Hallo
Ich habe bisher kleinere Projekte und Testaufbauten mit ATMega16 und
ähnlichen kleineren uC realisiert und die Programmierung über Khazama
und USBASP durchgeführt. Programmierung und Compiling über AtmelStudio.
Nun bin ich beruflich zum Glück in die Schiene Hardwareentwicklung
gerutscht und auch sehr froh darüber aber:
Wir arbeiten gerade viel mit Arduino Mega und das war bisher mein
Feindbild da mir das als "Kinderspielzeug" erschien und jetzt bei
genauerem betrachten auch wirklich sehr stark daran erinnert.
Bis auf das bespielen mit Sketches kann der Anwender erstmal nichts tun
und somit macht er auch nix kaputt. Schön und gut aber für mich nicht
brauchbar.
Was ich benötige ist also folgendes:
Ein Programmer/Debugger der mit Arduino zusammenarbeitet und direkt über
AtmelStudio zu benutzen ist (keine Plugins oder ähnliche
Modifikationen).
Zudem sollte er aktuell sein und zukunftssicher. Ich werde wie gesagt
professionell damit arbeiten und somit kommt auch keine "Bastellösung"
mehr in frage. Alles soll ohne Umwege und Zusatzarbeiten seriös und
zuverlässig arbeiten.
Gibt es dafür irgendwelche Vorschläge?
Vielen dank im Vorraus!
Bisher hab ich mir die ATMEL ICE 3 und AVR Dragon angesehen und bin
unsicher welcher besser / aktueller ist... Was anderes brauchbares hab
ich nicht wirklich gefunden außer recht alter Gerätschaften wie den ICE
2 oder MKII ...
Fast vergessen da ich nicht sicher bin ob das überhaupt geht:
Eine Benutzung aus dem Arduno IDE wäre natürlich ebenso von Vorteil zum
Bespielen. Soweit ich gesehen habe kann man darüber aber keine
Controller auslesen und konfigurieren. Das wird über den Bootloader
gelöst welcher nur über Umwege zu erreichen ist und zudem kann ich das
Ergebnis nicht kontrolllieren. (zB Fuses)
Roc schrieb:> Ein Programmer/Debugger der mit Arduino zusammenarbeitet...> ...> Zudem sollte er aktuell sein und zukunftssicher. Ich werde wie gesagt> professionell damit arbeiten
Finde den Fehler!
Arduino und professionell ?!
Roc schrieb:> Ich habe bisher kleinere Projekte und Testaufbauten mit ATMega16 und> ähnlichen kleineren uC realisiert und die Programmierung über Khazama> und USBASP durchgeführt. Programmierung und Compiling über AtmelStudio.
...
> Wir arbeiten gerade viel mit Arduino Mega und das war bisher mein> Feindbild da mir das als "Kinderspielzeug" erschien und jetzt bei> genauerem betrachten auch wirklich sehr stark daran erinnert.> Bis auf das bespielen mit Sketches kann der Anwender erstmal nichts tun> und somit macht er auch nix kaputt. Schön und gut aber für mich nicht> brauchbar.
Das ist eine sehr merkwürdige Ansicht. Mit dieser Denkweise könntest du
auch Turnschuhe verteufeln, weil man mit denen ja nur turnen kann.
Arduino ist mindestens 3 Dinge:
1. eine Hardwareplattform mit standardisiertem Pinout.
2. eine IDE + Abstraktionsbibliothek, um Software für Arduino-Hardware
in C++ schreiben zu können. Und zwar weitgehend unabhängig von der
konkreten Hardwareplattform.
3. ungezählte Anwender und kommerzielle Hersteller (vulgo: Community)
die Software- und Hardware-Erweiterungen teilen bzw. verkaufen
"Arduino verwenden" bedeutet nun keinesfalls, zu allen drei Dingen "Ja"
zu sagen. Man kann ein Arduino-Board selbstverständlich auch "zu Fuß"
programmieren, ohne die Arduino-Bibliothek(en) zu benutzen.
