Hallo,
zuerst vorab schonmal vielen Dank für sämtliche Antworten!
Also, ich habe eine Türklingel, Modell: Haustelefon Urmet 1132, welche
leider viel zu laut ist, sämtliche Nachbarn hören das klingeln und mich
macht es taub.
Hat jemand eine Idee, wie dieses Mistding leiser bekomme?
Man kann wohl einen Regler nachrüsten, an den ich jedoch nur schwer und
mit unnötigen Unkosten drankomme.
Ich kann durchaus mit einem Lötkolben umgehen, aber bin kein
Elektronikfachmann ;)
Kann ich da nen Widerstand o.Ä. zwischenlöten?
oder einfach Schaumstoff vor das Chassis?
Besten Dank schonma!
Simon schrieb:> Kann ich da nen Widerstand o.Ä. zwischenlöten?
Hängt davon ab, was für eine Art von Signalgeber
das "Klingelsignal" erzeugt.
Ist es ein Lautsprecher mit Membrane ist ein
Vorwiderstand eine Möglichkeit.
Bei einem Piezo-Schallwandler geht das oft
nicht. Da kann man aber das Schallaustrittsloch
abkleben
Ein Widerstand kann bei falscher Dimensionierung durchbrennen.
Schaumstoff kann man beim Auszug rückstandsfrei entfernen. Es sei denn
man hat die Glocke mit der Bauschaumpistole malträtiert.
Vielen Dank für die Antworten!
Da ist ein kleiner Lautsprecher mit Membran drin.
Welchen Widerstand könnte ich denn wie einlöten? Welche Info brauche ich
dafür alles?
Tut mir leid, wie bereits gesagt, hab auf deutsch gesagt keine Ahnung.
Oliver S. schrieb:> Ein Widerstand kann bei falscher Dimensionierung durchbrennen.> Schaumstoff kann man beim Auszug rückstandsfrei entfernen. Es sei denn> man hat die Glocke mit der Bauschaumpistole malträtiert.
Das Risiko kann minimiert werden, wenn man den Widerstand größer 10
Megaohm wählt. Die Klinke ist dann auch leise genug.
Nuntius schrieb:> Das Risiko kann minimiert werden, wenn man den Widerstand größer 10> Megaohm wählt. Die Klinke ist dann auch leise genug.
man könnte sich auch per Lüsterklemmen in eine Lautsprecherzuleitung von
10 Mohm nach 10 Ohm runter durchprobieren, in Zehnerotenzen
sinnvollerweise und zwischen 100 und 1 Ohm dann feiner bis es gefällt.
2W Drahtpoti 10-gang 500 Ohm wäre leichter.
Danke Joachim,
habe nur sehr wenig verstanden, muss jetzt erstmal die Einzelteile
deines Textes auseinandergooglen... wie gesagt: Elektronik: 6, Setzen!
Vielen Dank für die Links! Verstehe nun schon mehr.
http://www.ebay.de/itm/Drahtpotentiometer-10-Gang-470-Ohm-100-KOhm-4-Watt-/252319786664
Ginge dieser auch? Inwieweit wirken sich die 4W anstatt 2W aus?
Und in welche Riwchtung läuft das ganze mit den Ohm Werten? bzw: Wird
der Lautsprecher bei 100kOhm lauter oder leiser i.Vgl.z. 470Ohm?
10 Gang heisst, dass es 10 Regelstufen gibt?
Simon schrieb:> Ok,> ein Drahtpoti ist also zum Regeln da!>
ne
Regeln ist das Vergleichen einer unbekannten Größe mit einer bekannten
Größe und auf eine Abweichung reagieren und stellen!
AVR automatische Verstärkungsregelung -> dort sitzt ein Regler der
regelt.
Mit einem Poti kannst du nur stellen, deswegen nennt man das Stellglied
oder auch Lautstärkesteller -> der Begriff Lautstärkeregler wird immer
wieder falsch genannt, DU stellst die Lautstärke ein, deine Frau sagt zu
laut also bist du der Regler, nicht der Knopf am Radio.
> https://www.conrad.de/de/draht-potentiometer-mono-2-w-500-tt-electronics-ab-3114305100-1-st-442821.html>> wie wäre es mit so einem?
meine Vorschläge waren auch nicht günstiger, aber eine Reihe
Drahtwiderstände zu kaufen um zu probieren wird ja auch nicht billiger,
ja wenn du wüsstest welcher dir genügt bräuchtest du nur einen
Festwiderstand passend kaufen!
