ESR berechnen

OP #6986047
Versuche nach der Anleitung von 'sprut.de' den ESR zu berechnen.
Aufbau mit günstigem Funktionsgenerator XE2206, sowie 50 Ohm und 100uF 
Elko.
Allerdings bricht bei Belastung die Spannung von 5 Volt pp auf ca 320 mV 
pp ein. Ist die Messung mit einem höheren Widerstand sinnvoll oder 
sollte man evtl einen Verstärker nachschalten ?
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Gast
Bernhard F. schrieb:
> Versuche nach der Anleitung von 'sprut.de' den ESR zu berechnen.
> Aufbau mit günstigem Funktionsgenerator XE2206, sowie 50 Ohm und 100uF
> Elko.
> Allerdings bricht bei Belastung die Spannung von 5 Volt pp auf ca 320 mV
> pp ein.

Extrem unklare Beschreibung.

Welche Spannung bricht ein, die Ausgangsspannung deines XR2206 
Sinusgenerators ?

Macht nichts, so lange es ein Sinus  bleibt. Auch 50 Ohm 
Signalgeneratoren haben einen Ausgangsspannungseinbruch.

Elko und Widerstand bilden einen Spannungsteiler, aber der Elko hat 
einen komplexen Widerstand, nicht bloss den ESR. Der ESR wird sehr klein 
sein, die Messgenauigkeit daher schon durch die hohen 
Kontaktübergangswiderstände des Experimentierbretts eher mangelhaft.

Ich hab mich neulich uber eine 1mH Spule gewundert, die gut funktioniert 
hatte, aber die LEDs waren dunkler. Dann stellte sich heraus, dass die 
Spule satte 5 Ohm hatte, machte 5V Verlust.
Gast
Bernhard F. schrieb:
> Habe ich schon, es geht mehr um den Lerneffekt bzw Berechnung.

ELV hat mal einen ESR-Tester-Bausatz(ganz ohne uC ☺) zur Verfuegung 
gestellt - siehe Anhang.
In der pdf wird auch ein bischen auf die Theorie eingegangen.Ich hatte 
die Schaltung mal mit LTspice simuliert.Die Ergebnisse waren -  soweit 
ich mich erinnern kann - gar nicht so schlecht.
Wenn du mit LTspice umgehen kannst,kann ich die entsprechenden Dateien 
hier posten.
Die ELV-Schaltung kann fuer die eigentliche ESR-Messung deutlich 
reduziert werden:LCD-display ist z.B. nicht erforderlich ebenso die 
Auto=ON-OFF-Funktion ist uninteressant.Es bleiben am Ende nur der 
Timer555,ein 4-fach und 1-fach OP uebrig.
Angehängte Dateien:
OP
Macht es Sinn einen Verstärker hinter den Billig Frequenzgenerator zu 
schalten.
Habe es mit einem einstufigen Transistorverstärker probiert. 
(Elektroniktutor.de). Die Spannung bricht aber wieder um den Faktor 6 
bei Belastung mit 100 Ohm ein.
Verstärker sollte relativ überschaubar sein.
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