> Was ich benötige ist also folgendes:>> Ein Programmer/Debugger der mit Arduino zusammenarbeitet und direkt über> AtmelStudio zu benutzen ist (keine Plugins oder ähnliche> Modifikationen).
Der Ur-Arduino (Uno) basiert auf einem ATmega328. Viele weitere
verwenden andere AVR, dein Arduino Mega z.B. einen ATMega1280 (laut
[1]). Es gibt aber auch Arduinos, die auf einem Cortex-M basieren.
Alle Arduino-Boards mit AVR-µC haben einen ISP-Connector. Es geht also
jeder ISP-Adapter, der mit deinem AtmelStudio funktioniert. Such dir
einen aus: AVR In System Programmer
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Arduinoboards
"2. eine IDE + Abstraktionsbibliothek, um Software für Arduino-Hardware
in C++ schreiben zu können. Und zwar weitgehend unabhängig von der
konkreten Hardwareplattform."
Wieso meckern eigentlich immer " Alle" rum, wenn das doch C(++) ist?
Was ist es denn nun wirklich.
Wenn C ++, dann ist Arduino doch wirklich professionell.
Steh da ehrlich auf dem Schlauch.
Bitte um Aufklärung.
Vielen Dank
Der Arduino ist schon nicht schlecht.
Die Bibliotheken brauchen manchmal länger, als wenn man es direkt
programmiert (Portzugriffe) und die Seiteneffekte sollten in der Doku
stehen.
Vorsicht ist natürlich geboten bei Libs, die andere Nutzer ins Netz
stellen. Man kennt deren Erfahrungsstand ja nicht.
Roc schrieb:> und die Programmierung über Khazama> und USBASP durchgeführt.
..
> Ein Programmer/Debugger der mit Arduino zusammenarbeitet und direkt über> AtmelStudio zu benutzen ist (keine Plugins oder ähnliche> Modifikationen).
Ich nutze das professionelle Kinderspielzeug seit 1.5.irgendwas und
seitdem hat es immer mit einem USBASP wunderbar gefunzt.
Natürlich ist anschleißend der Bootloader futsch, die IDE proggt die MCU
dann halt ganz simpel via ISP.
Atmel Studio kenne ich nicht, braucht zuviel Plattenplatz...
> Wenn C++, dann ist Arduino doch wirklich professionell.
Also wenn C++ ein Zeichen für professionalität ist, dann heiße ich
Pinoccio.
ich will hiermit weder Arduino noch C++ schlecht reden. Ich will nur
sagen, da C++ kein Qualitätsmerkmal ist.
Peter D. schrieb:> Nimm das ATATMEL-ICE.
Grundsätzlich ja (habe den u.a. auch), aber von eHajo, der aus
Kickstarter, funktioniert sehr gut, ist schnell und echt nur ein Stück
Kabel.
Außerdem kann er das Board sourcen.
Ich kriege nichts von ihm, keine Sorge. Hatte nur sein Kickstarter
unterstützt und als ich dann das Teil bekam (hatte mich gewundert was
das ist, weil ich schon gar nicht mehr dran dachte) habe ich das auch im
Atmel Studio und Arduino ausprobiert. ISP klappt gut. TPI habe ich noch
nicht probiert.
Peter D. schrieb:> Der Arduino ist schon nicht schlecht.
Schön das von dir zu hören. Außerdem muss man ja nicht alles benutzen.
Die Hardware (ich bevorzuge den Nano) ist toll zum testen. Dann einfach
an einen anderen Controller anpassen und alles ist toll.
Stefan U. schrieb:> ch will hiermit weder Arduino noch C++ schlecht reden. Ich will nur> sagen, da C++ kein Qualitätsmerkmal ist.
Man braucht sich ja nur die Diskussionen über C++ auf dem µC ansehen.
Das ist eine wahre Schlacht, während sich alle ziemlich schnell einig
bei C sind. ASM (oh Graus) ist dann noch eindeutiger.
Bei C++ gibt es wohl mehr Wege, als die sprachlich nach Rom führen.
