Hallo
Habe hier mal ein Board gemacht das für PIC Mikrokontroller
ist. Das soll sich in erster Linie an Anfänger richten,
die gerade mit der Programmierung anfangen, deshalb ist
auch nichts in SMD gemacht worden. So kann man es auch selber
löten. Das Board ist auch noch in einem anderen Forum eingestellt.
Vielleicht findet ja auch noch hier jemand Fehler im Schaltplan
und auf dem Board, bevor ich es mal fertigen lasse.
Ich danke euch.
Peter.
Peter schrieb:> Habe hier mal ein Board gemacht das für PIC Mikrokontroller> ist.
Es ist offenbar nur für den PIC18F45K50 gemacht (soweit man das aus den
geposteten Bildern ersehen kann). Und es ist - in Relation zum PIC -
auch extrem umfänglich. Es paßt vermutlich auch nicht in ein übliches
Gehäuse als Frontplatte mit ergonomisch angeordneten Bedienelementen
hinein.
Peter schrieb:> Das soll sich in erster Linie an Anfänger richten,> die gerade mit der Programmierung anfangen
Meinst du das wirklich? ich habe da so meine Bedenken, daß es gerade
dafür nicht wirklich gut ist. Was soll ein Anfänger damit lernen? Etwa
C-Programmierung? Die lernt man direkt am PC leichter. Oder
PIC-Assembler-Programmierung? Dafür wären eher die kleinen älteren
PIC16F geeignet. Oder wie man so einen PIC in einer eigenen Schaltung
benutzt, um damit etwas zu machen, an das du beim Entwerfen deiner LP
noch garnicht gedacht hattest (wie auch, du kannst ja nicht die Gedanken
lesen, die jemand anderes künftig mal haben wird)? Dafür wäre ein
Minimalboard eher geeignet, was außer dem PIC nur noch Spannungsregler,
Quarz, Reset und Programmierport enthält.
Und SMD ist heutzutage das Übliche. Ich teile deine Ansicht über SMD
versus THT nicht. Und SMD in 1206 sind für wenig Geld bei Ali zu haben
und diese eignen sich selbst für Grobmotoriker und Programmierer mit 3
linken Händen.
Ich will dich nicht von deinem Projekt abhalten, aber mache es lieber
nur in Rücksicht auf deine eigenen Wünsche, nicht aber mit der Idee, daß
es für einen von dir angedachten Anfänger zum Lernen der Grundlagen gut
geeignet sei.
W.S.
W.S. schrieb:> Es ist offenbar nur für den PIC18F45K50 gemacht
Bei den PICs kann man fast jeden PIC18 und evtl. auch PIC16 im gleichen
Gehäuse (hier DIP40) ohne große Änderungen einfach tauschen. Abgesehen
von den jeweiligen Spezialitäten (hier USB) sind die pinkompatibel.
Beim Controller selbst finde ich es darum gar nicht so übel, auf einem
solchen Board kein SMD Gehäuse zu verwenden.
Arno K. schrieb:> also bis 0402 kann man eigl. alles selber löten.
Wenn du mindestens 8 Stunden am Tag 0402er Grabsteine entfernst mag das
stimmen. Für einen Anfänger mit wenig bis gar keiner Löterfahrung ist
schon 0805 eine Herausforderung.
Der Schaltplan ist schon für Profis eine Zumutung.
Da möchte ich nicht wissen, wie Anfänger den verstehen
sollen. Da fehlt jede Nachvollziehbarkeit. Wer hat den
denn verbrochen? Es gibt dafür Normen.
Der Schaltplan ist von mir. Was verstehst
du denn daran ist ? Was ist nicht Nachvollziehbar ?
Ein Anfänger beschäftigt sich mit dem Board und der
Programmierung und nicht mit dem Schaltplan.
Wie üblich kann der Prozessor mit jeder Sprache
programmiert werden. und kein Anfänger programmiert
nur auf dem PC ohne Controller.
Kein Anfänger der gerade mal weis wo ein Lötkolben heiß wird,
wird mit SMD anfangen. Deshalb keine SMD Bauteile auf dem
Board.
Und wo kann man es bestellen?
Was soll es kosten?
Du solltest unbedingt noch Fassungen für 28 und 20 pol. vorsehen.
Ich würde keine 40 beinigen Koffer mehr kaufen wenn es schon THT ist.
