Hallo,
würde gerne in unserem Gartenhaus (kein Stromanschluss vorhanden) eine
Kaffeemaschine betreiben.
Für Filterkaffee gibt es einige 12V/24V Modelle für Autos aber der
schmeckt uns nicht. Am liebsten hätten wir eine Kapselmaschine.
Die Idee wäre eine kleine Solarzelle - Laderegler - 1-2 alte
Autobatterien (bekomme ich gratis) - Wechselrichter - Kaffeemaschine.
Die Kaffeemaschine zieht laut Typenschild 1260W. Selbst wenn dauerhaft
diese Leistung gezogen wird, so ist die Energiemenge für 2-3 Tassen
Kaffee überschaubar. (1260W*10min = 210Wh)
Aus Fernost werden komplette Sets zu unglaublichen Preisen angeboten.
https://www.ebay.at/itm/18V20W-Sonnen-Panel-12V-24V-Controller-1500W-Inverter-Ac220V-Kit-Gee-P6M7/233572810493?hash=item3662063efd:g:am0AAOSwlXdep9qs
Laut Angaben soll der ja 1500W dauerhaft können..
Was denkt ihr?
Hat jemand Erfahrungen mit diesen? Oder eine Alternative?
Wir standen mal vor dem selben Problem mit unserem "mini Camper".
Der ("2Kw") Inverter hat dann immer abgeschalten sobald der Kompressor
angelaufen ist.
Nichtmal die Luftpumpe vom Luftbett packt der länger als 2 sek bevor er
abschaltet.
Wir haben seitdem eine "Handpresso" mit 12V Stecker dabei.
Kaffee schrieb:> würde gerne in unserem Gartenhaus (kein Stromanschluss vorhanden) eine> Kaffeemaschine betreiben.
Ich glaube, da wäre die konventionelle Methode besser geeignet.
Ich meine damit damit ein Filter auf der Kaffeekanne, welches
mit heissem Waser befüllt wird. Das heisse Wasser kann man recht
einfach mit einem kleinen Gaskocher erzeugen.
Hallo,
schau mal in Wohnmobil-Foren. Dort wird teilweise über die
Kompatibilität diverser Kapselgeräte mit günstigen Wechselrichtern
diskutiert. Manche Maschienen haben Probleme, da die günstigen
Wechselrichter keine sinusförmige Spannung ausgeben. Machbar ist es,
auch mit günstigen Wechselrichtern.
Hast du denn sonst noch eine Anwendung für den Wechselrichter oder das
Akkusystem? Falls nicht, teste doch mal den Kaffe aus Esspressokochern
(z.B. Bialetti), gekocht auf einem Gaskocher. Besser als Kaffee aus
einer Senseomaschine schmeckt der allemal. Auch gut: Klassischer
Filterkaffee oder Kaffee nach der vietnamesischen Zubereitungsart.
Beides erfordert nur heißes Wasser -> Gaskocher.
>teste doch mal den Kaffe aus Esspressokochern
(z.B. Bialetti), gekocht auf einem Gaskocher.
Das ist wohl die beste Antwort. Zudem umweltfreundlicher als dieser
teure Kapselmüll. Das ist eine Möglichkeit was für die Umwelt zu tun und
schmecken tut es eh viel besser
Harald W. schrieb:> Das heisse Wasser kann man recht> einfach mit einem kleinen Gaskocher erzeugen.
Kaffeepulver und heißes Wasser können dann einfach gemeinsam in den
Glaszylinder geschüttet werden. Nach 3 Minuten wird der Kolben mit der
Kolbenstange nach unten gedrückt. Auf der Kolbefläche ist ein feines
Sieb, dass den Kaffeesatz nach unten drückt. Übrig bleibt dann nur noch
der umweltfreundlich erzeugte leckere Kaffee zum Trinken. ? ☕ ?
>Übrig bleibt dann nur noch
der umweltfreundlich erzeugte leckere Kaffee zum Trinken.
Vorallem kann man zusätzlich das gesparte Geld in vernünftigen Kaffee
stecken bei dem die Bauern auch was dran verdienen.
Oder einfach das ganze Kaffeetrinken sparen. Gas "gespart", Strom
"gespart", sandigen Kaffee braucht man dann auch nicht zu trinken, Zeit
'gespart', ja, sogar den Kaffee "gespart". Am besten gleich noch die
ganzen moralinsauren Weltverbesserertipps sparen!
Danke mal für die vielen Antworten.
Filterkaffe und auch den Campingkaffee über dem Gasbrenner habe ich
beide schon probiert und keiner konnte mich überzeugen.
Einzige alternative wäre eine Handpresso (allerdings nur Espresso und
dauert recht lange wenn man 3 Kaffee haben möchte..).
Da ich die 230V das eine oder andere mal auch anderweitig nützlich wären
(kleine elektrische Pumpe für die Bewässerung, Akkuschrauber laden,..)
würde ich gerne die paar Euro investieren und dann eben gleich eine
Kapselmaschine verwenden. Kapseln/Pads gibt es auch in
Umweltfreundlicher Form.
Zudem will ich die Batterien mit Solar laden. Da spar ich mir Gas und
Holz :-)
...oder einfach mal Fragestellers Fragen richtig beantworten:
Filterkaffee will er nicht, "...weil er uns nicht schmeckt" - Dann ist
das halt so! Aber nein, es muss "umerzogen werden" auf noch schlechter
als schlecht "gefilterten" Kaffee, den "vietnamesischen", vor zwanzig
Jahren hieß das noch "holländisch". Aber auch damals schon wie Sand im
Mund, Filterpapiergerissen...
Unverzichtbar gar der "Hinweis" auf die Bauern, die unbedingt was
verdienen müssen. Kaffee also -prinzipienreiterisch - nur "fair",
überteuert, mit trotzdem gesenktem Haupte geniessen. "German angst"
lässt grüssen. Und immer wieder Gaskocher, ja klar! Sollen es die
1-EuroWegwerfkartuschen sein aus dem Baumarkt/Supermarkt? Oder doch die
11kg-Buddel?
Fragesteller will keine Geschmacksbelehrung sondern rein technische
Antworten. Immerhin eine einzige hat er gekriegt, er möge in einem
anderen Forum nach Erfahrungswerten zu seiner selbst angedachten Idee
fragen. Immerhin. Ansonsten wird hier sogar über Kaffeemarken
diskutiert...und "deutsche Erbschuld" ( in Ansätzen).
Die Nummer mit einem billigen Wechselrichter, der nur 'modified Sine'
abgibt, klappt nur dann, wenn die Kaffeemaschine keine Elektronik
erhält, ein verbautes Kondensatornetzteil dreht dabei nur durch und
zerstört sich und die Folgeschaltung.
Für so eine Maschine muss zwingend ein Wechselrichter, der richtigen
Sinus ausgibt, verwendet werden.
Für eine 'alte' konventionelle Maschine mit Heizplatte und
Kippschalter/Glimmlampe reicht der 'Mod. Sine' allerdings.
Na endlich mal eine vernünftige, "technische" Antwort! Da genau liegt
der Hund begraben, die Kombination aus "Kondensatornetzteil" in
Kaffeemaschinen (Senseo mag als bekannt vorausgesetzt werden) und "nicht
sinusförmiger Wechselrichter". "Netzteile" mit kapazitivem Vorwiderstand
sind nichts anderes als ein Hochpassfilter (leider), und jede von der
reinen Sinuswelle abweichende Form enthält Oberwellen. Harmonische eben.
Höhere Frequenzen eben. Viele davon. Für die stellt dann der Kondensator
im Serienzweig einen kleineren,oder viel kleineren Widerstand dar.
Ergebnis: Wie von Mathias beschrieben, Störung oder sogar Zerstörung.
Echte Sinus-Wechselrichter sind nach wie vor eins, vor allem teuer.
Daher mein Rat: Prüfe genau Deinen wirklichen Bedarf, Pumpe und
Akkulader gibt es alles in 12-Volt-Kfz, bzw. Wohnwagenausführung. Und
für die Kapselmaschine ein motorisches Aggregat. Funzt einwandfrei!
Ausserdem wissen die Nachbarn dann gleich:"Ahhh, jetzt gibts dann gleich
leckeren Kapselkaffee, Erna, pack den Kuchen ein, wir geh'n rüber.
Kapazitätsfragen stellen sich da erst gar nicht, funktioniert auch bei
Dunkelheit. Und 10 Gästen...
Oder halt klassisch: Gehe in den Campingfachhandel, such Dir einen
Händler, der selber Camper ist. Der weiß dann, a) was andere bei ihm
gekauft haben und das das auch "so" funktioniert hat, und b) der ist vor
Ort, ganz im Gegensatz zum Chinesen. Der Campinghändler verkauft Dir
zwar auch Chinaware, aber eben die passende. Oder tauscht um, bis es
passt. Das muss der Versender aus China eben nicht.
Kaffee schrieb:> Hat jemand Erfahrungen mit diesen? Oder eine Alternative?
wie sieht es aus, wenn Du noch Kondensatoren vorher vorlädst, damit dann
genügend Einschaltstrom vorhanden ist?
Kaffee schrieb:> Die Idee wäre eine kleine Solarzelle - Laderegler - 1-2 alte> Autobatterien (bekomme ich gratis) - Wechselrichter - Kaffeemaschine.>> Die Kaffeemaschine zieht laut Typenschild 1260W. Selbst wenn dauerhaft> diese Leistung gezogen wird, so ist die Energiemenge für 2-3 Tassen> Kaffee überschaubar. (1260W*10min = 210Wh)
Die ca. 150A bei 12V sind eher nicht überschaubar, aus alten
Schrottbatterien schon zweimal nicht. 150A ist der Anlasserstrom eines
Mittelklassenwagens. Das Ganze ist eine Schnapsidee von besonderer Güte.
> Aus Fernost werden komplette Sets zu unglaublichen Preisen angeboten.
Schrott hoch Nepp. Kruscht für Dummies.
Gaskocher und manuell aufbrühen ist die einzig vernünftige Lösung, wenn
keine 230V Steckdose verfügbar ist. Leider hat man dich auf Kapseln
dressiert. Sieht dein Auge keine Kapsel, schaltet das Relais im Kopf
nicht mehr um. Dumm gelaufen.
Nichtverzweifelter schrieb:> Echte Sinus-Wechselrichter sind nach wie vor eins, vor allem teuer.
"Echte" Sinus-Wechselrichter können doch eigentlich nur mechanische
Generatoren sein, wo vorher über einen anderen Motor der Generator mit
der passenden Geschwindigkeit gedreht wird. Nur so wird ein elektrisch
sauberer Sinus erzeugt. Nur diese Art der Sinuserzeugung ist meinem
Kenntnisstand nach kontinuierlich. Alle anderen Formen sind immer
diskret, auch wenn das dT sehr gering ist, so ist es dennoch vorhanden.
So ein Sinus wird also immer irgendwie "treppenförmig" aussehen.
Kaffee schrieb:> Die Kaffeemaschine zieht laut Typenschild 1260W.
Du hast also schon eine Maschine. Welche denn? Würdest Du dir etwas
herumbasteln zutrauen? Dann könnte man für Heizung und Schwingankerpumpe
den billigen Wechselrichterstrom nehmen, und für die Elektronik ein
Handynetzteil o.ä. einbauen.
Falls nicht, der Tip von "Bene":
> schau mal in Wohnmobil-Foren
Kaffee schrieb:> Die Idee wäre eine kleine Solarzelle - Laderegler - 1-2 alte> Autobatterien (bekomme ich gratis) - Wechselrichter - Kaffeemaschine.> Die Kaffeemaschine zieht laut Typenschild 1260W. Selbst wenn dauerhaft> diese Leistung gezogen wird, so ist die Energiemenge für 2-3 Tassen> Kaffee überschaubar. (1260W*10min = 210Wh)
Wie klein soll die Solarzelle denn sein!? Unabhängig vom Wechselrichter,
eine A4-große Solarzelle hat bei klarem Himmel ca 5W.
Bei Deinen 1260W, rechne mal aus wieviel Kaffe Du da am Tag kochen
kannst, selbst wenn die Sonne 8 Std scheint.
Ich bin auch gerne draußen und finde den Kaffee ohne Maschine auf einem
kleinen Gaskocher gekocht immer noch am besten.
Hallo
Nichtverzweifelter schrieb:> Oder einfach das ganze Kaffeetrinken sparen. Gas "gespart", Strom> "gespart", sandigen Kaffee braucht man dann auch nicht zu trinken, Zeit> 'gespart', ja, sogar den Kaffee "gespart". Am besten gleich noch die> ganzen moralinsauren Weltverbesserertipps sparen!
Noch jemand der die ersten (oder schon mehrere?) tiefgreifende
Einschläge verkraften musste?
So einiges aus Kindheit und Jugend ist für immer verschwunden, Sachen
die irgendwie selbstverständlich waren haben sich unwiederbringlich
verändert.
Deine private Welt (Verwandte, Freunde, Gesundheit) die so lange
unveränderlich war hat sich doch verändert?!
Traurig, aber normal das es erst soweit kommen muss bis man erkennt das
nichts für die Ewigkeit ist und das man wenn immer möglich das hier und
jetzt und alle positiven Gegebenheiten die zur Verfügung stehen
unbedingt nutzen sollte.
Vielleicht hat ja die augenblickliche mehr oder weniger weltweite Kriese
auch ihr gutes und die ganzen, so gut beschriebenen, moralinsauren
Weltverbesserer bei denen das scheiß (sorry) Schicksal schon nicht
mehrmals direkt oder in nächster Umgebung zugeschlagen hat, wird klar
das man nur einmal lebt und immer nur Verzicht üben und an das Morgen
(die nachfolgende Generation...) denken vielleicht dann doch nicht der
Weisheit letzter Schluss ist und zumindest die anderen die das schon
erkannt haben und entsprechend zu Leben (versuchen) bitte in ruhe
gelassen werden.
Schön zu sehen das ich trotz noch "überschaubaren" Alters und als noch
viel zu lange voll im Berufsleben stehen müssender nicht alleine mit
dieser Erkenntnis und den dementsprechenden Handlungsweisen bin.
Man lebt halt einmal, und da es nur eine Runde auf den "Karussell"
sollte es selbstverständlich sein diese Fahrt so angenehm wie möglich zu
gestalten.
Mensch
Mensch
Schade was aus diesem Forum geworden ist. War selber für lange Zeit hier
angemeldet und habe unzählige Fragen beantwortet. Doch speziell durch
solche Antworten wie von Rudi P vergeht es einem ganz schnell.
Meine Frage war ob jemand Erfahrung mit einer Kaffeemaschine an einem
Wechselrichter hat und nicht auf wie viel verscheide Arten ich ein
schwarzes Gebräu herstellen kann.
Das mit dem Generator ist so eine Sache. In der Leistungsklasse liegen
die bei ~40kg. Diesen jedes mal für einen Kaffee aus dem Gartenhaus zu
ziehen und starten will ich nicht.
MG schrieb:> Du hast also schon eine Maschine. Welche denn? Würdest Du dir etwas> herumbasteln zutrauen? Dann könnte man für Heizung und Schwingankerpumpe> den billigen Wechselrichterstrom nehmen, und für die Elektronik ein> Handynetzteil o.ä. einbauen.
Klar. Bin Entwickler im Bereich Leistungselektronik >100kW
Wobei ich davor einen echten Sinus vorziehen würde. Wer Weiß was da in
Zukunft alles angeschlossen wird wenn erst mal eine Steckdose da ist.
Keine Ahnung wo Victron mittlerweile produziert, zumindest werden deren
Wechselrichter gern auch im kommerziellen / Behördeneinsatz verwendet.
Kann dort aus eigener Erfahrung berichten, dass mein kleiner älterer
600W Victron Wechselrichter problemlos einen Bosch Winkelschleifer
anlaufen lässt. Oder aber auch meinen alten Vorwerk - Staubsauger eine
halbe Stude lang aus einer 12V Batterie versorgt..
Kaffee schrieb:> Die Kaffeemaschine zieht laut Typenschild 1260W. Selbst wenn dauerhaft> diese Leistung gezogen wird, so ist die Energiemenge für 2-3 Tassen> Kaffee überschaubar. (1260W*10min = 210Wh)> =
Einen einzelnen gr. Becher kriegt man in einer einfachen
Espressomaschine gut hin. Dauert bei mir mit 800W ca. 4 Minuten
Normalen Filterkaffee empfiehlt sich aber nochmal nachzumahlen der ist
meist ein wenig zu grob wenn es mehrere Tassen für weitere Personen
werden sollen dann ist wiederholtes auf-u. zuschrauben, Restdampf
ablasen, heisses Sieb ausklopfen, Wasser nachfüllen aber eher nervig.
