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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf negative Indikatoren für nicht ratsame Firma bzgl. Bewerbung zur Anstellung


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Autor: Niemand (Gast)
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Morjen in die Runde zum Sonntag,
was fällt euch an negativen Indikatoren in Bezug auf Firmen ein, welche 
man dsbzgl. einer Bewerbung zur Anstellung meiden sollte?

Dabei kann man natürlich nur von prüfbaren und realistischen Fakten 
ausgehen, welche natürlich die Firma oder das Unternehmen selber 
liefert.
Negativpubliciti gibt es ja eigentlich nirgends öffentlich lesbar.

1. GF-Wechsel in den letzen Monaten ?
2. Umzug Firma in den letzen beiden Jahren innerhalb des Stadtgebietes 
mehr als 3x ?
3. leitende Mitarbeiter präsentiert auf der Firmen-HP haben seltsame 
Xing- Profile, vom Alter und Aussehen ganz zu schweigen?
4. einer der aktuellen GF ist in einer anderen Region auch noch 1x GF 
von einem ganz anderen Unternehmen (ganz anderes Firmenprofil) und war 
davor oder ist noch Versicherungsmakler! Garantiert dieselbe Person mit 
solch einzigartigem Namen!
5. die nun selbst dargestellten Lohnkonditionen sind unter aller Würde
6. vor Kurzem stand auf der Firmen-HP auch noch die Suche nach fähigem 
Personal mit Anforderungen und recht positiv dargestellt, nun steht dort 
zu Lesen, es wären aktuell keine Stellen offen aber man wäre ständig an 
fähigen Leuten über eine Initiativbewerbung interessiert. Derjenige 
solle doch bitte ganz klar und detailliert erklären, warum man sich für 
ihn entscheiden sollte und was er für die Firma Gutes bringt!

So langsam glaube ich sind das markante Anzeichen, wenn in einem Laden 
der Untergang eingeleitet wird, ohne dass die es selber echt merken oder 
wahrhaben wollen!
Wenn man dann noch die Geschäfts-Ruf-Nr über zwei Umzüge und 
gleichzeitig den Netzbetreiber von Telekom auf VF wechselt, da fällt mir 
nicht anderes mehr zu ein wie absolut unfähig.

Autor: Berater (Gast)
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Es ist wie bei einer Beziehung. Die Marotten der Chefs und Mitarbeiter 
kommen nur bei konkreten Konflikten an die Oberfläche.

Aber folgende Indikatoren für schwierige Mitarbeiter/Chefs kann man 
schon beim Vorstellungsgespräch erfahren:


- Der Chef lobt und preist sich und seine Firma zu sehr selbst. D.h. er 
ist viel zu selbstzufrieden und hat eine sehr geringe Konflikttoleranz, 
er geht schon auf den Zahnfleisch.

- Die Mitarbeiter sind keine "normalen" Leute, sondern Nerds. Nerds 
sehen nicht ein, dass man mit dem Job nur sein Geld verdienen will und 
machen aus jeder Kleinigkeit ein riesigen Klimbim und Tamtam. Das ist 
auf Dauer nervenaufreibend und kontraproduktiv.

- Die Produkte, die entwickelt werden, sollte an weitere Entwickler 
gehen oder an technikaffine Kunden, die ein Produkt qualitativ kritisch 
bewerten können. Denn wenn niemanden interessiert, was für einen Schrott 
die Firma am Ende zusammenkloppt und vertreibt, dann ist auch die 
Qualität der Mitarbeiter nicht von Nöten und jeder kann ohne Folge und 
korrektives Feedback sein eigenes Steckenpferd reiten.

- Dein Chef muss kompetent und gebildet sein, d.h. der darf niemals 
unter deinem geistigen Niveau liegen. Solche Chefs sind schnell 
überfordert mit komplexen Lösungen, die sie nicht verstehen, versteifen 
sich in Nebensächlichkeiten und werden aggressiv, um von ihrer 
Unfähigkeit abzulenken. Dein Chef muss mindestens auf deinem Niveau 
liegen, damit eine reibungslose Kooperation möglich ist. D.h., wenn Du 
einen Universitätsdiplom hast, dann sollte dein Chef auch so einen 
erlangt haben oder sogar promoviert haben.

- Die Strukturen in der Firma sind viel zu verfilzt und verwachsen, so 
dass da schon eine ungesunde tiefe Intimität und Beziehungskisten in der 
Firma wuchern. Da ist man in manchen Firmen als Neuling wie im falschen 
Film und muss sich mehr mit allzu Menschlichem zurechtfinden, statt 
sachlich und nüchtern auf technologischer Ebene mit Kollegen 
zusammenzuarbeiten.

Autor: Niemand (Gast)
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@ Berater, ich glaube du hast die Frage oder meine Sätze nicht 
verstanden?
Denn bevor ich mich mit einer Bewerbung für eine Firma beschäftige, wo 
du dann aufzählst was ich oder ein Anderer erst mitbekommt, wenn er 
schon dort eingeladen oder tätig ist. Da ist schon zu viel Aufwand und 
Energie vorher als verloren oder unnütz einzustufen.
Man sieht sich aus der Ferne ein Projekt oder eine potentielle Firma als 
zukünftigen AG und damit positiven Faktor an, nicht erst wenn man dort 
eingeladen ist und merkt wie das dort abläuft.
So viel Weitsicht sollte man schon voher haben, nicht erst wenn man in 
dem Dilemma drin ist.

Autor: Michael (Gast)
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Es gibt z. B.  Kununu.com, da kann man sich Bewertungen ansehen. 
Ansonsten kann man sich im Handelsregister weitere Infos holen.

Autor: Patrick J. (ho-bit-hun-ter)
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Hi

Niemand schrieb:
> Da ist schon zu viel Aufwand und
> Energie vorher als verloren oder unnütz einzustufen.

Heirate die Tochter eines 'GF' - musst halt drauf achten, daß Du bei der 
Wahl Abstriche machen musst, Sie kann sich aussuchen, wer Ihr gefällt.

Deine Aussagen klingen in meinen Ohren wie: 'Wo bekomme ich das Geld 
alleine für mein gutes Aussehen in den Ar*** geblasen, will nämlich Nix 
arbeiten.'

In diesem Sinne.

Autor: Cyborg (Gast)
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Niemand schrieb:
> Derjenige
> solle doch bitte ganz klar und detailliert erklären, warum man sich für
> ihn entscheiden sollte und was er für die Firma Gutes bringt!

Umgekehrt wird ein Schuh draus. Die sollen mal begründen, warum man
bei denen sein Leben verplempern soll?

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Niemand schrieb:
> Morjen in die Runde zum Sonntag,
> was fällt euch an negativen Indikatoren in Bezug auf Firmen ein, welche
> man dsbzgl. einer Bewerbung zur Anstellung meiden sollte?

Ich kenne keine einzige Firma, bei der das bloße Zusenden einer 
Bewerbung ein Fehler wäre. Also es gib keine der hier angefragten 
negativen Indikatoren.

Suchst Du 'ne Ausrede für Arbeitsamte weil du verbummelst hast deine 
ersntahfte Suche nach Anstellung durch bewerbungsschreiben nachzuweisen 
und dir jetzt Bezüge gekürzt werden?!

Autor: meckerziege (Gast)
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Berater schrieb:
> - Die Mitarbeiter sind keine "normalen" Leute, sondern Nerds. Nerds
> sehen nicht ein, dass man mit dem Job nur sein Geld verdienen will und
> machen aus jeder Kleinigkeit ein riesigen Klimbim und Tamtam. Das ist
> auf Dauer nervenaufreibend und kontraproduktiv.

Nein. Diese Sichtweise teile ich beispielsweise nicht.
Grundsätzlich kommts drauf an, ob ihr alle unter "Arbeit" das gleiche 
versteht.
Besonders in der Entwicklung oder auch in der Forschung triffst du viele 
Leute, denen ist es egal, dass sie jetzt 8,0 Stunden hier sind. Die 
setzen sich nochmal ein paar wenige Stunden hin, schließen die 
Teilaufgabe ab und gehen dann zufrieden nach Hause. Die arbeiten nicht 
nur fürs Geld, sondern weil sie "ihr" Projekt durchziehen wollen und 
letztendlich promoviert werden wollen etc.

Ich würde aktuell(=zeitlich begrenzt!) nicht in einer Firma arbeiten 
wollen, wo nach 8 Stunden der Stift fallen gelassen wird. Zusammenarbeit 
mit solchen Firmen ist auch sehr mühsam und oft enttäuschend.

ABER: Deine Sichtweise ist auch legitim, nur eben sehe ich das PAUSCHAL 
als nichts "schlechtes" an, wenn Nerds in der Firma sind. Man muss ich 
einfach selbst darüber im klaren sein, inwiefern man in die Firmenkultur 
hineinpasst.

@Topic:
[Erweiterte Kriterien, da man hin und wieder ja mehr Einblick bekommt 
durch Bekannte, Tag-der-offnen-Tür, Einladungen etc.]
- Gerade erst fusionierte und noch zu fusionierende Firmen können 
nachteilig sein. Es werden Bereiche dicht gemacht oder andere 
Prioritäten gesetzt, da kommt man schnell unter die Räder.
- Falls du Forschen willst: Schau, dass du einen Chef (direkter 
Vorgesetzter) bekommst, der mind. einen Dr. hat.
- Teils bekommt man eine Laborführung: Schlecht gewartete Geräte, 
veraltete Ausstattung, Billigmultimeter sind ein Zeichen dafür, dass das 
Praktische nicht ernst genommen wird.
- Ebenso die Behandlung der Mitarbeiter und Ort der Labore: 
Großraumbüro: Du bist einer unter vielen, du bist ersetzbar. Kleinere 
Büros: Der einzelne wird ernst genommen. (rein persönliche Meinung!). 
Ort der Räume: Sind die Entwicklungslabors im "hintersten Eck" in einem 
fensterlosen Raum? (ohne technische Notwendigkeit wie Gefahr durch 
Laser, nötige vollständige Abdunklung etc.).=> Viel spaß...

Autor: Ja, ich bin es! (Gast)
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Bevor ich mich irgendwo bewerbe, googel ich natürlich nach natürlich 
nach der Firma.

Von kununu über google news, schaue mir die XING, LinkedIn Auftritte an, 
schaue mir die Mitarbeiter an.


Abgehalten hat mich das eher selten.

Bei einem kleinen Dienstleister hatte ich mal den ersten Treffer hier im 
Forum mit einem nicht sehr netten Beitrag bzw. Beiträgen.

Autor: Wühlhase (Gast)
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Meiner Meinung nach ist die erste, einigermaßen belastbare, Möglichkeit, 
ernsthaft etwas über die Firma zu erfahren, das Vorstellungsgespräch.

Da kann man sich ein Bild machen über:

Die anderen Mitarbeiter:
Wirken die alle gehetzt oder machen die einen einigermaßen zufriedenen 
Eindruck? Lächelt der ein oder andere mal, oder haben die alle ne miese 
Laune? Sehen die gestreßt aus?

Arbeitsmittel:
Sitzen die Mitarbeiter auf hochwertigen Stühlen, oder müssen die mit 
Zeug klarkommen das irgendwo auf dem Sperrmüll gefunden wurde?

Ordnung und Struktur:
Kann man schon anhand des Materials, daß sich im Flur stapelt erkennen, 
was dir Firma baut? Werden selbst die Klos als Materiallager mißbraucht?

Alles andere, Selbstdarstellung der Firma, Zahlen im Handelsregister, 
usw. sind nichtssagend und weit interpretierbar. Kununu-Profile sind 
zwar durchaus interessant, aber auch mit Vorsicht zu genießen.

Autor: Arbeitnehmer (Gast)
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Mein derzeitiger Arbeitgeber (keine Technikfirma, sondern Mittelstand im 
BWL-Bereich) klagt gegen jede Bewertung durch (Ex-)Arbeitnehmer im 
Internet und hat bisher immer die Löschung erreicht. Das müssen die 
auch, sonst würden die keine Leute mehr bekommen. Die Fluktuation ist 
nahe 50 % pro Jahr. 90% der Gehenden wurden durch die Firma gekündigt, 
weil nicht gut oder schnell genug, nicht willig genug, jeden, teils auch 
völlig fachfremden Scheiss mitzumachen, nicht bereit, unbezahlte und nie 
ausgeglichene Überstunden bis in den späten Abend zu leisten, ... 
ansonsten sind die von außen absolut hui in der Selbstdarstellung, 
bieten für die Branche recht akzeptable Gehälter, sind (übertrieben) 
freundlich/nett in den Gesprächen, versprechen viel, achten aber darauf, 
dass die Bewerber nicht in Kontakt mit den (nicht leitenden) 
Angestellten kommen usw.

Eine schon länger am Markt befindliche Firma, zu der man nichts außer 
Selbstdarstellung im Internet findet, sollte also immer suspekt sein.

> Die anderen Mitarbeiter:
> Wirken die alle gehetzt oder machen die einen einigermaßen zufriedenen
> Eindruck? Lächelt der ein oder andere mal, oder haben die alle ne miese
> Laune? Sehen die gestreßt aus?

Auch wenn Du täglich mit der Kündigung rechnen musst, sitzt Du nicht 
ständig mit Trauergesicht da. Ganz im Gegenteil, Du vermeidest alles, 
was zu einer Kündigung führen könnte. Man ist übertrieben freundlich, 
sagt kein falsches Wort und spielt mit. Wer das nicht mitmacht, ist eh 
schnell weg.

Autor: klausi (Gast)
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Berater schrieb:
> Aber folgende Indikatoren für schwierige Mitarbeiter/Chefs kann man
> schon beim Vorstellungsgespräch erfahren:
Einige, wirklich gute Punkte!

Niemand schrieb:
> @ Berater, ich glaube du hast die Frage oder meine Sätze nicht
> verstanden?
> Denn bevor ich mich mit einer Bewerbung für eine Firma beschäftige, wo
> du dann aufzählst was ich oder ein Anderer erst mitbekommt, wenn er
> schon dort eingeladen oder tätig ist. Da ist schon zu viel Aufwand und
> Energie vorher als verloren oder unnütz einzustufen.
Ja gut, das Wissen hätte ich auch gerne. Es ist aber schlichtweg nicht 
möglich, da normalerweise keine internen Infos nach aussen gegeben 
werden!

Am besten sieht du es persönlich im Vorstellungsgespräch, höchstens max. 
ein paar Indikatoren kannst du vorher herausfinden.
Während dem Vorstellungsgespräch sieht du schon sehr viel, du bist auch 
in den Räumlichkeiten der Firma. Erzähle euch den Zusammenhang zwischen 
fleckigen Böden und miserabler Software ;-)

zB meine erste SW Firma damals: war noch ein Neuling und legte auf 
kleine Details nicht einen so grossen Wert, heute bin ich anderer 
Meinung - hier ein paar Anekdoten von damals, erstes 
Vorstellungsgespräch:

Chef zahlte mir die lange Anreise aus dem Ausland nicht: heisst, 
schlechtes Zeichen, die haben auch für Angestellte nicht viel übrig 
bezgl. Geld.
Fleckiger Teppichboden bei der Kaffeemaschine:
Auch alles andere (sogar in der Software!) ist nicht ganz sauber, denn 
solchen "Details" misst man nicht viel Bedeutung zu, oder hat kein Geld 
oder Zeit, man muss andere Brandherde löschen, d.h. der Entwickler. Der 
Abteilungsleiter nicht, der führt Vorstellungsgespräche! Wirklich wahr, 
konnte das damals nicht glauben, aber da sind Zusammenhänge in oft 
kleinen Details.

Hatte das Gespräch nur mit dem Abteilungsleiter, kein Team, kein 
Teamleiter. Kam mir damals komisch vor. Nur einer vom Team sass dort. 
Die anderen waren Brandherde beim Kunden in der SW löschen. Und ja!
Für den einen der noch dort sass, suchten sie Ersatz! Dem wurde ich 
nicht vorgestellt, aber wie ich nachher erfuhr, wurde da grade gefeuert, 
und das war auch der Grund für mein Gespräch dort!

Und kununu ist KEIN guter Indikator. Hier werden negative Ratings im 
Auftrag rausgelöscht, oder Mitarbeiter müssen gleich nach 1-2 Wochen 
nach der Einstellung, wo sie noch auf Wolke 7 schweben, ihre Bewertung 
abgeben.. kenne eine Firma, bei der das über 200 Bewertungen von über 
4,8/5 geführt hat.
Was soll man dazu sagen? Nix!
Wie das zustande kommt, lässt sich sogar wissenschaftlich beweisen, 
belegte ein paar Nebenkurse in Organisationspsychologie.
Dazu wurde der "Honeymoon Hangover Effect" erforscht, d.h. es lässt sich 
nachweisen, dass kurz nach Wechsel in ein neues Unternehmen die 
Motivation hoch ist, das Alte hat man hinter sich, alles wirkt neu und 
frisch, interessant, bis sich nach mehreren Wochen alles wieder auf 
"Normalität" einpendelt. Bei einer neuen Firma muss es nicht unbedingt 
viel besser sein, aber eins ist sicher, es ist anders, und auch dort 
holt einem der Alltag wieder ein.

https://www.researchgate.net/publication/7601000_The_Relationship_Between_Employee_Job_Change_and_Job_Satisfaction_The_Honeymoon-Hangover_Effect

http://www.jobnews.at/honeymoon-hangover-effekt/

Michael schrieb:
> Es gibt z. B.  Kununu.com, da kann man sich Bewertungen ansehen.
> Ansonsten kann man sich im Handelsregister weitere Infos holen.

Autor: Mak (Gast)
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Welche Firmen mir in letzter Zeit ein Dorn im Auge geworden sind, sind 
solche, die aufgrund der fehlenden Flexibilität und Sparmaßnahmen bei 
Großkonzernen gegründet wurden, um möglichst agil und unabhängig 
daherzukommen. Ein paar mal dachte ich bei Bewerbungen schon, das sei 
vielversprechend, bis mir die Angebote gemacht wurden, auf der anderen 
Seite gibt es meist nämlich immer noch Tarifbeschäftigte, für die man 
sich den A**** aufreißen darf.

Autor: Niemand (Gast)
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Ihr meint also, man müsse sich erst mal bewerben um mitzubekommen was da 
in der Firma los ist?

Dann habt ihr in eurer Firma wohl nicht sonderlich viel Einblicke oder 
längere Erfahrungen, wie gewisse Abläufe überall gleich einzustufen 
sind?

Auch geht es hier eher um Technik-Installationen und -Wartung / 
Betreuung im Außendienst, Auf- und Umbau von ganzen Anlagen und Geräten, 
da sollte vllt. schon ein gewisses Ausmaß der Firma am Standort zu sehen 
sein?
Fuhrpark und Lager wie technisch bedingte Räumlichkeiten deuten auf 
Übereinstimmungen mit der Arbeitsausführung darauf hin.

Sitzt nun die Firma in einem "Glaspalast" aka Business-Gebäude, habe ich 
da arge Zweifel was da überhaupt wirklich gemacht wird. Consulting und 
Aquise bis Vertrieb max. noch Buchhaltung, und wo wäre dann der Rest von 
der Firma bzgl. Werkzeug + Material + Fuhrpark etc. pp.?

Nur mal so als kleines Bsp. wie man das schon oft erlebt hat, warum es 
dann hinterher immer zu langen Gesichtern kommt.
Entweder die Firma verplämpert ihre Kapazitäten an zu vielen Standorten, 
nach dem Motto was kostet die Welt, PR und Werbung ist Alles, und dann 
beim Lohn ist Ebbe in der Firmenkasse, eigentlich kein Wunder bei 
solcher Wirtschaft.
Groß-Konzerne können sich sowas vllt. noch leisten, Klitschen im 
Glaspalast sind ein eindeutiges Zeichen von falscher Firmenausrichtung.
Aber vllt. wollen die ja hoch hinaus und sind gerade voll im Absturz?

