Stefanus F. schrieb:> 15-20mA sehen gut aus. Das reicht ja wohl, um von der Annahme runter zu> kommen, dass alle DAB Empfänger Unmengen von Strom/Batterien vergeuden> würden.
Wie kommst du da drauf?
In dem betreffenden Datenblatt lese ich von 3 Versorgungsspannungen:
Spannung typ. Strom max. Strom
1.2V 48 mA 75 mA
1.8V 45 mA 68 mA
3.3V 15 mA 20 mA
Sicherlich will man in einem Radio keine Schaltregler verbauen, also
kommt da für mich in Summe typisch 108 mA und maximal 163 mA heraus. Das
deckt sich so einigermaßen mit dem, was ich damals bei dem Denver-Radio
gemessen habe.
W.S.
900ss D. schrieb:> Dieses "Einschalten" und gleich losplärren (oder auch nicht) hat> allerings nichts mit DAB+ zu tun wie du ja auch beweist.
Hi,
der ATS803 alias mit Firmennamen Siemens als RK651 kursierender
Allwellenempfänger hatte auch die üble Angewohnheit, wenn man den
Netzstecker zog und wieder reinsteckte, erst einmal nicht anzugehen.
Interessanterweise schaltete sich das Gerät von selbst in den Standby
Modus. Dafür reichte ein in der Nähe einschaltender PC-Monitor aus. Das
machte der auch bei Batteriebetrieb. Irgendeine Einstreu-Macke. Hatte
man noch den Lock-Schalter auf Lock stehen, musste man das Gerät erst
einmal resetten.
Viele Leute meinten dann, das Gerät wäre defekt. Auch eine lukrative
Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Radiohändler.
Stefanus F. schrieb:> Ralph B. schrieb:>> wende dich mal an den Funkstörungsdienst der Bundesnetzagentur.>> Das habe ich bereits hinter mir. Die sind nicht zuständig - Störung> nicht schwerwiegend genug.
Bei mir sind mal komische Knatterstörungen drin, mal nicht. Immer, wenn
ich die Maus am PC bewege und im Netz unterwegs bin. Aha. Das Internet
über Fernsehkabel ist schuld. Der Schirm des Koaxkabels wirkt auch wie
eine Antenne und strahlt was ab. Das reicht aus, um den
Zimmerantennenempfang von UKW/FM, wenn der Pegel gerade nicht so groß
ist, um den Empfänger in die Begrenzung zu fahren, Rausch- bzw.
Knatterstörungen zu produzieren. Bei Nebel ist es ganz schlimm. Offenbar
nicht nur Tropo-Scatter bei UKW/FM, auch "normale" Wolken dämpfen.
Habe mir sagen lassen, dass zeitweise die Sender nur mit Treiberleistung
fahren. Dann schlägt bei mir ein holländischer Sender durch. Im
Nahbereich fällt das nicht auf, wenn mit reduzierter Leistung gearbeitet
wird, wenn die Bedingung erfüllt ist, den Empfänger in die Begrenzung zu
fahren. Je weiter man wegkommt, desto geringer der Pegel, dann kein
Begrezungseinsatz -> Rauschen.
ciao
gustav
Elektrofan schrieb:> Solch ein Radio benötigt auf UKW ohne Signal 26 mA bei 7,5 V:>> https://www.radiomuseum.org/r/grundig_elite_boy_207.html
Na dann rechne das mal auf 1.2 - 3.3V runter und vergleiche das mit dem
Datenblatt des DAB+ Chip von vor 10 Jahren. Heute sind einige
DSP/Empfangsmodule noch deutlich sparsamer als welche von vor 10 Jahren.
ic_cus schrieb:> DAB+ ist in Zeiten von 5G und Musik-Streaming einfach technisch nicht> notwendig. Es gibt aus meiner Sicht keinen Grund für eine Technologie> zwischen UKW und Streaming.
Es gibt in Deutschland noch kein 5G und kein flächendeckendes Netz, das
auch nur annährend gut genug ist, jedem bisherigen Radiohörer einen
eigenen Stream zu schicken.
Stefanus F. schrieb:> Die UKW Radios die ich kenne, nehmen alle mehr als 100mA auf.
Das stimmt so definitiv nicht. Alle tragbare UKW-Radios die ich kenne
(sei es Tecsun, Sony oder Grundig), nehmen alle deutlich unter 100mA im
UKW-Betrieb auf. Es sei denn, es ist schon ein dicker Brummer a la
stationäres Gerät mit zusätzlicher Signalverarbeitung mittels DSP.
Selbst tragbare Empfänger mit DSP, die deshalb mehr Strom verbrauchen,
liegen hier deutlich unter 100mA.
Üblicherweise sind es ca. 20mA, natürlich abhängig von der Lautstärke.
Selbst uralte Transistor-Empfänger mit einem großen Lautsprecher
verbrauchen so wenig.
>> Die UKW Radios die ich kenne, nehmen alle mehr als 100mA auf.Gästchen schrieb:> Das stimmt so definitiv nicht
Doch das stimmt. Ich habe noch kein UKW Radio gesehen, das weniger Strom
aufnimmt.
Wenn du meine Beiträge oben mit verfolgt hast, siehst du, dass ich
sparsamere Radios für möglich halte. Ich habe nicht behauptet, dass es
keine gäbe.
Stefanus F. schrieb:> Ich habe noch kein UKW Radio gesehen, das weniger Strom> aufnimmt.
Das ist natürlich ein schlagender Beweis!
PS. Ich habe noch keinen Menschen im Weltall gesehen oder auf dem Mond!
Stefanus F. schrieb:> Doch das stimmt. Ich habe noch kein UKW Radio gesehen, das weniger Strom> aufnimmt.> Wenn du meine Beiträge oben mit verfolgt hast, siehst du, dass ich> sparsamere Radios für möglich halte. Ich habe nicht behauptet, dass es> keine gäbe.
Auf welchen Geräten basiert deine Aussage überhaupt?
"Noch nie gesehen" zeigt irgendwie dass du bis jetzt nicht viele
Empfänger gesehen hast.
Hier die Liste der Empfänger, die weniger als 100mA im UWK-Betrieb
verbrauchen:
Sony ICF-7600
Sony ICF-7600G
Sony ICF-7600GR
Sony ICF-SW1
Sony ICF-SW55
Tecsun PL-660
Tecsun PL-600
Bis auf Tecsun PL600 und Sony ICF-SW1 sind das kaum die kleinsten
Geräte. 100mA erreichen von denen manche (wenn überhaupt) nur bei voller
Lautstärke, der Stromverbrauch ist eher untypisch für diese Art der
Geräte.
>> Ich habe noch kein UKW Radio gesehen, das weniger Strom>> aufnimmt.Joachim B. schrieb:
Das ist natürlich ein schlagender Beweis!
Finde ich nicht, war auch nicht als Beweis gemeint.
Gästchen schrieb:> Hier die Liste der Empfänger, die weniger als 100mA im UWK-Betrieb> verbrauchen.
Danke, das ist nett. Kann ich vielleicht mal brauchen.
Fra N. schrieb:> Na, für die Smombiegeneration reicht's, kennen es nicht anders!
Genau. Im Vergleich zu vielen anderen aktuellen Geräten ist die Laufzeit
der DAB Radios unauffällig. Die meisten Menschen werden damit zufrieden
sein. Die wenigen, die damit nicht zufrieden sind, haben sich scheinbar
hier zusammen gerottet :-)
Stefanus F. schrieb:> Die meisten Menschen
... haben gar kein DAB+. Der Marktanteil liegt bei 20%, deswegen muss
die Verbreitung per Gesetzt durchgeprügelt werden: DAB+ Pflicht für
Neuwagen.
Nicht nur, dass es an Geräten mit DAB mangelt, vielen Leuten fehlt DAB
auch garnicht.
Und Europaweit hat man keine ausreichende Abdeckung, da einige Länder
DAB nichtmal ansatzweise in Betracht ziehen.
Irgendwie kommt es mir so vor, als ob hier jemand Reklame für ein totes
Pferd macht. Und wenn ein totes Pferd nicht reicht, schnürt man halt
mehrere tote Pferde zusammen (mehr Spartensender), weil die müssten ja
schneller rennen können. Und so ein totes Pferd ist ja auch viel
günstiger beim Futter (Sendeleistung).
Stefanus F. schrieb:> Die meisten Menschen werden damit zufrieden> sein. Die wenigen, die damit nicht zufrieden sind, haben sich scheinbar> hier zusammen gerottet :-)
Du scheinst immer solche wertlose pauschale Aussagen zu machen wie "noch
nie ein UKW-Gerät mit weniger als 100mA gesehen". Ich wette, in
Wirklichkeit hast du nie den Stromverbraucht von UKW-Radios gemessen,
das ist eher meine Vermutung. Aber du mit deinem DAB-Gedöns scheinst
nicht wirklich in der Mehrheit zu sein, das ist schon richtig.
Karl K. schrieb:> Die meisten Menschen> ... haben gar kein DAB+. Der Marktanteil liegt bei 20%, deswegen muss> die Verbreitung per Gesetzt durchgeprügelt werden: DAB+ Pflicht für> Neuwagen.
Absolut goldrichtig angemerkt. DAB+ ist nichts anderes als
Lobbyisten-Blödsinn, so nach dem Motto "der König befiehlt die
Revolution". Den Müll braucht kein Mensch.
Gästchen schrieb:> DAB+ ist nichts anderes als> Lobbyisten-Blödsinn
Wer sind denn die Lobbyisten? Europäische Hersteller von Endgeräten wohl
eher nicht, davon wird es nicht viele bis keine geben ("High End" mal
außen vor). Die Händler, deren Marge aber angesichts der eher niedrigen
Preise nicht so toll sein dürfte. Oder die Hersteller der Sendeanlagen?
Oder nur die Rundfunkanstalten?
Hallo,
Gästchen schrieb:> Karl K. schrieb:>> Die meisten Menschen>> ... haben gar kein DAB+. Der Marktanteil liegt bei 20%, deswegen muss>> die Verbreitung per Gesetzt durchgeprügelt werden: DAB+ Pflicht für>> Neuwagen.> Absolut goldrichtig angemerkt. DAB+ ist nichts anderes als> Lobbyisten-Blödsinn, so nach dem Motto "der König befiehlt die> Revolution". Den Müll braucht kein Mensch.
Ich habe DAB+. Als USB-Stick (liegt in der Schublade, geht aber auch als
RTL-SDR) und als "Dual"-Anlage, steht in der Bastelbude auf dem Regal
(ausgeschaltet).
Da ich zum Glück in Berlin wohne habe ich gerade einen Draht an einen
Koax gebastelt und nun höre ich eben meinen einzigen Dudelsender aus der
Luft statt aus dem Kabel. Da wurde vorige Woche Analog abgeschaltet,
stört mich aber nicht weiter.
Mein erstes DAB-Radio war aus dem Feldversuch 1995...
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9208240.html
Da gab es dann sogar das aktuelle Kinoprogramm der großen Berliner
Kinos in den Info-Seiten. Das waren noch Zeiten. ;)
Gruß aus Berlin
Michael
Peter schrieb:> Wer sind denn die Lobbyisten?
Das frag ich mich auch. Zumindest versuchen die ÖR-Anstalten DAB+ massiv
zu puschen, da können sie wieder mehr Spartensender aufmachen für ihre
Existenzberechtigung, und wenn man sich die Senderliste anschaut, sind
da viele private Sender (noch) nicht dabei, DLF hat mal eine Zeitlang
echt nervig zu jeder Gelegenheit erklärt wie toll "Digitalradio" ist.
Gästchen schrieb:> Stefanus F. schrieb:>> Die UKW Radios die ich kenne, nehmen alle mehr als 100mA auf.
Dann kennst Du nicht viele! Sämtliche DDR-Kofferradios in
Transistortechnik kommen mit weniger aus, im Schnitt 30-60 mA. Das
schafft mein Stern Elite de Luxe-DAB+ Selbstbau, mit Chip von Glovane
aber auch, bei halber Betriebsspannung, also 3 von 6 Zellen. Von daher
habe ich das Batteriefach umgebaut und lasse 2x3 Zellen parallel laufen.
Bei guten Mono-Zellen (15000-20000 mAh) komme ich so auch auf 600-800
Betriebsstunden im DAB+ Empfang. DSPs lassen sich heute sehr
stromsparend herstellen, da wurde in den letzten Jahren viel mehr
optimiert als bei den noch bestehenden Analogschaltungen für UKW. UKW
ist doch heute nur noch ein Abfallprodukt das Radio-ICs so neben noch
können. Die Chips der M6/M7-Reihe von https://www.magic-systech.com/
sind die besten Beispiele dafür. DAB+ gute Empfindlichkeit und UKW als
Abfallfunktion scheitert oft schon beim Ortssender.
Peter schrieb:> Wer sind denn die Lobbyisten?
Z.B. die Industrie die langfristig UKW still legen will, die Betreiber
der Sendeanlagen die Sendeleistung sparen wollen, Produzenten der DAB+
Empfänger, Automobilindustrie die neue Geräte als Zusatzausstattung
verhöckern will usw, usw. Als Daumenregel kann man sich merken: wird
etwas forciert, sind Interessen/Profiten dahinter. Ohne Vorteile wird
das niemand reklamieren wollen.
PS: ein Beispiel aus 80-er Jahre: man hat damals groß für Gasheizungen
geworben. Nachdem diese in viele Häuser eingebaut war, hat man per
Gesetz Gaspreise an die Ölpreise gekoppelt. So funktioniert Lobbyismus.
Gästchen schrieb:> PS: ein Beispiel
anderes Beispiel, die ewige PKW Diesel Reklame, alle sollten umsteigen,
Prämien, Verbrauchsrekorde, jede Menge Dieselumstiegswerbung....
und dann?
wurde die Hubraumsteuer auf Diesel erhöht, die Dieselsteuer auf Sprit
und was ist heute?
ich war schon damals skeptisch, wer mir was aufdrängen will dem vertraue
ich eh nicht.
Stefanus F. schrieb:> Gästchen schrieb:> Du scheinst immer solche wertlose pauschale Aussagen zu machen>> Stimmt, das sollte ich mir abgewöhnen.
Falsch!
Das ist seine Meinung, die zu vertreten ist sein RECHT!
Und da kann mir jetzt JEDER versuchen an den karren zu pissen.
Geb ich nen F*** drauf. Das ist ja schließlich ein Diskussionsforum.
Ich habe mehrere DAB Radios, aber letztlich ist UKW immer noch
verlässlicher nutzbar, vor allem wegen der vielen Lücken im
DAB-Sendenetz (und ev. den schlechten DAB-Empfangsgeräten).
Das Argument "halt schlechter DAB-Empfänger" ist letztlich ein
Scheinargument der DAB-Befürworter. Wenn es den Pro-DAB-Firmen wirklich
wichtig gewesen wäre, hätten sie eine technische Mindestnorm für die
Empfindlichkeit und Störfestigkeit machen können (ev. verbunden mit
einem Test, einem Label und Kaufempfehlungen). Dass das nicht passiert
ist, zeigt die wahrscheinlicheren Interessen auf.
Wenn eine neue Technologie eingeführt wird, muss sie für den Kunden mehr
als nur einen geringen Vorteil bieten, nicht nur für die Anbieter. Nur
dann setzt sie sich durch, sonst wird es dieselbe Sendeform-Totgeburt
wie das deutsche DVB-T2.
Btw. die Schweiz schaltet Mitte Jahr ihr DVB-T ganz ab (ersatzlos). Mal
sehen, welche Länder folgen werden. Ich prognostiziere mal, dass UKW
länger überlebt, als DVB-T(2).
