Hallo Leute,
heute sind zwei Leistungsoperationsverstärker
http://www.ti.com/lit/ds/symlink/opa549.pdf
eingetroffen und ich habe direkt einen invertierenden und
nichtinvertierenden Verstärker aufgebaut.
Schalte ich nun eine eisenlose Spule zwischen den beiden Ausgängen (DC
kein AC), so habe ich bei Verwendung von beiden OPVs die doppelte
Spannung und damit die doppelte Leistung an meiner Last.
D.h. bei einer Verstärkung von 7 und einer Einspeisung von 1 V habe ich
am Ausgang 14 Volt.
Ich schalte meine Last zwischen beiden OPVs, da nur ein OPV die sonst
benötigte Leistung nicht liefern kann.
Nun mein Problem:
Um meine Regelung viel schneller zu machen, hätte ich gerne eine
unterlagerte Stromreglung, jedoch muss ich weiterhin beide Verstärker
verwenden, da nur ein Verstärker die Leistung nicht bringen kann.
Wie kann ich die Schaltung modifizieren bzw. umändern ?
Mein Ziel ist es, dass ich direkt eine Eingangsspannung Uein einspeise
und sich entsprechend ein Ausgangsstrom einstellt (d.h. wie bei einem
Spannungs-Stromwandler). Derzeit ist es so, dass ich eine
Eingangsspannung habe und sich dann eine Ausgangsspannung einstellt und
daraus dann letztlich mein Strom. Dies macht die Regelung viel zu
langsam.
Daher würde ich gerne Uein ~ Iaus haben.
Irgendwelche Ideen bzw. Möglichkeiten?
Indem du den Strom misst und ihn mit dem Sollwert der Spannung
vergleichst. Genauso funktioniert die Schaltung in deinem anderen
Thread:
Beitrag "Was ist das für eine OPV-Schaltung?"
Das Prinzip kannst du auf deine Schaltung übertragen.
In reihe zur Spule einen Sensor-Widerstand schalten.
Mit Differenzverstärker die Spannung am Sensor-Widerstand abnehhmen.
(Istwert)
Dann mit OPamp-Schaltung die stromproportionale Spannung mit der
Eingangsspannung vergleichen: (Sollwert-Istwert).
Den dem Vergleichspunkt folgenden Op-amp notfalls entsprechend
beschalten, dass ein stabiler Regelkreis entsteht.
Frederic schrieb:> so habe ich bei Verwendung von beiden OPVs die doppelte> Spannung und damit die doppelte Leistung an meiner Last.
Doppelte Spannung und vierfache Leistung ;-)
Frederic schrieb:> hätte ich gerne eine> unterlagerte Stromreglung
Du schreibst von DC an der Spule. Heist das, dass die OPA549 den Strom
nur ein- und ausschalten müssen, der Wert des Stroms aber konstant ist?
Dann könntest du vielleicht den Current Limit Pin des OPA549 nutzen: den
gewünschten Stromwert als Limit einstellen, und den Spannungsausgang
beim Anschalten bewusst übersteuern.
Kleine Assymetrien im genauen Stromwert zwischen beiden OPAs könnten dir
aber das Leben schwer machen, da müsste man erst mal tüfteln wie
kritisch die reagieren.
Peter R. schrieb:> In reihe zur Spule einen Sensor-Widerstand schalten.>> Mit Differenzverstärker die Spannung am Sensor-Widerstand abnehhmen.> (Istwert)>> Dann mit OPamp-Schaltung die stromproportionale Spannung mit der> Eingangsspannung vergleichen: (Sollwert-Istwert).>> Den dem Vergleichspunkt folgenden Op-amp notfalls entsprechend> beschalten, dass ein stabiler Regelkreis entsteht.
Gibt es Vll dazu ein Schaltbild oder ähnliches ? Das würde mir das ganze
erheblich erleichtern. Eine Skizze würde es auch tun ...
