Morjen in die Runde zum Sonntag,
was fällt euch an negativen Indikatoren in Bezug auf Firmen ein, welche
man dsbzgl. einer Bewerbung zur Anstellung meiden sollte?
Dabei kann man natürlich nur von prüfbaren und realistischen Fakten
ausgehen, welche natürlich die Firma oder das Unternehmen selber
liefert.
Negativpubliciti gibt es ja eigentlich nirgends öffentlich lesbar.
1. GF-Wechsel in den letzen Monaten ?
2. Umzug Firma in den letzen beiden Jahren innerhalb des Stadtgebietes
mehr als 3x ?
3. leitende Mitarbeiter präsentiert auf der Firmen-HP haben seltsame
Xing- Profile, vom Alter und Aussehen ganz zu schweigen?
4. einer der aktuellen GF ist in einer anderen Region auch noch 1x GF
von einem ganz anderen Unternehmen (ganz anderes Firmenprofil) und war
davor oder ist noch Versicherungsmakler! Garantiert dieselbe Person mit
solch einzigartigem Namen!
5. die nun selbst dargestellten Lohnkonditionen sind unter aller Würde
6. vor Kurzem stand auf der Firmen-HP auch noch die Suche nach fähigem
Personal mit Anforderungen und recht positiv dargestellt, nun steht dort
zu Lesen, es wären aktuell keine Stellen offen aber man wäre ständig an
fähigen Leuten über eine Initiativbewerbung interessiert. Derjenige
solle doch bitte ganz klar und detailliert erklären, warum man sich für
ihn entscheiden sollte und was er für die Firma Gutes bringt!
So langsam glaube ich sind das markante Anzeichen, wenn in einem Laden
der Untergang eingeleitet wird, ohne dass die es selber echt merken oder
wahrhaben wollen!
Wenn man dann noch die Geschäfts-Ruf-Nr über zwei Umzüge und
gleichzeitig den Netzbetreiber von Telekom auf VF wechselt, da fällt mir
nicht anderes mehr zu ein wie absolut unfähig.
Es ist wie bei einer Beziehung. Die Marotten der Chefs und Mitarbeiter
kommen nur bei konkreten Konflikten an die Oberfläche.
Aber folgende Indikatoren für schwierige Mitarbeiter/Chefs kann man
schon beim Vorstellungsgespräch erfahren:
- Der Chef lobt und preist sich und seine Firma zu sehr selbst. D.h. er
ist viel zu selbstzufrieden und hat eine sehr geringe Konflikttoleranz,
er geht schon auf den Zahnfleisch.
- Die Mitarbeiter sind keine "normalen" Leute, sondern Nerds. Nerds
sehen nicht ein, dass man mit dem Job nur sein Geld verdienen will und
machen aus jeder Kleinigkeit ein riesigen Klimbim und Tamtam. Das ist
auf Dauer nervenaufreibend und kontraproduktiv.
- Die Produkte, die entwickelt werden, sollte an weitere Entwickler
gehen oder an technikaffine Kunden, die ein Produkt qualitativ kritisch
bewerten können. Denn wenn niemanden interessiert, was für einen Schrott
die Firma am Ende zusammenkloppt und vertreibt, dann ist auch die
Qualität der Mitarbeiter nicht von Nöten und jeder kann ohne Folge und
korrektives Feedback sein eigenes Steckenpferd reiten.
- Dein Chef muss kompetent und gebildet sein, d.h. der darf niemals
unter deinem geistigen Niveau liegen. Solche Chefs sind schnell
überfordert mit komplexen Lösungen, die sie nicht verstehen, versteifen
sich in Nebensächlichkeiten und werden aggressiv, um von ihrer
Unfähigkeit abzulenken. Dein Chef muss mindestens auf deinem Niveau
liegen, damit eine reibungslose Kooperation möglich ist. D.h., wenn Du
einen Universitätsdiplom hast, dann sollte dein Chef auch so einen
erlangt haben oder sogar promoviert haben.
- Die Strukturen in der Firma sind viel zu verfilzt und verwachsen, so
dass da schon eine ungesunde tiefe Intimität und Beziehungskisten in der
Firma wuchern. Da ist man in manchen Firmen als Neuling wie im falschen
Film und muss sich mehr mit allzu Menschlichem zurechtfinden, statt
sachlich und nüchtern auf technologischer Ebene mit Kollegen
zusammenzuarbeiten.
@ Berater, ich glaube du hast die Frage oder meine Sätze nicht
verstanden?
Denn bevor ich mich mit einer Bewerbung für eine Firma beschäftige, wo
du dann aufzählst was ich oder ein Anderer erst mitbekommt, wenn er
schon dort eingeladen oder tätig ist. Da ist schon zu viel Aufwand und
Energie vorher als verloren oder unnütz einzustufen.
Man sieht sich aus der Ferne ein Projekt oder eine potentielle Firma als
zukünftigen AG und damit positiven Faktor an, nicht erst wenn man dort
eingeladen ist und merkt wie das dort abläuft.
So viel Weitsicht sollte man schon voher haben, nicht erst wenn man in
dem Dilemma drin ist.
Hi
Niemand schrieb:> Da ist schon zu viel Aufwand und> Energie vorher als verloren oder unnütz einzustufen.
Heirate die Tochter eines 'GF' - musst halt drauf achten, daß Du bei der
Wahl Abstriche machen musst, Sie kann sich aussuchen, wer Ihr gefällt.
Deine Aussagen klingen in meinen Ohren wie: 'Wo bekomme ich das Geld
alleine für mein gutes Aussehen in den Ar*** geblasen, will nämlich Nix
arbeiten.'
In diesem Sinne.
Niemand schrieb:> Derjenige> solle doch bitte ganz klar und detailliert erklären, warum man sich für> ihn entscheiden sollte und was er für die Firma Gutes bringt!
Umgekehrt wird ein Schuh draus. Die sollen mal begründen, warum man
bei denen sein Leben verplempern soll?
Niemand schrieb:> Morjen in die Runde zum Sonntag,> was fällt euch an negativen Indikatoren in Bezug auf Firmen ein, welche> man dsbzgl. einer Bewerbung zur Anstellung meiden sollte?
Ich kenne keine einzige Firma, bei der das bloße Zusenden einer
Bewerbung ein Fehler wäre. Also es gib keine der hier angefragten
negativen Indikatoren.
Suchst Du 'ne Ausrede für Arbeitsamte weil du verbummelst hast deine
ersntahfte Suche nach Anstellung durch bewerbungsschreiben nachzuweisen
und dir jetzt Bezüge gekürzt werden?!
Berater schrieb:> - Die Mitarbeiter sind keine "normalen" Leute, sondern Nerds. Nerds> sehen nicht ein, dass man mit dem Job nur sein Geld verdienen will und> machen aus jeder Kleinigkeit ein riesigen Klimbim und Tamtam. Das ist> auf Dauer nervenaufreibend und kontraproduktiv.
Nein. Diese Sichtweise teile ich beispielsweise nicht.
Grundsätzlich kommts drauf an, ob ihr alle unter "Arbeit" das gleiche
versteht.
Besonders in der Entwicklung oder auch in der Forschung triffst du viele
Leute, denen ist es egal, dass sie jetzt 8,0 Stunden hier sind. Die
setzen sich nochmal ein paar wenige Stunden hin, schließen die
Teilaufgabe ab und gehen dann zufrieden nach Hause. Die arbeiten nicht
nur fürs Geld, sondern weil sie "ihr" Projekt durchziehen wollen und
letztendlich promoviert werden wollen etc.
Ich würde aktuell(=zeitlich begrenzt!) nicht in einer Firma arbeiten
wollen, wo nach 8 Stunden der Stift fallen gelassen wird. Zusammenarbeit
mit solchen Firmen ist auch sehr mühsam und oft enttäuschend.
ABER: Deine Sichtweise ist auch legitim, nur eben sehe ich das PAUSCHAL
als nichts "schlechtes" an, wenn Nerds in der Firma sind. Man muss ich
einfach selbst darüber im klaren sein, inwiefern man in die Firmenkultur
hineinpasst.
@Topic:
[Erweiterte Kriterien, da man hin und wieder ja mehr Einblick bekommt
durch Bekannte, Tag-der-offnen-Tür, Einladungen etc.]
- Gerade erst fusionierte und noch zu fusionierende Firmen können
nachteilig sein. Es werden Bereiche dicht gemacht oder andere
Prioritäten gesetzt, da kommt man schnell unter die Räder.
- Falls du Forschen willst: Schau, dass du einen Chef (direkter
Vorgesetzter) bekommst, der mind. einen Dr. hat.
- Teils bekommt man eine Laborführung: Schlecht gewartete Geräte,
veraltete Ausstattung, Billigmultimeter sind ein Zeichen dafür, dass das
Praktische nicht ernst genommen wird.
- Ebenso die Behandlung der Mitarbeiter und Ort der Labore:
Großraumbüro: Du bist einer unter vielen, du bist ersetzbar. Kleinere
Büros: Der einzelne wird ernst genommen. (rein persönliche Meinung!).
Ort der Räume: Sind die Entwicklungslabors im "hintersten Eck" in einem
fensterlosen Raum? (ohne technische Notwendigkeit wie Gefahr durch
Laser, nötige vollständige Abdunklung etc.).=> Viel spaß...
Bevor ich mich irgendwo bewerbe, googel ich natürlich nach natürlich
nach der Firma.
Von kununu über google news, schaue mir die XING, LinkedIn Auftritte an,
schaue mir die Mitarbeiter an.
Abgehalten hat mich das eher selten.
Bei einem kleinen Dienstleister hatte ich mal den ersten Treffer hier im
Forum mit einem nicht sehr netten Beitrag bzw. Beiträgen.
Meiner Meinung nach ist die erste, einigermaßen belastbare, Möglichkeit,
ernsthaft etwas über die Firma zu erfahren, das Vorstellungsgespräch.
Da kann man sich ein Bild machen über:
Die anderen Mitarbeiter:
Wirken die alle gehetzt oder machen die einen einigermaßen zufriedenen
Eindruck? Lächelt der ein oder andere mal, oder haben die alle ne miese
Laune? Sehen die gestreßt aus?
Arbeitsmittel:
Sitzen die Mitarbeiter auf hochwertigen Stühlen, oder müssen die mit
Zeug klarkommen das irgendwo auf dem Sperrmüll gefunden wurde?
Ordnung und Struktur:
Kann man schon anhand des Materials, daß sich im Flur stapelt erkennen,
was dir Firma baut? Werden selbst die Klos als Materiallager mißbraucht?
Alles andere, Selbstdarstellung der Firma, Zahlen im Handelsregister,
usw. sind nichtssagend und weit interpretierbar. Kununu-Profile sind
zwar durchaus interessant, aber auch mit Vorsicht zu genießen.
Mein derzeitiger Arbeitgeber (keine Technikfirma, sondern Mittelstand im
BWL-Bereich) klagt gegen jede Bewertung durch (Ex-)Arbeitnehmer im
Internet und hat bisher immer die Löschung erreicht. Das müssen die
auch, sonst würden die keine Leute mehr bekommen. Die Fluktuation ist
nahe 50 % pro Jahr. 90% der Gehenden wurden durch die Firma gekündigt,
weil nicht gut oder schnell genug, nicht willig genug, jeden, teils auch
völlig fachfremden Scheiss mitzumachen, nicht bereit, unbezahlte und nie
ausgeglichene Überstunden bis in den späten Abend zu leisten, ...
ansonsten sind die von außen absolut hui in der Selbstdarstellung,
bieten für die Branche recht akzeptable Gehälter, sind (übertrieben)
freundlich/nett in den Gesprächen, versprechen viel, achten aber darauf,
dass die Bewerber nicht in Kontakt mit den (nicht leitenden)
Angestellten kommen usw.
Eine schon länger am Markt befindliche Firma, zu der man nichts außer
Selbstdarstellung im Internet findet, sollte also immer suspekt sein.
> Die anderen Mitarbeiter:> Wirken die alle gehetzt oder machen die einen einigermaßen zufriedenen> Eindruck? Lächelt der ein oder andere mal, oder haben die alle ne miese> Laune? Sehen die gestreßt aus?
Auch wenn Du täglich mit der Kündigung rechnen musst, sitzt Du nicht
ständig mit Trauergesicht da. Ganz im Gegenteil, Du vermeidest alles,
was zu einer Kündigung führen könnte. Man ist übertrieben freundlich,
sagt kein falsches Wort und spielt mit. Wer das nicht mitmacht, ist eh
schnell weg.
Berater schrieb:> Aber folgende Indikatoren für schwierige Mitarbeiter/Chefs kann man> schon beim Vorstellungsgespräch erfahren:
Einige, wirklich gute Punkte!
Niemand schrieb:> @ Berater, ich glaube du hast die Frage oder meine Sätze nicht> verstanden?> Denn bevor ich mich mit einer Bewerbung für eine Firma beschäftige, wo> du dann aufzählst was ich oder ein Anderer erst mitbekommt, wenn er> schon dort eingeladen oder tätig ist. Da ist schon zu viel Aufwand und> Energie vorher als verloren oder unnütz einzustufen.
Ja gut, das Wissen hätte ich auch gerne. Es ist aber schlichtweg nicht
möglich, da normalerweise keine internen Infos nach aussen gegeben
werden!
Am besten sieht du es persönlich im Vorstellungsgespräch, höchstens max.
ein paar Indikatoren kannst du vorher herausfinden.
Während dem Vorstellungsgespräch sieht du schon sehr viel, du bist auch
in den Räumlichkeiten der Firma. Erzähle euch den Zusammenhang zwischen
fleckigen Böden und miserabler Software ;-)
zB meine erste SW Firma damals: war noch ein Neuling und legte auf
kleine Details nicht einen so grossen Wert, heute bin ich anderer
Meinung - hier ein paar Anekdoten von damals, erstes
Vorstellungsgespräch:
Chef zahlte mir die lange Anreise aus dem Ausland nicht: heisst,
schlechtes Zeichen, die haben auch für Angestellte nicht viel übrig
bezgl. Geld.
Fleckiger Teppichboden bei der Kaffeemaschine:
Auch alles andere (sogar in der Software!) ist nicht ganz sauber, denn
solchen "Details" misst man nicht viel Bedeutung zu, oder hat kein Geld
oder Zeit, man muss andere Brandherde löschen, d.h. der Entwickler. Der
Abteilungsleiter nicht, der führt Vorstellungsgespräche! Wirklich wahr,
konnte das damals nicht glauben, aber da sind Zusammenhänge in oft
kleinen Details.
Hatte das Gespräch nur mit dem Abteilungsleiter, kein Team, kein
Teamleiter. Kam mir damals komisch vor. Nur einer vom Team sass dort.
Die anderen waren Brandherde beim Kunden in der SW löschen. Und ja!
Für den einen der noch dort sass, suchten sie Ersatz! Dem wurde ich
nicht vorgestellt, aber wie ich nachher erfuhr, wurde da grade gefeuert,
und das war auch der Grund für mein Gespräch dort!
Und kununu ist KEIN guter Indikator. Hier werden negative Ratings im
Auftrag rausgelöscht, oder Mitarbeiter müssen gleich nach 1-2 Wochen
nach der Einstellung, wo sie noch auf Wolke 7 schweben, ihre Bewertung
abgeben.. kenne eine Firma, bei der das über 200 Bewertungen von über
4,8/5 geführt hat.
Was soll man dazu sagen? Nix!
Wie das zustande kommt, lässt sich sogar wissenschaftlich beweisen,
belegte ein paar Nebenkurse in Organisationspsychologie.
Dazu wurde der "Honeymoon Hangover Effect" erforscht, d.h. es lässt sich
nachweisen, dass kurz nach Wechsel in ein neues Unternehmen die
Motivation hoch ist, das Alte hat man hinter sich, alles wirkt neu und
frisch, interessant, bis sich nach mehreren Wochen alles wieder auf
"Normalität" einpendelt. Bei einer neuen Firma muss es nicht unbedingt
viel besser sein, aber eins ist sicher, es ist anders, und auch dort
holt einem der Alltag wieder ein.
https://www.researchgate.net/publication/7601000_The_Relationship_Between_Employee_Job_Change_and_Job_Satisfaction_The_Honeymoon-Hangover_Effecthttp://www.jobnews.at/honeymoon-hangover-effekt/Michael schrieb:> Es gibt z. B. Kununu.com, da kann man sich Bewertungen ansehen.> Ansonsten kann man sich im Handelsregister weitere Infos holen.
Welche Firmen mir in letzter Zeit ein Dorn im Auge geworden sind, sind
solche, die aufgrund der fehlenden Flexibilität und Sparmaßnahmen bei
Großkonzernen gegründet wurden, um möglichst agil und unabhängig
daherzukommen. Ein paar mal dachte ich bei Bewerbungen schon, das sei
vielversprechend, bis mir die Angebote gemacht wurden, auf der anderen
Seite gibt es meist nämlich immer noch Tarifbeschäftigte, für die man
sich den A**** aufreißen darf.
Ihr meint also, man müsse sich erst mal bewerben um mitzubekommen was da
in der Firma los ist?
Dann habt ihr in eurer Firma wohl nicht sonderlich viel Einblicke oder
längere Erfahrungen, wie gewisse Abläufe überall gleich einzustufen
sind?
Auch geht es hier eher um Technik-Installationen und -Wartung /
Betreuung im Außendienst, Auf- und Umbau von ganzen Anlagen und Geräten,
da sollte vllt. schon ein gewisses Ausmaß der Firma am Standort zu sehen
sein?
Fuhrpark und Lager wie technisch bedingte Räumlichkeiten deuten auf
Übereinstimmungen mit der Arbeitsausführung darauf hin.
Sitzt nun die Firma in einem "Glaspalast" aka Business-Gebäude, habe ich
da arge Zweifel was da überhaupt wirklich gemacht wird. Consulting und
Aquise bis Vertrieb max. noch Buchhaltung, und wo wäre dann der Rest von
der Firma bzgl. Werkzeug + Material + Fuhrpark etc. pp.?
Nur mal so als kleines Bsp. wie man das schon oft erlebt hat, warum es
dann hinterher immer zu langen Gesichtern kommt.
Entweder die Firma verplämpert ihre Kapazitäten an zu vielen Standorten,
nach dem Motto was kostet die Welt, PR und Werbung ist Alles, und dann
beim Lohn ist Ebbe in der Firmenkasse, eigentlich kein Wunder bei
solcher Wirtschaft.
Groß-Konzerne können sich sowas vllt. noch leisten, Klitschen im
Glaspalast sind ein eindeutiges Zeichen von falscher Firmenausrichtung.
Aber vllt. wollen die ja hoch hinaus und sind gerade voll im Absturz?
