Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik aktuelle ICs für Vol- und Klangregler


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von m.n. (Gast)


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Für einen Audio-Vorverstärker suche ich passende ICs zur Einstellung per 
IIC oder Spannungssteuerung.
Die vor Jahren von mir verwendeten TDA7315 oder TDA7439 oder auch die 
hier im Forum empfohlenen Teile scheinen alle obsolet zu sein.

Gibt es verfügbare aktuelle Bauteile?

von hinz (Gast)


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Farnell hat noch TDA7439.

Und in der Sparte kann man nach weiteren suchen.

https://de.farnell.com/c/halbleiter-ics/audiosignalverarbeitung

von Michael B. (laberkopp)


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m.n. schrieb:
> Gibt es verfügbare aktuelle Bauteile?

Kommt auf den Qualitätsanspruch an.

Ein moderner Multimediacenter-Amp macht das alles digital, z.B. 
AK7758VN.

Gute Volumneregler (die natürlich in einer Klangregelschaltung auch den 
Klang regeln können) wären MUSES72320, ein billiger PT2257 & Co, ein 
ordentlicher PGA2310 & Co.

Ein LV3319 macht mehr als Klang & Volume, auch Mixer und Mute.

von Philipp M. (pm_siggi)


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Der PT2322 kann Lautstärke für 6 Kanäle, und für zwei davon hat er einen 
3-Band EQ. Ansteuerung über IIC. Hab mit dem Teil bis jetzt gute 
Erfahrungen gemacht.

Lg

von m.n. (Gast)


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Ich hatte immer nach Klangregler gesucht - Audioprozessor heißt das 
heute wohl ;-)
Ansprüche habe ich keine, es soll lediglich ein alter Plattenspieler 
wieder aktiviert werden. Schaltungen mit Stereopoti möchte ich nicht 
mehr verwenden. Mit µC reicht entweder ein Drehencoder + LCD oder 
irgendeine IR-Fernbedienung. Die Programmierung ist "Spielerei".
Beim Entzerrervorverstärker hat sich wohl nichts mehr getan, sodaß ich 
dafür eine alte Schaltung mit rauscharmen OPV verwenden werde.

Vielen Dank!

von Klaus R. (klara)


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m.n. schrieb:
> Beim Entzerrervorverstärker hat sich wohl nichts mehr getan, sodaß ich
> dafür eine alte Schaltung mit rauscharmen OPV verwenden werde.

Wenn es wirklich gut sein soll:

Beitrag "Re: SNR mit Hobbyausstattung messen"

oder etwas genauer mit Eagle Files:

https://www.analog-forum.de/wbboard/index.php?thread/131862-riaa-phonovorstufe-mit-lt1115/

Viel Spaß!
mfg Klaus

von m.n. (Gast)


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Klaus R. schrieb:
> Wenn es wirklich gut sein soll:

Den Anspruch habe ich nicht ;-)
Seinerzeit hatte ich den RC4156 verwendet, aktuell werde ich wohl den 
NE5532 nehmen.

Beitrag #5627644 wurde von einem Moderator gelöscht.
von hinz (Gast)


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Andy G. schrieb im Beitrag #5627644:
> auch zu empfehlen der TDA 1524

als Rauschgenerator

Beitrag #5627660 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5627668 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5627673 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5627688 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Klaus R. (klara)


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Nörgel schrieb im Beitrag #5627660:
> TDA1524 sind in vielen hochwertigen Geräten verbaut. Gut nur, daß die
> Konstrukteure Dich nicht kannten.

Das Datenblatt ist von 1987. Bei -40dB Gain rauscht er mit 100µV. Bei 
max. Gain mit 310µV. Endstufen haben gerne mal 30 dB Verstärkung, eher 
etwas mehr.

100 µV * 31,6 = 3,16 mV
310 µV * 31,6 = 9,8 mV

Nun ja, das ging auch schon 1987 etwas besser. Die Bezeichnung 
Rauschgenerator kann man nicht ganz wegdiskutieren.
mfg klaus

von S.B.Z. (Gast)


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Ich nehme natürlich die guten™ A273D und A274D.

Wenn es da was rauschen sollte, ist nur der Eingangspegel
zu niedrig!

von hinz (Gast)


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S.B.Z. schrieb:
> Ich nehme natürlich die guten™ A273D und A274D.

TCA730/740 im Westen.


