Bundesregierung stellt derzeit die große Koalition
in Berlin CDU/CSU+SPD und denen ist das Thema sowas von egal (sie
betrachten das Elektroabfall-Problem als gelöst), solange nicht zufällig
ein Betrieb mit 3000 oder mehr Mitarbeitern deswegen von Insolvenz
betroffen ist. Das hier Bundesweit bestimmt mehr als 50.000
Arbeitsplätze (vermutlich viel mehr) Betroffen sind, wird schlicht
ignoriert von den etablierten Parteien. Vielleicht reden wir auch
größtenteils nur über Minijobs oder Nebentätigkeiten, aus denen aber mal
mehr entwachsen könnte, nur das ist noch nicht durchgedrungen in Berlin,
deswegen müssen wir uns dort Gehör verschaffen und eine Möglichkeit (so
sehe ich das) ist nun mal aus Protest anders zu wählen, als man es von
uns erwartet.
Wir müssen den Parteien die uns regieren die Themen aufzwingen, die für
uns wichtig sind. Sonst bekommen wir nur Themen vorgesetzt und man
speist uns mit Scheindebatten ab. Ich finde das Thema ElektroG und
Politik lässt sich nicht trennen, es ist weder ein rein technisches noch
ein rein politisches Problem. Es ist der Ruf einer Berufsgruppe nebst
Hobbyisten und Enthusiasten nach fairen Bedingungen für ihr Anliegen und
dieser Ruf (sorry) richtet sich nun mal an die etablierten Politiker.
Was ist aus der Petition geworden, was ist aus der Vereinfachung
geworden, die kommen sollte? Liegt das bereits in der Tonne ...
>> eine Möglichkeit (so sehe ich das) ist nun mal aus Protest anders>> zu wählen, als man es von uns erwartet.>> Wir müssen den Parteien die uns regieren die Themen aufzwingen,>> die für uns wichtig sind.
mit Protestwahlen wird man wohl gar nichts erreichen, leider.
Das schert die Politikprofis (sind ja fast nur Beamte, Lehrer
Rechtsanwälte, Aufsichtsräte etc. , Kleinunternehmer findet man da
nicht, und so sehen auch die Gesetze aus) einen Schmutz.
Wirklich was erreichen kann man nur über eine Volksgesetzgebung (Die
Schweiz zeigt das so was funktioniert).
Wen es Interessiert Infos dazu zB. bei http://www.mehr-demokratie.de
Eine Petition ist halt nicht mehr als Bittstellung beim Monarchen.
Da ist man von der Gnade des Herrschers abhängig.
Interessant wäre ob das ElektroG micht dem gleichbehandlungs Gundsatz
der Verfassung wiederspricht. Das de einzelnen Betroffenen ungleich
behandelt werden ist ja offenbar. Wenn dem so wäre könnte man das
Verfassungsgericht anrufen. Ähnlich der Sammelklage gegen die
Voratsdatenspeicherung.
Das Resultat der Petition war, wenn ich mich recht erinnere, dass ein
paar Vereinfachungen Einzug gehalten haben. Irgendsowas, wenn man
weniger als 30Kg Elektronikschrott pro Jahr hat, braucht man keine
Beiträge zahlen, muss sich aber glaub ich trotzdem anmelden. Ein paar
Gebühren wurden glaube ich auch runtergeschraubt.
Interessant fände ich einen Wiki-Artikel, wo man man klar auflistet,
welche Gebühren auf einen zukommen und wie das Procedere ist. So
abgestuft in der Art <30Kg, dann muss man dies tun, >30 Kg, dann kommt
jenes auf einen zu und wenn man einen Dienstleister es machen lässt,
kommt das wieder auf einen zu. Mit genauer Auflistung, was man tun muss
und was es kostet.
Hab gerade mal mit so einem Artikel angefangen:
http://www.mikrocontroller.net/articles/WEEE-Anmeldung
@ derwarze
Eine Petition ist halt nicht mehr als Bittstellung beim Monarchen.
Da ist man von der Gnade des Herrschers abhängig.
Halte ich auch fuer unsinnig.
Ich denke es wäre auch viel einfacher gegangen, ohne Registrierung usw.
Ich denke da an so was wie einen Kiloschein, den kann man bei seiner
lokalen Kommune kaufen, legt man dem Gerät bei das Verkauft wird. Kunde
will das Ding wegwerfen, hat keinen Schein, muss selber für den Schrott
zahlen. Ergo will jeder einen Müllschein, kann man auch kontrollieren,
Testkauf, kein Müllschein, Müllverbrecher!
Das hätte einen Gleichbehandlungscharakter, auch wenn das mit den
Zettelchen in Richtung Ressourcenverschwendung geht.
Bis heute druckt ja noch niemand Rechnungen auf A5 in Kleinbuchstaben um
Papier zu sparen, von daher sehe ich mal die Zettel (natürlich ein
amtlicher Beleg) als Idee an, die umsetzbar ist.
Noch etwas, nur zum Vergleich, man könnte genauso gut einen Zwang für
Barcodes einführen um das Produkt identifizieren zu können. HerKNwG
wäre dann wohl die Kennung. Dann müsste man auf alles, was man
verkauft, einen Barcode kleben und sich bei der der Stiftung
Herkunftsnachweisregister anmelden, sonst drohen Geldbußen bis 100000
Euro.
Die Registrierung wird nach breiten und schmalen Strichen im Strichcode
abgerechnet, die Breiten kosten doppelt so viel wie die schmalen und
aufpassen, wenn drei Breite aufeinanderkommen hat man einen Dreier-Pasch
und es kostet nochmal das Doppelte. Also schnell, schnell holt euch die
günstigsten Barcodes!
Mal ehrlich, was glaubt ihr wie viel Geld die Verwaltung des Mülls
kostet im Vergleich zu den tatsächlichen Entsorgungskosten? Und mein
Herkunftsnachweis ist kein Bloedsinn, das ist eher als Anekdote gedacht
um mal an den Irrsinn dieses Gesetzes im Bezug auf Kleingewerbe zu
verdeutlichen.
Ich geb euch ein Beispiel. Elektroinstallateur Müller Hofbräu hat
Gummischlauchleitung 3x1,5 sowie Stecker und Kupplungen in
Gummiausführung gerade eingekauft, beim CEF in Hintertupfing.
Jetzt kommt der Heckenschneidemeister Zeppedeus, hat schon wieder sein
Kabel abgeschnitten, genau in der Mitte und weils so feucht ist will er
nicht mit Isolierband ran, weil es dann immer so ekelig kitzelt und er
schon mal von seiner Staffelei gefallen ist deswegen. Also neues Kabel
muss her.
Da es (ich glaub da gibts sogar eine Vorschrift) keine
Verläengerungskabel mit 100m im Heckenschneidergrosshandel gibt und es
dem Zeppedeus auch wursch ist, ob sich seine Heckenschere mit 150V durch
die Äeste wühlt anstatt mit 240.... sagt er zum Müller Hofbräu, mach ma
Kabel, 10 Satz für Meister und Geselle.
So, wenn nun der Müller die Stecker da dran macht......
was ist dann nun?
Ist doch ein Produkt? Wenn euch das nicht langt, gehen wir weiter und
sagen, er will eine Kupplung mit Glimmlampe in IP65, damit er nachts
sieht, ob noch alle Finger an der Hand sind.
Auf dem Kabel und den Steckern und Kupplungen, der CEF hat da sicher
bein Import aus China nix bezahlt oder registriert, weils ja Komponenten
sind.
Wie siehts denn dann aus? Kabelgroßhersteller Müller muss 10000 euro an
das Bundesumweltamt zahlen, weil er die Kabel nicht registriert hat.
Würd mich mal interessieren, wie viele Sachen denn da nun wirklich sich
im Graubereich befinden.
Gruß
Michael
und selbst wenn da jetzt was vereinfacht wird an der Registrierung,
solange man mehrere 100 Euro abdrücken darf für vielleicht 5 bis 1o Euro
reale Entsorgungskosten für ein mickriges Platinchen, solange stimmt was
nicht im Staate Dänemark
Meine Briefwahl ist jedenfalls schon vollzogen und ich hoffe am Sonntag
auf lange Gesichter und herabhängende Mundwinkel :)
achso, "herabhängende Mundwinkel" natürlich nur bei denen, die das
Elektroabfallgesetz zu verantworten haben, auch wenn keine einzige Silbe
davon irgend einem Spitzenpolitiker am Wahlsonntag auch nur zufällig
über die Gaumen-Kiefer-Lippenspalte herausrutschen wird
etwa so:
"Liebe Wähler und Wählerinnen, liebes Stimmvieh äh volk, wir von der
Partei der DEA (Deutsche Elektro Analphabeten) haben das
Elektro-Abfall-Gesetz ins Leben gerufen, weil wir immer alles tun, was
uns die Branchengrößten diktieren und weil wir schon immer sämtliche
kleinen Krauter mit einem Gesetz von der Bildfläche fegen wollten, was
uns - wie wir annehmen, aber nicht wirklich wissen wollen - auch
gelungen zu sein scheint"
.. stürmischer Beifall entfacht sich im Saal ..
@demnächst Links Wähler:
Meinst du mit "Links" aber nicht zufällig diese lustige Partei, die
früher mal SED hieß und seit der Wiedervereinigung alle paar Wochen
ihren Namen ändert?
Wenn ja: Die werden das ElektroG sicher nicht abschaffen, weil sie gar
nicht wissen dass es so etwas gibt. Statt dessen werden sie ein neues
Gesetz einführen, das jeden (auch jeden Einmann-) Hersteller von
Elektronikbaugruppen verpflichtet, fünf Arbeitslose einzustellen,
natürlich mit saftigem Mindestlohn. Die fünf Leute suchst aber nicht
du aus, sie werden dir nach dem Lotterieprinzip zugewiesen.
Viel Spaß :D :D :D
Mal unabhängig von der politischen Diskussion hier: Hat jemand
mitbekommen, dass vor ein paar Wochen die Gebühren gesenkt wurden ?
Immerhin ein kleiner Lichtblick, auch wenn das die Art und Weise der
Umsetzung auch nicht besser macht.
Übrigens zu den Vorschlägen: Wozu ein riesen Wisch, den der Endkunde
aufheben muss, um das Gerät entsorgen zu dürfen ? Ein kleiner
fälschungssicherer Aufkleber (Hologramm etc.) für die Gehäuserückseite,
Platine etc. würde es doch schon tun.
