Zufällig wechselnder Widerstand

Gast #4255293
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Hallo,

angenommen ich habe eine Hand voll verschiedener Widerstände. Wie kann 
ich diese zufällig durch wechseln lassen, sodass bspw. alle paar 
Sekunden ein anderer der 5 Widerstände verwendet wird?

Gibt es dafür ein Bauteil oder eine einfache Schaltung?


Viele Grüße,
Andreas
Gast #4255301
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Es soll am Ende eine Glimmlampe angeschlossen werden, die dann 
unterschiedlich hell, je nach Widerstand leuchtet.

Noch besser wäre natürlich ein Bauteil, welches selbst verschiedene 
voreinstellbare Widerstände durchwechselt.


LG,
Andreas
Gast #4255311
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AndyR schrieb:
> Noch besser wäre natürlich ein Bauteil, welches selbst verschiedene
> voreinstellbare Widerstände durchwechselt.

und noch besser wäre ein Bauteil was die Glimmlampe unterschiedlich hell 
leuchten lässt. Dafür braucht man keine (simulierten) Widerstände.

So ein Bauteil, könnte passend zu diesem Forum ein µC sein.
Gast #4255328
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Gast #4255335
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Gast #4255338
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sorry
Gast #4255346
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LFSR scheint mir zu kompliziert zu sein. Ich bin leider kein Profi und 
dachte es gibt ein Bauteil, an das man z.B. 5 verschiedene Widerstände 
anschließen kann und diese dann alle paar Sekunden zufällig 
durchgewechselt werden. Dann muss ich mir wohl doch ein Drehpoti kaufen 
und es manuell machen.


LG,
Andreas
Gast #4255359
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Was bräuchte ich denn um einen Microcontroller zu programmieren? So 
einen Programmer und einen PC? Was ist denn da zu empfehlen? Würde schon 
ein paar Euro ausgeben und mich mal damit beschäftigen. Hatte schon 
länger vor mal in das Thema einzusteigen.


LG
Gast #4255395
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µC programmieren zu lernen ist natürlich eine super Sache und das will 
ich
auch niemanden ausreden.

Aber Du sollstest Dein Anforderungen spezifizieren,
bevor Du an die Problemlösung gehst.

Welcher Strom soll z.B. durch die Widerstände fließen ?

Sollen es genau 5 mögliche Widerstandswerte sein, oder 32,
oder viel mehr (Poti)

...

Vlt. geht auch ein Digitalpoti
z.B.

http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/175000-199999/179493-da-01-en-X9C103_104_503.pdf
Gast #4255406
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AndyR schrieb:
> Dann muss ich mir wohl doch ein Drehpoti kaufen
> und es manuell machen.

Och nöö.
Wenn es z.B. auch 8(oder4) unterschiedliche Werte sein dürfen:
3 (2) unabhängig voneinander laufende astabile Multivibratoren (AMV), im 
einfachsten Fall 3/6 CD40106 +3xC +3xR , dessen 3 (2) Ausgänge zu einem 
CD4051 oder 4028 oder 4053 oder...
und damit 8 (4) Relais schalten.
Man kommt auch ohne CD4051 oder 4028 oder 4053 oder... und mit 3 (2) 
Relais aus, wenn man die "Umcodierung" "hinter" den Relais macht, dann 
benötigen diese aber größere Anzahl an Wechslern.
#4255583
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Ich schlage AndyR eine rein elektromechanische Lösung vor: fünf Starter 
von Leuchtstofflampen, die jeweils in Reihe mit 6k8 10W Widerständen an 
230V gelegt werden. Parallel zum Widerstand liegt die Spule eines 
230V-Relais, dessen Kontakt wiederum die unterschiedlichen 
Vorwiderstände für die Glimmlampe schalten. Funktioniert ohne 
Elektronik, µC und programmieren.
#4255647
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> Es soll am Ende eine Glimmlampe angeschlossen werden,...

Mal wieder 80% der Antworten am Thema vorbei. Allerdings mußte man dem 
Fragesteller die Anforderungen auch erst mühsam entlocken.

Die Glimmlampe hängt an 230V Wechselspannung. Da kommen nur Relais in 
Frage die Netzspannung schalten können oder entsprechende 230V taugliche 
Opto-Triacs.
#4255672
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Harald W. schrieb:
> Wenns ne Glimmlampe sein soll, nimmt man so ein Flackerlicht,
> montiert einen Fotowiderstand davor und nimmt diesen als
> zusätzlichen Vorwiderstand für die Glimmlampe.

