Alternativen zur 60W Glühlampe

OP (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) #2999118
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Hallo zusammen,

da mir die Vorräte an 60W Glühlampen langsam zur Neige gehen,
wird es zeit sich um alternativen gedanken zu machen.

LED ist für mich auf Grund des Preises keine Alternative!!!

An den 230V Halogenlampen bzw. Hochvolt ( HV ) stört mich die in der 
Praxis immer wieder erlebte kurze Lebenzeit und der Preis.
Die stinknormale Glühlampe kostete ca. 40 Cent.
Die Halobirne mindestens 2,xx Euro.

Beitrag "Re: GU10 50W Halogen ständiger defekt"

Meine Idee ist nun z.B. Schiffsamturen mit Niedervolt Halogenlampen zu 
betreiben, d.h. diese hierzu auf 2 x 20W umzubauen.
Die NV-20W Stiftlampen kosten so ca. 25 Cent. EL-Tafos bis 60W habe ich 
für knapp 4,00 Euro ergattert.

Ein besondern Vorteil sehe ich darin, das wenn ein Leuchtmittel ausfällt 
man nicht ganz im dunklen steht. Wenn der EL-Trafo ausfällt, sollte man 
schon dafür sorgen, das man Reserve hat und den defekten evtl. 
repariert.

Die Anschaffungskosten sind natürlich höher als bei einer HV-Halobirne, 
aber mit der Zeit sollte dies sich rechnen, es sei denn der EL-Trafo 
macht zu früh schlapp. Man muß natürlich einige Halopinbirnen bunkern, 
da der Gesetzgeber in der nächsten Zukunft auch diese abschaffen will.
Ich hoffe jedoch das bis dahin die Preise für LED-Leuchtmittel annehmbar 
sind.

P.S.
Leider bin ich hiermit noch nicht weiter:

Beitrag "Elektronischer Halogenlampentrafo => Wirkungsgrad ermitteln"

Bernd_Stein
Angehängte Dateien:
#2999126
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Warum willst Du ein Leuchtmittel mit mieser Energieeffizienz durch ein 
weiteres ersetzen? Energiesparlampen sind doch inzwischen salonfähig 
geworden. Ich habe meine 35W Halogen hier im Spot durch eine 8W ESL von 
Osram ersetzt. Gut, die war mit 8 Euro auch nicht gerade billig, aber 
die Lichtausbeute ist weit höher, da Halogen auch eher Punktstrahler 
sind.
Gast #2999133
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Bernd Stein schrieb:
> an 60W Glühlampen

60W in dieser kleinen Armatur waren noch nie der Idealfall. Bei Obi und 
Pollin habe ich letztes noch reichlich Restmengen von Glühobst gesehen, 
falls Du wirklich noch welche möchtest.

Bei normalen "Sparlampen" wäre evtl. die Baulänge hinderlich und bei 
Kälte fehlt am Anfang die Leuchtkraft.
#2999316
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> Alternativen zur 60W Glühlampe

http://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/913736_-64543-a-eco-42w-e27-klar-osram.html

> Die Halobirne mindestens 2,xx Euro.

Nö, Markenware 1.50, NoName -.99.
Hält doppelt so lange, ist sofort an, auch bei niedrigen Temperaturen 
und liefert astreines Licht, keinen fahlen Schein.
Insbesondere in Keller/Garage/Nebenräumen wird die Lampe ein Hausleben 
lang halten, längerlebige teurere würden sich nicht lohnen.

> Fazit: 60 Watt Glühlampen horten.


Man wäre bescheuert.
So eine 42W Hochvolthalogen ist über die Lebensdauer 7 EUR billiger,
eingesparte Stromkosten - höherer Anschaffungspreis
Man weiß also beim Kauf einer billigen alten 60W Glühlampe
daß man aus Dummheit und Uninformiertheit diese 7 EUR zum Fenster 
rauswirft.
#2999362
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Paul Baumann schrieb:
> Ein Problem sind die Lampen der Treppenhausbeleuchtung in vielen
> Häusern.

Echt? Hier laufen im Treppenhaus noch (Osram)-ESLs von ca. 2000 (kann 
ich erst beim nächsten mal Wechseln genau nachschauen... Kaufdatum 
müsste auf dem Gehäuse stehen).

Mag sein, dass damals noch richtig Qualität produziert wurde. Heute 
müsste man die "Intelligent Facility"-Osram-ESLs kaufen, aber die kosten 
gleich zehnmal soviel wie die billigsten Ikea-funzeln.
#2999380
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Laberkopp schrob:
>> Fazit: 60 Watt Glühlampen horten.


>Man wäre bescheuert.
>So eine 42W Hochvolthalogen ist über die Lebensdauer 7 EUR billiger,
>eingesparte Stromkosten - höherer Anschaffungspreis

Ich zitiere mich selbst:
>Energiesparlampen gehen innerhalb weniger Tage zum Teufel,
>Hoch-Volt-Halunkenlampen auch.

Diese Erkenntnis habe ich nicht mit dem Würfelbecher erlangt....
Es waren Hochvolt-Halogenlampen der unterschiedlichsten Fabrikate.
Am meisten traf es die, die im Freien den Hauseingang beleuchten.
-5 Grad Celsius und "WUMM" -wieder eine zum Teufel...


MfG Paul
#3000090
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Bernd Stein schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> da mir die Vorräte an 60W Glühlampen langsam zur Neige gehen,
> wird es zeit sich um alternativen gedanken zu machen.

Oder weiterhin einfach 60W Glühlampen kaufen.

60W Glühlampen klar sollte es noch geben, wenn nicht, auch kein Problem. 
Dann kauft man 60W Glühlampen :-) Nämlich die stoßfesten für 
Spezialanwendungen - die sind noch erlaubt. Der örtliche Baumarkt hat 
die sogar in sein Sortiment aufgenommen, wenn auch zu übertriebenen 
Preisen.

Interessant, wie Deutschland plötzlich zu einem Land geworden ist, in 
dem jeder eine Lampe im seinem vibrierenden Maschinenraum mit einer 60W 
Glühlampen ausstatten muss.
#3000516
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Paul Baumann schrieb:
> Robert schrabte:
>>interessant fände ich jetzt  ob diese hochvolt-halogen E27 lampen
>>tatsächlich so empfindlich sind?
>
> *Grübel*
>
> Nein, natürlich nicht. Das habe ich heute Nachmittag nur aus einer
> Laune heraus geschrieben.
>
> Paul

Eben. Die haben keine horrenden Einschaltströme, die eine Lampe bei 
mäßig abgenutzten Glühdraht mit einem blauen Lichtbogen ins Jenseits 
katapultieren, und dabei regelmäßig entweder die Sicherum vom Dimmer, 
oder gleich die 16A im Sicherungskasten mitwegblasen... ich hasse die 
Teile, zumal die 2% mehr Wirkungsgrad bei 35, 50 und 75W eh keinen 
Unterschied zu 35, 50 und 75W machen.
#3000580
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Bernd Stein schrieb:

> LED ist für mich auf Grund des Preises keine Alternative!!!
>
Schau dich halt mal um, SO tragisch ist es nun auch wieder nicht. 
Vorausgesetzt, die Dinger halten dann auch 20 mal so lange, ist der 
Preis schon fast in Ordnung.

