Hallo alle,
ich suche eine elegante Möglichkeit, mit wenig Aufwand einen
Quarz-Stundentakt zu erhalten. 12V Versorgung.
Ich dachte: Quarz 32384 kHz dann :(2 hoch 14)mit 4060 o.ä. dann hab ich
2 Hz und dann? Gibbet et da spezielle ICs?
faraday wrote:
> 2 Hz und dann? Gibbet et da spezielle ICs?
Das einfachste dürfte ein kleiner µC sein, der durch 117964800 teilt,
irgendein kleiner 8 Pin AVR oder PIC der mit einem 32768Hz Quarz läuft.
> Quarz 32384 kHz
Kann ein 4060 tatsächlich 32 MHz? Der, den ich gefunden habe, kann
12MHz.
Sollte das nicht 32768 Hz heißen (oder 32,768 kHz)?
> Gibbet et da spezielle ICs?
Ein CPLD z.B.?
Ich könnte mir sogar ohne weiteres vorstellen, dass das auch mit nur 1
CPLD löbar ist. Dass also der Oszillator mit auf dem CPLD realisiert
wird.
2*60*60=7200
log2(7200) = 12.8138
also brauchst du einen 13 bit zähler. die ausgänge von dem verknüpfst du
noch entsprechend mit gattern die dann deinen stundentakt ausgeben, der
gleichzeitig noch nen reset durchführt.
Ca. (!) 13bit - und wenn er schon extra einen Uhrenquarz nimmt, will er
wohl kaum "fast" eine Stunde als Zeitbasis - oder?! :) So 100% wirds
aber eh nicht, ohne Abgleich, klar.
Wer wirft den ersten (Attiny) Stein? :)
Klaus.
vielleicht hab ich mich unklar ausgedrückt ;)
ich meinte: er soll hinter den zähler ne logik setzen die den
zählerstand 7200 erkennt der dann bei den 2 Hz eingangstakt genau eine
stunde darstellen. (abgesehen von der quarzgenauigkeit)
mir is schon klar, dass das schon ein paar verknüpfungen sind.
allerdings einfacher als dafür cpld/mc-programmieren anfangen ;) wenn
die programmierhardware und erfahrung da sind würd auch ich sofort nen
tiny empfehlen..
>Das einfachste dürfte ein kleiner µC sein, der durch 117964800 teilt,
irgendein kleiner 8 Pin AVR oder PIC der mit einem 32768Hz Quarz läuft.
kenn mich damit überhaupt nicht aus :-(
die muß man doch programmieren, oder? Mir fehlt die ganze Hardware dazu.
>Sollte das nicht 32768 Hz heißen
klar.
CPLD muß man ja auch programmieren. Hier liegt auch irgendwo so'n
Adapter rum....Hab das Programm nicht auf'm PC, hab' auch wenig
Erfahrung damit. Die brauchen doch 5V, richtig?
Wäre aber bestimmt die kompakteste Lösung (auch AVR). Werde es mir mal
merken, als Plan B
>also brauchst du einen 13 bit zähler
dann habe ich ja 68 min pro h. Ist das Centaurus-Zeit?
Die 2*60*60 klingt nach zuvielen ICs
Der 4536 sieht ja ganz gut aus. Ich finde nur keine
Quarz-Teiler-Kombination, um mit einem IC wenigstens 60s oder 360s zu
erhalten. Dann noch einmal x60/x10 und gut is.
> ... CPLD ... Die brauchen doch 5V, richtig?
Ja, da gibt es noch diese hochspannungstauglichen Urgesteine ;-)
Die aktuellen sind aber mit 2,5V bis 3,3V besser versorgt.
>Einen 74HC40103 oder CD40103 kann man als Teiler durch 3...256
einstellen
wenn Du mir jetzt noch sagst, welcher Quarz, welcher Teiler im 4536? und
welcher Teiler im 40103, dann wäre mein Problem gelöst.
faraday wrote:
> wenn Du mir jetzt noch sagst, welcher Quarz, welcher Teiler im 4536? und> welcher Teiler im 40103, dann wäre mein Problem gelöst.
"Uhrenquarz" 32768Hz, Teiler 2^19 (4536), Teiler 225 (40103)
Es gibt auch Quarze mit 2.097152 MHZ. Damit kommt man mit der
Konfiguration 2^24/225 auf 2 Takte/Stunde. Es braucht also noch einen
zusätzlichen Teiler durch 2.