Bzgl. Bewertungsportale wie Kununu - da muß man schon ganz gut zwischen
den Zeilen lesen können, denn Auftrags-Bewertungen gibt es dort mehr als
genug.
Meist sind solche Schönfärber aber leicht zu erkennen, aber was sagt
einem das dann wieder? Gar Nichts!
Habe selber schon nach einem VG in einer rel. großen Firma erst
hinterher eine MA-Bewertung der Fa. dort gelesen, und mir ging dann ein
Lichtlein auf.
Denn genauso war meine Wahrnehmung zu dem zukünftigen AG aus dem "Mund"
eines dort angestellten MA (Mitarbeiters) - Klitsche sucht großspurig
absolute Profis will aber nichts zahlen. Selbst Lehrgänge bzws.
Schulungen werden dem MA bei Kündigung in RE gestellt, steht selbst so
im AV drin. Na dann ist ja alles klar dort!
Also seid Ihr alle nicht so sonderlich am Suchen und auch nicht so
erfahren in der Bewertung von öffentlich zugänglichen Infos?
Was soll mir bitte ein Auszug oder Einblick in die Blianz einer Firma
bringen? Dort ist doch alles schön- gerechnet und -geschrieben!
Patrick J. (ho-bit-hun-ter)
fachlich biste im E-Technik-Bereich vllt. nicht ganz unfähig, aber
zwischenmenschlich kapierst du eher nichts!
Ab 40 ist das Berufsleben nicht mehr mit Suchen und Probieren zu
bewältigen, da sollte man schon genug Erfahrung mit diversen Methoden
der AG haben!
Es führt ja auch regelmäßig zu immer wieder den gleichen Erkenntnissen,
großartig Neues oder veränderte Gegegebenheiten sind eher nicht
festzustellen. Die Wirtschaft läuft auch nur nach mathematischen
Grundlagen, man kann nicht mehr ausgeben als einzunhemen, auf lange
Dauer.
Glanz und Gloria nach Außen und Pfui im Innenverhältnis, dann doch
lieber etwas bodenständig und zurückhaltend, aber mit zufriedenen u.v.a.
treuen Mitarbeitern und auf eher niedrigerem ProtzLevel.
So richtig verstanden bin ich aber wohl noch nicht wurden?
Mak (Gast)
Datum: 05.03.2017 12:27
Genau solche Umstände sind dann die, welche man erst mitbekommt, wenn
man sich deren Aufträge und Zusammenhänge ansieht.
Dann ist es aber meist schon zu spät!
Mit etwas BWL über Mathe und Vergleiche erkennt man schnell was wo wie
läuft.
Fremdvergabe aus großen Firmen an wieder kleinere und die dann an
Sub-Unternehmer, wo am Ende dann nichts mehr zum Leben rauskommt, außer
Geldwechsel und verplämperte Zeit.
Die teuren Mitarbeiter im Konzern müssen ja irgendwie bei der allgemein
schlechten Marktlage von irgendwas bezahlt werden.
Ist ja ähnlich wie bei den Ämtern im ÖD, die schöpfen auch aus einer
nicht versiegenden Quelle - Vater Staat hat ja immense Mittel über
Steuern deren Bedarf zu decken.
Nur klappt sowas in der realen Wirtschaft eher weniger.
Hat eine 12-Mann-Firma z.B. schon 2x GF und deren Frauen in der
Verwaltung also Innendienst, kommen dann noch so Verbandelungen über
Fetternwirtschaft ans Licht, ganz großes Achtung bei solchen Firmen.
Die leben nur für sich selber in ihrem Paradies und brauchen ein paar
dumme Diener um deren luxoriösen Lebensstil zu sichern.
Sowas bekommt man aber auch aus der Ferne schon etwas mit, da muß man
sich nicht erst zu einem VG einladen lassen.
Aber nicht Jedem sind solche Objektivitäten auch bekannt.
Niemand schrieb:> Ihr meint also, man müsse sich erst mal bewerben um mitzubekommen was da> in der Firma los ist?
...
> Auch geht es hier eher um Technik-Installationen und -Wartung /> Betreuung im Außendienst, Auf- und Umbau von ganzen Anlagen und Geräten,> da sollte vllt. schon ein gewisses Ausmaß der Firma am Standort zu sehen> sein?> Fuhrpark und Lager wie technisch bedingte Räumlichkeiten deuten auf> Übereinstimmungen mit der Arbeitsausführung darauf hin.
Hier wird davon ausgegangen das man sich einladen lassen muss um diesen
Einblick in die Firmenäußerlichkeiten zu gewinnen. So wie du schreibst
nöchtest du vor der Bewerbung bei der Firma übern Zaum springen und die
Lage dort ausbaldowern.
Ich persönlich bin nicht der Meinung das man durch Inspektion von
Fuhrpark und Lager belastbare Aussagen über das
Arbeitsklima/Karriereaussichten erlangt. Es sei man bewirbt sich als
Fuhrpark und Facility-Manger.
Niemand schrieb:> Ihr meint also, man müsse sich erst mal bewerben um mitzubekommen was da> in der Firma los ist?
Rein von außen kannst Du nur dann wirklich Einblicke in eine Firma
erhalten, wenn Du Dinge direkt von Leuten erfährst die dort arbeiten.
Und die weder reine Jubelperser noch reine Miesepeter sind, sondern die
Dinge realistisch darstellen.
Das Beispiel, das Du in der Themeneröffnung nennst, ist schon krass.
Aber gerade deshalb kann man es auch schlecht auf andere Arbeitgeber
übertragen. Die wenigsten Firmen werden innerhalb kurzer Zeit mehrmals
umziehen.
Im Bundesanzeiger die Bilanzen anschauen.
Eigenkapitalquote ok oder gar negatives Eigenkapital? Wie sind da die
Veränderungen und der Trend über die letzten Jahre?
Trend der Mitarbeiterzahl?
Irgendwelcher massiver Ärger oder Unruhe im Kreis der
Gesellschafter/Aktionäre? Das sieht man wenn im Bundesanzeiger
irgendwelche Anträge auf Sonderprüfungen, Klagen von
Minderheitsaktionären etc. auftauchen. Dann ist was faul.
Auch häufige Wechsel der Geschäftsführung sind ein Negativmerkmal.
Mark B. schrieb:> Niemand schrieb:> Ihr meint also, man müsse sich erst mal bewerben um mitzubekommen was da> in der Firma los ist?> Rein von außen kannst Du nur dann wirklich Einblicke in eine Firma> erhalten, wenn Du Dinge direkt von Leuten erfährst die dort arbeiten.
Deren Meinung bin ich auf jeden Fall auch!
Entweder du hast oberflächliche Infos wie Fuhrpark oder Bilanz
anschauen, vielleicht noch ein paar falsche oder richtige Indikatoren
von kununu.. wie gesagt hilft nicht viel..
Wenn du eine Person kennst, die dort arbeitet, ohne Schönfärberei dir
erzählen kann, ist das auf jeden Fall mehr wert. Oder "Word of mouth",
Gerüchte und Erzählungen haben oft einen gewichtigen Hintergrund!
Am meisten zählt der persönliche Eindruck beim Vorstellungsgespräch, wie
gesagt, mit ein bisschen Erfahrung kriegt man da viel raus.
Und wenn Chefchen im Vorstellungsgespräch frech wird, am besten mal nach
seiner Krawatte greifen und die ein bisschen korrigieren.
Niemand schrieb:> Ihr meint also, man müsse sich erst mal bewerben um mitzubekommen was da> in der Firma los ist?
Jungchen, wenn du nicht ein Niemand bleiben willst, musst du noch viel
lernen! Vielleicht mal auf IBN, dann gehen auch die Pickel weg!
Meine Liste:
- Junge Teamleiter, die das erste mal ein Team führen dürfen. Oftmals
krepieren sie im Stress und werden ausfällig. Ziemlich unangenehm, wenn
sie in der Probezeit in den "authoritären Modus" schalten. Ich hab
jedenfalls keine Lust mehr, Versuchskaninchen zu spielen.
- Großer Gap zwischen dem was einem in den Vorstellungsgespräch
versprochen wird und nacher im Vertrag steht. Wenn Sie sich weigern,
mündliche Zugeständnisse schriftlich einzuhalten => Tschüss
Mark Brandis
> Rein von außen kannst Du nur dann wirklich Einblicke in eine Firma> erhalten, wenn Du Dinge direkt von Leuten erfährst die dort arbeiten.
Internas will ich da gar keine wissen, noch dazu wenn sich mein
Arbeits-bereich sowieso meistens im AD abspielen wird.
Es geht um die Einsicht, ob es langfristig Sinn macht, dort über eine
Bewerbung für die nächsten paar Jahre einen sicheren und guten
Arbeitsplatz dort zu bekommen.
Mit irgendwelchen internen Querelen muß man überall leben, aber Gred E.
hat es schon gut erklärt.
Wenn die GF kein solides Personalkonzept schon auf ihrer Ebene hat, die
Bilanzen sagen auch nicht so viel über die Entlohnung der MA aus, aber
wenn das ganze Drumherum eher nach Chaos und Planlosigkeit in Richtung
Protz oder PR aussieht, dann brauch ich auch nicht mehr von internen MA
die Bestätigung dessen!
Es gibt so viele Faktoren die man zusammengenommen als einen Wink in
Richtung Positiv oder Negativ einstufen kann, und dieser Wink setzt sich
aus veilen kleinen Infos über das öffentliche Erscheinen und Auftreten
der Firma zusammen.
Natürlich will jeder nur positiv dastehen, und wird alles unternehmen um
dies auch so darzustellen, und deshalb reichen eben keine PR-Floskeln
oder pure Zahlen in Bilanzen aus.
Man braucht sich nur die Stellenbeschreibung von dort dazu ansehen, dann
merkt man sehr schnell, was da eigentlich los ist oder gesucht wird.
Es ist immer wieder sehr lehrreich gleich alle Fakten auf den Tisch zu
legen, BeZahlung nach Tarif hört sich schon mal gut an, wenn das nicht
die unterste EG als Einstellungsfaktor die Basis darstellen würde. Nach
der Einarbeitung dann eine EG drüber, in Bezug zu den Anforderungen gar
nicht diskutabel.
Mit solchen Alarmsignalen braucht man die eigentlich nicht weiter
beobachten. Aber viele oder alle anderen AG geben nicht mal das an Infos
preis, was man monatl. an Lohn dort zu erwarten hätte.
Demnach schaut man sich diese Firma über die öffentl. "Kanäle" genauer
an, man hofft ja eigentlich nur Positives, sollte aber wie bei einer
Bewerbung von AG-Seite aus, jeden Fakt kritisch betrachten und sich ein
Muster erarbeiten.
Blind drauf losbewerben und dann in Ohnmacht fallen wenn es dann ganz
dicke kommt, aus den Kinderschuhen sollte man wohl raus sein.
So, und welche Infos nimmt man dann dazu, und bastelt sich dann wie ein
Bild daraus? Schönmalerei soll es nämlich nicht werden, die Realität
lässt sich nämlich ziemlich genau ermitteln.
Ein gutes Bsp. von Mak (Gast)
Datum: 05.03.2017 12:27
Wie bekommt eine Firma ihre Aufträge und in welchem Bereich wirtschaftet
die so. Sind die nur von irgendwelchen Ausschreibungen abhängig oder
haben die wirklich komplett unabhängig eigene Projekte. Oder hängen nur
als Sub- Unternehmer an irgendeinem Tropf der ständig anderen Größen
deren Überleben sichert!
Ist aber schon wieder der nächste Punkt, welcher danach erst kommt,
ergibt aber über die Umstände eines Firmenstandortes auch wieder
Rückschlüsse über die Solidität der Aktivitäten jeder Firma.
Gerd E. sieht es ja auch so, öfterer Wechsel in der GF ist ein
deutliches Zeichen für Probleme in der Führungsetage, da wird in den
Stufen drunter nicht alles heiter Sonnenschein sein können.
Mit den Zahlen aus einer Bilanz kann man als angestellter Mitarbeiter
auch nicht so viel anfangen, außer man weiß was da gerade wie intern
abbezahlt oder nach extern die Lieferanten oder AG bedient werden.
Über das Durchschnittsalter der internen Belegschaft lässt sich auch
einiges erklären, wenn dann die produktiven AD-Kräfte auch noch in das
Raster fallen, ist die Situation eigentlich schon komplett erkannt.
Es ist auch nicht so wichtig wie in der Firma die Einrichtungen und das
Mobiliar aussieht, denn damit kann man ganz schön geblendet werden. Die
Prioritäten liegen im Erwirtschaften von Gewinnen und Erlösen aus einer
Tätigkeit, nicht wie man sich intern gern feiert oder amüsiert.
Die luxoriösesten Firmensitze zeugen garantiert nicht von super gut
bezahlten Mitarbeitern im Produktions- oder Wirtschaftsbreich, womit das
Geld der Firma verdient wird.
Hervorragende Repräsentation und PR ist meist ein Zeichen für abartige
Bezahlung auf den Stufen wo die Firma eigentlich tätig ist.
Das Prinzip "wir bewerben uns mal und sehen dann was dabei herauskommt"
kann sich Wer bitte noch auf die Dauer leisten?
Ist aber wohl Einigen hier viel zu kompliziert und zu mühselig.
Niemand schrieb:> Morjen in die Runde zum Sonntag,> was fällt euch an negativen Indikatoren in Bezug auf Firmen ein, welche> man dsbzgl. einer Bewerbung zur Anstellung meiden sollte?
A) Es gibt keine Checklisten!
B) Erfahrung bringt einen weiter!
C) Hinfahren und sich die Firma anschauen noch viel mehr!
D) "Hidden Aktion" von den Gesprächspartner sind immer drin!
E) Die Branche ist immer wichtig, da der Wettbewerb auch die Firmen
prägt!
Und rechnen sollte man immer mit fiesen Aktionen.
Also Kündigung in der Probezeit z.B.!
@ Niemand
Einige dir wichtige Indikatoren hast du doch bereits erkannt. Wenn hier
keine weiteren relevanten genannt werden, dann gibt es eben keine und
das weitere Herumstochern im Thema artet in eine hochgradige
Kaffeesatzleserei aus.
Hingehen, Ansehen, Anhören, eine Woche überlegen und dann entscheiden,
ob es nach deinem Gusto sein könnte.
@ Meckerziege
> Besonders in der Entwicklung oder auch in der Forschung triffst du viele
Leute, denen ist es egal, dass sie jetzt 8,0 Stunden hier sind. Die
setzen sich nochmal ein paar wenige Stunden hin, schließen die
Teilaufgabe ab und gehen dann zufrieden nach Hause. Die arbeiten nicht
nur fürs Geld, sondern weil sie "ihr" Projekt durchziehen wollen und
letztendlich promoviert werden wollen etc.
Ja, so komplett bescheuert war ich in meiner beruflichen Frühzeit auch
mal.
meckerziege schrieb:> Ich würde aktuell(=zeitlich begrenzt!) nicht in einer Firma arbeiten> wollen, wo nach 8 Stunden der Stift fallen gelassen wird. Zusammenarbeit> mit solchen Firmen ist auch sehr mühsam und oft enttäuschend.
Was hast du für ein Problem mit Leuten, die eine geregelte Arbeitszeit
vorziehen?
klausi schrieb:> Und kununu ist KEIN guter Indikator. Hier werden negative Ratings im> Auftrag rausgelöscht, oder Mitarbeiter müssen gleich nach 1-2 Wochen> nach der Einstellung, wo sie noch auf Wolke 7 schweben, ihre Bewertung> abgeben.. kenne eine Firma, bei der das über 200 Bewertungen von über> 4,8/5 geführt hat.
Porsche, Daimler ect... haben allesamt um 4 bzw nahe 4, wenn also einer
deutlich drüber liegt, dann kann man sich seinen Teil denken, das ist
dann wie diese Arbeitszeugnisse, bei denen der AN in den Himmel gelobt
wurde, aber man bedauerlicher weise kündigen musste...
Nun ja....
Ich schau mir falls möglich die Firma via Xing und / oder LinkedIn an...
LinkedIn bietet die Möglichkeit alte Mitarbeiter / aktuelle Mitarbeiter
anzusehen. Damit kann man ein Gefühl für die Fluktuation bekommen.
Dann eine für mich wichtige Sache ist die Teamgroesse, zur Zeit bin ich
der einzig Mitarbeiter der von Elektronik Ahnung hat. Mancher wird sagen
toll aber ich finde die Nachteile überwiegen deutlich.
Falls möglich würde ich auch gern etwas über die privaten Umstände der
Mitarbeiter erfahren. Mitarbeiter die keine Kinder haben, die Kinder
schon groß sind, usw. haben in der Regel wenig Verständnis für
Mitarbeiter mit Kindern (Krankheit, usw.). Oder auch ob die Frau zu
Hause ist oder berufstätig
Ich hatte im Dezember mein Mitarbeitergespräch und habe nicht schlecht
gestaunt als mein Chef erwähnt hat das ich 2016 viele Fehltage aufgrund
von Krankheit und Kind hatte. Mich erwischt es immer als erstes da meine
Frau manchmal beruflich reisen muss und auch früh aus dem Haus ist und
ich unseren Sohn zur Schule bringe. Dann gab er noch Preis das er
persönlich nichts von all den Errungenschaften wie Mutterschaftsurlaub,
usw. hält Damals war das Privatsache und so sollte das auch bleiben.
Einfach mit einem 3fachen Gehalt und die Frau zu Hause belieben kann.
Aber das ist schwierig im Vorstellungsgespräch zu erfahren.
Interessant ist auch immer die Kontaktaufnahme zu ehemaligen
Mitarbeitern der jeweiligen Firma. Das ist dann natürlich sehr subjektiv
geprägt, aber kann ergänzend sehr nützlich sein.
Daniel D. schrieb:> Dann gab er noch Preis das er persönlich nichts von all den> Errungenschaften wie Mutterschaftsurlaub, usw. hält Damals war das> Privatsache und so sollte das auch bleiben. Einfach mit einem 3fachen> Gehalt und die Frau zu Hause belieben kann.
Dem hätte ich ordentlich was gegeigt.. bzw. seine Krawatte leicht
korrigiert. Gegenvorschlag: dann muss er wie du schreibst, einfach das
3fache Zahlen, dann kann Papi arbeiten und Mutti daheim bleiben.
genervt schrieb:> Was hast du für ein Problem mit Leuten, die eine geregelte Arbeitszeit> vorziehen?
Im Prinzip keines, aber meistens sind das Leute, die wie Beamte
schaffen, Kuli fallen lassen, nicht mit Leidenschaft an einem Problem
arbeiten.. mit denen ist es nicht unbedingt lustig..