So nun mal eingelogt. Wollte eigentlich den Beitrag
unter meinem Account schreiben aber irgendwie ging es nicht.
Zuerst müßen mal alle Fehler raus, dann kann ich sie fertigen
lassen. Der Preis der leeren Platine hängt natürlich von
der Menge ab, die ich herstellen lasse. Bei kleinen Mengen,
wird der Preis pro Platine ca.5€ plus Porto betragen.
Wer interesse hat, kann sich ja schon mal melden, dann
kann ich auch einen genauen Endpreis sagen, wenn ich dann
bestelle.
Einen kleineren Prozessor bringt nicht viel, da es dann
schwierig wird die ganze Hardware was auf dem Board ist,
unter zu bringen. Ausserdem gibt es nicht viele Prozessoren
die USB unterstützen und bei einem deutschen Händler zu bekommen
sind.
Peter.
> Einen kleineren Prozessor bringt nicht viel, da es dann> schwierig wird die ganze Hardware was auf dem Board ist,> unter zu bringen.
Richtige Evalboards führen die Pins auf Stiftleisten die
dann mit Jumpern wiederum auf Stiftleisten die Peripherie
anbinden. Eigentlich eher andersrum.
Nicht jeder will das schon alle IO zugeschaufelt sind.
USB interessiert mich da auch nur sehr sekundär.
> mal melden
[x]
Aber nur wenn ich da auch 28 pol. (z.B. den 2550/886) und
20 pol. (1508/9) versenken kann.
Peter schrieb:> Der Schaltplan ist von mir. Was verstehst> du denn daran ist ? Was ist nicht Nachvollziehbar ?
Dein Stromlaufplan ist tatsächlich Mist. Sowas machen Chinesen und Amis
gern, aber die sind kein Maßstab. Plaziere deine Symbole so auf der
Seite, daß du tatsächlich alle Verbindungen mit Netzlinien ausführst.
Das gilt auch für Busse, die du entsprechend mit Namen versiehst. Ebenso
plaziere Labels auf alle Busanbindungen. Einfach nur die Fläche mit
Puzzle-Stücken zu füllen, ist noch lange kein Stromlaufplan.
> Ein Anfänger beschäftigt sich mit dem Board und der> Programmierung und nicht mit dem Schaltplan.
Genau das sind deine Annahmen über "DEN" Anfänger. Erstens sind sie
falsch und zweitens frage ich dich, woher du die Gewißheit denn hast,
daß "Ein Anfänger" sich nicht mit der Schaltung befaßt.
W.S.
Man hätte sie anders plazieren sollen, dann
wäre es lesbarer gewesen. Und die Busse teilweise
miteinander verbinden sollen. Dann wäre der zusammenhang
besser zu erkennen. Aber beschriftet sind doch die Leiterbahnen
auf dem Bus eindeutig. Wenn da RB0 dran steht dann geht die
Leitung über den Bus an den Controller zu RB0.
Es ist nicht vorgesehen einen Controller mit weniger Pins als
40polig ein zu bauen. Das würde eine Unmenge an Jumper zusätzlich auf
dem Board bedeuten. Dies wird für einen Anfänger zu unübersichtlich.
Alle Ports sind nach drausen geführt und die Hardware wird
über Jumper oder Dip-Schalter zugeschaltet. Die
USB-Schnittstelle wird hier zur programmierung benötigt. Mit Hilfe
des Bootloaders wird kein Brenner benötigt und der Anfänger
braucht sich nur aus dem Netz den Compiler runter zu laden
und kann sofort beginnen.
Peter K. schrieb:> Aber beschriftet sind doch die Leiterbahnen> auf dem Bus eindeutig.
Lüg nicht. Am PIC hast du überhaupt kein Netz beschriftet.
Und am Display hast du die Netze - naja sagen wir mal - extrem
unkonventionell gewählt: RS mit RB4, R/W mit GND, LED+ mit LCD und so
weiter. Und GND ist offenbar Member eines Busses.
Nein, dein Stromlaufplan ist eher ein halbgrafisches Text-Adventure.
W.S.
An dem Controller sind doch die Beschriftungen
dran. Warum sollte ich da nochmal den Bus beschriften ?
Am Display sind auch Beschriftungen dran, wie RS und der
Bus der da dran geht ist beschriftet mit der Bezeichnung
RB4, so sieht man doch direkt wo RS hin geht und man
braucht nicht weiter im Schaltplan zu suchen.