Stärke u. Geschmack läßt sich aber sehr variieren Mahlgrad, verdichtung
des Kaffe im Sieb u. mit dem Druck läßt sich spielen.
Geht schon, irgendwie. Ist aber Spielerei bzw. Not-Alternative zum
defekten Wasserkocher ;)
Kaffee schrieb:> Schade was aus diesem Forum geworden ist. War selber für lange Zeit hier> angemeldet und habe unzählige Fragen beantwortet. Doch speziell durch> solche Antworten wie von Rudi P vergeht es einem ganz schnell.
Schade, dass du so enttäuscht bist. Trink doch einfach einen schönen
heißen Kaffee und überschlafe das ganze. Vielleicht ist dann morgen
Deine Stimmung nicht mehr so niedergeschlagen.
Tatsächlich wieder EIN weiterer, brauchbarer Ratgeber! Rudi bemerkt
völlig richtig, dass es mit (mutmaßlich) vom Schrott stammenden ("kosten
mich nichts") alten Autobatterien schon zweimal nichts wird.
Fragesteller hatte zwar vorgerechnet/überschlagsmässig angegeben,
wieviel Wattstunden seine gewünschten 3 Tassen Kaffee verbrauchen -
trotzdem müssen zur Zubereitung eben die vollen 1260 Watt der
Typenschildangabe zur Verfügung stehen. Weiterhin gibt Rudi die richtige
Grössenordnung an, 150 Ampere. Wenns einfacher wäre, hätte jeder
Nobeltrucker entsprechende Maschinen an Bord.
User "Elektriker" macht sich Gedanken über den einzig wahren Sinus. Es
gibt sie, die gesteuerten Sinuswandler. Denk Dir eine grosse
Audioendstufe (mit Switchmode-"Netzteil") mit nachgeschaltetem
50Hz-Trafo auf 230V, angesteuert von einem Sinusgenerator. Das Ganze nur
moderner, in PCM-Technik. Und den "nachgeschalteten" Trafo auch
moderner. Letztendlich sind es hochfrequent getaktete Leistungswandler
mit gesteuerter Sekundärgleichrichtung, in PCM. Zweiphasig, Halbwelle
fürHalbwelle. Geregelt, überwacht, HF-gefiltert. Gibt es schon gut
wanzig Jahre: Ausfallsichere "unterbrechungsfreie Stromversorgung" für
Computer. Die sogenannten "Offline"-Typen, die immer wandeln und
Sinusausgang haben. In der letztgenannten Kombination ideal. Nur will
China halt immer billiger sein. Und noch billiger, und noch noch
billiger. Leider hat Fragesteller ja genau danach gefragt:"Beim Chinesen
unglaublich günstig". Eigentlich will er Luxus für lau. Daher, auch
meine Prognose: Wird nix. Oder halt der tausendste Thread:"Wie kann ich
billig selber bauen xy"...
Maik .. schrieb:> Victron
Ich würde eher auf Omron, Lenze oder Siemens setzen. Die bauen viel
bessere Frequenzumrichter und nicht so einen Billig-Mist.
Maik .. schrieb:> Keine Ahnung wo Victron mittlerweile produziert, zumindest werden deren> Wechselrichter gern auch im kommerziellen / Behördeneinsatz verwendet.
Victron ist mit die beste Wahl für echte Sinus-Wechselrichter und ich
habe selber davon schon einige an Bord verbaut. Eines der Projekte
treibt an Bord eines Schärenkreuzers einen 2-Flammen Induktionsherd
(2000W) an und, da es eine 48V Multiplus ist, lädt auch gleich die
Batterien für Elektrik und Fahrmotor - das Boot ist vollelektrisch.
Das hat seinen Preis, es sind 4 Akkus à 12V/240Ah verbaut, da ist der
Herd gar nicht mal so schlimm :-)
Aber kosten tun die Dinger schon.
Elektriker schrieb:> So ein Sinus wird also immer irgendwie "treppenförmig" aussehen.
Da kann ich dich allerdings beruhigen. Im Rahmen der Tests habe ich das
Signal ozillografiert und sowhl Erzeugung als auch die Filter der
Victron sind so gut, das ein Sinus erzeugt wird, der besser ist, als
das, was heute aus der Steckdose kommt. Insbesondere die Abflachung, die
heute durch unzählige Schaltnetzteile im Netz den Sinus verbiegen, kommt
bei der Victron nicht vor. Das ändert sich auch nicht bei der max.
Belastung, die hier bei 2500W lag. Auch waren keinerlei Stufungen zu
erkennen.
Walther Müller schrieb:> Ich würde eher auf Omron, Lenze oder Siemens setzen. Die bauen viel> bessere Frequenzumrichter und nicht so einen Billig-Mist.
Das ist Unsinn. Frequezumrichter sind keine Wechselrichter und haben
auch im Normalfall keine Ausgangsfilter - höchstens als Extra
Austattung.
Nichtverzweifelter schrieb:> Rudi bemerkt> völlig richtig, dass es mit (mutmaßlich) vom Schrott stammenden ("kosten> mich nichts") alten Autobatterien schon zweimal nichts wird.
Kommen aus Unfallwagen -> völlig intakte Batterien. Der Kaltstartstrom
von solchen Batterien liegt bei ~500A über 30s. -> 150A über 60s sind
kein Problem. Zudem sind es zwei.
Nach ca. 1 Minute ist die Maschine aufgeheizt und zieht nur noch
sporadisch zum nachheizen mehr Strom bzw. beim Kaffee machen.
Nichtverzweifelter schrieb:> Nur will> China halt immer billiger sein. Und noch billiger, und noch noch> billiger. Leider hat Fragesteller ja genau danach gefragt:"Beim Chinesen> unglaublich günstig". Eigentlich will er Luxus für lau. Daher, auch> meine Prognose: Wird nix. Oder halt der tausendste Thread:"Wie kann ich> billig selber bauen xy"...
Habe nur gefragt ob jmd. Erfahrung mit diesen hat bzw. eine Alternative.
Habe niemals gesagt das es so billig sein muss - Nur wer um ein
vielfaches mehr bezahlt als nötig, der ist in meinen Augen dumm.
Matthias S. schrieb:> Das ist Unsinn. Frequezumrichter sind keine Wechselrichter und haben> auch im Normalfall keine Ausgangsfilter - höchstens als Extra> Austattung.
meine FUs haben alle bereits Filter verbaut. Aber sie sind auch größer
200kW, da ist das Standard.
Kaffee schrieb:> liegt bei ~500A über 30s
Das kann nicht sein mit so hohen Strömen. Max. 100A sind in der Regel
das Maximum.
Matthias S. schrieb:> Da kann ich dich allerdings beruhigen. Im Rahmen der Tests habe ich das> Signal ozillografiert und sowhl Erzeugung als auch die Filter der> Victron sind so gut, das ein Sinus erzeugt wird,
Die Frage ist, wie gut das Oszilloskop eingestellt wurde. Wenn Du ein
Signal zu langsam abtastet oder vergessen hast, entsprechende Filter
abzuschalten, siehst Du natürlich ein schönes Signal. Ohne, dass Du
genauere Angaben zum Messaufbau machst, kann man die Aussage nicht
nachprüfen.
Nu' les ich gerade, dass Fragesteller ("Kaffee") sich selbst endlich
geäußert hat, er möchte nicht belehrt werden, welchen Kaffee er zu
trinken hat (richtig!). Er bittet um technische Hinweise zum Betrieb der
bereits vorhandenen 1260Watt Kapselmaschine! Haben es jetzt auch die
Dümmsten gerafft? Nein, natürlich nicht! Es folgen penetrant
Zubereitungshinweise anders gearteten "Kaffees" auf anders gearteten
Maschinen, von flackernden Glimmlampen wird orakelt und vom Restdampf
ausblasen...
Lieber genussvoller Genießer namens "Kaffee": Verzweifle nicht!
Entscheide Dich für eine der folgenden Lösungen:
- teuerste Variante: Du legst Dir eine 2 Kilowatt USV , "offline", mit
Sinusausgang. Nicht Sinusähnlich, oder "Trapez" oder irgendwas, nein,
ein echter Sinus muss es sein. Die USV hat ihre eigenen Akkus samt
Laderegler an Bord. Das gibt es fertig zu kaufen, auch für Solar.
Angeschlossene Verbraucher merken gar keinen Unterschied zum echten
Stromnetz. VORTEIL: Absolut zukunftssicher, was immer DU auch jemals
anschliessen werden wirst. Selbst netzgesteuerte Uhren/Wecker gehen
damit "richtig". Immenser NACHTEIL: Fürs Gartenhaus unverschämt teurer
Luxus.
- klügste Variante: Campingfachhandel, wie von mir beschrieben, ein
Händler der selbst seit Jahren in Campingurlaub macht, privat!
- Tüftelvariante, von anderer Seite hier schon erwähnt: Heizelement und
Pumpe Deiner vorhandenen Maschine werden mit dem billigsten
Wechselrichter zurecht kommen, solange der nur genügend "Dampf" hat,
ebenso die "Autobatterien" (alt, Kälte, Winter...). Aber dieSteuerung
der k-Maschine, so es denn eine Prozessorsteuerung, eine "Elektronik"
ist, die braucht einen Umbau ihrer "Stromversorgung". Da wärst Du dann
tatsächlich hier einigermaßen richtig.
Das hört sich nach einer Marktlücke für passende Kaffeeautomaten an.
Eine Senseo o.ä. müsste man doch pimpen können: das C Netzteil raus und
ein DCDC rein für die Versorgung der Elektronik, der Wechselrichter
versorgt die Heizung und es gibt keine hohe Anforderung an die
Wellenform.
Also wie Vorredner, Smartphone tippen dauert länger.
Walther Müller schrieb:> Wenn Du ein> Signal zu langsam abtastet oder vergessen hast, entsprechende Filter> abzuschalten, siehst Du natürlich ein schönes Signal.
Das ist ein Hameg 203-6 Analogoszi - sowas hat weder Abtastrate noch
Filter. Da ich dieses Gerät seit mehr als 30 Jahren besitze, kenne ich
es auch in- und auswendig. Glaue mir, ich kann sowas.
Matthias S. schrieb:> Da ich dieses Gerät seit mehr als 30 Jahren besitze,
Hast Du es auch regelmässig kalibrieren lassen, die Alterung der
Tastköpfe berücksichtigt ...?
Walther Müller schrieb:> Hast Du es auch regelmässig kalibrieren lassen, die Alterung der> Tastköpfe berücksichtigt ...?
Du kannst jetzt aufhören. Das Gerät ist voll in Ordnung. Deine
Zweifelsucht ist unnötig.
Na ja, nuuu, rückste raus damit, Kaffee, ja Du...Die Autobatterien sind
also noch "gut" oder "gut brauchbar". Immerhin hast Du verstanden, dass
Du reichlich Ampere brauchen wirst. Während die anderen sich über
teuerste Sinuswandler unterhalten (2 kilo Euros), wirst Du
wahrscheinlich schmerzlich an Dein idyllisches Gartenhaus denken, wie
friedlich und entspannt es da doch ist...Ganz ohne teure Elektronik und
ganz ohne fragwürdigen Umbau der Kapselmaschine geht es tatsächlich nur
klassisch mechanisch, also rotierender Generator. Dem ist die Last
völlig "wumpe", damit wäre er wenigstens "erprobt" und "zukunftssicher"
und auch für mobile Zwecke anderweitig einsetzbar und vergleichsweise
günstig. Kapselmaschinen sind ganz neumodisches Zeugs und daher, soweit
ich gesehen habe, stets mit Mikrocontrollern und stets mit
"Kondensatornetzteilen" ausgestattet. Echten Netzschalter habe ich auch
noch bei keiner gesehen. Ich hoffe, einigermaßen richtungsweisend
"beraten" zu haben...
Danke Nichtverzweifelter und Johannes S.
Ich denke ich probiere es mit dem billigem Wechselrichter.
Mit etwas Glück hält die Maschine durch. Zuhause im
Schaltnetzteilverseuchten Netz tut sie es ja auch.
Im schlimmsten Fall geht das Netzteil in die Knie (Kondensator oder
wegen Unterspannung) und dann kann ich ein anderes einbauen.
Matthias S. schrieb:> Keine Chance. Bereite dich schon mal auf die Reparatur vor.
Du kannst ja dann dein 30 Jahre altes Oszilloskop benutzen, um den
Apparat zu reparieren... Berichte dann mal, wie gut es geklappt hat, ich
bin gespannt.
Hallo "Kaffee" nochmal, ich würde anders vorgehen: Antworte doch mal, ob
Deine Maschine mit echten Schaltern ausgestattet ist, oder eben mit
"Tastern" wie beispielsweise bei jeder Fernseher-Fernbedienung, also
"niemals nicht" für "Starkstrom" geeigneten...
"Kaffee" - "zuhause"hast Du, wie alle, einen 50 Hertz Sinus mit einem
winzigen bisschen Hochfrequenz darauf. Die "billigen" Wechselrichter
liefern eben eine stark abweichende Form. Daher steht das auch
mittlerweile auf all diesen billigen Wandlern drauf:"CAUTION! This
appliance supplies non-sinusodial power which may result in damage of
electronic gear used with - read instructions!".
Mach das mal lieber nicht, frag doch einfach unverbindlich bei einem
Camping/Outdoor-Ausstatter, es ist weder eine "dumme Frage"(geht das mit
dem Teil?), noch bist Du der erste Kunde, der danach fragt.
Walther Müller schrieb:> Hast Du es auch regelmässig kalibrieren lassen, die Alterung der> Tastköpfe berücksichtigt ...?
Den Einwand verstehe ich nicht, wie sollte sich das auf die Darstellung
der Kurvenform auswirken?
wendelsberg
Kaffee schrieb:> Was denkt ihr?
Könnte gehen weil eine Kaffeemaschine eine resistive Last ist, keine
induktive wie der Kompressormotor.
Du brauchst natürlich noch einen Akku, der ist das teuerste an allem
weil es ein Solarakku=Traktionsbatterie sein sollte, kein Autoakku.
Kaffee schrieb:> Am liebsten hätten wir eine Kapselmaschine.
Ich dachte, du wolltest Kaffee, nicht parfümierte Sägespäne auslaugen.
Nimm halt eine Saeco o.ä.
Bene schrieb:> Manche Maschienen haben Probleme, da die günstigen> Wechselrichter keine sinusförmige Spannung ausgeben.
Die Dinger mit Kondensatornetzteil, die nach 5 Jahren kaputt sind.
Kapseln sind halt Schrott, teuer verkauft an die Leute, die keinen
Kaffee mögen.
Kaffee und Kuchen schrieb:> Kaffeepulver und heißes Wasser
Für den Schümli-Kaffee brauchst du aber auch erst mal heisses Wasser,
also letztlich genau das was Leistung kostet.
Kaffee schrieb:> Zudem will ich die Batterien mit Solar laden. Da spar ich mir Gas und> Holz :-)
Na ja, dafür 10 zusätzliche Solarpanels kaufen weil die Gartenhütte
meistens im Schatten steht ? Die versprochene Leistung bringen sie ja
nur unter voller Sonne. Da könnte ein Kaffee-Bringdienst billiger sein.
Yumyum schrieb:> wie sieht es aus, wenn Du noch Kondensatoren vorher vorlädst, damit dann> genügend Einschaltstrom vorhanden ist?
Klar, bei Wechselstrom (schliesslich geht es um den Strom, den der
Inverter nicht schafft), du blamierst dich offenbar gerne vor
versammelter Mannschaft.
Nichtverzweifelter schrieb:> Die Autobatterien sind also noch "gut" oder "gut brauchbar".
Autobatterien sind überhaupt nicht brauchbar, da schleppt man mehr
Batterien rein als anderenfalls Holz zur Feuerung, weil die ja nach 4
mal Tiefentladen kaputt sind.
Johannes S. schrieb:> Das hört sich nach einer Marktlücke für passende Kaffeeautomaten an.> Eine Senseo o.ä. müsste man doch pimpen können: das C Netzteil raus und> ein DCDC rein für die Versorgung der Elektronik, der Wechselrichter> versorgt die Heizung und es gibt keine hohe Anforderung an die> Wellenform.