Daniel D. schrieb:> Ich schau mir falls möglich die Firma via Xing und / oder LinkedIn an...> LinkedIn bietet die Möglichkeit alte Mitarbeiter / aktuelle Mitarbeiter> anzusehen. Damit kann man ein Gefühl für die Fluktuation bekommen.
Du bringt mich auf eine Idee..
Wie wäre eine "Search Intelligence" App, die aktuelle Anzahl Mitarbeiter
mit ehemaligen der gesuchten Firma vergleicht?Den Fluktuationsgrad
ermitteln ermöglichen?Zusätzlich natürlich noch ein paar andere
Businessdaten anzieht, wie lange gibt's die Firma schon etc., gibt es
eine Schwelle, zB normalisierten Fluktuationsgrad am Markt etc. und
langsam die App aufbohren..
Berater schrieb:> - Die Mitarbeiter sind keine "normalen" Leute, sondern Nerds. Nerds> sehen nicht ein, dass man mit dem Job nur sein Geld verdienen will und> machen aus jeder Kleinigkeit ein riesigen Klimbim und Tamtam. Das ist> auf Dauer nervenaufreibend und kontraproduktiv.
Wau, die Sätze können viele hier im Forum wie Feuer verbrennen.
Das werde ich in meine Wiki über Nerds aufnehmen. Sehr gut.
Ein Grund sich nicht bei einer Firma zu bewerben, wäre das ein guter
Freund, der in dieser Firma arbeitet, mir davon abrät dort anzufangen.
klausi schrieb:> genervt schrieb:>> Was hast du für ein Problem mit Leuten, die eine geregelte Arbeitszeit>> vorziehen?>> Im Prinzip keines, aber meistens sind das Leute, die wie Beamte> schaffen, Kuli fallen lassen, nicht mit Leidenschaft an einem Problem> arbeiten.. mit denen ist es nicht unbedingt lustig..
Ich kenne auch das Gegenteil, da sind 12+h/Tage und 100 Überstunden im
Monat nichts ungewöhnliches, die haben kein Privatleben.
Nur das erfährt man nicht in einem Vorstellungsgespräch.
meckerziege schrieb:> Ich würde aktuell(=zeitlich begrenzt!) nicht in einer Firma arbeiten> wollen, wo nach 8 Stunden der Stift fallen gelassen wird. Zusammenarbeit> mit solchen Firmen ist auch sehr mühsam und oft enttäuschend.
Im Gegenteil: wenn es in einer Firma laufend "brennt" und daher dauernd
Überstunden geschoben werden müssen, ist die Projektplanung einfach
schlecht. Die Produkte selber werden dann auch nur mit der heißen Nadel
zusammengepfuscht sein.
Wenn man schon im Vorstellungsgespräch gefragt wird, ob man zu
unbegrenzt Überstunden bereit ist, sollten folglich die Alarmglocken
klingeln, und die Rückfrage ist dann sinnvoll, ob die Projektplanung
denn regelmäßig dermaßen weit danebenliegt.
Manche Chefs reagieren dann verärgert, und das Vorstellungsgespräch ist
zuende. Gut so, denn diese Pappenheimer erkennen sich und ihre
Unfähigkeit in dieser Frage genau wieder.
Man kann auch im Vorstellungsgespräch durchaus "offensiv" werden, um
schlechte Firmen auszusortieren.
Ich hatte mal ein Gespräch, wo "dringend" jemand für Software gesucht
wurde. Mit exzellenten Kenntnissen in Sprache sowieso. Naja, die konnte
ich, aber EXZELLENT?! Also fragte ich, wieso, zum Code gebe es doch auch
die Doku. Nee, sagte Cheffe, der Code SEI die Doku. O-M-F-G.
Frickel-Alarm.
Wenn nichtmal Doku gemacht wird, dann wird der Rest auch nicht besser
sein, wohl lauter Spaghettimüll. Die Bude saß offenbar auf einem Berg an
technischen Schulden und bekam Panik, weil die sich gerade in Realkosten
verwandelten. Vermutlich, weil der Vorgänger keinen Bock mehr hatte und
mangels Doku jetzt keiner mehr durch das Chaos durchstieg, aber
Liefertermine anrückten.
Also offensiv nachgehakt, ob denn Planungen bestünden, die Entwicklung
auf eine professionellere Basis zu stellen. BAMM, das war ins Schwarze,
der Chef zog ein Gesicht. Nee, war nicht geplant, d.h. der Chef hat noch
nichtmal begriffen, welches Problem er hat, bzw. er war selber Teil des
Problems - vermutlich sogar dessen Ursache.
Das Gespräch war ab da so ziemlich zuende, denn ich wollte da nicht
anfangen, und er wollte bloß einen willigen Codesklaven.
Also, durchaus mal nachhaken, wie denn dokumentiert wird, wie die
Versionsverwaltung gemacht wird, wie das Änderungsmanagement aussieht,
nach welchen Prozessen da gearbeitet wird. Es muß nicht immer alles
perfekt sein, aber es sollten zumindest ernsthafte Anstrengungen
sichtbar sein. Wenn da keine belastbaren Antworten kommen, dann Finger
weg.
Pfuschbuden versprechen nicht nur Chaos, sondern regelmäßig auch
unbezahlte Überstunden, Wochenendarbeit und dann auch noch miese
Bezahlung. Der einzige Weg, wie man mit solchen Firmen zusammenarbeiten
kann, ist als externer Berater - zu fürstlichen Stundensätzen, wenn die
Firma nämlich keine Wahl mehr hat und "erpreßbar" ist.
klausi schrieb:> genervt schrieb:>> Was hast du für ein Problem mit Leuten, die eine geregelte Arbeitszeit>> vorziehen?>> Im Prinzip keines, aber meistens sind das Leute, die wie Beamte> schaffen, Kuli fallen lassen, nicht mit Leidenschaft an einem Problem> arbeiten.. mit denen ist es nicht unbedingt lustig..
Nö, die haben in der Regel auch ein Privatleben, so Luxuskram wie Kinder
ect...
klausi schrieb:> Du bringt mich auf eine Idee.. Wie wäre eine "Search Intelligence" App,> die aktuelle Anzahl Mitarbeiter mit ehemaligen der gesuchten Firma> vergleicht?Den Fluktuationsgrad ermitteln ermöglichen?Zusätzlich> natürlich noch ein paar andere Businessdaten anzieht, wie lange gibt's> die Firma schon etc., gibt es eine Schwelle, zB normalisierten> Fluktuationsgrad am Markt etc. und langsam die App aufbohren..
Genius! Das klingt interessant.
Wenn ich wieder mal Zeit habe, kann ich mal mit einem kleinen Prototypen
anfangen, zuerst eine statistische Analyse..
Bin sehr interessiert in den Dingen.. SPSS, R etc.
Ist ja momentan ein Hot Topic: Data mining, data research..
Bürovorsteher (Gast)
Datum: 05.03.2017 17:31
@ Niemand
> Einige dir wichtige Indikatoren hast du doch bereits erkannt.
Aha, Hr. Lehrmeister, ohne dich wäre ich da gar nicht drauf gekommen!
> Wenn hier keine weiteren relevanten genannt werden, dann gibt es eben keine und
das weitere Herumstochern im Thema artet
> in eine hochgradige Kaffeesatzleserei aus.
So so, dir ist das Thema hier wahrscheinlich etwas suspekt, warum wohl
nur? Könnte es sein, dass du auf der Seite stehst, um die es hier
eigentlich geht?
> Hingehen, Ansehen, Anhören, eine Woche überlegen und dann entscheiden, ob es
nach deinem Gusto sein könnte.
Ja aber klar doch, so hätten es gern die Herrschaften AG alle gern,
klappt in letzter Zeit hier nur nicht mehr so.
@ Meckerziege
>> Besonders in der Entwicklung oder auch in der Forschung triffst du viele Leute,
denen ist es egal, dass sie jetzt 8,0
>> Stunden hier sind. Die setzen sich nochmal ein paar wenige Stunden hin,
schließen die Teilaufgabe ab und gehen dann
>> zufrieden nach Hause. Die arbeiten nicht nur fürs Geld, sondern weil sie "ihr"
Projekt durchziehen wollen und
>> letztendlich promoviert werden wollen etc.> Ja, so komplett bescheuert war ich in meiner beruflichen Frühzeit auch mal.
Bist du die Seiten gewechselt hast und dir das von deinen Schäfchen aber
gern wünscht?
Man oh man, wie durchsichtig muß man eigentlich daher kommen?
Kolophonium (Gast)
>> Ist aber wohl Einigen hier viel zu kompliziert und zu mühselig.> Wieviel Bewerbungen incl. Vorstellungsgesprächen hast du denn schon gehabt?
Dir war wohl gestern vor dem Sandmännchen etwas langweilig, und dachtest
dir mal einen Trollversuch zu starten?
Wer schreibt denn heute noch Bewerbungen und braucht VG? Es gibt
Angebote an die Herrschaften AG, die sie dann meist annehmen, oder sich
zumindest interessiert zurückmelden.
Auf die Art-und-Weise der Rückmeldung kommt dann entweder was von mir,
oder wie in letzter Zeit eben Nichts mehr.
Kommen dann noch Geschichten oder Rechtfertigungen über gewisse
Unlogiken in Stellenangeboten, dann hake ich das als Märchenstunde ab,
fertig.
Du mußt noch einiges in Bezug auf Menschenkenntniss dazulernen.
klausi (Gast)
Datum: 05.03.2017 14:15
> Wenn du eine Person kennst, die dort arbeitet, ohne Schönfärberei dir erzählen
kann, ist das auf jeden Fall mehr wert. > Oder "Word of mouth", Gerüchte und
Erzählungen haben oft einen gewichtigen Hintergrund!
Irgendwie das Thema verfehlt, entweder die Firma ist was für mich, dann
muß ich da keine Insider oder Maulwürfe kennen, oder eben nicht!
> Am meisten zählt der persönliche Eindruck beim Vorstellungsgespräch, wie gesagt,
mit ein bisschen Erfahrung kriegt man > da viel raus.
Der persönliche Eindruck beim VG soll was bitte bringen, dass ich dort
den Laden mal einsehen darf? Mensch kapierst du eigentlich gar nichts?
Es kann von mir auch die größte Klitsche sein, wenn dort ein Team sich
ins Zeug legt und was voranbringt und dafür seine ordentliche Kohle
bekommt. Leider sidn die Anzeichen nach Außen dafür immer etwas anders
gelagert, das nennt man dann berufliche Weisheiten oder eben Erfahrung!
> Und wenn Chefchen im Vorstellungsgespräch frech wird, am besten mal nach seiner
Krawatte greifen und die ein bisschen
> korrigieren.
Du hast doch mit echten Chefs gar nichts am Hut, sonst würdest du solche
Parolen stecken lassen. Mir sind direkte und geradlinige Leute lieber,
als solche aufgesetzten Wichtigtuer, die hintenrum alles in den Sand
setzen. Wenn man mit dem richtigen Chef Tacheles reden kann, dann ist
mit dem sicherlich auch nicht schlecht Kirschen essen!
Wenn man aber nur so einen Einkäufer als Personaler hat, oder vllt. GF
mit der fachlichen Funktion der Leitung und Planung, und dann so "TL"
oder "PL" ohne wirkliches Rückgrat, na dann ist doch schon die
Mauschelei zwischen den Kollegen perfekt.
> Jungchen, wenn du nicht ein Niemand bleiben willst, musst du noch viel lernen!
Wer meinst du eigentlich zu sein? Aus deinen leeren Sprüchen soll man
was Lernen, vllt. solltest du noch so Einiges überlegen, v.a. vor dem
Absenden vllt. noch mal über den eigenen Stuß nachzudenken? Trollerei
zum Sonntag!
> Vielleicht mal auf IBN, dann gehen auch die Pickel weg!
Den Spruch haste dann wohl von jemand Anderem geklaut, aber Klausi sagt
ja schon so Einiges.
Also was wolltest du noch mal Geistreiches hier beisteuern?
Lauter heiße Luft und alte Kamellen, na ja mit dem geistigen Horizont
geht halt nicht mehr!
Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Niemand schrieb:
>> Morjen in die Runde zum Sonntag,>> was fällt euch an negativen Indikatoren in Bezug auf Firmen ein, welche>> man dsbzgl. einer Bewerbung zur Anstellung meiden sollte?> A) Es gibt keine Checklisten!
Für dich nicht? Aber für mich schon, wie du hier lesen kannst!
> B) Erfahrung bringt einen weiter!
Na genau, deshalb habe ich davon schon einige sammeln dürfen, noch mehr
negative möchte ich aber nicht unbedingt dazu bekommen!
> C) Hinfahren und sich die Firma anschauen noch viel mehr!
Das macht man, wenn sich eine Vorstellung als lohnenswert
herauskristalisert hat!
> D) "Hidden Aktion" von den Gesprächspartner sind immer drin!
Dann aber auf beiden Seiten, zu einem Gespräch gehören ja wohl
mindestens 2 Leute!
> E) Die Branche ist immer wichtig, da der Wettbewerb auch die Firmen prägt!
Etwas daneben, denn ich will dort nicht gleich als PL oder TL
einsteigen, denn auf dem unteren Level, wo noch was geschafft werden
muß, hat man max. seine höheren Leute der Firma vor sich, oder die vom
Kunden.
Mit Menschen sollte man schon etwas geschickt umgehen können, tlws.
gehört auch gewissermaßen Dummstellen oder Ignoranz dazu.
> Und rechnen sollte man immer mit fiesen Aktionen.
Ja sag das dem Gegenüber auch ... mit deinen Erfahrungen, wie man sich
aus einem Saftladen dann ganz schnell wieder verabschieden kann. Vorher
vllt. noch etwas Urlaub auf gelben Schein!
> Also Kündigung in der Probezeit z.B.!
Geht auch von beiden Seiten, sollte bloß für den AG dann etwas
schmerzlich sein, wenn er wieder mal einen fähigen MA los ist, und seine
meist unfähige Herde wieder neu aufteilen muß!
Es gibt da auch ganz clevere, meist JungKollegen, die schon etwas länger
in dem Laden sind, und meinen die können den älteren Neuzugang dann mal
etwas mit niederer Arbeit beladen. Das muß man dann eine Weile auf sich
aufladen können, aber irgendwann reißt dann der gespannte Bogen und es
gibt mächtig Kontra.
Wenn dann aber von einer Sorte Duckmäuser einige in so einem Laden sind,
die sich als Fachkräfte von den Quereinsteigern als Chefs Liebling die
Mobbingtour gefallen lassen, na dann kann man ja eigentl. nur zusehen
sein eigenes Ding durchzuziehen. Ein Team oder Teamwork kann man das
nicht mehr bezeichnen.
Ist jetzt aber auch schon wieder zu dem Thema etwas OT.
@ Nop (Gast)
Datum: 06.03.2017 09:49
Erkennst du das Problem hier als solches genau wieder? Ist dir der
Aufwand, einen zukünftigen Job, an Hand von Negativen Vorzeichen einer
Firma, vor dem VG, nicht auch etwas zu viel?
Immer diese ewigen Fehlversuche, das nervt sicherlich auch die Leute in
jeder Frickelbude. Nur ist das deren tagtägliche Daseinsform, Versuche
mit dem Ergebnis Irrung und damit verbrannter Zeit, als getane Arbeit
abzuhaken.
Da fällt mir dan noch als weiterer Faktor die Häufigkeit und
Wiederholungen von Stellenausschreibungen, immer wieder der gleichen
Spezies von großen Firmen, ein.
Nach ein paar Monaten sollte doch dort mal ein Erkenntnisprozess
einstzen?
Allerdings heißt der dann wohl meist allgemeiner Fachkräftemangel -
quasie die Standardausrede für alle Nicht-lernfähigen.
Oder sollte man solchen Brüdern mal einen Honigtopf hinsetzen?
Pfffft... negative Indikatoren ...
- sie kommen dich nicht mit der Limousine abholen.
- Der Lohncheque ist nicht zum Selberausfuellen.
- Sie sind nicht schon mit deiner Anwesenheit zufrieden.
Abgehoben
Niemand schrieb:> Wer meinst du eigentlich zu sein? Aus deinen leeren Sprüchen soll man> was Lernen, vllt. solltest du noch so Einiges überlegen, v.a. vor dem> Absenden vllt. noch mal über den eigenen Stuß nachzudenken? Trollerei> zum Sonntag!
Weisst du was, vergiss einfach das mit dem Bewerben. Ist vielleicht eh
viel zu kompliziert für dich ;-)
Mach doch deine eigene Frickelbude auf, evtl. verdienst du da sogar noch
was dabei.
Niemand schrieb:> Etwas daneben, denn ich will dort nicht gleich als PL oder TL> einsteigen, denn auf dem unteren Level, wo noch was geschafft werden> muß, hat man max. seine höheren Leute der Firma vor sich, oder die vom> Kunden.
Ach, das zeigt, dass du keine Ahnung hast, wie es da draussen abläuft.
Hast du schon bereits mal in der Realität gearbeitet?
Bürovorsteher (Gast)
Datum: 07.03.2017 08:28
Datum: 07.03.2017 08:29
Du warst gestern in der "Früh" wohl noch nicht so richtig fit, oder was
ist dir so sauer aufgestoßen?
Da oben erst ganz abgeklärt und selbstsicher und dann so mißgrämig wenn
man dir den Spiegel vor die Nase hält.
Mitarbeiterführung wäre oder ist nicht so dein Fachgebiet, stimmts?
Sapperlot W. (jetztnicht)
Datum: 07.03.2017 08:50
> Pfffft... negative Indikatoren ...
Das wären dann auch noch so ein paar Punkte auf meinem Wunschzettel
> - sie kommen dich nicht mit der Limousine abholen.
Wir wollen mal nicht übertreiben, denn die Fahrerlaubnis hätte ich schon
noch selber, ausgeschlafen sollte man sowie zum Dienst antreten,
praktisch reicht mir dann auch ein Dienst-Fzg bis nach Hause.
> - Der Lohncheque ist nicht zum Selberausfuellen.
Das kennst du wohl auch noch nicht - leistungsbezogenes Gehalt oder
Lohn?
Praktisch wie bei der Steuererklärung ... Märchenstunde pur, wir dichten
uns mal ein paar zig Prozente zu unserem Lohn dazu, fertig ist das
Traumgehalt.
> - Sie sind nicht schon mit deiner Anwesenheit zufrieden.
Daran müsste man noch etwas arbeiten, aber vorerst reicht wohl die
Anwesenheit auf den Projektbaustellen.
> Abgehoben
Ne, nur einfach etwas falsch formuliert, das waren aber schon ein paar
neue Erkenntnisse von dir. Danke ;-)
klausi (Gast)
Datum: 07.03.2017 12:25
Versuch es vllt. noch mal wenn du ausgeschlafen bist oder fertig
gegessen hast?