Christian L. schrieb:> Indem du den Strom misst und ihn mit dem Sollwert der Spannung> vergleichst. Genauso funktioniert die Schaltung in deinem anderen> Thread:> Beitrag "Was ist das für eine OPV-Schaltung?">> Das Prinzip kannst du auf deine Schaltung übertragen.
Das müsste die Schnelligkeit der Regelung Eig erheblich verbessern, nur
auch hier de bitte: gibt es eine Schaltungsmöglichlelt ?
Vielen Dank für eure schnellen antworten !!
Achim S. schrieb:> Frederic schrieb:> so habe ich bei Verwendung von beiden OPVs die doppelte> Spannung und damit die doppelte Leistung an meiner Last.>> Doppelte Spannung und vierfache Leistung ;-)>> Frederic schrieb:> hätte ich gerne eine> unterlagerte Stromreglung>> Du schreibst von DC an der Spule. Heist das, dass die OPA549 den Strom> nur ein- und ausschalten müssen, der Wert des Stroms aber konstant ist?> Dann könntest du vielleicht den Current Limit Pin des OPA549 nutzen: den> gewünschten Stromwert als Limit einstellen, und den Spannungsausgang> beim Anschalten bewusst übersteuern.> Kleine Assymetrien im genauen Stromwert zwischen beiden OPAs könnten dir> aber das Leben schwer machen, da müsste man erst mal tüfteln wie> kritisch die reagieren.
Ne die Spule erhält ein strom von 0-8 ampere kontinuierlich ... Soll die
Position gehalten werden ist der Strom konstant
thomas s schrieb:> So ungefähr. Da ich keine Leistungsverstärker in Spice parat habe,> ist das für ein paar mA dimensioniert.
Danke für die Mühe ... Nur wie wird der Strom bzw die Spannung gemesseb
? Mit einem hochomigen Widerstand und welchem Bauelement ?
Frederic schrieb:> thomas s schrieb:>> So ungefähr. Da ich keine Leistungsverstärker in Spice>> parat habe, ist das für ein paar mA dimensioniert.>> Danke für die Mühe ... Nur wie wird der Strom bzw die Spannung> gemesseb ?
Mit einem Shunt (= niederohmiger Widerstand im Stromweg).
> Mit einem hochomigen Widerstand und welchem Bauelement ?
In Thomas' Beispielschaltung ist das R3. - Achtung: Du kannst
zwar die Schaltungsstruktur übernehmen, nicht aber die
Dimensionierung.
Und ohne Dir zu nahe treten zu wollen: Bist Du sicher, dass Du
das für dieses Projekt notwendige Grundwissen hast?
Das Anpassen der Schaltung auf Deine Bedürfnisse enthält
nämlich noch ein paar Fallen...
WOT? Mit U6 wird der Spannungsabfall über R3 gemessen, also der Strom
durch R3. Und da R3 in Serie mit der Spule L1 ist, ist der Strom in L1
und R3 gleich.
Possetitjel schrieb:> Frederic schrieb:>> thomas s schrieb:> So ungefähr. Da ich keine Leistungsverstärker in Spice parat habe, ist> das für ein paar mA dimensioniert.>> Danke für die Mühe ... Nur en Widerstand und welchem Bauelement ?>> In Thomas' Beispielschaltung ist das R3. - Achtung: Du kannst zwar die> Schaltungsstruktur übernehmen, nicht aber die Dimensionierung.> Und ohne Dir zu nahe treten zu wollen: Bist Du sicher, dass Du das für> dieses Projekt notwendige Grundwissen hast?> Das Anpassen der Schaltung auf Deine Bedürfnisse enthält nämlich noch> ein paar Fallen...
Die Grundlagen have ich drauf ... Ich denke schon das es klappt !