Georg A. schrieb:> Heh, das ist schon mal mehr als SPD-Wähler ;) Im Gegensatz zu denen> steigt der Anteil sogar...
Der Vergleich ist unfair. Mein Autoradio hat DAB+, weil ich das
Herstellerradio mit CD-Laufwerk, welches sich immer abschaltete wenn die
Heizung lief oder die Sonne reinschien, durch eines mit MP3 über USB und
BT ersetzt habe.
Das ist wie: Bei jedem Einkauf ist eine SPD-Mitgliedschaft dabei. => Oh,
die Mitgliederzahlen steigen. => Die SPD ist im Wachstum und jeder will
sie.
HF-Werkler schrieb:> Nur> dann setzt sie sich durch, sonst wird es dieselbe Sendeform-Totgeburt> wie das deutsche DVB-T2.
Totgeburt? Es liefert als einzige Signalquelle neben Satellit und Kabel
ein 1080p-Signal in h.265 und ist somit im Vergleich zum
totkomprimierten DVB-T1 wirklich ein Fortschritt. Ich kenne mehrere
Familien die haben Ihren Kabelanschluß komplett gekündigt und empfangen
aktuell nur noch über DVB-T2. Für Privatfernsehen in HD muss man sowieso
zahlen, egal ob Satellit oder Kabel und da ist DVB-T2 vielerorts (noch!)
günstiger.
Karl K. schrieb:> deswegen muss die Verbreitung per Gesetzt durchgeprügelt werden: DAB+> Pflicht für Neuwagen.
Habe das gerade gelesen. Das ist echt hart.
Falko schrieb:> HF-Werkler schrieb:>> Nur>> dann setzt sie sich durch, sonst wird es dieselbe Sendeform-Totgeburt>> wie das deutsche DVB-T2.>> Totgeburt? Es liefert als einzige Signalquelle neben Satellit und Kabel> ein 1080p-Signal in h.265 und ist somit im Vergleich zum> totkomprimierten DVB-T1 wirklich ein Fortschritt.
was guckst du denn? (und wieder einer der der Werbelüge glaubt,
mittlerweile gibt es kaum noch Geräte unter UHD und was wird gesendet?
nicht mal fullHD)
Die HD-Programme der ARD werden im hochauflösenden HD-Format von 720p/50
ausgestrahlt, d.h. in der Auflösung von 1280×720 Pixeln; das "p" steht
für "progressiv".
das ist HDready aber nicht full HD
https://www.computerbild.de/artikel/avf-News-TV-Bilanz-ARD-und-ZDF-4628865.html
S
Joachim B. schrieb:> Falko schrieb:>> HF-Werkler schrieb:>>> Nur>>> dann setzt sie sich durch, sonst wird es dieselbe Sendeform-Totgeburt>>> wie das deutsche DVB-T2.>>>> Totgeburt? Es liefert als einzige Signalquelle neben Satellit und Kabel>> ein 1080p-Signal in h.265 und ist somit im Vergleich zum>> totkomprimierten DVB-T1 wirklich ein Fortschritt.>> was guckst du denn? (und wieder einer der der Werbelüge glaubt,> mittlerweile gibt es kaum noch Geräte unter UHD und was wird gesendet?> nicht mal fullHD)> Die HD-Programme der ARD werden im hochauflösenden HD-Format von 720p/50> ausgestrahlt, d.h. in der Auflösung von 1280×720 Pixeln; das "p" steht> für "progressiv".>> das ist HDready aber nicht full HD>> https://www.computerbild.de/artikel/avf-News-TV-Bilanz-ARD-und-ZDF-4628865.html
Schaust Du Dir die Freenet-Programme parallel zum HD+ Signal an, liefert
DVB-T2 hier tatsächlich das bessere Bild. Was ARD macht, interessiert
mich nicht.
Joachim B. schrieb:> was guckst du denn? (und wieder einer der der Werbelüge glaubt,> mittlerweile gibt es kaum noch Geräte unter UHD und was wird gesendet?> nicht mal fullHD)> Die HD-Programme der ARD werden im hochauflösenden HD-Format von 720p/50> ausgestrahlt, d.h. in der Auflösung von 1280×720 Pixeln; das "p" steht> für "progressiv".
FreenetTV (die privaten gegen Kohle) hat schon 1080p50.cool.
Bei ARD und co 720p, ja.
devzero schrieb:> FreenetTV (die privaten gegen Kohle) hat schon 1080p50.cool.
Werbefernsehen für extra Kohle, nein Danke, das tue ich mir nicht an und
vermisse nichts!
Bei Autos ist jetzt wirklich nicht nur ein GSM Modul sondern auch ein
DAB+ Radio Pflicht? Ich frage mich, was die Leute nehmen, die sich
solche Gesetze ausdenken.
Ich plädiere für folgende Pflicht-Ausstattung:
- Becherhalter, in die Cola Dosen rein passen (ja, es gibt tatsächlich
europäische Autos, wo das nicht passt).
- Einheitliche Schraubgewinde an den Antennen.
- Haltegriffe, die nicht abreißen, wenn Oma sich daran hoch zieht.
- Kunststoffnieten sollten generell verboten werden - dafür gibt es
Schrauben.
- Eine Warnvorrichtung bei schwächelnder Batterie, damit man nicht erst
im Winter in der Pampa liegen bleibt.
- Und ganz wichtig: Fuchsschwanz und Blumenvase!
Stefanus F. schrieb:> Bei Autos ist jetzt wirklich nicht nur ein GSM Modul sondern auch ein> DAB+ Radio Pflicht?
Nein, es gibt keine DAB+ Pflicht! Das wird nur gern von DAB+ Gegnern
behauptet. In Gesetzestext ist nur die Rede das es eine Schnittstelle
geben muss, über die Rundfunk digital übertragen werden kann. Das muss
kein DAB+ sein, es reicht sogar eine einfaches WLAN-Modul das sich mit
einem Smartphone verbinden kann um darüber Internetradio zu empfangen.
Bei vielen Modellen fernöstlicher Hersteller hat man so ein 4G-Modul
allein wegen eCall aber schon in der Serie verbaut. Das
Navigationssystem kann sich darüber neue Karten holen oder auch Radio
wiedergeben. Im Prinzip ist das ein verbautes Android
Entertainmentsystem mit Mobilfunkschnittstelle. Mehr braucht der
Hersteller nicht liefern um die Richtlinie zu erfüllen.
Joachim B. schrieb:> devzero schrieb:>> FreenetTV (die privaten gegen Kohle) hat schon 1080p50.cool.>> Werbefernsehen für extra Kohle, nein Danke, das tue ich mir nicht an und> vermisse nichts!
Das kann jeder selbst entscheiden und ohne extra Kohle bleibt halt nur
576er SD oder die zwangsfinanzierte, gleichgeschaltete vorgegebene
Meinungsbildung der ARD und ZDF.
HF-Werkler schrieb:> Ich habe mehrere DAB Radios, aber letztlich ist UKW immer noch> verlässlicher nutzbar, vor allem wegen der vielen Lücken im> DAB-Sendenetz (und ev. den schlechten DAB-Empfangsgeräten).
Hauptsächlich, Gute empfänger kriegen alles rein. (Willst ein Beispiel?
Mein FT-587ND Kommt von Müller funktechnik, der hört flöhe beim Todt
röcheln...)
Stefanus F. schrieb:> Ich plädiere für folgende Pflicht-Ausstattung:
Ich bin da ganz deiner meinung.
Wobei, fuchsschwanz und blumenwase hab ich nur mit wenn ich auf
Beerdigung gehe. Muss ja die leiche zersägen und das grab verschönern.
Ne mal im Ernst:
Stefanus F. schrieb:> - Einheitliche Schraubgewinde an den Antennen.
Gerne, am besten PL bzw. DV. Das würde es mal einfach machen.
Stefanus F. schrieb:> - Haltegriffe, die nicht abreißen, wenn Oma sich daran hoch zieht.> - Kunststoffnieten sollten generell verboten werden - dafür gibt es> Schrauben.> - Eine Warnvorrichtung bei schwächelnder Batterie, damit man nicht erst> im Winter in der Pampa liegen bleibt.
Aber hallo! Da hast mehr als recht!
Joachim B. schrieb:> Anderes Beispiel, die ewige PKW Diesel Reklame, alle sollten umsteigen,> Prämien, Verbrauchsrekorde, jede Menge Dieselumstiegswerbung...
Und wenn man das weiter denkt: derzeit wird das Thema EMV in
Elektroautos aktiv totgeschwiegen, obwohl zu untersuchen gäbe es da
viel. Da wo viel Strom fließt, gibt es auch besonders starke
Magnetfelder. Es ist gewissermassen bekannt, dass Magnetfelder schlecht
für die Gesundheit sind. Es gab ein Paar wissenschaftliche
Untersuchungen bezüglich der Magnetfelder in so einem Elektroauto in
einigen Unis. Weil die Ergebnisse für den Fahrer eines Elektrofahrzeugs
recht unerfreulich ausgefallen sind (Veränderung der Gehirnstörme,
negativer Einfluss auf Gesundheit, Schlafstörungen usw.), hat man
beschlossen sich damit nicht weiter zu beschäftigen.
Und was wird dann passieren, wenn jeder ein Elektroauto fährt? "Ach, sie
fahren auch eine EMV-Schleuder, mit starken Magnetfeldern? Steigen Sie
doch um, kaufen Sie sich ein neues Elektroauto!".
So ziehen die Lobbyisten die Menschen über den Tisch, mit Hilfe von
Regierungen.
Kilo S. schrieb:> Falsch!> Das ist seine Meinung, die zu vertreten ist sein RECHT!> Und da kann mir jetzt JEDER versuchen an den karren zu pissen.> Geb ich nen F*** drauf. Das ist ja schließlich ein Diskussionsforum.
Ebenfalls falsch, Ausrufzeichen kannst du dir sparen.
Was soll das bitte für eine Meinung sein, wenn er mehrfach schreibt, er
hätte noch nie einen UKW-Empfänger gesehen der weniger als 100mA
aufnimmt, obwohl gerade das die UKW-Empfänger auszeichnet? Eine Meinung
muss zumindest sachlich/fachlich korrekt sein. Wenn man sich seine
Meinung aus bequmenen Lügen zusammenbaut, und die auch noch blöd und
stur weiter vertidgibt, obwohl mehrfach Gegenbeispiele genannt wurden,
was soll das für eine Diskussion sein? Da kannst du dir ebenfalls deinen
blödsinnigen F*** sparen, wir sind hier nicht im Ghetto, es ist ein
technisches Forum.
Gästchen schrieb:> Was soll das bitte für eine Meinung sein, wenn er mehrfach schreibt, er> hätte noch nie einen UKW-Empfänger gesehen der weniger als 100mA> aufnimmt, obwohl gerade das die UKW-Empfänger auszeichnet?
Sorry, aber ich habe das nur einmal geschrieben. Ich kann nicht
verhindern, dass andere mich zitieren.
Zudem wollte ich damit nur aussagen, dass die Stromaufnahme von DAB
Radios unauffällig ist, mit gängigen UKW Radios Vergleichbar. Das es
sparsamere Radios geben kann, habe ich überhaupt nicht abgestritten.
ganz im Gegenteil!
> Eine Meinung muss zumindest sachlich/fachlich korrekt sein.
Ist sie auch, achte auf meinen Wortlaut. Ich habe meine persönlichen
Erlebnisse wahrheitsgemäß beschrieben.
Ich kann genau so gut schreiben, dass ich den Amazonas noch nie gesehen
habe. Das ist ebenfalls wahr.
> Wenn man sich seine Meinung aus bequmenen Lügen zusammenbaut
Ich habe sie nicht aus Lügen zusammen gebaut, sondern aus meiner
persönlichen Erfahrung. Das macht jeder normale Mensch so. Genau aus dem
selben Grund bist du zu dem Schluss gekommen, dass meine Meinung falsch
ist.
Du solltest mal deine selektive Wahrnehmung justieren, sonst siehst du
bald nur noch böse und verrückte Menschen um Dich herum.. Das macht
Angst und Paranoid - dann wirst du der Verrückte.
Stefanus F. schrieb:> Sorry, aber ich habe das nur einmal geschrieben. Ich kann nicht> verhindern, dass andere mich zitieren.
Nein, das hast du mehrfach geschrieben und verteidigt, unter deinem
Nick. Erzähle hier keine Märchen.
Stefanus F. schrieb:> Ist sie auch, achte auf meinen Wortlaut. Ich habe meine persönlichen> Erlebnisse wahrheitsgemäß beschrieben.
Deine individuellen Erlebnisse sind irrelevant, denn sie bilden nicht
die Realität ab, nicht die tatsächlichen Unterschiede zwischen UKW und
DAB ab, das wurde schon hinreichend mehrfach diskutiert. Vielleicht
solltest du langsam auf zahlreiche Beiträge hier hören anstatt stur auf
deinen "Erlebnissen" zu behaaren? Ansonsten kommt das einem langsam wie
Getrolle vor.
Stefanus F. schrieb:> Zudem wollte ich damit nur aussagen, dass die Stromaufnahme von DAB> Radios unauffällig ist, mit gängigen UKW Radios Vergleichbar. Das es> sparsamere Radios geben kann, habe ich überhaupt nicht abgestritten.> ganz im Gegenteil!
Das ist ebenfalls Unsinn, wie oft willst du das noch wiederholen? Dir
wurde schon mehrfach Beispiel genannt mit konkreten Geräten. Sogar sehr
winzige DAB-Taschengeräte überschreiten 100mA mehrfach.
Kilo S. schrieb:> Hauptsächlich, Gute empfänger kriegen alles rein. (Willst ein Beispiel?> Mein FT-587ND Kommt von Müller funktechnik, der hört flöhe beim Todt> röcheln...)
Mach erst einmal den Grundschulabschluss, ist ja nicht lesbar den
Gestammel..
Gästchen schrieb:> Deine individuellen Erlebnisse sind irrelevant, denn sie bilden nicht> die Realität ab
Klar, davon muss man immer ausgehen. Ich gehe davon aus, dass der Leser
(auch du) deutsch versteht und somit imstande ich, meine Beobachtung
dementsprechend zu bewerten.
> denn sie bilden nicht die Realität ab, nicht die tatsächlichen> Unterschiede zwischen UKW und DAB ab
Sie bilden immerhin meine Realität ab, in der ich lebe.
Man muss nicht gleich pampig werden, nur weil jemand nicht die "ganze
Welt" gesehen hat oder die ganze Wahrheit kennt. Selbst in der
Wissenschaft gab es Irrtümer, die sich hunderte Jahre gehalten haben und
niemand ist deswegen umgekommen.
Gästchen schrieb:> Sogar sehr winzige DAB-Taschengeräte überschreiten 100mA mehrfach.
Ich habe einige genannt, bei denen das nicht zutrifft.
Du solltest jetzt nicht die besten UKW Radios mit den schlechtesten DAB
Radios vergleichen, das wäre lächerlich.
Ich habe zufällig gewählte aktuelle UKW Radios mit zufällig gewählten
aktuellen aktuellen DAB Radios verglichen, dabei kam ich zu dem chluss,
dass deren Stromaufnahme ähnlich ist.
Dann ist doch fair! Bessere und schlechtere gibt es immer, keine Frage.
Fra N. schrieb:> Mach erst einmal den Grundschulabschluss
Kann ich was dafür das du anscheinend nicht in der lage bist den satz zu
verstehen? Oder nervt es dich nur das bei mir alleine das Funkgerät so
viel kostet wie bei anderen ein gebrauchtes Auto?
Beim nächsten mal sag mir das ins gesicht. Und dann schauen wir mal wie
hart der Aufprall für dich wird!