F. F. schrieb:> Bei C++ gibt es wohl mehr Wege, als die sprachlich nach Rom führen.
Eine davon heißt "C". Aber egal, mir ist nicht so ganz klar, warum der
OT unbedingt von seinem USBASP wegkommen will.
Wenn ihm das nicht professionell genug ist, soll er sich halt ein
Plastekästchen drumwickeln, dann sieht's auch gut aus. Avrdude ist
definitiv Qualitätssoftware, wenn auch nicht von At..äh...Microchip.
Vertstehtnix schrieb:>> [Arduino ist ...]>>>> "2. eine IDE + Abstraktionsbibliothek, um Software für Arduino-Hardware>> in C++ schreiben zu können. Und zwar weitgehend unabhängig von der>> konkreten Hardwareplattform."> Wieso meckern eigentlich immer " Alle" rum, wenn das doch C(++) ist?> Was ist es denn nun wirklich.> Wenn C ++, dann ist Arduino doch wirklich professionell.
Die Programmiersprache an sich ist schon C++. Allerdings mit ein paar
Eigentümlichkeiten garniert. So schreibst du für einen Arduino-Sketch
z.B. keine main() Funktion, sondern mußt statt dessen die Funktionen
setup() und loop() implementieren, die dann die main() aus der
Arduino-Bibliothek aufruft.
Wenn man nur Arduino treibt und das der Einstieg in (eine Art)
Programmierung ist, dann ist das auch ok, aber wer vorher schon mal in
ein C++ Buch oder -Tutorial geschaut hat, kommt sich erstmal vor wie der
Ochs vorm Berg.
Des weiteren sind die IO-Funktionen der Arduino-Bibliothek (also z.B.
zum Setzen eines digitalen Ausgangs) zwar schön plattformunabhängig
gekapselt, aber auch (eben deshalb) vergleichsweise langsam.
Roc schrieb:> Wir arbeiten gerade viel mit Arduino Mega
Beschreib das mal etwas näher.
Arduino zum Ausprobieren: in Ordnung. Aber huckepack irgendwelche Karten
mit anfälligen Steckverbindern nachzurüsten, kann keine prof. Lösung
sein.
Bei einer Serie ziehe ich eigene Hardware vor und nehme u.U. auch einen
anderen µC, der entwicklungsfreundlicher ist. Arduino mit AVR ist das
keinesfalls.
Roc schrieb:> Bisher hab ich mir die ATMEL ICE 3 und AVR Dragon angesehen und bin> unsicher welcher besser / aktueller ist... Was anderes brauchbares hab> ich nicht wirklich gefunden außer recht alter Gerätschaften wie den ICE> 2 oder MKII ...
Das ist alles alt.
Wie Peter schon schrieb, Atmel ICE ist der aktuelle Debugger.
Und als Plus-Punkt kann man dem auch viele SAMxx Typen flashen.
Ich würde aber die BASIC Variante kaufen:
http://de.rs-online.com/web/p/entwicklungskits-prozessor-mikrocontroller/1306123/http://de.farnell.com/microchip/atatmel-ice-basic/debugger-atmel-arm-avr-basic-kit/dp/2407172
Hmm, blöd, weder bei Farnell noch RS bekomme ich Rabatt auf die Teile.
Und die Preise sind sowieso schon eher abschreckend, das war mal weniger
als die Hälfte...
Wenigstens gibt es ausserdem noch die nackte PCB Version, sowas sollte
ich mir vielleicht mal für eine schnelle Reparatur hin legen. :-)
bianchifan schrieb:> Atmel Studio kenne ich nicht, braucht zuviel Plattenplatz...
ROTFL
In einer Zeit, in der es 4TB-Platten für den Gegenwert eines Kinobesuchs
einer (relativ kleinen) Familie gibt? Absolut lächerliches Argument.
Das Atmel Studio ist zwar tatsächlich ganz schön fett, braucht aber
nichtsdestotrotz nichtmal annähernd auch nur ein einziges Promille der
Kapazität einer solchen Platte!