> Die stinknormale Glühlampe kostete ca. 40 Cent.

Das muss lange her sein, kann ich mich nicht mehr erinnern. Auch zu 
DM-Zeiten kann ich mich nicht an eine 1-DM-Lampe erinnern.

> Meine Idee ist nun z.B. Schiffsamturen mit Niedervolt Halogenlampen zu
> betreiben, d.h. diese hierzu auf 2 x 20W umzubauen.
> Die NV-20W Stiftlampen kosten so ca. 25 Cent. EL-Tafos bis 60W habe ich
> für knapp 4,00 Euro ergattert.

Also fast schon der Preis für ne LED-Funzel.
>
> Ein besondern Vorteil sehe ich darin, das wenn ein Leuchtmittel ausfällt
> man nicht ganz im dunklen steht. Wenn der EL-Trafo ausfällt, sollte man
> schon dafür sorgen, das man Reserve hat und den defekten evtl.
> repariert.
>
> Die Anschaffungskosten sind natürlich höher als bei einer HV-Halobirne,
> aber mit der Zeit sollte dies sich rechnen, es sei denn der EL-Trafo
> macht zu früh schlapp. Man muß natürlich einige Halopinbirnen bunkern,
> da der Gesetzgeber in der nächsten Zukunft auch diese abschaffen will.
> Ich hoffe jedoch das bis dahin die Preise für LED-Leuchtmittel annehmbar
> sind.
>
...im Grunde genommen suchst du ne Rechtfertigung, statt einer einfachen 
Lösung etwas zu Basteln.

Und das ist doch auch ok. Also wech mit den Scheinargumenten und ehrlich 
sagen: Ich möchte was basteln.
(Firma: matzetronics) #3000753
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Mein Tipp: Schnapp dir den Typ, der regelmässig die Lampen in 
Ampelanlagen auswechselt und schwatz ihm ein paar gebrauchte ab, 
vorzugsweise die für 'Rot'. Die Dinger halten ewig, haben 54 Watt und 
sind sehr robust aufgebaut. Spezifiziert sind die übrigens tatsächlich 
für 240 Volt und sie werden so immer mit ein wenig Unterspannung 
betrieben.
Auf diese Art und Weise habe ich einen Vorrat an Glühlampen angelegt, 
der noch ein paar Jahre reicht.
#3000767
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>> Nein, natürlich nicht. Das habe ich heute Nachmittag nur aus einer
> Laune heraus geschrieben.
>
> Paul

gemeint war, ob es noch ANDERE außer dir gibt, die ähnliche Erfahrungen 
gemacht haben..


die amazon bewertungen z.b. zu den Lampen sind durchweg positiv (mit den 
üblichen paar negativen, die es bei jedem Produkt gibt...)
#3000775
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Bernd Stein schrieb:
> Die stinknormale Glühlampe kostete ca. 40 Cent.

- ESL sind größer, dürften schwer reinpassen
- 230V-Halogen halten wirklich nicht lange
- LED dürften darin schnell den Hitzetod sterben

Bleibt also wirklich nur noch die normale Glühlampe.
Es gibt sie immer noch, allerdings für den doppelten Preis:

http://www.leuchtmittelmarkt.com//themes/kategorie/detail.php?artikelid=179313&source=2


Peter
Persönliche Seite #3000789
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Peter Dannegger schrieb:
> - ESL sind größer, dürften schwer reinpassen

In diese angeblichen "Schiffsarmaturen" (das sind simple Kellerleuchten, 
"Iso-Ovalleuchte" oder auch "Schildkröte" genannt) passen kleine ESL 
hinein, das funktioniert.
Die Dinger gibt es mittlerweile auch ausreichend schnell startend, so 
daß man Räume wie Keller durchaus damit beleuchten kann, auch 
ausreichend hell.
#3000901
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> interessant fände ich jetzt  ob diese hochvolt-halogen E27 lampen
> tatsächlich so empfindlich sind?

Also meine bewegungsmeldergesteuerte Aussenlampe hält schon über 5 
Jahre. Keine Ahnung was Paul da macht um sowohl Energiesparlampen als 
auch Hochvolthalogens in kürzester Zeit zu killen, er sagte Treppenhaus.

Auch im Haus sind die Dinger deutlich haltbarer als normale Glühlampen.
Ich habe neben Osram auch Ikea (bei denen der Hersteller wohl auch Osram 
ist) und Philips (die anders aufgebaut sind).
Es gibt eine Lampe in der schon 2 Hochvolthalogens kaputt gegangen sind, 
jedesmal als man gegen die Lampe gestossen ist während sie leuchtete.
Ansonsten sind bisher erst 2 Hochvolhalogens nach langer Leuchtzeit 
verstorben.


Allerdings ist ein Umbau der Lampe auf 12V Kalogen und elektronischen 
Trafo auch nicht blöd, die 12V IRC Halogens wie 64447 ECO sind noch mal 
deutlich effektiver und langlebiger. Ich habe auch mehrere Lampen so 
umgebaut (z.B. Dunstabzugshaube).
#3000951
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@Robert L. (lrlr)

>die amazon bewertungen z.b. zu den Lampen sind durchweg positiv (mit den
>üblichen paar negativen, die es bei jedem Produkt gibt...)

Und du meinst, eine Bewertung, die vermutlich alle innerhalb kurzer Zeit 
nach Lieferung dort abgeliefert wird, ist eine verwertbare Aussage 
für/gegen die Langlebigkeit einer Lampe, die erst nach längerer Zeit ihr 
wahres Gesicht zeigt?
#3000968
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jein
ist mir ansich schon klar, viele bewertungen gibt es auch noch nicht, 
aber:

es gibt dort bewertugen die von (einzelnen) lampen sprechen, die mal 
nach einen jahr defekt wurden..

das tun aber normale glühbirnen auch, mehr sollte/kann man sich wohl 
nicht erwarten..

wenn sie nach ein "paar tagen" kaputt wären (wie PAul schreibt) hätte 
das auch jemand geschrieben (oder würde seine bewertung udpaten)
#3001109
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Laberkopp schrub:
>Keine Ahnung was Paul da macht um sowohl Energiesparlampen als
>auch Hochvolthalogens in kürzester Zeit zu killen, er sagte Treppenhaus.

