Vorschläge für kleinen Verstärker zum Lautsprecher messen

OP #8034227
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Hallo, habt Ihr einen Vorschlag für einen kleinen aber grundsätzliche linearen Verstärker für den PC zum messen von Lautsprechern mit eigentlich nur einem Watt Mono,

Aktuell habe ich einen alten TA2024

Ich sage mal wenn der an 12 Volt ca. 10 bis 15 Watt recht linear liefert würde das reichen.

Evtl. habt Ihr ein paar Vorschläge?

#8034283
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Brutus M. schrieb:

habt Ihr ein paar Vorschläge?

Wenn man messen will (Arta ?) sollte der Verstärker nicht die Schwachstelle sein, auch nicht wenn der Lautsprecher lokale Impedanzminima weit unter 4 Ohm hat. Zudem will man wohl Bandbreite haben, damit man die Bandbreite des Lautsprechers misst und nicht die des Verstärkers.

Daher wohl besser nichts uraltes.

LM1875/1876 ist da ganz ok, bis 100kHz, kein Ausgangselko, unter 0.01% thd bei 1kHz und geringer Leistung. Aber s/n reicht nur für CD Qualität. Er arbeitet an +/-12V, nicht +12V allein.

Es gibt damit auch fertige Boards und ganze Verstärker im Gehäuse.

#8034301
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H. H. schrieb:

Manfred P. schrieb:

Ein Verstärkerchen aus den Siemens Schaltbeispielen 1972-73 ...

Besser gleich einen aus Feuerstein.

Der ist schon etwas älter, aber ließe sich mit fast beliebigen Transistoren aus der Bastelkiste aufbauen.

Dieter D. schrieb:

ELV Bausatz Mini-Digitalverstärker MDV2 Mit 15 Euronen wärest Du dabei und schnell fertig.

Ach du scheiße, ein Digitalstörer, Audiozerhacker ...

Angehängte Dateien:
#8034349
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Manfred P. schrieb:

Ein Verstärkerchen aus den Siemens Schaltbeispielen 1972-73 ...

Für kleine Leistung finde ich den relativ gut und zum üben auch. Ist eigentlich das gleiche Konzept wie beim Black-Devil, nur ohne Darlingtons als Leistungstransistoren. Nur als Referenz für ernsthafte Messungen weniger geeignet.

Dergute W. schrieb:

Also eigentlich nur 1W, aber dann uneigentlich doch eher 10..15W?

Seine Lautsprecher halten nur 1 Watt aus, der Verstärker zum Testen sollte > 10 W haben, habe ich zumindest verstanden. Das reicht dann zum Testen, wann die Spule drchbrennt.

Brutus M. schrieb:

Ich sage mal wenn der an 12 Volt ca. 10 bis 15 Watt recht linear liefert würde das reichen.

Von dieser Leistungsklasse haben Autoradio-Entwickler jahrzehnte lang geträumt.

mfg

#8034394
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Vanye R. schrieb:

p.s: Erstaunlich was die Chinesen da fuer wertig anmutende 2.2uF Folienkondensatoren drauf machen...

Wenn man zur Klasse der humanoiden Microchiroptera (Fledermäuse) gehört dann erhöht ein Aufdruck "Audiophiler Mkp-kondensator" in gebrochenem Deutsch (warum eigentlich Deutsch?) den Wert im Ohr des Zuhörers :)

Selbstverständlich nehmen Händler den Microchiropteras ihr Geld auch für Einzelstücke ab https://de.aliexpress.com/item/1005006747868992.html

Stückpreis um die 2 Euro :) Das zahlt man doch gerne für das gute Gefühl beschissen worden zu sein :)

OP #8035036
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Hallo stimmt diese Info von Google?:

Der TDA7294 ist ein sehr linearer Class-AB-Audioverstärker, der speziell für Hi-Fi-Anwendungen entwickelt wurde. Er ist bekannt für seine geringen Verzerrungen (low distortion) und das niedrige Rauschen, was ihn zu einer beliebten Wahl für hochwertige Audioverstärker macht.


Linearität bei niedrigen Frequenzen: Der TA2024 (speziell in Umsetzungen wie dem Super T-Amp) zeigt eine gute Linearität bei niedrigen Frequenzen, insbesondere an niedrigeren Impedanzen. Linearität bei hohen Frequenzen: Oberhalb von 1 kHz nimmt die Linearität ab, und der Verstärker hat Schwierigkeiten, diese über alle Lasten hinweg aufrechtzuerhalten


Der TDA2050 ist ein Class-AB-Audioverstärker, der für seine hohe Linearität und geringen Verzerrungen bekannt ist. Er wurde entwickelt, um Musiksignale mit hoher Wiedergabetreue (Hi-Fi) zu verstärken, wobei der Fokus auf einem sauberen Audiosignal liegt

Evtl wäre der zum testen wert?

https://de.aliexpress.com/item/1005006148411582.html

Macht so einer evtl Sinn?