> Wenn es da was rauschen sollte, ist nur der Eingangspegel
> zu niedrig!

Besser als TDA1524 allemal, aber auch nicht mehr zeitgemäß.

Beitrag #5627954 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5627956 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Klaus R. (klara)


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hinz schrieb:
> S.B.Z. schrieb:
>> Ich nehme natürlich die guten™ A273D und A274D.
>
> TCA730/740 im Westen.
>
>> Wenn es da was rauschen sollte, ist nur der Eingangspegel
>> zu niedrig!
>
> Besser als TDA1524 allemal, aber auch nicht mehr zeitgemäß.

Datenblatt von 1980. Signal-Rauschabstand 65dB, so ungefähr wie ein 
Plattenspieler der Mittelklasse.
mfg Klaus

von Michael B. (laberkopp)


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m.n. fragte nach aktuellen Chips, nicht archäologischen Fundstücken.

von hinz (Gast)


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Klaus R. schrieb:
> hinz schrieb:
>> S.B.Z. schrieb:
>>> Ich nehme natürlich die guten™ A273D und A274D.
>>
>> TCA730/740 im Westen.
>>
>>> Wenn es da was rauschen sollte, ist nur der Eingangspegel
>>> zu niedrig!
>>
>> Besser als TDA1524 allemal, aber auch nicht mehr zeitgemäß.
>
> Datenblatt von 1980. Signal-Rauschabstand 65dB, so ungefähr wie ein
> Plattenspieler der Mittelklasse.

Deshalb hat sowas früher gereicht, man war nichts besseres gewohnt.

von ÄXl (Gast)


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Aus deinem Teil des geschlossenen Forums.

Schaltpläne und anderes wurden mir, mangles Mitgliedschaft verwehrt..

Aber dann das :lach
> Für die Spannungsregler LM317 und LM337 habe ich mich entschieden weil die > 
zwar betagt sind, aber gar nicht so schlecht sind. Allerdings musste ich  > dann 
auch eine zweistufige Lösung umsetzen und wirklich gute Resultate zu > erreichen.

Vorne wird noch über das vorhandensein eines Elko's in der Gegenkopplung 
philosophiert und im Netzteil dann diese Dinger...
Macht mal alle. Offensichtlich bin ich zu alt für den Quark.
Wer LM317 im Netzteil nimmt, kann auch die Elkos lassen, wo sie sind und 
ohne Bedenken im Vorverstärker einen MC33178 verwenden.
Als Spannungsregler (nur um in den gleichen Regionen , wei beim 
VV(LT1115) zu schwelgen) gehören
TPS7A4901 bzw, für den negativen Zweig TPS7A3001 hinein.
Wenn man das nicht weiss oder (noch nicht) kennt, so kann man zb. hier 
mal fragen.
Allerdings - stimmt schon: hier weiss natürlich niemand, was ein 
PWX-Netzteil ist.

Ich werde so schnell NIE WIEDER einen Link in einem analogforum 
anklicken. Ich schwöre! :))

Zugriff verweigert

Der Zutritt zu dieser Seite ist Ihnen leider verwehrt. Sie besitzen nicht die notwendigen Zugriffsrechte, um diese Seite aufrufen zu können.

sollten wir hier auch einführen und unser Wissen geheim und für uns 
behalten.
---
A273/A274 wurde schon genannt, A277 als VU-Meter und B3170/B3370 im 
Netzteil? klare Sache.

von ÄXl (Gast)


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Die Zitatebenenfunktion der Vorschau deckt sich nicht mit dem gepostetem 
Text(Zeilenbreite). Schade ...

von hinz (Gast)


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Michael B. schrieb:
> m.n. fragte nach aktuellen Chips, nicht archäologischen
> Fundstücken.

Nicht die Röhrengeister rufen! ;-)

von A-Freak (Gast)


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Weil es so gut zum Thema paßt, könnt ihr mir eine Audio-Schaltmatrix als 
neuzeitliche Alternative zum TEA6422 empfehlen?

von hinz (Gast)


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A-Freak schrieb:
> Weil es so gut zum Thema paßt, könnt ihr mir eine
> Audio-Schaltmatrix als
> neuzeitliche Alternative zum TEA6422 empfehlen?


Wühl dich mal durch:

https://de.farnell.com/c/halbleiter-ics/schalter-multiplexer-demultiplexer/crosspoint-schalter

von Klaus R. (klara)


Angehängte Dateien:

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Hallo,
tut mir leid, dass das Forum Aussenstehenden selbst die Bilder nicht 
zugänglich macht. Das ist aber in anderen Foren auch oft üblich. Man 
kann sich ja anmelden.