Zu take-e-way: Anfangsformalitäten wie Regestrierung kosten extra,
danach 250,- Euro + Aktualisierungsgebühren jährlich bei der
Vollkaskomitgliedschaft (für Hersteller / Inverkehrbringer von Mengen <
1T / Jahr). Dafür hat man wohl abgesehen von einer formlosen monatlichen
Melduntg nichts mehr zu tun und zu befürchten ...
> Übrigens zu den Vorschlägen: Wozu ein riesen Wisch, den der> Endkunde aufheben muss, um das Gerät entsorgen zu dürfen ?> Ein kleiner fälschungssicherer Aufkleber (Hologramm etc.)> für die Gehäuserückseite, Platine etc. würde es doch schon tun.
Mir ist noch immer nicht klar wozu dieser ganze Aufwand gut sein soll.
Müll wird gegen Entgelt entsorgt. Funktioniert mit jedem Müll.
Und wer seinen Müll "falsch" entsorgt (Papier, Glas, Elektrokleingeräte
in den Hausmüll), der tut das so oder so. So what?
Nice week,
Zardoz
Es geht ja, wie beim grünen Punkt auch, darum, dass der Erzeuger für die
Entsorgungskosten mit aufkommt. Deshalb ja die ganze Sache.
Ich hab ja als Erzeuger auch gar nichts dagegen, etwas für die
Entsorgung zu bezahlen. Wenn das jeder macht, steigen die Preise
generell, aber die Konkurenz-Situation bleibt die Selbe.
Das Problem heutzutage ist, dass gerade kleine Unternehmen unglaublich
stark belastet werden. Und es werden immer mehr Hürden aufgebaut, um
sich mit irgendwas selbständig zu machen. Wenn es einfach nur der 1 Euro
wäre, den ich auf ein 100 Euro Produkt bezahle, dann würde ich mich
darüber köstlich freuen. Hingegen ist es ein riesen Bürokratiekrieg und
eine enorme finanzielle Belastung.
Kommt noch was hinzu: Ein Großteil der Gelder werden wohl gleich wieder
in der ganzen Bürokratie verbraten, anstatt dass die wirklich für eine
sinnvolle Abfallentsorgung genutzt werden.
>Du schreibst: 250,- Euro + Aktualisierungsgebühren jährlich>Und wie hoch sind die Aktualisierungsgebühren?
Man sagte mir bei take-e-way, dass diese unter 100,- Euro liegen würden
(nicht nachgeprüft).
Was da am Anfang neben der Stammregistrierung noch kommt, weiss ich
allerdings nicht so genau. Ein Mitarbeiter erwähnte gar nichts, eine
Mitarbeiterin etwas von einer Garantie pro Gerät, was laut einer
Kollegin von ihr dann doch nur einmal anfällt, wenn die Geräte den
gleichen Herstellernamen tragen und zu einer Gruppe gehören.
Ich hatte rein aus Interesse mal grob nachgefragt. Interessant wäre,
sich mal mit einem konkreten Fallbeispiel zu informieren und sich
verbindlich ein Angebot erstellen zu lassen (was ja alles über
take-e-way laufen sollte, da die auch die Registrierung übernehmen).
Macht natürlich so keinen Sinn, wenn diese zwar die Registrierung
übernehmen, die Stiftung selber aber dann mit einem abrechnet. Weiterhin
wäre wohl zu klären, ob man sich nun einen Markennamen beim Patent- und
Markenamt registrieren muss oder ob es noch andere Wege gibt.
Wäre zwar alles recht interessant aber das zu rechergieren ist mir ohne
konkretes Vorhaben zu blöd. Vielleicht gibt es hier ja jemanden, der das
mal tut und seine in Erfahrung gebrachten Dinge hier veröffentlicht.
> Es geht ja, wie beim grünen Punkt auch, darum, dass der> Erzeuger für die Entsorgungskosten mit aufkommt.
Ging beim grünen Punkt schief und wird auch beim Elektroschrott nicht
funktionieren. Davon abgesehen: Zahlen muß es so oder so der
Verbraucher. Würde er es direkt bei der Müllentsorgung tun könnten
allerdings die ganzen Bürokraten nicht so gut davon leben.
Nice weekend,
Zardoz
@yalu
Ich meine "die Linke" und wie die früher mal hießen ist mir erstens
sowas von scheiss egal und zweitens sind das jetzt andere Leute in
Hessen. Mein Wahlkreiskandidat wohnt nicht weit von mir entfernt und
macht einen netten Eindruck. Er ist weder ein Altkommunist noch sonst
irgend ein verkappter Marxist. Ihm geht es um das Thema soziale
Gerechtigkeit, Altersarmut. Er ist gegen Auslands Kriegs Einsätze der
Bundeswehr (jetzt soll gerade erstmals ein Kampfverband der Bundeswehr
nach Afghanistan - weitestgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit. Aber
lassen wir das.
Du gehörst doch auch zu den Unzufriedenen, oder? Wenn das so ist, dann
sage mir bitte welche Möglichkeiten ich als Wähler noch habe? Soll ich
die Büso wählen, diesen komischen Verein? Die Grauen, die gerade
Spendengelder veruntreut haben? Die Tierschutzpartei? Vielleicht die
Piraten? Gut die Poraten würde ich auch wählen, hat aber keinen Sinn,
denn die bekommen noch nicht einmal 1 Prozent. Die einzigen die
überhaupt den etablierten einen Strich durch deren Rechnung machen
können ist nunmal die Linke. Wenn sie die 5 Prozent schaffen, dann ist
Koch am Ar... Für die Sozies wird es dann auch nicht reichen. Dann wird
es Spannend.
Ich finde eines geht nicht, in einem Forum wie die Rohrspatzen auf alles
was sich Politiker nennt schimpfen (machen ALLE hier). Jammern bis zum
umfallen und die Demokratie beklagen aber wenn es dann mal möglich ist
wenigstens denen, die das zu verantworten haben einen Strich durch die
Rechnung zu machen, dann auf einmal wieder die alten Parolen "ihhh rote
Socken, ihh Lafo, ihh die ewig Gestrigen", also alle wieder beim alten
bleiben und weiter jammern. NEIN, DANKE!
Was das ElektroG angeht, man muss dieses Thema in die Parteien imer un
immer wieder hinein tragen und wenn die etablierten abblocken, dann kann
man ja mal probieren ob man nicht bei denen Gehör findet, die bisher
keine Chance hatten sich einzubringen.
Ich hab jedenfalls die ewigen Schlachten von gesteren und den Vorhalt
der Vergangenheit sowas von satt, ich kann es nicht mehr hören und
Angstparolen von Roland Koch sind nichts weiter als der Versuch sich
weiter an der Macht zu halten.
Mein Stimmzettel ist eh schon abgeschickt.
@demnächst Links Wähler:
> Du gehörst doch auch zu den Unzufriedenen, oder?
Schon.
> Die einzigen die überhaupt den etablierten einen Strich durch deren> Rechnung machen können ist nunmal die Linke.
Das mag sein. Aber außer persönlicher Genugtuung erreichst du damit
gar nichts. Einmal angenommen, viele Wähler würden so handeln wie du:
Dann würden die Verantwortlichen der CDU und SPD tatsächlich lange
Gesichter ziehen. Aber würden sie auch auf die Idee kommen, dass der
Grund für ihren Misserfolg ausgerechnet ihre Haltung bzgl. des
ElektroG ist?
> Wenn das so ist, dann sage mir bitte welche Möglichkeiten ich als> Wähler noch habe?
Viele Möglichkeiten gibt es da leider nicht, deswegen ist ja der Unmut
unter den direkt und indirekt Betroffenen so groß.
Die einzige Partei, die m.E. wenigstens einen kleinen Lichtblick in
der Problematik darstellt, ist die FDP. Diese ist derzeit die einzige
Partei mit 5%-Chance, die Unterstützung für kleine und
mittelständische Unternehmen erkennen lässt. Auch was das ElektroG und
die damit verbundene Benachteiligung kleiner Firmen betrifft, hat sie
sich immerhin schon mindestens zweimal in Form Kleiner Anfragen bei
der Bundesregierung zu Wort gemeldet:
http://dip.bundestag.de/btd/16/029/1602904.pdfhttp://ak-bleifrei.izm.fhg.de/servlet/is/Entry.2231.Display/
Das hat zwar (noch) keinen erkennbaren Erfolg gebracht, zeigt aber,
dass das Problem von dieser Partei wenigstens wahrgenommen wird.
Auch von Der Linken gab es schon eine Anfrage an die Brandenburgische
Landesregierung:
http://www.parldok.brandenburg.de/parladoku/w4/drs/ab_3900/3907.pdf
Darin geht aber um ein anderes Thema, nämlich um Mängel im
Entsorgungsservice und insbesondere die dadurch entstehenden Nachteile
für den Verbraucher. Ich finde es vollkommen richtig, dass auch diese
Themen angesprochen werden. Nur kann ich mir eben nicht vorstellen,
dass Die Linke gewillt ist, an der in diesem Thread angesprochenen
Problematik irgendetwas zu ändern, da Unternehmen, egal welcher Größe,
für diese Partei vielleicht nicht gerade die Bösen, aber doch ein
unvermeidliches Übel sind.
Anmerkung zum Schluss, um einem potenziellen Flame-War etwas die
Nahrung zu nehmen: Ich bin weder FDP-Mitglied noch -Wähler. Ich bin
auch kein Hesse, so dass ich mir die Sache noch etwas durch den Kopf
gehen lassen kann ;-)
> Mein Stimmzettel ist eh schon abgeschickt.
Dann bin ich heute Abend mal auf die ersten Ergebnisse gespannt ;-)
Hallo nochmal,
also ich habe hier ein kleines Update von meinem Kunden bekommen. Die
Registrierung für sein Zweimannunternehmen kostet satte 1800 euro inkl.
Märchensteuer.
Hinzu kommt, das er pro MARKE registrieren müsste, jetzt verkauft er
aber so einige verschiedene Herstellermarken, wenn er sich jetzt
offiziell mit jeder Marke (im übrigen nicht eingetragene, schon gar
nicht unter seinem Namen) eintragen würde, kostet es mal eben 5900 Euro,
REGISTRIERUNG, wohlgemerkt.
Da ist noch nix für den Abfall bezahlt.
So, take e way hat im Empfohlen nur No Name anzumelden. Der Kunde fragt
mich jetzt schon, wieviel Nitroverdünnung in China kostet, damit er die
Sachen nachhaltig vom Karton runterwischen kann.