Paul nimmt eine Leiter auf den Ast, (in Fachkreisen auch "Schulter"
genannt) und astet von Etage zu Etage, um die Lampen zu tauschen.
Es handelt sich um ein sog. Mittelganghaus d.h. um ein Hochhaus, bei
dem die Wohnungstüren von einem (auch am Tage) dunklen Gang erreichbar
sind. Vor ein paar Jahren kam die liebe Hausverwaltung aus
"Energiespargründen" bitter lach auf die Idee, die vorher pro Flur
vorhandenen 18 Watt Leuchtstofflampen, die immer in Betrieb waren,
gegen "normale" Lampen mit E27 Fassung zu tauschen und diesen ganzen
Schrapel per Bewegungsmelder zu schalten. Da bei 16 Parteien pro Etage
immer jemand da herumgeistert, ist die Schalthäufigkeit sehr hoch.

Glühlampen fielen zwar da auch aus, aber nicht so wie jetzt, da ich
bei 40 vorhandenen Lampen jeden Tag ca. 10 rausschmeißen muß.

mfG Paul
OP (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) #3001211
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>J. Ad. schrieb:
>> Bernd Stein schrieb:
>>
>> Die stinknormale Glühlampe kostete ca. 40 Cent.
> ...
> Das muss lange her sein, kann ich mich nicht mehr erinnern. Auch zu
> DM-Zeiten kann ich mich nicht an eine 1-DM-Lampe erinnern.
>
Meine Quelle für 60W Glühlampen war :
http://www.pollin.de/shop/t/NTQ3OTA5OTk-/Lichttechnik_Leuchtmittel/Leuchtmittel/Gluehlampen_AGL/Gluehlampen_Gluehbirnen_.html

Leider kann ich es nicht mehr nachweisen, da die 25W und 40W Glühlampen 
z.Zt. dort ja 60 Cent kosten und ich leider nicht weiß was die Früher 
mal gekostet hatten. Aber ich denke man kann davon ableiten das eine 60W 
mal ca. 40 Cent gekostet hatte.

>J. Ad. schrieb:
>
> ... Also wech mit den Scheinargumenten und ehrlich
> sagen: Ich möchte was basteln.
>
Ehlich gesagt wäre es mir lieber, wenn ich ein der Lichtausbeute und des 
Preises gleichwertiges Leuchtmittel einfach in meine vorhandenen Lampen 
reinschrauben könnte. Ich habe nämlich noch genug Basteleien die noch 
nicht fertig sind.

Ich möchte demnächst mal meine umgebaute Schiffsarmatur vorstellen,
da ich bereits in einem L-förmigigen Kellergang zwei dieser Lampen
( je 60W )gegen fünf 12V/10W Halogenstiftlampen mit 60VA Ringkerntrafo 
ausgetauscht habe. Bin also von ca. 120W auf ca. 50W herunter und habe 
noch den Vorteil das ich genau an den Stellen eine Lampe hinsetzen 
konnte wo, auch wirklich das Licht gebraucht wurde. Außerdem ist der 
Ausfall einer Lampe jetzt nicht mehr tragisch, d.h. es ist immer noch 
hell genung um stolperfallen zu erkennen.

Bernd_Stein
#3002044
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Martin Schwaikert schrieb:
> Warum willst Du ein Leuchtmittel mit mieser Energieeffizienz durch ein
> weiteres ersetzen?

Weil es sinnvoll ist!

> Energiesparlampen sind doch inzwischen salonfähig
> geworden.

Welche denn?

Also in unserem Keller geht das oft so: Tür auf, Licht an, Zeugs 
greifen, Licht aus, Tür zu. Keine 10 Sekunden, überlegen welche 
Biersorte man greift eingeschlossen. In der Zeit ist keine 
Energiesparlampe auch nur ansatzweise heller als eine Funzel. Was soll 
man dort mit Energiesparlampen? Welche Energie soll da gespart werden?
#3002473
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Andi $nachname schrieb:
> Martin Schwaikert schrieb:
>> Warum willst Du ein Leuchtmittel mit mieser Energieeffizienz durch ein
>> weiteres ersetzen?
>
> Weil es sinnvoll ist!

Darüber lässt sich streiten. Ich will natürlich auch nicht in Abrede 
stellen, dass ESL gerade bei kurzen Schaltzyklen benachteiligt sind.

>> Energiesparlampen sind doch inzwischen salonfähig
>> geworden.
>
> Welche denn?
>
> Also in unserem Keller geht das oft so: Tür auf, Licht an, Zeugs
> greifen, Licht aus, Tür zu. Keine 10 Sekunden, überlegen welche
> Biersorte man greift eingeschlossen. In der Zeit ist keine
> Energiesparlampe auch nur ansatzweise heller als eine Funzel.

Doch doch. Aber dafür darf man halt nicht die 3,95 Euro Energiesparlampe 
von Ikea kaufen, die nach 20 Minuten erst ihre volle Helligkeit 
erreicht, sondern muss ein wenig tiefer in die Tasche greifen.

Wir haben unser Ganglich durch eine ESL von Osram mit Schnellstart 
getauscht. War mit 15 Euro auch nicht gerade billig. Allerdings hat das 
Teil gut und gerne 4 Jahre durchgehalten und war auf Knopfdruck hell. 
Nur am Schluss, als die Heizung langsam aber sicher draufging, hatte sie 
eine Anlaufphase.

Es hat absolut keinen Wert, bei ESL zu sparen. Das billige Zeug taugt 
nichts. Es gibt von Osram auch die Schrottschiene. Und die wird bei Ikea 
verramscht. Wer sowas kauft, ist selbst schuld. Aber hey: Geiz ist doch 
geil, oder?

> Was soll
> man dort mit Energiesparlampen? Welche Energie soll da gespart werden?

Natürlich ist eine Wirtschaftlichkeitsrechnung hier nicht sonderlich 
positiv. Aber auch Glühobst ist nicht für den kurzzeitigen Schaltbetrieb 
gedacht.

Wir haben hier im Kellerabgang eine stink normale Leuchtstoffröhre, die 
mit den guten alten Sikafit ausgestattet ist. Die Lampe leuchtet binnen 
1 Sekunde und durch die konstante Vorheizzeit halten die Röhren ein paar 
Jahre. Und wenn sie kaputt ist, dann kauft man halt für 6,99 Euro ne 
neue.

Die Lampe wird nebenbei täglich 10-20 mal geschaltet.
#3002585
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> die Zeit, die zum Benutzen der Treppe benötigt wird, bei besseren
> ESL schon fast vollkommen ausreicht.

Spart auch richtig Energie. Auf solche Lösungen, die Lampe
30 Sekunden vorher einzuschalten bevor man ihr Licht braucht,
kommen auch nur die, die sich ESL unbedingt schönreden müssen.

>  War mit 15 Euro auch nicht gerade billig. Allerdings hat das
> Teil gut und gerne 4 Jahre durchgehalten

Dürfte also die teurste Art gewesen zu sein, Licht zu machen.

> Aber auch Glühobst ist nicht für den kurzzeitigen Schaltbetrieb
> gedacht.