So zwischen Tür und Angel versteht man dich ja eigentlich nicht so
recht.
Oder war dein Mittagessen heute wieder mal so daneben?
An deinen Schlußformeln solltest du vllt. noch etwas arbeiten, oder
prinzipiel nicht zwei Sachen gleichzeitig versuchen?
Man merkt bei dir dass dabei nur unlogischer Käse bei rauskommt.
Bewerbungen
1.) Ich MUSS, da arbeitslos, kurz davor, ...
2.) Ich MÖCHTE mich verbessern, örtlich verändern, ....
zu 1.) Da brauche ich Ausreden, wenn ich mich nicht bewerbe.
zu 2.) Ich lasse es einfach sein.
Andersrum, gibt es positive Anzeichen FÜR eine gute Firma?
Hatte mal ein Vorstellungsgespräch bei einer kleineren (<100
Mitarbeiter) Firma, die Leistungselektronik entwickelt.
Die in der Ausschreibung angeprießene "großzügigige" Büros waren die
erste Ernüchterung, als ich vor Ort war. Vier, teils fünf Mitarbeiter
auf gefühlte 5m².
Gut, war dann ja vor Ort und hab mir den Spaß, den der Chef erzählt hat
mal angehört, weil die Stelle dennoch (fachlich) interessant für mich
gewesen wäre.
Irgendwann hat er dann (von selbst) erwähnt, dass die Auftragslage mal
so, mal so ist und man bei entsprechenden Projekten auch mal mehr
arbeiten müsse.
Das Stundenkonto könne man bis 500h füllen und es sei so, dass die
meisten das "ausnützen", um dann mehrere Wochen am Stück daheim bleiben
zu können (klar, macht sicher jeder freiwillig...).
War dann für mich das KO-Kriterium. Nicht falsch verstehen, ich bin in
meiner aktuellen Firma auch jederzeit bereit Überstunden zu machen, wenn
es das Projekt erfordert oder ich, wie oben erwähnt, noch eine Aufgabe
zu Ende bringen will, aber so eine Aussage geht in meinen Augen gar
nicht, und klingt stark nach 12h+ Tagen über längere Zeit.
Ein bisschen Freizeit und Privatleben wollte ich nebenbei schon noch
haben und habe abgesagt.
Lieber Michael S., du solltest nicht vergessen, dass für deinen Traumjob
bereits dutzende anderer Bewerber hinter dir auf der Matte stehen, bei
denen der AG feststellt, dass sie sozialtechnisch unkomplizierter
aufgestellt sind.
Rate mal, wen er nimmt?
Ich habe mich einmal NICHT bei einer kleinen Firma (Dienstleister)
beworben, weil ..
- u.a. in der Selbstdarstellung stand, tolle Büros, Großraum und auch
einzelne Räume und auch Duschen, falls es abends mal wieder länger wird.
Ruheräume, falls man direkt da übernachten will, möchte, muss - wurden
da nicht erwähnt.
??? ?. schrieb:> Das Stundenkonto könne man bis 500h füllen und es sei so, dass die> meisten das "ausnützen", um dann mehrere Wochen am Stück daheim bleiben> zu können (klar, macht sicher jeder freiwillig...).
War das nicht sogar so, dass nur so 200 Stunden (oder weniger) im Falle
einer Insolvenz ausgezahlt werden?
Bürovorsteher (Gast)
> Lieber Michael S., du solltest nicht vergessen, dass für deinen Traumjob> bereits dutzende anderer Bewerber hinter dir auf der Matte stehen, bei> denen der AG feststellt, dass sie sozialtechnisch unkomplizierter> aufgestellt sind.> Rate mal, wen er nimmt?
Ich bin zwar nicht der Michael S., also ist dein Detektor dsbzgl. total
verstimmt, kann dir aber trotzdem noch folgen.
Also Herr Bürovorsteher:
1.- ich oder der Micha suchen ganz sicher nicht oder überhaupt einen
TraumJob,
2.- es reicht ein ganz normaler, wo man mit den Leuten (auch dem Chef)
und dem Lohn für seine hoffentlich anspruchsvollere Arbeit
gerechterweise klar kommt,
3.- wenn da dutzende andere, u.v.a gleichwertige oder gar bessere
Bewerber wären, warum sind diese Stellen dann laufend als offen zu
sehen?
4.- was ein potentieller AG alles so feststellt, brauchst du mir nicht
zu erklären, ich muß selber Leute anleiten + kontrollieren und Projekte
planen und dann selber abschließen, und dem Kunden mit Verantwortung
übergeben.
Noch dazu habe ich nicht nur 2 Augen im Kopf, um zu sehen was um mich
herum mit anderen Lowperformern ständig abgeht.
Die sind sozialtechnisch vllt. einfacher zu handhaben, aber
leistungs-technisch will die deshalb auch keiner wirklich haben.
Labertaschen und Analakrobaten gibt es schon zu viele überall, deshalb
sind die Chefs dann auch übervorsichtig, nicht noch mehr davon an Land
zu ziehen.
Also wen sucht denn nun der AG für technische Leistungen im AD im
Allgemeinen, einen Unterhalter und Wasserträger seiner eigenen einfachen
Aufgaben, oder einen selbständig denkend und handelnden Fachmann, der
auch weiß was er wert ist? Und nicht ständig Anleitung und Kontrolle wie
Vor- und Nacharbeit braucht!
Weiß ja nicht wie du deine Brötchen verdienst, aber mit Büro und
Vorstehen kann das nicht viel sein?
Ich (Gast)
Datum: 08.03.2017 06:42
(Man oh man zu so früher Std.)
> Bewerbungen> 1.) Ich MUSS, da arbeitslos, kurz davor, ...
davon gibt es so viele, du bist also nicht ganz allein
> 2.) Ich MÖCHTE mich verbessern, örtlich verändern, ....
davon gibt es noch viel mehr, nur örtlich verändern heißt dann umziehen,
oder vor Ort was Besseres finden?
> zu 1.) Da brauche ich Ausreden, wenn ich mich nicht bewerbe.
Ausreden gibt es nicht für richtige Männer, das klärt man ganz einfach
mit dem verkappten AG am Telefon, mehr in Schriftform wäre verplämperte
Zeit.
> zu 2.) Ich lasse es einfach sein.
Na gut, dann lass du es sein, ich bin schon 2 Schritte weiter.
> Andersrum, gibt es positive Anzeichen FÜR eine gute Firma?
Es können sich auch aus negativen Zeichen positive entwickeln.
Wenn der gesamte regionale Markt nur von Lowperformern u. Tricksern
beherrscht wird, muß vllt. mal jemand ein paar neue Regeln einführen
oder Querschläger platzieren?
Gute Firmen brauchen keine Werbung, dahin versuchen sich alle guten
Leute zu bewerben, auch ohne offene Stellen dazu. Die guten Firmen zu
finden ist nur das Problem, und was zeichnet eine gute Firma aus, viel
Kohle oder was?
Die leidvolle Erfahrung lehrt: wo es für relativ wenig und anspruchslose
Arbeit relativ viel Kohle gibt, stimmt irgendwas nicht! Meistens trifft
man dort die komischsten Vögel, und die sind dann alle ein Kaliber.
genervt schrieb:> War das nicht sogar so, dass nur so 200 Stunden (oder weniger) im Falle> einer Insolvenz ausgezahlt werden?
150 Stunden meines Wissens.
> Weiß ja nicht wie du deine Brötchen verdienst, aber mit Büro und> Vorstehen kann das nicht viel sein?
Ja, das ist nur ein vernachlässigenswerter Teilaspekt meiner Tätigkeit,
obwohl Büro und Vorsteher irgendwie korrekt sind.
> Gute Firmen brauchen keine Werbung, dahin versuchen sich alle guten> Leute zu bewerben, auch ohne offene Stellen dazu. Die guten Firmen zu> finden ist nur das Problem, und was zeichnet eine gute Firma aus, viel> Kohle oder was?
Das hängt vom Sichtwinkel ab. Dem einem reicht viel Kohle. In solch
einer Firma hatte ich auch schon zu tun, obwohl die Kohle dann doch
nicht soooviel war, obzwar gut bezahlt. Ansonsten: wacklige Büromöbel
vom Sperrmüll, total verkramt, plundriges Werkzeug, Messtechnik meist
über 20 Jahre alt oder aus dem Bastlerbedarfshandel, Verwendung von
Billigsbauteilen (das billigste, was Reichelt gerade so hatte),
Miniaturarbeitsplätze, gekrackte Leiterplattensoftware, ich wurde in
zwei Jahren hintereinander wegen irgendeines Pipifaxes aus dem Urlaub
geholt.
Dieses Elend hat mich schlussendlich in die Selbständigkeit getrieben.
> Die leidvolle Erfahrung lehrt: wo es für relativ wenig und anspruchslose> Arbeit relativ viel Kohle gibt, stimmt irgendwas nicht! Meistens trifft> man dort die komischsten Vögel, und die sind dann alle ein Kaliber.
Das ist eine Erkenntnis, die ich teile, aber meist haben solche Firmen
eine beachtliche Halbwertszeit.
Niemand schrieb:> Die leidvolle Erfahrung lehrt: wo es für relativ wenig und anspruchslose> Arbeit relativ viel Kohle gibt, stimmt irgendwas nicht! Meistens trifft> man dort die komischsten Vögel, und die sind dann alle ein Kaliber
Interessante Erfahrung, was sind das für Branchen? Wo die Margen relativ
hoch sind?
In der Regel gibt's für wenig anspruchsvolle Jobs auch wenig Kohle bzw.
man braucht auch nicht teures Personal.
Niemand schrieb:> Man merkt bei dir dass dabei nur unlogischer Käse bei rauskommt.
Bei mir ist alles i. O. Bei dir?
Bei mir ist's wenigstens noch Käse, während es bei dir.. was eigentlich
ist?
Versuche mich eh schon so simpel wie möglich auszudrücken, dass mich
auch der Letzte versteht.?
klausi schrieb:> Niemand schrieb:>> Die leidvolle Erfahrung lehrt: wo es für relativ wenig und anspruchslose>> Arbeit relativ viel Kohle gibt, stimmt irgendwas nicht! Meistens trifft>> man dort die komischsten Vögel, und die sind dann alle ein Kaliber>> Interessante Erfahrung, was sind das für Branchen? Wo die Margen relativ> hoch sind?
Wenn eine Firma sehr spezielle Produkte anbietet, für die es eine
Nachfrage gibt aber wenig Konkurrenz auf dem Weltmarkt, dann dürften die
Margen dort recht anständig sein. Ich denke da zum Beispiel an so etwas
wie Tunnelbohrmaschinen.
Kann jetzt nicht bestätigen das miese Firmen mehr bezahlen würden als
andere.
Im Normalfall kann man ja mal seinen künftigen ARbeitsplatz anschauen
und die Abteilung sehen. Worauf ich dann achten würde
-Bleiche gesichter, gestresste Blicke
-allgmeine Stimmung in der Abteilung
-Stimmung die man so auf dem Flur oder eben "zwischen" den Abteilungen
wahrnimmt.
-Verhalten der MA (z. B. wird bei der Vorstellung eins künftigen
Kollegen dieser "aus allen Wolken gerissen" am besten noch bei mehreren
Grundsätzlich halte ich es aber für relativ schwierig einen schlechten
AG vorzeitig zu erkennen. Wenn man nicht das Image im Umland erfahren
kann ist es fast nicht möglich.
Kununu kann da etwas hilfreich sein. Aber auch erst bei mehr als 3, 4
oder 5 Bewertungen.
Man kann darauf achten welche Postion der/die Bewerter inne hatten, ob
ex Job oder nicht. Ob der Tenor bei allen der gleiche ist.
Wenn alle schreiben, ob direkt oder indirekt, das Betriebsklima ist
schlecht dann wäre ich vorsichtig.
Wenn mehr als einer schreibt das die Kündigung total ungerechtfertigt
war wäre ich auch vorsichtig.
Wenn sich Firmen zu mehreren negativen Kommentaren rechtfertigen kann
das auch so ein Zeichen sein.
Ja, ich bin es! schrieb:> Ein Grund sich nicht bei einer Firma zu bewerben, wäre das ein guter> Freund, der in dieser Firma arbeitet, mir davon abrät dort anzufangen.
Hmm, es soll auch falsche Freunde geben!
Name schrieb:> Im Normalfall kann man ja mal seinen künftigen ARbeitsplatz anschauen> und die Abteilung sehen. Worauf ich dann achten würde> -Bleiche gesichter, gestresste Blicke> -allgmeine Stimmung in der Abteilung> -Stimmung die man so auf dem Flur oder eben "zwischen" den Abteilungen> wahrnimmt.> -Verhalten der MA (z. B. wird bei der Vorstellung eins künftigen> Kollegen dieser "aus allen Wolken gerissen" am besten noch bei mehreren
Hmm, man kann zumindestens bei einer kurzen Besichtigung sehen was in
der Firma läuft.
Ist die ganze Ausrüstung ca. 30 Jahre alt?
Oder wird man nur mit einen Hiwi durch den Betrieb geführt, da dürfte
die Absage ganz klar in 14 Tagen kommen.
Was auch negativ ist, wenn zu freundliche der ganze Prozess abläuft.
Einseifen könnte man es auch nennen!
Oder hinters Licht führen! Um einen dann um so einfache Abservieren zu
können!
ÖD ist dann auch berüchtigt, wenn im VG die große Runde einen ins
Kreuzverhör nimmt.
Affentheater!
* Klauseln für Fortbildungen und anteilige Rückzahlung habe ich schon
häufig gesehen. Ob diese tatsächlich in der Praxis auch angewendet
werden ist jedoch fraglich - in meinem Unternehmen ist mir kein Fall
bekannt, obwohl Mitarbeiter durchaus 1-2 mal im Jahr quer durch
Deutschland auf Schulungen geschickt werden. Die bloße Existenz einer
solchen Klausel würde ich nicht unbedingt als Ausschlusskriterium sehen.
Ein paar einfache Indikatoren gibt es meiner Meinung nach:
1) Abends um 19:00 vorbei fahren: Stehen noch viele Autos auf dem
Parkplatz oder brennt noch überall Licht?
2) Wie schaut die Mitarbeiterschaft aus? Ausschließlich junge
Absolventen oder auch alte Hasen?
3) Hängen viele Hinweisschlilder in der Nähe von Kaffeemaschine oder in
der Toilette? Sind die Toiletten einigermaßen gepflegt oder wird am
Reinigungspersonal gespart?
4) Ist der Projektleiter technisch versiert oder ist das eher ein
Buzzwordgenerator der gerne Begriffe wie Industrie 4.0, IoT oder Cloud
verwendet?
=> Meiner Meinung nach sollte insbesondere das Führungs- und
Vertriebspersonal wissen wovon es spricht. Deshalb sollte man unbedingt
ein paar Detailfragen an diese Leute richten. Man ist dem Geschick der
Führungsriege ausgeliefert, denn wenn sie nicht erfolgreich sind, kannst
Du es auch nicht sein.
5) Wie sehen die Autos auf dem Parkplatz aus und passt die
Zusammensetzung in etwa zu einem typischen Gehaltsgefüge einer solchen
Firma?
6) Bauchgefühl.
DrosselUlf schrieb:> Man ist dem Geschick der Führungsriege ausgeliefert, denn wenn sie> nicht erfolgreich sind, kannst Du es auch nicht sein.
Alles eine Frage des Durchsetzungsvermögen und der Konsequenz!
Die Führungsetage hat für das Wohlbefinden ihrer Schäfchen zu sorgen.
Gute Punkte, DrosselUlf, die Idee, wie die Autos aussehen oder schauen,
ob um 19 Uhr noch Licht brennt find ich gut :-)
Was anderes:
War von euch jemand schon mal jemals in einem Assessment Center?
Wollte mir so ein Kasperltheater nie antun, drum auf solche Stellen hab
ich mich nie beworben.
DrosselUlf schrieb:> 1) Abends um 19:00 vorbei fahren: Stehen noch viele Autos auf dem> Parkplatz oder brennt noch überall Licht?
Was würde man nach Deiner Ansicht daraus schlussfolgern können?
DrosselUlf schrieb:> 1) Abends um 19:00 vorbei fahren: Stehen noch viele Autos auf dem> Parkplatz oder brennt noch überall Licht?
Alternativ Samstags oder Sonntags vorbeischauen.
DrosselUlf schrieb:> 2) Wie schaut die Mitarbeiterschaft aus? Ausschließlich junge> Absolventen oder auch alte Hasen?
Ebenso die Möbel, Dinge wie Lötstationen, Messgeräte, Arbeitstische
(ggf. Höhenverstellbar) und Musteraufbauten.
DrosselUlf schrieb:> 3) Hängen viele Hinweisschlilder in der Nähe von Kaffeemaschine oder in> der Toilette? Sind die Toiletten einigermaßen gepflegt oder wird am> Reinigungspersonal gespart?
"Körnung" Klopapier, ist es eine gammelige Kaffeemaschiene oder ein
Vollautomat (Oder erspäht man gar einzelne Stempelkannen an den
Tischen), wie sieht die Spüle aus? Steht Geschirr rum, gibt es einen
"Sozialraum" wo man essen kann, oder machen die Kollegen das an der
Tastatur.
DrosselUlf schrieb:> 4) Ist der Projektleiter technisch versiert oder ist das eher ein> Buzzwordgenerator der gerne Begriffe wie Industrie 4.0, IoT oder Cloud> verwendet?> => Meiner Meinung nach sollte insbesondere das Führungs- und> Vertriebspersonal wissen wovon es spricht. Deshalb sollte man unbedingt> ein paar Detailfragen an diese Leute richten. Man ist dem Geschick der> Führungsriege ausgeliefert, denn wenn sie nicht erfolgreich sind, kannst> Du es auch nicht sein.
Wer sitzt in der Runde? Ist der Firmenpatriarch auch mit drin (aber
einer bestimmten Größe hat der da nichts mehr verloren). Achtet drauf,
wer was zu sagen hat! Ganz lustiger und aufschlussreicher Test: Fragt
den technischen Leiter (Also eure künftige Führungsperson), wie es in
seiner Gruppe/Abteilung mit der Elternzeit gehandhabt wird. Mit dieser
Frage lässt sich im Grunde die Sprungantwort der Hirarchie ermitteln:
Entweder er erzählt frei von der Leber weg, wie problemlos das mit den
letzen ein/zwei Kollegen war, oder ihm entgleisen die Gesichtszüge und
sekundenbruchteile später nimmt der Patriarch dazu Stellung, obwohl er
nicht gefragt worden ist.