Hab sowas ähnliches schonmal gemacht. Ein Lautsprecher hat zwischen 4
und 8 Ohm. Nimm einen Widerstand mit etwa 30 bis 50 Ohm in Reihe zum
Lautsprecher. Das ist immer noch laut genug - logarithmische
Empfindlichkeit des Gehörs.
Belastbarkeit ist nicht das Problem, Kurzzeitüberlast (~1s) vertragen
die Standard-Widerstände ohne zu verglühen.
Eine Möglichkeit zum verSTELLEN ;) würde ich einem Festwiderstand
vorziehen, wo ich mit mit Trial and Error erst rantsten müsste...
Brauche ich noch wichtige Infos von der vorhanden Klingel bzw. dem
Lautsprecher?
Wie verhält es sich mit den Ohm-Werten und den Watt-Werten? s. Fragen
oben.
Besten Dank!
Simon schrieb:> je kleiner der Ohm-Wert, desto leiser das Ganze?> (30Ohm leiser als 100Ohm??)
Ja, der Ohm-Wert skillt die Amper runter.
Bei niedrigem Pegelstand der Amper ist da weniger Power.
Simon schrieb:> je kleiner der Ohm-Wert, desto leiser das Ganze?> (30Ohm leiser als 100Ohm??)
nein, je höher der Ohmwert umso leiser, es bleibt eben mehr "Lautstärke"
im Poti, mit dem Poti kannst du ja von
leise MAX nach laut 0 Ohm verstellen, leider passt dein gefundenes
nicht!
http://www.ebay.de/itm/252319786664?clk_rvr_id=1050324680091&rmvSB=true
von
470 Ohm - 100 KOhm
470 Ohm sollte der Oberwert sein nicht 100k
Simon schrieb:> Ok, danke!>> Kann man ungefähr sagen, welcher Ohm Wert die Ursprungslautstärke ca.> halbiert? ...zur Orientierung...
mir war so als wenn zur halben Lautstärke 1/10 der Leistung genügt, du
musst also 90% der Lautsprecherleistung im Widerstand lassen, aber ohne
weitere Daten sinnlos.
>> Was beweirkt der Watt Wert?
das ist der Wert den das Poti aushält ohne abzubrennen.
Deine Steckdose kann 16A, dein Elektrorasierer braucht 0,05A und die
Steckdose geht nicht kaputt, andersrum, dein Verlängerungskabel kann 10A
und deine Heizlüfter braucht 16A und dein Verlängerungskabel brennt ab.
Simon schrieb:> Also, ich habe eine Türklingel, Modell: Haustelefon Urmet 1132, welche> leider viel zu laut ist
Und das Gerät hat selbst gar keine Möglichkeit, die Lautstärke zu
regeln?
Ok,
also wenn ich nen Widerstand bzw. Poti mit 4W oder höher nehme, bin ich
auf der sicheren Seite, wobei 50W übers Ziel hinaus geschossen wären...?
Könnte auf dem vorhandenen Lautsprecher oder der Klingel was
draufstehen, um genaueres zu berechnen?
Potentiometer 0 bis 100 Ohm!
0 Ohm = Originallautstärke (ganz links)
100 Ohm = Am leisesten (ganz rechts)
Leistung 0,25Watt oder größer.
Ist das verständlich?
Achso: rechten und mittleren anschluss des Potis verbinden!
Simon schrieb:
>Kann man ungefähr sagen, welcher Ohm Wert die Ursprungslautstärke ca.>halbiert? ...zur Orientierung...
Ohm Wert = Widerstand
Der gleiche Widerstand der auf dem Lautsprecher steht,
halbiert die Lautstärke etwa.
>Was beweirkt der Watt Wert?
Watt Wert = Leistung.
Die Leistung vom Widerstand ist unkritisch,
weil die Leistung der Klingel gering ist.
Beachte aber, daß der Widerstand mit dem Lautsprecher
in Reihe geschaltet wird.