Bzgl. Bewertungsportale wie Kununu - da muß man schon ganz gut zwischen 
den Zeilen lesen können, denn Auftrags-Bewertungen gibt es dort mehr als 
genug.
Meist sind solche Schönfärber aber leicht zu erkennen, aber was sagt 
einem das dann wieder? Gar Nichts!
Habe selber schon nach einem VG in einer rel. großen Firma erst 
hinterher eine MA-Bewertung der Fa. dort gelesen, und mir ging dann ein 
Lichtlein auf.
Denn genauso war meine Wahrnehmung zu dem zukünftigen AG aus dem "Mund" 
eines dort angestellten MA (Mitarbeiters) - Klitsche sucht großspurig 
absolute Profis will aber nichts zahlen. Selbst Lehrgänge bzws. 
Schulungen werden dem MA bei Kündigung in RE gestellt, steht selbst so 
im AV drin. Na dann ist ja alles klar dort!

Also seid Ihr alle nicht so sonderlich am Suchen und auch nicht so 
erfahren in der Bewertung von öffentlich zugänglichen Infos?

Was soll mir bitte ein Auszug oder Einblick in die Blianz einer Firma 
bringen? Dort ist doch alles schön- gerechnet und -geschrieben!

Patrick J. (ho-bit-hun-ter)
fachlich biste im E-Technik-Bereich vllt. nicht ganz unfähig, aber 
zwischenmenschlich kapierst du eher nichts!
Ab 40 ist das Berufsleben nicht mehr mit Suchen und Probieren zu 
bewältigen, da sollte man schon genug Erfahrung mit diversen Methoden 
der AG haben!

Es führt ja auch regelmäßig zu immer wieder den gleichen Erkenntnissen, 
großartig Neues oder veränderte Gegegebenheiten sind eher nicht 
festzustellen. Die Wirtschaft läuft auch nur nach mathematischen 
Grundlagen, man kann nicht mehr ausgeben als einzunhemen, auf lange 
Dauer.
Glanz und Gloria nach Außen und Pfui im Innenverhältnis, dann doch 
lieber etwas bodenständig und zurückhaltend, aber mit zufriedenen u.v.a. 
treuen Mitarbeitern und auf eher niedrigerem ProtzLevel.

So richtig verstanden bin ich aber wohl noch nicht wurden?

Autor: Niemand (Gast)
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Mak (Gast)
Datum: 05.03.2017 12:27
Genau solche Umstände sind dann die, welche man erst mitbekommt, wenn 
man sich deren Aufträge und Zusammenhänge ansieht.
Dann ist es aber meist schon zu spät!

Mit etwas BWL über Mathe und Vergleiche erkennt man schnell was wo wie 
läuft.
Fremdvergabe aus großen Firmen an wieder kleinere und die dann an 
Sub-Unternehmer, wo am Ende dann nichts mehr zum Leben rauskommt, außer 
Geldwechsel und verplämperte Zeit.

Die teuren Mitarbeiter im Konzern müssen ja irgendwie bei der allgemein 
schlechten Marktlage von irgendwas bezahlt werden.
Ist ja ähnlich wie bei den Ämtern im ÖD, die schöpfen auch aus einer 
nicht versiegenden Quelle - Vater Staat hat ja immense Mittel über 
Steuern deren Bedarf zu decken.
Nur klappt sowas in der realen Wirtschaft eher weniger.

Hat eine 12-Mann-Firma z.B. schon 2x GF und deren Frauen in der 
Verwaltung also Innendienst, kommen dann noch so Verbandelungen über 
Fetternwirtschaft ans Licht, ganz großes Achtung bei solchen Firmen.
Die leben nur für sich selber in ihrem Paradies und brauchen ein paar 
dumme Diener um deren luxoriösen Lebensstil zu sichern.

Sowas bekommt man aber auch aus der Ferne schon etwas mit, da muß man 
sich nicht erst zu einem VG einladen lassen.
Aber nicht Jedem sind solche Objektivitäten auch bekannt.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Niemand schrieb:
> Ihr meint also, man müsse sich erst mal bewerben um mitzubekommen was da
> in der Firma los ist?
...
> Auch geht es hier eher um Technik-Installationen und -Wartung /
> Betreuung im Außendienst, Auf- und Umbau von ganzen Anlagen und Geräten,
> da sollte vllt. schon ein gewisses Ausmaß der Firma am Standort zu sehen
> sein?
> Fuhrpark und Lager wie technisch bedingte Räumlichkeiten deuten auf
> Übereinstimmungen mit der Arbeitsausführung darauf hin.

Hier wird davon ausgegangen das man sich einladen lassen muss um diesen 
Einblick in die Firmenäußerlichkeiten zu gewinnen. So wie du schreibst 
nöchtest du vor der Bewerbung bei der Firma übern Zaum springen und die 
Lage dort ausbaldowern.

Ich persönlich bin nicht der Meinung das man durch Inspektion von 
Fuhrpark und Lager belastbare Aussagen über das 
Arbeitsklima/Karriereaussichten erlangt. Es sei man bewirbt sich als 
Fuhrpark und Facility-Manger.

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Niemand schrieb:
> Ihr meint also, man müsse sich erst mal bewerben um mitzubekommen was da
> in der Firma los ist?

Rein von außen kannst Du nur dann wirklich Einblicke in eine Firma 
erhalten, wenn Du Dinge direkt von Leuten erfährst die dort arbeiten. 
Und die weder reine Jubelperser noch reine Miesepeter sind, sondern die 
Dinge realistisch darstellen.

Das Beispiel, das Du in der Themeneröffnung nennst, ist schon krass. 
Aber gerade deshalb kann man es auch schlecht auf andere Arbeitgeber 
übertragen. Die wenigsten Firmen werden innerhalb kurzer Zeit mehrmals 
umziehen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Gerd E. (robberknight)
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Im Bundesanzeiger die Bilanzen anschauen.

Eigenkapitalquote ok oder gar negatives Eigenkapital? Wie sind da die 
Veränderungen und der Trend über die letzten Jahre?

Trend der Mitarbeiterzahl?

Irgendwelcher massiver Ärger oder Unruhe im Kreis der 
Gesellschafter/Aktionäre? Das sieht man wenn im Bundesanzeiger 
irgendwelche Anträge auf Sonderprüfungen, Klagen von 
Minderheitsaktionären etc. auftauchen. Dann ist was faul.

Auch häufige Wechsel der Geschäftsführung sind ein Negativmerkmal.

Autor: klausi (Gast)
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Mark B. schrieb:
> Niemand schrieb:
> Ihr meint also, man müsse sich erst mal bewerben um mitzubekommen was da
> in der Firma los ist?
> Rein von außen kannst Du nur dann wirklich Einblicke in eine Firma
> erhalten, wenn Du Dinge direkt von Leuten erfährst die dort arbeiten.
Deren Meinung bin ich auf jeden Fall auch!

Entweder du hast oberflächliche Infos wie Fuhrpark oder Bilanz 
anschauen, vielleicht noch ein paar falsche oder richtige Indikatoren 
von kununu.. wie gesagt hilft nicht viel..

Wenn du eine Person kennst, die dort arbeitet, ohne Schönfärberei dir 
erzählen kann, ist das auf jeden Fall mehr wert. Oder "Word of mouth", 
Gerüchte und Erzählungen haben oft einen gewichtigen Hintergrund!

Am meisten zählt der persönliche Eindruck beim Vorstellungsgespräch, wie 
gesagt, mit ein bisschen Erfahrung kriegt man da viel raus.

Und wenn Chefchen im Vorstellungsgespräch frech wird, am besten mal nach 
seiner Krawatte greifen und die ein bisschen korrigieren.

Niemand schrieb:
> Ihr meint also, man müsse sich erst mal bewerben um mitzubekommen was da
> in der Firma los ist?

Jungchen, wenn du nicht ein Niemand bleiben willst, musst du noch viel 
lernen!  Vielleicht mal auf IBN, dann gehen auch die Pickel weg!

Autor: adalbert (Gast)
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Meine Liste:

 - Junge Teamleiter, die das erste mal ein Team führen dürfen. Oftmals 
krepieren sie im Stress und werden ausfällig. Ziemlich unangenehm, wenn 
sie in der Probezeit in den "authoritären Modus" schalten. Ich hab 
jedenfalls keine Lust mehr, Versuchskaninchen zu spielen.

 - Großer Gap zwischen dem was einem in den Vorstellungsgespräch 
versprochen wird und nacher im Vertrag steht. Wenn Sie sich weigern, 
mündliche Zugeständnisse schriftlich einzuhalten => Tschüss

Autor: Niemand (Gast)
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Mark Brandis
> Rein von außen kannst Du nur dann wirklich Einblicke in eine Firma
> erhalten, wenn Du Dinge direkt von Leuten erfährst die dort arbeiten.
Internas will ich da gar keine wissen, noch dazu wenn sich mein 
Arbeits-bereich sowieso meistens im AD abspielen wird.
Es geht um die Einsicht, ob es langfristig Sinn macht, dort über eine 
Bewerbung für die nächsten paar Jahre einen sicheren und guten 
Arbeitsplatz dort zu bekommen.
Mit irgendwelchen internen Querelen muß man überall leben, aber Gred E. 
hat es schon gut erklärt.
Wenn die GF kein solides Personalkonzept schon auf ihrer Ebene hat, die 
Bilanzen sagen auch nicht so viel über die Entlohnung der MA aus, aber 
wenn das ganze Drumherum eher nach Chaos und Planlosigkeit in Richtung 
Protz oder PR aussieht, dann brauch ich auch nicht mehr von internen MA 
die Bestätigung dessen!

Es gibt so viele Faktoren die man zusammengenommen als einen Wink in 
Richtung Positiv oder Negativ einstufen kann, und dieser Wink setzt sich 
aus veilen kleinen Infos über das öffentliche Erscheinen und Auftreten 
der Firma zusammen.
Natürlich will jeder nur positiv dastehen, und wird alles unternehmen um 
dies auch so darzustellen, und deshalb reichen eben keine PR-Floskeln 
oder pure Zahlen in Bilanzen aus.

Man braucht sich nur die Stellenbeschreibung von dort dazu ansehen, dann 
merkt man sehr schnell, was da eigentlich los ist oder gesucht wird.
Es ist immer wieder sehr lehrreich gleich alle Fakten auf den Tisch zu 
legen, BeZahlung nach Tarif hört sich schon mal gut an, wenn das nicht 
die unterste EG als Einstellungsfaktor die Basis darstellen würde. Nach 
der Einarbeitung dann eine EG drüber, in Bezug zu den Anforderungen gar 
nicht diskutabel.
Mit solchen Alarmsignalen braucht man die eigentlich nicht weiter 
beobachten. Aber viele oder alle anderen AG geben nicht mal das an Infos 
preis, was man monatl. an Lohn dort zu erwarten hätte.

Demnach schaut man sich diese Firma über die öffentl. "Kanäle" genauer 
an, man hofft ja eigentlich nur Positives, sollte aber wie bei einer 
Bewerbung von AG-Seite aus, jeden Fakt kritisch betrachten und sich ein 
Muster erarbeiten.
Blind drauf losbewerben und dann in Ohnmacht fallen wenn es dann ganz 
dicke kommt, aus den Kinderschuhen sollte man wohl raus sein.

So, und welche Infos nimmt man dann dazu, und bastelt sich dann wie ein 
Bild daraus? Schönmalerei soll es nämlich nicht werden, die Realität 
lässt sich nämlich ziemlich genau ermitteln.

Ein gutes Bsp. von Mak (Gast)
Datum: 05.03.2017 12:27
Wie bekommt eine Firma ihre Aufträge und in welchem Bereich wirtschaftet 
die so. Sind die nur von irgendwelchen Ausschreibungen abhängig oder 
haben die wirklich komplett unabhängig eigene Projekte. Oder hängen nur 
als Sub- Unternehmer an irgendeinem Tropf der ständig anderen Größen 
deren Überleben sichert!
Ist aber schon wieder der nächste Punkt, welcher danach erst kommt, 
ergibt aber über die Umstände eines Firmenstandortes auch wieder 
Rückschlüsse über die Solidität der Aktivitäten jeder Firma.

Gerd E. sieht es ja auch so, öfterer Wechsel in der GF ist ein 
deutliches Zeichen für Probleme in der Führungsetage, da wird in den 
Stufen drunter nicht alles heiter Sonnenschein sein können.
Mit den Zahlen aus einer Bilanz kann man als angestellter Mitarbeiter 
auch nicht so viel anfangen, außer man weiß was da gerade wie intern 
abbezahlt oder nach extern die Lieferanten oder AG bedient werden.

Über das Durchschnittsalter der internen Belegschaft lässt sich auch 
einiges erklären, wenn dann die produktiven AD-Kräfte auch noch in das 
Raster fallen, ist die Situation eigentlich schon komplett erkannt.

Es ist auch nicht so wichtig wie in der Firma die Einrichtungen und das 
Mobiliar aussieht, denn damit kann man ganz schön geblendet werden. Die 
Prioritäten liegen im Erwirtschaften von Gewinnen und Erlösen aus einer 
Tätigkeit, nicht wie man sich intern gern feiert oder amüsiert.
Die luxoriösesten Firmensitze zeugen garantiert nicht von super gut 
bezahlten Mitarbeitern im Produktions- oder Wirtschaftsbreich, womit das 
Geld der Firma verdient wird.
Hervorragende Repräsentation und PR ist meist ein Zeichen für abartige 
Bezahlung auf den Stufen wo die Firma eigentlich tätig ist.

Das Prinzip "wir bewerben uns mal und sehen dann was dabei herauskommt" 
kann sich Wer bitte noch auf die Dauer leisten?

Ist aber wohl Einigen hier viel zu kompliziert und zu mühselig.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Niemand schrieb:
> Morjen in die Runde zum Sonntag,
> was fällt euch an negativen Indikatoren in Bezug auf Firmen ein, welche
> man dsbzgl. einer Bewerbung zur Anstellung meiden sollte?

A) Es gibt keine Checklisten!
B) Erfahrung bringt einen weiter!
C) Hinfahren und sich die Firma anschauen noch viel mehr!
D) "Hidden Aktion" von den Gesprächspartner sind immer drin!
E) Die Branche ist immer wichtig, da der Wettbewerb auch die Firmen 
prägt!

Und rechnen sollte man immer mit fiesen Aktionen.
Also Kündigung in der Probezeit z.B.!

Autor: Kolophonium (Gast)
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>Ist aber wohl Einigen hier viel zu kompliziert und zu mühselig.

Wieviel Bewerbungen incl. Vorstellungsgesprächen hast du denn schon 
gehabt?

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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@ Niemand

Einige dir wichtige Indikatoren hast du doch bereits erkannt. Wenn hier 
keine weiteren relevanten genannt werden, dann gibt es eben keine und 
das weitere Herumstochern im Thema artet in eine hochgradige 
Kaffeesatzleserei aus.
Hingehen, Ansehen, Anhören, eine Woche überlegen und dann entscheiden, 
ob es nach deinem Gusto sein könnte.

@ Meckerziege

> Besonders in der Entwicklung oder auch in der Forschung triffst du viele
Leute, denen ist es egal, dass sie jetzt 8,0 Stunden hier sind. Die
setzen sich nochmal ein paar wenige Stunden hin, schließen die
Teilaufgabe ab und gehen dann zufrieden nach Hause. Die arbeiten nicht
nur fürs Geld, sondern weil sie "ihr" Projekt durchziehen wollen und
letztendlich promoviert werden wollen etc.

Ja, so komplett bescheuert war ich in meiner beruflichen Frühzeit auch 
mal.

Autor: genervt (Gast)
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meckerziege schrieb:
> Ich würde aktuell(=zeitlich begrenzt!) nicht in einer Firma arbeiten
> wollen, wo nach 8 Stunden der Stift fallen gelassen wird. Zusammenarbeit
> mit solchen Firmen ist auch sehr mühsam und oft enttäuschend.

Was hast du für ein Problem mit Leuten, die eine geregelte Arbeitszeit 
vorziehen?

Autor: genervt (Gast)
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klausi schrieb:
> Und kununu ist KEIN guter Indikator. Hier werden negative Ratings im
> Auftrag rausgelöscht, oder Mitarbeiter müssen gleich nach 1-2 Wochen
> nach der Einstellung, wo sie noch auf Wolke 7 schweben, ihre Bewertung
> abgeben.. kenne eine Firma, bei der das über 200 Bewertungen von über
> 4,8/5 geführt hat.

Porsche, Daimler ect... haben allesamt um 4 bzw nahe 4, wenn also einer 
deutlich drüber liegt, dann kann man sich seinen Teil denken, das ist 
dann wie diese Arbeitszeugnisse, bei denen der AN in den Himmel gelobt 
wurde, aber man bedauerlicher weise kündigen musste...

Autor: Daniel D. (daniel1976d)
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Nun ja....

Ich schau mir falls möglich die Firma via Xing und / oder LinkedIn an... 
LinkedIn bietet die Möglichkeit alte Mitarbeiter / aktuelle Mitarbeiter 
anzusehen. Damit kann man ein Gefühl für die Fluktuation bekommen.

Dann eine für mich wichtige Sache ist die Teamgroesse, zur Zeit bin ich 
der einzig Mitarbeiter der von Elektronik Ahnung hat. Mancher wird sagen 
toll aber ich finde die Nachteile überwiegen deutlich.

Falls möglich würde ich auch gern etwas über die privaten Umstände der 
Mitarbeiter erfahren. Mitarbeiter die keine Kinder haben, die Kinder 
schon groß sind, usw. haben in der Regel wenig Verständnis für 
Mitarbeiter mit Kindern (Krankheit, usw.). Oder auch ob die Frau zu 
Hause ist oder berufstätig

Ich hatte im Dezember mein Mitarbeitergespräch und habe nicht schlecht 
gestaunt als mein Chef erwähnt hat das ich 2016 viele Fehltage aufgrund 
von Krankheit und Kind hatte. Mich erwischt es immer als erstes da meine 
Frau manchmal beruflich reisen muss und auch früh aus dem Haus ist und 
ich unseren Sohn zur Schule bringe. Dann gab er noch Preis das er 
persönlich nichts von all den Errungenschaften wie Mutterschaftsurlaub, 
usw. hält Damals war das Privatsache und so sollte das auch bleiben. 
Einfach mit einem 3fachen Gehalt und die Frau zu Hause belieben kann.

Aber das ist schwierig im Vorstellungsgespräch zu erfahren.

Autor: Normal (Gast)
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Interessant ist auch immer die Kontaktaufnahme zu ehemaligen 
Mitarbeitern der jeweiligen Firma. Das ist dann natürlich sehr subjektiv 
geprägt, aber kann ergänzend sehr nützlich sein.

Autor: klausi (Gast)
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Daniel D. schrieb:
> Dann gab er noch Preis das er persönlich nichts von all den
> Errungenschaften wie Mutterschaftsurlaub, usw. hält Damals war das
> Privatsache und so sollte das auch bleiben. Einfach mit einem 3fachen
> Gehalt und die Frau zu Hause belieben kann.

Dem hätte ich ordentlich was gegeigt.. bzw. seine Krawatte leicht 
korrigiert. Gegenvorschlag: dann muss er wie du schreibst, einfach das 
3fache Zahlen, dann kann Papi arbeiten und Mutti daheim bleiben.

genervt schrieb:
> Was hast du für ein Problem mit Leuten, die eine geregelte Arbeitszeit
> vorziehen?

Im Prinzip keines, aber meistens sind das Leute, die wie Beamte 
schaffen, Kuli fallen lassen, nicht mit Leidenschaft an einem Problem 
arbeiten.. mit denen ist es nicht unbedingt lustig..

Daniel D. schrieb:
> Ich schau mir falls möglich die Firma via Xing und / oder LinkedIn an...
> LinkedIn bietet die Möglichkeit alte Mitarbeiter / aktuelle Mitarbeiter
> anzusehen. Damit kann man ein Gefühl für die Fluktuation bekommen.