Frederic schrieb:> Possetitjel schrieb:> Frederic schrieb:> thomas s schrieb:> So ungefähr. Da ich keine Leistungsverstärker in Spice parat habe, ist> das für ein paar mA dimensioniert.> Danke für die Mühe ... Nur en Widerstand und welchem Bauelement ?> In Thomas' Beispielschaltung ist das R3. - Achtung: Du kannst zwar die> Schaltungsstruktur übernehmen, nicht aber die Dimensionierung.> Und ohne Dir zu nahe treten zu wollen: Bist Du sicher, dass Du das für> dieses Projekt notwendige Grundwissen hast?> Das Anpassen der Schaltung auf Deine Bedürfnisse enthält nämlich noch> ein paar Fallen...>> Die Grundlagen have ich drauf ... Ich denke schon das es klappt !Frederic schrieb:> thomas s schrieb:> So ungefähr. Da ich keine Leistungsverstärker in Spice parat habe, ist> das für ein paar mA dimensioniert.>> Danke für die Mühe ... Nur wie wird der Strom bzw die Spannung gemesseb> ? Mit einem hochomigen Widerstand und welchem Bauelement ?
Mit einem Shunt Messe ich den Strom nur mit welchem Element bestömme ich
die Spannung ?
Possetitjel schrieb:> Frederic schrieb:>> thomas s schrieb:> So ungefähr>> In Thomas' Beispielschaltung ist das R3. - Achtung: Du kannst zwar die> Schaltungsstruktur übernehmen, nicht aber die Dimensionierung.> Und ohne Dir zu nahe treten zu wollen: Bist Du sicher, dass Du das für> dieses Projekt notwendige Grundwissen hast?> Das Anpassen der Schaltung auf Deine Bedürfnisse enthält nämlich noch> ein paar Fallen...
Welche fallen denn ?
Ich habe absolut keine Fallen gestellt, aber die Umdimensionierung auf
andere Spulen und Ströme ist vielleicht nicht so trivial, wie es auf
ersten Blick aussieht. Ich empfehle, das alles erstmal sorgfältig
überschlägig zu rechnen und die Schaltung dann zu simulieren, z. B. mit
LTSpice. Falls es dann einigermaßen klappt, ist es Zeit für den
Lötkolben. Da bleibt aber immer noch Spielraum für Überraschungen...
thomas s schrieb:> Ich habe absolut keine Fallen gestellt,
Das habe ich doch auch nicht behauptet. Die Fallen
stellen sich von ganz allein, da braucht niemand
nachzuhelfen.
> aber die Umdimensionierung auf andere Spulen und Ströme> ist vielleicht nicht so trivial, wie es auf ersten> Blick aussieht.
Davon gehe ich aus. Der Grund ist ganz einfach: Die
Rückkoppel-Schleife ist riesig. Der Regelkreis enthält
vier OPV-Stufen (zwei im Instrumentationsverstärker,
den Regelverstärker und die Leistungsstufen), der
Phasengang wird also beschissen werden.
Dazu kommen dann noch die Schwankungen im Lastkreis;
8A ist nicht immer ganz ohne.
Und was passiert, wenn die Spule nicht ideal ist, wage
ich auch nicht abzuschätzen.
Kollege Possetitjel, ich habe doch gar nicht mit dir geschimpft....
Noch wissen wir gar nichts über die Geschwindigkeitsanforderungen und
die Daten der Induktivität, nichts was man rechnen könnte.
Vielleicht braucht's einen PID-Regler. Vielleicht hat der Kollege doch
endlich entdeckt, dass man Lautsprecher besser mit einer Stromquelle
betreiben sollte. Dann verraten wir ihm nicht, dass ein
Beschleunigungssensor auf der Staubkappe Wunder bewirkt...
Frederic schrieb:> Ne die Spule erhält ein strom von 0-8 ampere kontinuierlich
8A sind das obere Limit des OPA549 und klappen nur unter "theoretischen"
Bedingungen ohne den Baustein zu Grillen (extrem guter Kühlkörper, gut
passende Versorgungsspannung). In dem Fall bleibt kaum ein "Headroom"
der Versorgungsspannung, den du nutzen könntest, um den Strom schneller
ansteigen zu lassen.