Was macht das für einen Sinn wenn ich den RS vom Display
auf dem Bus mit RS beschrifte und man muß nun suchen
wo RS hin geht. Genauso R/W. Auf dem Bus steht dran wo das
Signal hin geht. So ist doch die Beschriftung wie ich sie
habe viel eindeutiger als was du da erzählst.
Gut LED+ kann man so lassen und nicht umbenennen. Das
stimmt schon.
Peter K. schrieb:> Auf dem Bus steht dran wo das> Signal hin geht.
Ne, da steht nur, zu welchem Signal (Label) die Leitung gehört.
Wieviele weiteren Leitungen am gleichen Signal angeschlossen sind
und sich auf dem Board verbergen, sieht man nicht und man muss
Suchen wie Blöde. Also ist der Schaltplan einfach unübersichtlich.
Damit wird die Nutzung eines Busses mit Label nicht Normgerecht
genutzt.
Du wurdest jetzt von verschiedenen Usern darauf aufmerksam gemacht,
das der Plan so einfach nicht zu lesen ist.
Mach es besser oder bleibe Belehrungsresistent fern von diesem Forum.
Erwarte sonst, dass du hier keine weitere Hilfe bekommst oder die
Trolle deinen Beitrag in den Verriss nehmen.
Das der Schaltplan so schwer zu lesen ist,
habe ich ja schon vor ein paar Posts eingesehen
und auch gesagt das man den umzeichnen muß und das
das Bussystem besser verlegt werden muß damit man
die Zusammenhänge besser sieht.
Die eigentliche Frage war ja ob noch Fehler im Schaltplan
sind. Das mit der unübersichtlichkeit muß noch geändert werden.
Aber sind sonst noch Fehler drin ausser die des Aussehens ?
Peter K. schrieb:> Aber sind sonst noch Fehler drin ausser die des Aussehens ?
Ja, im Konzept:
Wieso sollte man einem Anfänger in 2019 noch empfehlen sich mit PICs zu
beschäftigen?
PICs haben nette Peripherie, aber eine ziemlich ungünstige Architektur
für Hochsprachen. Daher gibt es nur wenige, spezialisierte Compiler
dafür. Eigentlich sind die dafür konzipiert in Assembler programmiert zu
werden.
Das ist doch eine ziemliche Sackgasse und sollte man einem Anfänger
nicht zumuten.
Ich würde für Anfänger eher AVRs empfehlen, da gibt es mit Arduino einen
riesigen Haufen von Bibliotheken, Einführungs-Dokumentationen, Hilfe in
Foren etc. Auch ist die Architektur wesentlich besser für Compiler
geeignet, daher gibt es z.B. den avr-gcc.
Wenn man dann als Anfänger die allerersten Schritte hinter sich gelassen
hat, kann man sich dann die verschiedenen Cortex-M-Familien von den
entsprechenden Anbietern anschauen.
Alternativ gleich von Anfang an Cortex-M mit einem Framework wie z.B.
mbed.
Warum soll das eine Sackgasse sein das ist doch
Blödsinn. Es gibt immer Anfänger die sich mit PICs
beschäftigen und dafür ist das Board gedacht.
Programmiert werden kann der PIC wie auch andere Controller
in der Sprache die man sich ausgesucht hat.
Wie auf dem Board zu sehen ist, hat es eine Mikro-Bus
Schnittstelle. Über diese gibt es einiges im Netz an Hardware
die darauf läuft.
Aber das hier soll keine Diskussion über PIC und andere
Controller werden. Davon ist das Forum hier voll.
Gerd E. schrieb:> Wieso sollte man einem Anfänger in 2019 noch empfehlen sich mit PICs zu> beschäftigen?>> PICs haben nette Peripherie, aber eine ziemlich ungünstige Architektur> für Hochsprachen
Jein. Ab PIC24 bzw. dsPIC aufwärts gehts dann wieder. Aber alles bis
PIC18 kann man nur ausgewiesenen Masochisten anbieten. Davon scheint es
erstaunlich viele zu geben.
Axel S. schrieb:>> PICs haben nette Peripherie, aber eine ziemlich ungünstige Architektur>> für Hochsprachen>> Jein. Ab PIC24 bzw. dsPIC aufwärts gehts dann wieder.
Aber dennoch ist die Auswahl an Compilern auch bei denen extrem eng.