Du bringt mich auf eine Idee..
Wie wäre eine "Search Intelligence" App, die aktuelle Anzahl Mitarbeiter 
mit ehemaligen der gesuchten Firma vergleicht?Den  Fluktuationsgrad 
ermitteln ermöglichen?Zusätzlich natürlich noch ein paar andere 
Businessdaten anzieht, wie lange gibt's die Firma schon etc., gibt es 
eine Schwelle, zB normalisierten Fluktuationsgrad am Markt etc. und 
langsam die App aufbohren..

Autor: xxx (Gast)
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klausi schrieb:
> ...nicht mit Leidenschaft an einem Problem...

Ist auch nicht nötig, Professionell reicht!

Autor: Gästchen (Gast)
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Berater schrieb:
> - Die Mitarbeiter sind keine "normalen" Leute, sondern Nerds. Nerds
> sehen nicht ein, dass man mit dem Job nur sein Geld verdienen will und
> machen aus jeder Kleinigkeit ein riesigen Klimbim und Tamtam. Das ist
> auf Dauer nervenaufreibend und kontraproduktiv.

Wau, die Sätze können viele hier im Forum wie Feuer verbrennen.
Das werde ich in meine Wiki über Nerds aufnehmen. Sehr gut.

Autor: Ja, ich bin es! (Gast)
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Ein Grund sich nicht bei einer Firma zu bewerben, wäre das ein guter 
Freund, der in dieser Firma arbeitet, mir davon abrät dort anzufangen.

klausi schrieb:
> genervt schrieb:
>> Was hast du für ein Problem mit Leuten, die eine geregelte Arbeitszeit
>> vorziehen?
>
> Im Prinzip keines, aber meistens sind das Leute, die wie Beamte
> schaffen, Kuli fallen lassen, nicht mit Leidenschaft an einem Problem
> arbeiten.. mit denen ist es nicht unbedingt lustig..

Ich kenne auch das Gegenteil, da sind 12+h/Tage und 100 Überstunden im 
Monat  nichts ungewöhnliches, die haben kein Privatleben.

Nur das erfährt man nicht in einem Vorstellungsgespräch.

Autor: Nop (Gast)
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meckerziege schrieb:

> Ich würde aktuell(=zeitlich begrenzt!) nicht in einer Firma arbeiten
> wollen, wo nach 8 Stunden der Stift fallen gelassen wird. Zusammenarbeit
> mit solchen Firmen ist auch sehr mühsam und oft enttäuschend.

Im Gegenteil: wenn es in einer Firma laufend "brennt" und daher dauernd 
Überstunden geschoben werden müssen, ist die Projektplanung einfach 
schlecht. Die Produkte selber werden dann auch nur mit der heißen Nadel 
zusammengepfuscht sein.

Wenn man schon im Vorstellungsgespräch gefragt wird, ob man zu 
unbegrenzt Überstunden bereit ist, sollten folglich die Alarmglocken 
klingeln, und die Rückfrage ist dann sinnvoll, ob die Projektplanung 
denn regelmäßig dermaßen weit danebenliegt.

Manche Chefs reagieren dann verärgert, und das Vorstellungsgespräch ist 
zuende. Gut so, denn diese Pappenheimer erkennen sich und ihre 
Unfähigkeit in dieser Frage genau wieder.

Autor: Nop (Gast)
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Man kann auch im Vorstellungsgespräch durchaus "offensiv" werden, um 
schlechte Firmen auszusortieren.

Ich hatte mal ein Gespräch, wo "dringend" jemand für Software gesucht 
wurde. Mit exzellenten Kenntnissen in Sprache sowieso. Naja, die konnte 
ich, aber EXZELLENT?! Also fragte ich, wieso, zum Code gebe es doch auch 
die Doku. Nee, sagte Cheffe, der Code SEI die Doku. O-M-F-G. 
Frickel-Alarm.

Wenn nichtmal Doku gemacht wird, dann wird der Rest auch nicht besser 
sein, wohl lauter Spaghettimüll. Die Bude saß offenbar auf einem Berg an 
technischen Schulden und bekam Panik, weil die sich gerade in Realkosten 
verwandelten. Vermutlich, weil der Vorgänger keinen Bock mehr hatte und 
mangels Doku jetzt keiner mehr durch das Chaos durchstieg, aber 
Liefertermine anrückten.

Also offensiv nachgehakt, ob denn Planungen bestünden, die Entwicklung 
auf eine professionellere Basis zu stellen. BAMM, das war ins Schwarze, 
der Chef zog ein Gesicht. Nee, war nicht geplant, d.h. der Chef hat noch 
nichtmal begriffen, welches Problem er hat, bzw. er war selber Teil des 
Problems - vermutlich sogar dessen Ursache.

Das Gespräch war ab da so ziemlich zuende, denn ich wollte da nicht 
anfangen, und er wollte bloß einen willigen Codesklaven.

Also, durchaus mal nachhaken, wie denn dokumentiert wird, wie die 
Versionsverwaltung gemacht wird, wie das Änderungsmanagement aussieht, 
nach welchen Prozessen da gearbeitet wird. Es muß nicht immer alles 
perfekt sein, aber es sollten zumindest ernsthafte Anstrengungen 
sichtbar sein. Wenn da keine belastbaren Antworten kommen, dann Finger 
weg.

Pfuschbuden versprechen nicht nur Chaos, sondern regelmäßig auch 
unbezahlte Überstunden, Wochenendarbeit und dann auch noch miese 
Bezahlung. Der einzige Weg, wie man mit solchen Firmen zusammenarbeiten 
kann, ist als externer Berater - zu fürstlichen Stundensätzen, wenn die 
Firma nämlich keine Wahl mehr hat und "erpreßbar" ist.

Autor: genervt (Gast)
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klausi schrieb:
> genervt schrieb:
>> Was hast du für ein Problem mit Leuten, die eine geregelte Arbeitszeit
>> vorziehen?
>
> Im Prinzip keines, aber meistens sind das Leute, die wie Beamte
> schaffen, Kuli fallen lassen, nicht mit Leidenschaft an einem Problem
> arbeiten.. mit denen ist es nicht unbedingt lustig..

Nö, die haben in der Regel auch ein Privatleben, so Luxuskram wie Kinder 
ect...

Autor: Daniel F. (Gast)
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klausi schrieb:
> Du bringt mich auf eine Idee.. Wie wäre eine "Search Intelligence" App,
> die aktuelle Anzahl Mitarbeiter mit ehemaligen der gesuchten Firma
> vergleicht?Den  Fluktuationsgrad ermitteln ermöglichen?Zusätzlich
> natürlich noch ein paar andere Businessdaten anzieht, wie lange gibt's
> die Firma schon etc., gibt es eine Schwelle, zB normalisierten
> Fluktuationsgrad am Markt etc. und langsam die App aufbohren..

Genius! Das klingt interessant.
Wenn ich wieder mal Zeit habe, kann ich mal mit einem kleinen Prototypen 
anfangen, zuerst eine statistische Analyse..

Bin sehr interessiert in den Dingen.. SPSS, R etc.
Ist ja momentan ein Hot Topic: Data mining, data research..

Autor: Niemand (Gast)
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Bürovorsteher (Gast)
Datum: 05.03.2017 17:31

@ Niemand
> Einige dir wichtige Indikatoren hast du doch bereits erkannt.
Aha, Hr. Lehrmeister, ohne dich wäre ich da gar nicht drauf gekommen!

> Wenn hier keine weiteren relevanten genannt werden, dann gibt es eben keine und 
das weitere Herumstochern im Thema artet
> in eine hochgradige Kaffeesatzleserei aus.
So so, dir ist das Thema hier wahrscheinlich etwas suspekt, warum wohl 
nur? Könnte es sein, dass du auf der Seite stehst, um die es hier 
eigentlich geht?

> Hingehen, Ansehen, Anhören, eine Woche überlegen und dann entscheiden, ob es 
nach deinem Gusto sein könnte.
Ja aber klar doch, so hätten es gern die Herrschaften AG alle gern, 
klappt in letzter Zeit hier nur nicht mehr so.


@ Meckerziege

>> Besonders in der Entwicklung oder auch in der Forschung triffst du viele Leute, 
denen ist es egal, dass sie jetzt 8,0
>> Stunden hier sind. Die setzen sich nochmal ein paar wenige Stunden hin, 
schließen die Teilaufgabe ab und gehen dann
>> zufrieden nach Hause. Die arbeiten nicht nur fürs Geld, sondern weil sie "ihr" 
Projekt durchziehen wollen und
>> letztendlich promoviert werden wollen etc.
> Ja, so komplett bescheuert war ich in meiner beruflichen Frühzeit auch mal.
Bist du die Seiten gewechselt hast und dir das von deinen Schäfchen aber 
gern wünscht?

Man oh man, wie durchsichtig muß man eigentlich daher kommen?


Kolophonium (Gast)
>> Ist aber wohl Einigen hier viel zu kompliziert und zu mühselig.
> Wieviel Bewerbungen incl. Vorstellungsgesprächen hast du denn schon gehabt?
Dir war wohl gestern vor dem Sandmännchen etwas langweilig, und dachtest 
dir mal einen Trollversuch zu starten?

Wer schreibt denn heute noch Bewerbungen und braucht VG? Es gibt 
Angebote an die Herrschaften AG, die sie dann meist annehmen, oder sich 
zumindest interessiert zurückmelden.
Auf die Art-und-Weise der Rückmeldung kommt dann entweder was von mir, 
oder wie in letzter Zeit eben Nichts mehr.
Kommen dann noch Geschichten oder Rechtfertigungen über gewisse 
Unlogiken in Stellenangeboten, dann hake ich das als Märchenstunde ab, 
fertig.
Du mußt noch einiges in Bezug auf Menschenkenntniss dazulernen.

klausi (Gast)
Datum: 05.03.2017 14:15
> Wenn du eine Person kennst, die dort arbeitet, ohne Schönfärberei dir erzählen 
kann, ist das auf jeden Fall mehr wert. > Oder "Word of mouth", Gerüchte und 
Erzählungen haben oft einen gewichtigen Hintergrund!
Irgendwie das Thema verfehlt, entweder die Firma ist was für mich, dann 
muß ich da keine Insider oder Maulwürfe kennen, oder eben nicht!
> Am meisten zählt der persönliche Eindruck beim Vorstellungsgespräch, wie gesagt, 
mit ein bisschen Erfahrung kriegt man > da viel raus.
Der persönliche Eindruck beim VG soll was bitte bringen, dass ich dort 
den Laden mal einsehen darf? Mensch kapierst du eigentlich gar nichts? 
Es kann von mir auch die größte Klitsche sein, wenn dort ein Team sich 
ins Zeug legt und was voranbringt und dafür seine ordentliche Kohle 
bekommt. Leider sidn die Anzeichen nach Außen dafür immer etwas anders 
gelagert, das nennt man dann berufliche Weisheiten oder eben Erfahrung!

> Und wenn Chefchen im Vorstellungsgespräch frech wird, am besten mal nach seiner 
Krawatte greifen und die ein bisschen
> korrigieren.
Du hast doch mit echten Chefs gar nichts am Hut, sonst würdest du solche 
Parolen stecken lassen. Mir sind direkte und geradlinige Leute lieber, 
als solche aufgesetzten Wichtigtuer, die hintenrum alles in den Sand 
setzen. Wenn man mit dem richtigen Chef Tacheles reden kann, dann ist 
mit dem sicherlich auch nicht schlecht Kirschen essen!
Wenn man aber nur so einen Einkäufer als Personaler hat, oder vllt. GF 
mit der fachlichen Funktion der Leitung und Planung, und dann so "TL" 
oder "PL" ohne wirkliches Rückgrat, na dann ist doch schon die 
Mauschelei zwischen den Kollegen perfekt.

> Jungchen, wenn du nicht ein Niemand bleiben willst, musst du noch viel lernen!
Wer meinst du eigentlich zu sein? Aus deinen leeren Sprüchen soll man 
was Lernen, vllt. solltest du noch so Einiges überlegen, v.a. vor dem 
Absenden vllt. noch mal über den eigenen Stuß nachzudenken? Trollerei 
zum Sonntag!

> Vielleicht mal auf IBN, dann gehen auch die Pickel weg!
Den Spruch haste dann wohl von jemand Anderem geklaut, aber Klausi sagt 
ja schon so Einiges.
Also was wolltest du noch mal Geistreiches hier beisteuern?
Lauter heiße Luft und alte Kamellen, na ja mit dem geistigen Horizont 
geht halt nicht mehr!

Autor: Niemand (Gast)
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Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Niemand schrieb:
>> Morjen in die Runde zum Sonntag,
>> was fällt euch an negativen Indikatoren in Bezug auf Firmen ein, welche
>> man dsbzgl. einer Bewerbung zur Anstellung meiden sollte?

> A) Es gibt keine Checklisten!
Für dich nicht? Aber für mich schon, wie du hier lesen kannst!
> B) Erfahrung bringt einen weiter!
Na genau, deshalb habe ich davon schon einige sammeln dürfen, noch mehr 
negative möchte ich aber nicht unbedingt dazu bekommen!
> C) Hinfahren und sich die Firma anschauen noch viel mehr!
Das macht man, wenn sich eine Vorstellung als lohnenswert 
herauskristalisert hat!
> D) "Hidden Aktion" von den Gesprächspartner sind immer drin!
Dann aber auf beiden Seiten, zu einem Gespräch gehören ja wohl 
mindestens 2 Leute!
> E) Die Branche ist immer wichtig, da der Wettbewerb auch die Firmen prägt!
Etwas daneben, denn ich will dort nicht gleich als PL oder TL 
einsteigen, denn auf dem unteren Level, wo noch was geschafft werden 
muß, hat man max. seine höheren Leute der Firma vor sich, oder die vom 
Kunden.
Mit Menschen sollte man schon etwas geschickt umgehen können, tlws. 
gehört auch gewissermaßen Dummstellen oder Ignoranz dazu.
> Und rechnen sollte man immer mit fiesen Aktionen.
Ja sag das dem Gegenüber auch ... mit deinen Erfahrungen, wie man sich 
aus einem Saftladen dann ganz schnell wieder verabschieden kann. Vorher 
vllt. noch etwas Urlaub auf gelben Schein!
> Also Kündigung in der Probezeit z.B.!
Geht auch von beiden Seiten, sollte bloß für den AG dann etwas 
schmerzlich sein, wenn er wieder mal einen fähigen MA los ist, und seine 
meist unfähige Herde wieder neu aufteilen muß!

Es gibt da auch ganz clevere, meist JungKollegen, die schon etwas länger 
in dem Laden sind, und meinen die können den älteren Neuzugang dann mal 
etwas mit niederer Arbeit beladen. Das muß man dann eine Weile auf sich 
aufladen können, aber irgendwann reißt dann der gespannte Bogen und es 
gibt mächtig Kontra.
Wenn dann aber von einer Sorte Duckmäuser einige in so einem Laden sind, 
die sich als Fachkräfte von den Quereinsteigern als Chefs Liebling die 
Mobbingtour gefallen lassen, na dann kann man ja eigentl. nur zusehen 
sein eigenes Ding durchzuziehen. Ein Team oder Teamwork kann man das 
nicht mehr bezeichnen.
Ist jetzt aber auch schon wieder zu dem Thema etwas OT.

Autor: Niemand (Gast)
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@  Nop (Gast)
Datum: 06.03.2017 09:49
Erkennst du das Problem hier als solches genau wieder? Ist dir der 
Aufwand, einen zukünftigen Job, an Hand von Negativen Vorzeichen einer 
Firma, vor dem VG, nicht auch etwas zu viel?

Immer diese ewigen Fehlversuche, das nervt sicherlich auch die Leute in 
jeder Frickelbude. Nur ist das deren tagtägliche Daseinsform, Versuche 
mit dem Ergebnis Irrung und damit verbrannter Zeit, als getane Arbeit 
abzuhaken.

Da fällt mir dan noch als weiterer Faktor die Häufigkeit und 
Wiederholungen von Stellenausschreibungen, immer wieder der gleichen 
Spezies von großen Firmen, ein.

Nach ein paar Monaten sollte doch dort mal ein Erkenntnisprozess 
einstzen?
Allerdings heißt der dann wohl meist allgemeiner Fachkräftemangel - 
quasie die Standardausrede für alle Nicht-lernfähigen.

Oder sollte man solchen Brüdern mal einen Honigtopf hinsetzen?

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Ja, du bist der ganz große Held.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Und alle anderen auf der Welt sind deine Feinde.

Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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Pfffft... negative Indikatoren ...
- sie kommen dich nicht mit der Limousine abholen.
- Der Lohncheque ist nicht zum Selberausfuellen.
- Sie sind nicht schon mit deiner Anwesenheit zufrieden.

Abgehoben

Autor: klausi (Gast)
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Niemand schrieb:
> Wer meinst du eigentlich zu sein? Aus deinen leeren Sprüchen soll man
> was Lernen, vllt. solltest du noch so Einiges überlegen, v.a. vor dem
> Absenden vllt. noch mal über den eigenen Stuß nachzudenken? Trollerei
> zum Sonntag!

Weisst du was, vergiss  einfach das mit dem Bewerben. Ist vielleicht eh 
viel zu kompliziert für dich ;-)

Mach doch deine eigene Frickelbude auf, evtl. verdienst du da sogar noch 
was dabei.

Niemand schrieb:
> Etwas daneben, denn ich will dort nicht gleich als PL oder TL
> einsteigen, denn auf dem unteren Level, wo noch was geschafft werden
> muß, hat man max. seine höheren Leute der Firma vor sich, oder die vom
> Kunden.
Ach, das zeigt, dass du keine Ahnung hast, wie es da draussen abläuft. 
Hast du schon bereits mal in der Realität gearbeitet?

Autor: Niemand (Gast)
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Bürovorsteher (Gast)
Datum: 07.03.2017 08:28
Datum: 07.03.2017 08:29

Du warst gestern in der "Früh" wohl noch nicht so richtig fit, oder was 
ist dir so sauer aufgestoßen?
Da oben erst ganz abgeklärt und selbstsicher und dann so mißgrämig wenn 
man dir den Spiegel vor die Nase hält.
Mitarbeiterführung wäre oder ist nicht so dein Fachgebiet, stimmts?


Sapperlot W. (jetztnicht)
Datum: 07.03.2017 08:50
> Pfffft... negative Indikatoren ...
Das wären dann auch noch so ein paar Punkte auf meinem Wunschzettel

> - sie kommen dich nicht mit der Limousine abholen.
Wir wollen mal nicht übertreiben, denn die Fahrerlaubnis hätte ich schon 
noch selber, ausgeschlafen sollte man sowie zum Dienst antreten, 
praktisch reicht mir dann auch ein Dienst-Fzg bis nach Hause.

> - Der Lohncheque ist nicht zum Selberausfuellen.
Das kennst du wohl auch noch nicht - leistungsbezogenes Gehalt oder 
Lohn?
Praktisch wie bei der Steuererklärung ... Märchenstunde pur, wir dichten 
uns mal ein paar zig Prozente zu unserem Lohn dazu, fertig ist das 
Traumgehalt.

> - Sie sind nicht schon mit deiner Anwesenheit zufrieden.
Daran müsste man noch etwas arbeiten, aber vorerst reicht wohl die 
Anwesenheit auf den Projektbaustellen.

> Abgehoben
Ne, nur einfach etwas falsch formuliert, das waren aber schon ein paar 
neue Erkenntnisse von dir. Danke ;-)

klausi (Gast)
Datum: 07.03.2017 12:25

Versuch es vllt. noch mal wenn du ausgeschlafen bist oder fertig 
gegessen hast?
So zwischen Tür und Angel versteht man dich ja eigentlich nicht so 
recht.
Oder war dein Mittagessen heute wieder mal so daneben?
An deinen Schlußformeln solltest du vllt. noch etwas arbeiten, oder 
prinzipiel nicht zwei Sachen gleichzeitig versuchen?
Man merkt bei dir dass dabei nur unlogischer Käse bei rauskommt.