Beleidigen lass ich mich nähmlich ziemlich ungern.
Gästchen schrieb:> Ebenfalls falsch
Versteck dich nicht hinter deiner angeblichen Anonymität! Dann diskutier
ich weiter mit dir!
Gästchen schrieb:> Sogar sehr> winzige DAB-Taschengeräte überschreiten 100mA mehrfach.
DVB-T/C USB Sticks heizen reichlich, habt ihr mal angefasst, das sind
Energievernichter, manche überhitzen regelmäßig im Stickgehäuse und ich
hatte schon einige! (so an die 5 USB TV Sticks)
Joachim B. schrieb:> DVB-T/C USB Sticks heizen reichlich, habt ihr mal angefasst, das sind> Energievernichter, manche überhitzen regelmäßig im Stickgehäuse und ich> hatte schon einige!
Joa, stimmt schon. Auch mein SDR Stick wird ziemlich warm.
Obwohl es der "Neuere" NESDR Smart ist. Der extra als SDR mit größerem
gehäuse und verbesserter kühlung ist.
Aber ich bin der meinung das liegt bei den günstigen auch am zu kleinen
Gehäuse und an der schlechten (wärmeübergang) Ableitung der hitze ans
Gehäuse.
Kilo S. schrieb:> Kann ich was dafür das du anscheinend nicht in der lage bist den satz zu> verstehen?
Wenn Du ernst genommen werden willst, drücke Dich entsprechend aus.
Kilo S. schrieb:> Versteck dich nicht hinter deiner angeblichen Anonymität! Dann diskutier> ich weiter mit dir!
Hä? Wo haben wir miteinander diskutiert? Hast du dich nicht mit Zitieren
vertan?
Stefanus F. schrieb:> Klar, davon muss man immer ausgehen. Ich gehe davon aus, dass der Leser> (auch du) deutsch versteht und somit imstande ich, meine Beobachtung> dementsprechend zu bewerten.
Nein, das muss man nicht. Das sieht man schon daran dass bis jetzt nicht
viele Leser deine "Beobachtung" bestätigen konnten.
Stefanus F. schrieb:> Sie bilden immerhin meine Realität ab, in der ich lebe.
Wenn interessiert deine Realität, die beratungsresistent ist? Dir haben
schon mehrere Leser den Gegenteil belegt.
Stefanus F. schrieb:> Man muss nicht gleich pampig werden, nur weil jemand nicht die "ganze> Welt" gesehen hat oder die ganze Wahrheit kennt. Selbst in der> Wissenschaft gab es Irrtümer, die sich hunderte Jahre gehalten haben und> niemand ist deswegen umgekommen
Doch natürlich, wenn es einen Trollverdach gibt, und in dem Fall ist der
Verdacht gegeben: Beratungsresistenz obwohl mehrere Leute schon den
Gegenteil bewiesen haben, Wiederholen von Pauschalisierungen,
rhetorisches Geschwätz usw.
Hallo,
irgendwie ist offenbar das Thema Stromaufnahme wichtig.
Ist es das? Wo spielt es für mich (persöhnlich) eine Rolle?
Taschen-/Kofferradios umd bei diesem Begriff zu bleiben:
Irgendwas, das etwas Musik oder Infos abliefern kann und das ich mal
schnell irgendwohin mitnehmen/hinstellen kann.
Da interssiert mich HiFi usw. sowieso nicht, da muß es auch nicht
unbedingt tagelang mit Akku-/Batteriesatz spielen können.
Wichtig wäre dagegen: Batterien, keine Akkus. Die kann ich schnell
wechseln, die sind gut beschaffbar. Ein Akku nutzt mir ganichts, wenn
ich dann erstmal ewig laden muß statt weiter Musik zu hören. Der nutzt
auch nichts, wenn keine Steckdose erreichbar ist.
Hatte ich hier schon, in Berlin. Nur gut 3 Stunden zum Glück, also so
einen rumliegenden UKW-Miniwürfel angeworfen, nach 2 Minuten war Ruhe,
klar, lag ja ewig nur rum. Zum Glück war meine Powerbank geladen, also
ging es weiter.
Ich wollte eigentlich nur eine Info, was los ist.
Handy? Der nächste Funkmast, der offenbar Notstromversorgung hatte, kam
mit einem Balken an, reinkommen natürlich aussichtslos, völlig
überlastet.
Ganeu dafür will ich ein Radio griffbereit haben, das dann auch spielt,
wenn ich es mal brauche. Das wenig kostet, weil es außer empfamgen
nichts können und leisten muß.
Autoradio: ich nutze das nur im Ortsverkehr meist auf einem Sender,
Alternative ist da SD-Card oder USB-Stick mit eigener Musik.
Billg-DAB Autoradio ab 70€, nur müßte ich mir da bei meinem alten Auto
Gedanken über die Antenne machen...
DAB+ Tuner im Standard Slimline Format 95€, wäre ok, das Problem mit der
Antenne bliebe erstmal, kommt ja schließlich jetzt kein DAB+ aus der
Kabeldose. Außerdem wäre ein freier Eingang am Verstärker fällig, der
fehlt aber.
DVB-C Radiotuner: im Prinzip Fehlanzeige...
Git es eigentlich einen AV-Receiver im unteren Preissegment mit DAB+ UND
DVB-C?
DAB+/DVB-C Radiotuner mit zusätzlichenm UKW-Modulatorausgang könnte
ähnlich wie damals bei DVB-T Einführung die preiswerte Nachrüstlücke für
die bestehenden Heimanlagen sein, die ansonsten eben bei vielen
zuverlässig und völlig ausreichend ihren Diesnt tun. Noch nie gesehen...
Der Markt ziehlt nur auf "kaufen sie einfach alles neu, ist doch sowieso
nur alter Kram, den sie da nutzen".
Gruß aus Berlin
Mcihael
Michael U. schrieb:> irgendwie ist offenbar das Thema Stromaufnahme wichtig.> Ist es das? Wo spielt es für mich (persöhnlich) eine Rolle?
Es muss nicht alles eine persönliche Rolle spielen. Vielmehr geht es um
korrekte Behauptungen und um die Gesamtheit. Wenn man alles aus
Persönliche runterteilt, dann kann man alles relativieren.
Hallo,
Gästchen schrieb:> Es muss nicht alles eine persönliche Rolle spielen. Vielmehr geht es um> korrekte Behauptungen und um die Gesamtheit. Wenn man alles aus> Persönliche runterteilt, dann kann man alles relativieren.
Alles ist relativ. ;)
Wenn ich einen Ghettoblaster-Nachkommen mit in den Garten nehme, ist mir
Stromverbrauch relativ egal. Der muß üblicherweise den Nachmittag/Abend
durchhalten und kann dann in Ruhe laden.
Hier zuhause spielt aus auch eine untergeordnete Rolle, solange der
Strom aus der Steckdose kommt. Einsparungen durch ohnehin nötig werdende
neue Technik gleichen das oft halbwegs aus, selbst mein GB-Switch will
nur noch die Hälfte des alten 100MB-Switch, dafür darf das Kabelmodem 7W
24/7 fressen und ich kann das auch nicht wirklich ändern.
Warum sollte ich also maulen, wenn mein DAB+ Radio 2W mehr verbraucht
als das alte UKW-Radio? Soviel Stunden kommen da nicht zusammen, daß das
für mich ein Kriterium UKW vs DAB+ wäre.
Gruß aus Berlin
Michael
Gästchen schrieb:> Hä? Wo haben wir miteinander diskutiert? Hast du dich nicht mit Zitieren> vertan?Beitrag "Re: Bin mit DAB+ zufrieden"Fra N. schrieb:> Wenn Du ernst genommen werden willst, drücke Dich entsprechend aus.
Aha. Dann für dich noch mal formuliert:
Mein Funkgerät ist so gut und empfindlich das ich mit einem stück Draht
(ca. 5m) ohne anpassung, in der wohnung von Raum zu Raum gespannt auf
80m ganz europa höre.
Bei einer Stromaufnahme von 600mA wenn die Rauschsperre entsprechend
eingestellt ist.
Wohlgemerkt mit Displaybeleuchtung, DSP eingeschaltet und laut genug um
sogar klar und deutlich genug im nebenraum zu hören.
Modell FT-857ND, B3 Modus.
Ich könnte darauf wetten, es gibt auch DAB Radios die das schaffen, bzw.
sogar weniger strom brauchen!
Es gibt ja auch Taschenradios die mit einer Knopfzelle ewig laufen.
Mal als anderes Beispiel:(Digitale signalverarbeitung) Raspberry Pi mit
NESDR Smart unter vollst gerade mal 5V bei 3,2A. (Mit Bildschirm und
Lan)
Gegenbeispiel zum Pi: Asus H87-Pro, I5, RM850i netzteil mit
Wasserkühlung und und und... Maximale Leistungsaufnahme 25W, laut Log
des netzteil unter vollast.. (logger im Netzteil integriert)
Wenn man solche geräte schon recht Stromsparend bauen kann... wieso
sollte das ein DAB Radio nicht können?
Mein Grundig Satellit 700 braucht vermutlich mehr als ein neueres DAB
Radio, kommt aber auch auf knappe 90h bei einem Satz batterien.
Mein 2 Band "Mini Micro Astrad" (USSR, Volltransitorisiert) kommt mit
einer knopfzelle auch ewig aus. Und bedenke mal wie alt das ist!
Kilo S. schrieb:> Mein Funkgerät ist so gut und empfindlich das ich mit einem stück Draht> (ca. 5m) ohne anpassung, in der wohnung von Raum zu Raum gespannt auf> 80m ganz europa höre.> Bei einer Stromaufnahme von 600mA wenn die Rauschsperre entsprechend> eingestellt ist.> Wohlgemerkt mit Displaybeleuchtung, DSP eingeschaltet und laut genug um> sogar klar und deutlich genug im nebenraum zu hören.>> Modell FT-857ND, B3 Modus.>> Ich könnte darauf wetten, es gibt auch DAB Radios die das schaffen, bzw.> sogar weniger strom brauchen!
Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.
Hier fehlt es offenbar am grundsätzlichen Verständnis der Zusammenhänge
zwischen Ausbreitung, Rauschen, Bandbreite, Signal-Rauschabstand und
Bitfehlerrate.
Hoffnungslos, lohnt sich gar nicht auf so einen Blödsinn einzugehen.
Schon wieder son blöder spruch!
Zappo schrieb:> Hoffnungslos, lohnt sich gar nicht auf so einen Blödsinn einzugehen.
Ein empfänger der empfindlich genug ist, holt auch aus einem schwachen
signal ein verwertbares Ergebnis. Selbst wenn durch fehlerkorrektur die
Stromaufnahme steigt, die Audioqualität nicht so dolle ist, oder oder,
oder... ist doch vollkommen Wurst!
So lange es funktioniert und er zufrieden ist muss man hier doch nicht
so auf DAB Radios rumhacken!
Oder auf den leuten die ihre Meinung vertreten.
Gästchen schrieb:> Wenn interessiert deine Realität, die beratungsresistent ist?
Ich bin nicht beratungs-resistent. Ich habe akzeptiert, dass es
sparsamere Radios gibt. Du bildest Dir nur ein, dass ich das nicht
akzeptieren würde.
Die Essenz ist folgende:
Der TO freut sich, das er wieder gut (also besser als verrauschtes UKW)
Radio hören kann. Warum sein UKW-Empfang auf allen(!) Geräten zunehmend
rauscht ist nicht geklärt, früher ging's ja mal. Das alle Geräte die
Empfangsleistung verlieren ist unwahrscheinlich. Wurde die Sendeleistung
verringert oder näherstehende Sendeanlagen abgeschaltet? Man weiß es
nicht.
An seinem Standort geht DAB+, er freut sich. Alles gut (für ihn).
Fra N. schrieb:> ie Essenz ist folgende:> Der TO freut sich, das er wieder gut (also besser als verrauschtes UKW)> Radio hören kann. Warum sein UKW-Empfang auf allen(!) Geräten zunehmend> rauscht ist nicht geklärt, früher ging's ja mal. Das alle Geräte die> Empfangsleistung verlieren ist unwahrscheinlich. Wurde die Sendeleistung> verringert oder näherstehende Sendeanlagen abgeschaltet? Man weiß es> nicht.>> An seinem Standort geht DAB+, er freut sich. Alles gut (für ihn).
Nur darf man dann nicht behaupten das DAB+ generell dem UKW überlegen
sei.
Das er UKW so total verrauscht hört, scheint ja an einen unüblich hohen
Störpegel an seinen Empfangsort zu liegen.
Ralph B. schrieb:> Das er UKW so total verrauscht hört, scheint ja an einen unüblich hohen> Störpegel an seinen Empfangsort zu liegen.
Nuja, das scheint sehr wahrscheinlich so zu sein.
Aber DAB geht ja bei ihm. Wieso sollte er damit nicht zufrieden sein?
Wobei, mein Satellit 700 kriegt hier sogar den sender rein (DasDing) der
hier im Ort so gut wie kaum zu empfangen ist.
98,9MHz... und das nur bei komplett ausgezogener Teleskopantenne.
Dafür überall in der Wohnung. Das schafft aber auch der FT-857ND..
Die Handgeräte (egal welches) nur an der Halbwelle, dafür aber auch
überall indoor....
Also: Bester verstärker ist und bleibt die Antenne....
Kilo S. schrieb:> Aber DAB geht ja bei ihm. Wieso sollte er damit nicht zufrieden sein?
will ich ihm ja auch nicht abspenstig machen.
Ich persöhnlich bin mit der Tonqualität von DAB+ nicht zufrieden.
Das soll aber kein Maßstab für andere sein.
Ralph Berres
Ralph B. schrieb:> Nur darf man dann nicht behaupten das DAB+ generell dem UKW überlegen> sei.
Man darf alles behaupten, aber man muss es zumindest im Ansatz technisch
begründen. Die Behauptung "meine Erfahrung" ist hier relativ wenig wert,
wenn wir schon zwei verschiedene Technologien vergleichen.
Und mal ehrlich: wäre DAB+ dem UKW überlegen, warum sollte man es nicht
akzeptieren, wenn es neue und bessere Technologie wäre, mit dem besserem
Empfang und besserem Klang? Ich würde mich nur darüber freuen.
Kilo S. schrieb:> Aber DAB geht ja bei ihm. Wieso sollte er damit nicht zufrieden sein?
Es widerlegt ja keiner, dass er damit zufrieden ist. Warum auch? Es geht
hier um andere Behauptungen.
Ralph B. schrieb:> Das er UKW so total verrauscht hört, scheint ja an einen unüblich hohen> Störpegel an seinen Empfangsort zu liegen.
Eben, ich würde an seiner Stelle mich lieber mit dem Elektrosmog in der
Wohnung beschäftigen, wo irgendwo muss es herkommen.
Ralph B. schrieb:> Ich persöhnlich bin mit der Tonqualität von DAB+ nicht zufrieden.
Ich auch nicht, weil ich z.B. bei manchen Musikstücken Artefakte
raushöre. Für Gespräche reicht es aus, aber ansonsten unbrauchbar.
Ralph B. schrieb:> Fra N. schrieb:>>>> An seinem Standort geht DAB+, er freut sich. Alles gut (für ihn).>> Nur darf man dann nicht behaupten das DAB+ generell dem UKW überlegen> sei.
Nein, aber vielerorts direkt im Einzugsgebiet eines Senders funktioniert
DAB+ halt doch besser als UKW. Das sind meine Beobachtungen die ich mit
meinem Radios im Haus und im Auto gemacht habe.
Es gibt Stellen in Deutschland da funktioniert UKW besser, auch solche
kenne ich. Es gibt aber auch viele Stellen, da hat DAB+ die Nase vorn.