Thomas L. schrieb:>> Und die Preise sind sowieso schon eher abschreckend, das war mal weniger>> als die Hälfte...>> Farnel und RS sind ja auch sehr teuer bei allem.> schau mal hier
Der Preis bei Farnell lag vor der Übernahme von Atmel durch Microchip
für das Atmel-ICE Basic bei weniger als der Hälfte. Warum auch immer.
Mal ein ganz anderer Ansatz:
Für die STM32-Familie (ARM 32bit) bekommt man sowas für ~5€ und die
kleinen Developer-Boards (BluePill) gibts für <2€
Man muß sich nur einmal einarbeiten....
Ich sehe da eigentlich kaum noch Vorteile für die AVR, ausser, daß sie
für einen Anfänger "einfacher" zu bändigen sind.
Axel S. schrieb:> Wenn man nur Arduino treibt und das der Einstieg in (eine Art)> Programmierung ist, dann ist das auch ok,
Spätestens wenn man dann einen anderen Controller programmieren will,
der von Arduino nicht unterstützt wird, ist man doch auf etwas anderes
angewiesen.
Hallo,
für den Einstieg ist Arduino immer okay. Die Leute verknüpfen nur immer
leider Gottes Arduino mit schlecht. Warum auch immer. Vielleicht weil
sie keine Ahnung haben. Die Auskenner nutzen die günstige Plattform zum
programmieren üben bzw. zum Einstieg. Fertig. Man muss in der IDE auch
nicht den Sprachenslang "Arduino" verwenden. Man kann ganz klassisch
C/C++ schreiben. Also mit main usw. ohne setup/loop. In der IDE steckt
auch nur der gcc Compiler. Die Arduino Komfort Funktionen sind nur
obendrauf gesetzt. Man muss sie nicht nutzen aber man kann. Genau das
wissen oder verstehen viele Leute nicht. Leider.
F. F. schrieb:> Axel S. schrieb:>> Wenn man nur Arduino treibt und das der Einstieg in (eine Art)>> Programmierung ist, dann ist das auch ok,>> Spätestens wenn man dann einen anderen Controller programmieren will,> der von Arduino nicht unterstützt wird, ist man doch auf etwas anderes> angewiesen.
Na ja. Das ist der normale Vendor Lockin. Bei Bascom oder LunaAVR oder
Apple ist das im Grunde auch nicht anders. So lange man im /walled
garden/ bleibt und möglicherweise die Existenz eines Lebens außerhalb
desselben gar nicht wahr haben will, ist die Welt ... in Ordnung. Man
kann Menschen nicht zur Mündigkeit zwingen. "Ich kann dir die Tür nur
zeigen. Hindurch gehen mußt du selbst."
Checker schrieb:> Die Leute verknüpfen nur immer leider Gottes Arduino mit schlecht.> Warum auch immer. Vielleicht weil sie keine Ahnung haben.
Arduino-Bibliotheken kommen in verschiedensten Qualitätsstufen. Machst
du dich als Nicht-Bastler davon abhängig, bist du ziemlich bescheuert.
Schreibst du deine Bibliotheken selber, kannst du auf das Arduino-System
auch verzichten.
Checker schrieb:> Die Auskenner nutzen die günstige Plattform zum> programmieren üben bzw. zum Einstieg.
Hier ging es weder um eine Plattform zum "programmieren üben" noch um
einen "Einstieg". Es ging um den Sprung in die Professionalität. Das
hätte dir als Checker ja auffallen können, tat's aber nicht.
Hallo,
ne, da ich Checker bin, fiel mir auf das es um Programmer ging. Nicht um
irgendwelche Professionalität.
Lassen wir mal das sinnlose Geplänkel weg.