Autor: Ich (Gast)
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Bewerbungen
1.) Ich MUSS, da arbeitslos, kurz davor, ...
2.) Ich MÖCHTE mich verbessern, örtlich verändern, ....

zu 1.) Da brauche ich Ausreden, wenn ich mich nicht bewerbe.
zu 2.) Ich lasse es einfach sein.

Andersrum, gibt es positive Anzeichen FÜR eine gute Firma?

Autor: ??? ?. (wookiee)
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Hatte mal ein Vorstellungsgespräch bei einer kleineren (<100 
Mitarbeiter) Firma, die Leistungselektronik entwickelt.

Die in der Ausschreibung angeprießene "großzügigige" Büros waren die 
erste Ernüchterung, als ich vor Ort war. Vier, teils fünf Mitarbeiter 
auf gefühlte 5m².

Gut, war dann ja vor Ort und hab mir den Spaß, den der Chef erzählt hat 
mal angehört, weil die Stelle dennoch (fachlich) interessant für mich 
gewesen wäre.

Irgendwann hat er dann (von selbst) erwähnt, dass die Auftragslage mal 
so, mal so ist und man bei entsprechenden Projekten auch mal mehr 
arbeiten müsse.
Das Stundenkonto könne man bis 500h füllen und es sei so, dass die 
meisten das "ausnützen", um dann mehrere Wochen am Stück daheim bleiben 
zu können (klar, macht sicher jeder freiwillig...).

War dann für mich das KO-Kriterium. Nicht falsch verstehen, ich bin in 
meiner aktuellen Firma auch jederzeit bereit Überstunden zu machen, wenn 
es das Projekt erfordert oder ich, wie oben erwähnt, noch eine Aufgabe 
zu Ende bringen will, aber so eine Aussage geht in meinen Augen gar 
nicht, und klingt stark nach 12h+ Tagen über längere Zeit.

Ein bisschen Freizeit und Privatleben wollte ich nebenbei schon noch 
haben und habe abgesagt.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Lieber Michael S., du solltest nicht vergessen, dass für deinen Traumjob 
bereits dutzende anderer Bewerber hinter dir auf der Matte stehen, bei 
denen der AG feststellt, dass sie sozialtechnisch unkomplizierter 
aufgestellt sind.
Rate mal, wen er nimmt?

Autor: Ich (Gast)
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Ich habe mich einmal NICHT bei einer kleinen Firma (Dienstleister) 
beworben, weil ..

- u.a. in der Selbstdarstellung stand, tolle Büros, Großraum und auch 
einzelne Räume und auch Duschen, falls es abends mal wieder länger wird.

Ruheräume, falls man direkt da übernachten will, möchte, muss - wurden 
da nicht erwähnt.

Autor: genervt (Gast)
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??? ?. schrieb:
> Das Stundenkonto könne man bis 500h füllen und es sei so, dass die
> meisten das "ausnützen", um dann mehrere Wochen am Stück daheim bleiben
> zu können (klar, macht sicher jeder freiwillig...).

War das nicht sogar so, dass nur so 200 Stunden (oder weniger) im Falle 
einer Insolvenz ausgezahlt werden?

Autor: Niemand nicht Michael S. (Gast)
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Bürovorsteher (Gast)
> Lieber Michael S., du solltest nicht vergessen, dass für deinen Traumjob
> bereits dutzende anderer Bewerber hinter dir auf der Matte stehen, bei
> denen der AG feststellt, dass sie sozialtechnisch unkomplizierter
> aufgestellt sind.
> Rate mal, wen er nimmt?
Ich bin zwar nicht der Michael S., also ist dein Detektor dsbzgl. total 
verstimmt, kann dir aber trotzdem noch folgen.
Also Herr Bürovorsteher:
1.- ich oder der Micha suchen ganz sicher nicht oder überhaupt einen 
TraumJob,

2.- es reicht ein ganz normaler, wo man mit den Leuten (auch dem Chef) 
und dem Lohn für seine hoffentlich anspruchsvollere Arbeit 
gerechterweise klar kommt,

3.- wenn da dutzende andere, u.v.a gleichwertige oder gar bessere 
Bewerber wären, warum sind diese Stellen dann laufend als offen zu 
sehen?

4.- was ein potentieller AG alles so feststellt, brauchst du mir nicht 
zu erklären, ich muß selber Leute anleiten + kontrollieren und Projekte 
planen und dann selber abschließen, und dem Kunden mit Verantwortung 
übergeben.

Noch dazu habe ich nicht nur 2 Augen im Kopf, um zu sehen was um mich 
herum mit anderen Lowperformern ständig abgeht.
Die sind sozialtechnisch vllt. einfacher zu handhaben, aber 
leistungs-technisch will die deshalb auch keiner wirklich haben.
Labertaschen und Analakrobaten gibt es schon zu viele überall, deshalb 
sind die Chefs dann auch übervorsichtig, nicht noch mehr davon an Land 
zu ziehen.

Also wen sucht denn nun der AG für technische Leistungen im AD im 
Allgemeinen, einen Unterhalter und Wasserträger seiner eigenen einfachen 
Aufgaben, oder einen selbständig denkend und handelnden Fachmann, der 
auch weiß was er wert ist? Und nicht ständig Anleitung und Kontrolle wie 
Vor- und Nacharbeit braucht!

Weiß ja nicht wie du deine Brötchen verdienst, aber mit Büro und 
Vorstehen kann das nicht viel sein?

Autor: Niemand (Gast)
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Ich (Gast)
Datum: 08.03.2017 06:42
(Man oh man zu so früher Std.)
> Bewerbungen
> 1.) Ich MUSS, da arbeitslos, kurz davor, ...
davon gibt es so viele, du bist also nicht ganz allein
> 2.) Ich MÖCHTE mich verbessern, örtlich verändern, ....
davon gibt es noch viel mehr, nur örtlich verändern heißt dann umziehen, 
oder vor Ort was Besseres finden?

> zu 1.) Da brauche ich Ausreden, wenn ich mich nicht bewerbe.
Ausreden gibt es nicht für richtige Männer, das klärt man ganz einfach 
mit dem verkappten AG am Telefon, mehr in Schriftform wäre verplämperte 
Zeit.
> zu 2.) Ich lasse es einfach sein.
Na gut, dann lass du es sein, ich bin schon 2 Schritte weiter.

> Andersrum, gibt es positive Anzeichen FÜR eine gute Firma?
Es können sich auch aus negativen Zeichen positive entwickeln.
Wenn der gesamte regionale Markt nur von Lowperformern u. Tricksern 
beherrscht wird, muß vllt. mal jemand ein paar neue Regeln einführen 
oder Querschläger platzieren?
Gute Firmen brauchen keine Werbung, dahin versuchen sich alle guten 
Leute zu bewerben, auch ohne offene Stellen dazu. Die guten Firmen zu 
finden ist nur das Problem, und was zeichnet eine gute Firma aus, viel 
Kohle oder was?

Die leidvolle Erfahrung lehrt: wo es für relativ wenig und anspruchslose 
Arbeit relativ viel Kohle gibt, stimmt irgendwas nicht! Meistens trifft 
man dort die komischsten Vögel, und die sind dann alle ein Kaliber.

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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genervt schrieb:
> War das nicht sogar so, dass nur so 200 Stunden (oder weniger) im Falle
> einer Insolvenz ausgezahlt werden?

150 Stunden meines Wissens.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Weiß ja nicht wie du deine Brötchen verdienst, aber mit Büro und
> Vorstehen kann das nicht viel sein?

Ja, das ist nur ein vernachlässigenswerter Teilaspekt meiner Tätigkeit, 
obwohl Büro und Vorsteher irgendwie korrekt sind.

> Gute Firmen brauchen keine Werbung, dahin versuchen sich alle guten
> Leute zu bewerben, auch ohne offene Stellen dazu. Die guten Firmen zu
> finden ist nur das Problem, und was zeichnet eine gute Firma aus, viel
> Kohle oder was?

Das hängt vom Sichtwinkel ab. Dem einem reicht viel Kohle. In solch 
einer Firma hatte ich auch schon zu tun, obwohl die Kohle dann doch 
nicht soooviel war, obzwar gut bezahlt. Ansonsten: wacklige Büromöbel 
vom Sperrmüll, total verkramt, plundriges Werkzeug, Messtechnik meist 
über 20 Jahre alt oder aus dem Bastlerbedarfshandel, Verwendung von 
Billigsbauteilen (das billigste, was  Reichelt gerade so hatte), 
Miniaturarbeitsplätze, gekrackte Leiterplattensoftware, ich wurde in 
zwei Jahren hintereinander wegen irgendeines Pipifaxes aus dem Urlaub 
geholt.

Dieses Elend hat mich schlussendlich in die Selbständigkeit getrieben.

> Die leidvolle Erfahrung lehrt: wo es für relativ wenig und anspruchslose
> Arbeit relativ viel Kohle gibt, stimmt irgendwas nicht! Meistens trifft
> man dort die komischsten Vögel, und die sind dann alle ein Kaliber.

Das ist eine Erkenntnis, die ich teile, aber meist haben solche Firmen 
eine beachtliche Halbwertszeit.

Autor: klausi (Gast)
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Niemand schrieb:
> Die leidvolle Erfahrung lehrt: wo es für relativ wenig und anspruchslose
> Arbeit relativ viel Kohle gibt, stimmt irgendwas nicht! Meistens trifft
> man dort die komischsten Vögel, und die sind dann alle ein Kaliber

Interessante Erfahrung, was sind das für Branchen? Wo die Margen relativ 
hoch sind?

In der Regel gibt's für wenig anspruchsvolle Jobs auch wenig Kohle bzw. 
man braucht auch nicht teures Personal.

Niemand schrieb:
> Man merkt bei dir dass dabei nur unlogischer Käse bei rauskommt.

Bei mir ist alles i. O. Bei dir?
Bei mir ist's wenigstens noch Käse, während es bei dir.. was eigentlich 
ist?

Versuche mich eh schon so simpel wie möglich auszudrücken, dass mich 
auch der Letzte versteht.🤔

Autor: Mark B. (markbrandis)
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klausi schrieb:
> Niemand schrieb:
>> Die leidvolle Erfahrung lehrt: wo es für relativ wenig und anspruchslose
>> Arbeit relativ viel Kohle gibt, stimmt irgendwas nicht! Meistens trifft
>> man dort die komischsten Vögel, und die sind dann alle ein Kaliber
>
> Interessante Erfahrung, was sind das für Branchen? Wo die Margen relativ
> hoch sind?

Wenn eine Firma sehr spezielle Produkte anbietet, für die es eine 
Nachfrage gibt aber wenig Konkurrenz auf dem Weltmarkt, dann dürften die 
Margen dort recht anständig sein. Ich denke da zum Beispiel an so etwas 
wie Tunnelbohrmaschinen.

Autor: Name (Gast)
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Kann jetzt nicht bestätigen das miese Firmen mehr bezahlen würden als 
andere.

Im Normalfall kann man ja mal seinen künftigen ARbeitsplatz anschauen 
und die Abteilung sehen. Worauf ich dann achten würde
-Bleiche gesichter, gestresste Blicke
-allgmeine Stimmung in der Abteilung
-Stimmung die man so auf dem Flur oder eben "zwischen" den Abteilungen 
wahrnimmt.
-Verhalten der MA (z. B. wird bei der Vorstellung eins künftigen 
Kollegen dieser "aus allen Wolken gerissen" am besten noch bei mehreren


Grundsätzlich halte ich es aber für relativ schwierig einen schlechten 
AG vorzeitig zu erkennen. Wenn man nicht das Image im Umland erfahren 
kann ist es fast nicht möglich.
Kununu kann da etwas hilfreich sein. Aber auch erst bei mehr als 3, 4 
oder 5 Bewertungen.
Man kann darauf achten welche Postion der/die Bewerter inne hatten, ob 
ex Job oder nicht. Ob der Tenor bei allen der gleiche ist.
Wenn alle schreiben, ob direkt oder indirekt, das Betriebsklima ist 
schlecht dann wäre ich vorsichtig.
Wenn mehr als einer schreibt das die Kündigung total ungerechtfertigt 
war wäre ich auch vorsichtig.
Wenn sich Firmen zu mehreren negativen Kommentaren rechtfertigen kann 
das auch so ein Zeichen sein.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Ja, ich bin es! schrieb:
> Ein Grund sich nicht bei einer Firma zu bewerben, wäre das ein guter
> Freund, der in dieser Firma arbeitet, mir davon abrät dort anzufangen.

Hmm, es soll auch falsche Freunde geben!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Name schrieb:
> Im Normalfall kann man ja mal seinen künftigen ARbeitsplatz anschauen
> und die Abteilung sehen. Worauf ich dann achten würde
> -Bleiche gesichter, gestresste Blicke
> -allgmeine Stimmung in der Abteilung
> -Stimmung die man so auf dem Flur oder eben "zwischen" den Abteilungen
> wahrnimmt.
> -Verhalten der MA (z. B. wird bei der Vorstellung eins künftigen
> Kollegen dieser "aus allen Wolken gerissen" am besten noch bei mehreren

Hmm, man kann zumindestens bei einer kurzen Besichtigung sehen was in 
der Firma läuft.
Ist die ganze Ausrüstung ca. 30 Jahre alt?
Oder wird man nur mit einen Hiwi durch den Betrieb geführt, da dürfte 
die Absage ganz klar in 14 Tagen kommen.

Was auch negativ ist, wenn zu freundliche der ganze Prozess abläuft.
Einseifen könnte man es auch nennen!
Oder hinters Licht führen! Um einen dann um so einfache Abservieren zu 
können!

ÖD ist dann auch berüchtigt, wenn im VG die große Runde einen ins 
Kreuzverhör nimmt.
Affentheater!

Autor: DrosselUlf (Gast)
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* Klauseln für Fortbildungen und anteilige Rückzahlung habe ich schon 
häufig gesehen. Ob diese tatsächlich in der Praxis auch angewendet 
werden ist jedoch fraglich - in meinem Unternehmen ist mir kein Fall 
bekannt, obwohl Mitarbeiter durchaus 1-2 mal im Jahr quer durch 
Deutschland auf Schulungen geschickt werden. Die bloße Existenz einer 
solchen Klausel würde ich nicht unbedingt als Ausschlusskriterium sehen.


Ein paar einfache Indikatoren gibt es meiner Meinung nach:

1) Abends um 19:00 vorbei fahren: Stehen noch viele Autos auf dem 
Parkplatz oder brennt noch überall Licht?

2) Wie schaut die Mitarbeiterschaft aus? Ausschließlich junge 
Absolventen oder auch alte Hasen?

3) Hängen viele Hinweisschlilder in der Nähe von Kaffeemaschine oder in 
der Toilette? Sind die Toiletten einigermaßen gepflegt oder wird am 
Reinigungspersonal gespart?


4) Ist der Projektleiter technisch versiert oder ist das eher ein 
Buzzwordgenerator der gerne Begriffe wie Industrie 4.0, IoT oder Cloud 
verwendet?
=> Meiner Meinung nach sollte insbesondere das Führungs- und 
Vertriebspersonal wissen wovon es spricht. Deshalb sollte man unbedingt 
ein paar Detailfragen an diese Leute richten. Man ist dem Geschick der 
Führungsriege ausgeliefert, denn wenn sie nicht erfolgreich sind, kannst 
Du es auch nicht sein.

5) Wie sehen die Autos auf dem Parkplatz aus und passt die 
Zusammensetzung in etwa zu einem typischen Gehaltsgefüge einer solchen 
Firma?

6) Bauchgefühl.

Autor: Comicfan (Gast)
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DrosselUlf schrieb:
> Man ist dem Geschick der Führungsriege ausgeliefert, denn wenn sie
> nicht erfolgreich sind, kannst Du es auch nicht sein.

Alles eine Frage des Durchsetzungsvermögen und der Konsequenz!
Die Führungsetage hat für das Wohlbefinden ihrer Schäfchen zu sorgen.

Autor: klausi (Gast)
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Gute Punkte, DrosselUlf, die Idee, wie die Autos aussehen oder schauen, 
ob um 19 Uhr noch Licht brennt find ich gut :-)

Was anderes:
War von euch jemand schon mal jemals in einem Assessment Center?

Wollte mir so ein Kasperltheater nie antun, drum auf solche Stellen hab 
ich mich nie beworben.

Autor: ... (Gast)
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Die erste Regel für Arbeitsverhältnisse, Beziehungen und ähnliches 
lautet:

Die Summe der Scheiße ist konstant.

Autor: Analog Opa (Gast)
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DrosselUlf schrieb:
> 1) Abends um 19:00 vorbei fahren: Stehen noch viele Autos auf dem
> Parkplatz oder brennt noch überall Licht?

Was würde man nach Deiner Ansicht daraus schlussfolgern können?

Autor: klausi (Gast)
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Analog Opa schrieb:
> Was würde man nach Deiner Ansicht daraus schlussfolgern können?

Na.. Mal kurz überlegen: Tipp
Überstunden? Zu viel Arbeit?

Autor: genervt (Gast)
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DrosselUlf schrieb:
> 1) Abends um 19:00 vorbei fahren: Stehen noch viele Autos auf dem
> Parkplatz oder brennt noch überall Licht?

Alternativ Samstags oder Sonntags vorbeischauen.

DrosselUlf schrieb:
> 2) Wie schaut die Mitarbeiterschaft aus? Ausschließlich junge
> Absolventen oder auch alte Hasen?

Ebenso die Möbel, Dinge wie Lötstationen, Messgeräte, Arbeitstische 
(ggf. Höhenverstellbar) und Musteraufbauten.

DrosselUlf schrieb:
> 3) Hängen viele Hinweisschlilder in der Nähe von Kaffeemaschine oder in
> der Toilette? Sind die Toiletten einigermaßen gepflegt oder wird am
> Reinigungspersonal gespart?

"Körnung" Klopapier, ist es eine gammelige Kaffeemaschiene oder ein 
Vollautomat (Oder erspäht man gar einzelne Stempelkannen an den 
Tischen), wie sieht die Spüle aus? Steht Geschirr rum, gibt es einen 
"Sozialraum" wo man essen kann, oder machen die Kollegen das an der 
Tastatur.

DrosselUlf schrieb:
> 4) Ist der Projektleiter technisch versiert oder ist das eher ein
> Buzzwordgenerator der gerne Begriffe wie Industrie 4.0, IoT oder Cloud
> verwendet?
> => Meiner Meinung nach sollte insbesondere das Führungs- und
> Vertriebspersonal wissen wovon es spricht. Deshalb sollte man unbedingt
> ein paar Detailfragen an diese Leute richten. Man ist dem Geschick der
> Führungsriege ausgeliefert, denn wenn sie nicht erfolgreich sind, kannst
> Du es auch nicht sein.

Wer sitzt in der Runde? Ist der Firmenpatriarch auch mit drin (aber 
einer bestimmten Größe hat der da nichts mehr verloren). Achtet drauf, 
wer was zu sagen hat! Ganz lustiger und aufschlussreicher Test: Fragt 
den technischen Leiter (Also eure künftige Führungsperson), wie es in 
seiner Gruppe/Abteilung mit der Elternzeit gehandhabt wird. Mit dieser 
Frage lässt sich im Grunde die Sprungantwort der Hirarchie ermitteln: 
Entweder er erzählt frei von der Leber weg, wie problemlos das mit den 
letzen ein/zwei Kollegen war, oder ihm entgleisen die Gesichtszüge und 
sekundenbruchteile später nimmt der Patriarch dazu Stellung, obwohl er 
nicht gefragt worden ist.

DrosselUlf schrieb:
> 5) Wie sehen die Autos auf dem Parkplatz aus und passt die
> Zusammensetzung in etwa zu einem typischen Gehaltsgefüge einer solchen
> Firma?

Vor allem auch: Gibts übliche Geschäftsfahrzeuge, für die 
Geschäftsleitung sollte irgendwo etwas in der oberen Mittelklasse 
rumstehen: Audi A6, BMW 5er oder E-Klasse (bei größeren Firmen natürlich 
ne Nummer größer, aber die Autos seht ihr dann nicht). Wenn da "weniger" 
steht, ist vorsicht geboten, ebenso wenn ihr aufgeblasene Limos wie 
Mercedes AMG oder BWM-M seht und das Verhältniss zu den Restlichen 
Fahrzeugen nicht passt.