Willst du diese 8A wirklich regelmäßig erreichen? Oder soll das System
normalerweise bei weit niedrigeren Strömen laufen und die 8A wurden nur
hingeschrieben, weil sie im Datenblatt des OPA549 stehen?
Falls wirklich 8A regelmäßig gefordert sind würde ich an deiner Stelle
auf ein anderes Schaltungskonzept mit diskreten Transistoren umsteigen.
Dimensioniere eine Schaltung nie so, dass sie "theoretisch gerade so
funktionieren sollte", sonst wird sie dir in der Praxis um die Ohren
fliegen. Das gilt um so mehr, wenn die Last "Überraschungen" bergen kann
(wenn deine Schaltung z.B. zum Test eines Elektroantriebs dienen sollte,
der auch mal blockieren kann).
Achim S. schrieb:> Willst du diese 8A wirklich regelmäßig erreichen? Oder soll das System> normalerweise bei weit niedrigeren Strömen laufen und die 8A wurden nur> hingeschrieben, weil sie im Datenblatt des OPA549 stehen?
Nein, die 8 Ampere dienen lediglich der Stromreserve, kontinuerlich
reichen da auch schon 3 Ampere.
Nun habe ich folgendes Problem:
Die Schaltung, so wie von thomas s gezeichnet, funktioniert leider nicht
super.
Ich formuliere mal meine Zielsetzung um, mit der Hoffnung, einer kann
mir helfen:
Im Rahmen einer Projektarbeit soll ich eine Endstufe für einen
eisenlosen Motor aufbauen, der geregelt werden soll.
Da der Strom direkt proportional zur Kraft ist, ist eine
Spannungssteuerung mit unterlagerter Stromregelung notwendig, die das
ganze dynamischer macht.
D.h., wenn ich das ganze als Blackbox betrachte,
dann habe ich die Spannung als Input und als Output möchte ich einen
Strom.
Frederic schrieb:> Im Rahmen einer Projektarbeit soll ich eine Endstufe für einen> eisenlosen Motor aufbauen, der geregelt werden soll.
Ich sehe hier nirgends etwas das nach einer geschlossenen Regelschleife
aussieht.
Hast du denn schon sowas wie einen Schaltplan oder bisher nur die 2
Leistungs OPs?
Schau doch mal wie BLDC Regelungen funktionieren, üblicherweise macht
man das eher mit Mosfet Vollbrücken und misst den Strom lowside an den
Halbbrücken.
Udo Schmitt schrieb:> Ich sehe hier nirgends etwas das nach einer geschlossenen Regelschleife> aussieht.> Hast du denn schon sowas wie einen Schaltplan oder bisher nur die 2> Leistungs OPs?
Ich weiß wie die BLDC-Regelungen funktionieren, nur mein Betreuer möchte
gerne über die zwei OPVs das ganze realisieren.
Frederic schrieb:> Ich weiß wie die BLDC-Regelungen funktionieren, nur mein Betreuer möchte> gerne über die zwei OPVs das ganze realisieren.
Im Endeffekt ist dir also vorgegeben, dass du die Schaltung genau nach
Thomas S. Muster aufbauen sollst?
Frederic schrieb:> Nun habe ich folgendes Problem:>> Die Schaltung, so wie von thomas s gezeichnet, funktioniert leider nicht> super.
Dann bleib nicht bei dieser Erkenntnis stehen, sondern analysiere, was
"nicht super" funktioniert, und bringe das in Ordnung.
Hier ist, wie in einem anderen Thread mal gezeigt, die Schaltung.
Allerdings verwendet er nur einen LeistungsOPV, ich würde gerne bei zwei
bleiben, um die Leistung zu erhalten
Frederic schrieb:> Hier ist, wie in einem anderen Thread mal gezeigt, die Schaltung.