Tim schrieb:> Es gibt Stellen in Deutschland da funktioniert UKW besser, auch solche> kenne ich. Es gibt aber auch viele Stellen, da hat DAB+ die Nase vorn.
also durch Thüringen und bei vielen Tunneldurchfahrten nervte mich schon
dieses an/aus, was ich mit UKW nie hatte, klar ab und an
Signalabschwächung mit etwas Rauschen, aber nie digitale Stille!
Das an/aus nervte mehr als ab und an ein kurzer Rauschpegel im ansonsten
ununterbrochenem "Stream"
Gästchen schrieb:> Eben, ich würde an seiner Stelle mich lieber mit dem Elektrosmog in der> Wohnung beschäftigen, wo irgendwo muss es herkommen.
Hab ich doch bereits. ich habe weiter oben geschrieben, dass es nicht
von meinen Geräten kommt und dass ich einen Mann von der Netzagentur
hier hatte, um es zu untersuchen. Dabei kam nichts hilfreiches heraus.
Ergo: Ich kann die Problemursache nicht beheben. Ich kann nur
unterschiedliche Radios versuchen, bis ich eins finde, das gut läuft.
Auch das habe ich gemacht. Das erste Radio, dass bei diesen Versuchen
gut läuft, ist das DAB+ Radio. Da es Netzbetrieb hat, ist dessen
Stromaufnahme für mich irrelevant. Und da es nur 30€ Aufpreis (gegenüber
einem Receiver nur mit UKW) gekostet hat, bin ich auch mit dem preis
zufrieden.
Bei mir läuft es gut. Ich bin zufrieden. Das ist meine Meinung, die ich
hier kund tun wollte. Übrigens hat sich gerade jemand in einem anderen
Thread für meine Empfehlung bedankt, den gleichen Receiver zu kaufen. So
viel dazu, dass Meinungen nicht interessieren.
Ich denke, Foren sind dazu da, Meinungen auszutauschen. Sie sind nicht
dazu da, die einzig richtige Meinung zu bilden.
Fra N. schrieb:> Warum sein UKW-Empfang auf allen(!) Geräten zunehmend> rauscht ist nicht geklärt, früher ging's ja mal. Das alle Geräte die> Empfangsleistung verlieren ist unwahrscheinlich. Wurde die Sendeleistung> verringert oder näherstehende Sendeanlagen abgeschaltet?
Ich bin mir fast sicher, dass die UKW-Leistung gedrosselt wird.
Ich war jetzt in einer benachbarten Stadt, wo ich mit dem Auto meinen
Heimsender immer empfangen konnte.
Auf einmal gibt es Probleme.
Ich habe aber mal meinen DUAL von vor 8 Jahren ausgepackt.
In der Beschreibung steht, eine Laufzeit bei mittlerer Lautstärke von
7h.
Bei Batterien 6xAA. Teurer Spaß.
Weitere Tests folgen.
Das beigelegte Schaltnetzteil stört DAB, aber UKW nicht.
Wenn man mit der Antenne in dessen Nähe kommt.
Stefanus F. schrieb:> Hab ich doch bereits. ich habe weiter oben geschrieben, dass es nicht> von meinen Geräten kommt und dass ich einen Mann von der Netzagentur> hier hatte, um es zu untersuchen. Dabei kam nichts hilfreiches heraus.
Ähemm...
Du verstehst aber, daß es - zumindest für den Techniker - ein
intellektuell unbefriedigendes Ergebnis ist.
Der Mensch vom Amt war also da, har irgendwas gemacht oder auch nicht,
hat dir dann gesagt "ja, da sind wohl vielleicht irgendwelche Störungen"
und ist gegangen.
Eigentlich wäre es angesagt, herauszufinden, WAS DENN ZUM KUCKUCK diese
Störungen und unbefriedigende Empfangssituation verursacht. Mir ist
klar, daß du als braver Bürger nicht mit dem Equipment der
Funkstör-Entstör-Suchtruppe mithalten kannst.
Aber andererseits ist es ein Ärgernis, wenn diese Leute mal bloß
vorbeikommen, um lustlos in der Nase zu bohren und dann wieder
verschwinden, ohne ihren eigentlichen Dienst getan zu haben, nämlich
zuallermindest die Signalstärken der diversen Sender an deinem
Standort zu messen und dir als Protokoll auszuhändigen.
W.S.
Stefanus F. schrieb:> Ich weiß nicht was am Ende meinen UKW Empfang versaut hat, aber es wurde> inzwischen unerträglich.
Rauschen und Rauschen ist was anderes. Bei uns hatte mal jemand von der
Gemeinschaftsantenne die Ableitung für UKW für das Fernsehprogramm SWF3
umgeswitcht. Der Verstärkereingang für UKW blieb offen. Kein Dummy Plug.
Der Verstärker ging auf Maximum und rauschte auf der gesamten
Hausanlage. Bis ich mal den Techniker holte. Der hat bald einen
Lachkrampf bekommen, als es da gesehen hatte. Er meinte, man könnte doch
besser auf dem Dach bei den Antennen eine Weiche einbauen, und dann
könnte man eine Ableitung für mehrere Antennen benutzen.
Also, mich würde das nicht in Ruhe lassen, bis ich eine plausible
Erklärung für "Rauschen" herausgefunden hätte.
Dass der BNetzA-Funkstörungs-Messdienst bei Zimmerantennenempfang nicht
tätig wird, kann ich gut nachvollziehen.
Dass aber BK-Anlagen Lecks haben können, und sogar die Koax-Abschirmung
Mantelströme wunderbar weiterleitet, wurde bei uns nach Umstellung auf
Multimediadose auch festgestellt. Auf UKW/FM war in bestimmtem
Frequenzabstand vorher ein Brummen zu hören gewesen. Und da die
Topologie sternförmig ist, konnte man das defekte Gerät schnell
ausfindig machen. Trotzdem war die Erdung noch verbesserungsbedürftig.
Das wurde dann nachgeholt.
ciao
gustav
W.S. schrieb:> Du verstehst aber, daß es - zumindest für den Techniker - ein> intellektuell unbefriedigendes Ergebnis ist.
Ja, tue ich.
> Der Mensch vom Amt war also da, har irgendwas gemacht oder auch nicht,> hat dir dann gesagt "ja, da sind wohl vielleicht irgendwelche Störungen"> und ist gegangen.
So kann man es zusammenfassen. War nicht hilfreich.
Joachim B. schrieb:> also durch Thüringen und bei vielen Tunneldurchfahrten nervte mich schon> dieses an/aus, was ich mit UKW nie hatte, klar ab und an> Signalabschwächung mit etwas Rauschen, aber nie digitale Stille!
Viele Tunnel haben UKW-Repeater. Wäre mit DAB auch relativ einfach
möglich, ist aber eher selten.
Radiomann schrieb:> Ich denke, dass die meiste Kritik eigentlich nicht wirklich> fundiert ist> und eher auf Konservatismus und einem gewissen Beharrungseffekt> bezüglich bewährter Technik basiert.>> Neuerungen werden immer überproportional kritisch betrachtet.
Nicht unbedingt, Ich hab DAB+ im Auto. Und meine Befürchtungen sind
wahr geworden. Da wo man rauschen Bei Analog hat ist Digital fürn
Allerwertesten. Genauso wie bei DVB-t. Bei leichten Störungen hat man
halt Rauschen, aber bei Digital setzt es aus, hackt etc.
Zuhause ist DAB+ echt nicht schlecht, vlt. wohn ich auch grade gut. Aber
im Auto, unter aller kanone.
Bei DVB-T hatte ich vollen Blick zum Fernsehturm, aber der Empfang war
nicht besonders.
Digital ist nicht immer gleich besser, oft sogar beschissener.
Georg A. schrieb:> Viele Tunnel haben UKW-Repeater. Wäre mit DAB auch relativ einfach> möglich, ist aber eher selten.
heute Tunnelfahrt, Handy kein Problem, UKW auch kein Problem, DAB und
DAB+ Stille
Anna Log schrieb:> Bei DVB-T hatte ich vollen Blick zum Fernsehturm, aber der Empfang war> nicht besonders.> Digital ist nicht immer gleich besser, oft sogar beschissener.
Doppel BiQuad, damit hab ich mal DVB-T über reflektion am berg
(bewaldet) auf einem kleine KFZ Fernseher (umzug) in einem Ort Empfangen
an dem sogar verstärkerantennen immer wieder aussetzer hatten.
Bestand nur aus dem innenleiter eines 75Ohm Koax, war aber besser als
der Hausanschluss ;-)
Digital ist gar nicht soooo beschissen, beim Funk gehen digitale signale
mit wenigen Watt über die halbe welt.
Bei mir ist zb. Auch bei UKW ab und an nix zu hören. Aber auch nur wennn
der Empfänger kacke ist, die Antenne nicht lang genug oder die
abschattung durch gebäude zu krass ist.
Der Grundig bei mir "Frisst" dagegen alles, nur mit Teleskopantenne.
Sogar RDS geht bei dem IMMER. Das schafft nicht mal das neue teure
Autoradio im Navara eines Kumpel von mir. Das alte Grundig aus dem
vorgängerauto hat er jetzt mit kleiner antenne im Handschuhfach. Einfach
nen kleinen lautsprecher dran, Zigarettenanzünderstecker und 75cm Draht
lose als antenne dran.
Wenn DAB Sagt "Neeeeeiiiin" schaltet er das ein, Läuft.
HF geht manchmal seltsame wege.
michael_ schrieb:> Man darf aber nicht nur den absoluten Strom sehen.>> Wenn ein altes Radio mit 9V 20mA braucht, wäre ein anderes mit 3V bei> 60mA.
Ein GL314x https://www.strey.biz/files/ds-gl314x.pdf verbraucht von RF
bis NF durchgängig um die 100 mW (nicht mA!) und der Chip ist schon
wieder veraltet und die Firma hat auch noch sparsamere Module. Damit
lassen sich sehr gute batteriebetriebene Geräte aufbauen.
Kilo S. schrieb:> Also: Bester verstärker ist und bleibt die Antenne....
Du als Funkamateur (wie ich heraushöre ;o) ) hast die Erfahrung und das
Wissen wie man einen guten Empfang herstellt. Aber ein normaler Anwender
von Consumerradios wird kaum eine:
Kilo S. schrieb:> Doppel BiQuad,
an seinem DAB-Radio haben. Mit einer besseren Antenne kann man den
Empfang natürlich verbessern, sowohl bei UKW als auch bei DAB.
Kilo S. schrieb:> Digital ist gar nicht soooo beschissen, beim Funk gehen digitale signale> mit wenigen Watt über die halbe welt.
Mit der richtigen Technik, aber nicht mit Consumermurks.
Stefanus F. schrieb:> Bei mir läuft es gut. Ich bin zufrieden. Das ist meine Meinung, die ich> hier kund tun wollte.
Ja, das hast du bist jetzt mindestens 5 Mal geschrieben, das weißt man
das es läuft, nur klingt es halt Kacke. Aber egal, denn es ist einzig
und alleine wichtig dass es bei dir läuft.
Stefanus F. schrieb:> Ich denke, Foren sind dazu da, Meinungen auszutauschen. Sie sind nicht> dazu da, die einzig richtige Meinung zu bilden.
Richtig, und nun hast du Meinungen zu hören bekommen, dass bei weitem
nicht jeder DAB+ mag.
Fra N. schrieb:> Du als Funkamateur (wie ich heraushöre ;o) ) hast die Erfahrung und das> Wissen wie man einen guten Empfang herstellt.
Nope, Kein Offizielles rufzeichen.
Eher pirat. Aber ich versuche konstruktiv am Funk teil zu haben. Ich
störe nicht und benutze nur so viel leistung wie nötig für ein QSO.
Natürlich nur auf den Jedermanfunkbändern. 11m/2m(Freenet)/70cm(PMR)
Theorie geht bei mir nicht so wirklich.
Da verkack ich jedes mal die Prüfung weil ich mir die verdammten Formeln
nicht merken kann....
Praktisch hab ich halt schon viel gemacht. Und dementsprechend auch
"Gelernt" aber hauptsächlich beim Antennenbau.
Ab und an mal ne kleine Schaltung mit Mikrocontroller (Nanos im 5er
pack, clone, 15€) hier und da mal was wie zb. Versuche mit Röhren
(MiniWhip) usw...
HV macht laune :-)
2m (149Mhz) hab ich mich bisschen "eingeschossen". Die antennen sind am
balkon im Mehrfamilienhaus "Nachbarschaftstauglich" weil da ne Halbwelle
eben nur knapp 1m hat.
(Man nehme eine little wil, baue die anpassung um... joa unauffällig)
Natürlich bin ich mit Leidenschaft dabei und kann alle Afu Bänder
Inklusive 4m, 60m.... ich darf nur nicht ;-)
michael_ schrieb:> Das beigelegte Schaltnetzteil stört DAB, aber UKW nicht.> Wenn man mit der Antenne in dessen Nähe kommt.
Hi, habe ich auch.
Beitrag "Re: Röhrenradio Netzteil ersetzen"
zieht ca. 160 mA ohne Lautsprecher.
Lautsprecher über Kopfhörerstecker abgeschaltet.
Und von da auf Mini PA mit 2 x TDA2003
ciao
gustav
Gästchen schrieb:> nur klingt es halt Kacke
Auf dem kleinen Radio kann man auch FM normal empfangen und das klingt,
zumindest für mich, schlechter als DAB+ auf dem selben Gerät.
F. F. schrieb:> Auf dem kleinen Radio kann man auch FM normal empfangen und das klingt,> zumindest für mich, schlechter als DAB+ auf dem selben Gerät.
Hi,
bei NDR Info ist es genau andersherum.
DAB+ hat da nur Minimum-Pegel.
Und hohe Bitfehlerrate.
UKW-FM kommt da besser rein.
ciao
gustav
Karl K. schrieb:> Und qualitativ ist DLF mit 104kbps und sowieso hauptsächlich Sprache> noch anhörbar. Aber Musik auf MDR Sachsen mit 88kbps, da quitschen> selbst mir als nicht sehr Audiophilen mit nicht sehr ausgebildetem Gehör> die Kompressionsartefakte in den Ohren.
:-(
ciao
gustav
Karl B. schrieb:> :-(
Na immerhin sind die Streams auf die Hörer optimiert. Kinderradio läuft
mit doppelt so hoher Bitrate wie Horeb, klar Kinder hören ja auch
Frequenzen, die die alten Knacker nicht mehr wahrnehmen.
F. F. schrieb:> Gerade gemessenen. Zwischen 160 mA und 180 mA.
Bei welcher Spannung?
Hab gerade auch mein DUAL (8J) mit 7,5V NT gemessen.
Ton aus.
DAB 150mA
UKW 165mA
Bei voller Lautstärke sind es ca. 200mA.
Auch wenn neuere Radios die Hälfte brauchten, wäre mir das zu Batterie
unfreundlich.
Den Ortssender (40km entfernt) kann ich direkt umschalten.
Einen Unterschied kann ich nicht feststellen.
Auch nicht am Verstärker mit Boxen.
Hier im Gebäude ist das DAB empfindlicher mit Störungen, wenn man in die
Nähe der Antenne kommt. Da stottert es, mehr als auf UKW das Rauschen.
F. F. schrieb:> Keine Ahnung was da verbaut ist. Aufmachen wollte ich das nicht. Das> soll schon genutzt werden.
Wenn es sich mit "Willkommen bei Digitalradio" oder so meldet, ist es FS
;)
michael_ schrieb:> Ich bin mir fast sicher, dass die UKW-Leistung gedrosselt wird.> Ich war jetzt in einer benachbarten Stadt, wo ich mit dem Auto meinen> Heimsender immer empfangen konnte.> Auf einmal gibt es Probleme.
