Für einen Audio-Vorverstärker suche ich passende ICs zur Einstellung per
IIC oder Spannungssteuerung.
Die vor Jahren von mir verwendeten TDA7315 oder TDA7439 oder auch die
hier im Forum empfohlenen Teile scheinen alle obsolet zu sein.
Gibt es verfügbare aktuelle Bauteile?
m.n. schrieb:> Gibt es verfügbare aktuelle Bauteile?
Kommt auf den Qualitätsanspruch an.
Ein moderner Multimediacenter-Amp macht das alles digital, z.B.
AK7758VN.
Gute Volumneregler (die natürlich in einer Klangregelschaltung auch den
Klang regeln können) wären MUSES72320, ein billiger PT2257 & Co, ein
ordentlicher PGA2310 & Co.
Ein LV3319 macht mehr als Klang & Volume, auch Mixer und Mute.
Der PT2322 kann Lautstärke für 6 Kanäle, und für zwei davon hat er einen
3-Band EQ. Ansteuerung über IIC. Hab mit dem Teil bis jetzt gute
Erfahrungen gemacht.
Lg
Ich hatte immer nach Klangregler gesucht - Audioprozessor heißt das
heute wohl ;-)
Ansprüche habe ich keine, es soll lediglich ein alter Plattenspieler
wieder aktiviert werden. Schaltungen mit Stereopoti möchte ich nicht
mehr verwenden. Mit µC reicht entweder ein Drehencoder + LCD oder
irgendeine IR-Fernbedienung. Die Programmierung ist "Spielerei".
Beim Entzerrervorverstärker hat sich wohl nichts mehr getan, sodaß ich
dafür eine alte Schaltung mit rauscharmen OPV verwenden werde.
Vielen Dank!
Klaus R. schrieb:> Wenn es wirklich gut sein soll:
Den Anspruch habe ich nicht ;-)
Seinerzeit hatte ich den RC4156 verwendet, aktuell werde ich wohl den
NE5532 nehmen.
Nörgel schrieb im Beitrag #5627660:
> TDA1524 sind in vielen hochwertigen Geräten verbaut. Gut nur, daß die> Konstrukteure Dich nicht kannten.
Das Datenblatt ist von 1987. Bei -40dB Gain rauscht er mit 100µV. Bei
max. Gain mit 310µV. Endstufen haben gerne mal 30 dB Verstärkung, eher
etwas mehr.
100 µV * 31,6 = 3,16 mV
310 µV * 31,6 = 9,8 mV
Nun ja, das ging auch schon 1987 etwas besser. Die Bezeichnung
Rauschgenerator kann man nicht ganz wegdiskutieren.
mfg klaus
S.B.Z. schrieb:> Ich nehme natürlich die guten™ A273D und A274D.
TCA730/740 im Westen.
> Wenn es da was rauschen sollte, ist nur der Eingangspegel> zu niedrig!
Besser als TDA1524 allemal, aber auch nicht mehr zeitgemäß.
hinz schrieb:> S.B.Z. schrieb:>> Ich nehme natürlich die guten™ A273D und A274D.>> TCA730/740 im Westen.>>> Wenn es da was rauschen sollte, ist nur der Eingangspegel>> zu niedrig!>> Besser als TDA1524 allemal, aber auch nicht mehr zeitgemäß.
Datenblatt von 1980. Signal-Rauschabstand 65dB, so ungefähr wie ein
Plattenspieler der Mittelklasse.
mfg Klaus
Klaus R. schrieb:> hinz schrieb:>> S.B.Z. schrieb:>>> Ich nehme natürlich die guten™ A273D und A274D.>>>> TCA730/740 im Westen.>>>>> Wenn es da was rauschen sollte, ist nur der Eingangspegel>>> zu niedrig!>>>> Besser als TDA1524 allemal, aber auch nicht mehr zeitgemäß.>> Datenblatt von 1980. Signal-Rauschabstand 65dB, so ungefähr wie ein> Plattenspieler der Mittelklasse.
Deshalb hat sowas früher gereicht, man war nichts besseres gewohnt.
Aus deinem Teil des geschlossenen Forums.
Schaltpläne und anderes wurden mir, mangles Mitgliedschaft verwehrt..
Aber dann das :lach
> Für die Spannungsregler LM317 und LM337 habe ich mich entschieden weil die >
zwar betagt sind, aber gar nicht so schlecht sind. Allerdings musste ich > dann
auch eine zweistufige Lösung umsetzen und wirklich gute Resultate zu > erreichen.