DrosselUlf schrieb:> 5) Wie sehen die Autos auf dem Parkplatz aus und passt die> Zusammensetzung in etwa zu einem typischen Gehaltsgefüge einer solchen> Firma?
Vor allem auch: Gibts übliche Geschäftsfahrzeuge, für die
Geschäftsleitung sollte irgendwo etwas in der oberen Mittelklasse
rumstehen: Audi A6, BMW 5er oder E-Klasse (bei größeren Firmen natürlich
ne Nummer größer, aber die Autos seht ihr dann nicht). Wenn da "weniger"
steht, ist vorsicht geboten, ebenso wenn ihr aufgeblasene Limos wie
Mercedes AMG oder BWM-M seht und das Verhältniss zu den Restlichen
Fahrzeugen nicht passt.
genervt schrieb:> Achja, vor allem ganz wichtig: Bewerbt euch ab und an mal, damit> ihr das übt!!!!
Nein danke, keine Zeit und Lust. Der ganze Bewerbungszirkus ist doch
Affentheater, den tue ich mir sicherlich nicht auch noch freiwillig an!
Verschwendete Lebenszeit.
klausi schrieb:> War von euch jemand schon mal jemals in einem Assessment Center?
Ja für ein Industriepraktikum.
klausi schrieb:> Wollte mir so ein Kasperltheater nie antun, drum auf solche Stellen hab> ich mich nie beworben.
Selbst Schuld. Die sind meistens recht vorhersehbar zu machen;
Qualitativ hochwertige Assessment Center die ihren Namen verdienen,
finden eher auf Führungsebene statt. Für normale Mitarbeiter gibts
Standardware und das ist meistens nen Vortrag, ein bisschen
Rollenspielgepimmel und ein paar Einzelgespräche fachlicher und
personeller Natur. Bereut habe ich es nicht. Das Praktikum war top. Vom
Bewerbungszirkus auf die Qualität der späteren Stelle zu schließen, kann
irreführend sein.
genervt schrieb:> DrosselUlf schrieb:>> 1) Abends um 19:00 vorbei fahren: Stehen noch viele Autos auf dem>> Parkplatz oder brennt noch überall Licht?>> Alternativ Samstags oder Sonntags vorbeischauen.
Es gibt Unternehmen mit Produktion im Schichtbetrieb.
genervt schrieb:> DrosselUlf schrieb:>> 2) Wie schaut die Mitarbeiterschaft aus? Ausschließlich junge>> Absolventen oder auch alte Hasen?>> Ebenso die Möbel, Dinge wie Lötstationen, Messgeräte, Arbeitstische> (ggf. Höhenverstellbar) und Musteraufbauten.
Werkzeugkisten - Müllhalde oder gut sortiert.
genervt schrieb:> Achja, vor allem ganz wichtig: Bewerbt euch ab und an mal, damit ihr das> übt!!!!
Nur so lernt man unterschiedliche Firmen kennen.
Auf firmeninterne Aushänge achten, was die so verbreiten.
Einer meiner Lieblingsaushänge war der einer Krankenkasse.
Ja, man darf trotz Krankschreibung wieder arbeiten, wenn man sich wieder
arbeitsfähig fühlt.
Rick M. schrieb:> Ja, man darf trotz Krankschreibung wieder arbeiten, wenn man sich wieder> arbeitsfähig fühlt.
Oh, das ist ja nett! Gesund werden ist ja auch nicht so wichtig, da
verschleppt man die Krankheit besser.
Rick M. schrieb:> genervt schrieb:>> DrosselUlf schrieb:>>> 2) Wie schaut die Mitarbeiterschaft aus? Ausschließlich junge>>> Absolventen oder auch alte Hasen?>>>> Ebenso die Möbel, Dinge wie Lötstationen, Messgeräte, Arbeitstische>> (ggf. Höhenverstellbar) und Musteraufbauten.>> Werkzeugkisten - Müllhalde oder gut sortiert.
Ebenso die Schreibtische: Überladen oder übersichtlich. Sind dort auch
persönliche Gegenstände oder Fotos?
Stehen Pflanzen rum, wenn ja, um was handelt es sich und im welchem
Zustand?
Analog Opa schrieb:> DrosselUlf schrieb:>> 1) Abends um 19:00 vorbei fahren: Stehen noch viele Autos auf dem>> Parkplatz oder brennt noch überall Licht?>> Was würde man nach Deiner Ansicht daraus schlussfolgern können?
Das kommt ganz drauf an.
Wenn um 9 in der Früh die selben Autos rumstehen, dann deutet das auf
Überstunden.
Wenn in der Zeit von 8 bis 12 ein konstanter Zufluß und in der Zeit von
16 bis 24 ein konstanter Abfluss ist, dann können die Leute selbständig
arbeiten und ihre Arbeit ihrer Natur und ihren Lebensumständen anpassen.
Ich hatte mal eine Zeit, da hat jeder Tag 26 Stunden gedauert: Ich bin
immer um ca. 2h später aufgestanden als am Tag davor. Ein ehemaliger
Chef sagte mal: "Es gibt viele Lebensformen bei uns."
Wenn um 23 Uhr der große Raum eher dunkel ist und flimmert, Gelächter zu
hören ist und am nächsten Tag in der Früh nimemand da ist, aber die
Sektflaschen beim Altglas stehen, dann gibt es wahrscheinlich ein gutes
Betriebsklima.
Ein Blick auf die Überstundenlast anhand von "es brennt abends noch
Licht"
ist wirklich ein guter Indikator.
Das erinnert mich an einen Automobilzulieferer bei dem ich eins meiner
Studienpraktika gemacht habe.
Der betreuende Prof. kam nach Voresungsschluss gegen 17:00 vorbei - und
wir sind mit Vorgesetztem alle beim Fachgespräch zeitlich versackt.
Ich war erschreckt wie viele Kollegen in den Nachbarbüros und Labors
dort auch nach 19:00 noch da waren. Einer jammerte dem Anderen dann auch
beim Pförtner was vor.
Der Abteilungsleiter schrieb seine Mails teils um 23:00 von zuhause an
die MA. Das Angebot - dort meine DA zu schreiben und auch selbst später
noch die Anfrage dort anzufangen habe ich jeweils dankend abgelehnt.
Gern mal Überstunden - auch gern ein Projekt vor Ort beim Kunden retten
- aber nicht als Dauerzustand.
Maik .. schrieb:> Ich war erschreckt wie viele Kollegen in den Nachbarbüros und Labors> dort auch nach 19:00 noch da waren.
Kenne aber auch Kollegen, die fangen erst um 9 Uhr oder später an.
Dann ist 19:00 Uhr noch da sein normal.
Rick M. schrieb:> Maik .. schrieb:> Ich war erschreckt wie viele Kollegen in den Nachbarbüros und Labors> dort auch nach 19:00 noch da waren.>> Kenne aber auch Kollegen, die fangen erst um 9 Uhr oder später an.> Dann ist 19:00 Uhr noch da sein normal.
Nein, dann wären 18:00 normal.
Gästchen schrieb:> Berater schrieb:>> - Die Mitarbeiter sind keine "normalen" Leute, sondern Nerds. Nerds>> sehen nicht ein, dass man mit dem Job nur sein Geld verdienen will und>> machen aus jeder Kleinigkeit ein riesigen Klimbim und Tamtam. Das ist>> auf Dauer nervenaufreibend und kontraproduktiv.>> Wau, die Sätze können viele hier im Forum wie Feuer verbrennen.> Das werde ich in meine Wiki über Nerds aufnehmen. Sehr gut.
Ich kenne sogar noch die tieferen Ursachen. Nerds sind leider außerhalb
ihres Metiers keine anerkannten Menschen, mit denen mal richtig um die
Häuser ziehen könnte oder auf die Frauen fliegen.
Ihre einzige Domäne, wo sie "wer sind", ist die Firma und insbesondere
in Deutschland definieren viele ihr ganzes Sein und Wesen über den Beruf
und die Arbeit, die sie verrichten. Das sind also ziemlich
eindimensionale Menschen.
Nerds sind als Sonderlinge auch nur solange geduldet, wie sie
außergewöhnliche Ergebnisse liefern und freiwillig extrem viel Arbeit
leisten.
Das ist also ein ziemlich armes Leben das Nerds führen, da sie immer
liefern müssen, um anerkannt zu sein in der kleinen Welt von ein paar
Büros. Dies erkaufen sie sich eben durch ihre höhere Arbeitsleistung.
Aber auch das Unternehmen erkauft sich die höhere Arbeitsleistung von
Nerds mit sozialen Spannungen im Unternehmen, da diese Leute keine
sozialen Fähigkeiten haben oder gar ganz sozialinkompatibel sind.
Das macht die Teamzusammensetzung aber umso anfälliger für Konflikte.
Diese Nerds sind nämlich sehr sensibel, wenn ihnen für ihre Arbeit keine
Aufmerksamkeit mehr gegeben wird oder sie nicht mehr als Sonderlinge
geduldet werden. Oder wenn ein neuer Nerd oder gar ein Nichtnerd mit
höherem Leistungsvermögen kommt und ihnen ihre Stellung streitig machen
will.
Dann ticken sie aus und machen ein riesen Klimbim und Tamtam, wie ich
eingangs erwähnte und verhalten sich zickiger als eine Busladung Modells
für Miss-Wahl.
Ich bin auch schon von meinem Abteilungsleiter gebeten worden, Bewerber
bezüglich einer Einstellung zu bewerten.
Ich habe Nerds trotz Enthusiasmus und fachlicher Eignung abgelehnt und
den genommen, der eine Frau, Freundin hat und Hobbys, die außerhalb der
Entwicklung, Bastelei und Frickelei liegen.
Berater schrieb:> Ich habe Nerds trotz Enthusiasmus und fachlicher Eignung abgelehnt und> den genommen, der eine Frau, Freundin hat und Hobbys, die außerhalb der> Entwicklung, Bastelei und Frickelei liegen.
Das eine schließt das andere nicht aus. Es gibt etliche Nerds mit
Frau/Freundin und Hobbies. Und es gibt auch weibliche Nerds.
Mark B. schrieb:> Berater schrieb:>> Ich habe Nerds trotz Enthusiasmus und fachlicher Eignung abgelehnt und>> den genommen, der eine Frau, Freundin hat und Hobbys, die außerhalb der>> Entwicklung, Bastelei und Frickelei liegen.>> Das eine schließt das andere nicht aus. Es gibt etliche Nerds mit> Frau/Freundin und Hobbies. Und es gibt auch weibliche Nerds.
Ja, aber die kann man auch nehmen, Ziel ist es ja, Leute mit großen
sozialen Defiziten zu vermeiden.
Berater schrieb:> Ich bin auch schon von meinem Abteilungsleiter gebeten worden, Bewerber> bezüglich einer Einstellung zu bewerten.
Und?
War er zu faul selber die Leute abzulehnen?
> Ich habe Nerds trotz Enthusiasmus und fachlicher Eignung abgelehnt und> den genommen, der eine Frau, Freundin hat und Hobbys, die außerhalb der> Entwicklung, Bastelei und Frickelei liegen.
Weist du was ein NERD wirklich ist?
https://de.wikipedia.org/wiki/Nerd
"
Nach einem Beitrag von Spiegel Online ist das Phänomen dieses Stereotyps
wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst.[5] Als Beispiel wird
dort Archimedes aufgeführt, ein griechischer Ingenieur und Physiker aus
dem 3. Jahrhundert vor Christus, der in der heutigen Zeit wohl als Nerd
bezeichnet werden könnte..."
genervt schrieb:> Ja, aber die kann man auch nehmen, Ziel ist es ja, Leute mit großen> sozialen Defiziten zu vermeiden.
Jetzt kommt gleich jemand vorbei und hält dir vor, auf Verkäufer und
Schaumschläger reinzufallen ;-)
Niemand schrieb:> Morjen in die Runde zum Sonntag,> was fällt euch an negativen Indikatoren in Bezug auf Firmen ein, welche> man dsbzgl. einer Bewerbung zur Anstellung meiden sollte?
Jobbörse der Agentur für A. ist auch ein Indikator!
Firmen die dort nach Leuten suchen, sind entweder Personalvermittler,
Zeitarbeitsfirmen oder normale Firmen mit verdeckten Absichten.
Firmen mit verdeckten Absichten:
a) Stellenanzeige pro Forma wg. Vorrangprüfung w. EU-Ausländer.
b) man sucht "Opfer", Leute die arbeitslos sind, weil:
- man kann die im "Preis" drücken.
- die Firma hat vor für den AL von der Agentur eine Förderung
abzugreifen.
Cha-woma M. schrieb:> Jobbörse der Agentur für A. ist auch ein Indikator!>> Firmen die dort nach Leuten suchen, sind entweder Personalvermittler,> Zeitarbeitsfirmen oder normale Firmen mit verdeckten Absichten.
Oft aber nicht immer.
Berater schrieb:> Ich habe Nerds trotz Enthusiasmus und fachlicher Eignung abgelehnt und> den genommen, der eine Frau, Freundin hat und Hobbys, die außerhalb der> Entwicklung, Bastelei und Frickelei liegen.
Das ist auch recht pauschal. Es gibt durchaus auch Nerds, mit denen man
WEGEN mangelnder Sozialfähigkeiten gut zusammenarbeiten kann. Nämlich
dann, wenn dieser Mangel darin begründet ist, daß sie einen sehr hohen
Kommunikationsanteil auf Sachebene haben und den anderen Ebenen nicht
soviel Bedeutung beimessen.
Guess what, international haben Deutsche insgesamt exakt diesen Ruf. Was
bei uns als ehrlich und direkt gilt, ist in den meisten anderen Kulturen
grobe Unhöflichkeit. Trotzdem kommen aus Deutschland auch ganz gute
Produkte.
Nop schrieb:> Trotzdem kommen aus Deutschland auch ganz gute Produkte.
Ja das Made in Germany ist wohl berühmt.. wohl aber auch Made in
Austria, oder Switzerland.. nicht?
klausi schrieb:> Nop schrieb:>> Trotzdem kommen aus Deutschland auch ganz gute Produkte.>> Ja das Made in Germany ist wohl berühmt.. wohl aber auch Made in> Austria, oder Switzerland.. nicht?
Denke eher "Made in Central-Balkan" triffst besser.
Den die F&E ist heute fest in Hand von dort Kommenden!
Cha-woma M. schrieb:> Denke eher "Made in Central-Balkan" triffst besser.> Den die F&E ist heute fest in Hand von dort Kommenden!
No.. oder?
Die vom Balkan schaffen doch eher beim Burgerwipper oder als konkreter
Türsteher (?)
Hallo Mark.
Mark B. schrieb:>> Das eine schließt das andere nicht aus. Es gibt etliche Nerds mit> Frau/Freundin und Hobbies. Und es gibt auch weibliche Nerds.
Richtig. Und durchaus ansehnliche. ;O)
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Hallo genervt.
genervt schrieb:>> Das eine schließt das andere nicht aus. Es gibt etliche Nerds mit>> Frau/Freundin und Hobbies. Und es gibt auch weibliche Nerds.>> Ja, aber die kann man auch nehmen, Ziel ist es ja, Leute mit großen> sozialen Defiziten zu vermeiden.
Für viele Aufgaben braucht es einfach Leute mit sozialen Defiziten.
Psychopathen sind z.B. wegen ihrer Kaltblütigkeit und Emphatiefreiheit
als Führungspersönlichkeiten gesucht.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Nop schrieb:> Nämlich> dann, wenn dieser Mangel darin begründet ist, daß sie einen sehr hohen> Kommunikationsanteil auf Sachebene haben und den anderen Ebenen nicht> soviel Bedeutung beimessen.
Das führt aber gerne zur Ausgrenzung im Team. In Positionen, wo ein
entsprechend hoher Teamanteil gefordert ist, sind diese Leute
bestenfalls 2. Wahl und man versucht diese zu vermeiden.
Bernd W. schrieb:> Psychopathen sind z.B. wegen ihrer Kaltblütigkeit und Emphatiefreiheit> als Führungspersönlichkeiten gesucht.
Das Gegenteil ist der Fall und was du hier in letzter Zeit vom Stapel
lässt, ist mittlerweile besorgniserregend.
Hallo genervt.
genervt schrieb:> Das führt aber gerne zur Ausgrenzung im Team. In Positionen, wo ein> entsprechend hoher Teamanteil gefordert ist, sind diese Leute> bestenfalls 2. Wahl und man versucht diese zu vermeiden.
Das führt zu den Kriterien für eine Firma, wo ich mich nur Bewerbe, wenn
es keine Alternativen gibt.
1) Es wird extra Wert auf Teamarbeit gelegt. Kann ich zwar, aber nach
ein paar Monaten hätte ich mich erfahrungsgemäß verschlissen. Ich bin
kein Hund, der eine Hierarchie zum Wohlfühlen braucht, und finde die
ewigen Rudelkämpfe nur nervig.
2) Es wird extremer Wert auf Fehlerfreiheit gelegt. "Wir machen keine
Fehler". Soviel Koks zum Schnupfen gibt es nicht, dass ich so etwas
ernsthaft von mir sagen würde. ;O)
3) Tätigkeiten mit Kundenkontakt.
Ein Kunde sitzt einem schlimmer im Nacken als 10 Chefs. Und an Chefs
kann man sich gewöhnen, an Kunden nicht, das sind zu viele.
4) Tätigkeiten, wofür man viel Autofahren muss. Ich bin ein lausiger
Autofahrer. Wenn ich das beruflich machen würde, hätte ich mich
innerhalb eines Jahres damit umgebracht.
Ansonsten muss man nehmen was man kriegt, auch wenn ich schon vorher
ahne, dass ich es nicht über die Probezeit schaffe. Jeder Monat ohne
Hartz IV ist ein gewonnener Monat.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
genervt schrieb:>> Psychopathen sind z.B. wegen ihrer Kaltblütigkeit und Emphatiefreiheit>> als Führungspersönlichkeiten gesucht.>> Das Gegenteil ist der Fall und was du hier in letzter Zeit vom Stapel> lässt, ist mittlerweile besorgniserregend.
Hass auf Siegertypen kumuliert sich halt über Jahrzehnte.
Es muss dass Recht des Verlierers sein, die Sieger zu hassen.
Es hätte auch keinen Sinn, das zu verbieten, weil es von selber
unaufhaltsam passiert.
Ich bin halt ehrlich. Viele sehen das so, aber sagen es nicht. Und viele
geben es noch nicht einmals vor sich selber zu.
Es gibt logischerweise viel mehr Verlierer als Sieger.....
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Bernd W. schrieb:> genervt schrieb:>>>> Psychopathen sind z.B. wegen ihrer Kaltblütigkeit und Emphatiefreiheit>>> als Führungspersönlichkeiten gesucht.>>>> Das Gegenteil ist der Fall und was du hier in letzter Zeit vom Stapel>> lässt, ist mittlerweile besorgniserregend.>> Hass auf Siegertypen kumuliert sich halt über Jahrzehnte.