ÄXl schrieb:
> Aus deinem Teil des geschlossenen Forums.
>
> Schaltpläne und anderes wurden mir, mangles Mitgliedschaft verwehrt..
>
> Aber dann das :lach
>> Für die Spannungsregler LM317 und LM337 habe ich mich entschieden weil die >
> zwar betagt sind, aber gar nicht so schlecht sind. Allerdings musste ich
>> dann
> auch eine zweistufige Lösung umsetzen und wirklich gute Resultate zu >
> erreichen.
>
Was soll ich sagen. Nach meinen Recherchen waren die aktuellen Regler 
auch nicht viel besser, vielleicht mal um 10 db bis höchstens 15 dB beim 
PSRR und dafür kosten die dann über dem 10 fachen. Selbst Conrad nimmt 
für den LM317 nur 30 Cent.


> Vorne wird noch über das vorhandensein eines Elko's in der Gegenkopplung
> philosophiert und im Netzteil dann diese Dinger...
> Macht mal alle. Offensichtlich bin ich zu alt für den Quark.

Das ist etwas arg abgekürzt und so nicht sachlich.


> Wer LM317 im Netzteil nimmt, kann auch die Elkos lassen,

Ne, ne. Und das wollte ich ja gerade nicht. Ich wollte mit quasi 
Hausmitteln die Grenzen des Machbaren ausloten. Das ist mir letztlich 
auch ganz gut gelungen.

Da ich früher immer schon mit dem Brummen zu kämpfen hatte wollte ich 
jetzt es jetzt wissen. Und ohne LTspice hätte ich auch nicht gewußt wo 
ich da letztlich stehen würde.

Die Störungen des Netzteils konnte ich jedenfalls deutlich unter 1 mV 
halten, sogar unter 100µV.


> wo sie sind und
> ohne Bedenken im Vorverstärker einen MC33178 verwenden.

Der NE5532 rauscht zumindest etwas weniger und kostet auch weniger als 
30 Cent.


> Als Spannungsregler (nur um in den gleichen Regionen , wei beim
> VV(LT1115) zu schwelgen) gehören
> TPS7A4901 bzw, für den negativen Zweig TPS7A3001 hinein.

TPS7A4901 und Co schaffen -72 dB PSRR und kosteten 2,50 €. Ich hätte 
hier auch eine Kaskade einsetzen wollen.

Der wichtigste OP der Schaltung, der LT1115, schafft mindestens -100dB 
bis typisch -123dB PSRR. Mein Ziel war es Beeinflussungen durch die 
Versorgungsspanng auszuschliessen.


> Wenn man das nicht weiss oder (noch nicht) kennt, so kann man zb. hier
> mal fragen.
> Allerdings - stimmt schon: hier weiss natürlich niemand, was ein
> PWX-Netzteil ist.

Mußte ich jetzt auch wieder googlen. Ja, in dem Analog Forum sind auch 
einige Goldohren die genau wissen wie gelber oder roter Strom knistert. 
Da darf ein Meter Cinch - Kabel, natürlich sauerstofffrei, schon mal 
über 100 € kosten.

Aber ich habe in diesem Forum auch zumindest einen LTspice Anwender von 
dem ich noch etwas lernen konnte. Also es gibt dort auch bodenständige 
Experten.

>
> Ich werde so schnell NIE WIEDER einen Link in einem analogforum
> anklicken. Ich schwöre! :))
> Zugriff verweigert

Wie gesagt, es ist nicht das einzige Forum in dem man sich anmelden muß.


Beitrag "Re: SNR mit Hobbyausstattung messen"
https://www.analog-forum.de/wbboard/index.php?thread/131862-riaa-phonovorstufe-mit-lt1115/

Nur Mut, man ist zum Lernen nie zu alt.
mfg Klaus

von Matthias S. (mat-sche)


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Hi,

da ich auch am basteln bin und ähnliche Vorstellungen hatte, habe ich 
mir über diese Seite einige Teile bestellt. Geht auch in China zu 
bestellen bzw. div. ähnliche Bauten.
Das Schöne daran ist, dass alles schon fertsch aufgebaut ist.

https://www.hobbyhifiladen.de/aktivmodule-dsp/wondom/?p=3

Grüße MAT

von Klaus R. (klara)