Also, take e way gibt ihm den Ratschlag, fahrlässig zu handeln. Haben
das zwar nicht schriftlich, aber na ja, die bei take e way wissen wohl
was da beim EAR vor sich geht.
Nur, toll ist das nicht.... von komplett illegal zu halblegal, in
Anbetracht des Bussgeldbescheids der nächste Woche fällig ist, hatte ich
ja erwähnt 14900 Euro. Mein Kunde hat kleinlaut nach einem Zahlungsziel
für die nächste Lieferung gefragt.
Achso, ich vergaß euch den Grund zu nennen warum der Kunde nachlässig
war. Der Kunde hatte sich bemüht, sich selbst beim EAR anzumelden, ist
aber (55 Jahre) nicht so Firm mit Java, ich hab mir den Rotz mal
angesehen... hehe, das läuft sicher nur auf Internet Explorer Version
6.3.2.15-4 blau beta mit Service Pack 1 1/2 für XP.
Ist deswegen eigentlich nicht weiter gekommen. Beim EAR gibts auch keine
andere Möglichkeit der Registrierung, nur Online, zwischen 12-13 uhr
Dienstag Nachmittag. Von Take e way hat er von mir erfahren.
Trotz alledem, meine lieben Elektronik-Freunde....
So wird das nix, so kommt nur Siemens und Co. weiter, aber eben nicht
der kleine Mann. Als nächstes braucht man einen Giftschein für
bleihaltiges Lötzinn.
@ Politik hat hier nix zu suchen
Ich rede hier nicht von Parteien. Ich rede von dem Staat, der ein Gesetz
erlassen hat, das ich für eine neue Form der Geldverschwendung halte.
Und das ärgert mich, genauso wie ich mich über meine Frau ärgern würde,
wenn sie trotz klammer Haushaltskasse sich die Prada-Schuhe kauft. Bei
meiner Frau kann ich hingehen und rumnölen, bis sie die Schuhe
zurückgibt.
Was bleibt mir beim Staat? Achselzucken, bedenkliches Schweigen?
Betrifft euch nicht? Um es in einem Satz zu fassen:
Ich denke das es gegen den gesunden Menschenverstand ist, Müll zu
registrieren. (Vgl. Erbsenzähler)
Das macht keinen Sinn. Es gibt tausend Wege, eine Steuer zu erheben um
die Entsorgungskosten abzufangen und in Deutschland wurde der Weg
gewählt, der Dank seines Aufwandes praktisch die Steuern, die
eingenommen werden, verzehrt, noch bevor die Gelder dem eigentlichen
Zweck zugeführt werden. Und dann auch noch eine Bundesbehörde, das
Umweltbundesamt, damit beauftragt. Wie wollen die denn kontrollieren was
vor sich geht ? Ob die Menge stimmen? Sagt mir jetzt bitte nicht, dass
die das können. Da kommen auf 100 Hersteller ein Beamter und die haben
sich eher auf Luft und Bodenproben spezialisiert als jetzt im Kämmerchen
die Kilos nachzurechnen.
Mir persönlich wäre da der Zoll schon lieber, die kennen sich im
Güterverkehr aus und die Prüfer haben da auch eine ganz andere
Ausbildung genossen.
Ich mahne hier die Gleichberechtigung von Gross und Klein an.
Gruß
Michael
Wen die Zahlen noch interessieren, hier unsere Zahlungen für 2007:
Jahreskostenbeitrag bei take-e-way (Vollkaskomitgliedschaft): 250,--
Stiftung EAR: "Aktualisierung von Mengendaten zu bestehenden
Registrierung" 93,--
Stiftung EAR: "Änderung oder jährliche Aktualisierung einer
nach NUmmer 1.04a, 1.04b oder 1.04c nachgewiesenen Garantie
hinsichtlich Menge und Ermittlung bei unveränderter Geräteart" 193,--
natürlich zuzüglich Märchensteuer.
Der selbe Betrag wird dieses Jahr wieder fällig. Unsere pro Jahr
umgesetzte
Gerätemenge liegt bei ca. 800kg, Kategorie 9, Überwachungs- und
Kontroll-
instrumente zur Nutzung im privaten Haushalt.
Die Vollkaskomitgliedschaft bei take-e-way beinhaltet Registrierung bei
der EAR, Garantiestellung durch take-e-way, monatliche Mengenmeldung
durch
take-e-way und bei Treffer in der Containerlotterie Entsorgung
deselbigen.
Wir hatten letztes Jahr schon das Glück auf einen Container:-((.
Nach Registrierung und Garantiestellung durch take-e-way kommt dann ein
Kostenbescheid durch die EAR über 750,-- für Registrierung und
Garantieprüfung und man bekommt seine Reg.-Nr.
Auch wir haben die Registrierung zuerst im Alleingang versucht, sind
aber an der Garantiestellung gescheitert: Unsere Garantiesumme hätte ca.
50,-- p.a., abhängig von der Geräteart, in Umlauf gebrachte Menge und
geschätzter Rücklaufquote, betragen. Diese Garantiesumme muss
insolvenzsicher angelegt werden. Wir hatten extra bei unserer Bank ein
Sperrkonto eingerichtet, dieses wurde von EAR aber nicht anerkannt, das
Konto müsste so und so für einen Treuhänder angelegt werden. Wir haben
dann einfach entnervt aufgegeben und das ganze über take-e-way
abgewickelt. Die wollen zwar auch ihr Geld, aber es spart den Ärger mit
der EAR und schont die Nerven.
Was mich eigentlich wundert ist, dass noch niemand vor dem europäischen
Gerichtshof gegen dieses europäische (nicht nur der deutschen Umsetzung)
Gesetz geklagt hat. Das Ziel der EU ist ja der freie Warenverkehr
innerhalb der EU, aber durch dieses Gesetz wird dieser behindert. Man
muss sich ja in jedes Land, in das man seine Geräte liefert, extra
registrieren und jedes EU-Land hat seine eigenen Regeln, wo ist da der
freie Warenverkehr gegeben?
Gruß Stefan
>Stiftung EAR: "Aktualisierung von Mengendaten zu bestehenden>Registrierung" 93,-->Stiftung EAR: "Änderung oder jährliche Aktualisierung einer>nach NUmmer 1.04a, 1.04b oder 1.04c nachgewiesenen Garantie>hinsichtlich Menge und Ermittlung bei unveränderter Geräteart" 193,--
Nach aktueller Preisliste:
Stiftung EAR: "Aktualisierung von Mengendaten zu bestehenden
Registrierung" 60,--
Stiftung EAR: "Änderung oder jährliche Aktualisierung einer
nach NUmmer 1.04a, 1.04b oder 1.04c nachgewiesenen Garantie
hinsichtlich Menge und Ermittlung bei unveränderter Geräteart" 115,--
Ein wenig habe ich das Gefühl, dass die Mitarbeiter von Take-e-way keine
Ahnung haben oder haben wollen. Man kann mich ja für blöd halten aber
nach den mir bekannten Rechenregeln (Addition) sind das doch jährlich
deutlich mehr wie 100,- Euro für Aktualisierungskram.
Gut, ein paar Euro hin oder her wird, auch wenn es ärgerlich ist, selbst
der Kleinunternehmer noch verkraften können, hinsichtlich des
Erstregistrierung wird es aber gleich noch undurchsichtiger ...
Einige berichten von 3-stelligen Beträgen, Andere wiederum von
4-stelligen, die weit entfernt von den 3-stelligen liegen.
Noch heftiger finde ich die notwendige Registrierung für jedes einzelne
Land. Wenn da also jemand wäre, der über egay ein paar Produkte vertickt
und dort 10* im Jahr ein Italiener, Spanier etc. so ein Teil kauft -
rechtfertigt das etwa den zeitlichen und finanziellen Aufwand - mal
abgesehen von sprachlichen Hürden ?
Den Verkauf verweigern ist ein Möglichkeit. Nur gibt es auch noch
kleinere Nischen, wo sich bestimmte nicht massenmarktmäßige Produkte
sehr schnell Europaweit oder gar weltweit herumsprechen. Deren
Zielgruppe ist dann manchmal so klein, dass ein alleiniger Verkauf in D
den ganzen Aufwand kaum rechtfertigen würde, der Europaweite Verkauf
sich aber lohnt.
Wie geht man da als Kleinstunternehmer vor ?
Da muesst man ja direkt ein Versandunternehmen in der Schweiz eroeffnen.
Von hier (CH) existiert das Ganze irgendwie gar nicht. Rechnung ab CH,
Lieferung ab irgend einem Lager in Deutschland.... Dann wuerd nicht mal
Zoll anfallen.
OK, gerade noch einmal telefoniert, als Grundlage einen Hersteller mit
einer Marke und einer Geräteart, mengen unter 1Tonne / Jahr genommen.
Der Markenname muss übrigend nicht registriert sein.
Einmalkosten:
1.01) Stammregistrierung : 90,- EURO
1.04.b) Vollprüfung einer Garantie basierend auf einem vorab durch die
gemeinsame Stelle geprüften Herstellergarantiesystems 165,- Euro
Laufende Kosten (jährlich):
take-e-way Vollkaskomitgliedschaft: 250,- EURO
VERE e.V. Mitgliedsbeitrag: 42,- EURO
1.03) Aktualisierung von Mengendaten zu bestehenden Registrierungen nach
den Nummern 1.01 und 1.02 60,- Euro
1.04.d) Änderung bzw. jährliche Aktualisierung hinsichtlich Menge und
Ermittlung einer oder nachträglicher Wechsel zu einer nach Nummer
1.04.a, 1.04.b oder 1.04.c nachgewiesenen Garantie bei unveränderter
Geräteart: 115,- Euro
---
Härtefallantrag soll angeblich kein Problem darstellen, wenn man
beispielsweise angibt, dass man mit 25kg (bei einem Schwellenwert von 30
kg/Jahr in Gewichtsklasse ) in Verkehr bringen wird. Das wird wohl auf
den Monat runtergerechnet und sollte man bei der monatlichen Meldung den
Wert überschreiten, wird man zu den restlichen Maßnahmen verdonnert
(Vollprüfung etc.)
Auslandsregistrierungen werden wohl durch take-e-way noch nicht
angeboten
Hallo Nochmal,
Wegen der Registrierungskosten, das geht schnell in die Höhe, wenn man
diverse Marken verkauft.
Wegen Schweiz, ich denke dass das Bundesumweltamt keine Bußgeldbescheide
in die Schweiz verschickt, genauso wenig wie die Schweizer Knöllchen in
Deutschland bezahlt bekommen können.