Ist es wirklich nur Hass oder teilweise auch einfach empirisch gewonnene
Erkenntnis?
Es gibt natürlich viele Arten von Chefs, daher kann man wohl kaum
abstreiten, dass da auch einige (viele?) Psychopathen darunter sind.
Qwertz schrieb:> Es gibt natürlich viele Arten von Chefs, daher kann man wohl kaum> abstreiten, dass da auch einige (viele?) Psychopathen darunter sind.
In Klitschen kommt das öfter vor, in Konzernen versucht man diese Leute
erst gar nicht einzustellen, oder gar auf eine Führungslaufbahn zu
schicken.
Nop schrieb:> Das ist auch recht pauschal. Es gibt durchaus auch Nerds, mit denen man> WEGEN mangelnder Sozialfähigkeiten gut zusammenarbeiten kann. Nämlich> dann, wenn dieser Mangel darin begründet ist, daß sie einen sehr hohen> Kommunikationsanteil auf Sachebene haben und den anderen Ebenen nicht> soviel Bedeutung beimessen.
In Unternehmen in denen man unter "Sozialfähigkeit" Lästereien und
Indiskretionen versteht, läuft etwas gänzlich schief. Da zählt nicht
mehr die Arbeit.
Kann ein Zeichen dafür sein, dass Entlohnung in keinem Zusammenhang mit
den Bemühungen der Mitarbeiter steht.
Wenn es egal ist was man tut oder auch nicht tut, weil es schlichtweg
niemanden interessiert, dann sucht man sich andere "Aufgaben" und
"Kooperationsformen".
Obstler schrieb:> In Unternehmen in denen man unter "Sozialfähigkeit" Lästereien und> Indiskretionen versteht, läuft etwas gänzlich schief. Da zählt nicht> mehr die Arbeit.> Kann ein Zeichen dafür sein, dass Entlohnung in keinem Zusammenhang mit> den Bemühungen der Mitarbeiter steht.> Wenn es egal ist was man tut oder auch nicht tut, weil es schlichtweg> niemanden interessiert, dann sucht man sich andere "Aufgaben" und> "Kooperationsformen".
Das kommt mir so bekannt vor, und geht mir langsam so auf die Nerven,
dass ich wechseln will. Am Anfang dachte ich noch super, aber in der
Zwischenzeit ist es eher der Horror geworden. Speziell "dass Entlohnung
in keinem Zusammenhang mit den Bemühungen der Mitarbeiter steht."
demotiviert total,
wenn man sich anstrengt wird einem nur mehr Arbeit aufgedrückt, ohne
eigenen zusatznutzen. Jeder will am Erfolg partizipieren aber nie will
jemand Verantwortung für schwierigere Sachverhalte übernehmen, man hat
ja auch keinen Vorteil davon, es ist zum Kotzen.
klausi schrieb:> No.. oder?> Die vom Balkan schaffen doch eher beim Burgerwipper oder als konkreter> Türsteher (?)
Geh mal ins FIZ (BMW), wo die Zuli`s im Projekthaus "hausen".
Da sitzt alles was es am balkan gibt +Osteuropa und Club-med Ländern!
genervt schrieb:> In Klitschen kommt das öfter vor, in Konzernen versucht man diese Leute> erst gar nicht einzustellen, oder gar auf eine Führungslaufbahn zu> schicken.
Träumer!
genervt schrieb:> Das führt aber gerne zur Ausgrenzung im Team. In Positionen, wo ein> entsprechend hoher Teamanteil gefordert ist, sind diese Leute> bestenfalls 2. Wahl und man versucht diese zu vermeiden.
Ja, in Positionen, wo die Sachebene weitgehend irrelevant ist, sucht man
sich selbstverständlich besser Schaumschläger und Blender.
genervt schrieb:> In Klitschen kommt das öfter vor, in Konzernen versucht man diese Leute> erst gar nicht einzustellen, oder gar auf eine Führungslaufbahn zu> schicken.
Doch, natürlich. Ein Topmanager wird deswegen so hoch bezahlt, weil die
relativ seltene Kombination aus Soziopathie und funktionaler Intelligenz
gesucht ist. Der muß schließlich in der Lage sein, eiskalt tausende
Familien ins Elend zu stürzen, wenn sich damit der Aktienkurs im
nächsten Quartal um 1.5% steigern läßt.
Wenn er nicht in der Lage ist, diese Maßnahmen auszutüfteln, oder nicht
dazu, sie durchzuziehen, wird er durch einen anderen ersetzt. Solange,
bis die Leute im Management sind, die da keinerlei Probleme haben.
Vergiß das mit dem Team-Gelaber mal - Teamplayer steigen nicht auf,
sondern dazu braucht es Ellenbogen. Das mit dem Teamplayer erzählt das
Management nur Angestellten, u.a. damit sie nicht die Methoden
einsetzen, die die Manager erst in ihre Position gebracht haben. Aktive
Arbeitsplatzsicherung des Managements. :-)
Nop schrieb:> Vergiß das mit dem Team-Gelaber mal - Teamplayer steigen nicht auf,> sondern dazu braucht es Ellenbogen. Das mit dem Teamplayer erzählt das> Management nur Angestellten, u.a. damit sie nicht die Methoden> einsetzen, die die Manager erst in ihre Position gebracht haben. Aktive> Arbeitsplatzsicherung des Managements. :-)
Und nicht vergessen:
Alle sind gleich!
Nur wer gleicher ist wird befördert!
Nop schrieb:> Berater schrieb:>>> Ich habe Nerds trotz Enthusiasmus und fachlicher Eignung abgelehnt und>> den genommen, der eine Frau, Freundin hat und Hobbys, die außerhalb der>> Entwicklung, Bastelei und Frickelei liegen.>> Das ist auch recht pauschal. Es gibt durchaus auch Nerds, mit denen man> WEGEN mangelnder Sozialfähigkeiten gut zusammenarbeiten kann. Nämlich> dann, wenn dieser Mangel darin begründet ist, daß sie einen sehr hohen> Kommunikationsanteil auf Sachebene haben und den anderen Ebenen nicht> soviel Bedeutung beimessen.>> Guess what, international haben Deutsche insgesamt exakt diesen Ruf. Was> bei uns als ehrlich und direkt gilt, ist in den meisten anderen Kulturen> grobe Unhöflichkeit. Trotzdem kommen aus Deutschland auch ganz gute> Produkte.
Nun ja, wer eine Frau oder Freundin (meinetwegen auch einen Freund) zu
Hause hat, ist entspannter, ausgeglichener und milder.
Der lässt auch mal fünfe gerade sein und geht nicht wegen jeder
Kleinigkeit an die Decke.
Das ist zwar eine pauschale Aussage, aber diese Leute sind eben pauschal
angenehmer im Umgang.
Es gibt aber auch wie üblich die psychotische Ausnahmen.
Wenn jemand den Charakter eines Trumps hat, dann kann er auch 4 Frauen
zu Hause haben, er ist dennoch eine gravierende Belastung für alle.
Oder solche, bei denen es zu Hause wegen Frau und Kinder Streß gibt.
Doc H. schrieb:> Wenn jemand den Charakter eines Trumps hat, dann kann er auch 4 Frauen> zu Hause haben, er ist dennoch eine gravierende Belastung für alle.
Vllt. liegt es ja grad daran, das der vier Weiber zuhause hat!
Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Niemand schrieb:
>> Morjen in die Runde zum Sonntag,>> was fällt euch an negativen Indikatoren in Bezug auf Firmen ein, welche>> man dsbzgl. einer Bewerbung zur Anstellung meiden sollte?> Jobbörse der Agentur für A. ist auch ein Indikator!
Gong, das war das passendste Kriterium was hier eigentlich noch gefehlt
hat!
> Firmen die dort nach Leuten suchen, sind entweder Personalvermittler,> Zeitarbeitsfirmen oder normale Firmen mit verdeckten Absichten.> Firmen mit verdeckten Absichten:> a) Stellenanzeige pro Forma wg. Vorrangprüfung w. EU-Ausländer.> b) man sucht "Opfer", Leute die arbeitslos sind, weil:>- man kann die im "Preis" drücken.>- die Firma hat vor für den AL von der Agentur eine Förderung abzugreifen.
Mit AL meinst du ArbeitsLosen?
Das soll es wohl auch vereinzelt geben, nur machen sich die meisten
Chefs und Personaler deswegen nicht solche Mühe. Die sind doch
überwiegend von Haus aus viel zu faul, und drehen das lieber an der
Lohn- und Gehaltsschraube nach unten.
Dabei kommen die sich dann auch gleich vor als wären Sie Gott auf Erden
oder der Prophet persönlich.
Quasi als Wiedergutmachung für den Aufwand und die Arbeit mit dem
Bewerber.
An den Herr "Berater" da oben bzgl. seinem so großen Problem mit
angeblichen Nerds, Nerds - das sind doch die einfachst zu handhabenden
MA, die noch dazu voll hinter ihrem Job stehen, also wo soll da ein
Problem mit denen liegen?
Es sei denn man wird von solchen harmlosen Typen ständig auf seine
eigenen fachlichen Mankos angesprochen, dann wahrscheinlich aus gutem
Grund.
Fachliche Unfähigkeit ist sehr oft gepaart mit persönlicher, da kann man
sich noch so großartig vorkommen oder meinen zu sein.
genervt schrieb:> In Klitschen kommt das öfter vor, in Konzernen versucht man diese Leute> erst gar nicht einzustellen, oder gar auf eine Führungslaufbahn zu> schicken.
Ne, nirgends läßt sich die eigene Inkompetenz so gut verschleiern wie in
großen Konzernen. In kleinen Firmen merkt man schnell wer Ahnung hat und
produktiv ist oder nur heiße Luft produziert. Hand auf's Herz: Irgend
ein ruhiges Manager-Pöstchen findet sich im Konzern doch immer
Pöstelchen schrieb:> genervt schrieb:>> In Klitschen kommt das öfter vor, in Konzernen versucht man diese Leute>> erst gar nicht einzustellen, oder gar auf eine Führungslaufbahn zu>> schicken.>> Ne, nirgends läßt sich die eigene Inkompetenz so gut verschleiern wie in> großen Konzernen. In kleinen Firmen merkt man schnell wer Ahnung hat und> produktiv ist oder nur heiße Luft produziert. Hand auf's Herz: Irgend> ein ruhiges Manager-Pöstchen findet sich im Konzern doch immer
Ich lese hier immer nur substanzloses Konzerngebashe, von Leuten die es
nie dahin geschafft haben und sich in ihrer Phantasie zurecht reimen,
wie sch.... es doch dort sein muss, wie langweilig die Arbeit dort ist,
wie unbedeutend die Mitarbeiter sind, wie unfähig usw...
Alles nur, um sich das eigene Elend gut zu reden und den
Minderwertigkeitskomplex zu überspielen.
Psychopathen, A........., Luftpumpen, Intriganten und Narzissten ect...
habe ich bisher nur in kleinen Firmen erlebt. Nur da wird sowas
toleriert, weil den Firmen da nichts anderes übrig bleibt.
Was bin ich froh, dass ich mir so einen Dreck nicht mehr antun muss.
genervt schrieb:> Psychopathen, A........., Luftpumpen, Intriganten und Narzissten ect...> habe ich bisher nur in kleinen Firmen erlebt. Nur da wird sowas> toleriert, weil den Firmen da nichts anderes übrig bleibt.
Die haste überall!
Nur ist der Kündigungsschutz im Konzern oder ÖD einfach besser.
Deshalb sammelt sich dort die an, die ihren eigenen Nutzen optimal
optimieren können.
Cha-woma M. schrieb:> genervt schrieb:>> Psychopathen, A........., Luftpumpen, Intriganten und Narzissten ect...>> habe ich bisher nur in kleinen Firmen erlebt. Nur da wird sowas>> toleriert, weil den Firmen da nichts anderes übrig bleibt.>> Die haste überall!
Das glaubst du.... aber du bist ja selbst einer von denen und denkst,
das ist normal.
Cha-woma M. schrieb:> genervt schrieb:>> Was bin ich froh, dass ich mir so einen Dreck nicht mehr antun muss.>> Wart`s ab!> Sowas kann sich im Hadnumdrehen ändern!
Eher friert die Hölle ein, sowas geb ich mir mit Sicherheit nicht mehr.
Pöstelchen (Gast)
Datum: 15.03.2017 21:56
genervt schrieb:
>> In Klitschen kommt das öfter vor, in Konzernen versucht man diese Leute>> erst gar nicht einzustellen, oder gar auf eine Führungslaufbahn zu>> schicken.
Den Konzern mußt du mir mal zeigen, wo das so sauber abgehen soll, wie
von dir beschrieben!
Denn dem hier YYYY
> Ne, nirgends läßt sich die eigene Inkompetenz so gut verschleiern wie in> großen Konzernen. In kleinen Firmen merkt man schnell wer Ahnung hat und> produktiv ist oder nur heiße Luft produziert. Hand auf's Herz: Irgend> ein ruhiges Manager-Pöstchen findet sich im Konzern doch immer
kann ich da voll und ganz nur zustimmen. Da findet sich doch für jeden
Absonderling eine gute und passende Stelle, denn die ganze Firma deckt
sich doch so selber ab.
Und gerade in Führungspositionen sprießen in Konzernen oder großen
Firmen nur so die Nieten und Quertreiber. Versorgungsposten lassen
grüßen! Quoten-Frauen wären dann noch das nächste Thema, aber nun genug
davon.
Niemand schrieb:> Und gerade in Führungspositionen sprießen in Konzernen oder großen> Firmen nur so die Nieten und Quertreiber. Versorgungsposten lassen> grüßen! Quoten-Frauen wären dann noch das nächste Thema, aber nun genug> davon.
Da müssten aber verdammt viele Quotenfrauen her, damit sie auf die
gleiche Anzahl kämen wie die der unfähigen männlichen Manager.
Niemand schrieb:> genervt schrieb:>>> In Klitschen kommt das öfter vor, in Konzernen versucht man diese Leute>>> erst gar nicht einzustellen, oder gar auf eine Führungslaufbahn zu>>> schicken.> Den Konzern mußt du mir mal zeigen, wo das so sauber abgehen soll, wie> von dir beschrieben!
Konzerne können sich die Bewerber aussuchen, Klitschen müssen
Kompromisse machen, das kennst du ja aus der eigenen Erfahrung. ;)
Mark Brandis (markbrandis)
Niemand schrieb:
>> Und gerade in Führungspositionen sprießen in Konzernen oder großen>> Firmen nur so die Nieten und Quertreiber. Versorgungsposten lassen>> grüßen! Quoten-Frauen wären dann noch das nächste Thema, aber nun genug>> davon.> Da müssten aber verdammt viele Quotenfrauen her, damit sie auf die> gleiche Anzahl kämen wie die der unfähigen männlichen Manager.
Über deine Beiträge muß man aber auch oft 3x nachdenken, was du
eigentlich meinst, wie in dem Fall hier!
Du hast wahrscheinlich noch nicht so ein Erlebnis gehabt bzgl.
Qoutenfrau in (es reicht eigentl. schon unterste) Führungsebene?
So viel Einfallsreichtum und Schaumschlägerei gepaart mit Intriganz und
Ignoranz, da reicht in vielen Fällen schon eine Frau um 10 unfähige
Männer zu "ersetzen".
Über das Thema könnte man schon einen eigenen Fred aufmachen, es käme
aber wahrscheinlich auch bloß pure Lästerei gegen Frauen in falschen
Funktionen dabei heraus!
genervt meinte
> Konzerne können sich die Bewerber aussuchen,
ach, und alle anderen Firmen können das nicht?
Du bildest dir auf dich wohl sehr viel ein?
> Klitschen müssen Kompromisse machen,
diese Erfahrungen hat dann wohl die Klitsche mit dir so machen müssen,
und sind nun froh dass du dort wech bist? ;)
> das kennst du ja aus der eigenen Erfahrung. ;)
Genau, denn aus der Erfahrung heraus schreibe ich hier. Nur ist nicht
nur meine wohl etwas weitreichender als deine! Wie ein anderer User hier
auch schon bemerken mußte!
Erfahrung setzt sich zusammen aus ...? ... na dann lass mal hören, was
bei dir zum Berufsalter ab der Ausbildung an Zahlen so zusammen kommt!
Das wäre dann aber nur ein Faktor von vielen.
Klitschen habe ich schon einge erlebt, die können sich Schaumschläger
und Labertaschen eher nicht leisten, wenn es nicht gerade der Chef
selber ist.
In Konzernen u.ä. Groß-Betrieben ist das rein mathematisch schon viel
höher.
Ausnahmen bestätigen, wie so oft, die Regel.
>Genau, denn aus der Erfahrung heraus schreibe ich hier. Nur ist nicht>nur meine wohl etwas weitreichender als deine!
Da du ja nun der große Checker bist, frage ich mich, was willst du
eigentlich mit deinem dämlichen Thread?
Nach deiner unschätzbaren Erfahrung reicht es doch aus, sich von großen
renommierten Firmen fernzuhalten und kann damit die Blender und
Dummschwätzer als Chefs ausschließen.
Bewirb dich also schwerpunktmäßig bei deinen geschätzten "Klitschen" und
gut is'.
Oder solltest du noch nie einen richtigen Job gehabt haben?!
Niemand schrieb:>> Klitschen müssen Kompromisse machen,> diese Erfahrungen hat dann wohl die Klitsche mit dir so machen müssen,> und sind nun froh dass du dort wech bist? ;)
Extra für dich:
Ich bin gegangen und nicht gegangen worden.
Ich hab Leute kommen und wieder gehen sehen, die gekündigt wurden, von
daher kann meine Arbeit nicht so schlecht gewesen sein, sonst wäre ich
gegangen worden.
Ich habe ohne Probleme einen Konzernjob bekommen, von daher scheine ich
doch was brauchbares zu bieten haben und btw. alle sind glücklich (Bis
auf die Firma, wo ich gegangen bin).
Es gibt eigentlich keinen Grund dafür in einer Klitsche anzufangen, nur
Hirngespinste.
Hallo genervt.
genervt schrieb:> und btw. alle sind glücklich (Bis> auf die Firma, wo ich gegangen bin).
Und warum bist Du dann immer "genervt"? ;O)
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
genervt schrieb:> Bernd W. schrieb:>> Und warum bist Du dann immer "genervt"? ;O)>> Warum bist du immer Bernd?
bin ich ja gar nicht immer. Die ganzen Sockenpuppen fallen nur selten
auf. :P
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Zurück zum Thema: über Xing und LinkedIn lassen sich leicht ehemalige
Angestellte der entsprechenden Firma finden.