Grober Unsinn.
Eine Heizung kann der Hersteller anders wickeln auf 12V, die Elektronik
braucht an 12V gar kein Netzteil mehr.
Viel bedenklicher ist, daß die Leute Kapselextrakte für Kaffee halten,
richtigen Kaffee nicht mögen und nicht merken, daß aus den Kapseln nur
künstliche Aromastoffe laufen.
Kann man nicht einfach ein 3 adriges 2,5qmm Kabel von irgendwo her
nehmen (vom Nachbargebäude mit geeichtem Abrechnungszähler).
Das spart in Zukunft sämtliche Wartungskosten: Solarzellen (Moos
abwaschen), Ladeelektronik, Akkus, Wechselrichter und sogar die
regelmäßig defekten Netzteile der Kapselmaschine.
Walther Müller schrieb:> Matthias S. schrieb:>> Keine Chance. Bereite dich schon mal auf die Reparatur vor.>> Du kannst ja dann dein 30 Jahre altes Oszilloskop benutzen, um den> Apparat zu reparieren... Berichte dann mal, wie gut es geklappt hat, ich> bin gespannt.
Nur kein Neid. Mein Hameg hat den Komponententester und damit ist die
Fehlersuche meist eine Sache von Sekunden.
Kaffee schrieb:> Ebay-Artikel Nr. 233572810493
ja klar 5V AC am USB
------------------------------
Spitzenausgangsleistung: 3000W
Nennausgangsleistung: 1500W
Eingangsgleichspannung: 12V
Strom: 60A
finde den Fehler.
MaWin schrieb:> Kaffee schrieb:>> Was denkt ihr?>> Könnte gehen weil eine Kaffeemaschine eine resistive Last ist, keine> induktive wie der Kompressormotor.> Du brauchst natürlich noch einen Akku, der ist das teuerste an allem> weil es ein Solarakku=Traktionsbatterie sein sollte, kein Autoakku.
Die Autobatterien bekomme ich hald gratis. Von daher zumindest ein
Versuch wert. Bei den 2-3 Tassen sind wir weit weg von Tiefentladen,
eher so bei 20-30%.
MaWin schrieb:> Ich dachte, du wolltest Kaffee, nicht parfümierte Sägespäne auslaugen.>> Nimm halt eine Saeco o.ä.
Auch eine Möglichkeit, trotzdem selbes Problem - Ich brauche Strom
MaWin schrieb:> Na ja, dafür 10 zusätzliche Solarpanels kaufen weil die Gartenhütte> meistens im Schatten steht ? Die versprochene Leistung bringen sie ja> nur unter voller Sonne. Da könnte ein Kaffee-Bringdienst billiger sein.
Das Gartenhaus steht in der prallen Sonne. Und bei Regenwetter bin ich
auch nicht da zum Kaffee trinken.
Kaffee und Kuchen schrieb:> Kann man nicht einfach ein 3 adriges 2,5qmm Kabel von irgendwo her> nehmen (vom Nachbargebäude mit geeichtem Abrechnungszähler).> Das spart in Zukunft sämtliche Wartungskosten: Solarzellen (Moos> abwaschen), Ladeelektronik, Akkus, Wechselrichter und sogar die> regelmäßig defekten Netzteile der Kapselmaschine.
Die nächsten Häuser sind ca. 1km weg und ein Fluss dazwischen. Einzig
eine Hochspannungsleitung würde ein paar Meter neben der Hütte vorbei
laufen. Hmm..
> Viel bedenklicher ist, daß die Leute Kapselextrakte für Kaffee halten,> richtigen Kaffee nicht mögen und nicht merken, daß aus den Kapseln nur> künstliche Aromastoffe laufen.
Das kennt man so ähnlich von Kindern, die "Obst" nur konsumieren
in der Form von Fruchtjoghurt, Fruchtquark usw. Da wird ja bekannt-
lich der Geschmack nahezu vollständig durch künstliche Aromen erzeugt.
Bietet man den Kids dagegen frisches Obst an, so lehnen sie dies
meist ab wegen des unbekannten fremden Geschmacks.
Btw Gartenhäuser werden ja überwiegend während der warmen Jahreszeit
genutzt. Hier bietet es sich förmlich an, einen überaus leckeren
Cold Brew Coffee zu geniessen. Für die Zubereitung braucht es keinen
Strom, Gas oder Feuerholz.
Mein Gott sind wir jetzt hier in einem Kaffee Forum oder in einem
Elektronikforum?
Dann stelle ich meine Frage eben erneut.
In einem Gartenhaus würde ich gerne eine unbekannte resistive Last mit
1260W an 230V betreiben. Die Energie soll dabei aus Solar bereitgestellt
werden.
Kaffee schrieb:> Die Autobatterien bekomme ich hald gratis. Von daher zumindest ein> Versuch wert. Bei den 2-3 Tassen sind wir weit weg von Tiefentladen,> eher so bei 20-30%.
Wie schon gesagt wurde, lies dich durch die Camperforen. Eine Senseo
über Wechselrichter findet man da häufiger.
Entscheidend ist halt, daß du die Energie auch wieder nachgeladen
bekommst. Autobatterien sind da eher schlecht geeignet, wenn du die
kostenlos bekommst, nutz du halt, bis die kaputt sind.
Oliver
Kaffee schrieb:> Mein Gott sind wir jetzt hier in einem Kaffee Forum oder in einem> Elektronikforum?> Dann stelle ich meine Frage eben erneut.>> In einem Gartenhaus würde ich gerne eine unbekannte resistive Last mit> 1260W an 230V betreiben. Die Energie soll dabei aus Solar bereitgestellt> werden.
Das ist zwar möglich, wird aber ziemlich teuer. Leider hast Du
bei Deiner neuen Frage vergessen, das Du keine "resistive Last",
sondern eine Kaffeemaschine anschliessen willst. Dann wird das
ganze noch teurer, weil Du dafür einen 1500W-"Echtsinus"-Wandler
brauchst. Mühsam wird das auch, weil Du alle paar Tassen einen
neuen Akku brauchst.
Kaffee schrieb:> Mein Gott sind wir jetzt hier in einem Kaffee Forum oder in einem> Elektronikforum?> Dann stelle ich meine Frage eben erneut.
also die Heizung wenn benötigt kann man auch mit einem stepup aus 12V
erzeugen, dem Durchlauferhitzer in der Kapselmaschiene ist es egal ob DC
oder AC!
Das Netzteil für die Elektronik kann auch ersetzt werden aus DC 12V
stepup oder stepdown was sie eben braucht.
Kaffee schrieb:> Mein Gott sind wir jetzt hier in einem Kaffee Forum oder in einem> Elektronikforum?
Gegenfrage: willst du eine Lösung für das Problem (Kaffee zubereiten
ohne Stromanschluß) oder willst du nur einen Tip, wie du auf dem Holzweg
weiter kommst, ohne dir die Beine zu brechen?
> Dann stelle ich meine Frage eben erneut.>> In einem Gartenhaus würde ich gerne eine unbekannte resistive Last mit> 1260W an 230V betreiben. Die Energie soll dabei aus Solar bereitgestellt> werden.
Na ist doch einfach. Du brauchst einen Wechselrichter, der die 1260W als
Dauerleistung bereitstellen kann. Du brauchst einen Akkupack, der die
Leistung zumindest kurzzeitig bereitstellen kann. Und du brauchst
Solarzellen, die die benötigte mittlere Leistung bereitstellen. Und dann
noch Kleinkram wie Solarlader.
Wenn ich in der freien Wildbahn einen guten Espresso trinken wöllte,
dann wäre meine Ausrüstung so ein Espressokocher für die Herdplatte.
Dazu ein Gas- oder Benzinkocher. Und eine handbetriebene Kaffeemühle.
Da ich nicht so der Espressotrinker bin, lief es beim letzten (kurzen)
Campingurlaub auf Benzinkocher, Frenchpress und ein Glas mit gemahlenem
Kaffee hinaus. Lecker wars.
Mein Favorit für diesen Anwendungsfall wäre ein Trangia-Kocher, der mit
Spiritus betrieben wird und sowohl das Kochen als auch das Braten von
unterschiedlichen Speisen, also auch Kaffee unterschiedlichen
Röstgrades, in der freier Natur sehr komfortabel und unkompliziert
zuläßt.
Vielleicht wäre das eine Überlegung wert...
Wenn du genau deine Maschine betreiben willst, was spricht gegen einen
kleinen Stromerzeuger.
Den kannst du draußen verbauen und dann das kabel von da aus reinlegen.
Kostenpunkt ist da allerdings um die 600€ wenn du einen neuen kaufst.
gebraucht gibt es die mit Sicherheit um einiges günstiger.
So sparst du dir die ganze bastelei und den dauerhaften Tausch der
Akkus.
Ein guter Ingenieur zeichnet sich dadurch aus, über den Tellerand
blicken zu können und offen für andere Lösungen zu sein. Daher stehe ich
zu meinem Hinweis auf alternative Zubereitungsmethoden für Kaffee.
Wenn dem TE von vornherein bekannt war, dass er diese nicht mag oder an
einer Erweiterung seines Wissensstandes nicht interessiert ist, wäre ein
Hinweis darauf hilfreich gewesen.
Das wird sowieso nicht funktionieren, weil:
1260W Entnahme aus einer 12V Batterie wären ~100A Strich (Wirkungsgrad
mal vernachlässigt).
Starterbatterien liefern zwar diese 100A für kurze Zeit, aber dabei
bricht die Spannung gewaltig ein (Innenwiderstand der Batterie).
Solche Wechselrichter haben, um die Batterie gegen Tiefentladung zu
schützen, eine untere Spannungsgrenze, bei der sie aussteigen. Selbige
wird innerhalb von Sekunden unterschritten sein.
Aus die Maus.
Ein Alter Sack schrieb:> Das wird sowieso nicht funktionieren, weil:>> 1260W Entnahme aus einer 12V Batterie wären ~100A Strich (Wirkungsgrad> mal vernachlässigt).>> Starterbatterien liefern zwar diese 100A für kurze Zeit, aber dabei> bricht die Spannung gewaltig ein (Innenwiderstand der Batterie).
Das stimmt so nur, wenn man es mit einer Batterie machen will. Real
wird man einen Pack aus mehreren Batterien verbauen. Die muß man dann
auch nicht parallel schalten, sondern kann sie auch in Reihe schalten.
Z.B. für 48V. In jedem Fall wird (und muß) sich der Strom pro Batterie
auf eine verträgliche Größe verringern. Daß es prinzipiell geht, kann
man an existierenden Inselsystemen sehen, die auch deutlich mehr
Leistung liefern können.
OK, direkt billig wird das nicht. Aber alternative Lösungen für das
Problem möchte der TE ja nicht hören.
wenn man mal nach 'senseo umbau wechselrichter' googelt, dann findet man
schnell einen Billig Umbau. Durch Einfügen einer Diode wird die
Heizleistung halbiert und es funktioniert mit billigen Wechselrichtern.
Aufheizen dauert dann natürlich etwa doppelt so lange.
Axel S. schrieb:> Das stimmt so nur, wenn man es mit einer Batterie machen will. Real> wird man einen Pack aus mehreren Batterien verbauen.
und dann ein 20W Solarpanelchen dran?
Schau mal, was er eingangs verlinkt hat.
Das ganze Unterfangen ist einfach nur lächerlich.
Kaffee und Kuchen schrieb:> Glaszylinder
Manche sagen "French Press" dazu oder auch "Stempelkanne" :-)
Ich mache meinen Kaffee schon seit Urzeiten auf diese Weise.
Natürlich mit selbstgeröstenem Kaffee.
Es gibt nichts besseres.
Und wenn ich "Kapseln" höre, dann zeige ich, wie schnell ich rennen kann
:-)
Kaffee schrieb:> Ja mit Steuerelektronik. Ist eine Nespresso
Mit Steuerelektronik hat das so seine Haken. So ein verdammter Mist. Ich
meine nicht das Gerät, sondern die damit verbundenen Empfindlichkeiten
des Gerätes. Wenn die Batterie einknickt und der Wechselrichter auch,
dann hat man sehr schnell Elektronikschrott und das war dann teurer
Kaffee im wahrsten Sinne des Wortes. Es löscht sich manchmal der
Speicher im Chip, wie bei einem anderen Post das beim Herd durch
Netzflimmern passierte. Die Spannungsversorgung der Steuerelektronik mag
den sinusäquivalenten Stromverlauf (der ist nicht sinusförmig, sondern
zweistufig oder trapezförmig) meistens auch nicht.
Karl D. schrieb:> als auch das Braten von unterschiedlichen Speisen, also auch Kaffee> unterschiedlichen Röstgrades, in der freier Natur sehr komfortabel> und unkompliziert zuläßt.
Wie schmeckt denn gebratener Kaffee so, oder meinst Du, man sollte
vor dem Trinken die Bohnen auch jedesmal frisch rösten?
Erwin D. schrieb:> Manche sagen "French Press" dazu oder auch "Stempelkanne" :-)>> Ich mache meinen Kaffee schon seit Urzeiten auf diese Weise.> Natürlich mit selbstgeröstenem Kaffee.> Es gibt nichts besseres.
Im Urlaub habe ich solche Kannen auch genutzt. Mich stört dabei
immer der Restanteil an Satz, der im Kaffee verbleibt. Wenn man
etwas mehr Platz und Zeit hat, ist m.E. papiergefilteter Kaffee,
möglichst mit kochenden Wasser aus dem "Teekessel", die best-
mögliche Zubereitungsart
Ich rate Dir an, all die Spielereien mit Solar einfach bleiben zu
lassen, und so ein Teil zu kaufen:
https://www.honda.de/industrial/products/generators/inverter/specifications.html#eu10i
Und ja: Sie sind abartig leise. So leise, dass man sie problemlos auch
an einem stillen Feiertag laufen lassen kann. Ich weiß ehrlichgesagt
nicht, wie Honda das schafft.
Und ganz ehrlich: Die 1000 Euro, die das kostet, ist unwesentlich teurer
als eine irgendwann mal funktionierende Lösung.
Zusätzlich hat man damit ein tolles Gerät, mit dem man überall mobil gut
arbeiten kann. Wir hatten an dem Teil eine dicke Schlagbohrmaschine in
Betrieb, die an dem Aggregat einwandfrei lief.
Hallo "Kaffee" nochmal...
Du siehst, es ist zwecklos. Nachdem bereits alles gesagt wurde, wieder
neue Priester, die predigen.
Vom "leckerem", von "überaus leckeren", alle haben sie's mit "lecken".
Phrasen werden gedroschen, von Hand sollst Du pressen, der x-te Versuch,
Dir die Kapseln auszureden. Sägespäne seien da drin...
Im Endeffekt wollen Dir unterbeschäftigte, eitle Gockel erzählen, dass
Du einfach keinen Geschmack hast.
Das Problem sind ja die Kapseln ;)
Jeder LKW-Fahrer wird dir klar machen, das eine normale Kaffeemaschine
an einer Fetten Autobatterie läuft. Aber wer sich die
Umweltverschmutzung leisten kann, und kein BIO-Dünger will, der kann
sich auch die nötige Technik kaufen das so eine Maschine ohne
Stromanschluss funktioniert.
Fette Solaranlage, jede Menge Batterien, guten Wandler, Steuerelektronik
und das war es.
Ich bin da altmodisch. Mit ist eine Falsche Cola aus ein 12 Volt
Kühlschrank lieber. ;)
Gruß
Pucki
Da der Thread sowieso schon kaputt ist und Typen wie er es einfach immer
wieder gesagt kriegen müssen
MaWin schrieb:> Viel bedenklicher ist, daß die Leute Kapselextrakte für Kaffee halten,> richtigen Kaffee nicht mögen und nicht merken, daß aus den Kapseln nur> künstliche Aromastoffe laufen
Viel bedenklicher ist das du (und so mancher anderer) sich in den
Lebensstiel und den Vorlieben von anderen einmischen.
Wenn ein Kapselkaffe lieber mag dann ist das einfach so, wenn einige
Kinder nicht mehr auf frische Früchte stehen, schade, es ist aber
einfach so - da hat niemand das Recht den Kindern und auch nicht den
Eltern einen Vorwurf zu machen.
Jeder muss letztendlich sein Leben leben und das soweit wie möglich
dermaßen gestallten wie es für ihn, und nicht mir, dir, Gretha, Donald
den Papst, den den Nachbarn... angenehm ist.
