Gast
#3858998
Hallo, wie die verschiedenen E-Motortypen prinzipiell funktionieren kann man an vielen Stellen im Netz (und Bücher) nachlesen - und ist auch relativ (je nach Güte der Erklärung) leicht verständlich. Wenn ich mir jetzt aber (große) E-Motoren in der Praxis ansehe ergeben sich doch einige Fragen. Erst mal zwei Links um zu veranschaulichen worauf sich meine fragen beziehen: http://www.youtube.com/watch?v=bCwu5KPVv54 ab 0:35 bis etwa 3:30 und http://www.youtube.com/watch?v=_65mXQ-GNVM ab etwa 0:26 bis 2:22 1- Ist der Stator aus den vollen gefräst oder aus Blechen (wie ein klassischer Trafo) zusammen gesetzt ? 2- Wie ergibt sich die Anzahl und die Größe der Nuten und Stege und deren Abstand ? 3- Wie ergibt sich das Wickelschema - die Wicklungen werden ja nicht einfach in einer Nute nach der andern eingelegt, sondern nach einen System das "irgendwie" (aber wie ?) das Drehfeld berücksichtigt - besonders beim großen Motor vom zweiten Link sieht das ja sehr verwirrend (auch für einen elektrotechnisch ausgebildeten) aus. 4- Weshalb sind die Wickelschleifen (Flachkupfer ?) des großen Motors im zweiten Link Höhen versetzt -bei 0:40 im Video gut erkennbar- ? Hängt das mit optimalen magnetischen Fluss im Motor zusammen - und wenn ja: Wie ?. 5- Habe ich das richtig erkannt das am Ende der einzelnen Flachkupferschleifen des großen Motors sich an den enden so stark verjüngen das sie dort als "normale" Leitung funktionieren die (relativ) einfach untereinander verbunden werden können 0:40 - 0:44 ist das (scheinbar ?) zu erkennen. 6- Was gibt es sonst noch an Besonderheiten, Feinheiten und Kniffe bei den "richtig" großen Elektromotoren (Drehstrommotoren der "100KW und mehr" Klasse, Einphasen Reihenschlussmotor aus dem Bahnbereich) in der praktischen Ausführung ? mfg Neugier genügt