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Matthias S. schrieb:
> Hi,
>
> da ich auch am basteln bin und ähnliche Vorstellungen hatte, habe ich
> mir über diese Seite einige Teile bestellt. Geht auch in China zu
> bestellen bzw. div. ähnliche Bauten.
> Das Schöne daran ist, dass alles schon fertsch aufgebaut ist.
>
> https://www.hobbyhifiladen.de/aktivmodule-dsp/wondom/?p=3
>
> Grüße MAT

Und, wie lange wartetst Du schon auf eine Reaktion des Hobbyhifiladen? 
Ich habe am 31.10.2018 bestellt.
mfg klaus

von Matthias S. (mat-sche)


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Klaus R. schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>> Hi,
>>
>> da ich auch am basteln bin und ähnliche Vorstellungen hatte, habe ich
>> mir über diese Seite einige Teile bestellt. Geht auch in China zu
>> bestellen bzw. div. ähnliche Bauten.
>> Das Schöne daran ist, dass alles schon fertsch aufgebaut ist.
>>
>> https://www.hobbyhifiladen.de/aktivmodule-dsp/wondom/?p=3
>>
>> Grüße MAT
>
> Und, wie lange wartetst Du schon auf eine Reaktion des Hobbyhifiladen?
> Ich habe am 31.10.2018 bestellt.
> mfg klaus

Hi Klaus,

nach meiner Bestellung waren es ca. 4-5 Tage und ich hatte ein 
Verstärker und die Vorstufe mit dem pga2311 daheim. Habe beides 
problemlos angeschlossen und es tut ersteinmal.
Einfach mal ne Mail oder anrufen?
Habe mir jetzt noch über die bay ein Bluetooth modul passend dazu 
bestellt.

Grüße

von Klaus R. (klara)


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Matthias S. schrieb:
> Einfach mal ne Mail oder anrufen?

Ich habe beim Hobbyhifiladen am 30.10.2018 11:32:00 zwei Wondom 
TAMP3-300/500  für 240 € per Vorkasse bestellt. Nach zwei Mails war 
wenigstens mal der Status nach einer Woche auf Bearbeitung. Sonst keine 
Reaktion. Lieferzeit 7-10 Werktage. Jetzt ist der 15. Werktag.

Ich bin erfreut das zumindest Du zufrieden bist.
mfg Klaus

von ArnoR (Gast)


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Klaus R. schrieb:
> Ich wollte mit quasi Hausmitteln die Grenzen des Machbaren ausloten.

Naja, da geht aber noch was. Beispielsweise rauscht der 232R6 (R13/R14) 
mit 2nV/SQRT(Hz) doppelt so viel wie der LT1115. Bei der Beschränkung 
auf MM-Systeme verschenkt man so unnötig Rauschabstand. Bei der 
Dimensionierung der RIAA-Gegenkopplung im Datenblatt wollte man wohl 
wegen der Umschaltung auf MC-Tonabnehmer (22R6/2200µF) die Elko-Größe 
begrenzen.

Und mit Hausmitteln ist ja auch nicht ganz korrekt, wer hat schon die 
verwendeten OPVs rumliegen. Mit einer Handvoll Transistoren und halbem 
Aufwand schafft man weniger Rauschen und auch sonst ganz gute Daten.

von Klaus R. (klara)


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ArnoR schrieb:
> Klaus R. schrieb:
>> Ich wollte mit quasi Hausmitteln die Grenzen des Machbaren ausloten.
>
> Naja, da geht aber noch was. Beispielsweise rauscht der 232R6 (R13/R14)
> mit 2nV/SQRT(Hz) doppelt so viel wie der LT1115. Bei der Beschränkung
> auf MM-Systeme verschenkt man so unnötig Rauschabstand. Bei der
> Dimensionierung der RIAA-Gegenkopplung im Datenblatt wollte man wohl
> wegen der Umschaltung auf MC-Tonabnehmer (22R6/2200µF) die Elko-Größe
> begrenzen.
>
Ja, das wäre noch ein Punkt gewesen. Dann hätte ich aber das RIAA - 
Filter selber berechnen müssen. Gerade die RIAA-Gegenkopplung ist in 
meinem Fall relativ hochohmig und deshalb auch anfällig für 
Einstrahlungen. Ein etwas niederohmigere Auslegung wäre dann günstiger.