Simon schrieb:> Ebay-Artikel Nr. 391326139161>> Wie wäre dieser?> Bedeutet der angegebene 100Ohm Wert, dass man von 0 - 100Ohm stellen> kann?
ja passt nur könnte es mit 100 Ohm nicht leise genug werden, weswegen
ich ja 470-500 Ohm vorschlug, aber probieren kannst du es ist ja
billiger.
Etwas zu den Werten:
Megaohm: Kannst Du nehmen, aber selbst Deine Katze hört dann nichts.
Kiloohm: Kannst Du auch nehmen, wenn überhaupt reagiert dann Deine Katze
darauf.
Ohm: Ohne Deinen Lautsprecher, oder die konkrete Elektronik zu kennen,
ist ein konkreter Wert nicht definierbar bzw. läuft auf das Lesen im
Kaffeesatz hinaus.
Wenn Du einen Elektronikladen in Deiner Nähe hast, würde ich mal einen
10 Ohm Widerstand (Kaffeesatz) nehmen (möglichst mit zwei bis 4 Watt
Belastbarkeit), und dann sehen, was noch rauskommt. Dann kannst Du ja
die geht-so-besser-Methode anwenden. Weniger = lauter; Mehr = leiser.
Dein gefundenes Poti sollte schon ok sein. Solltest halt die 470Ohm
Variante wählen, das sollte wohl reichen.
Allerdings musst du das Kabel zum Lautsprecher auftrennen; ist das
möglich bei diesem Modell?
Amateur schrieb:> Wenn Du einen Elektronikladen in Deiner Nähe hast, würde ich mal einen> 10 Ohm Widerstand (Kaffeesatz) nehmen (möglichst mit zwei bis 4 Watt> Belastbarkeit), und dann sehen, was noch rauskommt. Dann kannst Du ja> die geht-so-besser-Methode anwenden. Weniger = lauter; Mehr = leiser.
hatten wir schon ist aber unflexibel und kann je nach Fahrstrecke
deutlich teurer werden als ein 500 Poti
WOW vielen Dank an alle für die Mühe!
@Günter
Danke!
nur das mit der Reihenschaltung ist noch nciht ganz klar, Wikipedia half
auch nciht. Heisst das, ich muss den Widerstand einfach zwischen einen
von den beiden Lautsprecherkabeln löten?
@Joachim
Danke für den Hinweis!
@Amateur Danke für bildliche Erläuterung! :D
@S R
Danke! Ja, auftrennen ist möglich, habe den ganzen Kasten auseinander
genommen. An welchers Kabel muss denn genau "ran". siehe auch Frage an
@Günter oben.
@Fabian
Danke für den Tip, aber wenn das mit nem Poti funzen sollte, werde ichs
wohl damit versuchen...
@Joachim
Komme aus Berlin, Conrad würde sich anbieten, aber ja, umtauschen wäre
schwierig und die eBucht scheint ja billiger zu sein...
Üblicherweise hängen die Lautsprecher an zwei dünnen Drähten.
Ist das nicht der Fall, so wird es für einen Anfänger schwierig.
Eine der zwei Leitungen trennst Du auf und lötest oder klemmst den
Widerstand an (zwischen) die zwei nun offenen Enden.
Ich vergaß:
Etwas Isolier- oder Schrumpfschlauch, über die blanken Stellen, könnte
auch nicht schaden. Notfalls tut’s auch Isolierband bzw. Hansaplast.
Wichtig ist nur, dass keine blanken Stellen irgendetwas berühren können.
Die Elektrik reagiert auf solche Verbindungen meist allergisch.
Simon schrieb:> @Joachim> Komme aus Berlin, Conrad würde sich anbieten, aber ja, umtauschen wäre> schwierig und die eBucht scheint ja billiger zu sein...
ist billiger
wenns schnell gehen soll und ohne Umtauschmöglichkeit
http://www.segor.de/#Q=10-Gang500R&M=1
www.segor.de
10-Gang 500R
10-Gang Poti 6,35mm Achse
7286-500 OHM
534-500R
8.80 €
Simon schrieb:> @Amateur> Danke, Schrumpfschlauch ist vorhanden!>> @Joachim> Danke!> Aber Gegenvorschlag:> Ebay-Artikel Nr. 311296875917>> Machts der auch?
Davon ist wohl auszugehen, ja.