Autor: genervt (Gast)
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Achja, vor allem ganz wichtig: Bewerbt euch ab und an mal, damit ihr das 
übt!!!!

Autor: Qwertz (Gast)
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genervt schrieb:
> Achja, vor allem ganz wichtig: Bewerbt euch ab und an mal, damit
> ihr das übt!!!!

Nein danke, keine Zeit und Lust. Der ganze Bewerbungszirkus ist doch 
Affentheater, den tue ich mir sicherlich nicht auch noch freiwillig an! 
Verschwendete Lebenszeit.

Autor: Cyblord -. (Gast)
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klausi schrieb:
> War von euch jemand schon mal jemals in einem Assessment Center?

Ja für ein Industriepraktikum.

klausi schrieb:
> Wollte mir so ein Kasperltheater nie antun, drum auf solche Stellen hab
> ich mich nie beworben.

Selbst Schuld. Die sind meistens recht vorhersehbar zu machen; 
Qualitativ hochwertige Assessment Center die ihren Namen verdienen, 
finden eher auf Führungsebene statt. Für normale Mitarbeiter gibts 
Standardware und das ist meistens nen Vortrag, ein bisschen 
Rollenspielgepimmel und ein paar Einzelgespräche fachlicher und 
personeller Natur. Bereut habe ich es nicht. Das Praktikum war top. Vom 
Bewerbungszirkus auf die Qualität der späteren Stelle zu schließen, kann 
irreführend sein.

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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genervt schrieb:
> DrosselUlf schrieb:
>> 1) Abends um 19:00 vorbei fahren: Stehen noch viele Autos auf dem
>> Parkplatz oder brennt noch überall Licht?
>
> Alternativ Samstags oder Sonntags vorbeischauen.

Es gibt Unternehmen mit Produktion im Schichtbetrieb.

genervt schrieb:
> DrosselUlf schrieb:
>> 2) Wie schaut die Mitarbeiterschaft aus? Ausschließlich junge
>> Absolventen oder auch alte Hasen?
>
> Ebenso die Möbel, Dinge wie Lötstationen, Messgeräte, Arbeitstische
> (ggf. Höhenverstellbar) und Musteraufbauten.

Werkzeugkisten - Müllhalde oder gut sortiert.

genervt schrieb:
> Achja, vor allem ganz wichtig: Bewerbt euch ab und an mal, damit ihr das
> übt!!!!

Nur so lernt man unterschiedliche Firmen kennen.

Auf firmeninterne Aushänge achten, was die so verbreiten.

Einer meiner Lieblingsaushänge war der einer Krankenkasse.

Ja, man darf trotz Krankschreibung wieder arbeiten, wenn man sich wieder 
arbeitsfähig fühlt.

Autor: Qwertz (Gast)
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Rick M. schrieb:
> Ja, man darf trotz Krankschreibung wieder arbeiten, wenn man sich wieder
> arbeitsfähig fühlt.

Oh, das ist ja nett! Gesund werden ist ja auch nicht so wichtig,  da 
verschleppt man die Krankheit besser.

Autor: genervt (Gast)
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Rick M. schrieb:
> genervt schrieb:
>> DrosselUlf schrieb:
>>> 2) Wie schaut die Mitarbeiterschaft aus? Ausschließlich junge
>>> Absolventen oder auch alte Hasen?
>>
>> Ebenso die Möbel, Dinge wie Lötstationen, Messgeräte, Arbeitstische
>> (ggf. Höhenverstellbar) und Musteraufbauten.
>
> Werkzeugkisten - Müllhalde oder gut sortiert.

Ebenso die Schreibtische: Überladen oder übersichtlich. Sind dort auch 
persönliche Gegenstände oder Fotos?

Stehen Pflanzen rum, wenn ja, um was handelt es sich und im welchem 
Zustand?

Autor: Alexander T. (Firma: Arge f. t. abgeh. Technologie) (atat)
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Analog Opa schrieb:
> DrosselUlf schrieb:
>> 1) Abends um 19:00 vorbei fahren: Stehen noch viele Autos auf dem
>> Parkplatz oder brennt noch überall Licht?
>
> Was würde man nach Deiner Ansicht daraus schlussfolgern können?

Das kommt ganz drauf an.

Wenn um 9 in der Früh die selben Autos rumstehen, dann deutet das auf 
Überstunden.

Wenn in der Zeit von 8 bis 12 ein konstanter Zufluß und in der Zeit von 
16 bis 24 ein konstanter Abfluss ist, dann können die Leute selbständig 
arbeiten und ihre Arbeit ihrer Natur und ihren Lebensumständen anpassen. 
Ich hatte mal eine Zeit, da hat jeder Tag 26 Stunden gedauert: Ich bin 
immer um ca. 2h später aufgestanden als am Tag davor. Ein ehemaliger 
Chef sagte mal: "Es gibt viele Lebensformen bei uns."

Wenn um 23 Uhr der große Raum eher dunkel ist und flimmert, Gelächter zu 
hören ist und am nächsten Tag in der Früh nimemand da ist, aber die 
Sektflaschen beim Altglas stehen, dann gibt es wahrscheinlich ein gutes 
Betriebsklima.

Autor: Maik .. (basteling)
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Ein Blick auf die Überstundenlast anhand von "es brennt abends noch 
Licht"
ist wirklich ein guter Indikator.

Das erinnert mich an einen Automobilzulieferer bei dem ich eins meiner 
Studienpraktika gemacht habe.
Der betreuende Prof. kam nach Voresungsschluss gegen 17:00 vorbei - und 
wir sind mit Vorgesetztem alle beim Fachgespräch zeitlich versackt.

Ich war erschreckt wie viele Kollegen in den Nachbarbüros und Labors 
dort auch nach 19:00 noch da waren. Einer jammerte dem Anderen dann auch 
beim Pförtner was vor.
Der Abteilungsleiter schrieb seine Mails teils um 23:00 von zuhause an 
die MA. Das Angebot - dort meine DA zu schreiben und auch selbst später 
noch die Anfrage dort anzufangen habe ich jeweils dankend abgelehnt. 
Gern mal Überstunden - auch gern ein Projekt vor Ort beim Kunden retten 
- aber nicht als Dauerzustand.

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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Maik .. schrieb:
> Ich war erschreckt wie viele Kollegen in den Nachbarbüros und Labors
> dort auch nach 19:00 noch da waren.

Kenne aber auch Kollegen, die fangen erst um 9 Uhr oder später an.
Dann ist 19:00 Uhr noch da sein normal.

Autor: genervt (Gast)
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Rick M. schrieb:
> Maik .. schrieb:
> Ich war erschreckt wie viele Kollegen in den Nachbarbüros und Labors
> dort auch nach 19:00 noch da waren.
>
> Kenne aber auch Kollegen, die fangen erst um 9 Uhr oder später an.
> Dann ist 19:00 Uhr noch da sein normal.

Nein, dann wären 18:00 normal.

Autor: Berater (Gast)
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Gästchen schrieb:
> Berater schrieb:
>> - Die Mitarbeiter sind keine "normalen" Leute, sondern Nerds. Nerds
>> sehen nicht ein, dass man mit dem Job nur sein Geld verdienen will und
>> machen aus jeder Kleinigkeit ein riesigen Klimbim und Tamtam. Das ist
>> auf Dauer nervenaufreibend und kontraproduktiv.
>
> Wau, die Sätze können viele hier im Forum wie Feuer verbrennen.
> Das werde ich in meine Wiki über Nerds aufnehmen. Sehr gut.


Ich kenne sogar noch die tieferen Ursachen. Nerds sind leider außerhalb 
ihres Metiers keine anerkannten Menschen, mit denen mal richtig um die 
Häuser ziehen könnte oder auf die Frauen fliegen.

Ihre einzige Domäne, wo sie "wer sind", ist die Firma und insbesondere 
in Deutschland definieren viele ihr ganzes Sein und Wesen über den Beruf 
und die Arbeit, die sie verrichten. Das sind also ziemlich 
eindimensionale Menschen.

Nerds sind als Sonderlinge auch nur solange geduldet, wie sie 
außergewöhnliche Ergebnisse liefern und freiwillig extrem viel Arbeit 
leisten.

Das ist also ein ziemlich armes Leben das Nerds führen, da sie immer 
liefern müssen, um anerkannt zu sein in der kleinen Welt von ein paar 
Büros. Dies erkaufen sie sich eben durch ihre höhere Arbeitsleistung.

Aber auch das Unternehmen erkauft sich die höhere Arbeitsleistung von 
Nerds mit sozialen Spannungen im Unternehmen, da diese Leute keine 
sozialen Fähigkeiten haben oder gar ganz sozialinkompatibel sind.

Das macht die Teamzusammensetzung aber umso anfälliger für Konflikte. 
Diese Nerds sind nämlich sehr sensibel, wenn ihnen für ihre Arbeit keine 
Aufmerksamkeit mehr gegeben wird oder sie nicht mehr als Sonderlinge 
geduldet werden. Oder wenn ein neuer Nerd oder gar ein Nichtnerd mit 
höherem Leistungsvermögen kommt und ihnen ihre Stellung streitig machen 
will.

Dann ticken sie aus und machen ein riesen Klimbim und Tamtam, wie ich 
eingangs erwähnte und verhalten sich zickiger als eine Busladung Modells 
für Miss-Wahl.


Ich bin auch schon von meinem Abteilungsleiter gebeten worden, Bewerber 
bezüglich einer Einstellung zu bewerten.

Ich habe Nerds trotz Enthusiasmus und fachlicher Eignung abgelehnt und 
den genommen, der eine Frau, Freundin hat und Hobbys, die außerhalb der 
Entwicklung, Bastelei und Frickelei liegen.

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Berater schrieb:
> Ich habe Nerds trotz Enthusiasmus und fachlicher Eignung abgelehnt und
> den genommen, der eine Frau, Freundin hat und Hobbys, die außerhalb der
> Entwicklung, Bastelei und Frickelei liegen.

Das eine schließt das andere nicht aus. Es gibt etliche Nerds mit 
Frau/Freundin und Hobbies. Und es gibt auch weibliche Nerds.

Autor: genervt (Gast)
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Mark B. schrieb:
> Berater schrieb:
>> Ich habe Nerds trotz Enthusiasmus und fachlicher Eignung abgelehnt und
>> den genommen, der eine Frau, Freundin hat und Hobbys, die außerhalb der
>> Entwicklung, Bastelei und Frickelei liegen.
>
> Das eine schließt das andere nicht aus. Es gibt etliche Nerds mit
> Frau/Freundin und Hobbies. Und es gibt auch weibliche Nerds.

Ja, aber die kann man auch nehmen, Ziel ist es ja, Leute mit großen 
sozialen Defiziten zu vermeiden.

Autor: Marx W. (Gast)
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Berater schrieb:
> Ich bin auch schon von meinem Abteilungsleiter gebeten worden, Bewerber
> bezüglich einer Einstellung zu bewerten.
Und?
War er zu faul selber die Leute abzulehnen?
> Ich habe Nerds trotz Enthusiasmus und fachlicher Eignung abgelehnt und
> den genommen, der eine Frau, Freundin hat und Hobbys, die außerhalb der
> Entwicklung, Bastelei und Frickelei liegen.

Weist du was ein NERD wirklich ist?

https://de.wikipedia.org/wiki/Nerd

"
Nach einem Beitrag von Spiegel Online ist das Phänomen dieses Stereotyps 
wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst.[5] Als Beispiel wird 
dort Archimedes aufgeführt, ein griechischer Ingenieur und Physiker aus 
dem 3. Jahrhundert vor Christus, der in der heutigen Zeit wohl als Nerd 
bezeichnet werden könnte..."

Autor: Masl (Gast)
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genervt schrieb:
> Ja, aber die kann man auch nehmen, Ziel ist es ja, Leute mit großen
> sozialen Defiziten zu vermeiden.

Jetzt kommt gleich jemand vorbei und hält dir vor, auf Verkäufer und 
Schaumschläger reinzufallen ;-)

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Niemand schrieb:
> Morjen in die Runde zum Sonntag,
> was fällt euch an negativen Indikatoren in Bezug auf Firmen ein, welche
> man dsbzgl. einer Bewerbung zur Anstellung meiden sollte?

Jobbörse der Agentur für A. ist auch ein Indikator!

Firmen die dort nach Leuten suchen, sind entweder Personalvermittler, 
Zeitarbeitsfirmen oder normale Firmen mit verdeckten Absichten.


Firmen mit verdeckten Absichten:

a) Stellenanzeige pro Forma wg. Vorrangprüfung w. EU-Ausländer.

b) man sucht "Opfer", Leute die arbeitslos sind, weil:
- man kann die im "Preis" drücken.
- die Firma hat vor für den AL von der Agentur eine Förderung 
abzugreifen.

Autor: Ich (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Jobbörse der Agentur für A. ist auch ein Indikator!
>
> Firmen die dort nach Leuten suchen, sind entweder Personalvermittler,
> Zeitarbeitsfirmen oder normale Firmen mit verdeckten Absichten.

Oft aber nicht immer.

Autor: Nop (Gast)
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Berater schrieb:

> Ich habe Nerds trotz Enthusiasmus und fachlicher Eignung abgelehnt und
> den genommen, der eine Frau, Freundin hat und Hobbys, die außerhalb der
> Entwicklung, Bastelei und Frickelei liegen.

Das ist auch recht pauschal. Es gibt durchaus auch Nerds, mit denen man 
WEGEN mangelnder Sozialfähigkeiten gut zusammenarbeiten kann. Nämlich 
dann, wenn dieser Mangel darin begründet ist, daß sie einen sehr hohen 
Kommunikationsanteil auf Sachebene haben und den anderen Ebenen nicht 
soviel Bedeutung beimessen.

Guess what, international haben Deutsche insgesamt exakt diesen Ruf. Was 
bei uns als ehrlich und direkt gilt, ist in den meisten anderen Kulturen 
grobe Unhöflichkeit. Trotzdem kommen aus Deutschland auch ganz gute 
Produkte.

Autor: klausi (Gast)
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Nop schrieb:
> Trotzdem kommen aus Deutschland auch ganz gute Produkte.

Ja das Made in Germany ist wohl berühmt.. wohl aber auch Made in 
Austria, oder Switzerland.. nicht?

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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klausi schrieb:
> Nop schrieb:
>> Trotzdem kommen aus Deutschland auch ganz gute Produkte.
>
> Ja das Made in Germany ist wohl berühmt.. wohl aber auch Made in
> Austria, oder Switzerland.. nicht?

Denke eher "Made in Central-Balkan" triffst besser.
Den die F&E ist heute fest in Hand von dort Kommenden!

Autor: klausi (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Denke eher "Made in Central-Balkan" triffst besser.
> Den die F&E ist heute fest in Hand von dort Kommenden!

No..  oder?
Die vom Balkan schaffen doch eher beim Burgerwipper oder als konkreter 
Türsteher (?)

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Mark.

Mark B. schrieb:

>
> Das eine schließt das andere nicht aus. Es gibt etliche Nerds mit
> Frau/Freundin und Hobbies. Und es gibt auch weibliche Nerds.

Richtig. Und durchaus ansehnliche. ;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo genervt.

genervt schrieb:

>> Das eine schließt das andere nicht aus. Es gibt etliche Nerds mit
>> Frau/Freundin und Hobbies. Und es gibt auch weibliche Nerds.
>
> Ja, aber die kann man auch nehmen, Ziel ist es ja, Leute mit großen
> sozialen Defiziten zu vermeiden.

Für viele Aufgaben braucht es einfach Leute mit sozialen Defiziten. 
Psychopathen sind z.B. wegen ihrer Kaltblütigkeit und Emphatiefreiheit 
als Führungspersönlichkeiten gesucht.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

Autor: genervt (Gast)
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Nop schrieb:
> Nämlich
> dann, wenn dieser Mangel darin begründet ist, daß sie einen sehr hohen
> Kommunikationsanteil auf Sachebene haben und den anderen Ebenen nicht
> soviel Bedeutung beimessen.

Das führt aber gerne zur Ausgrenzung im Team. In Positionen, wo ein 
entsprechend hoher Teamanteil gefordert ist, sind diese Leute 
bestenfalls 2. Wahl und man versucht diese zu vermeiden.

Autor: genervt (Gast)
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Bernd W. schrieb:
> Psychopathen sind z.B. wegen ihrer Kaltblütigkeit und Emphatiefreiheit
> als Führungspersönlichkeiten gesucht.

Das Gegenteil ist der Fall und was du hier in letzter Zeit vom Stapel 
lässt, ist mittlerweile besorgniserregend.

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo genervt.

genervt schrieb:

> Das führt aber gerne zur Ausgrenzung im Team. In Positionen, wo ein
> entsprechend hoher Teamanteil gefordert ist, sind diese Leute
> bestenfalls 2. Wahl und man versucht diese zu vermeiden.

Das führt zu den Kriterien für eine Firma, wo ich mich nur Bewerbe, wenn 
es keine Alternativen gibt.

1) Es wird extra Wert auf Teamarbeit gelegt. Kann ich zwar, aber nach 
ein paar Monaten hätte ich mich erfahrungsgemäß verschlissen. Ich bin 
kein Hund, der eine Hierarchie zum Wohlfühlen braucht, und finde die 
ewigen Rudelkämpfe nur nervig.

2) Es wird extremer Wert auf Fehlerfreiheit gelegt. "Wir machen keine 
Fehler". Soviel Koks zum Schnupfen gibt es nicht, dass ich so etwas 
ernsthaft von mir sagen würde. ;O)

3) Tätigkeiten mit Kundenkontakt.
Ein Kunde sitzt einem schlimmer im Nacken als 10 Chefs. Und an Chefs 
kann man sich gewöhnen, an Kunden nicht, das sind zu viele.

4) Tätigkeiten, wofür man viel Autofahren muss. Ich bin ein lausiger 
Autofahrer. Wenn ich das beruflich machen würde, hätte ich mich 
innerhalb eines Jahres damit umgebracht.

Ansonsten muss man nehmen was man kriegt, auch wenn ich schon vorher 
ahne, dass ich es nicht über die Probezeit schaffe. Jeder Monat ohne 
Hartz IV ist ein gewonnener Monat.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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genervt schrieb:

>> Psychopathen sind z.B. wegen ihrer Kaltblütigkeit und Emphatiefreiheit
>> als Führungspersönlichkeiten gesucht.
>
> Das Gegenteil ist der Fall und was du hier in letzter Zeit vom Stapel
> lässt, ist mittlerweile besorgniserregend.

Hass auf Siegertypen kumuliert sich halt über Jahrzehnte.

Es muss dass Recht des Verlierers sein, die Sieger zu hassen.
Es hätte auch keinen Sinn, das zu verbieten, weil es von selber 
unaufhaltsam passiert.

Ich bin halt ehrlich. Viele sehen das so, aber sagen es nicht. Und viele 
geben es noch nicht einmals vor sich selber zu.

Es gibt logischerweise viel mehr Verlierer als Sieger.....

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

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Autor: genervt (Gast)
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Bernd W. schrieb:
> Hass auf Siegertypen kumuliert sich halt über Jahrzehnte.

Lass dich diesbezüglich endlich mal behandeln.

Autor: Qwertz (Gast)
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Bernd W. schrieb:
> genervt schrieb:
>
>>> Psychopathen sind z.B. wegen ihrer Kaltblütigkeit und Emphatiefreiheit
>>> als Führungspersönlichkeiten gesucht.
>>
>> Das Gegenteil ist der Fall und was du hier in letzter Zeit vom Stapel
>> lässt, ist mittlerweile besorgniserregend.
>
> Hass auf Siegertypen kumuliert sich halt über Jahrzehnte.

Ist es wirklich nur Hass oder teilweise auch einfach empirisch gewonnene 
Erkenntnis?
Es gibt natürlich viele Arten von Chefs, daher kann man wohl kaum 
abstreiten, dass da auch einige (viele?) Psychopathen darunter sind.