Würde mich nicht wunder wenn der TO eine Bienenkorb-Glimmlampe 
meint.(2-3W)
Dann schafft das die LDR mit max 250mW Ptot. Nicht
Eigentlich alles Glasskugel :-)

MfG
Thomas

Edit:
Brauch ein Triac nicht ein Haltestrom?
Reicht da eine kleine Glimmlampe?
Gast #4255789
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AndyR schrieb:
> Was bräuchte ich denn um einen Microcontroller zu programmieren? So
> einen Programmer und einen PC? Was ist denn da zu empfehlen? Würde schon
> ein paar Euro ausgeben und mich mal damit beschäftigen. Hatte schon
> länger vor mal in das Thema einzusteigen.

Besorg dir einen Atmega328
http://www.ebay.de/itm/Atmel-ATmega328P-PU-im-DIL-Gehause-/310551592677?hash=item484e513ee5

Lad dir das kostenlose Bascom AVR runter (damit kannst du den At328 in 
Basic programmieren).
http://mcselec.com/index.php?option=com_docman&task=doc_download&gid=139&Itemid=54

Bau den Parallelport-Programmieradapter wie im Anhang.

Bau den Controller wie hier erklärt auf (achtung, dead buck, Controller 
liegt auf Rücken) oder wähle einen herkömmlichen Platinenaufbau.
Beitrag "Re: Simpler Plan für einfache Atmega168-Deadbug-Projekte"


Schau dir diesen Link an:
http://www.rowalt.de/mc/avr/progd.htm
so muss Bascom AVR eingestellt werden, damit der SP12-Progger 
funktioniert

Wenn du das geschafft hast, hier wieder melden und fragen, wie es 
weitergeht.
Angehängte Dateien:
Gast #4256027
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Danke noch einmal für eure Antworten! Ich hatte gestern noch einen 
Termin und bin daher erst jetzt wieder online gekommen.

Ich habe mich nun für die Lösung mit µC entschieden. So kann ich dieses 
Projekt gleich nutzten um mich mal dort einzuarbeiten. Programmieren 
kann ich schon etwas. Ich habe einige Jahre Cpp programmiert - die 
letzten Jahre allerdings nur noch Webprogrammierung mit HTML, PHP, JS 
usw. aber die Basics in Basic sollte ich noch können. :)

Und sorry dass ich mich anfangs nicht klar ausgedrückt hatte bzw. nicht 
im vollen Umfang. Beim nächsten mal werde ich versuchen mein Anliegen 
detailierter zu beschreiben.

@Jonas G. und richi, ich lese mir eure Links mal in ruhe durch - scheint 
für mich jedenfalls genau das richtige zu sein - Danke!


LG,
Andreas
Gast #4256131
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AndyR schrieb:
> Ich habe einige Jahre Cpp programmiert - die
> letzten Jahre allerdings nur noch Webprogrammierung mit HTML, PHP, JS
> usw. aber die Basics in Basic sollte ich noch können. :)

Dann würde ich direkt mit dem Atmel AVR-studio (ebenfalls kostenlos) in 
C/C++ arbeiten.

Wenn du ca. 40 Euronen für einen Brenner übrig hast, würde ich den 
original AVRISP MK II nehmen.
Ansonsten den SP12 bauen, unter AVR-Studio programmieren und unter 
BascomAVR brennen (s.o.).
#4256156
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richi schrieb:
> Dann würde ich direkt mit dem Atmel AVR-studio (ebenfalls kostenlos) in
> C/C++ arbeiten.
Ja mach das.

> Wenn du ca. 40 Euronen für einen Brenner übrig hast, würde ich den
> original AVRISP MK II nehmen.
> Ansonsten den SP12 bauen, unter AVR-Studio programmieren und unter
> BascomAVR brennen (s.o.).

Wenn du nicht 40€ hast kauf dir trotzdem einen günstigen Programmer. 
Damit must du dir nicht das Parallelport gewackel antun.
#4256162
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AndyR schrieb:

> Widerstände zufällig wechseln lassen,
> Gibt es dafür ein Bauteil

Da Du vermutlich der erste bist, der so etwas brauchst,
kannst Du kaum erwarten, das es dafür ein fertiges Bauteil
gibt. Verschiedene einfache Schaltungen dafür wurden genannt.
Einen µC für diesen Zweck zu verwenden, halte ich für etwas
übertrieben. Es sei denn, Du hast bereits Erfahrungen damit
oder willst dieses Projekt dazu nutzen, diese Erfahrungen
in mehreren Wochen zu erwerben.
#4256238
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Den AVR ISP mkII kann ich dir auch nur empfehlen. Ich habe mit einem 
Arduino mal angefangen und jetzt habe ich auch diesen Programmer. Da du 
ja schon C kabnst, würde ich auch direkt mit dem AVRISP anfangen - der 
ist über das AVR-Studio leicht zu bedienen.
Und dann lege ich dir das AVR-GCC Tutorial ans Herz, das hat mir den 
Einstieg ziemlich angenehm gestaltet.

