Billiger Mikrocontroller gesucht für unter einem €

Gast
Bbb B. schrieb:
> ich suche einen Mikrocontroller der unter 1. € kostet

Das ist eine Frage der Stückzahl.

> Sollt über einen Arduino programmierbar sein.

Du meinst, er soll über ISP programmierbar sein, damit du einen Arduino 
als ISP-Programmer verwenden kannst?
Gast
Bbb B. schrieb:
> Hallo,
>  ich suche einen Mikrocontroller der unter 1. € kostet
> Und zwei Eingänge hat und einen Ausgang
> Sollt über einen Arduino programmierbar sein.
> Danke

Such dir einen beliebigen Mikrocontroller aus, der dir gefällt.

Ich schenke ihn dir, wenn du versprichst, hier keine saudummen Fragen 
mehr zu stellen und in Zukunft selbst Preise im Katalog zu vergleichen.
Gast
@ Samariter

Das Problem war wohl dass es bei jutub kein Video gab das zeigt wie man 
einen Mikrocontroller kauft...Ohne Influenzer geht heute quasi nix 
mehr...
Gast
Christian S. schrieb:
> Warum muß das Einzelstück denn soooo billig sein?
>
> MfG

Naja der TO schrieb nichts über die Stückzahl. Aber ich denke wenn der 
TO etwas in Stückzahlen herstellen möchte wüsste er die richtigen 
Informationsquellen.

Ich habe sogar die Vermutung, das sich das Vorhaben des TOs sogar mit 
geringer diskreter Logik umsetzen lässt.
Gast
René F. schrieb:
> Naja der TO schrieb nichts über die Stückzahl. Aber ich denke wenn der
> TO etwas in Stückzahlen herstellen möchte wüsste er die richtigen
> Informationsquellen.

Ich bekomme als Hobbyelektroniker mehrmals pro Jahr Anfragen, wo ich 
einen Prototypen entwickeln soll, den der Auftraggeber danach in Asien 
in großen Mengen herstellen lassen will.

Ich denke, so kommt das möglicherweise auch bei ihm zustande.

Allerdings: Bei nur einer von 20 Anfragen kommt es am Ende wirklich zum 
Auftrag. Die Anfragenden haben meist keine Ahnung, wie schwierig die 
Einführung von Elektronik Produkten ist. Sie denken, dass eine gute Idee 
und etwas allgemeine Erfahrung im Handel genügen, um reich zu werden. 
Man muss nur einen dummen finden, der die Schweißarbeit macht. Das der 
Kampf mit den Papiertigern jedoch der größte ist, dass ahnen die 
wenigsten.
Die meisten Hersteller von Mikrocontrollern haben:
1. 8-Füßer im Programm vielleicht sogar 6-Füßer
2. In der 0,xx-€-Klasse was im Angebot

Aber wie bereits angedeutet: Der Suchservice bei Mikrocontroller.net 
(durch die User) ist vielleicht bei solchen Fragen etwas unwirsch. Vor 
allem, wenn die Leute das Gefühl haben das da einer ist, der die Meinung 
vertritt selber Suchen: Nein danke; Suchen lassen: Haut gefälligst rein.
Gast
PostalDude schrieb:
> Für das erkennbare intellektuelle Niveau eher:
>
> STM8

Eher ein Lob als alles andere, den den muss man bare metall 
programmieren.
Der STM8S003 erfüllt die Anforderungen, ist sehr klein, sehr robust und 
bietet ein paar nette Features.
Also für die, die es mit der vielfachen Rechenleistung eines C64 
schaffen mit den Ports zu wackeln, ohne das da ein µClinux oder Rtos 
drauf läuft.
Ist ja eine beinahe vergessene Kunst mit <32Bit ...
Gast
Nur wer dumm ist oder sich selber für wertlos hält (wertlos, im Sinne 
von: Meine Arbeit ist minderwertig und daher kein Geld wert), nimmt den 
billigsten Microcontroller.

Wer nur 15 Minuten vergondelt, weil die IDE Mist ist, wäre selbst mit 
einem 10€-Geschoß billiger dran.

Billig zahlt sich nur in Großserie aus, also wenn mehr als 1000 Stück 
gekauft werden.

Schon bei 1000 Stück lohnen sich 10 Cent Einsparung nicht mehr, wenn man 
länger als 1h mehr braucht.
Gast
> nimmt den billigsten Microcontroller.

Bei einer einfachen und ueberschaubaren Aufgabe bin ich
mit einem 8-bit PIC mit dem Programmieren schon fertig,
wo ich bei einem "10€-Geschoß" noch in den Datenblaettern
nach Informationen suchen muss wie dieses und jenes zu
bewerkstelligen ist.

Der STM8 hat "leider" die komplexe Peripherie des STM32 geerbt.
Nicht immer nur ein Vorteil.


P.S.: Die Preisspanne der Controller die ich einsetze, bewegt
sich von 30 Ct bis zu 20 Euro.
Gast
PostalDude schrieb:
> Bei einer einfachen und ueberschaubaren Aufgabe bin ich
> mit einem 8-bit PIC mit dem Programmieren schon fertig,
> wo ich bei einem "10€-Geschoß" noch in den Datenblaettern
> nach Informationen suchen muss wie dieses und jenes zu
> bewerkstelligen ist.

Bestimmt. Weil du den schon kennst. Dann ist er für dich genau richtig.

Der Punkt meines Beitrags ist aber folgender :
Man sollte bei Einzelstücken immer den nehmen, mit dem man am 
schnellsten zum Ziel kommt. Weil im Vergleich zu den Arbeitskosten die 
Stückkosten für den µC fast nie irgendeine Rolle spielen. Außer in sehr 
speziellen Fällen, wo der Chip zig oder hunderte Euros kostet.

Wenn du schon 100 Projekte mit einem STM32 umgesetzt hast, kannst du 
nicht mal MPLABX downloaden, weil allein die Arbeitszeit für den 
Downloadvorgang teurer ist als ein STM32F4.

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