Hält aber offenbar immer noch viel besser als ESL. Und liefern
viel besseres Licht.
#3002597
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>>  War mit 15 Euro auch nicht gerade billig. Allerdings hat das
>> Teil gut und gerne 4 Jahre durchgehalten

>Dürfte also die teurste Art gewesen zu sein, Licht zu machen.

warum rechnest nicht einfach aus?




die Glühbirne hätte er auch 4 bis 8 mal wechseln müssen (geschätzt)
macht das ein Hausmeister, ist das auch nicht gratis ..
#3003147
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wiki sagt:

>Durch Vorheizen der Kathoden wird der Wert der benötigten Zündspannung >reduziert

vorheizen geschieht also einfach mit einer niedrigen Spannung...

es gibt Energiesparlampen die Lange halten und welche die Schnell 
starten (beides zusammen ist mir noch nicht untergekommen)
#3003201
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Michael m. schrieb:
> Hier wurde öfter von Lampen geredet, welche vorgeheitzt werden?
> wie ist das zu verstehen, wird da beim Einschalten, noch eine Heizung
> aktiviert?
> Wie lange läuft die, und welche Leistung wird da verheizt?

Ich kenne da einfach nur Dimmer, die eine Lampe nicht einfach 
0%-100%-Sprungantwort einschalten, sondern innerhalb von ein paar 
hundert Millisekunden oder so linear hochfahren. Der impulsartige 
Anstieg des Stroms, der aufgrund der kalten Wendel und dem damit 
geringeren Widerstand in seinem Maximum deutlich höher ist, als wenn der 
Draht ein paar Tausend °C hat, wird damit vermieden. Das macht 
heutzutage eigentlich jeder Dimmer so.
#3003627
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Michael m. schrieb:
> Hier wurde öfter von Lampen geredet, welche vorgeheitzt werden?

Es gibt Kalt- und Heißkathodenröhren. Kaltkathoden werden nur von 
Auto-Idioten und als Hintergrundbeleuchtung eingesetzt, da sie keine 
Vorheizzeit haben und quasi unkaputtbar sind. Allerdings brauchen sie 
einen Hochspannungsimpuls zum Zünden sowie eine vergleichsweise hohe 
Betriebsspannung (ca. 400V bei einem Notebookdisplay) welche im sog. 
Inverter erzeugt wird. Die hohe Spannung wird gebraucht, damit die 
Elektronen an der Kathoden austreten können.

Dem gegenüber stehen die Heißkathodenröhren. Hier besteht die Kathode 
aus einer Heizung. Durch die Erwärmung des Drahtes kommt es zum Austritt 
von Elektronen (als sog. Elektronengas). Das sieht man schön am roten 
Glühen der beiden Anschlussseiten. Nun wird die Röhre durch einen kurzen 
Hochspannungsimpuls gezündet. Dabei schießen die freien Elektronen zur 
Anode, stoßen dort mit Quecksilberatomen zusammen (welche dadurch 
UV-Licht erzeugen) und ionisieren somit das in der Röhre enthaltene Gas. 
Nun ist das Gas leitend und die Spannung bricht zusammen (auf irgendwas 
zwischen 60 und 110V. Dafür sorgt die Drossel bei konventionellen 
Leuchtstofflampen. Ab diesem Zeitpunkt ist die Heizung der Kathode außer 
Betrieb, da die Austrittsarbeit der Elektronen die Kathode heiß genug 
werden lässt, sodass nicht noch zusätzlich geheizt werden muss.

Eine ESL arbeitet nach dem gleichen Prinzip, nur dass hier keine 
konventionelle Drossel + Starter, sondern ein EVG verbaut ist. Dieses 
erzeugt aus den 230V Wechselspannung eine Gleichspannung, zerhacken und 
transformieren es in eine hochfrequente Spannung. Unterm Strich also das 
gleiche Ergebnis nur flimmerfrei und mit kalkulierbarem Todeszeitpunkt.

Eine schöne Aufnahme findet sich hier: 
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/89/Defective_compact_fluorescent_lamp_x-ray.jpg
#3003671
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Um die oben genannten Schnellstartlampen noch anzufügen: Diese haben 
ebenfalls eine Heizung, jedoch wird erstmal mit richtig dampf 
losgezündet, was stark auf die Lebensdauer geht. Jedesmal sputtert was 
von den Elektroden ab und der Anfangslichtstrom ist auch nicht besser.

Alle Hersteller haben sowas im Programm, weil es der Markt verlangt.

Entladungslampen im Auto werden ähnlich betrieben. Die haben zwar eh 
keine geheizten Elektroden, aber sie werden anfangs mit definierter 
Überlast hochgeheizt. Autoscheinwerfer müssen nach 1 Sek. an sein und 
50% Nennlichtstrom bringen. Nach IIRC 10 Sek. 90%. Letztlich nur mit 
einer Art Schnellstart zu schaffen...

bye Uwe
#3004182
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Bernd Stein schrieb:
> da mir die Vorräte an 60W Glühlampen langsam zur Neige gehen,
> wird es zeit sich um alternativen gedanken zu machen.

... dann nimm 40W-Lampen:
http://www.pollin.de/shop/t/NTQ3OTA5OTk-/Lichttechnik_Leuchtmittel/Leuchtmittel/Gluehlampen_AGL/Gluehlampen_Gluehbirnen_.html

...sparen Strom (gegenüber 60W ;o) ) und kosten dort 60ct.

Fürs Kellerlicht und Treppenhaus ist ESl Quatsch, eh die hell sind bin 
ich durch.
#3004618
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> Fürs Kellerlicht und Treppenhaus ist ESl Quatsch,
> eh die hell sind bin ich durch.

Ich war gerade gestern wieder in einem Zimmer (einer öffentlichen 
Einrichtung, wo also angeblich Experten, zumindest Elektriker das
Licht bestimmen) wo beim Betreten das Licht angemacht wurde,
und fragte mich, ob sie nicht besser 'ne Kerze aufgestellt hätten.

Egal wo, die Leute sind leidensfähig und merken nicht mal wie
Scheisse ESL ist.

Es war übrigens auch nach 15 Minuten noch immer fahles Licht.
Persönliche Seite #3004671
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Michael Bertrandt schrieb:
> Es war übrigens auch nach 15 Minuten noch immer fahles Licht.

Graulichtfunzeln halt. Sicher, es gibt auch ESL, die besser sind, die 
schneller angehen, und die heller leuchten, und es gibt auch welche, die 
ein etwas weniger eklig-graufahles Licht abgeben. Aber die kosten mehr, 
und die muss man gezielt aussuchen; Standard ist graufahles funzeln. Das 
ist doch gut, das ist doch so schön sparsam!

