RGB-LED Vorwiderstand

OP Persönliche Seite #2906570
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Hi,

ich möchte keinen neuen Krieg bezüglich Strombegrenzung bei LEDs 
auslösen.
Das dort Tolleranzen und Kennlinien einzuhalten sind ist mir klar.

Ich bin jedoch etwas verwirrt, was die Erfahrung mit einzelnen 
R+G+B-Dioden angeht und dem, was ich mir gerade aus der Bucht als RGB 
(in einem Gehäuse) gekauft habe.

Der Punkt ist folgender:

Forward  Voltage(V) If=25mA (kommt mir sehr hoch vor, ist das möglich?)

RED:             Min= 1.8V        Typ 3.5V
Bright Green:    Min= 3V Typ 3.5V
Blue:            Min= 3V          Typ 3.5V

Richtwerte sind bei mir Rot (ca 2.1V)  Gelb (ca 2.2V)  Grün (ca 3.7V) 
Blau (ca 3.1V)  Weiß (ca 3.5V)

Nun ist meine Frage eingentlich sehr einfach und hoffentlich schnell zu 
beantworten.

1. Ist es möglich mit den 3.5V zu rechnen und somit den gleichen 
Vorwiderstand zu wählen? (Oder ist hier vielleicht ein Druckfehler, 
damit ich in 2 Wochen noch mal 100 Stück kaufen muss ;)

2. Oder sollte ich lieber mit den Min-Werten rechnen? (Leuchten die 
Dioden dann überhaupt schon?

Grüße Oekel
OP Persönliche Seite #2906595
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Sabine Wolf schrieb:

> Mess doch einfach, wie hoch der Strom bei 3,5 Volt jeweils ist.
> Oder schau, wie hoch die Spannung sein sollte, damit der Strom 25 mA
> beträgt.

Ja, das werde ich wohl machen müssen.
Das Problem JETZT ist nur, dass die LEDs noch nicht hier sind und die 
Bestellung raus gehen soll. Sprich ich hätte gleich noch die richtigen 
Widerstände ordern können.

Aber gut, Hellsehen könnt ihr wohl genauso wenig wie ich.;)

LG Oekel
#2906621
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D a v i d K. schrieb:

> Der Punkt ist folgender:
>
> Forward  Voltage(V) If=25mA (kommt mir sehr hoch vor, ist das möglich?)

Ist möglich, aber Du darfst auch weniger wählen.

> 1. Ist es möglich mit den 3.5V zu rechnen und somit den gleichen
> Vorwiderstand zu wählen? (Oder ist hier vielleicht ein Druckfehler,
> damit ich in 2 Wochen noch mal 100 Stück kaufen muss ;)
>
> 2. Oder sollte ich lieber mit den Min-Werten rechnen? (Leuchten die
> Dioden dann überhaupt schon?

Die Abweichungen besonders bei Rot hätten mich dazu bewogen, anstelle 
von einfachen Vorwiderständen echte Konstantstromquellen zu verwenden. 
Bei denen spielt die exemplarabhängige Vorwärtsspannung keine Rolle 
mehr, die regeln einfach auf 20mA (oder was auch immer Du eingestellt 
hast), und gut ists.

Das ganze ist für Beleuchtungszwecke gedacht, oder?

fchk
Gast #2906640
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D a v i d K. schrieb:
> Nun ist meine Frage eingentlich sehr einfach und hoffentlich schnell zu
> beantworten.

Den Wert von typ. 3.5V für die rote LED halte ich für Unfug, wenn auf 
dem Chip nicht außer der eigentlichen Diode noch anderes verbaut ist. 
Auch bezweifle ich, dass die Angabe für Grün und Blau stimmen. Eine 
weiße LED ist eine blaue LED (Peak-WL um 460nm) und müßte folglich auch 
die gleiche Vf haben. Normalerweise müßte grün in der Spannung auch 
unter blau/weiß liegen. Da hilft nur Multimeter und Nachmessen.
Für den Vorwiderstand rechne mit der kleinsten Vf (beim deinem Strom) 
und reize die Grenzwerte nicht aus. Dann liegst du auf der sicheren 
Seite
OP Persönliche Seite #2906642
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Frank K. schrieb:

> Das ganze ist für Beleuchtungszwecke gedacht, oder?

JA und ich wüsste nicht, wie ich dort eine Konstantstromquelle in meinem 
Fall zwischen bekomme.
Die LEDs sollen hinter einen dieser DMX-Controller aus der Bucht.
Also Eingang = Gelbatterie 12V, dann den Controller (denke es ist std. 
PWM) und dann die RGB-LEDs.
Möchte das ganze selber mit LEDs beschalten, da ich bislang kein 
RGB-Lampen gefunden habe die mit 12V arbeiten und die 3 Farben einzelnd 
bestromt haben können (Common Anode) Ich brauche eine Abstrahlung in 
+-X+-Y+Z (also eine Halbkugel).

Grüße Oekel
Gast #2906948
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D a v i d K. schrieb:
> 12V, dann den Controller (denke es ist std.
> PWM) und dann die RGB-LEDs.

Du brauchst also einen Vorwiderstand für die LEDs für einen Betrieb an 
annähernd 12? Dann sind die Spannungs-Werte insofern unkritisch, als die 
möglichen Unterschiede im resultierenden Strom geringer sind als die 
Helligkeitsunterschiede, die die LEDs als Exemplarstreunung sowieso 
haben.

Bei Betrieb an 5V wäre das schon viel kritischer, da dann die Spannung 
am Vorwiderstand 1,5 bis 3,2 V betragen kann, dann ändert sich der Strom 
also auf mehr als das Doppelte. Bei dagegen sagen wir mal 11V wären das 
7,5 bis 9,2 V, das sind gerade mal etwas mehr als 20% Unterschied, so 
gleich sind deine LEDs garnicht in der Helligkeit.

Gruss Reinhard
OP Persönliche Seite #2907458
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Frank K. schrieb:
> D a v i d K. schrieb:
>
>>> Das ganze ist für Beleuchtungszwecke gedacht, oder?
>>
>> JA und ich wüsste nicht, wie ich dort eine Konstantstromquelle in meinem
>> Fall zwischen bekomme.
>
> http://www.mikrocontroller.net/articles/Konstantstromquelle
>
> fchk

Ok, schon wieder falsch formuliert ;)
Ich kenne den Artikel und habe ihn auch schon mehrmals übeflogen.
Das Problem dabei (also in meinem verständniss) ist das PWM.

Dieses taucht nur bei der etwas komplizierteren Schaltung 
"Konstantstromquelle mit Komparatoren" auf und ich empfinde dies als 
recht kostpielig, da ich es ja dann 3x brauche, denn ich habe ja 3 
PWM-Ausgänge.

Grüße Oekel

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