Autor: genervt (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Es gibt natürlich viele Arten von Chefs, daher kann man wohl kaum
> abstreiten, dass da auch einige (viele?) Psychopathen darunter sind.

In Klitschen kommt das öfter vor, in Konzernen versucht man diese Leute 
erst gar nicht einzustellen, oder gar auf eine Führungslaufbahn zu 
schicken.

Autor: Obstler (Gast)
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Nop schrieb:
> Das ist auch recht pauschal. Es gibt durchaus auch Nerds, mit denen man
> WEGEN mangelnder Sozialfähigkeiten gut zusammenarbeiten kann. Nämlich
> dann, wenn dieser Mangel darin begründet ist, daß sie einen sehr hohen
> Kommunikationsanteil auf Sachebene haben und den anderen Ebenen nicht
> soviel Bedeutung beimessen.

In Unternehmen in denen man unter "Sozialfähigkeit" Lästereien und 
Indiskretionen versteht, läuft etwas gänzlich schief. Da zählt nicht 
mehr die Arbeit.
Kann ein Zeichen dafür sein, dass Entlohnung in keinem Zusammenhang mit 
den Bemühungen der Mitarbeiter steht.
Wenn es egal ist was man tut oder auch nicht tut, weil es schlichtweg 
niemanden interessiert, dann sucht man sich andere "Aufgaben" und 
"Kooperationsformen".

Autor: selbstschutz (Gast)
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Obstler schrieb:

> In Unternehmen in denen man unter "Sozialfähigkeit" Lästereien und
> Indiskretionen versteht, läuft etwas gänzlich schief. Da zählt nicht
> mehr die Arbeit.
> Kann ein Zeichen dafür sein, dass Entlohnung in keinem Zusammenhang mit
> den Bemühungen der Mitarbeiter steht.
> Wenn es egal ist was man tut oder auch nicht tut, weil es schlichtweg
> niemanden interessiert, dann sucht man sich andere "Aufgaben" und
> "Kooperationsformen".

Das kommt mir so bekannt vor, und geht mir langsam so auf die Nerven, 
dass ich wechseln will. Am Anfang dachte ich noch super, aber in der 
Zwischenzeit ist es eher der Horror geworden. Speziell "dass Entlohnung 
in keinem Zusammenhang mit den Bemühungen der Mitarbeiter steht." 
demotiviert total,
wenn man sich anstrengt wird einem nur mehr Arbeit aufgedrückt, ohne 
eigenen zusatznutzen. Jeder will am Erfolg partizipieren aber nie will 
jemand Verantwortung für schwierigere Sachverhalte übernehmen, man hat 
ja auch keinen Vorteil davon, es ist zum Kotzen.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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klausi schrieb:
> No..  oder?
> Die vom Balkan schaffen doch eher beim Burgerwipper oder als konkreter
> Türsteher (?)

Geh mal ins FIZ (BMW), wo die Zuli`s im Projekthaus "hausen".
Da sitzt alles was es am balkan gibt +Osteuropa und Club-med Ländern!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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genervt schrieb:
> In Klitschen kommt das öfter vor, in Konzernen versucht man diese Leute
> erst gar nicht einzustellen, oder gar auf eine Führungslaufbahn zu
> schicken.

Träumer!

Autor: Nop (Gast)
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genervt schrieb:

> Das führt aber gerne zur Ausgrenzung im Team. In Positionen, wo ein
> entsprechend hoher Teamanteil gefordert ist, sind diese Leute
> bestenfalls 2. Wahl und man versucht diese zu vermeiden.

Ja, in Positionen, wo die Sachebene weitgehend irrelevant ist, sucht man 
sich selbstverständlich besser Schaumschläger und Blender.


genervt schrieb:
> In Klitschen kommt das öfter vor, in Konzernen versucht man diese Leute
> erst gar nicht einzustellen, oder gar auf eine Führungslaufbahn zu
> schicken.

Doch, natürlich. Ein Topmanager wird deswegen so hoch bezahlt, weil die 
relativ seltene Kombination aus Soziopathie und funktionaler Intelligenz 
gesucht ist. Der muß schließlich in der Lage sein, eiskalt tausende 
Familien ins Elend zu stürzen, wenn sich damit der Aktienkurs im 
nächsten Quartal um 1.5% steigern läßt.

Wenn er nicht in der Lage ist, diese Maßnahmen auszutüfteln, oder nicht 
dazu, sie durchzuziehen, wird er durch einen anderen ersetzt. Solange, 
bis die Leute im Management sind, die da keinerlei Probleme haben.

Vergiß das mit dem Team-Gelaber mal - Teamplayer steigen nicht auf, 
sondern dazu braucht es Ellenbogen. Das mit dem Teamplayer erzählt das 
Management nur Angestellten, u.a. damit sie nicht die Methoden 
einsetzen, die die Manager erst in ihre Position gebracht haben. Aktive 
Arbeitsplatzsicherung des Managements. :-)

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Nop schrieb:
> Vergiß das mit dem Team-Gelaber mal - Teamplayer steigen nicht auf,
> sondern dazu braucht es Ellenbogen. Das mit dem Teamplayer erzählt das
> Management nur Angestellten, u.a. damit sie nicht die Methoden
> einsetzen, die die Manager erst in ihre Position gebracht haben. Aktive
> Arbeitsplatzsicherung des Managements. :-)

Und nicht vergessen:
Alle sind gleich!
Nur wer gleicher ist wird befördert!

Autor: Doc H. (hdoc)
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Nop schrieb:
> Berater schrieb:
>
>> Ich habe Nerds trotz Enthusiasmus und fachlicher Eignung abgelehnt und
>> den genommen, der eine Frau, Freundin hat und Hobbys, die außerhalb der
>> Entwicklung, Bastelei und Frickelei liegen.
>
> Das ist auch recht pauschal. Es gibt durchaus auch Nerds, mit denen man
> WEGEN mangelnder Sozialfähigkeiten gut zusammenarbeiten kann. Nämlich
> dann, wenn dieser Mangel darin begründet ist, daß sie einen sehr hohen
> Kommunikationsanteil auf Sachebene haben und den anderen Ebenen nicht
> soviel Bedeutung beimessen.
>
> Guess what, international haben Deutsche insgesamt exakt diesen Ruf. Was
> bei uns als ehrlich und direkt gilt, ist in den meisten anderen Kulturen
> grobe Unhöflichkeit. Trotzdem kommen aus Deutschland auch ganz gute
> Produkte.


Nun ja, wer eine Frau oder Freundin (meinetwegen auch einen Freund) zu 
Hause hat, ist entspannter, ausgeglichener und milder.
Der lässt auch mal fünfe gerade sein und geht nicht wegen jeder 
Kleinigkeit an die Decke.

Das ist zwar eine pauschale Aussage, aber diese Leute sind eben pauschal 
angenehmer im Umgang.
Es gibt aber auch wie üblich die psychotische Ausnahmen.

Wenn jemand den Charakter eines Trumps hat, dann kann er auch 4 Frauen 
zu Hause haben, er ist dennoch eine gravierende Belastung für alle.
Oder solche, bei denen es zu Hause wegen Frau und Kinder Streß gibt.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Doc H. schrieb:
> Wenn jemand den Charakter eines Trumps hat, dann kann er auch 4 Frauen
> zu Hause haben, er ist dennoch eine gravierende Belastung für alle.

Vllt. liegt es ja grad daran, das der vier Weiber zuhause hat!

Autor: Niemand (Gast)
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Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)

Niemand schrieb:
>> Morjen in die Runde zum Sonntag,
>> was fällt euch an negativen Indikatoren in Bezug auf Firmen ein, welche
>> man dsbzgl. einer Bewerbung zur Anstellung meiden sollte?

> Jobbörse der Agentur für A. ist auch ein Indikator!
Gong, das war das passendste Kriterium was hier eigentlich noch gefehlt 
hat!

> Firmen die dort nach Leuten suchen, sind entweder Personalvermittler,
> Zeitarbeitsfirmen oder normale Firmen mit verdeckten Absichten.

> Firmen mit verdeckten Absichten:

> a) Stellenanzeige pro Forma wg. Vorrangprüfung w. EU-Ausländer.

> b) man sucht "Opfer", Leute die arbeitslos sind, weil:
>- man kann die im "Preis" drücken.
>- die Firma hat vor für den AL von der Agentur eine Förderung abzugreifen.

Mit AL meinst du ArbeitsLosen?
Das soll es wohl auch vereinzelt geben, nur machen sich die meisten 
Chefs und Personaler deswegen nicht solche Mühe. Die sind doch 
überwiegend von Haus aus viel zu faul, und drehen das lieber an der 
Lohn- und Gehaltsschraube nach unten.
Dabei kommen die sich dann auch gleich vor als wären Sie Gott auf Erden 
oder der Prophet persönlich.
Quasi als Wiedergutmachung für den Aufwand und die Arbeit mit dem 
Bewerber.

An den Herr "Berater" da oben bzgl. seinem so großen Problem mit 
angeblichen Nerds, Nerds - das sind doch die einfachst zu handhabenden 
MA, die noch dazu voll hinter ihrem Job stehen, also wo soll da ein 
Problem mit denen liegen?
Es sei denn man wird von solchen harmlosen Typen ständig auf seine 
eigenen fachlichen Mankos angesprochen, dann wahrscheinlich aus gutem 
Grund.
Fachliche Unfähigkeit ist sehr oft gepaart mit persönlicher, da kann man 
sich noch so großartig vorkommen oder meinen zu sein.

Autor: Pöstelchen (Gast)
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genervt schrieb:
> In Klitschen kommt das öfter vor, in Konzernen versucht man diese Leute
> erst gar nicht einzustellen, oder gar auf eine Führungslaufbahn zu
> schicken.

Ne, nirgends läßt sich die eigene Inkompetenz so gut verschleiern wie in 
großen Konzernen. In kleinen Firmen merkt man schnell wer Ahnung hat und 
produktiv ist oder nur heiße Luft produziert. Hand auf's Herz: Irgend 
ein ruhiges Manager-Pöstchen findet sich im Konzern doch immer

Autor: genervt (Gast)
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Pöstelchen schrieb:
> genervt schrieb:
>> In Klitschen kommt das öfter vor, in Konzernen versucht man diese Leute
>> erst gar nicht einzustellen, oder gar auf eine Führungslaufbahn zu
>> schicken.
>
> Ne, nirgends läßt sich die eigene Inkompetenz so gut verschleiern wie in
> großen Konzernen. In kleinen Firmen merkt man schnell wer Ahnung hat und
> produktiv ist oder nur heiße Luft produziert. Hand auf's Herz: Irgend
> ein ruhiges Manager-Pöstchen findet sich im Konzern doch immer

Ich lese hier immer nur substanzloses Konzerngebashe, von Leuten die es 
nie dahin geschafft haben und sich in ihrer Phantasie zurecht reimen, 
wie sch.... es doch dort sein muss, wie langweilig die Arbeit dort ist, 
wie unbedeutend die Mitarbeiter sind, wie unfähig usw...

Alles nur, um sich das eigene Elend gut zu reden und den 
Minderwertigkeitskomplex zu überspielen.

Psychopathen, A........., Luftpumpen, Intriganten und Narzissten ect... 
habe ich bisher nur in kleinen Firmen erlebt. Nur da wird sowas 
toleriert, weil den Firmen da nichts anderes übrig bleibt.

Was bin ich froh, dass ich mir so einen Dreck nicht mehr antun muss.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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genervt schrieb:
> Psychopathen, A........., Luftpumpen, Intriganten und Narzissten ect...
> habe ich bisher nur in kleinen Firmen erlebt. Nur da wird sowas
> toleriert, weil den Firmen da nichts anderes übrig bleibt.

Die haste überall!

Nur ist der Kündigungsschutz im Konzern oder ÖD einfach besser.
Deshalb sammelt sich dort  die an, die ihren eigenen Nutzen optimal 
optimieren können.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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genervt schrieb:
> Was bin ich froh, dass ich mir so einen Dreck nicht mehr antun muss.

Wart`s ab!
Sowas kann sich im Hadnumdrehen ändern!

Autor: genervt (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> genervt schrieb:
>> Psychopathen, A........., Luftpumpen, Intriganten und Narzissten ect...
>> habe ich bisher nur in kleinen Firmen erlebt. Nur da wird sowas
>> toleriert, weil den Firmen da nichts anderes übrig bleibt.
>
> Die haste überall!

Das glaubst du.... aber du bist ja selbst einer von denen und denkst, 
das ist normal.

Cha-woma M. schrieb:
> genervt schrieb:
>> Was bin ich froh, dass ich mir so einen Dreck nicht mehr antun muss.
>
> Wart`s ab!
> Sowas kann sich im Hadnumdrehen ändern!

Eher friert die Hölle ein, sowas geb ich mir mit Sicherheit nicht mehr.

Autor: Niemand (Gast)
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Pöstelchen (Gast)
Datum: 15.03.2017 21:56

genervt schrieb:
>> In Klitschen kommt das öfter vor, in Konzernen versucht man diese Leute
>> erst gar nicht einzustellen, oder gar auf eine Führungslaufbahn zu
>> schicken.
Den Konzern mußt du mir mal zeigen, wo das so sauber abgehen soll, wie 
von dir beschrieben!

Denn dem hier YYYY
> Ne, nirgends läßt sich die eigene Inkompetenz so gut verschleiern wie in
> großen Konzernen. In kleinen Firmen merkt man schnell wer Ahnung hat und
> produktiv ist oder nur heiße Luft produziert. Hand auf's Herz: Irgend
> ein ruhiges Manager-Pöstchen findet sich im Konzern doch immer
kann ich da voll und ganz nur zustimmen. Da findet sich doch für jeden 
Absonderling eine gute und passende Stelle, denn die ganze Firma deckt 
sich doch so selber ab.
Und gerade in Führungspositionen sprießen in Konzernen oder großen 
Firmen nur so die Nieten und Quertreiber. Versorgungsposten lassen 
grüßen! Quoten-Frauen wären dann noch das nächste Thema, aber nun genug 
davon.

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Niemand schrieb:
> Und gerade in Führungspositionen sprießen in Konzernen oder großen
> Firmen nur so die Nieten und Quertreiber. Versorgungsposten lassen
> grüßen! Quoten-Frauen wären dann noch das nächste Thema, aber nun genug
> davon.

Da müssten aber verdammt viele Quotenfrauen her, damit sie auf die 
gleiche Anzahl kämen wie die der unfähigen männlichen Manager.

: Bearbeitet durch User
Autor: genervt (Gast)
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Niemand schrieb:
> genervt schrieb:
>>> In Klitschen kommt das öfter vor, in Konzernen versucht man diese Leute
>>> erst gar nicht einzustellen, oder gar auf eine Führungslaufbahn zu
>>> schicken.
> Den Konzern mußt du mir mal zeigen, wo das so sauber abgehen soll, wie
> von dir beschrieben!

Konzerne können sich die Bewerber aussuchen, Klitschen müssen 
Kompromisse machen, das kennst du ja aus der eigenen Erfahrung. ;)

Autor: Niemand (Gast)
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Mark Brandis (markbrandis)

Niemand schrieb:
>> Und gerade in Führungspositionen sprießen in Konzernen oder großen
>> Firmen nur so die Nieten und Quertreiber. Versorgungsposten lassen
>> grüßen! Quoten-Frauen wären dann noch das nächste Thema, aber nun genug
>> davon.

> Da müssten aber verdammt viele Quotenfrauen her, damit sie auf die
> gleiche Anzahl kämen wie die der unfähigen männlichen Manager.
Über deine Beiträge muß man aber auch oft 3x nachdenken, was du 
eigentlich meinst, wie in dem Fall hier!
Du hast wahrscheinlich noch nicht so ein Erlebnis gehabt bzgl. 
Qoutenfrau in (es reicht eigentl. schon unterste) Führungsebene?
So viel Einfallsreichtum und Schaumschlägerei gepaart mit Intriganz und 
Ignoranz, da reicht in vielen Fällen schon eine Frau um 10 unfähige 
Männer zu "ersetzen".
Über das Thema könnte man schon einen eigenen Fred aufmachen, es käme 
aber wahrscheinlich auch bloß pure Lästerei gegen Frauen in falschen 
Funktionen dabei heraus!

genervt meinte
> Konzerne können sich die Bewerber aussuchen,
ach, und alle anderen Firmen können das nicht?
Du bildest dir auf dich wohl sehr viel ein?

> Klitschen müssen Kompromisse machen,
diese Erfahrungen hat dann wohl die Klitsche mit dir so machen müssen, 
und sind nun froh dass du dort wech bist? ;)

> das kennst du ja aus der eigenen Erfahrung. ;)
Genau, denn aus der Erfahrung heraus schreibe ich hier. Nur ist nicht 
nur meine wohl etwas weitreichender als deine! Wie ein anderer User hier 
auch schon bemerken mußte!

Erfahrung setzt sich zusammen aus ...? ... na dann lass mal hören, was 
bei dir zum Berufsalter ab der Ausbildung an Zahlen so zusammen kommt!
Das wäre dann aber nur ein Faktor von vielen.

Klitschen habe ich schon einge erlebt, die können sich Schaumschläger 
und Labertaschen eher nicht leisten, wenn es nicht gerade der Chef 
selber ist.
In Konzernen u.ä. Groß-Betrieben ist das rein mathematisch schon viel 
höher.
Ausnahmen bestätigen, wie so oft, die Regel.

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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>Genau, denn aus der Erfahrung heraus schreibe ich hier. Nur ist nicht
>nur meine wohl etwas weitreichender als deine!

Da du ja nun der große Checker bist, frage ich mich, was willst du 
eigentlich mit deinem dämlichen Thread?

Nach deiner unschätzbaren Erfahrung reicht es doch aus, sich von großen 
renommierten Firmen fernzuhalten und kann damit die Blender und 
Dummschwätzer als Chefs ausschließen.

Bewirb dich also schwerpunktmäßig bei deinen geschätzten "Klitschen" und 
gut is'.

Oder solltest du noch nie einen richtigen Job gehabt haben?!

Autor: genervt (Gast)
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Niemand schrieb:
>> Klitschen müssen Kompromisse machen,
> diese Erfahrungen hat dann wohl die Klitsche mit dir so machen müssen,
> und sind nun froh dass du dort wech bist? ;)

Extra für dich:

Ich bin gegangen und nicht gegangen worden.
Ich hab Leute kommen und wieder gehen sehen, die gekündigt wurden, von 
daher kann meine Arbeit nicht so schlecht gewesen sein, sonst wäre ich 
gegangen worden.
Ich habe ohne Probleme einen Konzernjob bekommen, von daher scheine ich 
doch was brauchbares zu bieten haben und btw. alle sind glücklich (Bis 
auf die Firma, wo ich gegangen bin).

Es gibt eigentlich keinen Grund dafür in einer Klitsche anzufangen, nur 
Hirngespinste.

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo genervt.

genervt schrieb:

> und btw. alle sind glücklich (Bis
> auf die Firma, wo ich gegangen bin).

Und warum bist Du dann immer "genervt"? ;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

Autor: genervt (Gast)
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Bernd W. schrieb:
> Und warum bist Du dann immer "genervt"? ;O)

Warum bist du immer Bernd?

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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genervt schrieb:
> Bernd W. schrieb:
>> Und warum bist Du dann immer "genervt"? ;O)
>
> Warum bist du immer Bernd?

bin ich ja gar nicht immer. Die ganzen Sockenpuppen fallen nur selten 
auf. :P

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

Autor: Normal (Gast)
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Zurück zum Thema: über Xing und LinkedIn lassen sich leicht ehemalige 
Angestellte der entsprechenden Firma finden.

Denen schreib ich dann eine kurze Nachricht: "Hallo soundso, ich spiele 
mit dem Gedanken, mich bei Firma xy zu bewerben und recherchiere dazu 
gerade. Sie waren mal dort angestellt, wie ich in Xing bzw. LinkedIn 
sah. Hätten Sie Zeit für ein kurzes Telefonat?"