Vorne wird noch über das vorhandensein eines Elko's in der Gegenkopplung
philosophiert und im Netzteil dann diese Dinger...
Macht mal alle. Offensichtlich bin ich zu alt für den Quark.
Wer LM317 im Netzteil nimmt, kann auch die Elkos lassen, wo sie sind und
ohne Bedenken im Vorverstärker einen MC33178 verwenden.
Als Spannungsregler (nur um in den gleichen Regionen , wei beim
VV(LT1115) zu schwelgen) gehören
TPS7A4901 bzw, für den negativen Zweig TPS7A3001 hinein.
Wenn man das nicht weiss oder (noch nicht) kennt, so kann man zb. hier
mal fragen.
Allerdings - stimmt schon: hier weiss natürlich niemand, was ein
PWX-Netzteil ist.
Ich werde so schnell NIE WIEDER einen Link in einem analogforum
anklicken. Ich schwöre! :))
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Zugriff verweigert
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3
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sollten wir hier auch einführen und unser Wissen geheim und für uns
behalten.
---
A273/A274 wurde schon genannt, A277 als VU-Meter und B3170/B3370 im
Netzteil? klare Sache.
Hallo,
tut mir leid, dass das Forum Aussenstehenden selbst die Bilder nicht
zugänglich macht. Das ist aber in anderen Foren auch oft üblich. Man
kann sich ja anmelden.
ÄXl schrieb:> Aus deinem Teil des geschlossenen Forums.>> Schaltpläne und anderes wurden mir, mangles Mitgliedschaft verwehrt..>> Aber dann das :lach>> Für die Spannungsregler LM317 und LM337 habe ich mich entschieden weil die >> zwar betagt sind, aber gar nicht so schlecht sind. Allerdings musste ich>> dann> auch eine zweistufige Lösung umsetzen und wirklich gute Resultate zu >> erreichen.>
Was soll ich sagen. Nach meinen Recherchen waren die aktuellen Regler
auch nicht viel besser, vielleicht mal um 10 db bis höchstens 15 dB beim
PSRR und dafür kosten die dann über dem 10 fachen. Selbst Conrad nimmt
für den LM317 nur 30 Cent.
> Vorne wird noch über das vorhandensein eines Elko's in der Gegenkopplung> philosophiert und im Netzteil dann diese Dinger...> Macht mal alle. Offensichtlich bin ich zu alt für den Quark.
Das ist etwas arg abgekürzt und so nicht sachlich.
> Wer LM317 im Netzteil nimmt, kann auch die Elkos lassen,
Ne, ne. Und das wollte ich ja gerade nicht. Ich wollte mit quasi
Hausmitteln die Grenzen des Machbaren ausloten. Das ist mir letztlich
auch ganz gut gelungen.
Da ich früher immer schon mit dem Brummen zu kämpfen hatte wollte ich
jetzt es jetzt wissen. Und ohne LTspice hätte ich auch nicht gewußt wo
ich da letztlich stehen würde.
Die Störungen des Netzteils konnte ich jedenfalls deutlich unter 1 mV
halten, sogar unter 100µV.
> wo sie sind und> ohne Bedenken im Vorverstärker einen MC33178 verwenden.
Der NE5532 rauscht zumindest etwas weniger und kostet auch weniger als
30 Cent.
> Als Spannungsregler (nur um in den gleichen Regionen , wei beim> VV(LT1115) zu schwelgen) gehören> TPS7A4901 bzw, für den negativen Zweig TPS7A3001 hinein.
TPS7A4901 und Co schaffen -72 dB PSRR und kosteten 2,50 €. Ich hätte
hier auch eine Kaskade einsetzen wollen.
Der wichtigste OP der Schaltung, der LT1115, schafft mindestens -100dB
bis typisch -123dB PSRR. Mein Ziel war es Beeinflussungen durch die
Versorgungsspanng auszuschliessen.
> Wenn man das nicht weiss oder (noch nicht) kennt, so kann man zb. hier> mal fragen.> Allerdings - stimmt schon: hier weiss natürlich niemand, was ein> PWX-Netzteil ist.
Mußte ich jetzt auch wieder googlen. Ja, in dem Analog Forum sind auch
einige Goldohren die genau wissen wie gelber oder roter Strom knistert.
Da darf ein Meter Cinch - Kabel, natürlich sauerstofffrei, schon mal
über 100 € kosten.
Aber ich habe in diesem Forum auch zumindest einen LTspice Anwender von
dem ich noch etwas lernen konnte. Also es gibt dort auch bodenständige
Experten.