Genau das kam mir auch schon in den Sinn. Ich empfange unterwegs an
Stellen, wo ich DLF sonst immerhin mäßig reinbekam, diesen seit einiger
Zeit definitiv schwächer. Die "Holländer" hingegen bekomme ich in
unveränderter Signalstärke rein.
Zutrauen würde ich der Obrigkeit soetwas inzwischen. Leider.
Joachim B. schrieb:> Georg A. schrieb:>> Viele Tunnel haben UKW-Repeater. Wäre mit DAB auch relativ einfach>> möglich, ist aber eher selten.>> heute Tunnelfahrt, Handy kein Problem, UKW auch kein Problem, DAB und> DAB+ Stille
Das ist das beste, besser als ab und zu Bruchstücken.
Selbst bei einfachen Brücken gibt es teilweise Aussetzer,
Was ich aber mitbekommen hab, jetzt wo das Wetter Sonniger und trockener
ist, hab ich bei manchen Stellen besseren Empfang als vorher, eng
bebaute Stadt.
Martin L. schrieb:> Die "Holländer" hingegen bekomme ich in> unveränderter Signalstärke rein.
Schließe mich da an. Wohne in Grenznähe und die Holländer sind easy zu
empfangen, wobei die deutschen Sender teilweise "etwas schwächeln".
Martin L. schrieb:> Zutrauen würde ich der Obrigkeit soetwas inzwischen.
Nicht der "Obrigkeit". Das sind betriebswirtschaftliche Entscheidungen.
Wenn da eine Sendestufe ausfällt, kanns halt passieren, dass man sagt:
Ok, geht auch ohne.
Man muss sich auch mal von der Vorstellung trennen, dass da einer im
Studio sitzt und oben drüber ist der große Sendeturm, und das Kabel geht
direkt zu Antenne. Die Sendeanlagen gehören längst irgendwelchen
Unternehmen, die sie an die "Sender" vermieten. Hatten wir doch vor
einem Jahr:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Streit-ums-Radio-per-UKW-Dienstleister-droht-mit-Abschaltung-4012477.html
Anna Log schrieb:> Stellen besseren Empfang als vorher, eng bebaute Stadt.
Bei "Hohen" Frequenzen kann die Luftfeuchtigkeit die dämpfung negativ
beeinflussen.
Wenn es nun besser wird kann sich die Luftfeuchtigkeit verringert haben
und du empfängst besser.
> Bei "Hohen" Frequenzen kann die Luftfeuchtigkeit die dämpfung negativ> beeinflussen.
Die Frequenzen des uns errettenden Systems "5G" sind offenbar u.a.
bei ca. 3,7 GHz.
Ober-Physikerin, an unserer Regierungsspitze, Du und Deine Lakaien,
ihr habt wahrlich Ahnung, wir danken Euch. ;-)
Elektrofan schrieb:> Die Frequenzen des uns errettenden Systems "5G" sind offenbar u.a.> bei ca. 3,7 GHz.
Einspruch Euer Ehren.
Das sind zwar die, die "noch" genutzt werden (als Mogelpackung
verkauft), aber die "eigentlichen" liegen im Radarbereich etwa eine
Zehnerpotenz höher.
Dazu braucht man Repeater ohne Ende.
Oder andersherum, mit wieviel Leistung muss gefahren werden, um
Stahlbetonwände oder metallisierte Thermopane-Fenster bei 30 GHz zu
durchdringen?
Die Akkus machen da doch schon jetzt schlapp.
ciao
gustav
Elektrofan schrieb:> Die Frequenzen des uns errettenden Systems "5G" sind offenbar u.a.> bei ca. 3,7 GHz.>> Ober-Physikerin, an unserer Regierungsspitze, Du und Deine Lakaien,> ihr habt wahrlich Ahnung, wir danken Euch. ;-)
Genau, die Merkel (Jehova...) schreibt schon seit Jahren allein an den
3GPP-Standards, die anderen nicken dass dann einfach nur so ab.
Aber bei den Alternativen ist ja immer alles so einfach...
Ich habe eine Erklärung gefunden, warum ich Antenne Düsseldorf in den
letzten Monaten nur noch unzureichend empfangen konnte:
https://www.antenneduesseldorf.de/aufmacher/neuer-sendemast-geht-on-air_28896.html
Unabhängig davon empfange ich fast alle anderen Sender aber (wie gesagt)
ebenfalls verrauscht. DAB+ bietet mir genug gut empfangbare Sender,
leider ist Antenne Düsseldorf nicht dabei.
Wobei mir unklar ist, wenn Du das fürs Wohnzimmer wolltest - warum dann
nicht gleich Internetradio?
Bei uns ist der Empfang sowohl von UKW als auch von DAB so grottig, dass
ich seit Jahren Internetradio höre, im Haus und im Garten.
Karl K. schrieb:> warum dann nicht gleich Internetradio?
Habe ich ein paar Monate lang mit einem Tablet gemacht, das ist aber
kaputt gegangen. Aber ja, das war eine praktikable Alternative.
Ich hab DAB+ nur in den Autos.
Daheim hören wir kein Radio. KüchenTV ist das neue Küchenradio ;)
Und DAB im Auto ist um Welten besser als UKW.
Lieber 95% Gut und 5% nix, als 95% geht so und 5% gerade so hörbar.
Meine Sender kann ich Deutschlandweit hören
Hallo
"Ich habe eine Erklärung gefunden, warum ich Antenne Düsseldorf in den
letzten Monaten nur noch unzureichend empfangen konnte:
https://www.antenneduesseldorf.de/aufmacher/neuer-sendemast-geht-on-air_28896.html"
Wenn man sich den Link dann anschaut:
Wow - das nenn ich mal eine anständige relativ anspruchsvolle und recht
tief gehende Information - ist zwar schon sehr lange her als ich jenen
Sender Werk täglich über jeweils viele Stunden hören "musste" aber viel
wird sich an der Inhaltlichen Qualität des Programms (Privatsender auf
UKW...) geändert haben, oder sollte es die Ausnahme unter den NRW
Privatsendern auf UKW sein?
Kann ich mir so gar nicht vorstellen, wenn ich mir die Playlist anschaue
die aktuell mit auf der verlinkten Seite dargestellt wird bin ich
eigentlich sicher das dem leider nicht der Fall ist...
Das Personal wäre also eigentlich vorhanden was Privatradio zu einen
richtigen Radioprogramm machen könnte und es zumindest ansatzweise in
die Liga vom DLF, Deutschlandradio Kultur, Deutschlandradio Nova,
Kulturprogrammen der ARD und BBC4 heben könnte.
Ist den die Masse (Quotenbringer => Werbeeinnahmen) wirklich so
anspruchslos?
Eigentlich kann ich mir die Frage selbst beantworten: Ja
Denn welche Programme sind den Werbefrei? -Eben genau die genannten und
nicht um bei den öffentlich rechtlichen und den WDR zu bleiben 1Live,
WDR2 und WDR4.
Radiofreund
Stefanus F. schrieb:> ACDC schrieb:>> und DAB im Auto ist um Welten besser als UKW.>> Möööp. Das darfst du hier nicht schreiben. Wirst schon sehen.
Ich weis.
Aber so ist das nun mal.
Wer im Auto keine Laufzeitkorrektur mit Aktivweichen und eigenem
Endstufenzweig pro Lautsprecher hat, der darf über Soundqualität im Auto
sowieso keine Aussage machen.
Und das sind zum Glück 99,99% aller.
ACDC schrieb:> Wer im Auto keine Laufzeitkorrektur mit Aktivweichen und eigenem> Endstufenzweig pro Lautsprecher hat
Also sorry, ich hab das neue Radio an das Standard-System des
Herstellers angestöpselt, und die Lautsprecher sind auch nicht mehr die
jüngsten. Aber selbst ich höre das Gequitsche der Artefakte bei Musik
von MDR Sachsen - und ich bin wahrlich nicht audiophil veranlagt.
Stört mich wenig, weil ich eh meist DLF oder Konserve höre, und dann
gibts ja - noch - UKW. Aber das Argument "bessere Qualität" wird hier ad
absurdum geführt.
Karl K. schrieb:> Aber selbst ich höre das Gequitsche der Artefakte bei Musik> von MDR Sachsen - und ich bin wahrlich nicht audiophil veranlagt.
Ich bin auch nicht audiophil veranlagt, aber es ist schon für mich
absolut grausam. Ich will es nicht wissen wie audiophile Menschen es
empfinden.
Langsam wird es anstrengend. Ich möchte niemandem vor den Kopf stoßen,
indem ich seine Rückfragen ignoriere. Hier begegne ich allerdings
zahlreichen Leuten, die mir mit missionarischem Übereifer ihre
unerwünschten Ratschläge aufdrängen. Und zwar wiederholt immer wieder.
Gästchen schrieb:> Was ist überhaupt der Zweck von deinem Thread?
Schau Dir den Eröffnungsbeitrag
(Beitrag "Bin mit DAB+ zufrieden") an, dann
sollte diese Frage geklärt sein. Irgendwo mitten drin hatte ich diese
Frage auch schon einmal beantwortet.
Ich wollte ganz schlicht meinen positiven Erfahrungsbericht zu DAB+
veröffentlichen, nachdem diese Technologie hier bislang fast
ausschließlich negativ bewertet wurde. Ich habe niemandem um Rat gebeten
und brauche auch keinen, denn ich habe bereits vor dem Eröffnungsbeitrag
ein Gerät gekauft, mit dem ich zufrieden bin.
Ich hätte nie gedacht, dass es so anstrengend sein kann, ein Produkt
bzw. eine Technologie "einfach" mal ehrlich zu loben.
Hallo,
Stefanus F. schrieb:> Ich hätte nie gedacht, dass es so anstrengend sein kann, ein Produkt> bzw. eine Technologie "einfach" mal ehrlich zu loben.
Doch, sowas wird anstrengend, hier in diesem Forum sowieso...
Ich haue jetzt mal in Deine Kerbe: heute habe ich einen DVB-C
Radio-Tuner gekauft. Im Vergleich zu 0815-DVBC-TV-Boxen finde ich zwar
60€ schon als teuer für ein Billiggerät, aber es hat sich so ergeben.
Bei mir hier dudelt nebenbei der Berliner Rundfunk aus einer SI4735
-Bastelei mit 30cm Dupontkabel als Antenne ohne Rauschen in Stereo.
Bei einer Verwandten ist mit einer sinnvollen Zimmerantennenlösung
nichts mehr zu machen. Plattenbau, Erdgeschoß, zur vom Sender
abgewandten Seite gelegen. Jetzt noch etwas Baustelle im Umfeld und mit
jedem Kran ging weniger...
Insofern kann ich Deine UKW-Probleme also gut nachvollziehen.
Meine Entscheidung für die DVB-C Schachtel ist auch einfach erklärt: ich
war mir sehr unsicher, ob unter den dortigen Gegebenheiten DAB+ stabil
gewesen wäre und zum Testen war nichts zur Hand.
Warum ich das jetzt hier schreibe? Weil ich mit der DVB-C Kiste auf
Anhien zufrieden bin. Angesteckt, Sendersuchlauf startet automatisch,
nach ein paar Minuten hat es die 98 unverschüsselten Radiosender hier in
meinem Kabel eingesammelt und fertig.
Hat soger optisch SPIF dran.
Mal schauen, was nun passiert. ;-)
Gruß aus Berlin
Michael
Michael U. schrieb:> Weil ich mit der DVB-C Kiste auf> Anhien zufrieden bin. Angesteckt, Sendersuchlauf startet automatisch,
Hi,
256 Quam fast auf allen Kanälen,
das habe ich bei DAB+ noch nicht gesehen.
der Pegel 49 µV unterer Rand, Bitfehlerate aber trotzdem noch besse als
10 hoch minus 7
Bei DAB+ bin ich froh, wenn unter 10, nur das 5C Bouquet kommt
ordentlich rein.
OK. Kabel war ja immer schon eine Spur besser. Deswegen wäre es so, als
ob man Äpfel mit Birnen vergliche.
Wenn UKW/FM nicht mehr favorisiert wird, DAB+ dagegen gut zu hören ist,
wieso sollte man da nicht auf das Angebot zurückgreifen können.
Gibt noch eine ganz andere Sache. Die Schweiz hat UKW Stereo erst sehr
spät eingeführt und RTL hat auf Kanal 33 nie Stereo gesendet, weil es
"Reichweite wegnähme". Das nur zu UKW/FM. DAB+ ist da in Stereo oder
garnichts ist da, weder Mono noch Stereo.
ciao
gustav
Michael U. schrieb:> etzt noch etwas Baustelle im Umfeld und mit> jedem Kran ging weniger...> Insofern kann ich Deine UKW-Probleme also gut nachvollziehen.
Du vergleichst also UKW über Antenne, welche immer mehr zugebaut wird,
mit DVB über Kabel, welches ungestört in deine Wohnung kommt.
Kann man machen, ist aber bescheuert, sorry.
korax schrieb:> Kann man machen, ist aber bescheuert, sorry.
Er vergleicht es nicht, sondern er hat berichtet, dass bei ihm DVB-C
Radio praktikabler ist.
Das ist das Selbe wie bei mir. Ich habe berichtet, dass bei mir DAB+
praktikabler ist.
Aber hier wird unendlich lang auf den Unterschieden in der
Netzabdeckung, Sender-Vielfalt und Tonqualität herum geritten.
Anscheinend haben sich hier die Leute versammelt, die es nicht ertragen
können, dass so mancher einfach nur Radio hört ohne daraus eine
Wissenschaft zu machen.
Stefanus F. schrieb:> Ich wollte ganz schlicht meinen positiven Erfahrungsbericht zu DAB+> veröffentlichen, nachdem diese Technologie hier bislang fast> ausschließlich negativ bewertet wurde.
OK das ist hiermit hinreichend geschehen. Somit könnte der Trhead
eigentlich geschlossen werden.
Ralph Berres
Stefanus F. schrieb:> ondern er hat berichtet, dass bei ihm DVB-C> Radio praktikabler ist.
Freilich funktioniert es ganz toll, wenn die bisherigen Techniken
gestört (über Antenne) oder nicht mehr vorhanden (Analog über Kabel)
sind.
Wenn DAB nicht so schlecht wäre (Abdeckung, Qualität [Komprimierung],
Kurzlebigkeit) würde sich keiner drüber aufregen.
● J-A V. schrieb:> ich werde ein Feature vermissen:>> "Musik an" bei "Strom an">> heisst:> Hier steht ein alter Kassettendreher auf dem Spiegelschrank im Bad.> Radio steht auf "on" und der Sender ist mechanisch eingestellt.> mit dem Licht schaltet sich auch das Radio ein.
:-)
Fast genau so, wie bei mir!
Nur, daß hier ein DAB+ Radio (Philips AE5600W)
auf dem Spiegelschrank steht. (siehe Foto)
> welches moderne Radio (egal ob DAB oder UKW)> kann sowas heute eigentlich noch?
Mein Philips DAB+ Henkelmann im Bad z.B., siehe voriger Absatz.
> Die Dinger reagieren heute bei "Strom an" entweder gar nicht> oder die sind total verblödet.> Einige Geräte stinken Dir das ganze Haus voll> und WENN man einschaltet,> dauert es länger, bis ein Ton kommt,> als früher Dampfradios vorheizen mussten.
Kann ich nicht bestätigen.
Das Teil spielt 10s nach "Strom an" den zuletzt
eingestellten Sender auf der zuletzt verwendeten
Lautstärke. Die Einstellungen und Senderliste
werden in einem EEPROM gespeichert, auch nach
einem Jahr ohne Strom spielt das Radio nach
Einstecken des Steckernetzteils den zuletzt
gehörten Sender.