In dieser Schaltung kann der Strom über einen Shunt an Masse gemessen
werden. Mit einer Gegentaktansteuerung über 2 OPV geht das nicht mehr,
und du musst (wie in Thomas Ss Vorschlag) z.B. einen Diffamp zur
Strommessung einsetzen.
Das gibt dir natürlich zusätzliche Probleme (z.B. erlaubter Input Common
Mode Range des Stromverstärkers), aber einfach nur sagen "er
funktioniert nicht super" erledigt dir nicht deine Arbeit.
Achim S. schrieb:> In dieser Schaltung kann der Strom über einen Shunt an Masse gemessen> werden. Mit einer Gegentaktansteuerung über 2 OPV geht das nicht mehr,> und du musst (wie in Thomas Ss Vorschlag) z.B. einen Diffamp zur> Strommessung einsetzen.
Das Problem ist, dass das Ding schwingen wird, also laut Simulation
eines Kommilitonen.
Wäre es vll. besser den Strom mittels Optokoppler und Shunt zu messen ??
Oder gibts andere Möglichkeiten ?
Frederic schrieb:> Wäre es vll. besser den Strom mittels Optokoppler und Shunt zu messen ??
Das würde gar nichts besser machen: du musst dich in jedem Fall damit
beschäftigen, wie du den Regelkreis stabil kriegst. (Mal unter uns: das
ist wahrscheinlich aus Sicht deines Betreuers das eigentliche Thema
deines Projekts).
Achim S. schrieb:> Frederic schrieb:>> Wäre es vll. besser den Strom mittels Optokoppler und Shunt zu messen ??>> Das würde gar nichts besser machen: du musst dich in jedem Fall damit> beschäftigen, wie du den Regelkreis stabil kriegst. (Mal unter uns: das> ist wahrscheinlich aus Sicht deines Betreuers das eigentliche Thema> deines Projekts).
Was mir nicht ganz klar ist:
Wieso der OPV bei Anwendung von DC anfangen kann zu schwingen ?
Das Schwingen kommt durch die Rückkopplung und die Phasenverschiebungen
darin. Das Eingangssignal kann dabei gerne auf 0 liegen, die
Instabilität zeigt das "Eigenleben" des Regelkreises.
Achim S. schrieb:> Frederic schrieb:>> Ich weiß wie die BLDC-Regelungen funktionieren, nur mein Betreuer möchte>> gerne über die zwei OPVs das ganze realisieren.>> Im Endeffekt ist dir also vorgegeben, dass du die Schaltung genau nach> Thomas S. Muster aufbauen sollst?
Die Frage ist immer noch, wie ich die Spannung abgreife über den Shunt ?
Vielen Dank übrigens für deine Antwort, klar, dass der OPV Schwingen
kann aufgrund von Phasenverschiebungen etc....
thomas s schrieb:> Frederic schrieb:>> Die Frage ist immer noch, wie ich die Spannung abgreife über den Shunt ?>> Ich fasse es nicht!!!!
Sorry, vll steh ich nur auf den Schlauch...
Frederic schrieb:> Die Frage ist immer noch, wie ich die Spannung abgreife über den Shunt ?
Welcher Widerstand der Shunt ist, weißt du aber? Okay, und jetzt geh mal
von Shunt auf den (-)Eingang des rechten OPV. So kommt die Spannung in
den Verstärker. Was verstehst du daran nicht?
