Hallo,
habt Ihr einen Vorschlag für einen kleinen aber grundsätzliche linearen Verstärker für den PC zum messen von Lautsprechern mit eigentlich nur einem Watt Mono,
Aktuell habe ich einen alten TA2024
Ich sage mal wenn der an 12 Volt ca. 10 bis 15 Watt recht linear liefert würde das reichen.
Also eigentlich nur 1W, aber dann uneigentlich doch eher 10..15W?
Aus 12V? Dann brauchts bei 10..15W aber Klimmzuege wie Brueckenschaltung und/oder Ladungspumpen.
Ich sage mal wenn der an 12 Volt ca. 10 bis 15 Watt recht linear liefert
würde das reichen.
Ist nicht möglich mit 12V und ohne NF-Übertrager, vielleicht 2W
höchstens 3W. Wenn du das ohmsche Gesetz verstanden hast,
kannst du es selber nachrechnen.
Wenn man messen will (Arta ?) sollte der Verstärker nicht die Schwachstelle sein, auch nicht wenn der Lautsprecher lokale Impedanzminima weit unter 4 Ohm hat. Zudem will man wohl Bandbreite haben, damit man die Bandbreite des Lautsprechers misst und nicht die des Verstärkers.
Daher wohl besser nichts uraltes.
LM1875/1876 ist da ganz ok, bis 100kHz, kein Ausgangselko, unter 0.01% thd bei 1kHz und geringer Leistung. Aber s/n reicht nur für CD Qualität. Er arbeitet an +/-12V, nicht +12V allein.
Es gibt damit auch fertige Boards und ganze Verstärker im Gehäuse.
Ein Verstärkerchen aus den Siemens Schaltbeispielen 1972-73 ...
Für kleine Leistung finde ich den relativ gut und zum üben auch. Ist eigentlich das gleiche Konzept wie beim Black-Devil, nur ohne Darlingtons als Leistungstransistoren. Nur als Referenz für ernsthafte Messungen weniger geeignet.
Also eigentlich nur 1W, aber dann uneigentlich doch eher 10..15W?
Seine Lautsprecher halten nur 1 Watt aus, der Verstärker zum Testen sollte > 10 W haben, habe ich zumindest verstanden. Das reicht dann zum Testen, wann die Spule drchbrennt.
p.s: Erstaunlich was die Chinesen da fuer wertig anmutende 2.2uF
Folienkondensatoren drauf machen...
Wenn man zur Klasse der humanoiden Microchiroptera (Fledermäuse) gehört dann erhöht ein Aufdruck "Audiophiler Mkp-kondensator" in gebrochenem Deutsch (warum eigentlich Deutsch?) den Wert im Ohr des Zuhörers :)
Der TDA7294 ist ein sehr linearer Class-AB-Audioverstärker, der speziell für Hi-Fi-Anwendungen entwickelt wurde. Er ist bekannt für seine geringen Verzerrungen (low distortion) und das niedrige Rauschen, was ihn zu einer beliebten Wahl für hochwertige Audioverstärker macht.
Linearität bei niedrigen Frequenzen: Der TA2024 (speziell in Umsetzungen wie dem Super T-Amp) zeigt eine gute Linearität bei niedrigen Frequenzen, insbesondere an niedrigeren Impedanzen.
Linearität bei hohen Frequenzen: Oberhalb von 1 kHz nimmt die Linearität ab, und der Verstärker hat Schwierigkeiten, diese über alle Lasten hinweg aufrechtzuerhalten
Der TDA2050 ist ein Class-AB-Audioverstärker, der für seine hohe Linearität und geringen Verzerrungen bekannt ist. Er wurde entwickelt, um Musiksignale mit hoher Wiedergabetreue (Hi-Fi) zu verstärken, wobei der Fokus auf einem sauberen Audiosignal liegt
Das sind alles rein verbale Aussagen, die nicht durch irgendwelche Spezifikationen und Messwerte unterlegt sind. Also nur so wischi-waschi Angaben wie man sie von Radio Eriwan meistens erfährt.
Alle drei Varianten werden für Deine Zwecke höchstwahrscheinlich ausreichen, nur die Vorgabe "geht an 12 V" reicht denen nicht aus.
Die Viecher sind alle linear, nur wenn sie an die Grenzen getrieben werden, läßt das bei allen nach, egal wieviel Leistung sie haben oder wieviel sie gekostet haben. Wie linear ist denn die Quelle, die da ein Signal dafür her geben soll?
Also bestelle alles möglichst dreifach, besorge Dir einen Trafo, mit dem sich ein symmetrisches Netzteil aufbauen läßt, Lötkolben, Lochrasterplatine, Lötdraht und lege am gut beleuchteten Basteltisch los. Ohne den Tunnel zu durchlaufen, wirst Du zu keinem Ergebnis kommen. Bis das alles bestellt ist, sind schon 100€ fort.
Auf Kleinanzeigen.de gibt es oftmals HiFi-Verstärker für minimales Geld, die alle samt dafür brauchbar wären. Man muß nur in der Lage sein, sie abzuholen. Es geht bei 10€ schon los.