Das wußte ich aber zum Zeitpunkt des Layout - Design noch nicht. Im 
Anlagoforum habe ich mit detailiert zu Schirmungen und dem "Entbrummen" 
geäußert. Z.B. war die von mir zuvor schon vorgesehene Massefläche unter 
der RIAA-Gegenkopplung wichtig.


> Und mit Hausmitteln ist ja auch nicht ganz korrekt, wer hat schon die
> verwendeten OPVs rumliegen.

Hatte ich. Ich wollte schon ein paar Jahre zuvor meinen alten RIAA - VV 
neu aufbauen. Deshalb hatte ich auch noch keine SMD OPVs verwendet.

Zu den Hausmitteln zähle ich auch gerne meine Messungen zum 
"Entbrummen". Mit steht ein alter Hameg 806 und ein Voltkraft VC940 zu 
Verfügung das Effektivwerte Messen kann. Zum Messen habe ich beide 
Kanäle hintereinander geschaltet, so dass ich 120 dB 
Gleichspannungsverstärkung hatte.

Auf diese Weise hatte ich das Brummen bis auf 60 mV senken können. Es 
ging aber noch mehr, denn so unter 40 mV wurde der Brumm deutlich 
langwelliger. Das sah man auf dem Oszi. Die gemessnen Effektivwerte 
gingen je nach Maßnahme schon mal auf unter 25 mV herunter, aber ich 
habe mich doch auf 35 mV geeinigt.

Tage später kam ich letztlich auch mit Hilfe von LTspice darauf, dass 
das Rauschen so bei 30 mV betragen sollte. Das war ich echt baff.


> Mit einer Handvoll Transistoren und halbem
> Aufwand schafft man weniger Rauschen und auch sonst ganz gute Daten.

Ich glaube Dich eigentlich besser zu kennen. Mag sein, dass man das 
hinbekommt. Aber sicher nur wenige Experten mit viel Aufwand.


Beitrag "Re: Parallelschalten von Halbleitern für kleines Rauschen"
Beitrag "Re: SNR mit Hobbyausstattung messen"
mfg klaus

: Bearbeitet durch User
von ArnoR (Gast)


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Klaus R. schrieb:
> Dann hätte ich aber das RIAA - Filter selber berechnen müssen.

Ja, man hätte alle Werte durch 10 teilen müssen. Wirklich schwer.

> Ich glaube Dich eigentlich besser zu kennen.

K.A. was du damit sagen willst.

> Mag sein, dass man das
> hinbekommt. Aber sicher nur wenige Experten mit viel Aufwand.

Nö, ich schrob doch: "mit halbem Aufwand"... Meinte ich auch so.

von ArnoR (Gast)


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ArnoR schrieb:
> man hätte alle Werte durch 10 teilen müssen

meinte Widerstände, Kondensatoren natürlich verzehnfachen

von ArnoR (Gast)


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Klaus R. schrieb:
> Beitrag "Re: Parallelschalten von Halbleitern für kleines Rauschen"

Ist ja lustig, in genau diesem Thread, den du wohl als Argumentation 
gegen mich verwenden wolltest und den ich längst vergessen hatte, habe 
ich damals angedeutet, wie ich es gemacht habe. :-)

von Klaus R. (klara)


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ArnoR schrieb:
> Ist ja lustig, in genau diesem Thread, den du wohl als Argumentation
> gegen mich verwenden wolltest ...

Ich habe überhaupt keine Veranlassung etwas gegen Dich zu verwenden. Ich 
schätze Dein Fachwissen. Und wenn der eine diskrete Schaltungen 
favorisiert ist das auch gut. Der andere nimmt dann lieber OPVs.
mfg Klaus

von ArnoR (Gast)


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Klaus R. schrieb:
> Und wenn der eine diskrete Schaltungen favorisiert ist das auch gut.

Ja, zugegeben, das tue ich. Früher fand ich OPVs auch toll, dann hatte 
ich aber immer öfter mit deren Eigenheiten zu kämpfen. Diskrete 
Schaltungen kann man flexibler an die Bedingungen und die Erfordernisse 
anpassen. Und es ist mMn auch interessanter.

> Der andere nimmt dann lieber OPVs.

Hat auch seine Berechtigung. Bestimmte Eigenschaften von denen schafft 
man diskret nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand. Aber immer 
und überall OPV ist auch nicht das Wahre.

> mfg Klaus

dito

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