Suche Grob/Fein Drehknopf für Poti (Getriebedrehknopf..)

Gast #6014855
Biffl1 schrieb:
> Kennt jemand zufällig eine Bezugsquelle für einen ähnlichen Drehknopf?

Dann solltest du erst mal erklären, wieso dieser Knopf nicht in Frage 
kommt, sonst kann man dir vernünftigerweise nichts empfehlen.

Georg
#6014902
Hallo,
Biffl1 schrieb:
> Der ist nirgends lieferbar

Am einfachsten ist es immer den Hersteller direkt zu kontaktieren und um 
eine Händlerliste zu bitten.
Da ich auch so gebrauchen könnte, habe ich gerade bei Mentor angerufen. 
Der Kopf ist nicht mehr im Sortiment und damit auch nicht mehr 
lieferbar.

rhf
Gast #6014956
Hallo,

ich würde da mehrere benötigen.
Ich muss ein normales Poti schnell auf einen bestimmten Wert hindrehen 
können, und dann die Feineinstellung mit der "Übersetztung" einstellen..

ich werde mal weitersuchen..
Gast #6014998
ja schade.., alternativ würde auch ein Doppelpoti (kein Stereopoti) 
gehen, aber die sind genauso schwierig aufzutreiben...

es wird wohl auf eine 2 Poti-Lösung hinauslaufen..
#6015141
Der "Fein-Trieb" läßt sich auch so montieren, dass man 1:1 oder 1:6 
drehen kann. Der Knopf "Grob" muss auf den eigentlich feststehenden 
Achsteil geschraubt werden und die Klemmbacken außen locker bleiben.
Man muss allerdings dann für Grob beide Knöpfe festhalten, sonst dreht 
der Fein-Knopf rückwärts. Ich gebe zu, etwas kompliziert wird das schon.

https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/B400/KNOPFAUTOMAT%23MEN.pdf
anscheinend hatte den Reichelt auch mal, und Bürklin, Distrelec. Aber 
überall ausverkauft, nicht mehr im Programm.
Gast #6015157
Georg schrieb:
> Thomas W. schrieb:
> Nein, das löst man heute nicht mehr mechanisch, sondern mit 2
> Potentiometern für grob und fein.

Man kann ein Poti mit einem mechanischen Grob/Fein-Getriebe oder ein 
10-Gang-Wendelpoti (wie z.B. wie das Hewlett-Packard u.ä machen) 
verwenden .

Natürlich kann man stattdessen auch 2 getrennte Potis für grob und fein 
verwenden.

Ein Beispiel:
Ein Netzgerät steht auf 12.0V, nun will ich den auf 14.0V einstellen.
Der Grobpoti ist zu grob, das Feinpoti schafft nur 1V.
Mechanisch geht das viel praktischer und ist ritzfatz fertig.

Die 2-Poti-Lösung nennt man
linkisch, plump, sperrig, umständlich, unbequem, ungeeignet, ungelenk, 
unhandlich, untauglich, unzweckmäßig, ungeschickt, ungewandt, schwer 
benutzbar

Dafür ist die 2-Poti-Lösung bei der Herstellung billiger.
Angehängte Dateien:
Gast #6015202
Christoph db1uq K. schrieb:
> Man muss allerdings dann für Grob beide Knöpfe festhalten, sonst dreht
> der Fein-Knopf rückwärts.

Nö!
Fast alle älteren Afu-Geräte verwenden die 2-Knopf-Lösung (koaxial), 
siehe Foto oben.
Sowohl Grob- also der Feinknopf drehen sich in die gleiche Richtung.
Angehängte Dateien:
Gast #6015228
Thomas R. schrieb:
> Mechanisch geht das viel praktischer und ist ritzfatz fertig

Das ist ein Denkfehler. Die übliche Lösung mit Grob- und Feinpoti 
koaxial mit 2 Drehknöpfen lässt sich bei der Bedienung von einer 
mechanischen Untersetzung garnicht unterscheiden, und ist ausserdem 
millionenfach im Einsatz, z.B. bei allen meinen Tektronix-Oszis.

Thomas R. schrieb:
> linkisch, plump, sperrig, umständlich, unbequem, ungeeignet, ungelenk,
> unhandlich, untauglich, unzweckmäßig, ungeschickt, ungewandt, schwer
> benutzbar

Klar, die Entwickler bei Tektronix, HP usw. sind ja alle blöd, auf jeden 
Fall viel blöder als du. Hauptsache du glaubst fest an dein Genie.