Da kommt dann vielleicht keine Reaktion, dann kann man 1 Woche später 
nochmal nachfragen. Da kommt dann vielleicht: "Zu Firma xy gebe ich 
keine Auskünfte. Das Thema ist für mich abgeschlossen." Nur 1 Beispiel, 
wie ich es erlebt habe. Bin dennoch zum VG, aber die wollten sehr 
schlecht zahlen, dazu unbezahlte Überstunden ("Vertrauensarbeitszeit", 
keine Zeiterfassung).

Autor: Niemand (Gast)
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genervt (Gast)

Niemand schrieb:
>>> Klitschen müssen Kompromisse machen,
>> diese Erfahrungen hat dann wohl die Klitsche mit dir so machen müssen,
>> und sind nun froh dass du dort wech bist? ;)

> Extra für dich:
Glaube ich eher nicht, dass ich das brauche, wohl eher du für dich!

> Ich bin gegangen und nicht gegangen worden.
Macht man i.d.R. so wenn man was Besseres gefunden hat?

> Ich hab Leute kommen und wieder gehen sehen, die gekündigt wurden, von
> daher kann meine Arbeit nicht so schlecht gewesen sein, sonst wäre ich
> gegangen worden.
So, das ist also deine Rechtfertigung für deine gute Arbeit. Kann man 
auch anders auslegen, liegt mir aber nichts dran, glaube ich dir vllt. 
sogar.

> Ich habe ohne Probleme einen Konzernjob bekommen, von daher scheine ich
> doch was brauchbares zu bieten haben und btw. alle sind glücklich (Bis
> auf die Firma, wo ich gegangen bin).
Viel Grips und Ethik scheinst du nicht in der Birne zu haben, man lernt 
schon in der Grundschule sich nicht selber immer nur als Mittelpunkt und 
noch dazu nur rein positiv darzustellen!
> Es gibt eigentlich keinen Grund dafür in einer Klitsche anzufangen, nur
> Hirngespinste.
Wer hat das hier jemals behauptet, und war das hier je ein Thema? Bis 
auf dass du damit anfingst!
Es gibt Konzerne, die stellen ganz einfach gar nicht mehr selber ein, 
nur noch Fremdvergabe oder Leiharbeit. Sowas nennst du anständige und 
positive Umstände?
Das ist dann wohl der Unterschied, zu den von dir benannten Firmen, mit 
dem Titel Klitsche!"
Man könnte nun Vergleiche mit dem ÖD ziehen, aber das spare ich mir 
lieber. Genauso ein Saftladen, wie die meisten Konzerne. Als 
Konzerndrohne sieht man das natürlich ganz anders.


Normal (Gast)
Datum: 19.03.2017 09:25
> Zurück zum Thema: über Xing und LinkedIn lassen sich leicht ehemalige
> Angestellte der entsprechenden Firma finden.
Ex Mitarbeiter braucht man doch gar nicht anfragen, für die ist das 
immer das gleiche Drama, sonst wären die dort wohl nicht weg!
Man schreibt den aktuellen GF privat an, was er eigentlich in seinem 
Geschäftso für Vorstellungen hat, wenn das nach außen schon so komisch 
aussieht.
Denn schreibt man aktuelle Mitarbeiter an, was meint man von denen zu 
hören zu bekommen?

Und aktuell geht es u.a. um einen Konzernjob, von der Größe der Firm her 
betrachtet.
Nur wenn man dann sich deren Job-Liste ansieht, die bis ins Jahr 2015 
zurückreicht, wo einfachste Monteure und Techniker immer noch gesucht 
werden, was soll man sich dabei nur denken!
Bewerbungsende war dort der 28.2017 für ein paar Stellen, nun stehen die 
schon auf "sofort" zu besetzen. Das wird sich wohl die nächsten Monate 
nicht weiter ändern.
Da sind die Klitschen dsbzgl. schon etwas schlauer, die nehmen ihre 
offenen Stellen zumindest nach 1,5 Monaten wieder raus und stellen die 
dann wieder neu ein. So sieht das für Neubewerber ohne Beobachtung der 
offenen Stellen jendenfalls besser aus.
Konzerne haben sowas ja absolut nicht nötig.
Frei nach der Weisheit, wir sind was" weil wir zeigen auf unserer HP 
dass wir uns präsentieren können.
Zu dumm nur wenn man weiß was dort wirklich abgeht.
Neue Geschäftsfelder und Regionen erschließen, und das erstmal mit 
Billigkräften, aber enormen Ansprüchen an die zukünftigen MA versuchen.
Da muß dann wohl auch mal ein Konzern aus BW erkennen, wo seine Grenzen 
in den NBL anfangen oder eben aufhören.
Namen sind hier Schall und Rauch, es zählt nur das was man für seine 
ordentliche Arbeit bekommt. Kein Image oder Konzerngehabe, davon gibt es 
hier schon genügend Scheinheilige.

Autor: Wühlhase (Gast)
Datum:

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Konzernarbeit muß nicht unbedingt schlecht sein. Das kommt immer auf den 
Konzern selber und auf die jeweilige Abteilung an. Und auf das, was man 
selber will.

Und für Klitschen/Firmen gilt das Gleiche. Ich hab da überall bisher 
(wenn auch nicht nur) gute Erfahrungen gemacht.

Diese Diskussion verstehe ich nicht.

Autor: genervt (Gast)
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Niemand schrieb:
> ...

Tja, da versucht mir jemand die Welt zu erklären und das ist 
ausgerechnet der, der vor ein paar Tagen unerfahren fragend diesen 
Thread eröffnet hat.

Spricht für sich...

Oh und btw. vom Argumentationsstiel recht nahe an der bekannten 
Forenheulsuse Michaela S. dran - oder fällt das nur mir auf?

Autor: genervt (Gast)
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Wühlhase schrieb:
> Und für Klitschen/Firmen gilt das Gleiche. Ich hab da überall bisher
> (wenn auch nicht nur) gute Erfahrungen gemacht.

hmmm... eigentlich hat man bei Klitschen nur Nachteile:

- Unterdurchschnittliches Gehalt
- Weniger als 30 Tage Urlaub
- Schlechte Arbeitszeitregelungen, Überstunden verfallen
- Gerne auch mal Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz
- Wochenendarbeit
- Irrwitziger Termindruck infolge beschissener Planung
- Bei Firmen unter 10 Ma. keinen Kündigungsschutz
- Elternzeit wird zu Karrierekiller ect...
- Man darf im Notfall auch mal an anderen Stellen aushelfen wie 
Fertigung ect...

Die Liste lässt sich bestimmt noch fortsetzen.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Oh und btw. vom Argumentationsstiel recht nahe an der bekannten
> Forenheulsuse Michaela S. dran - oder fällt das nur mir auf?

Nein nein nein, kann garnicht sein, er bestreitet das schon heftigst im 
Beitrag vom 09.03.2017 01:15:

> Ich bin zwar nicht der Michael S., also ist dein Detektor dsbzgl. total
> verstimmt, kann dir aber trotzdem noch folgen.
> Also Herr Bürovorsteher:
> 1.- ich oder der Micha suchen ganz sicher nicht oder überhaupt einen
> TraumJob,

Wühlhase schrieb:

> Diese Diskussion verstehe ich nicht.

Du bist du nicht alleine.

Autor: genervt (Gast)
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Bürovorsteher schrieb:
> Oh und btw. vom Argumentationsstiel recht nahe an der bekannten
> Forenheulsuse Michaela S. dran - oder fällt das nur mir auf?
>
> Nein nein nein, kann garnicht sein, er bestreitet das schon heftigst im
> Beitrag vom 09.03.2017 01:15:
>
> Ich bin zwar nicht der Michael S., also ist dein Detektor dsbzgl. total
> verstimmt, kann dir aber trotzdem noch folgen.
> Also Herr Bürovorsteher:
> 1.- ich oder der Micha suchen ganz sicher nicht oder überhaupt einen
> TraumJob,

Oha, das ist mir entgangen.

Gut, dann sind die Zweifel ja jetzt beseitigt!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Normal schrieb:
> Bin dennoch zum VG, aber die wollten sehr
> schlecht zahlen, dazu unbezahlte Überstunden ("Vertrauensarbeitszeit",
> keine Zeiterfassung).

Hab bei einer Firma   erlebt (die Onsite Planung macht), dass die sogar 
auf "Baustelle" die Zeiterfassung über den PC im Baucontainer 
durchführen mußten!
Der Weg  zur Baustelle und dann der vom Einlass (Parkplatz) zu Fuß zum 
Container (gut 10 Minuten) sind denen immer verloren gegangen.
Auf`s Jahr gerechnet sind die 10 Minuten  in der Summe 75 Stunden.

Autor: Niemand (Gast)
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genervt (Gast)
Datum: 19.03.2017 17:44
So langsam gehen dir also die sachlichen Argumente aus? Immer wieder der 
gleiche Salat, wir wissen nun alle dass du zum absoluten KonzernProfi 
aufgestiegen bist, und es für dich nichts Besseres mehr gibt, parktisch 
Ziel- und Planlos.
Na dann klopf dir doch einfach weiter selber auf die Schulter.

Deine Klitschen-Erfahrungen sprechen dann wohl für sich
> hmmm... eigentlich hat man bei Klitschen nur Nachteile:

- Unterdurchschnittliches Gehalt
- Weniger als 30 Tage Urlaub
- Schlechte Arbeitszeitregelungen, Überstunden verfallen
- Gerne auch mal Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz
- Wochenendarbeit
- Irrwitziger Termindruck infolge beschissener Planung
- Bei Firmen unter 10 Ma. keinen Kündigungsschutz
- Elternzeit wird zu Karrierekiller ect...
- Man darf im Notfall auch mal an anderen Stellen aushelfen wie
Fertigung ect...
> Die Liste lässt sich bestimmt noch fortsetzen.
Du hast dich dort also einfach nicht durchsetzen können, und Teamwork 
ist ja sowies nicht deine Mentalität. Na dann ist die Konzernhängematte 
ja genau das richtige für dich, Arbeit ist bei dir dann sicherlich nur 
körperliche Anwesenheit, aber nicht wirklicher Einsatz.
Es soll aber auch Großbetriebe, also Konzerne geben, wo deine 
Negativauf-zählungen an der Tagesordnung sind.
Dazu kommen dann noch so Grundsätze wie
- maximale Flexibiltät als deutschlandweiter Einsatz
ein Auszug dessen > und Sie bringen eine hohe Reisebereitschaft mit
- langjährige BE in verschiedenen fachlichen und adminstrativen 
Bereichen
- Ausführung von Aufgaben in Bereichen von 3 EG-Klassen darüber
- Erfahrungen in Tätigkeiten die nur durch spez. Zusatzqualifizierungen 
erreichbar sind
- Umsetzung von Aufgaben und Abläufen der Bauplanung und des 
Controllings
- ständiger Einsatz in völlig voneinander unterschiedlichen 
Fachbereichen
und dann noch so Banalitäten wie > Sie haben die Berechtigung zum Führen 
von KFZ, Klasse B, das erklärt dann die Aufgabe Dienst-Kfz führen zu 
dürfen oder zu müssen.
Bei der Vergütung steht dann aber: es findet kein Tarifvertrag 
Anwendung, also dann unterste Schmerzgrenze knapp über ML.
Das aber in einem über mehr als 26 Standorte und 5 Firmenbereichen in DE 
verteilten Großkonzern.

Es war auch schon mal in einem AV zu lesen, dass bei Verlust des 
Führer-scheines eine außerordentliche Kündigung gerechtfertigt wäre und 
man damit dies so zu akzeptieren hat.
Es ging dabei aber nicht um eine Chauffeurs- oder Kfz-Fahrtätigkeit, und 
der Gipfel der Schlitzohrigkeit war die Bußzahlung während der Zeit 
durch Einbehalt von regulärem Lohn wegen angeblich erhöhtem 
Verwaltungsaufwand.

Sowas fällt unter Klitsche, aber doch nicht solche Pillepalle wie da 
oben die allgemein ungünstigen Umstände. Die bekommt man im Team auch 
noch irgendwie geregelt, so man teamfähig und -willig ist.
Als Einzelgänger ist das natürlich nicht machbar, da ist man dann schon 
besser in einem Konzern, wie bei Mutti am Rockzipfel, aufgehoben.

Echte Macher konstruieren sich ihre eigene Berufs- und damit 
Arbeitswelt, die brauchen keine Hängematte für ihre tägliche 
Erholungsphasen im Job.
Quasi Selfmademanager in ihrem eigenen Projekt, und der Chef wird dann 
schon den nötigen Einsatz richtig entlohnen müssen.

Sowas sind aber für die meisten, noch dazu Konzern-Innendienstler, 
böhmische Dörfer.

Ach, und die Trittbrettfahrer aka Bürovorsteher müssen dann natürlich 
auch noch in das gleiche Horn blasen, wäre ja mit echter Arbeit 
verbunden sich selber mal was auszudenken.

Autor: Niemand (Gast)
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> Tja, da versucht mir jemand die Welt zu erklären
Dir und was versuchen zu erklären, wie soll das bitte gehen?
Du stehst doch mit deiner kleinen Sichtweise und wenig Erfahrung auf 
völlig verlorenem Posten.
Wenn ich mir deine Beiträge hier anschaue, ist doch zum eigentlichen 
Thema fast nichts gekommen, wie halt überall hier im Forum von dir auch!
Dein Hauptthema hier im Forum lässt sich doch auf zwei berufliche Phasen 
von dir runterbrechen.

> und das ist ausgerechnet der, der vor ein paar Tagen unerfahren fragend
> diesen Thread eröffnet hat.
Die klitschengeschädigte Heulsuse schlechthin muß sich hier also so weit 
aus dem Fenster lehnen!
Was dich ja nicht davon abhält, hier laufend deinen Senf dazugeben zu 
müssen!
Dir fehlt im Job und zu Hause wohl etwas Bestätigung deiner Person, oder 
welche psychischen Schäden hat man dir damals in der Klitsche zugefügt?
Dein kleines Ego wurde dann wohl so in Mitleidenschaft gezogen, dass 
dich dass dein ganzes Leben lang beschäftigen wird?

> Spricht für sich...
sagt der übliche Trittbrettfahrer

> Oh und btw. vom Argumentationsstiel recht nahe an der bekannten
> Forenheulsuse Michaela S. dran - oder fällt das nur mir auf?
Oh, das Buzzwort der Woche > Forenheulsuse, irgendwie findet doch jeder 
Loser den richtigen Titel für sich.

Wenn man sich dazu dann noch deine Argumentationsinhalte anschaut, dann 
wird einem schon klar, dass in anspruchsvollen Umgebungen aka Jobs, in 
denen man sich durchsetzen muß, solche zarten Blüten wie von deiner 
Sorte nicht weiter kommen.

Autor: Denis N. (denis_n)
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Niemand schrieb:
> was fällt euch an negativen Indikatoren in Bezug auf Firmen ein, welche
> man dsbzgl. einer Bewerbung zur Anstellung meiden sollte?

Ich hatte mal ein sehr widersprüchliches "Vorstellungsgespräch" bei 
einer Firma in Südhessen (Bereich EM-Verträglichkeit, ca. <100 MA am 
Standort).

Etwa eine Woche vor dem "Vorstellungsgespräch" führte ich ein 
Telefongespräch, in dem mir die Firmensituation von einem 
Abteilungsleiter
 geschildert wurde. Es fielen Sätze wie "Wir können uns vor Aufträgen 
nicht retten", "kennen Sie sich mit X aus?", "hätten Sie Interesse an 
einer Tätigkeit in XYZ", "wir brauchen dringend einen Mitarbeiter", "wir 
sollten uns treffen" usw.

Habe mit ihm einen Termin für ein "Kennenlerngespräch" vereinbart, wobei 
ich es eindeutig als "Kennenlerngespräch" und nicht als 
Vorstellungsgespräch verstanden habe. Es wurde keine richtige Uhrzeit 
vereinbart, sondern ein grober Zeitbereich nach dem Motto: "ich habe 
Zeit von X bis Y - kommen Sie einfach vorbei".

Bedingt durch die lange Anfahrt (> 250 km) habe ich mich um eine halbe 
Stunde verspätet und schon einmal "Minuspunkte" gesammelt (die Hinfahrt 
hat sich aus anderen Gründen als günstig erwiesen, da ich zu dem 
Zeitpunkt in der gleichen Gegend Freunde und Bekannte besuchen wollte). 
Das "Kennenlerngespräch" war eher zweitrangig.

Bei der Begrüßung mit dem AL fiel der Spruch "Ihre Verspätung ist ein 
NO-GO, ich war kurz davor, Sie wieder nach Hause zu schicken". Ich hätte 
so gerne mit einem "Fein, Fuck You, too" geantwortet... Stattdessen habe 
ich ihm klar machen wollen, dass ich einen lange Anfahrt hatte und ohne 
Pause durchgefahren bin. Damit bin ich auf Unverständnis gestoßen und 
die Antwort ging in die Richtung "sie hätten mich [während der Fahrt] 
anrufen können". Aha, und mich dabei strafbar machen sollen? Wie gesagt, 
ich bin davon ausgegangen, dass ich im Zeitbereich von ... bis ... 
"vorbeischauen" kann. Tolle Ausgangssituation. Ich dachte "whatever", 
jetzt wo ich hier bin ziehe ich es durch bzw. ich höre mir seine 
Geschichte an und geh dann wieder :P

Der Abteilungsleiter war ehrlich und direkt und ich konnte nach dem 
Gespräch abschätzen, dass die Firma echte Probleme hat und er offenbar 
ein Teil dieser Probleme ist. Im Gespräch fielen einige Sätze, die mich 
sehr stutzig gemacht haben. Beispiele:

- Eigentlich darf ich es Ihnen nicht erzählen, aber ich erzähle es Ihnen 
trotzdem
- Ihnen wird es bei uns nicht langweilig (in dem Sinne von es ist 
"dauerhaft stressig")
- Stellt mir eine Fachfrage und sagt unmittelbar danach "Das ist kein 
Problem, wenn Sie es nicht wissen"
- Wir haben eine sehr offene Unternehmenskultur, keine festen 
Arbeitszeitmodelle (früh kommen und spät gehen, jepp)
- Erwähnte seinen (bevorstehenden) Aufstieg in der Firmenhierarchie -> 
hat keinen Bock auf die aktuelle Tätigkeit und sucht einen Nachfolger
- Die nicht öffentlich ausgestellte Stelle war weit außerhalb meiner 
Qualifikation, war allerdings schon vorher bekannt. Diese Tatsache wurde 
von ihm mit "sie können sich problemlos selbst einarbeiten" oder "wir 
schicken Sie auf eine Fortbildung und in nullkommanix können Sie es" 
heruntergespielt
- Zwischendurch bekam er einen Telefonanruf, wobei er seinen 
Gesprächspartner (nerviger Kunde oder nerviger Mitarbeiter? k. A.) 
wirklich frech abgewimmelt hat
- Deutet durch seine Formulierungen und durch seine Körpersprache an, 
dass es Differenzen zwischen Abteilungen/Standorten gibt
- Bei Gehaltsvorstellungen wurde mir gesagt, dass die Firma sich nach 
irgendwelchen "Standardlisten" orientiert (?) Nie davon gehört

Aus Höflichkeit habe ich ihm meine Bewerbungsunterlagen geschickt, wobei 
es eher den Charakter einer Initiativbewerbung hatte (es gab ja keine 
Stellenanzeige). Es vergingen einige Wochen, allerdings wollte ich nicht 
bei der Firma anrufen und mich nach dem Status erkundigen. Ich wollte 
testen, ob dieses Unternehmen Interesse an mir hat, was offensichtlich 
nicht der Fall war. Nach 6 Wochen kam eine Absage.

Letztendlich war es Zeitverschwendung für uns beide. Keep calm and carry 
on.

Autor: Ich (Gast)
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Denis N. schrieb:
> Letztendlich war es Zeitverschwendung für uns beide. Keep calm and carry
> on.