(Bedenkt man, daß der Anteil der Beleuchtung am Stromverbrauch eines 
typischen Haushalts nicht besonders groß ist, ist das "Sparen" dort erst 
recht ganz besonders wichtig. Ganz wichtig ist auch, daß das 
0.5-Watt-Telephonladegerät immer sofort nach Gebrauch aus der Steckdose 
gerupft wird, denn der Standbystrom, der ist ja ganz schlimm. Aber Omas 
uralte geerbte Tiefkühltruhe weiterverwenden, und einen elektrischen 
Untertischwasserspeicher betreiben, und sich jeden Morgen die Haare 
föhnen und stundenlange Bügelarien auch mit Unterwäsche, Wischlappen und 
Socken betreiben ...

/rant)
#3004732
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Ja, und dann gibts ja auch noch die uralte Antennenanlage unterm Dach, 
die schon seit ewig niemand mehr nutzt - aber noch komischerweise an der 
Steckdose hängt. (Verbrauch=?)

Und die 80W Heizungspumpe, die das ganze Jahr durchläuft.

Und den elektrischen Heizlüfter der gerne gegen kalte Füße genommen 
wird.

Nicht zu vergessen das Aquarium für Tropenfische/ Terrarium
und das Indoor-Gewächshaus versteckt im Kleiderschrank.

Und den ganzen tag den 100' Plasma im Hintergrund laufen lassen.

Ach ja. den elektrischen Wohnraumtrockner, weil es wieder einen 
Rohrbruch gab, weil man die Heizung bei der Kälte zu weit unten hatte.

Und die Heizung fürs Außen-jacuzzi.

Ein Nachbar von mir hat unter dem Pflaster der (steilen) Einfahrt eine 
elektrische Abtauanlage installiert, damit sich dort kein Eis bildet.

Und das w-lan und telefongedöns was immer eingeschaltet sein muss.

Und der heimische Großrechner, welcher derzeit nichts anderes tut als 
Bitcoins minen.

Und die Klimaanlage unterm Dach, weil man zu geizig war das Obergeschoß 
ordentlich zu isolieren und wo die Abwärmeschlauch durchs gekippte 
Fenster geführt wird.

Und der heimische Ringbeschleuniger, der immer erst Wochenlang auf 
verdammte Supraleitung heruntergekühlt werden muss, nur damit man für 
ein paar Minuten seine nutzlosen Versuche machen kann.

Vieleicht werde ich in Zukunft aufgrund der Energiepreise meine 
Aluminiumproduktion ein wenig herunterfahren...
#3004969
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Michael Bertrandt schrieb:
>> Es war übrigens auch nach 15 Minuten noch immer fahles Licht.
>
> Graulichtfunzeln halt. Sicher, es gibt auch ESL, die besser sind, die
> schneller angehen, und die heller leuchten, und es gibt auch welche, die
> ein etwas weniger eklig-graufahles Licht abgeben. Aber die kosten mehr,
> und die muss man gezielt aussuchen; Standard ist graufahles funzeln. Das
> ist doch gut, das ist doch so schön sparsam!

Stimmt. Der Standard ist Schrott. Ich kann mich über unsere Osram nicht 
beklagen. Aber nachdem die kWh langsam auf die 30ct. eifert, ist jede 
eingesparte kWh eine gute kWh. Wir haben hier bei uns im Wohnzimmer eine 
16W ESL. Für vergleichbares Licht bräuchte man auf jeden Fall 75W. Das 
Licht brennt im Winter von 5-23 Uhr, im Sommer halt auch etwa 2 Stunden. 
Im Schnitt sind das dann 4h täglich. Die Lampe läuft seit März letzten 
Jahres und hat damit etwa 77kWh eingespart. Das sind - nach altem Tarif 
- 17,13 Euro oder in diesem Jahr: 21 Euro. Bei einem Lampenpreis von 11 
Euro hat sich das Teil also in nichtmal einem Jahr amortisiert.

Im Vergleich dazu das Licht in meinem Elternhaus. Hier erhellen 
stylische Halogenspots den Raum. 300W alleine über dem Wohnzimmertisch, 
dazu noch 150W für die indirekte Wandbeleuchtun. 450W nur um einen Raum 
zu erhellen (gut, er ist wirklich! hell, aber wer braucht das?). Im 
gleichen Zeitraum liegt hier der Verbrauch bei 130 Euro!

> (Bedenkt man, daß der Anteil der Beleuchtung am Stromverbrauch eines
> typischen Haushalts nicht besonders groß ist, ist das "Sparen" dort erst
> recht ganz besonders wichtig.

Kein großer Anteil? Sobald Halogenspots im Spiel sind, macht die 
Beleuchtung wahnsinnig viel aus. In meinem Elternhaus läuft ein PC Rund 
um die Uhr, ein Weiterer etwa 1/4 Tag, Meiner kaum noch. Dazu ein 
Notebook im 24/7 Betrieb, ein Fernseher im 12/7 Betrieb sowie noch ein 
Tiefkühlschrank und ein normaler Kühlschrank. Der Rest ist hausüblicher 
Standard. In Summe sind das 8000 kWh/Jahr. Wo soll der Verbrauch denn 
herkommen, wenn man bei allen Verbrauchern in Summe keine 5000kWh/Jahr 
erreicht? Gut, drei getrennte Personen in drei Räumen brauchen auch 
dreimal Licht.

Unterm Strich bleibt zu sagen: Jede eingesparte kWh ist eine unnütze 
kWh. Denn was ist das Ende vom Lied? Je weniger Strom abgenommen wird, 
umso höher wird halt der Verbrauchspreis. Unterm Strich tut man 
vielleicht theoretisch was für die Umwelt (wären da nicht die 
hochgiftigen Schwermetalle und seltene Erden in LEDs und ESL), aber 
weder Geldbeutel noch das Gewissen sind in irgendeiner Weise entlastet.
#3005080
Lesenswert?

Florian *.* schrieb:

> Und den elektrischen Heizlüfter der gerne gegen kalte Füße genommen
> wird.

Da nehme ich eine Aquarienheizplatte mit 35W.

> Ein Nachbar von mir hat unter dem Pflaster der (steilen) Einfahrt eine
> elektrische Abtauanlage installiert, damit sich dort kein Eis bildet.

Das braucht garnich so viel Strom wie man denkt. Sowas hat normaler 
Weise um die 2kW oderso, läuft aber nur hinundwieder kurz um das Eis zu 
tauen, dann läuft das runter und mittels Rohrbegleitheizung durch den 
Abfluss. Das ist keine Fussbodenheizung.

> Und der heimische Großrechner, welcher derzeit nichts anderes tut als
> Bitcoins minen.

vor nem Jahr oderso hat sich das ja noch richtig gerechnet.

> Und der heimische Ringbeschleuniger, der immer erst Wochenlang auf
> verdammte Supraleitung heruntergekühlt werden muss, nur damit man für
> ein paar Minuten seine nutzlosen Versuche machen kann.

Wenn man Clever ist, macht man die Versuche damit am 1. 
Weihnachtsfeiertag früh, da bekommt man Geld wenn man paar MWh abnimmt 
;o))

> Vieleicht werde ich in Zukunft aufgrund der Energiepreise meine
> Aluminiumproduktion ein wenig herunterfahren...