Und werden deine Rechte und Freiheiten eingeschränkt wenn der TO
Kapselkaffe trinkt, oder hypothetisch auf Amerikanische
Feinkostspezialitäten von Mac oder den King steht?
Nein! - Also ?!
Hennes
Hennes schrieb:> Wenn ein Kapselkaffe lieber mag dann ist das einfach so, wenn einige> Kinder nicht mehr auf frische Früchte stehen, schade,
Ja, irgendwann essen wir nur noch "Soylent"
(Jahr 2022 … die überleben wollen)
und finden das dann sogar noch toll...
> Jeder LKW-Fahrer wird dir klar machen, dass eine normale Kaffeemaschine> an einer fetten Autobatterie läuft.
Für Trucks bietet der Markt ein reichhaltiges Angebot an Gerätschaften,
die üblicherweise direkt am 24V-Bordnetz betrieben werden. Allerdings
mit recht geringer Anschlussleistung.
Zum Beispiel eine kleine Kaffeemaschine mit 300W oder ein Wasserkocher
(max. 0,6l) mit 500W.
Axel S. schrieb:> Gegenfrage: willst du eine Lösung für das Problem (Kaffee zubereiten> ohne Stromanschluß) oder willst du nur einen Tip, wie du auf dem Holzweg> weiter kommst, ohne dir die Beine zu brechen?
Da mir der Holzweg gefällt bitte auf diesem bleiben :-)
Ein Alter Sack schrieb:> Starterbatterien liefern zwar diese 100A für kurze Zeit, aber dabei> bricht die Spannung gewaltig ein (Innenwiderstand der Batterie).
Gute Starterbatterien liefern ~500A für 30s bevor ihre Spannung unter 9V
fällt. -> 250A für 60s aufheizen ist kein Problem zumal ich 2 Batterien
verwende.
Johannes S. schrieb:> wenn man mal nach 'senseo umbau wechselrichter' googelt, dann findet man> schnell einen Billig Umbau. Durch Einfügen einer Diode wird die> Heizleistung halbiert und es funktioniert mit billigen Wechselrichtern.> Aufheizen dauert dann natürlich etwa doppelt so lange.
Klingt interessant. Danke!
Ein Alter Sack schrieb:> und dann ein 20W Solarpanelchen dran?> Schau mal, was er eingangs verlinkt hat.>> Das ganze Unterfangen ist einfach nur lächerlich.
Das aufheizen benötigt ca. 20Wh und jeder weitere Kaffee ebenfalls.
Da ich ca. 2 mal die Woche (bei schönem Wetter) dort bin und 2-3 Tassen
Kaffee trinke ist es durchaus vertretbar.
Traurig, dass man in Camperforen von Leuten die nicht mal Ampere von
Amperestunden unterscheiden können wertvollere Beiträge bekommt als in
einem Elektronikforum.
Kaffee schrieb:> Das aufheizen benötigt ca. 20Wh und jeder weitere Kaffee ebenfalls.> Da ich ca. 2 mal die Woche (bei schönem Wetter) dort bin und 2-3 Tassen> Kaffee trinke ist es durchaus vertretbar.>> Traurig, dass man in Camperforen von Leuten die nicht mal Ampere von> Amperestunden unterscheiden können wertvollere Beiträge bekommt als in> einem Elektronikforum.
Mann, hast du eine Ahnung wieviel Leistung solch ein Panelchen wirklich
liefert? Natürlich nicht, noch nichteinmal einen Schimmer hast du.
Dieses von dir verlinkte Dingelchen wird gerademal den Eigenverbrauch
des Ladereglers erzeugen können und das auch nur bei wolkenlosem Himmel
um die Mittagszeit.
Aber gut, zieh dein Ding durch, wer die Erfahrungen anderer nicht gelten
lässt, muss eben seine eigenen machen.
Du fragst hier nicht nach Rat, du suchst nur Bestätigung für dein
sinnloses Unterfangen.
Das hast du nicht bekommen, jetzt wertest du das gesamte Forum ab.
Du hast mein Mitleid.
Ein Alter Sack schrieb:> Das wird sowieso nicht funktionieren, weil:>> 1260W Entnahme aus einer 12V Batterie wären ~100A Strich (Wirkungsgrad> mal vernachlässigt).>> Starterbatterien liefern zwar diese 100A für kurze Zeit, aber dabei> bricht die Spannung gewaltig ein (Innenwiderstand der Batterie).>> Solche Wechselrichter haben, um die Batterie gegen Tiefentladung zu> schützen, eine untere Spannungsgrenze, bei der sie aussteigen. Selbige> wird innerhalb von Sekunden unterschritten sein.
Was eine gequirlte Schei***. Billige gebrauchte 68Ah Starterbatterien
ausm BMW E38 liefern problemlos 150A für mehrere Minuten ohne unter 10V
einzubrechen. Und solange man sie nicht mehr als zur Hälfte leert auch
mehr als 20 Zyklen. Sagt die Praxis, mehrfach ausprobiert. Und besagte
preiswerte Wechselrichter schalten bei 9V ab. Auch das ausprobiert.
Fazit: komm mal von deinem Elfenbeinturm runter und gugg dir die Praxis
an.
Was der OP da vorhat wird (einigermassen gescheite Batterien
vorausgesetzt) problemlos funktionieren, so die Solarzelle genug Bumms
hat um Selbstentladung UND Verbrauch zu stemmen im Mittel. Einziges
Problem meiner meinung nach sind die grottenschlechten
(Kondensator-)Netzteile in den Billig-Kaffeemaschienen die einem das
Trapez/die unsaubere Spannung der billigen Umrichter übelnehmen.
Wenn der op es sich zutraut das NT in der Kaffeemaschine umzubauen auf
ein kleines SNT wird das so funktionieren, been there done that.
(Allerdings mit 2*100W Panel aufm Dach und gleich für Beleuchtung und
anderen Kram mit.)
Alexander K. schrieb:> Mit ist eine Falsche Cola aus ein 12 Volt
Womit? Und warum keine richtige? Was heisst "aus ein 12 Volt"?
Warum liest keiner das eben Geschriebene vor dem Absenden?
Da rollen sich mir die Fussnägel auf!
Hugo H. schrieb:> https://basba.de/solar-inselanlage-1500w-ac-230v.html
Eine gute 250Ah Akku schafft die 1.3kW für die Kaffeemaschine bis
herunter zu 30% der Restkapazität. Bei älteren Akkus wirst Du ggf. auf
zwei zurückgreifen.
Ein 50Ah Akku hätte rund 500Wh (Golf, Polo, Corsa, usw.).
1 Liter Wasser zum kochen zu bringen benötigt 100Wh.
Bei dem Link von Hugo ist ein Sinuswandler dabei. Sowas wird für eine
nicht so kleine Anzahl an solche Maschinchen benötigt.
Kaffee schrieb:> Traurig, dass man in Camperforen von Leuten ... wertvollere Beiträge bekommtDieter schrieb:> Mit Steuerelektronik hat das so seine Haken. So ein verdammter Mist.> Ich meine nicht das Gerät, sondern die damit verbundenen Empfindlichkeiten
Das ist auch kein Wunder, denn unter den Campern spricht sich das sehr
schnell herum, welche Kaffeemaschinen (Typ und Marke) an welchen
Wandlern kaputt gegangen sind. Aus Schaden wird man klug, lautet das
Sprichwort. Das Kaffeedesaster ist bisher jedem Camper lebenslang im
Kopf hängengeblieben, dem das passiert ist. Das ist so einschneidend,
dass ich schon mehrfach gehört habe von Bekannten mit Eltern, die wegen
Demenz oft ihre Kinder und Frau nicht mehr erkennen, diese Geschichte
immer noch drauf haben und die einzige Möglichkeit zum Wiederanknüpfen
wäre an die Erinnerungen.
Beim Campen möchten die Meisten von Alltag auch Abstand nehmen. Daher
neigen gerade die Elektrotechniker dazu mit möglichst wenig
Elektrotechnik beim Campen auszukommen. Das solltest Du mittlerweile
mitbekommen haben.
Kaffee schrieb:> Ja. Die Leute haben wohl zu viel Zeit für sinnlose Beiträge. Liegt wohl> an Corona.
Ich gebe zu, durch das Corona habe ich aktuell zu viel Zeit. ;)
Gruß
Pucki
Interessanter wäre: Gibst Du auch zu, dass Dein obiger Beitrag sinnlos
war?
- Fragesteller hat schon eine Kapselmaschine, ein Gartenhaus auch, dafür
keinen LKW.
- Das Herunterbeten eines "reichaltigen Warensortiments" ist
überflüssig.
- Von "Cola" ist und war nie die Rede.
- Von Kühlung derselben auch nicht.
Du suchst Anschluss...
Was habt ihr denn für Probleme?
erste Einlassung
.... Am liebsten hätten wir eine (Kapselmaschine)
Wer nichts hat der hätte gern.
zweite Einlassung
... Einzige alternative wäre eine Handpresso...
(allerdings nur Espresso ...)
----
Gönn dir halt ggf. eine gscheite und du machst sogar auch Tee damit.
Mich koste die Tasse ~250ml lt. PMB-2 ca 0,065KWh
Gelegentlich u. für eine Person ist das null Problem,
fummelig ist das aber.
have fun
Kaffee schrieb:> Traurig, dass man in Camperforen von Leuten die nicht mal Ampere von> Amperestunden unterscheiden können wertvollere Beiträge bekommt als in> einem Elektronikforum.
Die Beitraege dort sind nur fuer Dich wertvoller und das nur weil sie
Dir besser in den Kram passen.
Fachlich sind die definitiv nicht wertvoller.
wendelsberg
Kaffee schrieb:> Aus Fernost werden komplette Sets zu unglaublichen Preisen angeboten.> Ebay-Artikel Nr. 233572810493> Laut Angaben soll der ja 1500W dauerhaft können..
Praktisch identische Wechselrichter (bis auf kleine Details wie
Branding-Beschriftung) bieten Ausgang: 230 V~ ±10% (modifizierter Sinus;
2 Schutzkontakt-Steckdosen).
Da ist das Risiko, dass die Kaffeemaschinenelektronik sich
verabschiedet. Dem Heizstab im Gerät würde das gar nichts ausmachen.
https://www.spannungswandler-test.de/wissen/modifizierte-sinusspannung-oder-reine-sinusspannung/
Da steht ganz klar in der Tabelle reiner Sinus erforderlich.
https://spannungswandler.info/ratgeber-den-richtigen-spannungswandler-auswaehlen/
Typischerweise haben Bild- und Ton-Geräte (z.B. Fernseher) bzw. sensible
Elektronik (z.B. in modernen Kaffeemaschinen) ihre Probleme mit dieser
Wellenform. Hier wird oft ein „reiner Sinus“ benötigt.
Also damit hat sich das günstige Angebot erledigt.
Ein Alter Sack schrieb:> und dann ein 20W Solarpanelchen dran?> Schau mal, was er eingangs verlinkt hat.>> Das ganze Unterfangen ist einfach nur lächerlich.
Jepp, zumal die "Autobatterien" die er gratis kriegt wahrscheinlich alte
defekte sind. Da bei den Starterakkus immer mehr Material gespart wird,
sind mir die letzten 3 so verreckt, dass sie kaum noch Strom lieferten,
weil eine Zelle durch Plattenabbruch taub wurde. Mehr als 10-20A geht da
nicht mehr.
Kaffee schrieb:> Die Autobatterien bekomme ich hald gratis.
Man muss sich das mal in Ruhe vostellen: Um Kaffee zu kochen mehrere 12V
Bleiakkus, ein oder mehrere Solarzellen und einen Wechselrichter.
Andere nehmen einen kleinen Campingkocher (mit dem man auch Tee kochen
oder sich eine kleine Mahlzeit zubereiten kann) und entweder einen
kleinen ital. Espressokocher oder einen einfachen Filterhalter oder auch
eine Fench Press.
Man kann auch aus einem Espresso einen "Cafe Americano" machen, das
schmeckt meist besser als ein "normaler Kaffee" aus einer
Espressomaschine weil weniger Bitterstoffe gelöst werden.
und gut gemachter Filter Kaffee wird inzwischen sogar wieder von den
Kaffee-Barristas gehypt, weil ordentlich gemacht sein ganz eigenes gutes
Aroma hat.
Im Gegensatz zu den Kapseln, die schmecken nur nach von der Industrie
verwerteten Resten und nach künstlichen Aromen.
Kaffee schrieb:> Ja. Die Leute haben wohl zu viel Zeit für sinnlose Beiträge. Liegt wohl> an Corona.
Das ist eher Dein Part.
Wenn Du etwas vernünftiges haben willst - dazu habe ich Dir einen Link
eingestellt. Du willst aber "billig" mit Solarstrom an Deine Tassen
Kapsel-Kaffee kommen - das wird nichts. Alternativen wurden Dir
vorgeschlagen.
Ja, Vorheriges zu lesen, ist schon schwer...
Fragesteller hat längst geschrieben, woher er die Autobatterien bekommt.
Und in welchem Zustand die sind.
Orakeln überflüssig!
Es folgt die 256te "wissenschaftliche" Abhandlung über den eigenen,
individuell empfundenen Kaffeegeschmack, der gefälligst normativ und
allgemeinverbindlich für die Anderen zu sein hat, basta!
Teegenuss wurde - ganz hilfreich - auch schon angeregt!
Bedenkenträgertum:"Bitterstoffe"...
Geilheitsgequatsche um "den" richtigen Geschmack:" ...inzwischen wieder
von den Kaffee-barristas gehypten..."
Mann, ohh mann... pass' bloss auf, "Kaffee", dass sie nicht noch
persönlich bei Dir einfallen, die
"Geschmacks-Barristas". Sie werden sich selbst einladen, sich selbst
Einlass gewähren, bei Dir im Gartenhaus. Leise werden sie Dich
verwünschen, wenn Du Kapselkaffee trinken wirst. Dass das "gar nicht
gehe" werden sie mäkeln, und wo sie ihre mitgebrachten Gaskocher
aufstellen sollen. "dürfen" werden sie dabei nicht sagen... Sag dann
besser "draussen, im Freien", denn Gas und billig und alt, dann lieber
nicht in geschlossenen Räumen. Kohlenmonoxid, offene Flamme und - ganz
neudeutsch - die exorbitanten Stickoxidwerte in der Raumluft bei
Gasherden, auch im Kleinen... sagst Du dann einfach. Hoffentlich regnets
dabei dann "draussen", aber so richtig! Da macht doch Tee(!)kochen mit
Gas gleich noch vielmehr Spass!
Hugo H. schrieb:> https://basba.de/solar-inselanlage-1500w-ac-230v.html
Es zeugt schon von totaler Ahnungslosigkeit einen solchen Link zu
posten.
Da wird vollmundig eine 1500W-Anlage angepriesen und das mit zwei
Solarpanel von je 160W.
Wer sich durch solche Angebote angesprochen fühlt, kann von Solartechnik
keinen blassen Schimmer haben.
Klar wird hier einem schwachen Panel ein potenter Wechselrichter
beigelegt und dessen Spitzenleistung als Anlagenleistung ausgewiesen.
Es finden sich immerwieder Dumme die das glauben.
Ein Alter Sack schrieb:> Da wird vollmundig eine 1500W-Anlage angepriesen und das mit zwei> Solarpanel von je 160W.
Die sind wenigstens eine Kleinigkeit besser (nicht viel besser, aber
immerhin) als die eingangs vom TO verlinkten 20W-Module.
Erwin D. schrieb:> Die sind wenigstens eine Kleinigkeit besser (nicht viel besser, aber> immerhin) als die eingangs vom TO verlinkten 20W-Module.
Jo klar, aber so wie sich der TO hier darstellt, ist er ein
Korinthenkacker der meint, er könne es mit Pipi-Kram bewerkstelligen.
Ein Alter Sack schrieb:> er könne es mit Pipi-Kram bewerkstelligen.
Okay, dann soll er uns aber später berichten, wie viele Kaffees er mit
den 20W-Modulen schon gekocht hat... ;-)
Dann trink doch in Ruhe einen Mokka und warte ab, bis der TO seine
fertige Anlage vorstellt. Statt Kapsel-Maschine würde ich besser
Siebträger-Maschine wählen. Die gibt es auch ohne umfangreiche
Elektronik.