Denen schreib ich dann eine kurze Nachricht: "Hallo soundso, ich spiele
mit dem Gedanken, mich bei Firma xy zu bewerben und recherchiere dazu
gerade. Sie waren mal dort angestellt, wie ich in Xing bzw. LinkedIn
sah. Hätten Sie Zeit für ein kurzes Telefonat?"
Da kommt dann vielleicht keine Reaktion, dann kann man 1 Woche später
nochmal nachfragen. Da kommt dann vielleicht: "Zu Firma xy gebe ich
keine Auskünfte. Das Thema ist für mich abgeschlossen." Nur 1 Beispiel,
wie ich es erlebt habe. Bin dennoch zum VG, aber die wollten sehr
schlecht zahlen, dazu unbezahlte Überstunden ("Vertrauensarbeitszeit",
keine Zeiterfassung).
genervt (Gast)
Niemand schrieb:
>>> Klitschen müssen Kompromisse machen,>> diese Erfahrungen hat dann wohl die Klitsche mit dir so machen müssen,>> und sind nun froh dass du dort wech bist? ;)> Extra für dich:
Glaube ich eher nicht, dass ich das brauche, wohl eher du für dich!
> Ich bin gegangen und nicht gegangen worden.
Macht man i.d.R. so wenn man was Besseres gefunden hat?
> Ich hab Leute kommen und wieder gehen sehen, die gekündigt wurden, von> daher kann meine Arbeit nicht so schlecht gewesen sein, sonst wäre ich> gegangen worden.
So, das ist also deine Rechtfertigung für deine gute Arbeit. Kann man
auch anders auslegen, liegt mir aber nichts dran, glaube ich dir vllt.
sogar.
> Ich habe ohne Probleme einen Konzernjob bekommen, von daher scheine ich> doch was brauchbares zu bieten haben und btw. alle sind glücklich (Bis> auf die Firma, wo ich gegangen bin).
Viel Grips und Ethik scheinst du nicht in der Birne zu haben, man lernt
schon in der Grundschule sich nicht selber immer nur als Mittelpunkt und
noch dazu nur rein positiv darzustellen!
> Es gibt eigentlich keinen Grund dafür in einer Klitsche anzufangen, nur> Hirngespinste.
Wer hat das hier jemals behauptet, und war das hier je ein Thema? Bis
auf dass du damit anfingst!
Es gibt Konzerne, die stellen ganz einfach gar nicht mehr selber ein,
nur noch Fremdvergabe oder Leiharbeit. Sowas nennst du anständige und
positive Umstände?
Das ist dann wohl der Unterschied, zu den von dir benannten Firmen, mit
dem Titel Klitsche!"
Man könnte nun Vergleiche mit dem ÖD ziehen, aber das spare ich mir
lieber. Genauso ein Saftladen, wie die meisten Konzerne. Als
Konzerndrohne sieht man das natürlich ganz anders.
Normal (Gast)
Datum: 19.03.2017 09:25
> Zurück zum Thema: über Xing und LinkedIn lassen sich leicht ehemalige> Angestellte der entsprechenden Firma finden.
Ex Mitarbeiter braucht man doch gar nicht anfragen, für die ist das
immer das gleiche Drama, sonst wären die dort wohl nicht weg!
Man schreibt den aktuellen GF privat an, was er eigentlich in seinem
Geschäftso für Vorstellungen hat, wenn das nach außen schon so komisch
aussieht.
Denn schreibt man aktuelle Mitarbeiter an, was meint man von denen zu
hören zu bekommen?
Und aktuell geht es u.a. um einen Konzernjob, von der Größe der Firm her
betrachtet.
Nur wenn man dann sich deren Job-Liste ansieht, die bis ins Jahr 2015
zurückreicht, wo einfachste Monteure und Techniker immer noch gesucht
werden, was soll man sich dabei nur denken!
Bewerbungsende war dort der 28.2017 für ein paar Stellen, nun stehen die
schon auf "sofort" zu besetzen. Das wird sich wohl die nächsten Monate
nicht weiter ändern.
Da sind die Klitschen dsbzgl. schon etwas schlauer, die nehmen ihre
offenen Stellen zumindest nach 1,5 Monaten wieder raus und stellen die
dann wieder neu ein. So sieht das für Neubewerber ohne Beobachtung der
offenen Stellen jendenfalls besser aus.
Konzerne haben sowas ja absolut nicht nötig.
Frei nach der Weisheit, wir sind was" weil wir zeigen auf unserer HP
dass wir uns präsentieren können.
Zu dumm nur wenn man weiß was dort wirklich abgeht.
Neue Geschäftsfelder und Regionen erschließen, und das erstmal mit
Billigkräften, aber enormen Ansprüchen an die zukünftigen MA versuchen.
Da muß dann wohl auch mal ein Konzern aus BW erkennen, wo seine Grenzen
in den NBL anfangen oder eben aufhören.
Namen sind hier Schall und Rauch, es zählt nur das was man für seine
ordentliche Arbeit bekommt. Kein Image oder Konzerngehabe, davon gibt es
hier schon genügend Scheinheilige.
Konzernarbeit muß nicht unbedingt schlecht sein. Das kommt immer auf den
Konzern selber und auf die jeweilige Abteilung an. Und auf das, was man
selber will.
Und für Klitschen/Firmen gilt das Gleiche. Ich hab da überall bisher
(wenn auch nicht nur) gute Erfahrungen gemacht.
Diese Diskussion verstehe ich nicht.
Niemand schrieb:> ...
Tja, da versucht mir jemand die Welt zu erklären und das ist
ausgerechnet der, der vor ein paar Tagen unerfahren fragend diesen
Thread eröffnet hat.
Spricht für sich...
Oh und btw. vom Argumentationsstiel recht nahe an der bekannten
Forenheulsuse Michaela S. dran - oder fällt das nur mir auf?
Wühlhase schrieb:> Und für Klitschen/Firmen gilt das Gleiche. Ich hab da überall bisher> (wenn auch nicht nur) gute Erfahrungen gemacht.
hmmm... eigentlich hat man bei Klitschen nur Nachteile:
- Unterdurchschnittliches Gehalt
- Weniger als 30 Tage Urlaub
- Schlechte Arbeitszeitregelungen, Überstunden verfallen
- Gerne auch mal Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz
- Wochenendarbeit
- Irrwitziger Termindruck infolge beschissener Planung
- Bei Firmen unter 10 Ma. keinen Kündigungsschutz
- Elternzeit wird zu Karrierekiller ect...
- Man darf im Notfall auch mal an anderen Stellen aushelfen wie
Fertigung ect...
Die Liste lässt sich bestimmt noch fortsetzen.
> Oh und btw. vom Argumentationsstiel recht nahe an der bekannten> Forenheulsuse Michaela S. dran - oder fällt das nur mir auf?
Nein nein nein, kann garnicht sein, er bestreitet das schon heftigst im
Beitrag vom 09.03.2017 01:15:
> Ich bin zwar nicht der Michael S., also ist dein Detektor dsbzgl. total> verstimmt, kann dir aber trotzdem noch folgen.> Also Herr Bürovorsteher:> 1.- ich oder der Micha suchen ganz sicher nicht oder überhaupt einen> TraumJob,
Wühlhase schrieb:
> Diese Diskussion verstehe ich nicht.
Du bist du nicht alleine.
Bürovorsteher schrieb:> Oh und btw. vom Argumentationsstiel recht nahe an der bekannten> Forenheulsuse Michaela S. dran - oder fällt das nur mir auf?>> Nein nein nein, kann garnicht sein, er bestreitet das schon heftigst im> Beitrag vom 09.03.2017 01:15:>> Ich bin zwar nicht der Michael S., also ist dein Detektor dsbzgl. total> verstimmt, kann dir aber trotzdem noch folgen.> Also Herr Bürovorsteher:> 1.- ich oder der Micha suchen ganz sicher nicht oder überhaupt einen> TraumJob,
Oha, das ist mir entgangen.
Gut, dann sind die Zweifel ja jetzt beseitigt!
Normal schrieb:> Bin dennoch zum VG, aber die wollten sehr> schlecht zahlen, dazu unbezahlte Überstunden ("Vertrauensarbeitszeit",> keine Zeiterfassung).
Hab bei einer Firma erlebt (die Onsite Planung macht), dass die sogar
auf "Baustelle" die Zeiterfassung über den PC im Baucontainer
durchführen mußten!
Der Weg zur Baustelle und dann der vom Einlass (Parkplatz) zu Fuß zum
Container (gut 10 Minuten) sind denen immer verloren gegangen.
Auf`s Jahr gerechnet sind die 10 Minuten in der Summe 75 Stunden.
genervt (Gast)
Datum: 19.03.2017 17:44
So langsam gehen dir also die sachlichen Argumente aus? Immer wieder der
gleiche Salat, wir wissen nun alle dass du zum absoluten KonzernProfi
aufgestiegen bist, und es für dich nichts Besseres mehr gibt, parktisch
Ziel- und Planlos.
Na dann klopf dir doch einfach weiter selber auf die Schulter.
Deine Klitschen-Erfahrungen sprechen dann wohl für sich
> hmmm... eigentlich hat man bei Klitschen nur Nachteile:
- Unterdurchschnittliches Gehalt
- Weniger als 30 Tage Urlaub
- Schlechte Arbeitszeitregelungen, Überstunden verfallen
- Gerne auch mal Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz
- Wochenendarbeit
- Irrwitziger Termindruck infolge beschissener Planung
- Bei Firmen unter 10 Ma. keinen Kündigungsschutz
- Elternzeit wird zu Karrierekiller ect...
- Man darf im Notfall auch mal an anderen Stellen aushelfen wie
Fertigung ect...
> Die Liste lässt sich bestimmt noch fortsetzen.
Du hast dich dort also einfach nicht durchsetzen können, und Teamwork
ist ja sowies nicht deine Mentalität. Na dann ist die Konzernhängematte
ja genau das richtige für dich, Arbeit ist bei dir dann sicherlich nur
körperliche Anwesenheit, aber nicht wirklicher Einsatz.
Es soll aber auch Großbetriebe, also Konzerne geben, wo deine
Negativauf-zählungen an der Tagesordnung sind.
Dazu kommen dann noch so Grundsätze wie
- maximale Flexibiltät als deutschlandweiter Einsatz
ein Auszug dessen > und Sie bringen eine hohe Reisebereitschaft mit
- langjährige BE in verschiedenen fachlichen und adminstrativen
Bereichen
- Ausführung von Aufgaben in Bereichen von 3 EG-Klassen darüber
- Erfahrungen in Tätigkeiten die nur durch spez. Zusatzqualifizierungen
erreichbar sind
- Umsetzung von Aufgaben und Abläufen der Bauplanung und des
Controllings
- ständiger Einsatz in völlig voneinander unterschiedlichen
Fachbereichen
und dann noch so Banalitäten wie > Sie haben die Berechtigung zum Führen
von KFZ, Klasse B, das erklärt dann die Aufgabe Dienst-Kfz führen zu
dürfen oder zu müssen.
Bei der Vergütung steht dann aber: es findet kein Tarifvertrag
Anwendung, also dann unterste Schmerzgrenze knapp über ML.
Das aber in einem über mehr als 26 Standorte und 5 Firmenbereichen in DE
verteilten Großkonzern.
Es war auch schon mal in einem AV zu lesen, dass bei Verlust des
Führer-scheines eine außerordentliche Kündigung gerechtfertigt wäre und
man damit dies so zu akzeptieren hat.
Es ging dabei aber nicht um eine Chauffeurs- oder Kfz-Fahrtätigkeit, und
der Gipfel der Schlitzohrigkeit war die Bußzahlung während der Zeit
durch Einbehalt von regulärem Lohn wegen angeblich erhöhtem
Verwaltungsaufwand.
Sowas fällt unter Klitsche, aber doch nicht solche Pillepalle wie da
oben die allgemein ungünstigen Umstände. Die bekommt man im Team auch
noch irgendwie geregelt, so man teamfähig und -willig ist.
Als Einzelgänger ist das natürlich nicht machbar, da ist man dann schon
besser in einem Konzern, wie bei Mutti am Rockzipfel, aufgehoben.
Echte Macher konstruieren sich ihre eigene Berufs- und damit
Arbeitswelt, die brauchen keine Hängematte für ihre tägliche
Erholungsphasen im Job.
Quasi Selfmademanager in ihrem eigenen Projekt, und der Chef wird dann
schon den nötigen Einsatz richtig entlohnen müssen.
Sowas sind aber für die meisten, noch dazu Konzern-Innendienstler,
böhmische Dörfer.
Ach, und die Trittbrettfahrer aka Bürovorsteher müssen dann natürlich
auch noch in das gleiche Horn blasen, wäre ja mit echter Arbeit
verbunden sich selber mal was auszudenken.
> Tja, da versucht mir jemand die Welt zu erklären
Dir und was versuchen zu erklären, wie soll das bitte gehen?
Du stehst doch mit deiner kleinen Sichtweise und wenig Erfahrung auf
völlig verlorenem Posten.
Wenn ich mir deine Beiträge hier anschaue, ist doch zum eigentlichen
Thema fast nichts gekommen, wie halt überall hier im Forum von dir auch!
Dein Hauptthema hier im Forum lässt sich doch auf zwei berufliche Phasen
von dir runterbrechen.
> und das ist ausgerechnet der, der vor ein paar Tagen unerfahren fragend> diesen Thread eröffnet hat.
Die klitschengeschädigte Heulsuse schlechthin muß sich hier also so weit
aus dem Fenster lehnen!
Was dich ja nicht davon abhält, hier laufend deinen Senf dazugeben zu
müssen!
Dir fehlt im Job und zu Hause wohl etwas Bestätigung deiner Person, oder
welche psychischen Schäden hat man dir damals in der Klitsche zugefügt?
Dein kleines Ego wurde dann wohl so in Mitleidenschaft gezogen, dass
dich dass dein ganzes Leben lang beschäftigen wird?
> Spricht für sich...
sagt der übliche Trittbrettfahrer
> Oh und btw. vom Argumentationsstiel recht nahe an der bekannten> Forenheulsuse Michaela S. dran - oder fällt das nur mir auf?
Oh, das Buzzwort der Woche > Forenheulsuse, irgendwie findet doch jeder
Loser den richtigen Titel für sich.
Wenn man sich dazu dann noch deine Argumentationsinhalte anschaut, dann
wird einem schon klar, dass in anspruchsvollen Umgebungen aka Jobs, in
denen man sich durchsetzen muß, solche zarten Blüten wie von deiner
Sorte nicht weiter kommen.
Niemand schrieb:> was fällt euch an negativen Indikatoren in Bezug auf Firmen ein, welche> man dsbzgl. einer Bewerbung zur Anstellung meiden sollte?
Ich hatte mal ein sehr widersprüchliches "Vorstellungsgespräch" bei
einer Firma in Südhessen (Bereich EM-Verträglichkeit, ca. <100 MA am
Standort).
Etwa eine Woche vor dem "Vorstellungsgespräch" führte ich ein
Telefongespräch, in dem mir die Firmensituation von einem
Abteilungsleiter
geschildert wurde. Es fielen Sätze wie "Wir können uns vor Aufträgen
nicht retten", "kennen Sie sich mit X aus?", "hätten Sie Interesse an
einer Tätigkeit in XYZ", "wir brauchen dringend einen Mitarbeiter", "wir
sollten uns treffen" usw.
Habe mit ihm einen Termin für ein "Kennenlerngespräch" vereinbart, wobei
ich es eindeutig als "Kennenlerngespräch" und nicht als
Vorstellungsgespräch verstanden habe. Es wurde keine richtige Uhrzeit
vereinbart, sondern ein grober Zeitbereich nach dem Motto: "ich habe
Zeit von X bis Y - kommen Sie einfach vorbei".
Bedingt durch die lange Anfahrt (> 250 km) habe ich mich um eine halbe
Stunde verspätet und schon einmal "Minuspunkte" gesammelt (die Hinfahrt
hat sich aus anderen Gründen als günstig erwiesen, da ich zu dem
Zeitpunkt in der gleichen Gegend Freunde und Bekannte besuchen wollte).
Das "Kennenlerngespräch" war eher zweitrangig.
Bei der Begrüßung mit dem AL fiel der Spruch "Ihre Verspätung ist ein
NO-GO, ich war kurz davor, Sie wieder nach Hause zu schicken". Ich hätte
so gerne mit einem "Fein, Fuck You, too" geantwortet... Stattdessen habe
ich ihm klar machen wollen, dass ich einen lange Anfahrt hatte und ohne
Pause durchgefahren bin. Damit bin ich auf Unverständnis gestoßen und
die Antwort ging in die Richtung "sie hätten mich [während der Fahrt]
anrufen können". Aha, und mich dabei strafbar machen sollen? Wie gesagt,
ich bin davon ausgegangen, dass ich im Zeitbereich von ... bis ...
"vorbeischauen" kann. Tolle Ausgangssituation. Ich dachte "whatever",
jetzt wo ich hier bin ziehe ich es durch bzw. ich höre mir seine
Geschichte an und geh dann wieder :P
Der Abteilungsleiter war ehrlich und direkt und ich konnte nach dem
Gespräch abschätzen, dass die Firma echte Probleme hat und er offenbar
ein Teil dieser Probleme ist. Im Gespräch fielen einige Sätze, die mich
sehr stutzig gemacht haben. Beispiele:
- Eigentlich darf ich es Ihnen nicht erzählen, aber ich erzähle es Ihnen
trotzdem
- Ihnen wird es bei uns nicht langweilig (in dem Sinne von es ist
"dauerhaft stressig")
- Stellt mir eine Fachfrage und sagt unmittelbar danach "Das ist kein
Problem, wenn Sie es nicht wissen"
- Wir haben eine sehr offene Unternehmenskultur, keine festen
Arbeitszeitmodelle (früh kommen und spät gehen, jepp)
- Erwähnte seinen (bevorstehenden) Aufstieg in der Firmenhierarchie ->
hat keinen Bock auf die aktuelle Tätigkeit und sucht einen Nachfolger
- Die nicht öffentlich ausgestellte Stelle war weit außerhalb meiner
Qualifikation, war allerdings schon vorher bekannt. Diese Tatsache wurde
von ihm mit "sie können sich problemlos selbst einarbeiten" oder "wir
schicken Sie auf eine Fortbildung und in nullkommanix können Sie es"
heruntergespielt
- Zwischendurch bekam er einen Telefonanruf, wobei er seinen
Gesprächspartner (nerviger Kunde oder nerviger Mitarbeiter? k. A.)
wirklich frech abgewimmelt hat
- Deutet durch seine Formulierungen und durch seine Körpersprache an,
dass es Differenzen zwischen Abteilungen/Standorten gibt
- Bei Gehaltsvorstellungen wurde mir gesagt, dass die Firma sich nach
irgendwelchen "Standardlisten" orientiert (?) Nie davon gehört
Aus Höflichkeit habe ich ihm meine Bewerbungsunterlagen geschickt, wobei
es eher den Charakter einer Initiativbewerbung hatte (es gab ja keine
Stellenanzeige). Es vergingen einige Wochen, allerdings wollte ich nicht
bei der Firma anrufen und mich nach dem Status erkundigen. Ich wollte
testen, ob dieses Unternehmen Interesse an mir hat, was offensichtlich
nicht der Fall war. Nach 6 Wochen kam eine Absage.