Das Gesetz ist meiner Meinung nach sowieso ein Absurdum, wieso kann den
der Konsument nicht für die Entsorgung aufkommen?
Ich sage hierzu nur Toilettenpapier, da wird auch nicht der
Papierhersteller zur Kasse gebeten, sondern der Wasserverbraucher.
Bei der Mülltonne ist es genauso, da muss der Konsument bezahlen.
Industriemaschinen sind ausgenommen von der Verordnung. Um es mal von
der Kehrseite zu sehen, ich habe hier in China Bekannte, die
Containerweise aus aller Herren Länder Schrott, Elektroschrott, PET
Häcksel usw. importieren, weil das hier recycelt wird. Das ist i. Ü. ein
profitables Geschäft, da die Leercontainer so billig sind (ca. 150 USD
für einen 20ft von DE nach CN).
Fragt sich, wer den Rohstoff bekommt. Eine Tonne Nickel kostet im Moment
50000 USD. Das sind doch ganz viele feine Metalle drin, die richtig Geld
bringen. Und Kunststoff brennt, wenn man Strom produzieren will. Das
sieht bei Toilettenpapier schon anders aus, vor allem in gelöster Form
(ich will da nicht mehr ins Detail gehen).
Na ja wie auch immer... manchmal frage ich mich nur ob man da wirklich
mitmachen soll. Gerade der Aspekt mit dem freien Warenverkehr... wäre
ein guter Ansatzpunkt.
Gruß
Michael
Hallo
eine Frage noch, hier heisst es Kleinserien. Was sind eurer Meinung nach
Kleinserien? 10, 100, 1000 Stück?
Noch eine Frage, wie kann das Umweltbundesamt kontrollieren, wenn ich
die Sachen in einem Ladengeschäft verkaufe, anstatt online?
Gibts da schon Müllfahnder um die Elektroschrottsünder dingfest zu
machen und ins Gefängnis zu bringen, oder um das liebe Geld?
Also mal ehrlich, in Zeiten, in denen bei uns Kabel geklaut werden und
Kupferdächer (vgl. Murnau, Oberbayern, 2007, Kemmelkaserne, Kapelle -
Murnauer Tagblatt) und zwar wegen des Materialwertes... mich hat es fast
vom Hocker gehauen, ich kenn das ja hier in China, die Arbeitslosen
hacken hier in Eigenregie den Baustahl aus rumliegenden Betonbrocken....
weil mein Freund immer sagt, ja die Chinesen... also in solchen Zeiten
mit so einem Gesetz anzutanzen ist absurd. Bzw. mit solchen Bußgeldern,
wenn das nun 500 Euro gewesen wären, plus die Gebühren für das letzte
Jahr, das ist schon schmerzlich genug, aber 15000 Euro, das ist ja ein
Kleinwagen. Das verdienen viele nicht in einem Jahr, es sei denn sie
sind bei Herrn Hartz angestellt.
Gruß
Michael
Erschreckend war für mich auch die breitwillige Akzeptanz von IHK,
Handwerkskammer, ZVEI, usw....
Man hätte erwarten müssen, daß diese Verbände mit "Eisenbahnschienen" in
Berlin gegen die unmögliche Umsetzung dreinschlagen.
Nichts.
Sehr enttäuschend.
Zumal auch die größte Zwangsmitgliederzahl von IHK und Handwerkskammer
aus zahlenden Klein- und Mittelständlern besteht.
Gruß
Mathias
Hallo,
auch ich habe einen kleinen Betrieb und bin nicht umhin gekommen mich
bei der EAR zu registrieren.
Ich habe die gesamte Prozedur über Take-e-way abgewickelt. Beim lesen
dieses Threads sind mir viele Dinge aufgefallen, die falsch Verstanden,
oder falsch verbreitet wurden.
Take-e-way besteht im Prinzip aus zwei Teilen. Der Take-e-way GmbH und
dem Vere Zweckverband. Um eines der Leistungpakete von Take-e-way in
Anspruch zu nehmen, muss man Mitglied im Vere Verband sein (3,50 Euro
Monatsbeitrag)
Take-e-way bietet 3 Module an. Sinnvoll für kleinere Unternehmer mit bis
zu 1 Tonne Elektroschrott ist Modul 3. (So eine Art rundumsorglos
Paket)Dieses Modul kostet 250,- Euro / Jahr. Dafür übernimmt Take-e-way
die komplette Anmeldung, die monatliche Mengenmeldung, stellt den
insolvenzsicheren Garantiebetrag und übernimmt die Entsorgung des
Containers, sollte man einen zugelost bekommen.
Nach erfolgter Anmeldung, erhält man dann noch eine Rechnung von der
EAR. Bei mir über 303,45 Euro. Mit dieser Rechnung erhält man dann seine
WEEE Reg.Nr.
Man muss übrigens nicht jedes einzelne Produkt registrieren. Alle
Produkte die zu einer Geräteart / Marke gehören werden zusammen
registriert. Allerdings ist es unzulässig verschiedene Gerätearten unter
einem Firmennamen als Marke zusammen zu fassen.
Der EAR ist übrigens die Anzahl egal. Die rechnen nur in KG.
Übrigens kann sich jeder auf der Seite der EAR ansehen ob ein Hersteller
dort registriert ist. Es gibt dort ein Java Programm. Den extrem langen
Ladezeiten nach zu urteilen wird das Programm rege genutzt.
Ich habe schon zwei Bekannte die von einem Anwalt abgemahnt wurden.
Beide haben über EBay verkauft. Ich würde jedem raten nicht auf sein
Glück zu hoffen. Diese Typen warten nur darauf abzukassieren.
Viele Grüße Frank
Ich habe noch einaml weitergeforscht, insbesondere was den Verkauf B2C
in´s Ausland über Fernkommunikationsmittel angeht. Eine Katastrophe,
sage ich euch ...
Es scheinen keinerlei Übersichten zu existieren, in welchem Land in dem
Fall eine Registrierung erforderlich ist und in welchem nicht. Man solle
in jedem EU-Staat beim entsprechenden Ansprechpartner extra anfragen.
Abgesehen von gewissen Sprachhürden bekäme man vermutlich aber immer
noch keine rechtsverbindliche Aussage.
Es ist, man glaube es kaum, wohl schon aufgefallen, dass dies ein großes
Problem darstellt und es wird daran gearbeitet (wenn man das so nennen
kann). Aussage beim Umweltbundesamt: "Die nächsten 3 Jahre wird das
nichts."
Na danke !
"Erst denken, dann handeln" ist wohl noch nicht überall angekommen ...
Danke für die Übersicht.
Die Zahlen von EAR würde ich so sehen.
Die Frage ist nur, wenn ich unter 30KG vertreibe: Wofür noch den anderen
Laden. Muß ich immer noch mit dem Container-Los rechnen?
Also 255€ einmalig und
467€ jährlich und man ist als Kleinstunternehmer legal und alle Sorgen
los was EAR angeht? Keine verdeckten Kosten wie Container-Lotterie etc?
Bedarf es eigentlich einer Qualitäts-Norm/Überpfrüfung der
"Produktionsstätten"?
Naja, auf der sicheren Seite zum Thema ElektroG auf jeden Fall,
vorrausgesetzt der Verkauf erfolgt nur innerhalb Deutschlands.
Aber da gibt´s ja noch EMV und jeden Menge kaufmännischen Kram, wo auch
gerne mal abgemahnt wird. Mit einem nicht zu unterschätzendem Risiko ist
das also immer behaftet ...
>Aber da gibt´s ja noch EMV und jeden Menge kaufmännischen Kram, wo auch>gerne mal abgemahnt wird. Mit einem nicht zu unterschätzendem Risiko ist>das also immer behaftet ...
Genauer bitte
Was willst du jetzt erläutert haben ? Dass gewisse Werte bezüglich
Abstrahlung und Störempfindlichkeit eingehalten werden müssen sowie dass
es sicherheitstechnisch ebensoviele Dinge zu beachten gibt sollte
logisch sein. Genauer ? Da gibt es ganze Bücher ...
Die Risiken bei kaufmännischen Tätigkeiten sind doch allgemein bekannt.
Kein Impressum in einer E-Mail, ein falsches Wort in den AGBs oder aber
auch die vergessene Angabe über die Rücknahme von Altbatterien, wenn man
batteriebetriebene Geräte verkauft kann zu teuren Abmahnungen führen. Ob
solche kleinen Punkte nun wirklich anderen Wettbewerbern schaden oder
nicht, manch einer will einen vielleicht einfach nur ärgern oder das
große Geld mit deiner Unwissenheit verdienen.
IHKs etc. können bezüglich der Regeln weiterhelfen, allwissend sind sie
dennoch auch nicht und ein Restrisiko bleibt immer bestehen ...
Ein Punkt ist in der Tat noch unklar: Wenn man in die Härtefallregelung
fällt, kann es dann trotzdem passieren, dass einem ein Container
zugeschustert wird? Braucht man dann in der Tat take-e-way, damit die
das für einen erledigen?
Weiß da jemand was drüber?
Denn wenn man auch keine Container zugeschustert bekommt, würde es sich
selbst beim kleinen Härtefall auf 60 Euro jährlich beschränken (Nummer
1.03 elektrogkostv).
Und wenn man Container zugeschustert bekommt, wie wahrscheinlich ist das
überhaupt in den ersten 10 Jahren, einen zu bekommen, wenn man bis dahin
vielleicht 300Kg Elektroschrott produziert hat? Was ich gelesen habe,
soll das Verfahren einen auch bei wenig E-Schrott recht schnell treffen
können.
Ich habe oben bereits die aktuellen Kosten aufgeführt und hatte auch
diesbezüglich nachgefragt.
Ja, man kann auch bei solchen Mindermengen einen Container "gewinnen".
Man sagte zwar "vielleicht nach einigen Jahren" aber wer glaubt das
schon ... ?
Es ist halt 'ne Lotterie, es kann dich dreimal hintereinander treffen.
Ist wohl auch schon passiert, da scheint das Programm nicht so ganz
sauber zu laufen.
Ich hab gerade etwas bei der EAR gefunden, was gegen eine
Container-Abholung bei Härtefallregelung spricht. Dort steht:
"Jeder Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten, für die eine
Garantie nach § 6 Abs. 3 Satz 1 ElektroG nachzuweisen ist (sog.
b2c-Geräte - s. dort), hat eine individuelle Rücknahmeverpflichtung für
Altgeräte aus privaten Haushalten, die grundsätzlich im Rahmen der
Abholkoordination zu erfüllen ist."