Das Starterbatterien nicht der Idealfall für Solaranlagen sind wurde
bereits schon erkannt. Frage ist eher, wie oft er Kaffee brühen darf bis
seine 100Ah bei wieder ausreichend voll geladen sind. 10A 14h?
Martin S. schrieb:> Wer 1000 Euro für so eine Popelanlage anstatt für den Honda Inverter> Generator ausgibt, hat eh seine Prioritäten falsch gesetzt.
Solar stinkt nicht im Gegensatz zum Generator.
Martin S. schrieb:> Hugo H. schrieb:>> https://basba.de/solar-inselanlage-1500w-ac-230v.html>> Wer 1000 Euro für so eine Popelanlage anstatt für den Honda Inverter> Generator ausgibt, hat eh seine Prioritäten falsch gesetzt.
Na ja. Wenn man 1260W entnehmen will, dann wird man mit dem Honda-Teil
eher nicht glücklich werden. Denn es liefert nur 900W nominal und 1000W
Spitze. Abgesehen davon ist man nur mit Solar wirklich autark. Der Honda
braucht Sprit. Und er stinkt. Und "leise" ist auch relativ.
Ein Alter Sack schrieb:> Da wird vollmundig eine 1500W-Anlage angepriesen und das mit zwei> Solarpanel von je 160W.> Wer sich durch solche Angebote angesprochen fühlt, kann von Solartechnik> keinen blassen Schimmer haben.
Ich würde mal sagen, daß du hier Ahnungslosigkeit demonstrierst. Eine
"1500W Anlage" muß oder soll mitnichten 1500W rund um die Uhr liefern.
Die 1500W sind die Leistung, die der Wechselrichter liefern kann.
Großartige Reserven für kurzfristige Leistungsspitzen kann man bei einem
Wechselrichter nicht erwarten. Bzw. wenn, dann nur wirklich
kurzfristig, für einige wenige Perioden der 230V Wechselspannung. Z.B.
um die Zwischenkreiselkos angeschlossener Verbraucher aufzuladen.
Die 1500W kommen dann im wesentlichen aus dem Akku. Die mittlere
Dauerleistung muß deutlich geringer sein. Mit ca. 300W Solarleistung bei
angenommenen 8h Sonne am Tag dann eben 100W. Damit kann man eine Menge
anfangen. Einen Kühlschrank im Dauerbetrieb etwa, zuzüglich etwas Licht
und einmal am Tag für eine Viertelstunde die Kaffeemaschine.
Wer etwas anderes erwartet, hat die Specs nicht verstanden.
Axel S. schrieb:> Mit ca. 300W Solarleistung bei angenommenen 8h Sonne> am Tag dann eben 100W.
Letzteres sind Wh.
Mit maximal 1000W/m^2 Solarleistung auf eine nicht mit Motor
nachgefuehrte Solarflaeche, nicht zu 100% optimal ausgerichtet, ergibt
sich ca. 30% als Durchschnittwert ueber 8h Sonne gemittelt. Entspraeche
den 300W.
Eine 20W Solarzelle liefert demnach:
20W*0.3*8h=48Wh.
Optimal ausgerichtet mit MPP Lader wuerden bis zu maximal 100Wh drin
sein.
Kaffee schrieb:> Danke mal für die vielen Antworten.>> Filterkaffe und auch den Campingkaffee über dem Gasbrenner habe ich> beide schon probiert und keiner konnte mich überzeugen.>> Einzige alternative wäre eine Handpresso (allerdings nur Espresso und> dauert recht lange wenn man 3 Kaffee haben möchte..).
Dann käme vielleicht ein Percolator in Frage. Google hilft; bei Tchibo
ist er halbwegs brauchbar beschrieben.
wendelsberg schrieb:> Den Einwand verstehe ich nicht, wie sollte sich das auf die Darstellung> der Kurvenform auswirken?
Wenn die Elektroden nicht richtig kalibriert sind, kann es zu
Fehldarstellungen kommen und die Kurvenform vielleicht verzerrt
dargestellt werden. Moderne Oszilloskope haben z.B. einen Anschluss zum
Kalibrieren der Elektroden.
Axel S. schrieb:> Die 1500W kommen dann im wesentlichen aus dem Akku. Die mittlere> Dauerleistung muß deutlich geringer sein. Mit ca. 300W Solarleistung
Diese Rechnung kann ich nicht verstehen. Braucht man jetzt einen 1500
Watt-Wechselrichter, um 300 Watt Dauerstrom zu beziehen? Finde ich etwas
megaschlecht vom Wirkungsgrad her.
oszi40 schrieb:> Solar stinkt nicht im Gegensatz zum Generator.
Was ist mit einem Gasgenerator? Da kommt dann nur CO2 raus und keine
Stinkoxide. C3H8 - O2 ---> H2O + CO2 und das stinkt nicht.
Hennes schrieb:> Wenn ein Kapselkaffe lieber mag dann ist das einfach so, wenn einige> Kinder nicht mehr auf frische Früchte stehen, schade, es ist aber> einfach so
Die Kinder, die kein Obst mögen, bekamen bisher nichts anderes
vorgesetzt als das, was in unseren Supermärkten als Obst verkauft wurde.
Das wird aber durch die Bank unreif geerntet und enthält daher jede
Menge Allergene und sonstige Stoffe, damit in der Natur kein Lebewesen
dieses Obst ankaut und dem Baum daher wegnimmt bevor der Samen reif ist.
Erst reifes Obst wird essbar, dann hätte aber der Obstbauer zu viele
Verluste weil die Vögel etc. sich über seine Bäume hermachen, bzw. weil
es auf dem Transportweg vergammelt.
Wir Menschen bekommen nur das Obst, dass nichtmal hungrige Tiere essen
mögen, und sind so dumm, es nicht nur für essbar zu halten, sondern
wollen es auch noch in unsere Kinder reinstopfen als angeblich gesund.
Dabei ist es z.B. allergieauslösend, sauer, bitter oder einfach nur
strohig. Die Kinder, die das ablehnen, haben trotz mangelnder Erfahrung
einfach nur recht, eine gute Intuition.
Wer ein Mal reifes Obst gegessen hat, greift nie mehr zu unseren
Supermarktmüll. Dafür braucht er aber zumindest einen eigenen Garten,
und für Südfrüchte den auch noch woanders.
Und so ähnlich ist es beim Kaffee und Tee. Wer mit Jakobs Dröhnung oder
Teekanne Beutel aufgewachsen ist, hat keine Ahnung, wie Kaffee und Tee
eigentlich schmecken müsste, dass der auch lecker sein kann.
Kein Wunder, dass so einer dann Kaffekapselextrakt für Kaffee hält und
glaubt das künstliche Aroma wäre Kaffee. Dabei sagt mir ein Nestle
Mitarbeiter, er würde nie das Zeug essen, das seine Firma verkauft, denn
er weiss wie es hergestellt wird.
Ich habe auch so eine Odyssee hinter mir, es hat jahrzehnte gedauert bis
ich auf leckere Sorten und Zubereitung stiess und endlich weiss, wie Tee
und Kaffee (und Pfirsiche, Huhn, Joghurt, Brot, Käse, Ketchup, ...) in
Wirklichkeit schmecken.
Lichtjahre von dem Müll entfernt den unsere Industrie in unseren Mägen
verklappt.
Leider muss ich daher viel selber machen, vom Speiseeis über Ketchup zum
Brot und gestern Waldmeistersirup. Ich würde lieber ehrliche Produkte
fertig kaufen, aber z.B. beim Ketchup kosten dann 250ml 5.95€, da mach
ich ihn lieber für 60ct selber.
Walther Müller schrieb:> wendelsberg schrieb:>> Den Einwand verstehe ich nicht, wie sollte sich das auf die Darstellung>> der Kurvenform auswirken?>> Wenn die Elektroden nicht richtig kalibriert sind, kann es zu> Fehldarstellungen kommen und die Kurvenform vielleicht verzerrt> dargestellt werden. Moderne Oszilloskope haben z.B. einen Anschluss zum> Kalibrieren der Elektroden.
Kalibrieren der Elektroden????????
wendelsberg
Walther Müller schrieb:> wendelsberg schrieb:>> Den Einwand verstehe ich nicht, wie sollte sich das auf die Darstellung>> der Kurvenform auswirken?>> Wenn die Elektroden nicht richtig kalibriert sind, kann es zu> Fehldarstellungen kommen und die Kurvenform vielleicht verzerrt> dargestellt werden. Moderne Oszilloskope haben z.B. einen Anschluss> zum Kalibrieren der Elektroden.>
MIG- oder MAG-Oszilloskope?
Walther Müller schrieb:> wendelsberg schrieb:>> Den Einwand verstehe ich nicht, wie sollte sich das auf die Darstellung>> der Kurvenform auswirken?>> Wenn die Elektroden nicht richtig kalibriert sind, kann es zu> Fehldarstellungen kommen und die Kurvenform vielleicht verzerrt> dargestellt werden. Moderne Oszilloskope haben z.B. einen Anschluss zum> Kalibrieren der Elektroden.
Was sollen denn Elektroden sein?
Kalibrierungsausgänge haben auch alte Ozilloskope, u.a. auch mein Hameg.
Aber das man mir unterstellt, ich wüsste nicht, wie man Tastköpfe
frequenzkompensiert, ist schon frech.
Und auch, das es eine Rolle bei einem 50Hz Sinus spielen könnte, zeigt
von zumindest Korinthenkackerei.
wendelsberg schrieb:> Kalibrieren der Elektroden????????Matthias S. schrieb:> Was sollen denn Elektroden sein?
Bei Deinem alten Gerät hast Du sicherlich eine Röhre. An die Röhre sind
die Elektroden angeschlossen, die über Elektronik weiter zu den
Anschlüssen der Tastköpfe gehen.
Matthias S. schrieb:> Aber das man mir unterstellt, ich wüsste nicht, wie man Tastköpfe> frequenzkompensiert, ist schon frech.
Wer hat das behauptet? Ich nicht. Vielleicht war Dir eben nur nicht
bewusst, dass Du auch noch Röhren hast, die mit Elektroden berbunden
sind. Bei modernen digitalen Geräten würdest Du so stattdessen den
Analogdigitalumsetzer kalibrieren. Aber Deine alte Technik scheint ja
noch zu funktionieren ...
Walther Müller schrieb:> Bei Deinem alten Gerät hast Du sicherlich eine Röhre. An die Röhre sind> die Elektroden angeschlossen, die über Elektronik weiter zu den> Anschlüssen der Tastköpfe gehen.
Ach du meine Nase, du meinst also die Ablenkplatten. Da muss man erstmal
drauf kommen. Und die 'Elektronik' heisst im Allgemeinen Y-Verstärker.
Walther Müller schrieb:> Aber Deine alte Technik scheint ja> noch zu funktionieren ...
Da kannst du drauf wetten.
Walther Müller schrieb:> wendelsberg schrieb:>> Kalibrieren der Elektroden????????>> Matthias S. schrieb:>> Was sollen denn Elektroden sein?
.
> Bei Deinem alten Gerät hast Du sicherlich eine Röhre. An die Röhre sind> die Elektroden angeschlossen, die über Elektronik weiter zu den> Anschlüssen der Tastköpfe gehen.
.
> Matthias S. schrieb:>> Aber das man mir unterstellt, ich wüsste nicht, wie man Tastköpfe>> frequenzkompensiert, ist schon frech.
.
> Wer hat das behauptet? Ich nicht. Vielleicht war Dir eben nur nicht> bewusst, dass Du auch noch Röhren hast, die mit Elektroden berbunden> sind. Bei modernen digitalen Geräten würdest Du so stattdessen den> Analogdigitalumsetzer kalibrieren. Aber Deine alte Technik scheint ja> noch zu funktionieren ...
Dann kalibrier mal schön deine AD-Wandler. Die alten Herren drehen
solange am Var-C ihrer Tasköpfe, bis das Ref-Rechteck auch so
dargestellt wird. Mein HM203 hab ich 1982 gekauft. Solange werden die
neuen Dinger kaum halten.
Dieter schrieb:> Eine 20W Solarzelle liefert demnach:> 20W*0.3*8h=48Wh.
Darf dann nur auf den Knopf gerückt werden wenn Schönwetter vorhergesagt
KFZ-Starterbatt. keine Chance spätestens im Herbst geht die ein die kann
man höchsten `aufbrauchen' die sind zu groß
Becher Wasser, ca 250ml
Kaffee, Tee, Suppe sogar kleine Füß u. Ätzbäder wären drin!
Espressomschine o. Einsatz ~ 0,034 KWh 850W ca 350-400ml Vol. ca
2Min.
Wasserkocher neu :) ~ 0,045 KWh 2000W Fassungver. ca 1,5l ca 1,5
Dampf@Arbeit
Kaffee in Espr. ~ 0,065 KWh wenig Druck
Espresso stark ~ 0,075 KWh Hochdruck
Mit der passenden Batterie könnte das -aber auch nur dies- schon gehen
z.B. Enersys Genesis EP hoher Strom wirklich niedrige Selbstentladung
Kost aber schon mehr als das billige solarset und die Sonne müßte auch
min. 6-7 Stunden scheinen das auszugleichen wenn da max 1A vom Panel
kommen. Das minimum z.B. 13Ah G13EP für ~100EUR voelkner wäre zwar etwas
knapp aber in der Lage 5min ~70A zu liefern das führt zu einer ca 50%
entladung damit liese sich das Spiel nach DB bestenfalls ca 700mal
wiederholen. macht günstigstenfalls optimistische ~30ct die Tasse. Fehlt
halt noch das Mopped ;)
---
eben noch getestet
1L im kalten Wasserkocher 2KW ~ 0,110KWh jetzt nicht wirklich
unerwartet
++++++++++++++++++
> zum Kalibrieren der Elektroden.>
MIG- oder MAG-Oszilloskope?
Cooool Schutzgasoszis
Dieter schrieb:> Axel S. schrieb:>> Mit ca. 300W Solarleistung bei angenommenen 8h Sonne>> am Tag dann eben 100W.> Letzteres sind Wh.
Das sind schon Watt. Ich sprach von der mittleren Dauerleistung. Wenn
ich für 8 Stunden am Tag 300W reinbekomme (und die anderen 16 Stunden
nix) dann ist die mittlere Leistung 100W.
Ob die Solarzellen jetzt wirklich 300W bringen oder nicht, mag ich
nicht beurteilen. Ich habe es einfach mal als Basis für die Rechnung
angenommen.
Kaffee schrieb:> Klar. Bin Entwickler im Bereich Leistungselektronik >100kW
Boah, und dann lässt du dich von Billig-Ramsch aus Fernost ködern und
willst 1260 Watt aus Schrott-Batterien ziehen? Das Ganze noch aus einem
besseren 10W Solarpanel? KRASS !
> Schade was aus diesem Forum geworden ist.
Schade was aus den Entwicklern geworden ist.
Ein Schuss Pulver wäre pure Verschwendung.
Walther Müller schrieb:> Axel S. schrieb:>> Die 1500W kommen dann im wesentlichen aus dem Akku. Die mittlere>> Dauerleistung muß deutlich geringer sein. Mit ca. 300W Solarleistung>> Diese Rechnung kann ich nicht verstehen. Braucht man jetzt einen 1500> Watt-Wechselrichter, um 300 Watt Dauerstrom zu beziehen?
Nein. Man braucht den 1500W Wechselrichter, wenn man 1500W elektrische
Leistung beziehen will. Auch dann, wenn das nicht die Dauerleitung ist,
sondern nur mal für ein paar Minuten gebraucht wird. Z.B. eben für eine
Kaffeemaschine, die mit 1260W spezifiziert ist.
Man muß dann aber keine Solarzellen vorhalten, die im Tagesmittel(!)
jene 1500W liefern können. Die Solarzellen müssen nur die mittlere
Leistung liefern können. Wenn die Kaffeemaschine nur 15 Minuten am Tag
gebraucht wird, dann sind das 315Wh. Wenn wir mit 3 Stunden Sonnenschein
rechnen, dann reichen sogar 100W (reale, nicht Peak) Solarleistung
dafür. OK, ein bißchen mehr, weil die Wirkungsgrade nicht 100% sind.
Walther Müller schrieb:>> Ach du meine Nase, du meinst also die Ablenkplatten. Da muss man erstmal>> drauf kommen.
Ja, heutzutage ist man durch die ganze Digitaltis
viel zu sehr abgelenkt...