P.S. Ich spreche von der Schaltung von Frederic um 12:57
Frederic schrieb:> Sorry, vll steh ich nur auf den Schlauch...
das sehe ich auch so. In Thomas S. Schaltung hat der Shunt nur einen
ungewöhnlich hohen Wert (weil er nur OPV-Modelle hat, die im mA Bereich
laufen).
also: wie wird die Spannung am Shunt abgegriffen?
npn schrieb:> Welcher Widerstand der Shunt ist, weißt du aber? Okay, und jetzt geh mal> von Shunt auf den (-)Eingang des rechten OPV. So kommt die Spannung in> den Verstärker. Was verstehst du daran nicht?>> P.S. Ich spreche von der Schaltung von Frederic um 12:57
Das habe ich ja auch verstanden, eig. erfolgt doch die Messung derart,
dass man den hochohmigen 1.5kOhm Widerstand parallel zu dem 1 Ohm 10 W
Shunt schaltet, da beide am selben Potential liegen, hat man damit die
Spannung.
Ja über den LT11 wird die Spannung abgegriffen.
Aber wenn ich es mir recht überlege:
Sofern ich die Möglichkeit habe, den Strom zu bestimmen bzw. die
Spannung an meinem Shunt, der zwischen beiden OPVs geschaltet ist, so
könnte man doch eig. die Schaltung mit dem APEX-Verstärker verwenden,
oder ?
Es wird quasi der PA12A mit den zwei OPVs getauscht, und irgendwie die
Spannung rückgeführt auf den TL071ACP
thomas s schrieb:> Morgen habe ich vllt. Zeit für sowas. Wie schnell soll die Spule> bestromt werden?
Vielen Dank lieber Thomas !
Also, die Daten der Spule hast du ja, R=2 Ohm und L = 1mH.
Die Spule soll so schnell wie möglich, da das ganze geregelt werden
soll, sollte die Bandbreite sehr hoch sein.
Andere Frage ist: Fängt das System an zu schwingen oder arbeitet es
optimal als Stromregler.
Frederic schrieb:> Die Spule soll so schnell wie möglich, da das ganze geregelt werden> soll, sollte die Bandbreite sehr hoch sein.
Bandbreite sehr hoch heißt was genau? 50 kHz wirst du sicher nicht
erreichen.
Frederic schrieb:> Andere Frage ist: Fängt das System an zu schwingen oder arbeitet es> optimal als Stromregler.
Die Schaltung ist erst mal optimal einfach für eine Stromquelle in
Brückenschaltung. Optimal im Verhalten wird die erst durch optimale
Dimensionierung auf das exakte Anforderungsprofil. Da werden wohl auch
noch ein paar Bauelemente dazukommen.
Wenn der Strom nicht mehr folgen kann (zu steil zu schnell ...)
werden die Leistungs-OPVs schnell in die Sättigung geregelt, dann ists
vorbei.
Nachdem die Spule allein schon 90° Phase kostet wird so ein Regler immer
zum Schwingen neigen. Also erst mal Bandbreite so niedrig wie möglich
halten. Das wird viel Aufwand im Detail sparen.
Im Anhang eine der vielen Möglichkeiten, das zu realisieren. Wobei die
zwangsweise Verwendung von zwei OPA549 idiotisch ist, eine diskreter
Leistungsverstärker ist billiger (und ich kanns simulieren). Die
aufgezwungene Brückenschaltung macht das Leben unnötig kompliziert und
ist mindestens genauso bescheuert, weil sie dem Instrumentenverstärker
das Leben schwer macht. Akademischer Furz! Und warum ausgerechnet
Verstärkung ± 14? Aber egal. Mal ganz abgesehen davon, dass sich ein
DC-Motor mit Mechanik dran nie wie eine simple Spule verhält.
So, und nochmal: Es ist ein unausgegorener Vorschlag, eine Möglichkeit,
keine erprobte, optimierte Schaltung. Macht es besser, einfacher,
schöner, schneller und billiger! Habe fertg!
thomas s schrieb:> Im Anhang eine der vielen Möglichkeiten, das zu realisieren. Wobei die> zwangsweise Verwendung von zwei OPA549 idiotisch ist, eine diskreter> Leistungsverstärker ist billiger (und ich kanns simulieren). Die> aufgezwungene Brückenschaltung macht das Leben unnötig kompliziert und> ist mindestens genauso bescheuert, weil sie dem Instrumentenverstärker> das Leben schwer macht. Akademischer Furz! Und warum ausgerechnet> Verstärkung ± 14? Aber egal. Mal ganz abgesehen davon, dass sich ein> DC-Motor mit Mechanik dran nie wie eine simple Spule verhält.>> So, und nochmal: Es ist ein unausgegorener Vorschlag, eine Möglichkeit,> keine erprobte, optimierte Schaltung. Macht es besser, einfacher,> schöner, schneller und billiger! Habe fertg!