Mich stört einfach das viele Arduino sofort schlecht reden ohne das sie
wissen wovon sie eigentlich reden. Das wollte ich entschärfen. Man kann
durchaus ein Arduino genanntes Board nehmen und den verbauten µC
klassisch C/C++ programmieren. Eben auch in dessen IDE. Es ist letztlich
nur ein µC mit etwas mehr an Bauteilen drumherum auf ein Board
verfrachtet. Mit dem Unterschied das der Formfaktor "Arduino"
standardisiert ist. Ob das nun Arduino oder STK500 heißt oder wie auch
immer das ausgebaut ist, ist Jacke wie Hose. Es sind fertige Boards
womit man sofort programmieren kann. Hatte ich ja schon geschrieben. Ich
wüßte jetzt nicht was daran unprofessionell sein sollte.
Das Thema Libs hat Peter D. schon richtig angesprochen. Man muss wissen
was man tut. Die Libs die zur IDE mitgeliefert werden sind lange genug
getestet. Allen anderen muss man entweder vertrauen oder testen oder
selbst schreiben. Das ist außerhalb von Arduino nicht anders. Also ist
das Thema kein Arduino typisches Thema an sich, weil das alle betrifft.
Checker schrieb:> Mich stört einfach das viele Arduino sofort schlecht reden ohne das sie> wissen wovon sie eigentlich reden. Das wollte ich entschärfen.
Man muss eben wissen, was man tut. Von der Zielgruppe des Arduino wird
aber genau das nicht erwartet, im Gegensatz von z.B. der Zielgruppe des
STK500.
Checker schrieb:> Ob das nun Arduino oder STK500 heißt oder wie auch> immer das ausgebaut ist, ist Jacke wie Hose.
Beides sind schlechte Wahlen, wenn man "professionell" Hardware
entwickeln will. Darum ging es dem TO.
Checker schrieb:> und keine Hardware entwickeln.
Ach, ich lese da ganz etwas anderes:
Roc schrieb:> Nun bin ich beruflich zum Glück in die Schiene Hardwareentwicklung> gerutscht und auch sehr froh darüber
Hallo,
könnt ihr oder wollt ihr nicht lesen?
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Was ich benötige ist also folgendes:
Ein Programmer/Debugger der mit Arduino zusammenarbeitet und direkt über
AtmelStudio zu benutzen ist (keine Plugins oder ähnliche
Modifikationen).
Zudem sollte er aktuell sein und zukunftssicher. Ich werde wie gesagt
professionell damit arbeiten und somit kommt auch keine "Bastellösung"
mehr in frage. Alles soll ohne Umwege und Zusatzarbeiten seriös und
zuverlässig arbeiten.
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Der TO sucht nur einen ordentlichen Programmer. Mehr nicht.
>> ...>> Zudem sollte er aktuell sein und zukunftssicher. Ich werde wie gesagt>> professionell damit arbeiten>> Finde den Fehler!>> Arduino und professionell ?!
Wieso nicht?Um zum Beispiel eine mini Teichsteuerung zu entwickeln
reichts doch vollkommen...ich verstehe nicht was an Arduino so schlecht
sein sollte.Wenn ich zum Beispiel eine kleine Firma habe und für einen
Kunden eine individuelle Garagentorsteuerung oder sonstwas
"kleineres"spare ich Zeit und Geld die ich dann für Hardware Design usw.
verwenden kann!Klar ist Arduino keine Profesionelle Entwicklungsumgebung
für Tunnelbohrmaschinen oder ähnlichem aber in Zeiten wo mit Atmega und
Arduino Satelliten gebaut werden sollte man aufhören Arduino immer in
der Luft zu zerirsen!Ein guter Ing. geht sparsam mit Resourcen um um
Geld zu sparen...Warum also extra alles kompliziert machen wenn es
MANCHMAL auch mit Arduino IDE und irgendeinem biligem Chip geht.
Arno K. schrieb:> ...Warum also extra alles kompliziert machen wenn es> MANCHMAL auch mit Arduino IDE und irgendeinem biligem Chip geht.
Aus dem gleichem Grund aus dem man auch auf C beharrt.
Hallo und vielen Dank an alle!!!
Ich wollte eigentlich keine Diskussion über die Wertigkeit oder den
Nutzen vom Arduino in sämtlichen Ausprägungen lostreten. Tut mir leid...