Du kannst ja bissel mit Holz zufeuern, dann brauchste nur noch den Strom 
für die Elektrolyse. Und alte LED-Kühlkörper Recyclen. Und wenn du die 
Schmelze auf Sprungtemperatur gekühlt bekommst, kannst du die Methode 
bestimmt gut verkaufen, egal wieviel Strom sie verbraucht... ;o)))

bye uwe
OP (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) #5629522
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Es sind ja jetzt einige Jahre vergangen und eine 60W 
Glühlampenalternative in LED-Form ist dies für mich. Zwar ganz und gar 
nicht preislich, aber was will man machen. Eventuell ja in ein paar 
Jahren, denn hier sind nur 18W am Werk in Tageslichtweiß. Dafür ist das 
Licht um so heller. Denke jedoch das Warmweiß auch nicht wesentlich 
dunkler sein würde.


Die Konventionelle Deckenleuchte ( 4,95€ ) habe ich ausgeschlachtet,
drei 3,5mm Löcher für die 3mm Kabelbinder direkt unter der Bördelung 
gebohrt und so festgestrappst, das der LED-Ring ( mit Trafo 6,99€ ) 
einigermaßen mittig sitzt.

Die Haftmagnete brauchte ich ja nun nicht mehr für den LED-Ring und habe 
sie für den LED-Trafo benutzt. Der Abgebildete Trafo ist für einen 
größeren LED-Ring ( 24W ). Ich habe ihn nur zur Demonstration benutzt. 
Dieser Ring hier hat 18 Watt.

Das Deckenleuchtenunterteil hat einen Durchmesser von 190mm.
Die mattierte Glasabdeckung einen von 250mm. Das der LED-Ring übersteht 
macht also nichts, wie man sehen kann wird er vollständig Überdeckt.

Dieses Set bekommt man z.B. hierher :

https://www.pb-versand.de/einbaustrahler/led-module-ringlampen/130/led-modul-18w-tageslichtweiss/umbau-set-fuer-deckenlampen/deckenstrahler?number=351

Bernd_Stein
(Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) #5629535
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Martin S. schrieb:
> Warum willst Du ein Leuchtmittel mit mieser Energieeffizienz durch ein
> weiteres ersetzen? Energiesparlampen sind doch inzwischen salonfähig
> geworden. Ich habe meine 35W Halogen hier im Spot durch eine 8W ESL von
> Osram ersetzt. Gut, die war mit 8 Euro auch nicht gerade billig, aber
> die Lichtausbeute ist weit höher, da Halogen auch eher Punktstrahler
> sind.

Beitrag "Leuchtmittel Energiesparbirne"
OP (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) #5630241
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Bernd K. schrieb:
> Ich dachte es ging um einen Ersatz für eine 60W Glühbirne.
>
Imm Grunde schon, aber wenn man dann noch die Möglichkeit hat es heller 
zu haben, dann muss es nicht ein 1:1 Ersatz sein.

Michael M. schrieb:
> Die gibt es mittlerweile auch als Filamentlampen mit Ra-(Cri)
> Werten über 90 und wirken heute nicht mehr kalt.
>
Jau und das auch noch Made in Germany bzw. darauf sollte man achten.

Die Firma lautet VOSLA Gmbh und die Birne nennt sich VosLED-Fadenlampe 
bzw. *VosLED-Glühbirne.*

Ich würde die 5,5W-Version mit 650Lumen nehmen, alles andere wäre mir zu 
dunkel.

https://www.amazon.de/vosLED-Gl%C3%BChlampe-5W-E27-Sockel/dp/B00SMOGH58/ref=sr_1_3?s=lighting&ie=UTF8&qid=1542831382&sr=1-3&keywords=vosla+led

https://www.youtube.com/watch?v=1lEezKUBRbc

https://www.youtube.com/watch?v=20-WWSXpxqg


Bernd_Stein
OP (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) #6045825
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● J-A V. schrieb:
> Die Filament LED-Lampen sehen schon gut aus.
>
Finde ich auch, aber warum hat Amazon diese Lampen nicht mehr ?


Bernd S. schrieb:
> Ich würde die 5,5W-Version mit 650Lumen nehmen, alles andere wäre mir zu
> dunkel.
>
https://www.amazon.de/vosLED-Gl%C3%BChlampe-5W-E27-Sockel/dp/B00SMOGH58/ref=sr_1_3?s=lighting&ie=UTF8&qid=1542831382&sr=1-3&keywords=vosla+led


Kann denn Niemand was zu meiner eigentlichen Frage schreiben ?

Bernd S. schrieb:
>
> Welches Spektrum würdet ihr für einen Bastelraum wählen und warum ?
>

Bernd_Stein
(Firma: www.engyneer.at) #6047704
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Harald W. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>
>> Nur würde ich mich nicht wundern, wenn  beim Wechsel von Glüh- zu
>> LED-Licht
>> plötzlich gewisse "Funkanwendungen" nicht mehr so wollen wie man es
>> gewohnt ist.
>
> Ein grosser Teil der Filamentlampen arbeitet mit einfachen
> C-Netzteilen. Die sollten störfrei sein und sind m.E. bei
> dieser Anwendung auch gut geeignet.

Genau wegen dem einfachen C Netzteil leben sie auch nur so lange wie ein 
Glühlampe. Egal ob da draufsteht 20kh Lebensdauer oder 100k 
Einschaltzyklen.

Hab das Thema hinter mir.
LED ist für mich gestorben.
Ich werde auf Ampel Signallampen umstellen, sobald ich das nächste mal 
bestelle für unsere Anlagen.
(Firma: www.engyneer.at) #6047723
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Harald W. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>
>> Nur würde ich mich nicht wundern, wenn  beim Wechsel von Glüh- zu
>> LED-Licht
>> plötzlich gewisse "Funkanwendungen" nicht mehr so wollen wie man es
>> gewohnt ist.
>
> Ein grosser Teil der Filamentlampen arbeitet mit einfachen
> C-Netzteilen. Die sollten störfrei sein und sind m.E. bei
> dieser Anwendung auch gut geeignet.

Genau wegen dem einfachen C Netzteil leben sie auch nur so lange wie 
eine Glühlampe. Egal ob da draufsteht 20kh Lebensdauer oder 100k 
Einschaltzyklen.

Hab das Thema hinter mir.
LED ist für mich gestorben.
Ich werde auf Ampel Signallampen umstellen, sobald ich das nächste mal 
bestelle für unsere Anlagen.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #6048011
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heute schon wieder 4 Lampen bekommen.
2x Glüh,
2x aber auch ESL

alle für E14 und völlig OK.

mit ner LED Lampe hatte ich allerdings schon einmal "experimentiert"
Ersatz für die Halogenbirne am Bett.
das daneben stehende Uhrenradio konnte während des Betriebs
der Ersatzbirne nur noch einen Ton spielen:

FRAAAAAAAHHHHH

's würde mich nicht wundern, wenn sowas weit über der heute 
durchschnittlichen Sendeleistung von Handies liegt.
#6048169
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Bernd S. schrieb:
> Welches Spektrum würdet ihr für einen Bastelraum wählen und warum ?