Lieber Thomas, vielen Dank für die Hilfe !
Ich kann die Schaltung am Montag erst öffnen, da ich das Programm
welches die Datei öffnet hier nicht habe.
Kurze Frage:
Eine Spannungssteuerung mit unterlagerter Stromregelung ist aber mit der
einen aufgezeichneten Schaltung mit dem LeistungsOPV von Apex möglich ?
Sprich, wenn ich die Schaltung direkt mal aufbaue, so habe ich eine
Spannungssteuerung mit unterlagerter Stromregelung...
PS:An der TU München Fachbereich Leistungselektronik kann man das
Projekt sehen, der Link folgt....
Ein PC ohne LTSpice ist verlorene Zeit...
http://www.linear.com/designtools/software/
Ja, das Stichwort zum googeln heißt spannungsgesteuerte Stromquelle. Und
mit Apex wird es nochmal teuer. Für einen Motor ist das wie Perlen vor
die Säue.
thomas s schrieb:> Ja, das Stichwort zum googeln heißt spannungsgesteuerte Stromquelle. Und> mit Apex wird es nochmal teuer. Für einen Motor ist das wie Perlen vor> die Säue.
Na, wenn es ist ja möglich einfach statt den Apex den OPA549 zu
verwenden, dann hätte ich doch ebenfalls eine spannungsgesteuerte
Stromquelle, sofern der Aufbau wie im Bild geschieht von mir geschieht.
APEX, OPA 549, würde ich alles nicht als erste Wahl sehen. Wenn man
natürlich in Geld schwimmt...
Die Spulendaten sind von einem Lautsprecher nicht allzuweit weg, da geht
eine wahrscheinlich eine preiswerte Leistungsendstufe aus der NF-Welt.
Muss ja auch nicht hochfidel sein, kann man leicht mit ein paar
Bauteilen zusammenstellen. Hier eine modifizierte Vorlage von LT.
thomas s schrieb:> APEX, OPA 549, würde ich alles nicht als erste Wahl sehen. Wenn> man> natürlich in Geld schwimmt...>> Die Spulendaten sind von einem Lautsprecher nicht allzuweit weg, da geht> eine wahrscheinlich eine preiswerte Leistungsendstufe aus der NF-Welt.> Muss ja auch nicht hochfidel sein, kann man leicht mit ein paar> Bauteilen zusammenstellen. Hier eine modifizierte Vorlage von LT.
Danke Thomas für deine Hilfe !
Für meine Projektarbeit hat mir mein Freund auch mal eine andere
Schaltung zukommen lassen, mit der es möglich ist, sowohl
Spannungseinprägung als auch Stromeinprägung mittels Taster zu wählen.
Willst du die Schaltung mal sehen ?
Frederic schrieb:> Bei dem Schalter kann man wohl zwischen Spannung und Strom-Ausgang> entsprechend wählen.
Anbei trotzdem die Frage:
Bei der Spannungsrealisierung ist das doch ein normaler
nicht-invertierender Verstärker, nicht wahr ?
Wozu ist der 0.22 Ohm Widerstand da ?
Aber um was für eine Schaltung handelt es sich bei der
Stromrealisierung??
Der Strom wird mit dem 0,15 Ohm Widerstand gemessen. Das ist eine
spannungsgesteuerte Stromquelle der allereinfachsten Bauform. Kann man
machen, hat aber mit der Fragestellung nix zu tun.