(Quelle: http://www.stiftung-ear.de -> FAQ -> Abholkoordination)
Nun ist es aber beim Härtefall so, dass die Prüfung der
hersteller-individuellen Garantie seitens EAR entfällt. Wenn das auch
heißt, dass man diese nicht braucht, würde das bedeuten, man bekommt
auch keinen Container.
Perfekt. Geht es nur mir so, oder verstehen andere diese Texte der FAQ
auch nicht so richtig?
Mir ist irgendwie nicht klar, was passiert, wenn ich das große Los
gewonnen habe und 2T gebrauchte Dildos aus München abholen darf, für
mich als Hamburger....
Ist ja weit zwischen Muenchen und Hamburg. Da kann schon das eine oder
andere dazwischen verloren gehen... Bei jeder Autobahn Raststaette die
Tonne fuellen...
Natürlich holst du die nicht selber ab. Entweder du beauftragst ein
Unternehmen im konkreten Fall oder bist z.B. bei take-e-way und die
machen dass dann automatisch für dich.
>Nun ist es aber beim Härtefall so, dass die Prüfung der>hersteller-individuellen Garantie seitens EAR entfällt. Wenn das auch>heißt, dass man diese nicht braucht, würde das bedeuten, man bekommt>auch keinen Container.
Ich habe das eher so verstanden, dass nicht die Garantie entfällt
sondern nur die Kosten dafür ...
Vielleicht will ja doch noch einmal jemand anfragen ?
Aber nochmal zum kleinen Härtefallantrag. Risiko, dass man einen
Container gewinnt hin oder her, eventuell ist es trotzdem weitaus
günstiger bei solchen Mindermengen auf take-e-way zu verzichten, wenn
die dafür keinen extra Tarif haben. Bei fast 300,- Euro im Jahr für den
Dienstleister und den Verein kann man innerhalb von zehn Jahren ganz
bestimmt mehr als einen Container entsorgen .
Sollten sich solche "Gewinne" häufen bleibt entweder doch die Anmeldung
bei einem Dienstleister oder vielleicht noch der Rechtsweg. Irgendwo
hatte ich von einem Fall gelesen, der erfolgreich geklagt hatte.
>oder bist z.B. bei take-e-way und die>machen dass dann automatisch für dich.
Und die Kosten sind in den Jahresgebühren mit drin, oder fallen extra
an?
>Und die Kosten sind in den Jahresgebühren mit drin, oder fallen extra>an?
Diese 250,- Euro + 42,- Euro Vere Mitgliedsbeitrag sind für eine
Vollkaskomitgliedschaft, d.h. Entsorgung ist mit drin.
Das ist dabei inklusive:
* bietet eine fest kalkulierbare Preisgarantie. Das heißt, die Höhe
der späteren Verpflichtung zu Abholungen durch die EAR hat keinen Einfuß
mehr auf die Kosten (ausgenommen Gebührenbescheide der EAR)
* bietet ein eigenes zugelassenes kollektives Garantiesystem
* bietet die gesetzlich geforderte Treuhänderschaft
* führt die Registrierung innerhalb weniger Tage zuverlässig durch
* führt die regelmäßig notwendigen Aktualisierungen durch
* übernimmt sämtliche monatlichen und jährlichen Meldepflichten
(Mengenmeldungen) gemäß den Angaben des Herstellers
* führt die regelmäßig notwendigen Garantieaufstockungen durch
* überwacht alle relevanten Termine
* berät in allen Belangen des ElektroG (z. B. Härtefälle,
Markenregistrierung, gescheiterte Registrierungen, nicht mehr anerkannte
Garantien)
* übernimmt auch laufende, notleidende Registrierungen und führt
diese zum Erfolg
* ersetzt ungültig gewordene Garantien – auch rückwirkend
* übernimmt die gesetzeskonforme Abholung und Verwertung von
Elektroaltgeräten
* stellt ihr bundesweites Entsorgungsnetzwerk zur Verfügung
* stellt ein permanent niedriges Preisniveau, durch regelmäßige
Konditionsverhandlungen mit ihren Entsorgern, sicher
* übernimmt die Abstimmungen mit den Koordinierungsstellen
* übernimmt die Disposition der eingehenden Entsorgungsaufträge
* garantiert die Abholung und Verwertung von Elektroaltgeräten
ausschließlich über zugelassene und zertifizierte
Entsorgungsfachbetriebe
* übernimmt das komplette Nachweisverfahren bezüglich der
Verwertungsquoten
Genau, so hab ich das auch verstanden: Du zahlst die 292 Euro und alles
an Entsorgung bis 1 Tonne ist damit durch take-e-way abgedeckt.
Zuzüglich einiger organisatorischer Dinge, die die für ich erledigen, um
dich möglichst optimal zu entlasten. Du musst dann nur noch an die EAR
die Gebühren der jährlichen Aktualisierung entrichten, um die Meldung
selber kümmert sich auch take-e-way. Die EAR-Gebühren - wenn du nicht
unter Härtefallregelung fällst, sind dann nochmal:
# EAR jährliche Aktualisierung Mengendaten (1.03) 60 Euro
# EAR jährliche Aktualisierung (1.04.d) 115 Euro
Wie hier schon zusammengefasst:
http://www.mikrocontroller.net/articles/WEEE-Anmeldung#Beispielrechnung_f.C3.BCr_Kleinunternehmen
Das sollte dann wirklich alles gewesen sein, was WEEE angeht, wenn du in
Deutschland verkaufst.
Also es ging ja vor allem um die überdimensionale Belastung von
Kleinstunternehmen. Je mehr Elektroschrott man hat, um so weniger fallen
die Verwaltungskosten ins Gewicht. Dann sind es vor allem die
Elektroschrott-Entsorgungskosten, an denen man sich orientieren kann.
Und da hab ich Zahlen von 150-500 Euro pro Tonne gelesen.
Elektroschrott nach Gewicht zu belasten ist eine feine Sache - muß man
halt noch mehr leichte Kunststoffteile in den Geräten verbauen. Und
220V-Stecker lassen sich doch sicher auch noch ein wenig abspecken ...
Nice weekend,
Zardoz
Oder man stelle sich vor, ein Steinmetz baut in einen 50Kg Steinbrocken
eine Quarzuhr mit 50 g Gewicht ein, um dieses Produkt dann zu verkaufen.
Dann hat er 50Kg Elektroschrott!
Es sei denn, der Stein hätte auch ohne die Uhr eine "Primärfunktion",
dann würde er ganz aus der Registrierung herausfallen.
Ja wie konnte Gott überhaupt die Welt erschaffen ohne
Bedienungsanleitung in allen jemals gesprochenen Sprachen, ohne
Befähigungsnachweis und vor allem ohne Entsorgungsnachweis für seinen
ganzen Schrott?
Der gehört ganz klar abgemahnt ...
Nice weekend,
Zardoz
Zu dem Thema der Containerentsorgung: Wenn man einen Vertrag wie bei
Take-e-Way für eine Tonne hat, dann funktioniert das im Falle eines
Containergewinnes so, dass man nach der Entsorgung eine Tonne als
entsorgt gutgeschrieben bekommt. Was sonst noch im Container war wird
für andere Take-e-Way Kunden als freiwillige Entsorgung gemeldet, damit
sinkt deren Abholverpflichtung.
Wenn nun noch bekannt wäre wie das Verteilverfahren der EAR funktioniert
wäre man glatt auf der sicheren Seite...
> Wenn nun noch bekannt wäre wie das Verteilverfahren der EAR funktioniert
wäre man glatt auf der sicheren Seite...
Warum heisst das wohl "Lotterie"? Der Rechner wählt ZUFÄLLIG einen
Dummen aus- wobei der Zufall wohl nicht richtig funktioniert, denn es
ist schon vergekommen, dass kleine Firmen zweimal hintereinander den
Hauptgewinn gezogen haben.
Zum Verteilverfahren:
Es schwillt gerade ein Streit zwischen take-e-way und der EAR. Laut
take-e-way werden kleine Hersteller überproportional oft zur Abholung
eines Containers verpflichtet im Verhältnis zu Großherstellern mit zig
Tonnen Ausstoß. Die EAR behauptet, ihr Abholalgorithmus wäre in Ordnung
und beweist dies durch ein Gutachten. Take-e-way behauptet, der
Algorithmus benachteilige kleinere Hersteller und legt ein
Gegengutachten vor.
Dummerweise veröffentlicht die EAR den Algorithmus aus mehr oder weniger
fadenscheinigen Gründen nicht, so daß eine genaue Überprüfung nicht
stattfinden kann.
Stefan
Naja, ganz zufällig ist die Containerlotterie nicht. Es wird also nicht
zufällig ein beliebiger Hersteller verpflichtet, sondern der, mit der
höchsten Abholverpflichtung, weil sein Geräte-Kontostand am höchsten
ist. Trotzdem kann es bei diesem Verfahren auch Kleinstunternehmen mit
+20 Kg Kontostand treffen.
Ich hab gerade mal mit take-e-way telefoniert und man meinte, die hätten
schon ein extremes Beispiel gehabt, wo ein Kleinstunternehmer mit
wenigen Kg Kontostand insgesamt 8 mal beauftragt wurde, Container
abzuholen. Einmal Container abholen kostet alles in allem 1000-1300
Euro.
Weil dieses Risiko kein Kleinstunternehmen eingehen kann, bleibt
eigentlich nur der Weg über einen Dienstleister wie take-e-way.
Ich hab übrigens auch gehört, dass das Bundesumweltamt eine externe
Firma beauftragt hat, die nun viele kleine Unternehmen aufspüren, um
diese auch in die Pflicht zu nehmen. Mit entsprechenden Bussgeldern
inklusive natürlich.
Was mich hingegen wundert: Ich bin mal alle Unternehmen durchgegangen,
die bei der EAR im Bereich Haushaltskleingeräte registriert sind. Das
sind gerade mal ca. 800! Und darunter findet man nahezu nur AG's und
GmbH, also so gut wie keine Kleinstunternehmen. Ich schätze, es sind
nicht mehr als 20-50 von diesen (vermutlichen) Kleinstunternehmen.
Entweder es gibt in dem Bereich keine mehr oder es hat sich bisher kaum
einer angemeldet.
Ach ja, nochwas: Take-E-Way hat mir bestätigt, dass auch bei der
Härtefallregelung man nicht um die Containerlotterie drumherumkommt. Es
werden einem lediglich ein paar Gebühren bei der EAR erlassen.