Keine von deinen.

Am ehesten noch Nichia Optisolis.
Aber damit gebaute Strips kenne ich nicht.

Achim B. schrieb:
> Bei uns stellnse grad die Ampeln auf LED um...

Hier auch. Dabei kam raus:

Jährliche Kosten einer (grösseren) Glühlampen-Ampelanlage inklusive der 
höheren Wartungkosten wegen älterem Schaltkasten: 6000 EUR.

Neubau mit LED: 200000 EUR.

Im Rathaus leben nur Idioten, und wir Bürger sollen noch klatschen.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #6052530
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Bernd K. schrieb:
> Aber beim Googeln finde ich 12W und vereinzelt 13W Filament.
Fragt man sich, wie die die 13W Wärme da rausbekommen. Und wenn man dann 
noch weiß, dass abgesehen von der Lebensdauer auch die Helligkeit von 
LEDs mit steigender Temperatur drastisch abnimmt, dann kauf man 
garantiert keine solche Filamentfunzeln.


Martin G. schrieb:
> Harald W. schrieb:
>> Ein grosser Teil der Filamentlampen arbeitet mit einfachen
>> C-Netzteilen. Die sollten störfrei sein und sind m.E. bei
>> dieser Anwendung auch gut geeignet.
> Genau wegen dem einfachen C Netzteil leben sie auch nur so lange wie
> eine Glühlampe.
Ich denke, die LEDs sterben vorrangig einfach den Hitzetod. Dass die 
C-Netzteile ohne großartigen resistiven Anteil höherfrequente 
Netzstörungen gradeaus auf die LEDs lassen, verbessert die Situation 
nicht. Denn wenn ich LEDs anständig kühle und entsprechend versorge, 
dann laufen die durchaus lange.

Martin G. schrieb:
> LED ist für mich gestorben.
Mit richtiger Elektronik habe ich da ganz gute Erfahrungen gemacht. Die 
ersten Maiskolben tun auch nach 10 Jahren in der Hofbeleuchtung noch 
ihren Dienst. Dort musste ich sonst alljährlich an irgendeiner der 5 
Brennstellen die Glühfunzel tauschen.
Die Leuchststoffröhren im Keller, in der Hobbywerkstatt und in der 
Bastelhütte wurden durch LED Röhren (solche mit einer Aluschiene als 
Kühlkörper hinten) ersetzt. Die laufen völlig unauffällig sofort mit 
voller Helligkeit an. Sehr angenehm.

Die paar ESL sterben dann nach und nach und werden letztlich auch durch 
LEDs ersetzt. Nur noch im Bad und in der Wohnzimmerlampe sind Glühfäden. 
Und im Bad brauche ich jetzt noch die restlichen 
Reserve-10W-Halogenfunzeln auf (dauert sicher nicht lange, pro Jahr sind 
da mindestens 4 fällig). Und dann kommen da auch LEDs rein.

Michael B. schrieb:
> Im Rathaus leben nur Idioten
Ja, wer lebt denn schon im Rathaus?
Mehr schreibe ich zu der unflektierten Jammerei nicht. Man könnte ja 
auch noch in einer Höhle leben. Verglichen mit einem Neubau sind da die 
Unterhaltungskosten auch recht niedrig...
#6052718
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Michael B. schrieb:
> Jährliche Kosten einer (grösseren) Glühlampen-Ampelanlage inklusive der
> höheren Wartungkosten wegen älterem Schaltkasten: 6000 EUR.
>
> Neubau mit LED: 200000 EUR.
>
> Im Rathaus leben nur Idioten, und wir Bürger sollen noch klatschen.

LED Lampen sieht man allerdings Erfahrungsgemäß deutlich besser, als die 
mit Glühobst. Und zwar nicht nur, dass sie leuchten, sondern auch dass 
sie eben nicht leuchten.
Insbesondere bei doofem Sonnenstand ist das nicht unerheblich...
OP (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) #6053130
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Michael B. schrieb:
> Bernd S. schrieb:
>> Welches Spektrum würdet ihr für einen Bastelraum wählen und warum ?
>
> Keine von deinen.
>
> Am ehesten noch Nichia Optisolis.
> Aber damit gebaute Strips kenne ich nicht.
>
Werde ich mir mal ansehen, aber was ist an den gezeigten Spektren so 
schlecht ?

Beitrag "Vollspektrum LED's"


Bernd_Stein
#6053315
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Bernd S. schrieb:
> Werde ich mir mal ansehen, aber was ist an den gezeigten Spektren so
> schlecht ?

Nochmnal weil Du es anscheinend überlesen hast: Das sind pinkfarbene 
Pflanzlichter (wenig grün), damit kannst Du gefährdete Kulturpflanzen im 
Heizkeller anbauen, dafür werden die vorwiegend verwendet.

Das ist doch schon auf dem verlinkten PDF offensichtlich an welches 
Publikum die sich richtet, allein schon das Bild im Header: 
Hydroponische Salatfabriken und andere Indoor-Farmer.

Natürlich kannst Du Dir auch ne Pflanze auf den Arbeitstisch stellen und 
damit anleuchten, der wird das gefallen.
OP (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) #6055144
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Bernd K. schrieb:
> Nochmnal weil Du es anscheinend überlesen hast: Das sind pinkfarbene
> Pflanzlichter (wenig grün), damit kannst Du gefährdete Kulturpflanzen im
> Heizkeller anbauen, dafür werden die vorwiegend verwendet.
>
Oh - danke dass du mir noch mal die Augen geöffnet hast.
Hab jetzt stunden damit verbracht herauszufinden wie dieser Bezug 
zustande kam. Leider ohne Erfolg.

Egal, also SunLike-LEDs scheint der Name für Vollspektrum LEDs zu sein 
die von Seoul Semiconductor hergestellt werden. Die *TRI-R 
Technologie* scheint aber nur in den COB-Modulen vorhanden zu sein. 
Preise konnte ich noch nicht ermitteln auch nicht was jetzt für mein 
Bastelraum an Kelvin gut wäre.

Hier den Bottom " Mehr Artikel Anzeigen " klicken

https://www.neumueller.com/de/produktgruppe/vollspektrum-leds


Weitere Informationen :

http://www.seoulsemicon.com/en/technology/Sunlike/

https://www.zdnet.de/press-release/seoul-semiconductor-aktuelle-studie-bestaetigt-positive-wirkung-von-sunlike-leds-mit-natuerlichem-lichtspektrum-auf-gesundheit-und-wohlbefinden/


Bernd_Stein
#6055412
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Bernd S. schrieb:
> Hier den Bottom " Mehr Artikel Anzeigen " klicken
>
> https://www.neumueller.com/de/produktgruppe/vollspektrum-leds

Und jetzt vergleich mal deren Spektrum mit dem Spektrum das Du weiter 
oben gepostet hast. Das eine ist für Pflanzen, das andere für Menschen.