Ein Alter Sack schrieb:> Erwin D. schrieb:>> Die sind wenigstens eine Kleinigkeit besser (nicht viel besser, aber>> immerhin) als die eingangs vom TO verlinkten 20W-Module.>> Jo klar, aber so wie sich der TO hier darstellt, ist er ein> Korinthenkacker der meint, er könne es mit Pipi-Kram bewerkstelligen.
ICh sehe beim op klar eine Ansage daß er im schnitt einmal die woche ein
oder 2 Kaffee kochen will... Je nach Selbstentladung der Akkus schaffen
das selbst die 20W Module. ICh persönlich würde eher 1-2 100W module
nehmen, eben weil Bleiakkus alles andere als ideale Speicher sind, aber
Prinzipiell ist das durchaus machbar.
Und wenn er wie gesagt Starterbatterien aus Unfallwagen bekommt die
quasi neuwertig sind stellt er halt vier hin statt 2 (um Tiefentladung
zu vermeiden, das mögen Starterbatterien gar nicht) und alles is in
Butter (mit etwas größeren Modulen für die Selbstentladung)
Korinthenkacker sind eher die die alles madig machen was nach ihrem
Verständnis nicht gehen kann ohne es mal ausprobiert zu haben.
Rudi P. schrieb:> Kaffee schrieb:>> Klar. Bin Entwickler im Bereich Leistungselektronik >100kW>> Boah, und dann lässt du dich von Billig-Ramsch aus Fernost ködern und> willst 1260 Watt aus Schrott-Batterien ziehen? Das Ganze noch aus einem> besseren 10W Solarpanel? KRASS !>>> Schade was aus diesem Forum geworden ist.>> Schade was aus den Entwicklern geworden ist.> Ein Schuss Pulver wäre pure Verschwendung.
Eine solche Aussage von jemandem der glaubt, dass man nicht 75A aus
einer Starterbatterie ziehen kann.
Wieso billig-Ramsch? Für Leistungselektronik aus Fernost ohne EMF
Zertifikate und modifiziertem Sinus sind 50€ durchaus angemessen.
Michael B. schrieb:> Und wenn er wie gesagt Starterbatterien aus Unfallwagen bekommt die> quasi neuwertig sind stellt er halt vier hin statt 2 (um Tiefentladung> zu vermeiden, das mögen Starterbatterien gar nicht) und alles is in> Butter (mit etwas größeren Modulen für die Selbstentladung)
Danke.
Ich denke wenn ich 2 90Ah Batterien nimm, werden diese kaum Tiefentladen
mit den paar Kaffee. Solarzellen kann ich ja auch eine Größere nehmen.
Darum bin ich ja hier im Forum.
MaWin schrieb:> Hennes schrieb:>> Wenn ein Kapselkaffe lieber mag dann ist das einfach so, wenn einige>> Kinder nicht mehr auf frische Früchte stehen, schade, es ist aber>> einfach so>> Die Kinder, die kein Obst mögen, bekamen bisher nichts anderes> vorgesetzt als das, was in unseren Supermärkten als Obst verkauft wurde.>> Wer ein Mal reifes Obst gegessen hat, greift nie mehr zu unseren> Supermarktmüll. Dafür braucht er aber zumindest einen eigenen Garten,> und für Südfrüchte den auch noch woanders.>
Das entspricht exakt meinen Erfahrungen.
Und dann gibt es noch die Zeitgenossen, die im Februar frische Erdbeeren
zu kaufen für völlig normal halten.
> Und so ähnlich ist es beim Kaffee und Tee. Wer mit Jakobs Dröhnung oder> Teekanne Beutel aufgewachsen ist, hat keine Ahnung, wie Kaffee und Tee> eigentlich schmecken müsste, dass der auch lecker sein kann.>
Was erwartest Du von Leuten, die kaum ahnen, dass Kaffee nicht in
Pulverform wächst und im Kapseln gefangen wird? Früher (rtm) konnte man
zu zovilen Preisen Bohnenkaffee kaufen, den man selber mahlen konnte,
wenn man das nicht den Händler erledigen lassen wollte. Wee
schmackhaften Kaffee wollte, der hat selbst gemahlen und zwar nicht mit
einem dieser schnelldrehenden Schlagmessergeräte, sondern von Hand mit
Kurbel und Mahlwerk. Vorteil: der Kaffee wurde nicht so stark erwärmt,
und man konnte den Mahlgrad auf die Zubereitungsform abstimmen.
Wer das nicht weiß, kann jahrelang mit diversen Kaffeesorten und
Kaffeemaschin experimentiere , bis zufällig erwas ihm Gefälliges
herauskommt.
Es ist daher nicht weiter erstaunlich, wenn hier die Kapselmethode
aufgrund ihrer scheinbaren Überlegenheit präferiert wird.
Man könnte natürlich auch mal auf die Idee kommen, das Wasser von zu
Hause mitzubringen; vielleicht hat das beim Campen verfügbare nur eine
andere Mineralienlast.
Kaffee schrieb:> Danke.> Ich denke wenn ich 2 90Ah Batterien nimm, werden diese kaum Tiefentladen> mit den paar Kaffee. Solarzellen kann ich ja auch eine Größere nehmen.> Darum bin ich ja hier im Forum.
Wenn du die Solarfläche vergrößerst und die Teile im Float betreibst
passiert was anderes was dir den Spaß verdirbt Anodenkorossion ist auch
nicht besser und die Umgebungstemperatur ist speziel im Float nicht zu
vernachlässigen wenn das mal länger auf die 40° im Schatten zu geht
zudem ohne temp. kompensation reduziert das die mögliche Nutzungsdauer
drastisch. Das funktioniert schon aber erwarte keine Wunder in der
Laufzeit. Wenn du ordentlich Strom ziehst den die zwar liefern können
kriegst du sie eben nur langsam geladen und anschliesend bei nicht oder
wenig Nutzung gammeln sie vor sich hin.
---
Man kann Problemlos Starterbatt. per Erhaltungsladung über den Winter
bringen aber das ist dient auch nur dem Zweck Lebenszeit zu schinden
unterm Strich fällt die Gesamtgebrauchsdauer niedriger aus als im
Normalbetrieb. Niemand käme auf die Idee die in z.B. einer USV zu
verwenden wo sie auf ihren Einsatz warten, das ist ja hier auch nichts
anderes wenn einmal in der Woche der Kaffeenotstand ausbricht ;)
Die sind zu Groß und vom falschen Typ.
Wenns die für Umme gibt dann geht das nat. Neu zu kaufen
rausgeschmissenes Geld mehr als zwei Jahre schaffen die nicht.
Berichte halt ggf. was daraus wurde ;)
Axel S. schrieb:> Wenn> ich für 8 Stunden am Tag 300W reinbekomme (und die anderen 16 Stunden> nix) dann ist die mittlere Leistung 100W.
Mit einer solchen "unglücklichen" definierten Größenangabe, kann ein
Fragender in der Regel nicht viel anfangen.
Kaffee schrieb:> Ich denke wenn ich 2 90Ah Batterien nimm,
Wenn der Akku gut geladen und noch nicht zu sehr altersmüde wäre, könnte
es mit einer bereits klappen. Zwei ist vernünftig, wenn es mehr wie zwei
werden sollen.
Kaffee schrieb:> Solarzellen kann ich ja auch eine Größere nehmen.
Das ist eine sinnvolle Entscheidung. Bekannte haben auch ein 20W Panel
an einer 70Ah Batterie in einer Gartenhütte und finden das zu knapp
bemessen.
Kaffee schrieb:> modifiziertem Sinus sind 50€ durchaus angemessen
Übrigens daraus entnehmen wir, dass Du die beiden Links des Beitrages
vom 30.04.2020 18:25 nicht richtig angesehen hast.
Kaffee schrieb:> Schade was aus diesem Forum geworden ist. War selber für lange> Zeit hier angemeldet und habe unzählige Fragen beantwortet.
1) Auf der einen Seite gibt es zwar auch Antworten, wie von ... vergeht
es einem ganz schnell.
2) Aber die Betriebsblindheit sieht nicht, dass auch die TO in dem Forum
im Vergleich zur früheren Qualität sogar viel mehr nachgelassen haben.
Diese lesen solche Angaben wie z.B. 30.04.2020 18:25 nicht gemacht
wurden, weil sie fühlen, dass das da belegt sein könnte, was sie nicht
hören wollen und machen lieber weiter bis zum tausendsten Post. Da gibt
es wirklich nur eine Lösung auf die diese überhaupt noch reagieren:
Anpflaumen! - Mit dem Ergebnis, dass ein gewisser Prozentsatz es dann
doch endlich macht und wirklich nachsieht, oder sich aus dem Forum
verabschiedet.
T100 schrieb:> Das sind, als Beispiel, Blei-Batterien die sich für so was eignen,> damit kann man planen u. arbeiten. Preise nat. teils heftig.
Ich bekomme die Batterien GRATIS. Und wenn die in 2 Jahren für den Eimer
sind ist es mir egal. Dann bekomme ich eben neue und zwar GRATIS.
Dieter schrieb:> Kaffee schrieb:>> Solarzellen kann ich ja auch eine Größere nehmen.> Das ist eine sinnvolle Entscheidung. Bekannte haben auch ein 20W Panel> an einer 70Ah Batterie in einer Gartenhütte und finden das zu knapp> bemessen.
Ah okay danke. Habe eh schon ein 50W Panel ins Auge gefasst.
Dieter schrieb:> Kaffee schrieb:>> modifiziertem Sinus sind 50€ durchaus angemessen> Übrigens daraus entnehmen wir, dass Du die beiden Links des Beitrages> vom 30.04.2020 18:25 nicht richtig angesehen hast.
Doch klar. Der Sachverhalt mit dem Sinus ist mir durchaus bekannt.
Wusste lediglich nicht, dass in Kaffeemaschinen Kondensatornetzteile
verbaut sind.
Wollte damit nur sagen, dass 50€ für den angegebenen Wandler nicht
billig Schrott ist, sondern durchaus den echten Wert der Elektronik
wiederspiegelt.
Harald W. schrieb:>> als auch das Braten von unterschiedlichen Speisen, also auch Kaffee>> unterschiedlichen Röstgrades, in der freier Natur sehr komfortabel>> und unkompliziert zuläßt.>> Wie schmeckt denn gebratener Kaffee so, oder meinst Du, man sollte> vor dem Trinken die Bohnen auch jedesmal frisch rösten?
Das Braten ist nicht auf den Kaffee bezogen. Ich würde schon gemahlenen
Kaffee entweder mittels Filter oder direkt in die Kanne tröpfelnd
vorziehen.
Das Braten bezog sich eher auf die gute Ausstattung eines
Trangia-Kochers, da hier ein abschließender Deckel mit
Teflon-Beschichtung im Set dabei ist, der als Bratpfanne sehr (z.B.
Speck mit Rührei) gute Dienste leistet.
Wenn unterwegs, dann ist der Trangia-Kocher immer dabei und es kann in
0,nix am Wegesrand, Parkplatz, etc. immer schnell ein Kaffee zubereitet
werden. Dabei spielt dann der etwaige Phasenwinkel irgendeiner ominösen
Stromversorgung einer Kaffeemaschine keine Rolle mehr... :-)
@ Joachim B. (jar)
30.04.2020 12:18
> also die Heizung wenn benötigt kann man auch mit einem stepup aus 12V
erzeugen, dem Durchlauferhitzer in der Kapselmaschiene ist es egal ob DC
oder AC!
Falls ein Thermoschalter eingebaut ist wird er vermutlich weniger als
ein mal den Strom bei 230V DC abschalten da der Lichtbogen nicht löscht
Der Grund warum ich überhaupt hier mitgeschrieben habe ist der, dass ich
ebenfalls eine Inselanlage auf meiner Gartenhütte betreibe.
Ich weiss also sehr gut where the beef is.
Ich habe klein angefangen mit 50W und die Anlage kontinuierlich
ausgebaut auf derzeit 750W/p (3X250W Panel), habe auch mittlerweile auf
24V upgraded.
Als Puffer habe ich 4X Sunrise Solarbatterien von je 120Ah.
Einen 1500W Wechselrichter.
Hatte in der Vergangenheit verschiedene Panel und auch Laderegler, sowie
Wechselrichter in Benutzung. Einiges war unbrauchbar, bin momentan aber
zufrieden mit meinem Equipment.
Den Strom brauche ich nur für den Kühlschrank, Beleuchtung, TV,
Ladestationen, Bierkühler u.s.w.
Für Kochen und andere Energiefresser benutze ich Gas.
Was der TO hier vorhat, ist Kinderkram.
Die meisten Wechselrichter steigen bei 11,5V aus. Dazu reicht ein kurzer
Dip der Versorgungsspannung und wech isser.
Eine Kaffemaschine welche 1260W zieht ist per se schon schwachsinnig und
wird bei seiner avisierten Technik die Batteriespannung nicht bis zum
Ende des Brühvorganges auf oberhalb eben dieser 11,5V halten.
Danach muss er dann mehrere Tage warten bis sein Panelchen die Batterie
soweit refreshed hat, dass wenigstens der Wechselrichter nochmal
anspringt, aber nur bis zum erneuten Einschalten seiner Kaffemaschine.
Wenns Wetter nicht mitspielt, saugt sein Laderegler mit seinem
Eigenverbrauch den letzten Rest Energie aus den Autobatterien, dann geht
sowieso garnichts mehr.
Aber sowas will er ja nicht hören, also soll er seine eigenen
Erfahrungen machen.
Also leg los, pack zu, du schaffst das.....was andere nicht hinbekommen
:)
Kaffee schrieb:> Wusste lediglich nicht, dass in Kaffeemaschinen Kondensatornetzteile> verbaut sind.
In normalen Kaffeemaschinen ist das auch nicht der Fall. In Kapsel-
maschinen mit Ihren Klicki-Bunti-Lock aber schon. Die braucht man
ja u.a. für die LEDs
Einzig sinnvoller Beitrag vom "loetmichel", der klar aufzeigt, wer die
renitent begriffstutzigen wirklichen Korinthenkacker sind.
Ansonsten "muss" wieder belehrt werden, dass man superteure "Batterien"
zu kaufen hat, was Fragesteller erneut dazu zwingt, die Erklärung
abzugeben, dass er taugliche Saftspender für lau kriegt. Nein, darf man
nicht nehmen, du musst kaufen, aber...aber..., ja teuer, nur so...
Auch fein: Es wird aufgeklärt, dass man am Wegesrand auch "braten"
könne, mit diesem Gaskocherdingens, ja sogar überall. Wenns also schnell
mal zielführend einen Steak sein soll, bei Waldbrandwarnstufe 5 am
Wegesrand, ja dann...
"lecker" wars auch wieder, salbungsvoll wurde vor allem der jeweils
eigenen Meinung geleckt, wie immer.
Um dem Ganzen nun den abschließenden Todesstoß zu versetzen, hier die
erprobte Lösung.
1989 in der Hauptstadt Polens so gemacht, ich hätte es natürlich früher
bringen können, da wär mir aber einiges entgangen an Selbstentlarvung
gewisser Forenteilnehmer.
1989 war ich also beruflich in Polen, Strassenbahn und andere "Störer"
da, im Industrieviertel einer Grossfirma. Eine Produktionsstrasse über
100 Meter lang. Ein oszillographiertes "Stromnetz" zum Fürchten. Hart
geschaltete Stern-Dreieck-Drehstrommotoren, die mangels Ersatzschütz
fest auf Dreieck umgeklemmt waren, überall Schweissapparate,
Schweisstrafos, Umbruchzeit. Ein "Sinus" zum Fürchten, singende
Neonlampen, flimmernde Glühlampen...
Steuerungsanlage, klein, nur zu Überwachungszwecken,
19-Zoll-Einschub-Rechner, Schaltnetzteil. Die Startschaltung des
Netzteils eben ein (umgangssprachlich hier) "Kondensatornetzteil". Ein
Schaltnetzteil, das mit dem "schmutzigen" Stromnetz nicht zurechtkommt.
Von einem mittelmäßig rennomierten Hersteller sogar.
Umgeklemmt hatten sie es, auf andere Phasen, auf andere, entferntere
Unterverteilungen, eine eigene Zuleitung gelegt, nichts half.