>> Ich werde so schnell NIE WIEDER einen Link in einem analogforum> anklicken. Ich schwöre! :))> Zugriff verweigert
Wie gesagt, es ist nicht das einzige Forum in dem man sich anmelden muß.
Beitrag "Re: SNR mit Hobbyausstattung messen"https://www.analog-forum.de/wbboard/index.php?thread/131862-riaa-phonovorstufe-mit-lt1115/
Nur Mut, man ist zum Lernen nie zu alt.
mfg Klaus
Hi,
da ich auch am basteln bin und ähnliche Vorstellungen hatte, habe ich
mir über diese Seite einige Teile bestellt. Geht auch in China zu
bestellen bzw. div. ähnliche Bauten.
Das Schöne daran ist, dass alles schon fertsch aufgebaut ist.
https://www.hobbyhifiladen.de/aktivmodule-dsp/wondom/?p=3
Grüße MAT
Matthias S. schrieb:> Hi,>> da ich auch am basteln bin und ähnliche Vorstellungen hatte, habe ich> mir über diese Seite einige Teile bestellt. Geht auch in China zu> bestellen bzw. div. ähnliche Bauten.> Das Schöne daran ist, dass alles schon fertsch aufgebaut ist.>> https://www.hobbyhifiladen.de/aktivmodule-dsp/wondom/?p=3>> Grüße MAT
Und, wie lange wartetst Du schon auf eine Reaktion des Hobbyhifiladen?
Ich habe am 31.10.2018 bestellt.
mfg klaus
Klaus R. schrieb:> Matthias S. schrieb:>> Hi,>>>> da ich auch am basteln bin und ähnliche Vorstellungen hatte, habe ich>> mir über diese Seite einige Teile bestellt. Geht auch in China zu>> bestellen bzw. div. ähnliche Bauten.>> Das Schöne daran ist, dass alles schon fertsch aufgebaut ist.>>>> https://www.hobbyhifiladen.de/aktivmodule-dsp/wondom/?p=3>>>> Grüße MAT>> Und, wie lange wartetst Du schon auf eine Reaktion des Hobbyhifiladen?> Ich habe am 31.10.2018 bestellt.> mfg klaus
Hi Klaus,
nach meiner Bestellung waren es ca. 4-5 Tage und ich hatte ein
Verstärker und die Vorstufe mit dem pga2311 daheim. Habe beides
problemlos angeschlossen und es tut ersteinmal.
Einfach mal ne Mail oder anrufen?
Habe mir jetzt noch über die bay ein Bluetooth modul passend dazu
bestellt.
Grüße
Matthias S. schrieb:> Einfach mal ne Mail oder anrufen?
Ich habe beim Hobbyhifiladen am 30.10.2018 11:32:00 zwei Wondom
TAMP3-300/500 für 240 € per Vorkasse bestellt. Nach zwei Mails war
wenigstens mal der Status nach einer Woche auf Bearbeitung. Sonst keine
Reaktion. Lieferzeit 7-10 Werktage. Jetzt ist der 15. Werktag.
Ich bin erfreut das zumindest Du zufrieden bist.
mfg Klaus
Klaus R. schrieb:> Ich wollte mit quasi Hausmitteln die Grenzen des Machbaren ausloten.
Naja, da geht aber noch was. Beispielsweise rauscht der 232R6 (R13/R14)
mit 2nV/SQRT(Hz) doppelt so viel wie der LT1115. Bei der Beschränkung
auf MM-Systeme verschenkt man so unnötig Rauschabstand. Bei der
Dimensionierung der RIAA-Gegenkopplung im Datenblatt wollte man wohl
wegen der Umschaltung auf MC-Tonabnehmer (22R6/2200µF) die Elko-Größe
begrenzen.
Und mit Hausmitteln ist ja auch nicht ganz korrekt, wer hat schon die
verwendeten OPVs rumliegen. Mit einer Handvoll Transistoren und halbem
Aufwand schafft man weniger Rauschen und auch sonst ganz gute Daten.