Nur mal aus Neugier, wie war deine berufliche Situation zu diesem 
Zeitpunkt. im Job, arbeitslos, ...?

Autor: Denis N. (denis_n)
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Ich schrieb:
> Nur mal aus Neugier, wie war deine berufliche Situation zu diesem
> Zeitpunkt. im Job, arbeitslos, ...?

Zu dem Zeitpunkt war ich im Job mit 1,5 Jahren Berufserfahrung, 
allerdings nicht im Bereich der EMV.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Denis N. schrieb:
> Letztendlich war es Zeitverschwendung für uns beide. Keep calm and carry
> on.

Nein, du mußt noch viel lernen!
Offenbar sind dir die Gepflogenheiten am Arbeitsmarkt für MINt`ler noch 
nicht bekannt!

Der Arbeitsmarkt ist der Weltmarkt!
Die Ware "Arbeitsleistung" Wissen kann an jeden Ort dieses Planeten 
vollbracht werden. Wo noch eine lokale Bindung nötig ist, wird die 
Min-Arbeitskraft eingefolgen.
(von der Greencard z zur EU-Freizügigkeit, über die Positivliste zur 
Zuwanderung in "ausbildungsberufe" hin zur Willkommenskltur der offenen 
Grenzen.
Ziel ist billig-willig Arbeistkräfte!
Human-Kapital?
Sowas erklärt die verbeamtete ökologisch Neomeritokratie zum "Unwort des 
Jahres", kann ja nicht sein das Arbeit genauso wertvoll ist wie Kapital!

Autor: Ich (Gast)
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Denis N. schrieb:
> dem Zeitpunkt war ich im Job mit 1,5 Jahren Berufserfahrung,
> allerdings nicht im Bereich der EMV.

Die Absage war die somit relativ egal, du hattest einen Job.
Negative Dinge sieht man mit Job leichter als aus der Arbeitslosigkeit 
heraus.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Ach, und die Trittbrettfahrer aka Bürovorsteher müssen dann natürlich
> auch noch in das gleiche Horn blasen, wäre ja mit echter Arbeit
> verbunden sich selber mal was auszudenken.

Ja, ganz schlimm.
Nur zur Ergänzung deines geistigen Horizontes: ich war bereits 
erfolgreich selbständig, da bist du noch nackig hinter dem Sprengwagen 
hergerannt.
Und nein, ich habe keine Angestellten, weil ich dem Übel entgehen 
wollte, aus Versehen solche herausragenden Persönlichkeiten wie Niemand 
oder Michael S. einzustellen.
Es geht auch ohne euch.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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lonesome warrior.
musst alles selbst machen und vor allem ständig, wa'?

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Bürovorsteher schrieb:
> Es geht auch ohne euch.

Wunderbar, dann haste ja keinen mehr denn du die Schuld in die Schuhe 
schieben kannst!

HeHeHeHe!!!!!!

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> lonesome warrior.
> musst alles selbst machen und vor allem ständig, wa'?

Eine ganz bescheuerte Legende, es geht auch anders und ganz entspannt.

> Wunderbar, dann haste ja keinen mehr denn du die Schuld in die Schuhe
> schieben kannst!

Korrekt. Ich musste mal einen Stapel von über 100 frisch gelieferten 
Leiterplatten in den Müll werfen, weil ich was im Stromlauf vergeigt 
hatte.
Unter dem Strich ist das aber wesentlich billiger und nervenschonender 
als undsoweiter.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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da kommt dann das Wort Nachhaltigkeit ins Spiel.

-falls Du damit werben willst,
solltest Du Dir nochmal anschauen, was das heisst.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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● J-A V. schrieb:
> da kommt dann das Wort Nachhaltigkeit ins Spiel.
>
> -falls Du damit werben willst,
> solltest Du Dir nochmal anschauen, was das heisst.

Wieso?
Er sorgt nachhaltig für Aufträge beim Zulieferer!

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Endlich läuft dieser dusselige Thread endgültig ins Leere!
Für mich ist es äußerst erfreulich zu sehen, wie viele Leute ich bei der 
Konzernkonkurrenz und dem Arbeitsamt von der mehr oder weniger 
anspruchsvollen Arbeit bzw. vom Bewerbungen schreiben abhalten kann.
Geil, was das Internet so für Schäden am Wachstum des 
Bruttosozialproduktes anrichten kann.
Kleiner Aufwand - große Wirkung.

Ich bitte um weitere Beiträge.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Bürovorsteher schrieb:
> Kleiner Aufwand - große Wirkung.
>
> Ich bitte um weitere Beiträge.

Bezahltste dafür auch?

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Bezahltste dafür auch?

Nein, das macht doch bereits dein Arbeitgeber!
Ansonsten setze ich auf strikte Frewilligkeit, alles kann, nichts muss,
um mal den nächsten Hipster-Spruch lözulassen.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> lözulassen
ich meinte: zulöten oder so

Autor: genervt (Gast)
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Niemand schrieb:
> .... Frust .... Hass .... Frust ... Hass...

Niemand schrieb:
> ... Hass ... Frust ... usw...

Meine Güte, da hat sich ja ganz schön was aufgestaut.

Achja, was noch auffällt: Wie du Team/Teamfähigkeit umschreibst, vor 
allem im Konzernzusammenhang, lässt nur einen Schluss zu: Du hast (mal 
wieder) keine Ahnung, wovon du redest.

Autor: Niemand (Gast)
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Bürovorsteher (Gast)
Datum: 20.03.2017 *08:45*
Niemand schrieb
>> Ach, und die Trittbrettfahrer aka Bürovorsteher müssen dann natürlich
>> auch noch in das gleiche Horn blasen, wäre ja mit echter Arbeit
>> verbunden sich selber mal was auszudenken.

> Ja, ganz schlimm.
ja ganz genau

> Nur zur Ergänzung deines geistigen Horizontes:
na nun mal aber los

> ich war bereits erfolgreich selbständig,
und nun biste im Ruhestand oder arbeitslos und dein geistiger Horizont 
ist unter Meeresspiegelniveau gesunken?

> da bist du noch nackig hinter dem Sprengwagen hergerannt.
erzähl nur weiter aus deiner Kindheit!

> Und nein, ich habe keine Angestellten, weil ich dem Übel entgehen wollte,
so so, der Umgang mit Menschen ist für dich also ein Übel!

> aus Versehen solche herausragenden Persönlichkeiten wie Niemand oder
> Michael S. einzustellen.
du und wen einstellen, du hast dich doch selber nicht mal im Griff, wie 
willst du das für andere Leute noch was regeln können?

Zu was bist du überhaupt fähig oder in der Lage, anderen Leuten als 
deine AG den Bauch zu pinseln. Damit die dich mit deinen paar 
__fähigkeiten durchfüttern?

> Es geht auch ohne euch.
Du hast dich ganz gewaltig vertan - es geht auch ohne solche wie dich!

Was macht man eigentlich zu der Zeit noch vor der Frühstückspause hier 
auf dem Forum? Den Morgen nach irgendwelchen Zeittotschlagargumenten 
absuchen?


Autor: Denis N. (denis_n)
Datum: 20.03.2017 00:24
Danke für deinen erhellenden Beitrag, und was hast du daraus noch weiter 
gelernt, als nur dass es letztendlich vertane Mühe war?
Denn solche VG hatte ich auch schon einige über die Jahrhundertwende.
Vllt. auch deshalb mein Thread hier, es geht um den Aufwand, den man 
sich selber antut, um anderen Leuten ein Geschäft mich sich selbst zu 
ermöglichen.
Wird das eine Luft-Nr., hat wer den gravierenden Nachteil daraus?
So viel Lehrgeld sollte man mit zunehmendem Berufsalter dann nicht mehr 
zahlen.
Wobei die jüngeren Bewerber dann doch eher die mit der höheren 
Erfolgsquote sind?

Autor: genervt (Gast)
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Und wieder der verzweifelte Versuch einen ganzen Schwarm <°>>>>< zu 
werfen, in der Hoffnung, dass einer zugreift.

Autor: Niemand (Gast)
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Korrektur nach Korrekturlesen
> über die Jahrhundertwende.
sollte natürlich über die Jahrtausendwende heißen, obwohl das wohl auf 
das Selbe rausläuft?

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Was macht man eigentlich zu der Zeit noch vor der Frühstückspause hier
> auf dem Forum? Den Morgen nach irgendwelchen Zeittotschlagargumenten
> absuchen?

Das ist doch ganz klar ersichtlich: während der Bestückungsautomat 
läuft, und ich gerade nichts anderes tun kann, lasse ich mir ein drittes 
Ei wachsen.
Von welcher Frühstückspause redest du da übrigens? Als alter 
vollgefressener Sack muss ich strengste Nulldiät halten, um weiter hier 
rummotzen zu können.

Ich überlege schon die ganze Zeit, wie ich mich hier im A&B-Forenteil 
als zentrale Hassfigur, so à la Bernd Stromberg aufbauen könnte.
Ich sehe da nämlich einen außerordentlichen Bedarf für Leute, die ja 
ihren Frust irgendwo abladen müssen. So als Therapiegehilfe.

Als nächstes werde ich vllt. erst mal einen Thread "Negative Indikatoren 
für nicht ratsame Bewerber bzgl. Bewerbung zur Anstellung" aufmachen.
Bin noch am Überlegen und für jegliche Anregungen in dieser Richtung 
dankbar.

Autor: genervt (Gast)
Datum:

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Bürovorsteher schrieb:
> Ich überlege schon die ganze Zeit, wie ich mich hier im A&B-Forenteil
> als zentrale Hassfigur, so à la Bernd Stromberg aufbauen könnte.

Läuft ... ;)

Ich mach dann die Vertretung.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Bürovorsteher schrieb:
> Endlich läuft dieser dusselige Thread endgültig ins Leere!

mir sind heute schon wieder 2 Festplatten zugelaufen :D

Autor: Arbeitsmarktexperte (Gast)
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Bürovorsteher schrieb:
> Geil, was das Internet so für Schäden am Wachstum des
> Bruttosozialproduktes anrichten kann.

Du glaubst wirklich dass sich auf diese Weise das Bruttosozialprodukt 
mindert, weil es keine Wechsel gibt?


>negative Indikatoren
Für mich ist es ein solcher negativer Indikator, wenn sich eine Firma 
massiv auf Facebook, Kununu oder anderen Plattformen bewirbt und 
präsentiert. Das lässt immer auch auf eine gewisse Notwendigkeit 
schließen, dies zu tun.

Je mehr eine Firma auf Aussenwirksamkeit bedacht ist, desto kritischer 
ist sie zu sehen.

Besonders negativ schlägt bei mir immer wieder die oft peinliche 
Darstellung der angeblichen Weltoffenheit auf, die viele Firmen 
plakatartig vor sich herschieben und durch explizite Darstellung von 
Alibiausländern auf der Webseite, neuerdings in Form von Karrierestories 
erzielt wird: Da gibt es einen (Entschuldigung) "Quotenneger", 
"Alibi-Asiate" und auch eine kopftuchtragende Perserin, nur um zu 
Dokumentieren, dass man mit aller Welt kann. Schaut man sich die Firmen 
von innen an, dann ist da nicht mit Ausländer.

Lustig finde Ich eine Reaktion unserer niederländischen Schwesterfirma:

Die haben die Muslimtussi aus dem Bild wegretuschiert, weil die 
Kopftuchfranktion dort und in Deutschland momentan äusserst schlecht 
ankommt.

In dem Zusammenhang kann man auch mal die umgekehrte Frage nach 
negativen Indikatoren für eine Einstellung in einer deutschen Firma 
stellen:

Hauptnegativum ist momentan die Angehörigkeit zu einer arabischen oder 
türkischen Volksgruppe.

Gründe:

Beitrag "künftige Zusammenarbeit mit der Türkei"
Beitrag "Türkischstämmige wollen sich in Deutschland nicht integrieren"
Beitrag "Muslime in Deutschland sind gewaltbereit"

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Arbeitsmarktexperte schrieb:
>>negative Indikatoren
> Für mich ist es ein solcher negativer Indikator, wenn sich eine Firma
> massiv auf Facebook, Kununu oder anderen Plattformen bewirbt und
> präsentiert. Das lässt immer auch auf eine gewisse Notwendigkeit
> schließen, dies zu tun.

Wenn Firmen nicht auf ihre Aussenwirkung achten, dann sollte man auch 
sehen was die ganze Branche im Vergleich treibt.

Es ist halt immer viel wichtiger um was für eine Branche es sich 
handelt. Als darum, dass die Firma eine "Gute" ist ( im Vergleich zu den 
branchentypischen Firmen.

Autor: QuotenMann (Gast)
Datum:

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Arbeitsmarktexperte schrieb:
> Die haben die Muslimtussi aus dem Bild wegretuschiert, weil die
> Kopftuchfranktion dort und in Deutschland momentan äusserst schlecht
> ankommt.


Du kommst auch schlecht an, wenn Du deine Wortwahl nicht Deiner Bildung 
entsprechend anpassen kannst. Hast Du überhaupt eine?

Und für den "Quotenneger" brauchst Du dich nicht zu entschuldigen. 
Kannst wohl nicht anders. Armer Kerl, musst sogar benachteiligte 
Minderheiten im Land beschimpfen und hetzen.

Autor: Ich (Gast)
Datum:

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Arbeitsmarktexperte schrieb:
> In dem Zusammenhang kann man auch mal die umgekehrte Frage nach
> negativen Indikatoren für eine Einstellung in einer deutschen Firma
> stellen:
>
> Hauptnegativum ist momentan die Angehörigkeit zu einer arabischen oder
> türkischen Volksgruppe.

Das wird dir niemand offiziell bestätigen, somit reine Spekulatius.

Autor: BobbyX (Gast)
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Aus meiner Erfahrung in der Softwareentwicklung gibt es folgende 
Indikatoren für schlechte Firmen und Frickelbuden

1. Benutzen keine Ticketsysteme
2. Haben keine Strategie in Bezg auf Testing.
3. Manche benutzen sogar keine Version Control Systeme.
4. Es wird auf Teufel komm raus gecoded ohne vorher sich Gedanken zu 
machen über Design, Anforderungen usw....
5. Das Wort Dokumentation erzeigt Gelächter oder Schulterzucken.
5. Es werden Mittel benutzt ( in der jeweiligen Programmiersprache ) 
oder Frameworks nur weil sie verfügbar sind und nicht weil sie 
nennenswerten Nutzen haben. Meistens folgt Verkomplizierung, Aufblähung 
und Entferung vom eigentlichen Ziel.
6. Aussehen der Büros, keine höhenverstellbaren Tische und Stühle, keine 
Kantine, keine Küche. Lärmpegel.

Wenn ich mich bewerbe dann gehen meine fragen in og. Richtungen....

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Und das siehst du alles glasklar aus der Ferne?
Michael S. hat nach Indikatoren gefragt, die aus der äußeren Erscheinung 
und aus frei zugänglichlichen Quellen ableitbar sind.
Hinfahren und Ansehen war ja nicht, da zu weit, zu kostenintensiv usw.

Autor: knallbär (Gast)
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BobbyX schrieb:
> Aus meiner Erfahrung in der [Anm. Author: Nicht ausschließlich 
Software]entwicklung gibt es folgende
> Indikatoren für schlechte Firmen und Frickelbuden

> 1. Benutzen keine Ticketsysteme
1P

> 2. Haben keine Strategie in Bezg auf Testing.
1P

> 3. Manche benutzen sogar keine Version Control Systeme.
1P

> 4. Es wird auf Teufel komm raus gecoded ohne vorher sich Gedanken zu
> machen über Design, Anforderungen usw....
1P

> 5. Das Wort Dokumentation erzeigt Gelächter oder Schulterzucken.
1P

> 5. Es werden Mittel benutzt ( in der jeweiligen Programmiersprache )
> oder Frameworks nur weil sie verfügbar sind und nicht weil sie
> nennenswerten Nutzen haben. Meistens folgt Verkomplizierung, Aufblähung
> und Entferung vom eigentlichen Ziel.
1P

> 6. Aussehen der Büros, keine höhenverstellbaren Tische und Stühle, keine
> Kantine, keine Küche. Lärmpegel.
0,5P

Herzlichen Glückwunsch... ich erreiche 5,5P von 6 möglichen 
Frickelpunkten :(

Autor: BobbyX (Gast)
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Bürovorsteher schrieb:
> Und das siehst du alles glasklar aus der Ferne?
> Michael S. hat nach Indikatoren gefragt, die aus der äußeren Erscheinung
> und aus frei zugänglichlichen Quellen ableitbar sind.
> Hinfahren und Ansehen war ja nicht, da zu weit, zu kostenintensiv usw.

Man fragt nach den von mir genannten Punkten. Eine gute Firma wird dir 
ausführliche Antworten darüber geben ( können ). Dann lässt man sich die 
Büros zeigen.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Oh.
Die Auskünfte müssen nicht unbedingt viel mit der Wahrheit zu tun haben.
Ja, sie werden Euer Hochwürden in der Hoffnung auf Gnadenerweis alles 
zeigen, was von Euch gewünscht wird, und Euch die elektrische 
Höhenverstellung der Schreibtische vorführen.

Der nächste bitte!

Autor: robocash (Gast)
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The List:
=========

- Leiter fragt: "Wie motivieren Sie sich?"
- SAP-Stelle zeigt über dem Text eine Frau am PC (Fotomodell).
- 70 Mitarbeiter aber nur eine Büroetage mit 5 Räumen.
- "In der Nähe der Firma befindet sich ein REWE-Markt".
- Arbeit als Suchmaschinenoptimierer für Handwerksbetrieb.
- Registerportal zeigt Doppel-GmbH der Inhaber-Person.
- Coca-Cola-Flecken am PC.
- Durchgezogene Linie in der Gebäude-Architektur (siehe Hundertwasser).
- Angebote Stelle ist gerade schon weg, statt dessen Tester von 
Interesse.
- Leute tragen schwarzes Sakko, wegen Bauch oder weil sie frieren.
- AG ist Werbeagentur mit Büro über Entsorgungsbetrieb (Gustavsburg).
- Firma mit wenig Mitarbeitern bietet Scheinselbständigkeit (wegen 
Steuern).
- Mitarbeiter an Projekt für Altersverifikation.
- Vertrauensarbeitszeit im Bankensektor.
- Falsche Hausnummer in der "Ladung" zum Vorstellungsgespräch.
- Deutscher Gesprächspartner will Smalltalk in English abhalten.
- "In einem zweiten Gespräch..." wo doch die Chemie in 30s stimmt.
- "Tierischer Ernst" wenn es um Geld geht.
- Kekse an der Kaffeetasse wirken auf Dopaminsystem und verdummen.
- Die Frage nach dem Anreiseweg ist arm. Reicht alleine nicht aus.
- Keine konkreten Vorhaben oder Projekte werden benannt. Kein Inhalt.
- Maschineschreiben will keiner wissen bei PC-Arbeit.
- "Das Bewerbungsverfahren dauert noch." ... Warten auf bessere Zeiten.
- Ich habe ein schwieriges und ein bequemes Projekt. -> Bauerntest.
- Transponierte SQL-Tabelle (Zeilen statt Spalten). -> Durchgangsprüfer.
- Sätze mit Subjekt-Prädikat-Objekt fehlen in der Anzeige.
- Montagebereitschaft: Natürlich arbeite ich auch montags.
- Kleine Firma gibt 10 Arbeitsorte an, in jeder Großstadt einen.

Autor: aba (Gast)
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Meine Feststellung nach 10 Jahren: Wenn es einen Tischkicker gibt  UND 
kein IG Metall Betrieb ist - gehen meine Lampfen auf Tiefrot.

Liegt wohl daran, das ein besonderes "Gemeinschaftsgefühl" erzeugt 
werden muss, um über das schlechte Gehalt und Chaos darüberhinweg zu 
täuschen.

Sehr häufig in Startups anzufinden.

In meinem Kollegenkreis auch "Tischkickerfaktor" genannt.

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