4060 + Quarz wollen nicht

Gast #2261945
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Hallo Forum,

http://focus.ti.com/lit/ds/symlink/cd4060b.pdf
aus diesem Datenblatt hab ich die Schaltung "typical crystal circuit" 
(Fig.13, S.3) für mein Uhr-Projekt aufgebaut.

Als Quarz verwende ich folgenden:
http://www.reichelt.de/Uhrenquarze-SMD-Gehaeuse/0-032768/index.html?;ACTION=3;LA=2;ARTICLE=1089;GROUPID=4005;SID=28KRADo6wQARwAAAmboQIf6c6ef3eb2159c92875c4ae9752b3d75
(ich habe aber auch schon einen anderen ausprobiert)

Mein Problem ist nun, dass die Schaltung/der Quarz nicht anschwingt. Ich 
habe mit den Bauteilwerten auch schon etwas herumprobiert aber es tut 
sich einfach nix! Wenn ich die Eingänge des 4060 mit dem Finger berühre, 
zählt er brav weiter. Ich gehe deshalb mal davon aus, dass es nicht am 
4060 liegt.


Hat vielleicht jemand eine Idee, wie ich den Quarz doch noch zum 
Schwingen bringen oder testen kann, ob es auch wirklich am Quarz liegt, 
oder ob meine Schaltung doch irgendwie eine Macke hat?


Vielen Dank schon Mal!

Gruß,
Thomas
Gast #2261993
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Moin Peter,

Peter Dannegger schrieb:
> Nenn mal die konkrete Dimensionierung.

Zu Beginn:
C1 + C2 = 10p
Rs = 6k8
Rc = 1Meg

Und jetzt:
C1 + C2 = 15p
Rs = 470k
Rc = 3Meg

Peter Dannegger schrieb:
> Heutige Uhrenquarze darfst Du auch nicht mit 15V betreiben, dann sind se
> hin.
> Max 5V an den CD4060 legen, besser nur 3V.

Das war jetzt en Tipp... bei 3V schwingt er fröhlich los :) (allerdings 
ist die Frequenz etwas zu hoch) Dreh ich die Spannung wieder hoch auf 5V 
stoppt er aber wieder.

Was kann ich tun, dass er auch bei 5V schwingt? Meine Dimensionierung 
ist wohl noch nicht ganz so optimal.


Gruß,
Thomas
Gast #2262063
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Zum 4060 habe ich eine Beispielschaltung in einem Datenbuch zu den 
4000-ern.

Dort fehlt Rs (Strombegrenzung), und Rc hat 10MOhm. Bei 5V spielte der 
bis knapp über 3MHz, bei höheren Frequenzen verlassen ihn aber die 
Kräfte. Rs sollte sicherlich nicht zu hoch sein, irgendwo im Bereich bis 
10k.

Normalerweise steuert der Inverter ohnehin nicht bis an die 
Betriebsspannungsgrenzen aus, und macht idealerweise einen Sinus mit 
kleinerer Amplitude. Denn er arbeitet als Linearverstärker, nicht als 
digitales Schaltglied.
Gast #2262178
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>Dort fehlt Rs (Strombegrenzung), und Rc hat 10MOhm.

Was immer wieder vergessen wird, ist, daß Rs und Ct eine Phasendrehung 
erzeugen, ohne die ein Pierce-Oszillator nicht funktionieren kann!

6k8 und 10p ergeben 0,8° Phasendrehung bei 32kHz. Die 750k und 82p aus 
meinem Link nachen dagegen schon 85°! Erst damit schwingt das Teil 
überhaupt!!

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