Länger hatte ich das Gerät nie unbestromt. Das war,
bevor ich es ins Bad verfrachtet, und an der
Spiegelschrank-Steckdose angeschlossen hatte.
Hallo,
korax schrieb:> Stefanus F. schrieb:>> ondern er hat berichtet, dass bei ihm DVB-C>> Radio praktikabler ist.>> Freilich funktioniert es ganz toll, wenn die bisherigen Techniken> gestört (über Antenne) oder nicht mehr vorhanden (Analog über Kabel)> sind.>> Wenn DAB nicht so schlecht wäre (Abdeckung, Qualität [Komprimierung],> Kurzlebigkeit) würde sich keiner drüber aufregen.
wenn ich ein transportables DAB-Radio zur Hand hätte, würde ich es dort
vor Ort mal testen, ich weiß nicht, ob ich einen Laptop und USB-DAB+
Stick mitnehme, würde mich schon interessieren.
Da wäre dann die Frage der praktischen Abdeckung (für mich) beantwortet.
Da will jemand seine bisheirgen 2-3 Lieblingssender einfach weiterhin
hören nach der Kabel-Analogabschaltung. In ähnlicher Qualität, nix
High-End o.ä., nur Dudel- und Infohintergrund.
Und ich bin hier in Berlin und kann da nicht direkt von Unterversorgung
reden. Die Frage wäre also sehr praktisch: wenn UKW abgeschltet würde,
muß es erstmal mit vertretbarem Aufwand weiterspielen, ohne Studium zur
Bedienung usw.
Gruß aus Berlin
Michael
Thorsten S. schrieb:> daß hier ein DAB+ Radio (Philips AE5600W)> auf dem Spiegelschrank steht.
wie wird das am Gerät ein-/ausgeschaltet?
mit dem Drehknopf?
Stefanus F. schrieb:> Anscheinend haben sich hier die Leute versammelt, die es nicht ertragen> können, dass so mancher einfach nur Radio hört ohne daraus eine> Wissenschaft zu machen.
Wie du schon selbst geschrieben hast, ist das Forum zum Austausch der
Meinungen da. Oder hast du schon deine Meinung inzwischen geändert? Sich
immer eine Komfortzone mit Bestätigung zu suchen, wo jegliche technische
Argumentation durch "wertvolle eigene Erfahrung" ersetzt wird, sorry,
aber da erwartest du zu viel. Es sind simple sachliche Argumente, wenn
das für dich schon Wissenschaft ist, dann bist du im falschen Forum.
Stefanus F. schrieb:> Das ist das Selbe wie bei mir. Ich habe berichtet, dass bei mir DAB+> praktikabler ist.
Wenn Du unkommentiert positive Bewertungen abgeben willst, geh bei
Amazon.
Thorsten S. schrieb:> Mein Philips DAB+ Henkelmann im Bad z.B., siehe voriger Absatz.
Heisst der so? Ich finde da nix. Ist das der Philips AE5600W?
Den scheints nicht mehr zu geben. Was hat er gekostet?
Karl K. schrieb:> Thorsten S. schrieb:>> Mein Philips DAB+ Henkelmann im Bad z.B., siehe voriger Absatz.>> Heisst der so? Ich finde da nix. Ist das der Philips AE5600W?
Ich könnt ja jetzt schreiben "wer lesen kann..."
Der Hinweis "siehe voriger Absatz" führt direkt zur Typbezeichnung.
Und ja, das ist der Philips AE5600W.
> Den scheints nicht mehr zu geben. Was hat er gekostet?
Wenn ich mich richtig erinnere, hab ich den 2015 für 60€ gekauft.
Der merkt sich übrigens den kompletten Status, d.h. bei "Strom an"
spielt das Radio nur dann los, wenn es bei 'Strom aus" auch lief.
War es da im Standby, geht es auch wieder nur in den Standby.
Ein Stromausfall, während das Radio im Standby Betrieb am Netz hängt,
führt also nicht zu Gedudel.
DAB+ wird vermutlich bald UKW ablösen und das man alle paar Jahre neue
Geräte kaufen soll hat System. Bei DVB-T war es ja auch so, schon bald
kam DVB-T2 und das andere wurde natürlich abgeschaltet damit die alten
Empfänger nutzlos wurden :-( Das könnte mit DAB+ auch passieren,
leider...
Stefan ⛄ F. schrieb:> In Niedersachsen ist DAB+ bereits beendet, bevor es richtig aufgebaut> wurde:
Hatten wir schon mal. Die könnten nach Lobbyarbeit von
Zeppelinherstellern auch für die Abschaffung der Schwerkraft stimmen,
effektiv würde sich an der Gesamtsituation aber nichts ändern ;)
Stefan ⛄ F. schrieb:> Gerade jetzt, wo DAB+ Empfänger endlich preisgünstig geworden sind, wird> es schon wieder abgelöst. Das ist typisch für unsere Wirtschaft und ganz> sicher nicht umweltfreundlich.
In Deutschland werden neue Techniken regelmäßig von Bedenkenträgern
abgewürgt. Es lohnt sich hier nicht, in etwas Neues zu investieren.
DAB+ ist wieder so eine krampfhafte Innovation nach der kein Hahn
wirklich vezweifelt krähte. Bis auf in schlechten Lagen wohenenden 0815
Hörer waren die meisten Leute mit der Qualität des UKW Rundfunks
zufrieden. Ich kenne keinen einzigen Bekannten in meinem Bekanntenkreis
der freiwillig und freudig auf DAB+ umgestiegen wäre.
Mit DAB+ wollte man in der letzten Instanz endlich auch das "Analog
Loch" schließen um volle Kontrolle über die Nutzungsweise und Rechte der
Datenfracht zu haben und um in der Zukunft neue Geschäftsmodelle
erschließen zu können und nicht zuletzt einer stagnanten Industrie zu
neuen Produkten zu verhelfen. Durch den hohen Datendurchsatz steht auch
visuellen Datenprodukten kein Stein im Weg und läßt zusätzliche
Möglichkeiten zur Reklameberieslung zu.
Aber die Schlacht ist auch für DAB+ Schon fast zu Ende weil die jungen
Hörer in der Regel überhaupt kein Interesse am Rundfunk haben und sich
lieber durch Streaming berieseln lassen wollen. Rundfunk ist nur noch
etwas für die alten noch lebenden Säcke.
Der Schwanengesang hat aber schon begonnen. Es ist nur noch eine Frage
der Zeit bis der Rundfunk tot ist. Mit WLAN und 5G wird dem Rundfunk
bald der endgültige Todesstoß versetzt. Vielleicht noch nicht morgen,
vielleicht noch nicht in zehn Jahren. Aber das Ende ist unausweichlich
irgendwann am kommen weil keiner mehr dafür zahlen will. Inwieweit unser
kulturielles Erbgut dadurch leiden wird steht in den Sternen.
Ob der öffentlich finanzierte Rundfunk überleben kann wird man sehen
müssen. Es sieht nicht sehr gut aus weil keiner wirklich mehr für die
hohen Kosten der Qualitätsprogrammproduktion in der Zukunft aufkommen
will.
Vive la fin de la Radio!
Einem der weiß was die Stunde geschlagen hat schrieb im Beitrag
#6124082:
> Es sieht nicht sehr gut aus weil keiner wirklich mehr für die> hohen Kosten der Qualitätsprogrammproduktion in der Zukunft aufkommen> will.
Ich hoffe das Wort "Qualitätsprogrammproduktion" war ironisch.
Ich sehe eher Meinungsdiktat und bewußte Manipulation.
FM ist gut und soll bleiben. DAB+ hat aber auch viele Vorteile, nur der
"Zwang" darf nicht sein. Freue mich a ber über mehr Sender und längere
Verfügbarkeit bei Reisen.
Klaus.
Paul schrieb:> In Deutschland werden neue Techniken regelmäßig von Bedenkenträgern> abgewürgt. Es lohnt sich hier nicht, in etwas Neues zu investieren.
"neue Techniken"
lies: neue tolle Marketingerfindungen, die NULL Mehrwert bieten
"in etwas Neues"
lies: in neue tolle Marketingerfindungen, die NULL Mehrwert bieten
Dass der Unfug dann am Ende doch durch systematische Verschlechterung
des bisherigen Angebots durchgedrückt, wird steht z.B. ganz oben.
werttrew
Guest schrieb:> Ich hoffe das Wort "Qualitätsprogrammproduktion" war ironisch.> Ich sehe eher Meinungsdiktat und bewußte Manipulation.
Eine neue Regel des Internet:
Kaum spricht jemand von Rundfunk kommt ein Wut-Troll dahergelaufen und
plappert von Propaganda und "Denen da oben"
Klaus R. schrieb:> DAB+ hat aber auch viele Vorteile...
Nützt ja nichts, wenn es bescheuert umgesetzt wird:
Nach einiger Zeit mal wieder bei MDR Sachsen-Anhalt reingehört. Das ist
so kaputtkomprimiert, da kann man sich weder Musik anhören noch einem
Sprecher länger zuhören. Alles mit häßlichen Zischen durchsetzt.
Wer jetzt meint das liegt am Radio: Bei DLF im 5C Bundesmux funktioniert
es problemlos.
> ... Freue mich a ber über mehr Sender und längere> Verfügbarkeit bei Reisen.
Was für "mehr Sender"? Schwarzwaldradio? Schlagerparadies? Oder diese
göttlichen Propagandasender Horeb und ERF? Mit sowas müllen die den
Bundesmux voll. Wollte wohl kein anderer rein.
MDR Sachsen-Anhalt belegt auf 6B 4 Plätze für Dessau, Halle, Magdeburg
und Stendal. Und da läuft auf allen das Gleiche.
Radio Bröckeln belegt auf 11C 4 Plätze, SAW nochmal 4 und dann ist der
MUX schon fast voll.
In anderen Muxen genauso. Fast als hätten sie verzweifelt versucht mit
Mehrfachbelegung die Blöcke zu füllen, damit es nicht so leer aussieht.
Dennoch findet das Radio auf 90% der Blöcke beim Durchscannen: No
Signal.
Einem der weiß was die Stunde geschlagen hat schrieb im Beitrag
#6124082:
> Aber die Schlacht ist auch für DAB+ Schon fast zu Ende weil die jungen> Hörer in der Regel überhaupt kein Interesse am Rundfunk haben und sich> lieber durch Streaming berieseln lassen wollen. Rundfunk ist nur noch> etwas für die alten noch lebenden Säcke.
Ja, das kommt mir auch so vor.
Ich habe gelesen, das der betrieb von UKW Sende-Anlagen sehr viel teurer
sei, als der von DAB+. Keine Ahnung ob das stimmt. 5G wird sicher auch
nicht gerade billig, ist das überhaupt für Broadcasting designt?
Hallo,
● J-A V. schrieb:> in der Küche steht ein DAB+ Radio.> wenn ich den Kühlschrank öffne, is' der Sender weg.> auf UKW nicht
Kühlschränbke werden sowieso überbewertet.
Ich war DAB-Nutzer der ersten Stunde, schon im damaligen Feldversuch.
Schöne Sache, lokale Infos wie Kinoprogramm u.ä. verfügbar. Die
Möglichkeit, "verlustfrei" aufzunehmen usw.
Fast alles davon hat die Zeit durch das Internet und die Smartphones
überholt. Geblieben ist eine "Sendervielfalt", Werbung und ungepflegte
Infos, die kaum einer wissen will.
Wohl mehr als 90% aller UKW-Radios stehen relativ fest auf ein- und
demselben Sender, in der Kücke, In der Werkstatt, im Auto. Zumindest im
täglichen Gebrauch wenn man nicht ständig auf langen Strecken unterwegs
ist.
Geblieben ist für mich bei DAB nur Kostenerspanis für die Sender,
Zusatzkosten und kein wirklicher Mehrwert für mich als Hörer.
Gruß aus Berlin
Michael
Michael U. schrieb:> Geblieben ist für mich bei DAB nur Kostenerspanis für die Sender,> Zusatzkosten und kein wirklicher Mehrwert für mich als Hörer.
Klar. An den Programmen hat sich ja auch nichts geändert.
Ich höre eigentlich nur DLF. Früher hatte ich hier eine Hochantenne
zum Empfang einbauen müssen (Dudelfunk direkt daneben mit erheblich
mehr Sendeleistun) mit DAB ist das kein Problem mehr. Überall
Empfang. Im Büro höre ich über stream.
Der Klang ist bei beiden etwas kläglich.
Noch eine Sache: mein UKW-Kofferradio hat sich in 10 Jahren einen
Satz Batterien genommen, das DAB-Ding ist nach 2 Wochen leer.
Häufig stören elektronische Trafos (Wandlernetzteile) oder die
Optimierer von Photovoltaikanlagen den Radioempfang und Powerline. Im
Einzelfall mit Reichweiten über 100 Meter. Ukw Ortssender gehen dann wie
beschrieben nur noch verrauscht. Der Sendersuchlauf bleibt immer stehen
weil auf allen Frequenzen ausreichender Pegel vorhanden ist. DAB+ ist
diesbezüglich wegen der geringen Sendeleistungen und höheren Bandbreite
noch anfälliger. Was dann wo ausfällt hängt dann von der
Versorgungslage, und dem gestörten Frequenzband ab.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitragerstellen.
Klaus.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Ich bin übrigens immer noch zufrieden.
Hi,
hatten letztens einen Stromausfall von nur mal ca. 1 Sekunde.
Folge:
3 Minuten kein DAB+Radio. Das musste erst wieder "booten".
Das UKW-Radio machte nur mal "Plopp" und war sofort wieder da.
Da sollte man auch einmal in Betracht ziehen.
[Glücklicherweise brannte ich nicht mit dem PC gerade eine DVD. Das wäre
wohl fatal gewesen.
Hab mir jetzt ein Unterspannungsschütz eingebaut.]
ciao
gustav
DAB, DAB+ und andere digitale Rundfunktechnologien haben den großen
Vorteil einen wirklich anonymen Empfang schon vom Prinzip her zu
gewärleisten. Alle Internet-Technologien haben diesen Fakt abgeschafft.
Damit ist DAB+ eben nicht durch Internet ersetzbar.
Korax K. schrieb:> Wenigstens Einer.
Nee ich auch, also schon mal mindestens zwei.
Karl B. schrieb:> 3 Minuten kein DAB+Radio. Das musste erst wieder "booten".> Das UKW-Radio machte nur mal "Plopp" und war sofort wieder da.
Mein Analogverstärker anno 1990 braucht auch "Bedenkzeit" bis er die LS
wieder frei gibt, komplett ohne Mikrocontroller drin. Allerdings sind 3
Minuten Bootzeit schon lang, meine DAB+ Radios sind in wenigen Sekunden
wieder auf Empfang.
Karl B. schrieb:> hatten letztens einen Stromausfall von nur mal ca. 1 Sekunde.> Folge:> 3 Minuten kein DAB+Radio. Das musste erst wieder "booten".> Da sollte man auch einmal in Betracht ziehen.
Ich hoffe du hast davon keine dauerhaften Schäden erlitten.
Wenn das mitten in der Nachrichtensendung passiert, fehlt die Hälfte
oder mehr an Info.
Ist doch sehr ärgerlich. Bei Dudelprogrammen ist's mehr oder weniger
egal.
Da hatten wir noch Glück, gab nur nen Spannungseinbruch keine länger
dauernde Totalabschaltung. Aber im Nachbarort war ab dem Zeitpunkt ca. 3
Stunden der Strom weg. Die hatten wohl den satten Kurzschluß. Da musste
erst der Bautrupp anrücken.
ciao
gustav
Karl B. schrieb:> Wenn das mitten in der Nachrichtensendung passiert, fehlt die Hälfte> oder mehr an Info.