Inzwischen bin ich überzeugt dass er seine Anwendung findet und das
besser als ich wie erwähnt vorher dachte...
BTT: ich bin Hardwareentwickler und gleichzeitig die Schnittstelle zum
Softwareentwickler ( Das macht zum Glück ein Kollege :D ).
Bei der Revision des aktuellen Projektes sind mir Fehler aufgefallen und
mein erster Gedanke war (ohne die Ursachen jetzt hier weiter zu
erläutern) eben dass ich das mit einer längeren Startuptime in den Griff
kriege... wir nutzen für das Projekt den Mega 2560 R3 und ich hatte wie
gesagt noch keinen Kontakt bis dahin aus den genannten Gründen.
Da es aus nachvollziehbaren Gründen nur über
Umwege(Bootloader+Programmer) an die Hardware geht und ich das bisher
nicht gewöhnt war hab ich eben hier nachgefragt.
Bisher kam soweit ich gesehen habe nur die Antwort Atmel ICE. Ist damit
der ATATMEL ICE 3 gemeint? gibt es Unterschiede zwischen der only PCB
Variante und den beiden mit Gehäuse falls es dieser sein sollte? (Ich
konnte keine finden bis auf das Zubehör)
Zu den anderen Fragen noch kurz: Ja meine Auswahl stelle ich dann meinem
Chef vor und dann hoffe ich dass ich es auf Firmenkosten kaufen darf...
(Ingenierbüro) ... andernfalls hat er halt Pech ;-) und...
Ja ich möchte ein professionelles Tool da mich die USBASP und Konsorten
nur wieder vor andere zu lösende Probleme stellen und...
Ja ich möchte Hardware entwickeln und dazu ist es nach meiner Auffassung
unerlässlich sich mit der Hardware zu befassen ... Programmieren kann
ich auch halbwegs aber das macht mir keinen Spaß ... ergo lass ich das
meinem Kollegen :D
PS: DANKE DANKE DANKE dass ihr euch so intensiv und gründlich mit meinem
Problem befasst :-) tolles Forum! Habe hier in den letzten Jahren immer
wieder Rat gefunden und viele Probleme lösen können... Danke auch
dafür!!!
Mit Atmel ICE meinen wir dieses Produkt:
http://www.atmel.com/tools/ATATMEL-ICE.aspx
Gibt es wahlweise mit und ohne Gehöuse sowie mit und ohne
Adapterkabel-Set.
Nicht zu verwechseln mit dem JTAG ICE 3
http://www.atmel.com/tools/jtagice3.aspx, ich glaube der ist veraltet.
Offensichtlich unterstützt er nur eine Untermenge der Mikrocontroller
Typen, verglichen mit dem Atmel ICE.
Vorsicht: Äußerlich sehen die beiden Geräte fast identisch aus.
Danke für die Aufklärung! Das war für mich nicht ganz klar ...
Es gibt selbst bei RS verschiedene Modelle und dazu verschiedene
Bestellnummern... Alles als ATATMEL ICE mit verschiedenen Beschreibungen
und den selben Bildern... etwas verwirrend und der Chat war wenig
hilfreich obwohl ich sehr genau nachgefragt hab und beschrieben habe was
ich suche... Allerdings hat er auch den ATATMEL ICE empfohlen als
aktuellstes Modell.
F. F. schrieb:> Probiere mal den von eHajo.> https://www.ehajo.de/baus%C3%A4tze/programmieradapter/usp-mkii-komplettpaket
Hab ich mir angesehen... sieht sehr interessant aus aber ich bin nicht
sicher ob es meine Anforderungen erfüllt... ich möchte weg von der
"Bastellösung".