Weihnachten wars, der Flieger ging nur einmal die Woche, zwei Techniker
unserer Firma waren bereits gescheitert, also "durfte" ich ran, für
meine unkonventionellen Lösungen bekannt, auch gefürchtet von den
Herren Dipl.-Ing.s (Gehalt!), nicht ohne Feinde. Chef:"Schaffen Sie's?"
"Ja..."
Lösung: EinTiefpassfilter wie in einer Lautsprecherbox für den
Bassbereich: 1,5mH CuL Spule als Drossel in Serie, allerdings mit
dickerem Draht gewickelt, MP-Kondensator 4 Mikrofarad danach parallel
zum Netzanschluss des vergossenen, nicht änderbaren, aber gut
dokumentierten S-Netzteils. Der MP-Kondensator netzspannungsfest, die
Spule selbstgewickelt aus 1qmm CuL. Sinus nun sauber, keine steilen
Flanken (Transienten) mehr sichtbar, davor ja, dahinter nein. Probelauf
24h, danach Spule vollisoliert in Kunststoffgehäuse. Fest eingebaut,
Millimeterpapier-Schreiber war Bestandteil der Anlage, also konnten wir
sehen, wie lange die Anlage störungsfrei lief, im Urzustand selten
länger als 5 Minuten am dortigen Netz. Meist kürzer. Nach Umbau mehrere
Tage bis Heimflug, telefonisch später:"Passt!"
Fragesteller möge es genauso machen, direkt am Wechselrichterausgang
aber eine, yeeaah!, gute alte 100 oder 60WattGlühbirne als rein ohmsche
Grundlast anordnen=Beleuchtung für den Standort der Kaffeemaschine für
die Zeit der Kaffeezubereitung.
Damit hat der Wandler eine ohmsche Grundlast, und läuft sicher an. Den
Kupferlackdraht wähle er etwas stärker 1qmm, rund 300 Gramm davon wird
er brauchen. Keinen Eisenkern (Spulengüte!), dahinter sieht die
Kaffeemaschine einen Sinus, der nur noch "sanfte" Oberwellen bis 500 Hz
enthält oder weniger, damit erfüllt dann auch das Kondensatornetzteil in
der vorhandenen ! !! Maschine wieder klaglos seinen Dienst. Ohne jede
Änderung.
So, und genauso, habe ich das bei einem Livekonzert "am Badesee" dann
auch noch mal gemacht, die Amiband hatte Wechselrichter auf 120V für
ihre Gitarrenverstärker dabei, die waren jedoch stur für 120V, nicht
umzuändern. Da, wie immer, unsymmetrischer Eingang für wenige mV
übliche, schlecht geschirmte Gitarrenkabel und eben die wunderbar
"strahlenden" Rechteck-Wechselrichter, waren die breitbandig in den
Lautsprechern zu hören. Der Gig bezahlt, der Sound unbrauchbar, auch da
meine "Lösung" - Veranstalter "gerettet".
Ich darf also mit Sicherheit behaupten, dass das auch so funktioniert an
der Nespresso.
Endlich "leckeren, überaus leckeren" Kapselkaffee aus der Nespresso im
eigenen Gartenhaus, ganz ohne Feuerwehr-Brandeinsatz, mulmigem Gefühl
"hab ich die Gasbuddel auch wirklich zugedreht", keine Verpuffungsgefahr
und, hosianna, ganz ohne fossile-Brennstoffe-(Flug-)scham. Greta...wird
es genehmigen.
Die versicherungstechnisch abgegoltenen Autobatterien werden einer
Zweitnutzung zugeführt, und last, but not least, alle hatten ihren Spaß!
That's it!
Kaffee schrieb:> Wollte damit nur sagen, dass 50€ für den angegebenen Wandler nicht> billig Schrott ist, sondern durchaus den echten Wert der Elektronik> wiederspiegelt.
Was hindert Dich daran, das Super-Angebot einfach anzunehmen und
auszuprobieren?
Und als Nachtrag für den "Jonas"(Gast):
Ja, man kann auf alle anderen scheissen und seine Egonummer durchziehen.
Bei letzterem hoffe ich, dass es Fragesteller "Kaffee" genau so macht.
Nichtverzweifelter schrieb:> Die versicherungstechnisch abgegoltenen Autobatterien werden einer> Zweitnutzung zugeführt, und last, but not least, alle hatten ihren Spaß!
Naja Unfall-Akkus haben manchmal auch ein kürzeres Leben wegen
Plattenschluss durch Anodenschlamm. Der TO wird wohl ein paar gesunde
gefunden haben.
Ein Alter Sack schrieb:> ebenfalls eine Inselanlage auf meiner Gartenhütte
Wie er schon schrieb, entwickeln sich die Ansprüche mit der Zeit.
Interessant wäre für mich der EIGENVERBRAUCH der Wechselrichter, der an
trüben Tagen auch stattfindet wenn man die Anlage nicht NUR für 5
Minuten für die Kaffeemaschine läuft.
oszi40 schrieb:> Interessant wäre für mich der EIGENVERBRAUCH der Wechselrichter, der an> trüben Tagen auch stattfindet
Gerade in einem anderen Thread (
Beitrag "Re: Oral-B mag Wechselrichter nicht?" ) gesehen: Bei 12V
Eingang irgendwo zwischen 0,5 und 1.2 A, bei amtlichem Sinus wohl mehr
als bei einfacheren Modellen.
ich weiss es geht ums Kaffeekochen im Gartenhaus.
Aber: Da man offensichtlich Camperforen als Referenz ansieht,
wie man aus Gleichstrom Wackelsaft für die Kaffeemaschine macht,
wundert es mich nicht, dass die meisten Camper völlig überladen
(Gewicht gemeint) unterwegs sind.
Verzweifelter schrieb:> wie wenn Opa
Der Hinweis war leider nicht nützlich und dann beklagt Ihr Euch über
Löschorgie?
Jedenfalls "Nichtverzweifelter" mit LC-Tiefpassfilter das
Kondensatornetzteil der SNT-Startschaltung gerettet vor bösen Störungen.
Evtl. könnte man das Ganze auch für exqisiten Preis bei C* finden.
oszi40: Ja, gab es zu dem Zeitpunkt reichlich beim "blauen C". Der
darauf verbaute C hält natürlich nicht die Netzspannung aus. Und für so
ein leeres, aber ganz unterschiedlich bestückbares Platinchen von
Visaton dann ca. 30 DM hinzublättern, fand ich übertrieben.
oszi40 schrieb:> Interessant wäre für mich der EIGENVERBRAUCH der Wechselrichter, der an> trüben Tagen auch stattfindet wenn man die Anlage nicht NUR für 5> Minuten für die Kaffeemaschine läuft.
Der Verbrauch des Wechselrichters ist ja nicht das Problem, der steckt
ja im Wirkungsgrad und den Wechselrichter braucht man ja nur
einzuschalten wenn man die 230V benötigt. Die übrige Zeit kann der ja
ausgeschaltet bleiben.
Jedoch der Eigenverbrauch des Ladereglers zieht unablässig, denn den
kannst du nicht ausschalten, sonst wird die Batterie ja nichtmehr
geladen.
Klar, der Laderegler zieht nicht viel, meiner liegt bei 50mA.
Jedoch wenn das Wetter längere Zeit keine Ernte erbringt, summiert sich
das dermassen, dass eine einzelne Autobatterie, vor allem wenn sie
vorher durch hohe Belastung gequält wurde, nichtmehr den Anlaufstrom für
den Wechselrichter erbringt.
Habe ich anfangs alles erleben müssen, bis mir der Kragen geplatzt ist
und ich Nägel mit Köpfen gemacht habe.
Kostet ein bisschen was, aber wenn man keine andere Möglichkeit hat und
man die Hütte häufig nutzt, dann hat man keine andere Wahl.
Kaffee schrieb:> Doch klar. Der Sachverhalt mit dem Sinus ist mir durchaus bekannt.
Ok, dann sind hier die Sachverhalte also geklärt.
> Wusste lediglich nicht, dass in Kaffeemaschinen Kondensatornetzteile> verbaut sind.
Es darf, wie immer, nix kosten und Gewinnmaximierung ist immer angesagt.
> Wollte damit nur sagen, dass 50€ für den angegebenen Wandler nicht> billig Schrott ist, sondern durchaus den echten Wert der Elektronik> wiederspiegelt.
Für einen nicht-echten Sinuswandler stimme ich Dir da zu.
Mit der größeren Solarzelle, ausreichend leistungsfähigen Sinuswandler
sowie den Akkus, sollte es nicht nur eine Saison funktionieren.
Wegen der Stromstärke kurze dicke Kabel (2m: 50mm²) zum Wechselrichter.
Auf einen Punkt musst Du noch achten und zwar auf den Solarregler. Die
Endspannung beim Erhaltungsladen ist unterschiedlich zur zügigen
Aufladung, zB 14.4V & 13.8V seien hier genannt. Der Laderegler sollte in
der Nacht sich nicht jeweils "resetten" so dass er in der Früh versucht
jedesmal wieder 14.4 zu erreichen, wenn am Vorabend diese schon voll war
und auf 13.8 umgeschwenkt war. Aber dafür habe ich zu wenig Kenntnis
über die Produkte am Markt.
Solche Regler, wie unten gelistet, haben einen Lastausgang, der aber
keine 100A schalten kann. Zu überlegen wäre, ob man den Ausgang
verwendet um Kfz-Relais (2x 75A, oder mehr) zu schalten. Wenn der
Ausgang abschaltet, dann werden im Vergesslichkeitsfalle alles
abgeschaltet. Ein Freund hat ein älteres Modell von Stecker, da kann man
eine maximale Einschaltdauer einstellen.
https://www.reichelt.de/solarladeregler-fuer-solarpanels-bis-max-53-w-solarlader-p19251.html?&trstct=pos_0&nbc=1https://www.reichelt.de/solarladeregler-5-a-m-149-p74416.html?&nbc=1&trstct=lsbght_sldr::19251https://www.reichelt.de/solarladeregler-16-a-dual-m-174-p105279.html?&trstct=pol_2&nbc=1https://www.reichelt.de/solarladeregler-8-a-solsum-8-8f-p97256.html?&trstct=pol_3&nbc=1
Dieter schrieb:> Solche Regler, wie unten gelistet, haben einen Lastausgang, der aber> keine 100A schalten kann. Zu überlegen wäre, ob man den Ausgang> verwendet um Kfz-Relais (2x 75A, oder mehr) zu schalten.
Wozu? Völliger Unsinn.
Jeder Wechselrichter hat selbst eine Abschaltvorrichtung!
Die etwas teuereren sogar mit Einstellmöglichkeit, in Grenzen.
...und genau das wird sein Problem sein.
Der Wechselrichter gehört direkt an die Batterie, am Besten mit
Kupferkabel so dick wie man nur bekommen kann.
Der Lastausgang eines Ladereglers ist dafür nicht ausgelegt, braucht er
auch nicht.
Dieter schrieb:> Auf einen Punkt musst Du noch achten und zwar auf den Solarregler. Die> Endspannung beim Erhaltungsladen ist unterschiedlich zur zügigen> Aufladung, zB 14.4V & 13.8V seien hier genannt.
Ich weiss nicht, wo du das her hast, aber ein guter MPPT-Regler arbeitet
anders.
Ein Alter Sack schrieb:> Wozu? Völliger Unsinn.
Falls Funktionen zum Lastschalten des Laderegler mit genutzt werden
sollten. Der Aspekt gehört schon angesprochen und sollte nicht darauf
gesetzt werden von vorne herein zu übergehen.
Ein Alter Sack schrieb:> Ich weiss nicht, wo du das her hast, aber ein guter MPPT-Regler> arbeitet anders.
Der Aspekt gehört schon angesprochen. Es sollte nicht von vorne herein
darauf gesetzt werden eine teuren Regler einzusetzen, der je nach
Ausführung das 2.5 bis 7fache kostet (12-30 Euro zu rund 80 Euro).
Die MPPT-Laderegler sind optimiert für Solarakkus und nicht für
gealterte Starterakkus von Fahrzeugen.
Anbei ein MPPT-Regler:
https://greenakku.de/Ladegeraete/Solarladeregler/MPPT-Solarladeregler/BlueSolar-MPPT-75-10-Solarladeregler-12-24V-10A::610.html
A-Freak schrieb:> Falls ein Thermoschalter eingebaut ist wird er vermutlich weniger als> ein mal den Strom bei 230V DC abschalten da der Lichtbogen nicht löscht
ist bei meiner ein Thermoelement, geschaltet wird elektronisch, trotzdem
ein guter Hinweis.
Percy N. schrieb:> Das entspricht exakt meinen Erfahrungen.> Und dann gibt es noch die Zeitgenossen, die im Februar frische Erdbeeren> zu kaufen für völlig normal halten.
normal nicht, aber trotzdem freut man sich wenn sie schmecken, so wie
die letzten aus dem März, bis Juni, Juli warten und dann verpassen, man
wird ja nicht mehr so erinnert wie bei Opa auf dem Feld.
> Was erwartest Du von Leuten, die kaum ahnen, dass Kaffee nicht in> Pulverform wächst und im Kapseln gefangen wird? Früher (rtm) konnte man> zu zovilen Preisen Bohnenkaffee kaufen, den man selber mahlen konnte,> wenn man das nicht den Händler erledigen lassen wollte. Wee> schmackhaften Kaffee wollte, der hat selbst gemahlen und zwar nicht mit> einem dieser schnelldrehenden Schlagmessergeräte, sondern von Hand mit> Kurbel und Mahlwerk.
stimmt auch, früher hat man schon im Treppenhaus gerochen wenn einer
Kaffee gemacht hat, ist lange vorbei.
Ist heute aber selbst bei frisch gemahlen und aufgebrüht nicht mehr so.
Liegts wirklich nur an meiner Nase oder an den Kaffeesorten?
Dieter schrieb:> Falls Funktionen zum Lastschalten des Laderegler mit genutzt werden> sollten.
Der Lastausgang eines Ladereglers ist dazu da, die Batterie vor
Tiefentladung zu schützen. Daran anschliessen sollte man alle
Kleinverbraucher, sowie Beleuchtung, auf 12/24V-Basis.
Sollte man mal vergessen z.B. das Licht aus zu machen, oder ein
Ladegerät abzustöpseln, könnte man andernfalls nach wenigen Tagen die
Batterie entsorgen.
Für Grossverbraucher wie Wechselrichter, kann der Lastausgang nicht
benutzt werden, braucht er auch nicht.
Alle Wechselrichter haben aus diesem Grund eine eigene Abschaltung.
Zu Laderegler:
Mittlerweile werden fast nurnoch MPPT angeboten, fast, nach anderen muss
man schon suchen.
Die sind mittlerweile so billig, weil Massenprodukt.
Die meisten können umfangreich parametriert werden, z.B. Ladeendpunkt,
max-min Stromabgabe und vieles mehr. Auch welche im unteren,
<50€-Bereich.
Auch kleine Inselanlagen sind mittlerweile zum Massenprodukt geworden
und werden von der Industrie in vielfäligen Variationen angeboten.
Jedoch nicht jede davon ist sinnvoll zusammen gestellt.
Glaubst du wirklich, dass die Industrie keine fertigen Konzepte anbieten
kann und den Verbraucher mit Bastellosungen, wie du sie vorgeschlagen
hast, zurück lässt?
Nö, Panel-Laderegler-Wechselrichter, da ist alles drin was benötigt
wird.
Man muss nurnoch wählen, welche Leistungsklasse man braucht.
Ein Alter Sack schrieb:> Glaubst du wirklich, dass die Industrie keine fertigen Konzepte anbieten> kann und den Verbraucher mit Bastellosungen, wie du sie vorgeschlagen> hast, zurück lässt?
Es wird dabei der "Mainstream" mit dem sich am meisten Geld verdienen
läßt bedient. Und daher ist das so wie geschrieben:
Dieter schrieb:> Die MPPT-Laderegler sind optimiert für Solarakkus und nicht für> gealterte Starterakkus von Fahrzeugen.
Und die Anleitungen beschreiben auch nur die Einstellungen für die
Solarakkus. Die Ausnutzung von Geräteeinstellungen, die "umfangreich
parametriert werden" können, zur Anpassung auf gealterte Starterakkus
von Fahrzeugen ist man auf "Bastlerlösungen" angewiesen. Die
Bastlerlösung kann entweder die Wahl von gewissen Geräte sein, wie auch
tätigen von Einstellungen fernab der Empfehlungen der
Bedienungsanleitungen.
