Hallo Leute,
heute habe ich bei uns in der Bibliothek folgende OPV-Schaltung für die
Anstseuerung eines Motors gesehen (siehe Bild).
Neben dem ursprünglichen PowerOPAMP von Apex verwendet dieser weitere
zwei OPVs, Ziel ist es, das ganze wohl als zu regeln derart, dass der
entsprechende Strom immer direkt eingestellt wird.
Nur vor dem LeistungsOPV von APEX hat er noch einen differential
amplifier und einen feedback amplififer verwendet, doch wozu? Sind die
notwending?
Frederic schrieb:> Nur vor dem LeistungsOPV von APEX hat er noch einen differential> amplifier und einen feedback amplififer verwendet, doch wozu? Sind die> notwending?
Damit hat er eine Stromregelung gemacht. Erkennst du an R10 = 1Ohm
C3 + R6 dient dann zur Frequenzkompensation des Reglers.
Der erste OP ist ein Differenzverstaerker der den symmetrischen Eingang
auf ein Massebezogenes Signal fuer den Regler bildet.
Hast Du aus dem Schaltbild eine Leiterbahn verkauft?
Sinnvoll wäre eine Verbindung vom PAxx zur Sicherung.
Sonst, wie schon Helmut schon geschrieben hat:
Ein frequenzbeeinflusster Differenzverstärker (1. OP) und eine
Stromgegenkopplung (2. OP).
Amateur schrieb:> Hast Du aus dem Schaltbild eine Leiterbahn verkauft?> Sinnvoll wäre eine Verbindung vom PAxx zur Sicherung.>> Sonst, wie schon Helmut schon geschrieben hat:> Ein frequenzbeeinflusster Differenzverstärker (1. OP) und eine> Stromgegenkopplung (2. OP).
Vielen Dank für die raschen Antworten, nur wozu werdne diese benötigt ?
Dieser Differenzverstärker und eine Stromgegenkopplung ? Gibt es dazu
Literatur?
Und der letzte OPV, also der PA12, was macht der dann genau?
Frederic schrieb:> Vielen Dank für die raschen Antworten, nur wozu werdne diese benötigt ?
Um einen definierten Strom durch eine Motorwicklung zu treiben.
Sieht nach Schrittmotorendstufe aus. Und da treibt man einen Strom durch
die Wicklung dazu braucht es dann einen Stromregler.
Der PAxx ist ein Leistungsoperationsverstärker, der hier -
möglicherweise (siehe auch meine Frage) - als Motortreiber verwendet
wird.
Eine Schaltung wie die oben gezeigte wird oft in der Regelung verwendet.
Der erste OP bildet aus einem Sollwert (z.B. Vorgabe) und einem Istwert
(gemessene Drehzahl) eine Differenz, aus der die Motorspannung
abgeleitet wird (Sollwert = Istwert = Stillstand = 0).
Der zweite OP sorgt dafür, dass ein gewisser, vorgegebener Motorstrom
nicht überschritten wird.
Der dritte OP wirkt als gesteuerte Spannungs-/Stromquelle und treibt den
Motor.
Helmut Lenzen schrieb:> Der erste OP ist ein Differenzverstaerker der den symmetrischen Eingang> auf ein Massebezogenes Signal fuer den Regler bildet.
Kann man das etwas genauer Erklären ?
Ich habe mir soeben die Schaltung eines typischen Differenzverstärkers
angeschaut, konnte Sie auch nachvollziehen, jedoch warum sind dort die
Kondensatoren C1 und C2 ??
Frederic schrieb:> Ich habe mir soeben die Schaltung eines typischen Differenzverstärkers> angeschaut, konnte Sie auch nachvollziehen, jedoch warum sind dort die> Kondensatoren C1 und C2 ??
Wofür wird auch der Widerstand R5 benötigt ?
Frederic schrieb:> Ich habe mir soeben die Schaltung eines typischen Differenzverstärkers> angeschaut, konnte Sie auch nachvollziehen, jedoch warum sind dort die> Kondensatoren C1 und C2 ??
Frequenzgangbeschneidung des OPs. Dadurch kann man Stoerungen
rausfiltern.
Es gilt die Devise: Eine Schaltung nur so breitbandig wie noetig
auszulegen nicht so breitbandig wie moeglich.
Frederic schrieb:> Wofür wird auch der Widerstand R5 benötigt ?
Der gehoert zur Beschaltung vom 2. OP. Sonst wuerde R7 und das RC Glied
ja gegen den Ausgang von OP1 arbeiten.
Du solltes dich mal mittels Buch ueber die Grundlagen der OP
Schaltungstechnik vertraut machen.
Die Bedeutung von manchen Bauteilen lässt sich ohne Werte nicht
darstellen.
Am Beispiel von C2: Wird hier ein Kondensator im pF-Bereich eingesetzt,
ist er wahrscheinlich zur Unterdrückung der Schwingneigung gedacht.
Größere Kondensatoren, an dieser Stelle, haben eine völlig andere
Funktion.
R5: Man kann die erste Stufe am Ausgang von IC1 als abgeschlossen
betrachten. Also gehört R5 zur Beschaltung von IC2 und wirkt zusammen
mit R6 und R7 (ohne Werte nicht feststellbar) auf dessen Verstärkung.
Wie aber schon von anderen gesagt: Ohne einen langatmigen Roman zu
verfassen, ist eine exakte Schaltungsbeschreibung nicht möglich. Ohne
eine vollständige Bauteileliste auch nicht.
Amateur schrieb:> Am Beispiel von C2: Wird hier ein Kondensator im pF-Bereich eingesetzt,> ist er wahrscheinlich zur Unterdrückung der Schwingneigung gedacht.
Der Kondensator C1, C2 und C3 haben einen Wert von 0.01µF,
R1 - R5 haben einen Wert von 10 k Ohm
R6 82 k Ohm
R7 1.3k Ohm
R8 10 k Ohm
Frederic schrieb:> Was mir auch einfällt, wieso ist die Last den Motors nicht am Ausgang> des LeistungsOPVs geschaltet ?
Wieso? Ist sie doch. Oder was meinst du was sonst an Pin 1 dranhaengt.
Helmut Lenzen schrieb:> Frederic schrieb:>> Was mir auch einfällt, wieso ist die Last den Motors nicht am Ausgang>> des LeistungsOPVs geschaltet ?>> Wieso? Ist sie doch. Oder was meinst du was sonst an Pin 1 dranhaengt.
Also die Last "One phase of motor" ist hinter dem R7 geschaltet,
Pin 1 vom PA12A ist doch frei ??
> heute habe ich bei uns in der Bibliothek folgende OPV-Schaltung für die> Anstseuerung eines Motors gesehen (siehe Bild).
In der Bibliothek? Wo genau? In einem Buch oder einer Zeitschrift?
Welcher Titel? Auf der Rückseite eines Schmierzettels?
Wieso fragst Du uns nach einem Buch über eine Schaltung die Du in einer
Bibliothek gefunden hast? Wieso kannst Du weder Publikation noch Autor
zuordnen?
Bitflüsterer schrieb:> In der Bibliothek? Wo genau?
In Cottbus, Berliner Straße 14.
Hilft Dir das in irgendeiner Weise?
Bitflüsterer schrieb:> Wieso fragst Du uns nach einem Buch über eine Schaltung die Du in einer> Bibliothek gefunden hast?
Gegenfrage:
Wieso antwortest Du, obwohl Du nicht helfen kannst?
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