Das Teil erinnert mich sehr an meinen USBASP ... ja das funktionert auch
irgendwie aber das geht deutlich comfortabler und schneller mit
richtigen Tools... Ein Bekannter hat das STK 600 (wenn ich nicht irre,
den Nachfolger vom STK500 jedenfalls) und da bin ich jedesmal wieder
genervt vom USBASP wenn ich sehe wie schön das STK integriert ist...
alles mit einem Klick auszulesen und zu bespielen. In diese Richtung
will ich... nur mit nem aktuellen Modell ohne Evaluationsboard... das
brauch ich nicht und es ist auf dem STK 500 und STK 600 sowieso sehr
mager ausgeführt vor allem wenn man mal was dranhängen will sind die
Teile schnell überfordert.
Wenn der eHaJo sauber integriert ist wäre er auch eine mögliche Lösung.
Ist er das?
Roc schrieb:> F. F. schrieb:>> Probiere mal den von eHajo.>> https://www.ehajo.de/baus%C3%A4tze/programmieradapter/usp-mkii-komplettpaket>> Hab ich mir angesehen... sieht sehr interessant aus
Hast Du Dir dort auch mal das Impressum angesehen?
Abschließend steht dort:
"Wir sind zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer
Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit."
Was soll man davon nur halten? Das ist doch mehr als abschreckend!
Der Programmieradapter wird als "kompromisslose Lösung" angepriesen.
Jdoch ist er mit einer ganzen menge Kompromisse behaftet.
Es fängt schon damit an, daß er keine Ausgangstreiber hat, die sich an
die Versorgungsspannung des Targets anpassen. Ich arbeite sehr häufig
mit Batterien zur Stromversorgung. Da ist alles zwischen 2,7 und 5,5V
normal. Schon deswegen ist dieser Programmer für mich ungeeignet.
Als zweites vermisse ich ein austauschbares Flachkabel. Erfahrungsgemäß
gehen diese Kabel schnell und häufig kaputt.
Die Widerstände in den ISP Leitungen machen Probleme, wenn sie durch
weitere Bauteile (z.B. LED's) beschaltet sind.
> Wenn der eHaJo sauber integriert ist wäre er auch eine mögliche Lösung.> Ist er das?
Atmel integriert nur seine eigenen Produkte. Alle anderen funktionieren
nur mit Glück, das garantiert dir niemand. Bei jedem Softwareupgrade
musst du damit rechnen, daß ein nicht originaler Programmer plötzlich
nicht mehr integriert ist.
Wenn man die Einschränkungen erkennt und akzeptiert, kann man mit dem
Produkt warscheinlich gut arbeiten.
Atmel ICE ! Da hast alles in einem und fertig. (Deckst alle Atmel µC mit
ab)
Hab selbst mal bei R* geschaut, die haben den von Atmel & ebenso von
Microchip drin, ist das gleiche - wahrscheinlich durch die übernahme nun
doppelt geführt.
Schaust hier: (günstiger wie bei R* und ebenso alles dabei)
http://de.farnell.com/microchip/atatmel-ice/debugger-atmel-arm-avr-full-kit/dp/2407173
Atmel ICE ist zu teuer und man hat dieses scheißteure Spezialkabel
(deswegen ists so teuer). Wehe wenn das Kabel mal hin ist. Ich würde
daher für den Diamex AllAVR plädieren. Der ist schnell und gut.
Bei Display 3000 gibt es hier unter Downloads
http://www.shop.display3000.com/wichtiges-zubehoer/programmieradapter/diamex-all-avr.html
eine eigene Anleitung für den Schnelleinstieg, die fand ich ganz
hilfereich.
Roc schrieb:> Es gibt selbst bei RS verschiedene Modelle und dazu verschiedene> Bestellnummern...
Es gibt mehrere Versionen, die sich im Lieferumfang unterscheiden. Kann
man alles nachlesen:
http://www.atmel.com/tools/atatmel-ice.aspx
Hi
>Atmel ICE ist zu teuer und man hat dieses scheißteure Spezialkabel>(deswegen ists so teuer). Wehe wenn das Kabel mal hin ist.
Na und? Da macht man sich ein neues. Das Material bekommst du bei den
üblichen (deutschen) Verdächtigen. Damit habe ich mit der Basic Variante
des ICE einiges an Geld gespart.
MfG Spess
Wenn es um den professionellen Einsatz von etwas "Arduino-artigem" geht:
Als Profi kann man ..