#8035076
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Brutus M. schrieb:

Hallo stimmt diese Info von Google?:

Das sind alles rein verbale Aussagen, die nicht durch irgendwelche Spezifikationen und Messwerte unterlegt sind. Also nur so wischi-waschi Angaben wie man sie von Radio Eriwan meistens erfährt.

Alle drei Varianten werden für Deine Zwecke höchstwahrscheinlich ausreichen, nur die Vorgabe "geht an 12 V" reicht denen nicht aus.

Die Viecher sind alle linear, nur wenn sie an die Grenzen getrieben werden, läßt das bei allen nach, egal wieviel Leistung sie haben oder wieviel sie gekostet haben. Wie linear ist denn die Quelle, die da ein Signal dafür her geben soll?

Also bestelle alles möglichst dreifach, besorge Dir einen Trafo, mit dem sich ein symmetrisches Netzteil aufbauen läßt, Lötkolben, Lochrasterplatine, Lötdraht und lege am gut beleuchteten Basteltisch los. Ohne den Tunnel zu durchlaufen, wirst Du zu keinem Ergebnis kommen. Bis das alles bestellt ist, sind schon 100€ fort.

Auf Kleinanzeigen.de gibt es oftmals HiFi-Verstärker für minimales Geld, die alle samt dafür brauchbar wären. Man muß nur in der Lage sein, sie abzuholen. Es geht bei 10€ schon los.

mfg

: Bearbeitet durch User
(Firma: Privat) #8035077
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https://www.circuitbasics.com/wp-content/uploads/2016/10/TDA2050-Datasheet.pdf

von Brutus M. schrieb:

Evtl wäre der zum testen wert?

Der will +-18V Betriebsspannung haben für die angegebene Leistung. Versteh doch mal den Zusammenhang von Betriebsspannung, Lautsprecherimpedanz und Sprechleistung. Das ist ganz einfach Physik, die richtet sich nicht nach deinen Wünschen.

#8035089
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Beim Kauf von gebrauchtem HiFi-Equipment auf eine "Linear"-Taste achten. Die wirft die "Klangregelung" aus dem Signalweg.

Ein in W kalibriertes Wechselspannungsmessgerät am Ausgang, erspart einem durchgekokelte Schwingspulen. Ob man das für übliche Impedanzen mit mehreren Skalen versieht, oder einen Umschalter vorsieht, ist Geschmackssache. Gerade Hochtonsysteme sind schneller kaputt, als Mann denkt.

Baut man einen Verstärker selbst auf, kann man den auch gleich als 4 Quadrantennetzgerät konzipieren. Ist gelegentlich recht nützlich.

#8035126
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Brutus M. schrieb:

Verstärker für den PC zum messen von Lautsprechern

Es gibt schon viele Beiträge, aber ich habe nicht gesehen, was du messen willst. Frequenz- und Phasengang der Wiedergabe im Raum, oder die Impedanz? Für letzteres brauchst du kaum Leistung, da reicht 1W locker. Es ist aber praktisch, einen massebezogenen Ausgang zu haben, da fallen alle Class-D und Brückenendstufen heraus. Und dann (falls du keinen Differentialtastkopf hast) ist es noch praktischer, wenn der ganze Verstärker potentialfrei ist. Dann kannst du auf Kanal 1 und 2 vom Scope (2 invertiert), Spannung und Strom über einen Shunt messen. Noch schöner an einem Scope, das Bode-Plot kann. Aber auch dazu habe ich ja keinerlei Hinweise gesehen.

Ach ja, falls du das Gewicht messen willst, reicht eine handelsübliche Küchenwaage! ;-)

#8035402
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Cartman E. schrieb:

Gerade Hochtonsysteme sind schneller kaputt, als Mann denkt

es sei denn die Lautsprecher haben Verstärker sind also aktive Boxen. Bei der Stakato CD von Audio bekomme ich mit splitternem Glas bei voller Leistung immer das Abschalten der Endstufe mit.

https://www.amazon.de/Stakkato-Vol-H%C3%B6rtest-CD-von-Audio/dp/B000XHB7LG

soviel bezahlte ich damals nicht ;-)

#8035473
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Völlig unklar was an einem Lautsprecher gemessen werden soll. Um Impedanz zu messen bedarf es keiner nennenswerten Leistung, das kann mittels mW-Signale bewerkstelligt werden, Frequenzgang-Messung erfordert einen Wobbler; will man den Wirkungsgrad wissen, bedarf es eines Schallpegelmessgerätes.