Der will +-18V Betriebsspannung haben für die angegebene Leistung.
Versteh doch mal den Zusammenhang von Betriebsspannung,
Lautsprecherimpedanz und Sprechleistung. Das ist ganz einfach
Physik, die richtet sich nicht nach deinen Wünschen.
Beim Kauf von gebrauchtem HiFi-Equipment auf eine "Linear"-Taste
achten. Die wirft die "Klangregelung" aus dem Signalweg.
Ein in W kalibriertes Wechselspannungsmessgerät am Ausgang, erspart
einem durchgekokelte Schwingspulen. Ob man das für übliche
Impedanzen mit mehreren Skalen versieht, oder einen Umschalter
vorsieht, ist Geschmackssache.
Gerade Hochtonsysteme sind schneller kaputt, als Mann denkt.
Baut man einen Verstärker selbst auf, kann man den auch gleich als
4 Quadrantennetzgerät konzipieren. Ist gelegentlich recht nützlich.
Verstärker für den PC zum messen von Lautsprechern
Es gibt schon viele Beiträge, aber ich habe nicht gesehen, was du messen willst. Frequenz- und Phasengang der Wiedergabe im Raum, oder die Impedanz? Für letzteres brauchst du kaum Leistung, da reicht 1W locker. Es ist aber praktisch, einen massebezogenen Ausgang zu haben, da fallen alle Class-D und Brückenendstufen heraus. Und dann (falls du keinen Differentialtastkopf hast) ist es noch praktischer, wenn der ganze Verstärker potentialfrei ist. Dann kannst du auf Kanal 1 und 2 vom Scope (2 invertiert), Spannung und Strom über einen Shunt messen. Noch schöner an einem Scope, das Bode-Plot kann. Aber auch dazu habe ich ja keinerlei Hinweise gesehen.
Ach ja, falls du das Gewicht messen willst, reicht eine handelsübliche Küchenwaage! ;-)
Gerade Hochtonsysteme sind schneller kaputt, als Mann denkt
es sei denn die Lautsprecher haben Verstärker sind also aktive Boxen.
Bei der Stakato CD von Audio bekomme ich mit splitternem Glas bei voller Leistung immer das Abschalten der Endstufe mit.
Völlig unklar was an einem Lautsprecher gemessen werden soll.
Um Impedanz zu messen bedarf es keiner nennenswerten Leistung, das kann mittels mW-Signale bewerkstelligt werden, Frequenzgang-Messung erfordert einen Wobbler; will man den Wirkungsgrad wissen, bedarf es eines Schallpegelmessgerätes.
habt Ihr einen Vorschlag für einen kleinen aber grundsätzliche linearen
Verstärker für den PC zum messen von Lautsprechern mit eigentlich nur
einem Watt Mono,
Einen 220 V Hifi Amp möchte ich nicht mit rumschleppen.
Man muss die /Messbemühungen/ wohl nicht so ernst nehmen.
Ich würde da einen Kurbelinduktor empfehlen.
Federleichte Schaltnetzteile (12 V @ 2,5 A) gibt es schon für 2 Eu.
Zwei davon wiegen ca. 200 g. ☺ Und würden eine vorzügliche bipolare
Speisung einer Endstufe problemlos machen.
Aber wenn du lieber AA-Zellen beim Ali kaufen willst, nur zu.
Nurnoch kurz zu der Absicht einen Lautsprecher (LS) vermessen zu wollen:
Letztendlich wird der "Klang" eines solchen, nichtnur durch seine elektrischen Eigenschaften (Messwerte) bestimmt, sondern ganz wesentlich auch durch seine Umbauung, sprich Gehäuse, bestimmt.
Ein Lautsprecher ganz ohne Gehäuse, im freien Raum, ist vergleichbar mit einer Autoscheinwerferbirne ohne ihr Gehäuse.
Alle drei Varianten werden für Deine Zwecke höchstwahrscheinlich
ausreichen,
Das denke auch. Wobei man beim von mir erwaehnten TA2024 (Class-T) nochmal einen Blick auf die letzte Seite des von mir verlinkten Datenblatts werfen sollte. Da steht IMHO etwas verschwurbelt:
Der TA2024 klingt immer toll, aber wenn er auch messtechnisch toll sein soll dann solltest du etwas bessere Filter verwenden als wir es in diesem Datenblatt gemacht haben und besser keine fertigen Schaltungen bei Aliexpress kaufen. :-D
Andererseits sind nicht gerade Lautsprecher das schlimmste Verzerrungsuebel in einer Hifianlage? Vermutlich kommt es also gar nicht so drauf an.
Alles was über Bluetooth, oder auch allgemein über Funk oder auch IR läuft
ist ein Kompromiss.
Da gibt es immer abstriche in der Klangqualität.
Da müssen ja auch eine menge Daten übertragen werden.
Da mus man halt abwägen oder hören, ob man das mag oder nicht.
Ich bleibe lieber bei der analogen Kacke.
Ok, bin auch ü. 60.
Gehör läst langsam nach, trotzdem klingt mir analog, A/AB besser.