Grüße, Finn
Gast #4256385
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Jonas G. schrieb:
> Wenn du nicht 40€ hast kauf dir trotzdem einen günstigen Programmer.
> Damit must du dir nicht das Parallelport gewackel antun.

Ich hatte vorher einen USB-Billigprogger, der lief wirklich wackelig.
Der SP12-Parallelportprogger lief auf meinem System dagegen superstabil.
Weil man ihn nicht direkt vom AVR-Studio aus ansteuern kann, sondern 
immer eine andere Brennsoftware fürs Hex-File brauchte, bin ich 
längerfristig auf  den AVRISP MKII umgestiegen, und der läuft ebenfalls 
superstabil.
#4256675
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Mit dem µC kannst Du aber immer noch keine 230V Glimmlampe schalten.
Wenn das mit der LDR nicht klappt, wird das schon etwas aufwendiger.
Relais schließe ich mal aus, es sei denn,
Du hörst gerne die Konrad-Zuse-Hymne.

Und warum immer AVR , PIC geht genauso gut, auch in Basic.
Und es geht auch ohne µC einfach mit CMOS. 40xxx.

Gruß
Thomas
Gast #4256712
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rm schrieb:
> Versteh ich auch nicht.
> Aber wenn man einen Hammer hat, sieht jedes Problem wie ein Nagel aus
> ;-)

Nun, er wollte den Hammer, nun bekommt er ihn (siehe Zitat unten)


AndyR schrieb:
> Was bräuchte ich denn um einen Microcontroller zu programmieren? So
> einen Programmer und einen PC? Was ist denn da zu empfehlen? Würde schon
> ein paar Euro ausgeben und mich mal damit beschäftigen. Hatte schon
> länger vor mal in das Thema einzusteigen.


:)
#4258173
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Sorry, hier mal ein Vorschlag,
wie man das ohne 230V Netz und ohne Triac´s machen könnte.
Ist natürlich mehr Schaltungsaufwand, aber man(n) liegt nicht gleich auf 
dem Rücken wenn man die Schaltung berührt.
Vielleicht geht sogar Batteriebetrieb.
Ich hoffe ich habe keine Fehler drin.

MfG
Thomas.
Angehängte Dateien:
#4258178
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Doch, Fehler drin: Der 555 wird konstant mit 2,7V versorgt, 
dementsprechend wird auch die Push-Pull-Endstufe nicht bis an die 
Grenzen der Versorgungsspannung ausgesteuert. Die Änderung der 
Versorgungsspannung ändert nur die Verlustleistung in T4... da müsste 
noch ein Level-Shifter zwischen.
Persönliche Seite #4258197
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Mit etwas geschickter Schaltungstechnik dürfte man hier sehr viele Teile 
einsparen können. Z.B. indem man R8 dergestalt in R8a, R8b aufteilt, 
dass an dem Knoten nie mehr als 5 V anliegen. Über zwei 
[unterschiedliche] Widerstände, die auf MCU-Ausgänge gehen, lassen sich 
dann bereits eine Anzahl (9 mit High-Z, 4 nur mit High/Low - hier ist 
Geschicklichkeit bei der Wertewahl gefragt) Helligkeiten erzeugen.

Die Versorgung des 555 wie von tcfkakao angesprochen ändern. Eventuell 
reicht auch die eingebaute Endstufe des 555 aus ; die ist ja doch recht 
kräftig...
#4258322
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Die Glimmlampen haben eine Brennspannung von ca. 60...70V, je nach Typ 
oder unüblichen Aufbau auch abweichend. Die Helligkeit hängt von der 
Stromstärke ab, ab einigen dutzend µA leuchten die. Der Strom muss 
unbedingt begrenzt werden, sonst wird aus der Glimmentladung eine 
Bogenentladung -- deswegen sind die Teile immer mit einem Widerstand an 
230VAC. Auch gerne als Überspanungsableiter früher bei CRT-Röhren 
verwendet, oder als einfacher Spannungstabilisator.
Bei DC leuchtet nur ein Steg (Kathode, glaube ich), bei AC beide.

Edit, bezog sich auf: Beitrag #4258310 wurde vom Autor gelöscht.

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