ArnoR schrieb:> Klaus R. schrieb:>> Ich wollte mit quasi Hausmitteln die Grenzen des Machbaren ausloten.>> Naja, da geht aber noch was. Beispielsweise rauscht der 232R6 (R13/R14)> mit 2nV/SQRT(Hz) doppelt so viel wie der LT1115. Bei der Beschränkung> auf MM-Systeme verschenkt man so unnötig Rauschabstand. Bei der> Dimensionierung der RIAA-Gegenkopplung im Datenblatt wollte man wohl> wegen der Umschaltung auf MC-Tonabnehmer (22R6/2200µF) die Elko-Größe> begrenzen.>
Ja, das wäre noch ein Punkt gewesen. Dann hätte ich aber das RIAA -
Filter selber berechnen müssen. Gerade die RIAA-Gegenkopplung ist in
meinem Fall relativ hochohmig und deshalb auch anfällig für
Einstrahlungen. Ein etwas niederohmigere Auslegung wäre dann günstiger.
Das wußte ich aber zum Zeitpunkt des Layout - Design noch nicht. Im
Anlagoforum habe ich mit detailiert zu Schirmungen und dem "Entbrummen"
geäußert. Z.B. war die von mir zuvor schon vorgesehene Massefläche unter
der RIAA-Gegenkopplung wichtig.
> Und mit Hausmitteln ist ja auch nicht ganz korrekt, wer hat schon die> verwendeten OPVs rumliegen.
Hatte ich. Ich wollte schon ein paar Jahre zuvor meinen alten RIAA - VV
neu aufbauen. Deshalb hatte ich auch noch keine SMD OPVs verwendet.
Zu den Hausmitteln zähle ich auch gerne meine Messungen zum
"Entbrummen". Mit steht ein alter Hameg 806 und ein Voltkraft VC940 zu
Verfügung das Effektivwerte Messen kann. Zum Messen habe ich beide
Kanäle hintereinander geschaltet, so dass ich 120 dB
Gleichspannungsverstärkung hatte.
Auf diese Weise hatte ich das Brummen bis auf 60 mV senken können. Es
ging aber noch mehr, denn so unter 40 mV wurde der Brumm deutlich
langwelliger. Das sah man auf dem Oszi. Die gemessnen Effektivwerte
gingen je nach Maßnahme schon mal auf unter 25 mV herunter, aber ich
habe mich doch auf 35 mV geeinigt.
Tage später kam ich letztlich auch mit Hilfe von LTspice darauf, dass
das Rauschen so bei 30 mV betragen sollte. Das war ich echt baff.
> Mit einer Handvoll Transistoren und halbem> Aufwand schafft man weniger Rauschen und auch sonst ganz gute Daten.
Ich glaube Dich eigentlich besser zu kennen. Mag sein, dass man das
hinbekommt. Aber sicher nur wenige Experten mit viel Aufwand.
Beitrag "Re: Parallelschalten von Halbleitern für kleines Rauschen"Beitrag "Re: SNR mit Hobbyausstattung messen"
mfg klaus
Klaus R. schrieb:> Dann hätte ich aber das RIAA - Filter selber berechnen müssen.
Ja, man hätte alle Werte durch 10 teilen müssen. Wirklich schwer.
> Ich glaube Dich eigentlich besser zu kennen.
K.A. was du damit sagen willst.
> Mag sein, dass man das> hinbekommt. Aber sicher nur wenige Experten mit viel Aufwand.
Nö, ich schrob doch: "mit halbem Aufwand"... Meinte ich auch so.
Klaus R. schrieb:> Beitrag "Re: Parallelschalten von Halbleitern für kleines Rauschen"
Ist ja lustig, in genau diesem Thread, den du wohl als Argumentation
gegen mich verwenden wolltest und den ich längst vergessen hatte, habe
ich damals angedeutet, wie ich es gemacht habe. :-)
ArnoR schrieb:> Ist ja lustig, in genau diesem Thread, den du wohl als Argumentation> gegen mich verwenden wolltest ...
Ich habe überhaupt keine Veranlassung etwas gegen Dich zu verwenden. Ich
schätze Dein Fachwissen. Und wenn der eine diskrete Schaltungen
favorisiert ist das auch gut. Der andere nimmt dann lieber OPVs.
mfg Klaus
Klaus R. schrieb:> Und wenn der eine diskrete Schaltungen favorisiert ist das auch gut.
Ja, zugegeben, das tue ich. Früher fand ich OPVs auch toll, dann hatte
ich aber immer öfter mit deren Eigenheiten zu kämpfen. Diskrete
Schaltungen kann man flexibler an die Bedingungen und die Erfordernisse
anpassen. Und es ist mMn auch interessanter.
> Der andere nimmt dann lieber OPVs.
Hat auch seine Berechtigung. Bestimmte Eigenschaften von denen schafft
man diskret nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand. Aber immer
und überall OPV ist auch nicht das Wahre.
> mfg Klaus
dito