Gibt es da einen, der z.B. einigermaßen aktuelles C++ kann? Also z.B.
C++14 oder C++17?
Wie sieht es aus mit aktuellem C? Gibt es da welche, die nicht bei grad
bei C89 stecken geblieben sind?
> Aber alles bis> PIC18 kann man nur ausgewiesenen Masochisten anbieten. Davon scheint es> erstaunlich viele zu geben.
Der TO scheint genau diese PIC18er für Anfänger zu empfehlen. Ich kann
das nicht nachvollziehen.
Habe mal den usbasp vom AVR auf einen PIC16F transformiert. Ging fast zu
einfach, dank C und mcc. Musste die soft-spi rausnehmen; der PIC kann
auch das in HW.
Total wiederlich diese Geschwindigkeit. Bloß 12800 Bytes/s. Dann doch
lieber Zeit verschwenden und mit dem AVR-usbasp und ca. 2 kBytes/s
vorlieb nehmen.
> Total wiederlich diese Geschwindigkeit.
Ja wenn du meinst. Einen AVR brogrammiere ich nur alle droellfzig
Wochen einmal. Meine Lieblingscontroller booten im allg. von einem
SPI-Flash. Aber wenn mein starker Arm es will, auch mal direkt
von einer SD-Card. Da ist mir das mit der Geschwindigkeit
eigentlich Wurscht.
Die kleinen PICklinge sind mir an einem PICKIT2 aber auch noch
nicht unangenehm aufgefallen. Vermutlich weil so klein und so
winzig sind.
Bei 2 kbyte/s muss aber was an deinem USBASP kaputt sein.
Peter K. schrieb:> Die eigentliche Frage war ja ob noch Fehler im Schaltplan> sind.
Die kannst du bekommen, allerdings ohne Garantie auf Vollständigkeit.
Dein Relais X1 braucht noch eine Freilaufdiode.
Weil das wohl eine SDS-Relais ist, reicht eine 1N4148 o.ä. wohl aus.
Die Leuchtdioden sind nicht benannt. So kann man die Vorwiderstände
die wohl auch zu hoch bewertet sind, nicht kontrollieren.
Einige Widerstände (z.B. fürs Display) haben auch keine Werte.
Wenn die 470R haben wie bei DP, werden die wohl zu hoch sein.
Man rechnet: R=(Ub-Ud)/IF. Bei Multiplexbetrieb muss der Wert noch
weiter runter. Die Formel fällt mir im Moment dafür nicht ein.
Der µC braucht für den Rest einen Kondensator (ca. 100nF).
Dann bekommt der Chip nach dem Einschalten automatischen einen Reset
und muss sich nicht wundern, das die Kiste nicht läuft, wenn man mal
vergisst die Taste zu drücken.
Die Schaltung D16/17 wird so kaum funktionieren, wenn die Sicherung
auslöst. Zum einen müsste auf dem Board ein Permanetkurzschluss sein
und zum anderen der Vorwiderstand von R16 richtig dimensioniert sein,
das ausreichend IF-Strom durch die LED fliest.
D17 wird gar nicht funktionieren, weil die Spannung sich ja nicht
umpolt wie bei Wechselspannung.
Ein Sicherungsdetektor muss schon etwas cleverer konstruiert sein
damit der Wunschgemäß funktioniert.
Die vielen GND am Display die auf D0-4 beschaltet sind verwirren mich.
(Hier wäre das übliche simple Massezeichen ausssagekräftiger).
Jedenfalls wird das Display da einiges nicht anzeigen.
Die Widerstandsnetzwerke scheinen mir etwas hochohmig. 10k reichen auch.
Je hochohmiger um so anfälliger für EMV. Funktionieren würde es aber
auch mit 100k.
Ansonsten scheint die Schaltung stimmig zu sein, aber wie schon gesagt,
ohne Gewähr.
Peter schrieb:> Habe hier mal ein Board gemacht das für PIC Mikrokontroller> ist. Das soll sich in erster Linie an Anfänger richten,> die gerade mit der Programmierung anfangen, deshalb ist> auch nichts in SMD gemacht worden.
Sorry, aber was hat SMD mit Programmierung zu tun?
Dein Ansinnen ist löblich, aber von vornherein zum Scheitern verurteilt.