Das ist bei Programmen aus der "letzten Reihe" auch nicht wirklich
schlimm... ;-)
Hi,
OT
Waschmaschine wurde auch mit Unterspannungsauslöser Gedöns versehen.
Stelle mir gerade vor, was passiert, wenn der Spannungseinbruch genau im
Schleudergang vorkommt. Dann springt mir die Maschine vom Sockel.
Nichts Schlimmeres als so kurzes Abschalten und Wiederaufschalten.
Wie gesagt, der PC DVD-Brenner hätte es nicht überlebt. Hatten schon
zersplittere Rohlinge im Gehäuse gesehen. Für PC extra 'ne USV, wäre im
Bereich der theoretischen Überlegungen, falls das mit dem wackligen
Lichtnetz öfter vorkommen sollte. Für Zählertausch alt gegen neu waren
exakt 125 Sekunden Strom weg. Wurde aber vorher per Brief angekündigt,
so dass man sich drauf einstellen konnte. PC aus.
/OT
ciao
gustav
Stefan ⛄ F. schrieb:> Wenn die Sirenen an gehen, soll man das Radio einschalten. Ich> habe> Schwierigkeiten mir vorzustellen, wie das übers Internet ohne> klassisches Radio funktionieren soll.>
Kein Problem, die Sirenen bleiben eh aus. Siehe Test im letzten Jahr.
● Des I. schrieb:> Philips AE 5020SKarl B. schrieb:> Stefan ⛄ F. schrieb:>> Ich bin übrigens immer noch zufrieden.>> Hi,> hatten letztens einen Stromausfall von nur mal ca. 1 Sekunde.> Folge:> 3 Minuten kein DAB+Radio. Das musste erst wieder "booten".> Das UKW-Radio machte nur mal "Plopp" und war sofort wieder da.> Da sollte man auch einmal in Betracht ziehen.> [Glücklicherweise brannte ich nicht mit dem PC gerade eine DVD. Das wäre> wohl fatal gewesen.> Hab mir jetzt ein Unterspannungsschütz eingebaut.]>> ciao> gustav
Und was bringt das Schütz?
Karl B. schrieb:> Wenn das mitten in der Nachrichtensendung passiert, fehlt die Hälfte> oder mehr an Info.
Ja ganz schlimm. Zumal Stromausfälle so oft immer genau dann auftreten.
Als hätten sie es auf doch persönlich abgesehen. Wenn man keine anderen
Sorgen hat, macht man sich welche.
Ich hatte es auch mal probiert mit DAB+, leider lief es darauf hinaus
dass ich am Ende einen Typen sogar riechen konnte, der im Sendestudio
leise saß in seinem Anzug und bei eingeschaltetem Mikrofon. Habe danach
gleich das Ding verscherbelt und auf nimmerhören :-)
Karl B. schrieb:> hatten letztens einen Stromausfall von nur mal ca. 1 Sekunde.>> [Glücklicherweise brannte ich nicht mit dem PC gerade eine DVD.
Da solche kurzen Netzwischer hier öfter auftreten, habe ich eine kleine
USV vor dem PC. Da sollte man aber unbedingt auf deren Eigenverbrauch
gucken, ältere USVn brauchen u.U. mehr Strom als der PC dran.
Thomas W. schrieb:> meine DAB+ Radios sind in wenigen Sekunden wieder auf Empfang.
Meine nicht, weil hier die Funkabdeckung elendig schlecht ist.
Manfred schrieb:> Meine nicht, weil hier die Funkabdeckung elendig schlecht ist.
Hi,
und bei dem anderen Gerät ist der Sender weg und der Sendersuchlauf muss
erst losrattern. Da habe ich ja schon ein Gerät, das sich den zuletzt
eingestellten Sender "merkt". Das machen bei weitem nicht alle Geräte.
Und in den Bedienungsanleitungen bzw. Prospekten findet man dazu selten
detaillierte Angaben.
Jens B. schrieb:> Und was bringt das Schütz?
Ganz einfach, lasse Motor auslaufen, trinke einen Kaffee und dann
abwarten, bis Strom wieder da ist. Dann Knopf drücken.
Die Wama ist schon intelligent genug, das Programm dort fortzusetzen, wo
es unterbrochen wurde.
Beim PC Gedenkminute. Dann sauberes Hochfahren.
"Windows wurde nicht ordnungsgemäß heruntergefahren, wollen Sie scandisk
ausführen" ;) GGG
Manfred schrieb:> Da solche kurzen Netzwischer hier öfter auftreten, habe ich eine kleine> USV vor dem PC.
Bin also nicht der einzige, bei dem das Netz von Zeit zu Zeit wacklig
ist.
Das große Kohle(Gas)kraftwerk wurde Beginn des Jahres endgültig vom Netz
genommen. Jetzt läuft alles auf Windmühle, Solar und Wasserfall. Und
alles Mögliche auf der Mittelspannungsebene noch vernetzt. Dazu wurde
vor Jahren ein Riesenaufwand betrieben. Neue Erdkabel verlegt, alte
Freileitungen abgerissen etc.pp.
ciao
gustav
Stefan ⛄ F. schrieb:> Karl B. schrieb:>> Wenn das mitten in der Nachrichtensendung passiert, fehlt die Hälfte>> oder mehr an Info.>> Ja ganz schlimm. Zumal Stromausfälle so oft immer genau dann auftreten.
Wenn es die Meldung vom Weltuntergang ist, dann wird es sehr schlimm.
Karl B. schrieb:> Beim PC Gedenkminute. Dann sauberes Hochfahren.> "Windows wurde nicht ordnungsgemäß heruntergefahren, wollen Sie scandisk> ausführen" ;) GGG
In welcher Welt lebst du?
Es fährt sauber hoch, dauert nur etwas länger.
Red nicht von Sachen, die du nicht kennst.
Mein PC verkraftet 1s Einbrüche auch klaglos.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Jetzt fehlt nur noch SWR3.
Mir fehlt ein wenig BFBS..
(nicht dass der Empfang auch per Internet ginge, aber..)
Früher hatte ich um ein breiteres Angebot zu erforschen, eine
Satellitenschüssel gekauft + Empfänger dazu. Das war nicht schlecht.
Etwas problematisch die Direktaufnahme. Ging aber auch.
Die Schüssel auf dem Balkon war auch nicht so der Bringer, aber ich
bekam so rund 3 Satelliten angepeilt. Schwierig, weil die zum Teil recht
weit auseinanderliegen, und die Anpeilung schon recht
feinfühlig/-fummelig sein will.
Weil aber das lokale Radio Okerwelle nicht ging, auch nicht per
Satellit, nutzte ich das Internet, da geht der "Empfang".
Seit die aber vor einigen Jahren auf Deutschlandfunk über Xavier Naidoo
Diffamierungsgepinsel geschwafelt haben, weil nicht komplett dem
"Mainstream" hinterherlaufend, war das für mich das Ende.
Mainstream kann man das ja auch gar nicht nennen, dass ist
DDR-Stasi-Idylle, die man längst als Vergangenheit abgeschrieben hatte.
Aber gut, Geschichte kann ich ein bisschen, ich mache mir eigentlich
selbst etwas vor, darüber überrascht zu sein.
Was ist jetzt der positive Teil der Geschichte? Naja, man muss ja
irgendwie die Kurve kriegen, nicht daran zu verzweifeln. ;)
Hi,
DAB+ Verbreitung ist wesentlich komplizierter, als nur mal eben ein
Programm mit einem FM-Transmitter auszustrahlen. Stichwort:
Gleichwellenbetrieb. An weiter auseinanderliegenden Senderstandorten ist
das nur schwer technisch umzusetzen. Hier darf kein Bit falsch kommen.
Und die trotzdem unvermeidlichen "Interferenzgebiete" sollen möglichst
in die Funklöcher fallen. Da ist dann so wie so nichts mehr zu
dekodieren, egal ob mit oder ohne Phasenversatz. Und zeitweise
regionales Aufschalten von Standardprogrammen ist mit Bitratenverlusten
erkauft. 48 ist da so gerade noch zu schaffen. Beispiel MDR.
ciao
gustav
Thomas W. schrieb:> Mein Analogverstärker anno 1990 braucht auch "Bedenkzeit" bis er die LS> wieder frei gibt, komplett ohne Mikrocontroller drin.
Nun, das ist eine beabsichtigte verzögerte Zuschaltung der Lautsprecher,
um den Einschaltknack von den LS fernzuhalten. Überbrücke die Relais und
der Verstärker brüllt sofort los nach dem die LS ordentlich geknallt
haben..
Hat übrigens nix mit dem Herstellungsjahr zu tun. Und mit µC schon gar
nix. Digital ist da nur der Einschalter..
korax schrieb:> Thomas W. schrieb:>> Mein Analogverstärker anno 1990 braucht auch "Bedenkzeit" bis er die LS>> wieder frei gibt, komplett ohne Mikrocontroller drin.> Nun, das ist eine beabsichtigte verzögerte Zuschaltung der Lautsprecher,> um den Einschaltknack von den LS fernzuhalten. Überbrücke die Relais und> der Verstärker brüllt sofort los nach dem die LS ordentlich geknallt> haben..
Warum sollte ich das machen? Ich habe damit keine Probleme wenn jede
Audioquelle (also auch UKW) an einen solchen Verstärker erst nach ein
paar Sekunden wieder zu hören ist. Im Gegenzug mit dem "Tipp mit dem
Relais" kannst Du auch denjenigen empfehlen, der sich bei DAB+ Radios
über die Bootzeit beschwert, ein DAB+ Radio zu kaufen welches schneller
bootet oder über Batterie puffert. Dann verpasst er auch keine
Nachrichten, einem sehr kurzen Spannungseinbruch auf dem Netz. Manche
Leute scheinen ja keine 30 oder 60 Minuten bis zu den nächsten
"Corona-News" warten zu können. ;-)
rbx schrieb:> Mainstream kann man das ja auch gar nicht nennen, dass ist> DDR-Stasi-Idylle, die man längst als Vergangenheit abgeschrieben hatte.> Aber gut, Geschichte kann ich ein bisschen, ich mache mir eigentlich> selbst etwas vor, darüber überrascht zu sein.
Ich dachte immer, wir haben jetzt in ganz DE die große Freiheit? War das
nicht das Ziel des Beitritts?
Stefan ⛄ F. schrieb:> In Niedersachsen ist DAB+ bereits beendet, bevor es richtig aufgebaut> wurde:
Ein Bundesland, das ausschert.
Hier in Bayern ist es genau Gegenteilig, hier sind sogar die kleinen
Regionalen Radio Betreiber auf DAB+.
So z.B. Radio Charivari mit Sitz in Rosenheim.
Die Privaten Radio Programme wie Antenne Bayern, sind zwischenzeitlich
per DAB+ besser zu empfangen als per Analogen UKW.
Einige von den Privaten haben auch schon damit begonnen die
Sendeleistung der UKW Sender zu reduzieren.
An manchen Orten gab es kleine Sender um Orte mit den Programmen der
Privaten zu versorgen. Das waren Sender die hatten oftmals nur 50 - 100
Watt.
Hier gab es den Verweis, bitte auf DAB+ zu wechseln.
Der Bayrische Rundfunk hat seit Jahren kein neues Programm auf UKW in
Betrieb genommen. Alles nur mehr per DAB+
Ich fahre manchmal die A8 ( München - Salzburg ) hier durchgängiger
Empfang auf DAB+, dagegen die UKW Programme machen immer wieder
Probleme, liegt am Mehrfachempfang durch Reflektionen der Berge. So im
Bereich der Hochries und der Kampenwand.
Also ich finde DAB+ auch Super.
Das Radio hören mit dem Smartphone, das möchten die Rundfunkbetreiber
deshalb haben, um festzustellen, wer wann was wo einschaltet.
Das brauche ich nicht.
Scheinbar will man das in Niedersachsen forcieren.
Stefan ⛄ F. schrieb:> In Niedersachsen ist DAB+ bereits beendet, bevor es richtig aufgebaut> wurde:
Wenn das wirklich so ist wie im Heise-Artikel https://heise.de/-4453027
, hätte die Politikerbande erstmals seit ewigen Jahren eine sinnvolle
Entscheidung getroffen, DAB+ braucht die Welt nicht.
Ja, ich wohne im östlichen Niedersachsen, die Funkabdeckung ist Mist. Im
Erdgeschoß meines Hauses kann ich mit dem Taschenradio meine
Regionalsender NDR nicht empfangen, MDR aus dem benachbarten Bundesland
geht sauber. DAB+ im Auto geht besser, aber mal eine Runde 5km über den
Nachbarort oder 15km zur Arbeit laufen nicht ohne Aussetzer.
Ich brauche den Müll nicht, UKW geht hier überall sauber und das mit
Radios, die weit über 25 Jahre alt sind.
Karl B. schrieb:> DAB+ Verbreitung ist wesentlich komplizierter, als nur mal eben ein> Programm mit einem FM-Transmitter auszustrahlen. Stichwort:> Gleichwellenbetrieb. An weiter auseinanderliegenden Senderstandorten ist> das nur schwer technisch umzusetzen.
Das halte ich für groben Unfug. Gleichwellennetze sind keinesfalls neu
und technisch beherrscht, sowas haben wir vor rund 40 Jahren für Cityruf
der Post gebaut und die Synchronisation über nicht
gleichstromgekoppelte Leitungen realisiert.
Zumindest hier in der Gegend ist die idiotische Auswahl der
Senderstandorte ursächlich, politisch getrieben anstatt nach technischen
Kriterien.
Der Senderstandort Torfhaus hat für analoges Fernsehen bis an den
nördlichen Rand von Braunschweig gereicht, rund 60km. Kurz daneben der
Brocken für DDR-DFF sowieso. Auf dem Torfhaus stehen auch UKW-Sender.
Mit dem Digitalgekasperei, sowohl DVB-T als auch DAB, wurden Sender in
Braunschweig aufgebaut, tolle Nummer, mit Stummelantenne im Baumarkt
sauberer Empfang. Auf dem Torfhaus steht natürlich kein Digitalsender,
entsprechend schlecht sieht der Empfang abseits der Stadt aus.
Sachsen-Anhalt war da schlauer, die senden weiterhin vom Brocken und
gucke da, kommen hier sauber an, obwohl sie ja Niedersachsen garnicht
versorgen müssten.
Neue Technik ist nicht per se schlecht, man muß sie nur dämlich genug
umsetzen, um sie zu unbrauchbar zu machen.
Am Chiemsee schrieb:> Stefan ⛄ F. schrieb:>> In Niedersachsen ist DAB+ bereits beendet, bevor es richtig aufgebaut>> wurde:>> Ein Bundesland, das ausschert.
Deutschland ist in vielen Bereichen ein gespaltenes Land.
's gibt bald nicht mehr viel, das überall gleichermassen gültig ist.
Die aktuelle sogenannte "Pandemie" zeigt es auch ganz gut
Am Chiemsee schrieb:> Das Radio hören mit dem Smartphone, das möchten die Rundfunkbetreiber
Hi,
ja, die Sache ist überhaupt nicht zu schaffen. Ist genauso Mumpitz. Es
braucht doch eine P2P Verbindung und zwar zu jedem Endgerät, evtl. sogar
über mehrere Umwege noch.
Nach meinen Infos kann ein "Mobilfunkmast" nur eine begrenzte Anzahl von
P2P-Verbindungen bewerkstelligen. Wenn man Pech hat, gehört man zum
"Restverkehr", der abgewiesen wird.