1. die Arduino IDE benutzen
2. auch Eclipse oder irgend eine IDE benutzen
3. das Arduino Framework benutzen
4. nur die Hardware benutzen und die Software selber schreiben
5. Fall es für den gewünschten Prozessor keine Arduino-API gibt, kann
man sie sich selber anpassen.
6. Falls man eine Arduino Lib aber nicht das Framework benutzen will,
kann man sich die API ins eigene System basteln.
Das alles kann man, wenn man Profi ist.
Muss es aber nicht.
Man macht es, wenn es Zeit spart.
Stefan U. schrieb:> Wenn man die Einschränkungen erkennt und akzeptiert, kann man mit dem> Produkt warscheinlich gut arbeiten.
Eben.
Für knapp 30 Euro bekommst du sicher keinen besseren.
Adapterkabel sind doch dabei. Beim ICE sind doch auch Adapter dabei.
Ich habe ja auch den ICE, aber gerade, wenn ich mit den Arduinos
arbeite, dann habe ich über diesen kleinen Programmer auch gleich den
Strom fürs Board dabei. TPI habe ich noch nicht probiert, aber SPI geht
in Arduino (als MK II) und im Atmel Studio.
Hallo,
falls das unterging im Thread. Du kannst jedes Arduino Board über den
ISP programmieren. Also deine Kollegen. Dann ist der Bootloader
automatisch gelöscht und das Board verhält sich wie ein normales AVR
Entwicklungsboard welche ja auch über ISP programmiert werden.
Und falls doch jemand wieder die Arduino IDE und über USB progammieren
möchte, dann flasht er den Bootloader drauf und fertig.
Roc schrieb:> genervt vom USBASP wenn ich sehe wie schön das STK integriert ist...> alles mit einem Klick auszulesen und zu bespielen. In diese Richtung> will ich...
?? Mit einem Klick im Sourceeditor speichern, bauen und flashen ist doch
wohl Standard, egal welche Entwicklungsumgebung und welchen Progadapter
man in der Toolchain hat. Sowas sollte selbst ein Amateur noch gebacken
kriegen, der Profi sowieso.
Über Fischls USBASP hat man praktischerweise gleich noch serielle
Terminalverbindung zum Target, wenn man ein bischen dazubastelt und 2
unbenutzte Pins des 10-Pin ISP-Steckers dafür nutzbar macht.
m.n. schrieb:> Hast Du Dir dort auch mal das Impressum angesehen?> Abschließend steht dort:> "Wir sind zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer> Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit."> Was soll man davon nur halten? Das ist doch mehr als abschreckend!
Das wirst du in Zukunft noch öfter lesen. Ich habe es schon einige Male
gesehen.
Ist mal wieder eine kranke Idee aus Brüssel:
https://de.wikipedia.org/wiki/Alternative_Streitbeilegungsstellen
Günther schrieb:> Atmel ICE ist zu teuer und man hat dieses scheißteure Spezialkabel> (deswegen ists so teuer).
Äh, bitte was ist an dem Kabel denn so besonders teuer oder speziell?
Okay ja, IDC 1,27 mm ist etwas seltener und teurer als 2,54 mm, aber
selbst wenn man die Stecker für aktuell 2,63€ das Stück bei Conrad kauft
(741344-62
) bringt einen das doch nicht um, ist ja nicht so, als ob man das Kabel
einmal im Momat ersetzen müsste.
Mal davon ab, dass 10pin in 1,27mm schon länger quasi Standard ist,
siehe auch ARM und SWD.
Blöd an dem Kabel ist jetzt nur, dass der Stecker am ICE verkehrt herum
auf dem Kabel sitzt, nimmt man da ein 1:1 Kabel als Ersatz ist entweder
der Gegenstecker falsch rum, oder man muss die Kodier-Nase weg
schneiden.
Beim JTAG-ICE MK2 mit seinem Folienkabel sah das noch ein wenig anders
aus, wobei ich von denen auch keines verbraucht habe.