> Es wird also nicht zufällig ein beliebiger Hersteller verpflichtet, sondern der,
mit der höchsten Abholverpflichtung
Das ist aber unlogisch. Eine deterministische Auswahl wäre keine
Lotterie und so kämen die Kleinen wohl nie dran.
irgenwie kapier ich die Geschichte nicht:
Gebühren, Härtefall, "berechnung der Container" ist alles klar. NUR: Wer
zahlt denn die 1300€ pro Container? Ich, oder wird das umgelegt? Wofür
zahle ich denn die ganze Kohle an EAR. Bekomme ich das Geld nicht wieder
zurück? Kann ja wohl nicht sein, das ich 8*1300€ zahlen muß!
Was passiert, wenn ich erst in 2 Jahren "Gewinne" und die Kosten dann
3000€ betragen? Was wenn der Kupferpreis bei 10000000€ liegt und ich
noch "Gewinn" pro Tonne mache (was ja bei manchen Artikeln schon jetzt
der Fall ist)?
Die Gebühren für die EAR zahlst du nur deshalb, weil da ein paar Leute
diese Angelegenheit verwalten. Das hat noch nichts mit Entsorgung zu
tun.
Und ja, wenn du 8mal einen Container gewinnst, musst du selber 8x1300
Euro bezahlen. Und weil man das als Kleinstunternehmer nicht kann, muss
man dieses Risiko absichern. Dann registriert man sich bei take-e-way,
zahlt eine jährliche Pauschale und hat dann gar nichts mehr mit der
Entsorgung der Container am Hut.
Du darfst so einen Container auch nicht selber abholen, um vielleicht
den Inhalt zu Geld zu machen. Er muss an ein zertifiziertes
Entsorgungsunternehmen übergeben werden.
Wenn der mit der höchsten Abholverpflichtung immer dran ist, aber alle
anderen Hersteller bereits so viel Schrott abgeholt haben, dass deren
Konto auf 0 oder -1000Kg steht, dann bist du mit 10 Kg dran.
Aber ehrlich gesagt, im Detail versteh ich das auch nicht. Es wird ja
auch nichts veröffentlicht. Es muss ja z.B. gewährleistet sein, dass
sich gemeldete Mengen und abzuholende Mengen irgendwie die Waage halten.
da sollte man mal einen RICHTIGEN Rechtsanwalt draufhetzten.
1. Kann das nicht sein, dass das Los-Verfahren NICHT öffentlich ist.
Warum eigentlich?
2. Sollte man den Glos mal in den ... treten, das er das Sinvolle (unter
30KG geringe Gebühren) RICHTIG zu Ende bringt. Anfang ist ja gemacht!
3. Kann es nicht sein, das ich mit 1Kg drann komme: Es wird z. Zt. viel
mehr produziert (ergo EIGENTLICH auch angemeldet => überwacht keine
Sau!) als in nen Container geschmissen. Also sollten (und haben wohl
auch) die "Großen" ein riesen Minus. Da die "Großen" die Macht haben
(Man beachte die Wahl bei der EAR) "drehen" die die Abhohlung so, dass
die "Kleinen" ran müssen. Kostet den "Großen" weniger und die "Kleinen"
kapieren nichts, weil sie von dem Verein, den Sie beitreten (müssen),
keine Infos bekommen.
Das Gutachten ist ein WITZ!
Für mich ist das eine legalisierte Müllmafia! Leider hat in der
Regierung keiner Mumm das zu ändern. Die Petition ist ja schön im Sande
verlaufen!
> Für mich ist das eine legalisierte Müllmafia! Leider hat> in der Regierung keiner Mumm das zu ändern.
Mehr Sorgen macht mir, daß es in diesem Lande offenbar weniger Mumm
braucht, so etwas offensichtlich schwachsinniges überhaupt einzuführen.
Nice week,
Zardoz
Das der Wind in Zukunft härter wehen wird, zeigt dieser Artikelauschnitt
vom 23.11.2007:
" EAR-Vorstand Theusner betonte im Übrigen, dass das ElektroG eine Reihe
von Sanktionsmöglichkeiten vorsehe, die auch konsequent eingesetzt
würden, um Missbrauch zu verhindern. "Die Zeit der Nachsicht, die für
eine erfolgreiche Einführung neuer Prozesse in einem derart komplexen
Umfeld unabdingbar ist, ist nun vorbei. Das ElektroG muss mehr als zwei
Jahre nach seinem Inkrafttreten nun bei allen potentiell Betroffenen
bekannt sein - und ist zu befolgen." Theusner wies in diesem
Zusammenhang auf die hohe Anzahl eingeleiteter
Ordnungswidrigkeitsverfahren sowie deutlich zunehmende Anzahlen von
Abmahnungen bislang nicht registrierter Hersteller durch Wettbewerber
hin. Dies spreche für das grundsätzliche Verständnis aber auch für die
Einforderung wettbewerblich korrekten Verhaltens. "Trittbrettfahrer
werden hierzulande keine Zukunft haben.""
Quelle:
http://www.presseportal.de/pm/69083/1089920/stiftung_elektro_altgeraete_register
Noch ein netter Artikel in Sachen Container-Lotterie:
http://www.faz.net/s/Rub58F0CED852D8491CB25EDD10B71DB86F/Doc~EF9A94AD631DE487EAF8F0E47B2A315C3~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Genial ist der Fall mit den Kühlschränken: 53 Kühlschränke verkauft mit
einem Gewicht von etwa 2 Tonnen. Dafür mussten dann 34
Entsorgungsaufträge mit insgesamt 91 Tonnen und 27.000 Euro ausgeführt
werden. Das macht rund 510 Euro Entsorgungskosten pro Kühlschrank!
Fazit: Der Verkauf musste eingestellt werden.
Wenn ich das anderen Leuten erzähle, die glauben mir das alle nicht,
weil es so abstrus ist. Das kann sich keiner vorstellen, was da derzeit
in Deutschland läuft.
@matchboxers
Schon mal weitergelesen ???
Gibt es Ausnahmen von der Abholkoordination für kleine, nur regional
aktive Hersteller?
Die Antwort:
Das ElektroG sieht keine Ausnahmen für irgendwelche
Herstellergruppen vor. Jeder Hersteller ist zur bundesweiten Abholung
von Altgeräten entsprechend den Abholanordnungen der zuständigen Behörde
verpflichtet.
Hallo !
Und schade das hier seit einger Zeit nichts mehr läuft.
Aber drei Monate nach dem letzten Beitrag hier.. ist schon einiges
passiert.
Habt Ihr mal auf die HP von [www.take-e-way.de] oder
[http://www.it-recht-kanzlei.de/elektrog-hersteller-abmahnung.html]
Der Vollzug ist im vollen Gange.
Bin auf eure reaktion gespannt.
Gruß
t.
Ist olimax eigentlich registriert ?
Wird jetzt jeder der Eval-Boards vom Hersteller oder olimax vertreibt
abgezockt, bzw. abgemahnt ?
Sehr schön. Da fällt mir grad ein, ich müsste mal wieder meinen Nachbarn
verklagen, sein Gesicht gefällt mir gar nicht ...
@MRT:
Juhu endlich News von WEEE! Super Fund!
Fast hätte ich schon verdrängt dass es WEEE gibt...
Du hättest auch schreiben können:
"Jetzt gibt´s Beispielprozesse und endlich wurde jemand verklagt.
Für alle die noch nicht genug von WEEE & Co. haben: hier könnt Ihr euch
alles nocheinmal durchlesen und sehen was passiert wenn man sich nicht
registriert... also schön registrieren."
Nja!
Abmahnungen sind schon lästig und kosten Geld,
aber bei den Bußgeldbescheiden ist ja eine Abmahnung vom Wettbewerb
ja noch ein netter Hinweis.
Und eigendlich kann man ja gleich noch ein Thread eröffnen für die
Verpackungsverordnung (VerpackV).
Grüße
t.
Guten Morgen,
keine Angst ich werde auch nicht müde.
Hier ein neues Thema bzgl. Abmahnungen.
gefunden 30.07.2008 war am 29.07 dort noch nicht auf der Seite.
http://www.take-e-way.de/?id=53
Gruß
t.
Hi!
Ich muß das alte Ding noch mal auspacken.
Es wird ja im Wiki über Kosten bei take-e-way von ca.
0 - 303 euro einmal
und
339 - 548 euro jährlich gesprochen.
Bekomme ich dann auch eine WEEE Nr?
Ich frage weil einen die pure Registrierung bei EAR ja schon 750
(Netto/Brutto?) kosten soll.
Und dann noch mal eine Fragen aus der Praxis.
1. Ich Importiere z.B. LED-Kulis alle von Hersteller ChinaPen.
Muß ich für verschieden farbige LED oder verschieden große Kuli jeweils
ein Produkt anmelden oder nur einmal die Marke ChinaPen?
2. Wenn ich wirklich kleines und leichtes E-Spielzeug importiere von 10
verschiednen Herstellen, Gesamtmasse über alles in im Jahr aber nur
10Kg.
Was würde dies bei take-e-way kosten?
Was direkt bei EAR? (so ganz habe ich es nicht verstanden)
3. Macht es Unterschiede im Preis oder sonst wo wenn ich 50% B2B und 50%
B2C verkaufe? Einfacher und nicht verboten wäre zu sagen das man 100% an
privat verkauft?
4. Was wäre wenn ich diese Kulis aus Österreich importiere? Ich bräuchte
keine WEEE sondern der Importeur aus China. Ab wann und wo muß ich die
WEEE nachweisen? Homepage, Produkt, Rechnung? Oder erst wenn eine
Abmahnung kommt bzw. ich es auch auf ein Gerichtsverfahren?
(Hintergrund: Ich muß doch einem Abmahner nicht meine Einkaufsquellen
für evtl. unlautere Zwecke offenbaren? - Also meine Eingangsrechnng aus
der nicht nur Lieferrant+WEEE, EK, Menge usw. hervorgeht.)
5. Wenn ich als Importeur etwas nach Österreich verkaufe. Muß ich mich
dann auch dort registrieren lassen?
Bisher dachte ich nicht. Aber irgendwo in diesem lagen Thread habe ich
es so verstanden, dass es in jeden Land sein muß.(?)
Ich verkaufe das Zeug Europaweit ... wäre doch unmöglich. ;-(
> Ich verkaufe das Zeug Europaweit ... wäre doch unmöglich. ;-(
Hast Du schonmal über Hartz4 nachgedacht? Ernsthaft? Der Antragskram
dürfte deutlich weniger stressig sein, als Dich europaweit registrieren
zu lassen. In einigen Ländern nur möglich, wenn Du dort eine
Niederlassung hast.