Es wird eins der tausend vergeblich konstruierten Anfängerboards, die im
Netz vor sich hin schmoren. Guck allein mal bei Oshpark, was da so an
Breakout-Boards zu finden ist.
Du hast erfolgreich den Start gemeistert, aber jetzt denkst Du, genügend
Knowhow zu haben, um Anfänger didaktisch an die Hand zu nehmen? Sei mir
nicht böse, aber das nennt man Dunning-Kruger-Syndrom.
Wichtiger als irgendwelche Boards, die auch noch selbst zu bauen sind
mit allen Problemen, (Beschaffung, richtige Bestückung, Löten, Messen,
Inbetriebnahme, usw.) wären vollständige, gut bebilderte und didaktisch
strukturierte Howtos, die an einem billig und überall zu bekommenden
sowie gut erweiterbaren Breakout-Board den Einstieg lehren. Sowas gibt
es selten im Netz, viele fangen sowas an, aber vollendet wird nur wenig.
Zum PIC gibt es zudem sprut.de, das zu toppen ist schwierig.
Also die LEDs sind 3mm standart LEDs.
Die haben 560 Ohm Widerstand das sollte eigentlich
hell genug sein, werde es aber nochmal überprüfen.
Welche Widerstände meinst du für das Display ?
R32 und R33 ? Die sind aber eigentlich nicht zu hoch damit
läuft das Display ganz gut ohne Fehler.
D16 soll auch nur anzeigen wenn eine Überlast aufgetreten
ist. Bei über 0,5A löst die Sicherung aus und soll so das
USB Netzteil schützen. Um einen Kurzschluß zu vermeiden
nimmt man eine Glassicherung die reagiert viel schneller
als eine Polyfuse Sicherung.
D17 soll anzeigen das die Spannung verpolt angeschlossen ist.
Ja ich hätte auch am LCD das Masse Symbol nehmen können,
aber sonst sollte das Display laufen, ist ja eine standart Beschaltung.
Einen Kondensator an Reset wird auch noch rein gemacht.
Zuerst mal Danke und werde mich mal um die Fehler kümmern.
Peter K. schrieb:> standart
Google mal die korrekte Schreibweise, sonst machst du dich nur
lächerlich,
sofern das nicht schon passiert ist.
Peter K. schrieb:> Also die LEDs sind 3mm standart LEDs.
Da gibt es keinen Standard. Es gibt Leds die sich in Kategorien
einordnen
lassen. Manche brauchen 20-30mA und andere kommen mit 5mA aus, um Hell
zu leuchten. Bei gemultiplexten Anzeigen sieht es wieder anders aus.
Auch die Art, z.B. Charlieplexing, hat da Einfluss auf die Lesbarkeit.
> Die haben 560 Ohm Widerstand das sollte eigentlich> hell genug sein, werde es aber nochmal überprüfen.
"Sollte" oder "ist"? Entweder betreibt man einige LEDs mit 1,5V oder
mit 3 Volt.
5V - 1,5V/ 20mA = 175 Ohm. Man kann mit den Werten aber ein bisschen
rum spielen, z.B. 5mA, 10mA, 15mA...usw.
Typen angeben, Grundsätzlich und Datenblatt studieren. Grenzwerte
beachten.
Gerd E. schrieb:> Axel S. schrieb:>>> PICs haben nette Peripherie, aber eine ziemlich ungünstige Architektur>>> für Hochsprachen>>>> Jein. Ab PIC24 bzw. dsPIC aufwärts gehts dann wieder.>> Aber dennoch ist die Auswahl an Compilern auch bei denen extrem eng.
OK. Aber das ist dann keine "ungünstige Architektur für Hochsprachen",
sondern (Preis)Politik des Herstellers.
> Gibt es da einen, der z.B. einigermaßen aktuelles C++ kann? Also z.B.> C++14 oder C++17?
Basiert beides auf gcc. Keine Ahnung, wieviel Aufwand MCP da in ihre
Ports steckt bzw. wieviel Aufwand jeweils überhaupt nötig ist. Bei PIC32
(vulgo: MIPS) dürfte der Codegenerator praktisch unverändert sein. Ich
sehe keinen Hinderungsgrund, warum der gcc für PIC32nicht den
aktuellen gcc Stand und damit C/C++ Standard unterstützen können
sollte. Obwohl ich MCP natürlich absolut zutraue, das entweder gezielt
zu sabotieren oder einfach nur zu verbocken. Bei deren track record
...