Sowas Ähnliches habe ich schon oft erlebt, wenn ich Auslandsprogramme,
die früher über Kurzwelle ausgestrahlt wurden, jetzt nur übers Internet
über bestimmte Portale kommen, und man plötzlich abgewiesen wird, weil
Server Anfragen von anderen Ländern nicht mehr bedienen. Zuerst wird der
heimische Traffic bedient. Ist der Kanal "voll" mit Anfragen, läuft für
andere eben nichts mehr.
Die klassische Rundfunkverbreitung ist eben "eindimensional". Da kann
sowas vom Prinzip her nicht passieren.
Über die Sache mit dem Gleichwellennetz und den Standorten müssen wir
uns noch unterhalten. Jedenfalls ganz so einfach ist das nicht mehr.
Sender müssen exakt mit GPS-Koordinaten austariert werden. Diese Infos
stammen auch nicht von mir. Konnte ich auch dementsprechend nicht
nachprüfen. Beispiel:
In Bonn-Bad Godesberg stehen viele Empfangs-Antennen für DVB-T (damals)
genau in Gegenrichtung zum Sender. Weil die reflektierte Welle besser zu
empfangen ist. Wieso? Frag das mal einen "Digitaltechniker". Stichwort
Guard-Layer.
Und das mit den Reflexionen bei UKW. Da gebe ich Recht. Mit einem
normalen Transistorradio fängt das schon in Lenggrieß an mit den
Verzerrungen. An Stereo ist schonmal garnicht zu denken. Und da sah man
die UKW-Mehrelementantennen mit Rotor ziemlich oft auf den Dächern.
Was ich bemängle ist, dass die wenigsten DAB+ Sender wirklich mit
CD-Qualität senden.
Obwohl das durchaus möglich wäre und auch so beworben wurde. Die
Bouquets werden halt zugestopft, so dass unter Umständen wenig an
Bitrate für die einzelnen Programme übrig bleibt. Ausnahme DLF auf
"Bundesmux".
Aber auch nicht die 384 wie auf Digital-Kabel sondern "nur" 148.
ciao
gustav
Manfred schrieb:> DAB+ braucht die Welt nicht
Da das analoge Radio abgebaut wird, brauchen wir einen Ersatz.
> Ich brauche den Müll nicht, UKW geht hier überall sauber und> das mit Radios, die weit über 25 Jahre alt sind.
Das ist ja schön für dich und mich, aber so kann die Wirtschaft keine
neuen Radios verkaufen. Unsere Regierung macht sich mehr Sorgen um die
Wirtschaft, als um die Interessen der Bürger.
Karl B. schrieb:> Was ich bemängle ist, dass die wenigsten DAB+ Sender wirklich mit> CD-Qualität senden.
Wenn du CD Qualität haben willst, sollst du CDs kaufen. So will das die
Musik-Industrie.
Karl B. schrieb:> Ist der Kanal "voll" mit Anfragen, läuft für> andere eben nichts mehr.> Die klassische Rundfunkverbreitung ist eben "eindimensional". Da kann> sowas vom Prinzip her nicht passieren
Ich nehme mal an das die Verbreitung von Rundfunk per Mobilfunknetz erst
mit 5G kommt.
Es gibt dafür eine extra Betriebsart, 5G Broadcast.
https://www.5g-anbieter.info/technik/tv/5g-broadcast.html
Es gab in Bayern auch schon Testsendungen mit 5G Braodcast.
Beteiligt waren das IRT, Rohde&Schwarz und Kathrein.
Gesendet wurde vom Wendelstein und vom IRT in München.
Karl B. schrieb:> Sender müssen exakt mit GPS-Koordinaten austariert werden. Diese Infos> stammen auch nicht von mir. Konnte ich auch dementsprechend nicht> nachprüfen.
Das ist schon Richtig mit den GPS Signal, das zur Synchronisation der
einzelnen Sender verwendet wird.
Ich habe das auch schon selbst gesehen, bei einer kleinen Sendeanlage
für DAB+, nähe Wasserburg am Inn, dort wurden 2 Sender je 500Watt
installiert um den Empfang in der Gegend zu verbessern. Als
Unterstützung des Großsenders auf dem Wendelstein. Hier wurde ein GPS
Empfänger dafür installiert. Format etwa wie ein Schuhkarton.
Der GPS Empfänger liefert eine Hochgenaue Referenzfrequenz und die
Geodaten.
Kann so aussehen, gibt aber auch andere Hersteller.
https://www.meinberg.de/german/products/redundantes-1he-gps-uhrensystem.htm
● Des I. schrieb:> Am Chiemsee schrieb:>> Stefan ⛄ F. schrieb:>>> In Niedersachsen ist DAB+ bereits beendet, bevor es richtig aufgebaut>>> wurde:>>>> Ein Bundesland, das ausschert.>> Deutschland ist in vielen Bereichen ein gespaltenes Land.> 's gibt bald nicht mehr viel, das überall gleichermassen gültig ist.>> Die aktuelle sogenannte "Pandemie" zeigt es auch ganz gut
Da hat die Lobbypartei (FDP, die uns auch den Ausstieg vom Ausstieg
damals beschert haben) einen nicht umsetzbaren Landtagsbeschluss
erreicht, mehr nicht. Es wird nicht umgesetzt. Leute wie ihr, die über
jede kleine technische Neuerung heulen sind schuld, dass sich in
Deutschland in allen digitalen Fragen nix bewegt. Glasfaser (FTH)
brauchen nur die Kidds zum spielen, mir reichen 56k für meine
Skriptblokierte µC.net-Tollerei. 5G/flächendeckender Mobilfunkempfang,
mein Nokia 3210 reicht mir und im Garten will ich meine Ruhe. Was
interessiert mich, dass man in jedem Schwellenland besserem Empfang hat.
Wenn man sieht, wie hier die Meinung in einem Technikerforum ist, dann
wundert einen nichts mehr. Aber genau solche Trottel waren auch bei VW
am Werk und haben sich deutsche Hochleistungssoftware ausgedacht.
Was man damit alles blockier merkt Ihr gar nicht. In Deutschland eine
Baumschiene mit Datenaustausch übers mobile Internet? Kann man
vergessen, Maschine steht im Funkloch.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Karl B. schrieb:>> Was ich bemängle ist, dass die wenigsten DAB+ Sender wirklich mit>> CD-Qualität senden.>> Wenn du CD Qualität haben willst, sollst du CDs kaufen. So will das die> Musik-Industrie.
Ich behaupte mal es gibt gar keinen DAB+ Sender der in CD-Qualität
sendet, nicht einmal mein eigener DAB+ Sender wo ich alles selbst
optimieren kann, das gibt AAC einfach nicht her und auch die
versprochene CD-Qualität bei DSR in den 90igern war eher eine
Mogelpackung wenn man sich das Übertragungsprotokoll ansieht.
Allerdings ist das für mich auch nicht ausschlaggebend, CD-Qualität ist
mit den meisten Kofferradios und im Auto sowieso quatsch. Kofferradios
haben gar nicht die Endstufen und Lautsprecher um von CD-Qualität zu
profitieren und CD-Qualität mit Fahrgeräuschen macht auch keinen Spaß.
Fürs "normale" Radio auf Koffergeräten und im Auto genügt mir daher die
Audioqualität von DAB+. Auf der großen Anlage wo ich Qualität hören
will, nehme ich dann auch nur die CD oder DAT. UKW ist auch suboptimal
hinsichtlich der Qualität, weil hier oftmals mit Soundprocessing
gearbeitet wird, dass das einer Vergewaltigung gleichkommt wenn man es
auf einer Anlage hören will. Im Auto oder der Kofferheule ist aber auch
UKW zu gebrauchen!
Was mir bei DAB+ hingegen gefällt ist die größere Programmvielfalt,
wobei gerade auf den "Abspielstationen" von Antenne DE das furchtbare
Moderatorengequatsche stark reduziert ist. Keine bescheuerte
Morningshows, nur nötigste Nachrichten zur vollen Stunden die (noch?)
nicht politisch eingefärbt sind und eine Denkrichtung vorgeben soll.
Bei uns ist es tatsächlich so, dass der DAB+ Empfang unterwegs viel
stabiler ist als UKW was streckenweise unter die FM-Schwelle fällt.
Unter dem Strich sehe ich DAB+ nicht als Konkurrenz, sondern als
nützliche Bereicherung, auch im DX-Hobby, an. Aber klar, der Zukunft
wird wohl 5G- Broadcast gehören. Wie lange waren nochmal die
Frequenzzuweisungen für UKW/DAB+? 2035? 2028? solche Jahresangaben
geistern doch rum.
Stefan ⛄ F. schrieb:>> Ich brauche den Müll nicht, UKW geht hier überall sauber und>> das mit Radios, die weit über 25 Jahre alt sind.>> Das ist ja schön für dich und mich, aber so kann die Wirtschaft keine> neuen Radios verkaufen. Unsere Regierung macht sich mehr Sorgen um die> Wirtschaft, als um die Interessen der Bürger.
Sorgen um die chinesische Wirtschaft, Industrie im eigenen Land wird
mit xxx-Auflagen nach besten Können verhindert.
Karl schrieb:> Leute wie ihr, die über> jede kleine technische Neuerung heulen sind schuld, dass sich in> Deutschland in allen digitalen Fragen nix bewegt.
Dummes Geschwafel. Hier im Forum sind genug Leute, die Funktion, Nutzen
und Risiken abschätzen können.
Solange technische Neuerungen nicht mindestens gleichwertig vorhandener
Technik funktionieren, lehne ich sie ab. Das gilt hier für DVB-T und
DAB, weil die Versorgung einfach schlecht ist. Ganz toll sind die
Stromverbräuche, mein DAB+-Taschenradio erreicht nur einen Bruchteil der
Laufzeit älterer UKW-Geräte.
Tatsächlich vorteilhaft war die Umstellung SAT-TV (Astra) von analog
nach digital, aber da waren keine Dreckfinger von Politikern im Spiel.
> Glasfaser (FTH) brauchen nur die Kidds zum spielen
Noch eine Dummsabbelei. Wer als Privatkunde nach Gigabit-Internet
schreit, hat die Realität nicht verstanden. Schlimmer ist, dass Internet
nicht 100% flächendeckend verfügbar ist.
Ich bin auch sehr zufrieden.
Klang ist super und die Zusatzdaten finde ich hilfreich.
Das Analoge Radio ist bei mir auch gut vertreten, aber der Klang ist
nicht so gut. Man hört es eben...
Ja, es ist nicht Flächendeckend verfügbar, war UKW auch nicht von Anfang
an...
Ja, der Empfänger braucht ein wenig mehr Energie...
Manfred schrieb:> Das gilt hier für DVB-T und> DAB, weil die Versorgung einfach schlecht ist. Ganz toll sind die> Stromverbräuche,
Die paar Watt für Dein Radio? Wem interessiert das schon, dann nur
wenige Stunden am Tag in Betrieb.
Schau lieber mal auf den Stromverbrauch bei den Sendern.
Sende Anlage mit 5 UKW Sendern, also 5 Programmen, jeder Sender mit 10KW
HF Ausgangsleistung, Leistungsaufnahme aus dem Netz etwas über 100KW.
DAB+ Sender mit 16 Programmen, Ausgangsleistung 3KW, Leistungsaufnahme
aus dem Netz ca.5KW.
Diese Sender laufen im Dauerbetrieb also 24 Stunden.
Schon aus Gründen der Betriebskosten sind die Analogen UKW Sender am
Ende.
Deshalb wollen auch die Programm Anbieter möglichst schnell auf DAB+
wechseln.
Kannst ja mal ausrechnen wie viel CO2 durch diese Technik eingespart
wird.
Also mehr Egoismus von Dir, nur weil ein DAB+ Radio mal paar Watt mehr
Strom verbraucht geht wohl nicht.
Mal davon abgesehen, die Stromaufnahme der DAB+ Radios wird immer
geringer, auch hier macht die Technik Fortschritte.
Ein Pure One Kofferradio mit LiIo Akku läuft über mehrere Tage.
Hallo,
FlexMaier schrieb:> Die paar Watt für Dein Radio? Wem interessiert das schon, dann nur> wenige Stunden am Tag in Betrieb.> Schau lieber mal auf den Stromverbrauch bei den Sendern.
naja, es gibt viel mehr Radios als Sender...
10 Millionen Radios die je 1W mehr verbrauchen sind logischerweise dann
eben 10MW mehr. Strim, den jetzt statt der Senderbetreiber eben die
Hörer zahlen dürfen.
Klappt ja auch beim Internet: Kabelmodem hier: 5W, neuer Kabelrouter im
Bridgemode als Kabelmodem betreiben: 11W. Kostet auch mein Geld...
Gruß aus Berlin
Michael
Nichtverzweifelter schrieb:> Ungarn hat Dab+ bereits beendet.
Hi,
dafür wird auf Grundwelle 540 kHz mit 2000000 Watt die Jonosphäre
(nachts) zugemüllt. Sender ist auch auf Frequenzen zu empfangen, wo er
garnicht sendet (Radio-Luxemburg-Effekt).
Zur Ehrenrettung: Ab ca. 21:00 gibts Antenneneinzüge.
ciao
gustav
P.S.:
Wie groß ERP auf 540kHz bei Sender Solt ist, muss ich erst noch
recherchieren. Evtl. war das oben nur der Input der an "Strom" verbraten
wird.
Michael U. schrieb:> 10 Millionen Radios die je 1W mehr verbrauchen sind logischerweise dann> eben 10MW mehr.
Aber eins hast nicht bedacht!
Es werden nicht alle Radios im 24 Stunden Dauerbetrieb laufen.
Die Sender schon, da gibt es keine Pause mehr, so wie es früher mal war.
Nichtverzweifelter schrieb:> Ungarn hat Dab+ bereits beendet.
Was macht eigentlich Österreich in Sachen DAB+
Es wurde immer wieder vom Testbetrieb berichtet.
Sind die jetzt im Regelbetrieb?
● Des I. schrieb:>> mein DAB+-Taschenradio erreicht nur einen Bruchteil der>> Laufzeit älterer UKW-Geräte.> schön mit blauem LED-Licht?
NJein: Bläulich schimmerndes LCD mit blauer Schrift, die LED für die
Hintergrundbeleuchtung ist weiß.
FlexMaier schrieb:>> Ganz toll sind die Stromverbräuche,> Die paar Watt für Dein Radio? Wem interessiert das schon, dann nur> wenige Stunden am Tag in Betrieb.
Es interessiert mich, weil der Li-Akku nur etwa 6h Betrieb hergibt.
Michael U. schrieb:> 10 Millionen Radios die je 1W mehr verbrauchen sind logischerweise dann> eben 10MW mehr. Strom, den jetzt statt der Senderbetreiber eben die> Hörer zahlen dürfen.> Klappt ja auch beim Internet: Kabelmodem hier: 5W, neuer Kabelrouter im> Bridgemode als Kabelmodem betreiben: 11W. Kostet auch mein Geld...
Internetradio ist für mich keine Option, weil dann eben die stationäre
Infrastruktur rund um die Uhr laufen müsste - tut sie bei mir nicht.
Das UKW-Radio auf dem Klo bekommt alle zwei bis drei Jahre neue
Batterien. Das UKW-Radio in der Werkstatt hat Strom aus der Steckdose
und braucht keine Ethernetleitung oder einen WLAN-Repeater.
Wenn ich mich mit Digitalscheiß anfreunden soll, muß die Funkversorgung
der vorhandenen UKW-Abdeckung gleichwertig sein. Um die gleichwertig zu
gestalten, braucht es mehr oder stärkere Sender, aber dann platzt die
Lüge der Ersparnis auf Senderseite.