Letztendlich war es Zeitverschwendung für uns beide. Keep calm and carry
on.
Denis N. schrieb:> Letztendlich war es Zeitverschwendung für uns beide. Keep calm and carry> on.
Nur mal aus Neugier, wie war deine berufliche Situation zu diesem
Zeitpunkt. im Job, arbeitslos, ...?
Ich schrieb:> Nur mal aus Neugier, wie war deine berufliche Situation zu diesem> Zeitpunkt. im Job, arbeitslos, ...?
Zu dem Zeitpunkt war ich im Job mit 1,5 Jahren Berufserfahrung,
allerdings nicht im Bereich der EMV.
Denis N. schrieb:> Letztendlich war es Zeitverschwendung für uns beide. Keep calm and carry> on.
Nein, du mußt noch viel lernen!
Offenbar sind dir die Gepflogenheiten am Arbeitsmarkt für MINt`ler noch
nicht bekannt!
Der Arbeitsmarkt ist der Weltmarkt!
Die Ware "Arbeitsleistung" Wissen kann an jeden Ort dieses Planeten
vollbracht werden. Wo noch eine lokale Bindung nötig ist, wird die
Min-Arbeitskraft eingefolgen.
(von der Greencard z zur EU-Freizügigkeit, über die Positivliste zur
Zuwanderung in "ausbildungsberufe" hin zur Willkommenskltur der offenen
Grenzen.
Ziel ist billig-willig Arbeistkräfte!
Human-Kapital?
Sowas erklärt die verbeamtete ökologisch Neomeritokratie zum "Unwort des
Jahres", kann ja nicht sein das Arbeit genauso wertvoll ist wie Kapital!
Denis N. schrieb:> dem Zeitpunkt war ich im Job mit 1,5 Jahren Berufserfahrung,> allerdings nicht im Bereich der EMV.
Die Absage war die somit relativ egal, du hattest einen Job.
Negative Dinge sieht man mit Job leichter als aus der Arbeitslosigkeit
heraus.
> Ach, und die Trittbrettfahrer aka Bürovorsteher müssen dann natürlich> auch noch in das gleiche Horn blasen, wäre ja mit echter Arbeit> verbunden sich selber mal was auszudenken.
Ja, ganz schlimm.
Nur zur Ergänzung deines geistigen Horizontes: ich war bereits
erfolgreich selbständig, da bist du noch nackig hinter dem Sprengwagen
hergerannt.
Und nein, ich habe keine Angestellten, weil ich dem Übel entgehen
wollte, aus Versehen solche herausragenden Persönlichkeiten wie Niemand
oder Michael S. einzustellen.
Es geht auch ohne euch.
> lonesome warrior.> musst alles selbst machen und vor allem ständig, wa'?
Eine ganz bescheuerte Legende, es geht auch anders und ganz entspannt.
> Wunderbar, dann haste ja keinen mehr denn du die Schuld in die Schuhe> schieben kannst!
Korrekt. Ich musste mal einen Stapel von über 100 frisch gelieferten
Leiterplatten in den Müll werfen, weil ich was im Stromlauf vergeigt
hatte.
Unter dem Strich ist das aber wesentlich billiger und nervenschonender
als undsoweiter.
● J-A V. schrieb:> da kommt dann das Wort Nachhaltigkeit ins Spiel.>> -falls Du damit werben willst,> solltest Du Dir nochmal anschauen, was das heisst.
Wieso?
Er sorgt nachhaltig für Aufträge beim Zulieferer!
Endlich läuft dieser dusselige Thread endgültig ins Leere!
Für mich ist es äußerst erfreulich zu sehen, wie viele Leute ich bei der
Konzernkonkurrenz und dem Arbeitsamt von der mehr oder weniger
anspruchsvollen Arbeit bzw. vom Bewerbungen schreiben abhalten kann.
Geil, was das Internet so für Schäden am Wachstum des
Bruttosozialproduktes anrichten kann.
Kleiner Aufwand - große Wirkung.
Ich bitte um weitere Beiträge.
> Bezahltste dafür auch?
Nein, das macht doch bereits dein Arbeitgeber!
Ansonsten setze ich auf strikte Frewilligkeit, alles kann, nichts muss,
um mal den nächsten Hipster-Spruch lözulassen.
Niemand schrieb:> .... Frust .... Hass .... Frust ... Hass...Niemand schrieb:> ... Hass ... Frust ... usw...
Meine Güte, da hat sich ja ganz schön was aufgestaut.
Achja, was noch auffällt: Wie du Team/Teamfähigkeit umschreibst, vor
allem im Konzernzusammenhang, lässt nur einen Schluss zu: Du hast (mal
wieder) keine Ahnung, wovon du redest.
Bürovorsteher (Gast)
Datum: 20.03.2017 *08:45*
Niemand schrieb
>> Ach, und die Trittbrettfahrer aka Bürovorsteher müssen dann natürlich>> auch noch in das gleiche Horn blasen, wäre ja mit echter Arbeit>> verbunden sich selber mal was auszudenken.> Ja, ganz schlimm.
ja ganz genau
> Nur zur Ergänzung deines geistigen Horizontes:
na nun mal aber los
> ich war bereits erfolgreich selbständig,
und nun biste im Ruhestand oder arbeitslos und dein geistiger Horizont
ist unter Meeresspiegelniveau gesunken?
> da bist du noch nackig hinter dem Sprengwagen hergerannt.
erzähl nur weiter aus deiner Kindheit!
> Und nein, ich habe keine Angestellten, weil ich dem Übel entgehen wollte,
so so, der Umgang mit Menschen ist für dich also ein Übel!
> aus Versehen solche herausragenden Persönlichkeiten wie Niemand oder> Michael S. einzustellen.
du und wen einstellen, du hast dich doch selber nicht mal im Griff, wie
willst du das für andere Leute noch was regeln können?
Zu was bist du überhaupt fähig oder in der Lage, anderen Leuten als
deine AG den Bauch zu pinseln. Damit die dich mit deinen paar
__fähigkeiten durchfüttern?
> Es geht auch ohne euch.
Du hast dich ganz gewaltig vertan - es geht auch ohne solche wie dich!
Was macht man eigentlich zu der Zeit noch vor der Frühstückspause hier
auf dem Forum? Den Morgen nach irgendwelchen Zeittotschlagargumenten
absuchen?
Autor: Denis N. (denis_n)
Datum: 20.03.2017 00:24
Danke für deinen erhellenden Beitrag, und was hast du daraus noch weiter
gelernt, als nur dass es letztendlich vertane Mühe war?
Denn solche VG hatte ich auch schon einige über die Jahrhundertwende.
Vllt. auch deshalb mein Thread hier, es geht um den Aufwand, den man
sich selber antut, um anderen Leuten ein Geschäft mich sich selbst zu
ermöglichen.
Wird das eine Luft-Nr., hat wer den gravierenden Nachteil daraus?
So viel Lehrgeld sollte man mit zunehmendem Berufsalter dann nicht mehr
zahlen.
Wobei die jüngeren Bewerber dann doch eher die mit der höheren
Erfolgsquote sind?
> Was macht man eigentlich zu der Zeit noch vor der Frühstückspause hier> auf dem Forum? Den Morgen nach irgendwelchen Zeittotschlagargumenten> absuchen?
Das ist doch ganz klar ersichtlich: während der Bestückungsautomat
läuft, und ich gerade nichts anderes tun kann, lasse ich mir ein drittes
Ei wachsen.
Von welcher Frühstückspause redest du da übrigens? Als alter
vollgefressener Sack muss ich strengste Nulldiät halten, um weiter hier
rummotzen zu können.
Ich überlege schon die ganze Zeit, wie ich mich hier im A&B-Forenteil
als zentrale Hassfigur, so à la Bernd Stromberg aufbauen könnte.
Ich sehe da nämlich einen außerordentlichen Bedarf für Leute, die ja
ihren Frust irgendwo abladen müssen. So als Therapiegehilfe.
Als nächstes werde ich vllt. erst mal einen Thread "Negative Indikatoren
für nicht ratsame Bewerber bzgl. Bewerbung zur Anstellung" aufmachen.
Bin noch am Überlegen und für jegliche Anregungen in dieser Richtung
dankbar.
Bürovorsteher schrieb:> Ich überlege schon die ganze Zeit, wie ich mich hier im A&B-Forenteil> als zentrale Hassfigur, so à la Bernd Stromberg aufbauen könnte.
Läuft ... ;)
Ich mach dann die Vertretung.
Bürovorsteher schrieb:> Geil, was das Internet so für Schäden am Wachstum des> Bruttosozialproduktes anrichten kann.
Du glaubst wirklich dass sich auf diese Weise das Bruttosozialprodukt
mindert, weil es keine Wechsel gibt?
>negative Indikatoren
Für mich ist es ein solcher negativer Indikator, wenn sich eine Firma
massiv auf Facebook, Kununu oder anderen Plattformen bewirbt und
präsentiert. Das lässt immer auch auf eine gewisse Notwendigkeit
schließen, dies zu tun.
Je mehr eine Firma auf Aussenwirksamkeit bedacht ist, desto kritischer
ist sie zu sehen.
Besonders negativ schlägt bei mir immer wieder die oft peinliche
Darstellung der angeblichen Weltoffenheit auf, die viele Firmen
plakatartig vor sich herschieben und durch explizite Darstellung von
Alibiausländern auf der Webseite, neuerdings in Form von Karrierestories
erzielt wird: Da gibt es einen (Entschuldigung) "Quotenneger",
"Alibi-Asiate" und auch eine kopftuchtragende Perserin, nur um zu
Dokumentieren, dass man mit aller Welt kann. Schaut man sich die Firmen
von innen an, dann ist da nicht mit Ausländer.
Lustig finde Ich eine Reaktion unserer niederländischen Schwesterfirma:
Die haben die Muslimtussi aus dem Bild wegretuschiert, weil die
Kopftuchfranktion dort und in Deutschland momentan äusserst schlecht
ankommt.
In dem Zusammenhang kann man auch mal die umgekehrte Frage nach
negativen Indikatoren für eine Einstellung in einer deutschen Firma
stellen:
Hauptnegativum ist momentan die Angehörigkeit zu einer arabischen oder
türkischen Volksgruppe.
Gründe:
Beitrag "künftige Zusammenarbeit mit der Türkei"Beitrag "Türkischstämmige wollen sich in Deutschland nicht integrieren"Beitrag "Muslime in Deutschland sind gewaltbereit"
Arbeitsmarktexperte schrieb:>>negative Indikatoren> Für mich ist es ein solcher negativer Indikator, wenn sich eine Firma> massiv auf Facebook, Kununu oder anderen Plattformen bewirbt und> präsentiert. Das lässt immer auch auf eine gewisse Notwendigkeit> schließen, dies zu tun.
Wenn Firmen nicht auf ihre Aussenwirkung achten, dann sollte man auch
sehen was die ganze Branche im Vergleich treibt.
Es ist halt immer viel wichtiger um was für eine Branche es sich
handelt. Als darum, dass die Firma eine "Gute" ist ( im Vergleich zu den
branchentypischen Firmen.
Arbeitsmarktexperte schrieb:> Die haben die Muslimtussi aus dem Bild wegretuschiert, weil die> Kopftuchfranktion dort und in Deutschland momentan äusserst schlecht> ankommt.
Du kommst auch schlecht an, wenn Du deine Wortwahl nicht Deiner Bildung
entsprechend anpassen kannst. Hast Du überhaupt eine?
Und für den "Quotenneger" brauchst Du dich nicht zu entschuldigen.
Kannst wohl nicht anders. Armer Kerl, musst sogar benachteiligte
Minderheiten im Land beschimpfen und hetzen.
Arbeitsmarktexperte schrieb:> In dem Zusammenhang kann man auch mal die umgekehrte Frage nach> negativen Indikatoren für eine Einstellung in einer deutschen Firma> stellen:>> Hauptnegativum ist momentan die Angehörigkeit zu einer arabischen oder> türkischen Volksgruppe.
Das wird dir niemand offiziell bestätigen, somit reine Spekulatius.
Aus meiner Erfahrung in der Softwareentwicklung gibt es folgende
Indikatoren für schlechte Firmen und Frickelbuden
1. Benutzen keine Ticketsysteme
2. Haben keine Strategie in Bezg auf Testing.
3. Manche benutzen sogar keine Version Control Systeme.
4. Es wird auf Teufel komm raus gecoded ohne vorher sich Gedanken zu
machen über Design, Anforderungen usw....
5. Das Wort Dokumentation erzeigt Gelächter oder Schulterzucken.
5. Es werden Mittel benutzt ( in der jeweiligen Programmiersprache )
oder Frameworks nur weil sie verfügbar sind und nicht weil sie
nennenswerten Nutzen haben. Meistens folgt Verkomplizierung, Aufblähung
und Entferung vom eigentlichen Ziel.
6. Aussehen der Büros, keine höhenverstellbaren Tische und Stühle, keine
Kantine, keine Küche. Lärmpegel.
Wenn ich mich bewerbe dann gehen meine fragen in og. Richtungen....
Und das siehst du alles glasklar aus der Ferne?
Michael S. hat nach Indikatoren gefragt, die aus der äußeren Erscheinung
und aus frei zugänglichlichen Quellen ableitbar sind.
Hinfahren und Ansehen war ja nicht, da zu weit, zu kostenintensiv usw.
BobbyX schrieb:> Aus meiner Erfahrung in der [Anm. Author: Nicht ausschließlich
Software]entwicklung gibt es folgende
> Indikatoren für schlechte Firmen und Frickelbuden> 1. Benutzen keine Ticketsysteme
1P
> 2. Haben keine Strategie in Bezg auf Testing.
1P
> 3. Manche benutzen sogar keine Version Control Systeme.
1P
> 4. Es wird auf Teufel komm raus gecoded ohne vorher sich Gedanken zu> machen über Design, Anforderungen usw....
1P
> 5. Das Wort Dokumentation erzeigt Gelächter oder Schulterzucken.
1P
> 5. Es werden Mittel benutzt ( in der jeweiligen Programmiersprache )> oder Frameworks nur weil sie verfügbar sind und nicht weil sie> nennenswerten Nutzen haben. Meistens folgt Verkomplizierung, Aufblähung> und Entferung vom eigentlichen Ziel.
1P
> 6. Aussehen der Büros, keine höhenverstellbaren Tische und Stühle, keine> Kantine, keine Küche. Lärmpegel.
0,5P
Herzlichen Glückwunsch... ich erreiche 5,5P von 6 möglichen
Frickelpunkten :(
Bürovorsteher schrieb:> Und das siehst du alles glasklar aus der Ferne?> Michael S. hat nach Indikatoren gefragt, die aus der äußeren Erscheinung> und aus frei zugänglichlichen Quellen ableitbar sind.> Hinfahren und Ansehen war ja nicht, da zu weit, zu kostenintensiv usw.
Man fragt nach den von mir genannten Punkten. Eine gute Firma wird dir
ausführliche Antworten darüber geben ( können ). Dann lässt man sich die
Büros zeigen.
Oh.
Die Auskünfte müssen nicht unbedingt viel mit der Wahrheit zu tun haben.
Ja, sie werden Euer Hochwürden in der Hoffnung auf Gnadenerweis alles
zeigen, was von Euch gewünscht wird, und Euch die elektrische
Höhenverstellung der Schreibtische vorführen.
Der nächste bitte!
The List:
=========
- Leiter fragt: "Wie motivieren Sie sich?"
- SAP-Stelle zeigt über dem Text eine Frau am PC (Fotomodell).
- 70 Mitarbeiter aber nur eine Büroetage mit 5 Räumen.
- "In der Nähe der Firma befindet sich ein REWE-Markt".
- Arbeit als Suchmaschinenoptimierer für Handwerksbetrieb.
- Registerportal zeigt Doppel-GmbH der Inhaber-Person.
- Coca-Cola-Flecken am PC.
- Durchgezogene Linie in der Gebäude-Architektur (siehe Hundertwasser).
- Angebote Stelle ist gerade schon weg, statt dessen Tester von
Interesse.
- Leute tragen schwarzes Sakko, wegen Bauch oder weil sie frieren.
- AG ist Werbeagentur mit Büro über Entsorgungsbetrieb (Gustavsburg).
- Firma mit wenig Mitarbeitern bietet Scheinselbständigkeit (wegen
Steuern).
- Mitarbeiter an Projekt für Altersverifikation.
- Vertrauensarbeitszeit im Bankensektor.
- Falsche Hausnummer in der "Ladung" zum Vorstellungsgespräch.
- Deutscher Gesprächspartner will Smalltalk in English abhalten.
- "In einem zweiten Gespräch..." wo doch die Chemie in 30s stimmt.
- "Tierischer Ernst" wenn es um Geld geht.
- Kekse an der Kaffeetasse wirken auf Dopaminsystem und verdummen.
- Die Frage nach dem Anreiseweg ist arm. Reicht alleine nicht aus.
- Keine konkreten Vorhaben oder Projekte werden benannt. Kein Inhalt.
- Maschineschreiben will keiner wissen bei PC-Arbeit.
- "Das Bewerbungsverfahren dauert noch." ... Warten auf bessere Zeiten.
- Ich habe ein schwieriges und ein bequemes Projekt. -> Bauerntest.
- Transponierte SQL-Tabelle (Zeilen statt Spalten). -> Durchgangsprüfer.
- Sätze mit Subjekt-Prädikat-Objekt fehlen in der Anzeige.
- Montagebereitschaft: Natürlich arbeite ich auch montags.
- Kleine Firma gibt 10 Arbeitsorte an, in jeder Großstadt einen.
Meine Feststellung nach 10 Jahren: Wenn es einen Tischkicker gibt UND
kein IG Metall Betrieb ist - gehen meine Lampfen auf Tiefrot.
Liegt wohl daran, das ein besonderes "Gemeinschaftsgefühl" erzeugt
werden muss, um über das schlechte Gehalt und Chaos darüberhinweg zu
täuschen.
Sehr häufig in Startups anzufinden.
In meinem Kollegenkreis auch "Tischkickerfaktor" genannt.