So what?

#8035532
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Empfehlenswert wäre bei solch einer Fragestellung ein Frequenzgenerator. Damit könnte man so ziemlich mal die physikalichen Basics ermitteln.

Einmal wäre die Impedanzmessung, gekoppelt mit einem Sweep, schonmal interessant.

Der Schalldruck (Wirkungsgrad) wäre auch interessant, dazu bräuchte es einen Schalldruckmesser.

Die max. Belasbarkeit könnte man nur ermitteln, genau wie bei einer Schmelzsicherung, indem man den LS zerstört. 😎

#8035544
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Brutus M. schrieb:

Für die von mir vorgesehene Anwendung kann ich auch für 2 x 1,59 je einen Achterpack AA Zellen holen und in 2 Batteriehalter packen.

https://de.aliexpress.com/item/4000247556061.html

Einen 220 V Hifi Amp möchte ich nicht mit rumschleppen.

Man muss die /Messbemühungen/ wohl nicht so ernst nehmen. Ich würde da einen Kurbelinduktor empfehlen.

Federleichte Schaltnetzteile (12 V @ 2,5 A) gibt es schon für 2 Eu. Zwei davon wiegen ca. 200 g. ☺ Und würden eine vorzügliche bipolare Speisung einer Endstufe problemlos machen.

Aber wenn du lieber AA-Zellen beim Ali kaufen willst, nur zu.

#8035551
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Nurnoch kurz zu der Absicht einen Lautsprecher (LS) vermessen zu wollen:

Letztendlich wird der "Klang" eines solchen, nichtnur durch seine elektrischen Eigenschaften (Messwerte) bestimmt, sondern ganz wesentlich auch durch seine Umbauung, sprich Gehäuse, bestimmt.

Ein Lautsprecher ganz ohne Gehäuse, im freien Raum, ist vergleichbar mit einer Autoscheinwerferbirne ohne ihr Gehäuse.

#8035573
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Alle drei Varianten werden für Deine Zwecke höchstwahrscheinlich ausreichen,

Das denke auch. Wobei man beim von mir erwaehnten TA2024 (Class-T) nochmal einen Blick auf die letzte Seite des von mir verlinkten Datenblatts werfen sollte. Da steht IMHO etwas verschwurbelt:

Der TA2024 klingt immer toll, aber wenn er auch messtechnisch toll sein soll dann solltest du etwas bessere Filter verwenden als wir es in diesem Datenblatt gemacht haben und besser keine fertigen Schaltungen bei Aliexpress kaufen. :-D

Andererseits sind nicht gerade Lautsprecher das schlimmste Verzerrungsuebel in einer Hifianlage? Vermutlich kommt es also gar nicht so drauf an.

Vanye

OP #8036517
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Nichts wildes, einfach nur ein kleines autarkes Gehäuse für den Laptop um z.b. mit Programmen wie REW mal einen LS oder Chassis zu messen.

Ich habe keinen Anspruch auf High End oder Profi Level.

https://www.roomeqwizard.com/

Bisher war es dieser kleine Kerl:

https://www.amazon.de/Dayton-Audio-DTA-1-Battery-Amplifier/dp/B001PNOH2I

Bzw. dessen Vorgänger, der Sonic Impact T-Amp eben durch die 8 Stück AA sehr flexibel.

: Bearbeitet durch User
OP #8036821
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Der Frequenzgang von denen war zum mobilen Musikhören schon gut.

Aber zum Messen war er eine Notlösung, es gab und gibt wenig klein und handlich und mit Batteriefach.

Und der Gedanke war es gibt ja eine gewisse technische Weiterentwicklung und daher die Frage, gibt es etwas das Ihr empfehlen könnt das sich anbietet.

Und eben auch gerne Mono.

Und wenn da Vorschläge kommen schaue ich mir die sehr gerne an.

#8037431
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Alles was über Bluetooth, oder auch allgemein über Funk oder auch IR läuft ist ein Kompromiss. Da gibt es immer abstriche in der Klangqualität. Da müssen ja auch eine menge Daten übertragen werden. Da mus man halt abwägen oder hören, ob man das mag oder nicht. Ich bleibe lieber bei der analogen Kacke. Ok, bin auch ü. 60. Gehör läst langsam nach, trotzdem klingt mir analog, A/AB besser.

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