Mach den Laden dicht und geh stempeln.
Mein Wissensstand ist derzeit der:
Geräte der Mess- und Regeltechnik sind von den Verpflichtungen des WEEE
ausgenommen. Es gibt hierzu eine Verfügung des Bundesministeriums für
Umweltschutz. Ob die allerdings in anderen EU- Staaten, in die man evt.
exportieren will, auch greift , entzieht sich meiner Kenntnis. Alle
anderen Geräte, auch die importierten, müssen teilnehmen. Für jedes EU-
Land gelten andere Bestimmungen und sind extra Anmeldungen
notwendig.Sven hat da recht: Das geht nur mit einer Vertretung oder
einem Bevollmächtigten im jeweiligen EU- Land.
Bei z.B. China- Importen haftet der Importeur ("Inverkehrbringer")
dafür.
Wie mehrfach hier erwähnt, ist dieses Gesetz ein schwerer Schlag gegen
kleine Unternehmer und Existenzgründer. Zusammen mit der CE-
Kennzeichnung , (EMV usw.) ist es inzwischen nahezu unmöglich, sich
selbständig zu machen.
Knapp 2 Stunden Telefon ...
IHK Zerntrale ... andere Nummer geben lassen
2. da sind Sie hier falsch ...
3. ne, da ist ein anderer ...
4. ...
5. ... am besten die IHK 100km weiter ...
6. der fühlte sich Zuständig. Stammelte auch was von EAR usw., laß auch
Gesetzestexten und Amtsblättern vor.
Meine Frage ob er take-e-way empfehlen kann - "hä was is das?"
HALLO DAS DARF DOCH NICHT WAR SEIN?
Er hätte noch nie eine Firma da angemeldet und wüßte auch gar nicht was
man da im System machen muß ...
Meine Stadt hat >100k ... diese andere bestimmt >150k!
Zusammen mit take-e-way (wirklich echte Verkaufsmenschen!) weiß ich nun,
dass diese 298 EUR für JEDE Marke/Hersteller fällig ist.
Was es nur bei EAR ist weiß ich immer noch nicht.
Seine ganzen Einkäufe umlabeln geht logistisch kaum und bringt nur
Probleme, da Kunden anhand der Herstellernamens kaufen.
Man müßte sich wirklich in ganz Europa registrieren !!!
Hallo,
Die Marke muss auf dem Produkt sichtbar sein, die WEEE Kennzeichnung
auch. Jede Marke muss einzeln beim EAR registriert werden, was richtig
Geld kostet. Take-e-way ist ok. EAR ist nur Deutschlandweit zuständig.
Im Moment gibt es keinerlei eindeutige Regelungen, wie das
grenzübergreifend zu sein hat. Es gibt den Gesetzestext, aber keiner
will da im Moment schlafende Hunde wecken. Deutschland hat die EU
Verordnung wie immer am aufwendigsten umgesetzt.
In Österreich muss man Müllmarken bei der Kommune kaufen, in der man
seinen Firmensitz hat. Einfach, überschaubar, unkompliziert. Wird wohl
auch gegengeprüft, aber so sollte es auch in DE sein.
Stattdessen wird eine eigene Behörde dafür geschaffen, hinzu kommt ein
komplizierte und dazu unklare Gesetzesgrundlage, die kleine Unternehmer
total überfordert.
Übrigens große auch, es gibt den Fall eines Solarzellenherstellers, der
sich auf Berghütten spezialisiert hat - die sind davon ausgenommen -
allerdings hatte er stromsparende koreanische Kühlschränke im Programm.
Davon hat er 50 Stück verkauft, und musste für insgesamt 20.000 Euro
Entsorgungskosten, die per Losverfahren auf ihn bestimmt wurden,
aufbringen, innerhalb des 1. Jahres. Der Hersteller verkauft jetzt keine
Kühlschränke mehr.
Ich möchte hier nicht aufführen, dass es fälschlicherweise als
Müll/Schrott bezeichnet wird. Das sind wertvolle Rohstoffe, die in
anderen Länder gewinnbringend verkauft werden können.
Im übrigen verschwindet der dt. Müll komplett... es gibt keine Chance,
den Müll anzukaufen, wenn er ersteinmal in System verschwunden ist, da
verdienen sich einige Firmen dumm und dämlich, und der Staat supported
das Ganze auch noch.
Für mich eine legale Verarsche, irgendwann wird es auffliegen und dann
stehen ein paar Politiker in der Bildzeitung und können danach in den
Ruhestand gehen.
Gruß
Micha
In den letzten Beiträgen waren mal wieder ein paar gefährliche
Fehlinformationen:
Ausnahmen: Die Ausnahmen für Mess- und Regelgeräte betreffen die RoHS
(also bleifrei etc.), nicht die WEEE. Auch Hersteller/Vertreiber von
solchen Geräten müssen sich bei der EAR registrieren, nur nehmen sie als
B2B Lieferenten nicht an der Containerlotterie teil, sondern müssen den
Elektroschrott direkt vom Kunden zurücknehmen.
Rolle der EAR: Die EAR übernimmt keine Entsorgung usw. sondern ist die
Registrierungsstelle bei der man gemeldet sein muss. Zusätzlich braucht
man als B2C Lieferant dann noch die Containerlotterieversicherung und
Garantiestellung, das sind dann die Funktionen die take-e-way übernehmen
kann.
EU: Wie schon von jemand anderem angemerkt ist die Gesetzeslage für den
grenzüberschreitenden Vertrieb innerhalb der EU nicht ordentlich
geregelt. Bezieht man aus einem anderen EU Staat Geräte die man dann in
Deutschland vertreibt, so ist es egal ob die in dem anderen Land bereits
registriert sind, es muss noch mal in Deutschland registriert und
gezahlt werden. Versandhandel aus Deutschland in andere EU Länder ist
nicht hinreichend geregelt. Man meldet zwar seine Mengen bei EAR an, es
gibt aber keinen vernünftigen Mechanismus in die regionalen Systeme zu
kommen.
Hat eigentlich schon mal jemand dagegen geklagt? So wie das Gesetz ist,
ist es doch völlig unzumutbar, unverhältnismäßig und ungerecht. Werden
hier nicht Rechtsgrundsätze verletzt? Mit take-e-way wird es zwar etwas
erträglicher, aber das ist ja eine private Initiative quasi zur Umgehung
des Gesetzes.
Was eine Klage angeht, vor dem europäischen Gerichtshof, wenn überhaupt.
Kostspielig und für die großen Firmen kein Problem. Das ElektroG
verletzt in der vorliegenden Form bestimmte Freiheiten des
EU-Binnenmarktes. Bei Grenzübertritt der Waren wird die Abgabe fällig.
Bekommt der Österreicher denn seine in Österreich bezahlten Gebühren
zurück, wenn er die Waren nachweislich in DE verkauft und auch noch
einmal bezahlt?
Des weiteren ist es völlig unwichtig, wo die Produkte eigentlich
hergestellt wurden. Da kommt doch schon der Haken.. Man könnte ja
inländische Hersteller verpflichten, diesen ganzen Firlefanz über sich
ergehen zu lassen, Kleinunternehmen mit Pauschalbetrag. Importe - die
Gebühren - kann man praktischerweise über den Zoll erheben lassen, da
der Zoll sowieso Gewichte mit erfasst - und entsprechend
landesspezifisch abführen. Wenn dann in die EU-Länder verkauft wird,
kann das ähnlich wie bei der USt zentral gemeldet werden, und die
Gebühren können unter den EU-Ländern entsprechend korrigiert werden.
Auch das eine EU-Verordnung in den jeweiligen Länder unterschiedliche
Belastungen mit sich bringt, für den Unternehmen, ist nicht im Sinne der
EU, siehe Zollunion. Momentan sind z.B. österreichische Internetshops
komplett übervorteilt, DHL bietet einen Sonderservice an, fährt mit dem
Laster täglich - gleiche Kosten wie in DE verschickt. Weniger EKSt und
Gewerbesteuer... das freut die Österreicher, dass in DE die Gesetze so
cool sind, das sie sich Marktanteile holen können.
Was die Müll Mafia angeht... na ja... wir werden es sehen. Einer meiner
Kunden hatte vom EAR eine Bussgeldbescheid i.H.v. 15000 euro für das
nichtangemeldete Inverkehrbringen von ca. 200kg Effektivmüll bekommen.
Nach Anwalt (2000 Euro) waren es dann nur noch 500 Euro Bussgeld, aber
immerhin.
Wie sieht das bei KFZs aus? Fällt da auch WEEE Gebühr an. Was ist, wenn
ich meinen Autoradio schrotte und ausbaue und wegwerfe.
Was die eigentliche Frechheit ist, ist, dass man den Müll nicht selbst
verwerten darf, aber für die Verwertung bezahlen muss. Ich kann doch den
Wertstoff verkaufen, ich bezahle noch dafür, dass andere Profite
erzielen können mit der Verwertung.
Für einen Container Elektroschrott zahle ich gerne. Geht nach China, ich
habe Kontakte. Die Schiffe fahren alle fast leer zurück, einen 40' krieg
ich für 300 USD Fracht nach Asien. Ist kein Witz.
Micha
Die Frechtheit ist noch, daß sich die Großen zusammentun mit den
Verschrottern, und dann das Zeug doppelt verkaufen, und so mit noch
mehr Profit die WEEE umgehen. Ein Beispiel, Dell, Siemens, ...
KFZ und alle darin fest eingebauten Geräte fallen unter die
Altfahrzeugverordnung und nicht unter das ElektroG. So gesehen hast Du
mit dem ausgebauten Autoradio das Problem, dass Du es halt nicht zum
Recyclinghof bringen und in den Lotteriecontainer werfen darfst.
Das ElektroG und die ihm zugrunde liegende WEEE Richtlinie sind so
ungefähr das Dämlichste was die Gesetzgeber in den letzten 50 Jahren
produziert haben. Würden die von diesem Gesetz betroffenen Geräte mit
der gleichen Sorgfalt wie das Gesetz gebaut, gäbe es am Tage mehrere
1000 Stromunfälle und Neugeräte würden nur in Ausnahmefällen wenigstens
einen Teil ihrer Funktion ausüben.
>> Davon hat er 50 Stück verkauft, und musste für insgesamt 20.000 Euro>> Entsorgungskosten, die per Losverfahren auf ihn bestimmt wurden,
Cool, das sind dann 400 EUR pro Kühlschrank! Er hat da nicht viel dran
verdient, stimmts?