Mit "Vollspektrum" meinen die Gärtner etwas ganz anderes als die 
Innenarchitekten, Vollspektrum ist dort etwas das das ganze von der 
Pflanze nutzbare Spektrum abdeckt, etwas das mehr als nur wie früher 
zwei Linien bei Rot und Blau hat was die Pflanze als absolutes Minimum 
braucht sondern auch noch die ganzen anderen Wellenlängen, sogar ein 
bisschen grün, die für die Pflanze ebenfalls interessant sind (und genau 
im optimalen Verhältnis zueinander um keine einzige Wattstunde ungenutzt 
zu verbrauchen), und das wird nicht notwendigerweise als "weiß" 
empfunden und ist auch nicht das selbe Spektrum daß sich jemand wünscht 
der ne weiße Lampe für optimale Farbwiedergabe und Wohlbefinden von 
Menschen haben will.

Für Deine Arbeitsbeleuchtung suchst Du etwas mit einem hohen 
Farbwiedergabeindex CRI nahe bei 100.
OP (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) #6056254
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Bernd K. schrieb:
> Für Deine Arbeitsbeleuchtung suchst Du etwas mit einem hohen
> Farbwiedergabeindex CRI nahe bei 100.
>
Laut Werbung haben ja die Seoul Semiconductor SunLike LED's mit der 
TRI-R Technologie von Toshiba Materials dass sonnenähnlichste 
Spektrum.

Was auch interessant ist, ist dieser melanopische Stimulus,
den wohl am besten die 6500K Variante, laut Grafik vertritt :

https://mms.businesswire.com/media/20190528005273/de/725087/5/3-june_SunLike-Melanopic-White-Paper-HCL-v3-5-Equal-Photopic-%28002%29.jpg?download=1


Habe mal bei Neumüller nachgefragt ob diese schon Muster hiervon haben,
allerdings scheint Neumüller nur an Firmen interessiert zu sein.

SunLike nicht mit SunLight verwechseln ;-)

Meine Idee war einen China LED-Stripe mit 3528 mit den SunLike 
umzubauen, aber die 3030-Bauform passt leider nicht.

Außerdem will ich die hier gezeigten doch nicht mehr verwenden, da das 
DB bei Neumüller bei dieser Bauform ( 3030 ) nicht aussagt, das die 
TRI-R Technologie verwendet wird, wie dies bei der COB-Bauform explizit 
mit angegeben wird.

https://www.leds.de/linearz-560-52-sunlike-led-leiste-5700k-34298.html

Ach - und die Nichia Optisolis scheinen mehr auf gute Farbwiedergabe als 
auf natürliches Sonnenlicht getrimmt zu sein.


Bernd_Stein
OP (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) #6056300
Lesenswert?

Harald W. schrieb:
> Und welches Spektrum wird da zum Vergleich genommen? Norgensonne,
> Mittagssonne oder Abendsonne? Den meisten Menschen wird das "Ori-
> ginalspektrum der Sonne mit ca. 6000K viel zu blau vorkommen.
>
Ich denke hier kann man es etwas besser sehen, wie das Spektrum der 
Sonne je nach CCT-Wert nachgebildet wird.

https://solidstatelighting.files.wordpress.com/2017/09/sunlike2.jpg?w=614

Bei meinen weiteren Recherchen kommen nur die COB-LED's vom Typ :

SAWS 0661A/AE3
SAWS 1063A/AE3
SAWS 1564A/AE3
SAWS 1566A/AE3

in 6500K in Frage, obwohl ich nicht weiß, ob diese den *melanopischen 
Stimulus* erzeugen wie in der Grafik im vorherigem Posting zu sehen, 
denn vorrausichtlich sollte dieser LED-Typ im März 2019 produziert 
werden.

http://www.seoulsemicon.com/en/act/search_result.asp


Bernd_Stein
OP (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) #6056308
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Harald W. schrieb:
> Und welches Spektrum wird da zum Vergleich genommen? Norgensonne,
> Mittagssonne oder Abendsonne? Den meisten Menschen wird das "Ori-
> ginalspektrum der Sonne mit ca. 6000K viel zu blau vorkommen.
>
Ich denke hier kann man es etwas besser sehen, wie das Spektrum der 
Sonne je nach CCT-Wert nachgebildet wird.

https://solidstatelighting.files.wordpress.com/2017/09/sunlike2.jpg?w=614

Bei meinen weiteren Recherchen kommen nur die COB-LED's vom Typ :

SAWS 0661A/AE3
SAWS 1063A/AE3
SAWS 1564A/AE3
SAWS 1566A/AE3

in 6500K in Frage, obwohl ich nicht weiß, ob diese den *melanopischen 
Stimulus* erzeugen wie in der Grafik im vorherigem Posting zu sehen, 
denn vorrausichtlich sollte dieser LED-Typ im März 2019 produziert 
werden.

Im folgenden Link CRI -> Sun Spektrum anklicken :

http://www.seoulsemicon.com/en/



Bernd_Stein
OP (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) #6059290
Lesenswert?

Toll - Neumüller verkauft nicht an Privatkunden und bei der 3030iger 
Bauform bezweifel ich, das diese wirklich SunLike sind, da wie bereits 
geschrieben, dort keine TRI-R-Technologie von Toshiba Materials 
verwendet wird ( zumindest steht es nicht im Datenblatt ).

Die als "richtige" SunLike beschrieben werden, gibt es nur als COB mit 
mindestens 6W, was nicht gerade ideal ist um damit eine Stripeform 
hinzubekommen, die die gewöhnlichen U-Profile beinhalten.


Zwischendurch kam mir in den Sinn, doch wieder NV-Halogen zu benutzen 
und damit 5x10W auf ein Meter zu verbauen, die haben ja auch ein gutes 
Sonnenähnliches Spektrum, aber die Ausleuchtung ist damit aber im 
Gegensatz zu den 5630, 6500K LEDs miserabel.


Wo bekomme ich jetzt als Privatmann diese SunLike LEDs einzeln her ?


Bernd_Stein
OP (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) #6059359
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Bernd K. schrieb:
> Warum hast Du Dich so sehr auf genau diesen einen
> LED-Hersteller versteift?
>
Es wird wohl an der Werbung in Schrift,- und Videoform liegen.

Im Moment wollen mir aber selbst Seoul-Mitarbeiter die 3030-Bauform 
andrehen, weil sie wahrscheinlich gar nicht genau wissen, was es mit der 
TRI-T-Technologie von Toshiba auf sich hat.

https://www.presseportal.de/pm/121956/3670851

https://www.youtube.com/watch?v=cdG4Q0zQwTM

https://www.youtube.com/watch?v=tAh9AtFkgxA




Bernd_Stein

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