Nö, so einfach ist das nicht. Da muss man schon genauer hinschauen.
Ein Alter Sack schrieb:> Für Grossverbraucher wie Wechselrichter, kann der Lastausgang nicht> benutzt werden, braucht er auch nicht.
Drum die Relais, falls die Ruhestromverbräuche des WR doch noch stören.
> Alle Wechselrichter haben aus diesem Grund eine eigene Abschaltung.
Auch danach sind die Ruhestromverbräuche bei ettlichen Modellen nicht
berauschend.
Es gibt gute Modelle, die haben noch einen extra Steuereingang zur
An-/Abschaltung. Der wird gerne benutzt um mit den Lastausgang des
Solarladereglers gesteuert zu werden. Das sind aber fast immer die
teureren Geräte, die Mercedes unter den Wandlern.
Ein Alter Sack schrieb:> @Dieter,> ich wills mal auf den Punkt bringen: Du eierst herum und weisst> überhaupt nicht wovon du redest.
Ich will es mal auf den Punkt bringen:
Du bringst nur pauschale Antworten und weißt überhaupt nichts von den
Hintergründen und welche Kompromisse bei Produkten getroffen wurden.
> Damit ist das Thema für mich erledigt.
Bringt auch nicht viel, wenn Du wie ein sehr gewiefter Verkaufsvertreter
argumentierst.
Kaffee schrieb:> Danke.> Ich denke wenn ich 2 90Ah Batterien nimm, werden diese kaum Tiefentladen> mit den paar Kaffee. Solarzellen kann ich ja auch eine Größere nehmen.> Darum bin ich ja hier im Forum.
Da denkst du falsch.
Für 1 x Kaffee kochen vielleicht nicht. Aber leer ist leer. Wenn aus
einen Regenfass Wasser mehr entnommen wird, als es regnet, ist das Fass
irgendwann leer.
Das gefährliche bei einen Akku ist halt, das man nicht wie in das Fass
herein schauen kann.
Gruß
Pucki
Kaffee schrieb:> Danke mal für die vielen Antworten.>> Filterkaffe und auch den Campingkaffee über dem Gasbrenner habe ich> beide schon probiert und keiner konnte mich überzeugen.>> Einzige alternative wäre eine Handpresso (allerdings nur Espresso und> dauert recht lange wenn man 3 Kaffee haben möchte..).> Da ich die 230V das eine oder andere mal auch anderweitig nützlich wären> (kleine elektrische Pumpe für die Bewässerung, Akkuschrauber laden,..)> würde ich gerne die paar Euro investieren und dann eben gleich eine> Kapselmaschine verwenden. Kapseln/Pads gibt es auch in> Umweltfreundlicher Form.> Zudem will ich die Batterien mit Solar laden. Da spar ich mir Gas und> Holz :-)
Und Stockbrot machst Du dann wie?
Kaffee schrieb:> Hallo,>> würde gerne in unserem Gartenhaus (kein Stromanschluss vorhanden) eine> Kaffeemaschine betreiben.> Für Filterkaffee gibt es einige 12V/24V Modelle für Autos aber der> schmeckt uns nicht. Am liebsten hätten wir eine Kapselmaschine.>
Du bist kein Kaffee Kenner wie ich sehe.
Zum guten Kaffee braucht man:
- guten Kaffee, das ist aber mittlerweile etwas schwierig dank der
Geldgier der Kaffee Konzerne. Es wird halt nur das billigste Zeugs teuer
verkauft und der Gewinn maximiert.
- gutes Wasser
- Geduld
Ein Kaffeetriker Forum könnte dir weiter helfen.
P.S.
Den besten Kaffee in DE gab es in den Siebziger Jahren des letzten
Jahrtausends.
Aha schrieb:> Du bist kein Kaffee Kenner wie ich sehe.
Kaffeekenner.
> Zum guten Kaffee braucht man:>>> - guten Kaffee,
Hätte ich jetzt nicht einmal vermutet.
> Den besten Kaffee in DE gab es in den Siebziger Jahren des letzten> Jahrtausends.
Den besten Kaffee gibt es bei Huth (D).
Aha schrieb:> Zum guten Kaffee braucht man: guten Kaffee
Kling gaga, aber ich kann Dir da nur zustimmen.
Nachdem man mir vor vielen Jahren in einem Elektromarkt den guten
Geschmack von Senseo zeigte, hatte ich mir sofort so eine Maschine
gekauft. Der Kaffee war viel leckerer, als was ich davor hatte.
Dann irgendwann merkte ich, dass die Pads von Aldi genau so gut
schmecken aber nur halb so viel kosten. War das anfangs auch so? Keine
Ahnung.
Dann schmeckte mir der Pad-Kafee irgendwann nicht mehr, egal welche
Marke und ich wechselte zu einer Nespresso Kapselmaschine, weil die ja
viel leckererereren Kaffee machte.
Bis mir deren Kapseln zu teuer wurden und ich mir Gedanken um das viele
Aluminium machte. Da empfahl mir jemand eine Kapselmaschine von Netto,
ohne Alu und viel billiger. Hat wieder super geschmeckt, aber nicht
lange.
Und jetzt rate mal, was heute gerade in der Küche vor sich hin röchelt?:
Eine ganz einfache Kaffeemaschine mit Durchlauferhitzer. Und er
schmeckt!
Ich glaube, die Hersteller verarschen uns. Sie erfinden immer wieder
neue Maschinen und verkaufen dafür den besten Kaffee um nach und nach
die Qualität abfallen zu lassen, damit wir in wenigen die nächste
neuartige Maschine kaufen.
Wäre ich von Anfang an bereit gewesen, für mein Kaffeepulver so viel
Geld auszugeben, wie für Pads und Kapseln, dann hätte ich mir diese
neumodischen Maschinen nie gekauft!
Hinterher weiß man immer mehr. Ich hätte auf meine Oma hören sollen.
Kaffee schrieb:> Meine Frage war ob jemand Erfahrung mit einer Kaffeemaschine an einem> Wechselrichter hat und nicht auf wie viel verscheide Arten ich ein> schwarzes Gebräu herstellen kann.
Ähnliches, wir haben dann Trenntrafos oder Konstanter genutzt. Die
machen aus jedem Rechteck einen schnuckeligen Sinus. Sind nur teuer
unhandlich und schwer.
Den Strom zu verkleinern geht auch mit 2 Batterien in Reihe. Dann hast
du 24 Volt und halbe Ströme. Das ist aber eher was für Yachties weil da
meist 2 Batterien und Umschalter vorhanden sind.
Off topic:
Das Forum hier muss man nicht ernst nehmen. Ist überall so s. z.B.
" Statt dem Fragenden eine kurze, prägnante, zielführende Antwort zu
geben, leiden die meisten Threads (=Diskussionen) an einer verbalen
Diarrhö extrovertierter Möchtegern-Experten.
Als Erstes wird der Neuling meist freundlich begrüßt.
Dann wird ihm - bereits weniger freundlich - meist erklärt, dass seine
Frage unpräzise, oder unvollständig und/oder unverständlich sei.
Danach beginnt die Haarspalterei, welche sich meist binnen eines
Dutzends Kommentare von der Frage völlig entfernt hat.
Während sich nun meist ein Kampf der fortgeschritteneren
Forumsmitglieder um Details entspinnt, muss der anfragende Laie hilflos
auf den folgenden Seiten zwischen der vielen Spreu die evtl. vorhandenen
wenigen brauchbaren Getreidekörner zusammensuchen."
https://www.foto-schuhmacher.de/artikel/foto-foren.html -> Verbale
Diarrhö
Außerdem haben die griechisch-türkisch-arabischen Mokka vergessen. Da
hat ma nicht nur Sand sondern Kies im Mund
Harald W. schrieb:> Was heisst "gutes Wasser"? Eher hartes oder eher weiches?
Ist Geschmacks-Sache. Mit unserem Leitungswasser schmeckt der Kaffee ein
bisschen saurer, als Wasser aus dem Kohlefilter. Aber guter Kaffee (z.B.
Dallmayrs Prodomo) lässt sich davon nicht unterkriegen, wir brauchen den
Filter nicht.
Toby P. schrieb:> wir haben dann Trenntrafos oder Konstanter genutzt.
ganz harte nehmen dann einen China 1kW 230/12V Trafo und speisen den
rückwärts ein. Der macht auch nen schönen Sinus, aber auf eigene Gefahr.
Harald W. schrieb:> Aha schrieb:>>> Zum guten Kaffee braucht man:>> - gutes Wasser>> Was heisst "gutes Wasser"? Eher hartes oder eher weiches?
Hart oder weich beschreibt gutes Wasser nicht!
Da geht es um die Inhaltsstoffe.
Aha schrieb:> Hart oder weich beschreibt gutes Wasser nicht!>> Da geht es um die Inhaltsstoffe.
Ja, Kalk z.B. Andere Inhaltsstoffe dürfen in Leitungswasser eher
nicht drin sein.
Harald W. schrieb:> Aha schrieb:>>> Hart oder weich beschreibt gutes Wasser nicht!>>>> Da geht es um die Inhaltsstoffe.>> Ja, Kalk z.B. Andere Inhaltsstoffe dürfen in Leitungswasser eher> nicht drin sein.
Sind sie aber!
Aha schrieb:> Den besten Kaffee in DE gab es in den Siebziger Jahren des letzten> Jahrtausends.
das glaube ich auch mittlerweile, kam man nach Hause roch man schon im
Treppenhaus wenn irgendein Nachbar Kaffee gebrüht hatte, heute ist davon
nie mehr was zu riechen!
Entweder sind ALLE auf Tee umgestiegen oder es gibt keinen Kaffee mit
Aroma mehr!
Joachim B. schrieb:> oder es gibt keinen Kaffee mit Aroma mehr!
Doch doch, es gibt in fast jedem laden Kaffee, der wie diese
Aschenbecher riecht. Schmeckt vermutlich auch so - ich will es gar nicht
probieren.
Joachim B. schrieb:> Aha schrieb:>> Den besten Kaffee in DE gab es in den Siebziger Jahren des letzten>> Jahrtausends.>> das glaube ich auch mittlerweile, kam man nach Hause roch man schon im> Treppenhaus wenn irgendein Nachbar Kaffee gebrüht hatte, heute ist davon> nie mehr was zu riechen!
Bestätigung
> Entweder sind ALLE auf Tee umgestiegen
Sind sie nicht!
oder es gibt keinen Kaffee mit
> Aroma mehr!
Stimmt!
In den Einkaufsstraßen roch man die Tschibo (Eduscho) Laeden schon in
einiger Entfernung.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Joachim B. schrieb:>> oder es gibt keinen Kaffee mit Aroma mehr!>> Doch doch, es gibt in fast jedem laden Kaffee, der wie diese> Aschenbecher riecht. Schmeckt vermutlich auch so - ich will es gar nicht> probieren.
Stimmt, ich habe schon Kaffee Pads zurückgeben die nach verbranntem
Reifengummi stanken. Vielleicht ist es auch so.
Es gab früher noch Kaffees, die rösteten ihren Kaffee noch selber. In
einem Kaffee war so einen Ofen ausgestellt. Die Bohnen kamen vorgeröstet
und bekamen dort die Endröstung. Diese wurden sozusagen noch
frischofenwarm gemahlen und dann der Kaffee gebrüht.
Das geht heute nicht mehr, weil ein solcher Betrieb würde wegen
Geruchsbelästigung permanent verklagt werden. Das wäre ein schönes Thema
für den Film nach Terminator 6: Dark Fate, den Terminator 7: Roasted
Coffee. Die Terminatoren trinken solchen Kaffee und sind so begeistert,
dass sie diesen in der Zukunft auch haben wollen. Dann klagen so viele
Menschennachbarn, dass diese das einzig wahre tun. Diese einfach zu
erschießen. Nachdem die Robotor ausgerechnet haben, wieviele Jahre sie
das noch machen müssen, beschlossen diese an den Ursprung der Menschheit
zurückzureisen, so dass das nicht so lange dauert, aber dabei die
Geschichte nicht so stark zu verändern, dass der frisch geröstete Kaffee
nicht erfunden wird und die Roboter aber auch noch diesen nach ihrer
Erschaffung lieben lernen können. Das ist dann der eigentliche Beginn
der Saga, bzw. der sechs Teile vorher.
Schönes Wochende.
Dieter schrieb:> Die Bohnen kamen vorgeröstet> und bekamen dort die Endröstung.
Ja, genau so wie das Brot heutzutage aus der Bäckerei kommt.
Vorgebackene Teiglinge aus der Fabrik, die dann im Backautomaten zu Ende
gebacken werden und anschliessend als "Vom Bäcker frisch gebacken"
verkauft werden.
Armes Deutschland.
Abdul K. schrieb:> Ob das dann> besser schmeckt, muß sich erst zeigen.
Klar, wer gewohnt ist Shit zu essen, wird wohl kaum einen
Qualitätsunterschied wahrnehmen.
Eat shit, millions of flies cant´t be wrong.
Iss Scheisse, Millionen von Fliegen können sich nicht irren.
Abdul K. schrieb:> Es gibt auch noch Bäcker, die Mehl geliefert bekommen. Ob das dann> besser schmeckt, muß sich erst zeigen.
Mehl macht noch kein Brot!
Schlecker schrieb:> Dieter schrieb:>> Die Bohnen kamen vorgeröstet>> und bekamen dort die Endröstung.> Vorgebackene Teiglinge aus der Fabrik, die dann im Backautomaten zu Ende
Das ist in dem Falle nicht vergleichbar. Das Vorrösten war notwendig
damit die Bohnen trocken genug wurden um gelagert und transportiert
werden zu können. Die Endröstung, die auch das Aroma brachte, die war
früher im Kaffee.
Stefan ⛄ F. schrieb:> der wie diese Aschenbecher...
Das waren noch praktische Aschenbecher. Durch die Fliehkraft wurde die
Asche in den Behälter befördert und hat weniger gerochen.
Dieter schrieb:> Das ist in dem Falle nicht vergleichbar. Das Vorrösten war notwendig> damit die Bohnen trocken genug wurden um gelagert und transportiert> werden zu können.
Nicht vergleichbar?
Was glaubst du wohl, warum Teiglinge vorgebacken werden?
Stefan ⛄ F. schrieb:> Aber guter Kaffee (z.B. Dallmayrs Prodomo)
Nun hat ausgerechnet dieser "Kaffee" bei einem Vergleichstest am
schlechtesten abgeschnitten. Hatte die meisten faulen Bohnen, und da die
Bohnen größenmäßig sehr unterschiedlich waren, war auch der Röstgrad
sehr unterschiedlich.
Schlecker schrieb:> Dieter schrieb:>> Das ist in dem Falle nicht vergleichbar. Das Vorrösten war notwendig>> damit die Bohnen trocken genug wurden um gelagert und transportiert>> werden zu können.>> Nicht vergleichbar?> Was glaubst du wohl, warum Teiglinge vorgebacken werden?
Das ist wirklich nicht ganz identisch. Das Verfahren würde später
eingeführt in Verbindung mit den Kühlhäusern. Beim Kaffee wurde das seit
dem Anbeginn schon so gemacht.
Das Äquivalent wie wir den Kaffee heute bekommen, wäre das beim Brot,
wenn dieses vorgebacken würde, dann zur großen Fabrik ginge um
fertiggebacken zu werden, dann wird es verpackt und innerhalb eines
halben Jahres an die Kaufhäuser ausgeliefert. Die Lager dienen dazu die
Preisschwankungen und Lieferschwankungen über das Jahr auszugleichen.
Achim B. schrieb:> Nun hat ausgerechnet dieser "Kaffee" bei einem Vergleichstest am> schlechtesten abgeschnitten.
Mir schmeckt er trotzdem und er liegt in der Preisklasse, die ich mir
leisten kann. Das ist nicht der einzige, mir schmecken einige Sorten.
Aber nicht dieses unsäglich Zeugs, das meine Schwiegereltern für 1,50€
pro Pfund kaufen. Was ist da eigentlich drin? Reifengummi, Asphalt und
Asche?
Elektriker schrieb:> "Echte" Sinus-Wechselrichter können doch eigentlich nur mechanische> Generatoren sein,
Wird die Wechselspannung per hochfrequenter PWM erzeugt, kann das
Ergebnis schon recht manierlich aussehen. Aber da steckt dann halt mehr
Geld drin, als in einem Rechteck- oder Trapezgenerator auf Basis eines
50Hz-Trafos.