Bez. der (Elektronik-)Entsorgungsproblematik:
Vermieten statt verkaufen. Auf unbestimmte Zeit und zu einer einmalig,
bei der Übergabe zu entrichtenden Mietsumme.
Mit folgenden weiteren Punkten im Vertrag: Die Ware darf vom Mieter
beliebig genutzt und dabei selbstverständlich auch beschädigt werden,
aber zu keiner Zeit entsorgt werden. Stattdessen kann der Miter das
Mietverhältnis zu einem beliebigen Zeitpunkt beenden, muß aber in diesem
Fall die Ware an der Vermieter zurückgeben. Eine Weitergabe an einen
Folgemieter ist nur dann zulässig, falls dieser den genannten
Vertragsklauseln zustimmt.
;-)
Eine schönen Tag noch...
Vermieten ist cool! Noch dazu, wenn Mieter und Vermieter die gleichen
Interessen vertreten. Auf diese Weise ließe sich auch wunderbar eine
Haltbarkeits- und Zuverlässigkeitsstudie bestimmter Baugruppen
durchführen, ohne daß man gleich tief in die Gebühren-Tasche greifen
muß. Und das ist vor den Augen der EAR so haltbar?
>Vermieten statt verkaufen. Auf unbestimmte Zeit und zu einer einmalig,>bei der Übergabe zu entrichtenden Mietsumme.
Das wird wohl nichts.
Auszug EAR:
Ein Produkt wird in den Verkehr gebracht, wenn es erstmalig
bereitgestellt wird. “Bereitstellen” bedeutet das Überlassen des
Gerätes, d.h. entweder den Übergang des Eigentums an diesem Gerät oder
die körperliche Übergabe des Gerätes durch den Hersteller, seinen im
Geltungsbereich des ElektroG niedergelassenen Bevollmächtigten oder den
Importeur an die für den Vertrieb des Gerätes im Geltungsbereich des
ElektroG verantwortliche Person oder die entgeltliche oder
unentgeltliche geschäftsmäßige Weitergabe an den Endverbraucher oder
Benutzer unabhängig von dem Rechtsgrund, auf dem das Überlassen beruht
(Verkauf, Leihgabe, Vermietung, Leasing, Schenkung oder jede sonstige
Art eines im Geschäftsverkehr üblichen Rechts).
Zur Vermietung gibt es ein besonders krasses Beispiel eines Herstellers
von Teppichschamponierern, der diese nicht verkauft, sondern nur für
sein eigenes Verleihgeschäft herstellt, die Geräte verlassen also
niemals sein Eigentum. Trotzdem wurde er dazu gezwungen an der
Containerlotterie teilzunehmen. Ich habe den Vorgang nicht weiter
verfolgt, kann daher nichts dazu sagen ob dagegen erfolgreich geklagt
wurde.
Grundsätzlich ist aufgrund der aggressiven Vorgehensweise der EAR gegen
Leute die von denen als Trittbrettfahrer betrachtet werden, dringend
davon abzuraten windige Lösungen zu suchen.
Ich denke das beste wird es sein, die Produkte zu entwickeln und zu
bauen und ein größerer Hersteller vertreibt diese dann mit.
Eigenvertrieb kleiner Serien lohnt sich nicht.
Dem stimme ich voll zu, da sich das EAR ja auf geltendes Gesetz stützt,
ist es ausserordentlich dumm, windige Lösungen zu suchen. Wenn dann kann
hier nur die Top-Down Strategie eingesetzt werden, d.h. es muss eine
Sammelklage beim europäischen Gerichtshof eingereicht werden.
Das EAR ist im Übrigen komplett blind (wohl absichtlich), was
EU-Binnengeschäfte angeht, die wissen wohl, dass sie, wenn sie da aufs
Grass schlagen, die Schlangen wecken.
Gruß
Micha
>> EU-Binnengeschäfte
Naja, geht die ja eigentlich nichts an, wenn das ins EU-Ausland geht,
sind die Einrichtungen im Ausland zuständig.
Beim Import aus dem EU-Ausland werden die nicht zimperlich sein. Muss
man eigentlich immer noch einen selbst assemblierten PC beim EAR
anmelden, obwohl die Einzelteile schon angemeldet sind und dafür bezahlt
wurde?
> Bekomme ich dann auch eine WEEE Nr?> Ich frage weil einen die pure Registrierung bei EAR ja schon 750> (Netto/Brutto?) kosten soll.
Es gibt da keine halben Sachen: Entweder registriert und dann kann man
Sachen in den Verkehr bringen und hat auch eine WEEE Nr. Oder eben
nicht. 750 Euro Registrierung ist veraltet. Die Beträge stehen ja im
Wiki gut aufgelistet. Auf Gebühren kommt meist noch Mehrwertsteuer (19%)
drauf, was für Kleinunternehmer ohne Mehrwertsteuerausweis nicht
irrelevant ist.
Hier nochmal der Artikel:
http://www.mikrocontroller.net/articles/WEEE-Anmeldung> 2. Wenn ich wirklich kleines und leichtes E-Spielzeug importiere von 10> verschiednen Herstellen, Gesamtmasse über alles in im Jahr aber nur> 10Kg.> Was würde dies bei take-e-way kosten?> Was direkt bei EAR? (so ganz habe ich es nicht verstanden)
Siehe im Wiki-Artikel "Kleiner Härtefall"
> 4. Was wäre wenn ich diese Kulis aus Österreich importiere?
Ist völlig wurscht, wenn du in D verkaufen willst, brauchst du eine
Registrierung in D. Es sei denn, Kunden aus D bestellen direkt bei einem
Händler in Ö.
> 5. Wenn ich als Importeur etwas nach Österreich verkaufe. Muß ich mich> dann auch dort registrieren lassen?
Ja.
> Ich verkaufe das Zeug Europaweit ... wäre doch unmöglich. ;-(
Genau, leider. :-((
Wäre ja auch langweilig, wenn wir jetzt, wo Europa mehr
zusammengewachsen ist, keine Hürden mehr hätten. Also schaffen wir uns
neue und recht massive...
Hallo, ich möchte über e-bay elektrogeräte verkaufen. in österreich, die
seite erscheint auch in deutschland. ein deutscher kauft bei mir ein
elektrogerät, bezahlt es im vorhinein. das geschäft ist in österreich
rechtswirksam geworden, und gehr somit in österreich in das eigentum des
deutschen über. ich versende das elektrogerät das sich im eigentum des
deutschen befindet nach deutschland dem rechtmässigen besitzer. muss ich
mich als österreicher in deutschland registrieren lassen ? unsere firma
ist in österreich registriert. würde mich über antwort freuen lg. aus
österreich
Hm, die Antwort mit den Links ist genauso korrekt wie wertlos für die
Fragestellung...
Tatsache ist, dass der Versandhandel bei Überschreitung von Grenzen
innerhalb der EU nicht eindeutig geregelt ist, sofern das Geschäft B2C
geht. Bisher ist mir dazu noch nichts bekannt geworden, ob dieses
Problem in irgend einer Weise rechtssicher gelöst ist.
Mir ist nur bekannt, dass bei direktem Versandhandel zum Endkunden keine
Registrierung in dem Land erfolgen muss. Registrierung in Ö sollte dann
reichen. Das hatte ich vor 1 Jahr in Erfahrung gebracht, als ich mich
näher damit beschäftigt habe. Frag mich aber nicht nach genauen Quellen,
ich hol das gerade nur aus meinem Gedächtnis.
Das hört sich nach der üblichen Fehlinterpretation der schwammigen
Definition der EAR an, denen reicht es natürlich wenn man sich bei ihnen
registriert. Praktisch ist der Versandhandel nicht hinreichend in den
nationalen Umsetzungen der WEEE geregelt.
Danke für eure Antworten !
Habe die namen weg gelassen, aber ich denke für österreich ist für mich
nun die Rechtslage klar.
Sehr geehrter Herr Dr. …………,
vielen Dank! Eventuell noch eine kurze Anschlussfrage zur
Konkretisierung:
Gilt der Österreichische Versandhändler gem. § 3 Abs 11 als Hersteller
und ist demnach von den Verpflichtungen des Gesetzes umfasst?
Antwort 2
Sehr geehrter Herr ……….,
nein, er ist ja in Österreich schon erfasst.
Zusammenfassung:
Daraus ergibt sich, dass der Österreichische Versandhändler in
Österreich nach der EAG-VO einer Registrierungs- und Meldeverpflichtung
unterliegt (gem. Antwort 1 gibt es eine korrespondierende Verpflichtung
nach der Deutschen Rechtslage für Deutsche Versandhändler), aber keine
Verpflichtung für Österreichische Versanhändler besteht, sich in
Deutschland zu registrieren oder Meldeverpflichtungen nachzukommen.
Zur Darstellung der Verpflichtungen nach der Österreichischen EAG-VO
übermitteln wir im Anhang unsere Infobroschüre (siehe insbesondere S 8,
erster vollständiger Absatz)
liebe grüsse aus österreich
das kann es ja nicht sein!
Mann muß immer die Gesetze des jeweiligen Landes einhalten!
Wenn einer nach D was verschickt, so muß er die EAR hier bezahlen!
Ansonsten macht ein kleines Land tolle Regellungen und jeder verschickt
von da. Also, egal was die Österreicher sagen, es ausschlaggebend was
die EAR sagt (denn der Müll ist in D) und die wird zu dem Thema eine
andere Meinung haben....
Ach so, mal nebenbei: Es gibt Firmen die Regeln genau den Mist für Dich
in ganz Europa!
Von welcher Stelle kommt denn diese Antwort?
Mein Kenntnisstand zu dem Thema ist nach wie vor, dass die Regelungen
ausschließlich national sind und grenzüberschreitender Handel damit fast
unmöglich.
Die EU arbeitet momentan an einer Neufassung der WEEE die u.a. genau
diese Probleme ausräumen soll.
@Guido Körber (Gast)
wiegesagt, alles andere wäre auch blödsinn (wobei wir reden von der
EU...)
Die Ausage unseres Nachbarns halte ich schlichtweg für falsch.
Jedenfalls muß ich bei Versand in das Ausland "vor Ort" die WEEE
erfüllen. Ich wüßte nicht, warum dies bei uns anders sein sollte. Und
noch was: Wenn Du in ein Land lieferst, mußt du dich an die Vorschriften
halten - EU bedeutet aber auch, das vieles sehr viel einfacher geworden
ist (z. B. CE - auch wenn es oft vertaufelt wird) !