>> Aber alles bis>> PIC18 kann man nur ausgewiesenen Masochisten anbieten.>> Davon scheint es erstaunlich viele zu geben.>> Der TO scheint genau diese PIC18er für Anfänger zu empfehlen. Ich kann> das nicht nachvollziehen.
Dito.
Peter K. schrieb:> Warum soll man denn nicht mit einem PIC18er> anfangen ? Den kann man genauso gut z.B in C, programmieren> wie eine andere PIC Familie.
Genauer gesagt kann (besser: will) man PIC18 (und kleiner) nur in C
programmieren. PIC12/16/18 Assembler verursacht Krebs. Oder schlimmeres.
Und der Vergleich mit "eine andere PIC Familie" assoziiert Vergleiche
zwischen Pest und Cholera. "Nehmen Sie Pest, das ist ohne Durchfall".
DANKE. Aber NEIN, Danke.
Axel S. schrieb:> Genauer gesagt kann (besser: will) man PIC18 (und kleiner) nur in C> programmieren. PIC12/16/18 Assembler verursacht Krebs. Oder schlimmeres.
Ähem... ersetze mal 'man' mit 'ich'.
Die PIC16 wurden für die Programmierung in Assembler entwickelt. Und da
ist deren Architektur ziemlich charmant. Das Einzige, was man als
Programmierer ein wenig vermißt, ist die Addition mit Carry.
Kurzum, deine Ansicht spiegelt die Befindlichkeit derer wider, die (aus
was für Gründen auch immer) eine Aversion gegen Assembler-Programmierung
haben. Das ist alles, was dazu zu sagen ist.
Ich sagte ja schon, daß man am PC das Programmieren in C weitaus besser
lernen kann als wenn man dafür einen µC im Allgemeinen bzw. einen PIC im
Besonderen zu verwenden gedenkt.
Und wer das Programmieren eines PIC's ins Auge faßt, der sollte sich
zuvörderst mit Schaltung und Hardware und der Peripherie der PIC's
vertraut machen und anschließend zumindest für die kleinen PIC's sich in
Assembler üben. Und wer das ablehnt, sollte sich anderen Chips zuwenden.
W.S.
W.S. schrieb:> wer das Programmieren eines PIC's ins Auge faßt ...> in Assembler ... sollte sich anderen Chips zuwenden.
Ich hab es mal auf das wesentliche verkürzt.
Was deine Behauptung angeht, ich hätte eine Aversion gegen Assembler ...
das mußt du halluzinieren. Allein hier im Forum finden sich genügend
Gegenbeweise.
Trotzdem wünsche ich auch dir Frohe Weihnachten!
W.S. schrieb:> was man als> Programmierer ein wenig vermißt, ist die Addition mit Carry.
Die "Enhanced Mid-Range Devices" PIC16F1... haben die Addition mit Carry
"ADDWFC f, d". Wer noch die anderen PIC16F benutzt ist selbst schuld.
Peter K. schrieb:> Bei 560 Ohm sind sie hell genug. Selbst 1KOhm> würde noch gehen. Das jeweils bei 5V und 3V getestet.
Unwahrscheinlich, dann fließen nur ca.6 bzw. 3,5mA.
Das reicht für gewöhnlich bei 20mA-Typen nicht.
Die fangen nämlich erst so ab 10mA schwach an zu
leuchten.
Dann müssen das 5mA-Typen sein. Wie hoch ist denn
der Spannungsabfall am 560 bzw. 1kOhm-Widerstand?
Typenbezeichnung der LEDs bitte, keine Fantasien.
Wenn man keine Typen reproduzierbar auswählt, kann
man mit anderen LEDs (Ersatztyp) Probleme bekommen
wenn eine gekaufte Charge verbraucht ist und nicht
wieder beschafft werden kann.
Axel S. schrieb:> Was deine Behauptung angeht, ich hätte eine Aversion gegen Assembler ...> das mußt du halluzinieren.
Nö.
Ich zitiere dich mal in deiner eigenen auf's Wesentliche reduzierten
Art:
"Genauer gesagt kann/will ichPIC18 (und kleiner) nur in C
programmieren."
Siehste.
Ingo schrieb:> Die "Enhanced Mid-Range Devices" PIC16F1... haben die Addition mit Carry
Ja, ja, ist bekannt. Aber die gab's in den 90er Jahren noch gar nicht.
W.S.