Geht auch ohne den 0,22 Öhmer.
Die OP-Grundschaltungen sind dir noch nicht ausreichend vertraut. Schau
mal hier rein:
https://www.uam.es/personal_pas/patricio/base_conocimientos/documentos/OpAmps_for_eveyone.pdf
thomas s schrieb:> Falscher Link, da fehlt die Hälfte>> http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&sour...>> Hier musst du dir den Transistor wegdenken:>> http://www.mikrocontroller.net/attachment/17284/U-...
Super .... Besteht mit dieser vereinfachten Form die Möglichkeit das
ganze mit zwei statt einem opv zu betreiben ? Die Fragestellung bleibt
gleich, also zwei Opvs bei dieser vereinfachten Schaltung .... Aber
danke für die Hinweise und Infos bis dahin lieber Thomas ... Die
Schaltungen alle sind mir nicht sofort vertraut obwohl Ich den opv schon
verstanden habe ...
Frederic schrieb:> Bei dem Schalter kann man wohl zwischen Spannung und Strom-Ausgang> entsprechend wählen.
Der Anschluss der Potis ist aber nicht optimal. Der offene Anschluss
sollte jeweils mit dem Schleifer verbunden werden. Anderenfalls führt
ein schlechter Kontakt dazu, dass die Rückkopplung fehlt und der
Operationsverstärker maximal aufsteuert. Oder noch besser: Vorher die
Parameter festlegen und alles mit Festwiderständen aufbauen.
Hier die passende Schaltung, auf der man aufbauen könnte. Hier kommt
wieder ein 0,22 Ohm Widerstand zur Stromverteilung hinzu, damit jeder OP
ungefähr den gleichen Strom liefert.
Die von dir gezeigte spannungsgesteuerte Stromquelle ist in der
Variabilität der Regelparameter eingeschränkt und hat als
Proportional-Regler eine bleibende Regelabweichung. Das geht ganz gut
für einige Regelstrecken.
Wenn du aber wirklich schnell (Ich weiß immer noch nicht, wie schnell
das ganze sein soll)sein willst, wirst du mindestens um einen PID-Regler
nicht herum kommen, und der ist in dieser einfachen Struktur nicht
darstellbar.
thomas s schrieb:> Wenn du aber wirklich schnell (Ich weiß immer noch nicht, wie schnell> das ganze sein soll)sein willst, wirst du mindestens um einen PID-Regler> nicht herum kommen, und der ist in dieser einfachen Struktur nicht> darstellbar.
Erst mal vielen lieben Dank Thomas.
Ich probier die Schaltung die Tage mal aus.
Mit schnell meine ich, dass ich einen Linearmotor habe. Dieser Motor hat
einen Widerstand und eine Induktivität, und da möchte ich, dass der
Strom sofort eingestellt wird, so schnell wie möglich. Daher die
Regelung.
Angenommen ich will 1 Ampere durch meine Last, da möchte ich nicht erst
mal paar Eingangsspannungen ausprobieren, bis sich die 1 A eingestellt
haben, sondern ich möchte sofort die Spannung einstellen, die 1A
erzeugt...
thomas s schrieb:> Grrr.>> Sekunden, Millisekunden, Mikrosekunden?
Gut, schnell ideal so wenig wie möglich, real, das minimum ...Geht um
einen sehr dynamischen Motor
Oh, vergiss es. Wenn du nicht mal die Größenordnung kennst, hat das
alles keinen Sinn.
Sekunden: Da reicht eine superprimitive Stromquelle. Aufwand 20 €
Millisekunden: Da muss ein Regler und ein bisschen Leistungselektronik
ran. Aufwand 200 €.
Mikrosekunden: Tiiiiieeeeefer Griff in die Trickkiste. Happich noch
einen Plan zur Spulenansteuerung von Beschleunigern. Aufwand >20000 €.