Genauigkeit interner Oszillator

Gast #4293395
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Falk B. schrieb:
> Es gibt einige mit bis zu 1%...

Kann der AVR bei fixer Spannung und Temperatur anscheinend - Datasheet 
Atmega8:
1
During reset, hardware loads the 1MHz calibration byte into the OSCCAL Register and thereby automatically calibrates the RC Oscillator. At 5V, 25C and 1.0MHz Oscillator frequency selected, this calibration gives a frequency within ±3% of the nominal frequency.
2
Using run-time calibration methods as described in application notes available at www.atmel.com/avr it is possible to achieve ±1% accuracy at any given VCC and Temperature.
Gast #4293409
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Interessant wäre halt ohne nachträgliche Kalibrierung und über ihren 
gesamten spezifizierten Temperaturbereich. Wer betreibt seine MCs schon 
immer bei derselben Temperatur und  oder hat eine genaue Taktquelle  
Datenstrom / was auch immer in der Nähe, um den Oszillator laufend zu 
kalibrieren?
#4293511
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Mario schrieb:
> Interessant wäre halt ohne nachträgliche Kalibrierung und über ihren
> gesamten spezifizierten Temperaturbereich. Wer betreibt seine MCs schon
> immer bei derselben Temperatur und  oder hat eine genaue Taktquelle
> Datenstrom / was auch immer in der Nähe, um den Oszillator laufend zu
> kalibrieren?

Das ist die falsche Frage. Die richtige Frage wäre IMHO: wer betreibt 
schon einen µC über einen großen Temperaturbereich und mit der 
Anforderung eines kalibrierfreien genauen Takts und verwendet dann 
keinen Quarz oder wenigstens Keramikresonator?

Gerade die Resonatoren sind klein und billig. Auf jeden Fall billiger 
als ein genauer spezifizierter und werkseitig kalibrierter µC. Denn eins 
sollte auch dir klar sein: wenn ein µC schon im Auslieferungszustand 
einen genauen internen RC-Oszillator hat, dann nur deshalb, weil er 
werkseitig bereits kalibriert wurde. Diesen Service gibts nicht umsonst.
Gast #4293594
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Kommt drauf an, wofür.

Für vieles reichen 10% ja aus, und oft hat man eh eine RTCC für das 
Timing.

USB ist ein häufiger Grund, das ginge inzwischen ohne Quarz:
Beispiele: STM32F072.. PIC24FJ128GC006

Das wird erreicht, indem aus dem  USB-Signal der Takt zurückgewonnen und 
der interne Takt nachgeführt wird. Das ist im Endeffekt so genau wie der 
Host halt auch.
Man kann zum Nachführen auch den Uhrenquarz verwenden (falls vorhanden).

Für eine UART reichen 1% aus, auch das schaffen einige µCs über den 
ganzen Temperaturbereich. Leider nur sehr wenige.

Vielleicht gibts ja irgendwann µCs mit MEMS-Oszillator auf dem Chip, 
dann wäre das Vergangenheit.

PS:
Warum sollte man eigentlich einen Quarzoszillator nehmen? Der Oszillator 
ist in jedem µC schon drin. Der Vorteil leuchtet mir nicht ein, wo ein 
simpler Quarz gleich genau aber billiger ist.

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