Georg
Gast #6015454
Georg schrieb:
> Thomas R. schrieb:
>> Mechanisch geht das viel praktischer und ist ritzfatz fertig
>
> Das ist ein Denkfehler. Die übliche Lösung mit Grob- und Feinpoti
> koaxial mit 2 Drehknöpfen lässt sich bei der Bedienung von einer
> mechanischen Untersetzung garnicht unterscheiden, und ist ausserdem
> millionenfach im Einsatz, z.B. bei allen meinen Tektronix-Oszis.
>
> Thomas R. schrieb:
>> linkisch, plump, sperrig, umständlich, unbequem, ungeeignet, ungelenk,
>> unhandlich, untauglich, unzweckmäßig, ungeschickt, ungewandt, schwer
>> benutzbar
>
> Klar, die Entwickler bei Tektronix, HP usw. sind ja alle blöd, auf jeden
> Fall viel blöder als du. Hauptsache du glaubst fest an dein Genie.
>
> Georg

Zitat von Georg:
...Grob- und Feinpoti...ist ausserdem millionenfach im Einsatz, z.B. bei 
allen meinen Tektronix-Oszis...
Ende des Georg-Zitates

Alle meiner Tektronix-Oszis haben gar keine Grob- und Feinpotis.
Das, was du auf dem äusseren grauen Knopf siehst ist ein STUFEN-SCHALTER 
und kein Grob/Fein-Poti.
Bei dem STUFEN-SCHALTER darfst du zwischen 50V/DIV - 10V/DIV - 5V/DIV - 
2V/DIV - 1V/DIV und so weiter wählen.
Den roten Knopf darst du nur verändern wenn du die Calibration bewußt 
verändern willst. Darum heißt der Knopf auch "CAL".

Entwickler von Tektronix, HP usw. sind aber alle gescheit und verwenden 
darum niemals Grob- und Feinpotis.

Hast du das jetzt verstanden?

Wenn du nochmal erzählst, daß Oszis Grob/Fein-Poti verwenden, dann 
kriegst du ganz große Schimpfe.
Angehängte Dateien:
#6015619
Peter schrieb:

> Hier ist Grob/Feintrieb bei einem alten HP Signalgenerator. Der mit
> "VERNIER" bezeichnete Knopf treibt als Art Reibrad - untersetzt - die
> große Skalenscheibe an. Klappt ganz gut.

Man sollte aber nicht vergessen, das eine solche Grob/Feineinstellung
nur mit hochwertigen Potis funktioniert. Billigpotis haben garnicht
die nötige Auflösung und Genauigkeit. Will man wirlich eine hohe
Genauigkeit, sollte man Zehngangpotis nehmen.
Gast #6015686
Georg schrieb:
> Das ist ein Denkfehler. Die übliche Lösung mit Grob- und Feinpoti
> koaxial mit 2 Drehknöpfen lässt sich bei der Bedienung von einer
> mechanischen Untersetzung garnicht unterscheiden

Hallo Georg,

doch, sie lässt sich Unterscheiden: Wenn du beim Feinpoti am Anschlag 
bist, musst du wohl oder übel erst mal etwas am Grobpoti drehen. Beim 
mechanischen Trieb hat der Feinknopf keinen Anschlag.
#6586914
Hallo Ewald, der Knopf liegt nicht mehr da, wo ich ihn bisher aufbewahrt 
habe bzw. hatte.
Daraus folgen 2 Möglichkeiten: er ist verkauft (sehr wahrscheinlich) 
oder so gut weggeräumt dass ich ihn nicht mehr finde.

Ergebnis: er ist nicht mehr verfügbar.
Gast #6991309
Peter D. schrieb:
> Typisch nimmt man heute einen Drehencoder und programmiert in den MC
> eine Dynamik rein, d.h. bei schnellem Drehen erhöht man die
> Schrittweite.

Nee. Typischerweise hält man die Fresse, wenn man nach Jahren das Thema 
komplett verfehlt hat.

Du brauchst mal wieder einen Reset, der Dich aus Deiner 
Endlos-Sabbel-Schleife befreit!

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