Simon schrieb:> @Joachim> Danke!> Aber Gegenvorschlag:> Ebay-Artikel Nr. 311296875917>> Machts der auch?
klar reicht weiter und leiser als 100 Ohm
aber
EUR 4,74 +
EUR 2,90 Standardversand
= 7,64 €
da könnte man auch zu Segor 8,80 € kurz fahren statt auf die Post zu
warten.
Das zu laut nervt also nicht genug?
Simon schrieb:> Also, ich habe eine Türklingel, Modell: Haustelefon Urmet 1132, welche> leider viel zu laut ist, sämtliche Nachbarn hören das klingeln und mich> macht es taub.
@S R
Danke!
Mit einer Selbtbau Lösung kann ich aber sich besser variieren, als auf
dem 1132/53, oder?
A Propos, ist in diesem Zusammenhang der 10Gang Wert eines Potis
relevant? Sind das die verschiedenen Stellstufen?
@Joachim
Segor ist in Berlin? Ah ok, wusst ich nicht.
Und ja, nervt sehr, 8,8o€ sehr! ;)
https://www.conrad.de/de/spindeltrimmer-15-gang-linear-075-w-500-5400-bourns-3006p-1-501lf-1-st-447243.html
Würde so einer auch funzen? Habe ja weiter oben gelesen, dass 0,75W auch
reichen sollten.
Wäre ja sehr viel günstiger, solch ein Spindeltrimmer...
Der Ton wird etwa halb so laut, wenn der Widerstand so hoch ist wie die
Impedanz (Widerstand) des Lautsprechers (bei kleinen Lautsprechern
vermutlich so 8 - 50 Ohm). Wegen des logarithmischen
Lautstärkeempfindens kann es gut sein, das mehr als eine Halbierung der
Leistung braucht.
Ich würde für einen Poti etwa 220 Ohm wählen. 100 Ohm könnten ggf. nicht
ausreichen und bei 470 Ohm wäre man ggf. zu sehr am Anfangsbereich. Auch
wird es da ggf. schon knapp mit der Belastbarkeit, weil ggf. nur einer
kleiner Teil des Widerstandes genutzt wird.
Alternative zum Poti könnte man auch mehrere Widerständen probieren und
ggf. in Reihe / Parallel schalten. So feine Stufen braucht man ja i.A.
nicht. So etwas wie 25 50 100 Ohm dürfte schon viel Abdecken. Das
kriegt man mit 2 Widerständen zu 50 (ggf. 47) Ohm hin.
Simon schrieb:> @Joachim> Segor ist in Berlin? Ah ok, wusst ich nicht.
das setze ich voraus das man das weiss wer basteln will!
Simon schrieb:> Würde so einer auch funzen? Habe ja weiter oben gelesen, dass 0,75W auch> reichen sollten.
nicht wirklich, angenommen dein lauter Lautsprecher hat 1 W und du
willst 90% vernichten, wie soll das mit 0,75W gehen?
Du kannst es ja versuchen, kann aber auch das billige Poti
abbrennen.....
Lurchi schrieb:> Wegen des logarithmischen> Lautstärkeempfindens kann es gut sein, das mehr als eine Halbierung der> Leistung braucht.
schrieb ich doch, doppelte Lautstärke braucht 10x Leistung
halbe Lautstärke braucht 10% Leistung, also ist man für halbe Lautstärke
mit 90% vernichten schon brauchbar dabei!
Joachim B. schrieb:> nicht wirklich, angenommen dein lauter Lautsprecher hat 1 W und du> willst 90% vernichten, wie soll das mit 0,75W gehen?
Das könnte schon klappen. Wenn der Widerstand in Reihe zum Lautsprecher
ist, fließt auch weniger Strom.
Also ist die Leistung über (Lautsprecher+Widerstand) in diesem Falle
weit weniger als 1W. Die 1W werden ja nur mit dem Lautsprecher direkt am
Ausgang erreicht...
> nicht wirklich, angenommen dein lauter Lautsprecher hat 1 W und du> willst 90% vernichten, wie soll das mit 0,75W gehen?
Das geht! Es handelt sich schliesslich um kurzzeitige Belastung (~1s).
Urmel schrieb:> Das könnte schon klappen. Wenn der Widerstand in Reihe zum Lautsprecher> ist, fließt auch weniger Strom.
bis er mal lauter dreht und kurz vor 0 Ohm der Strom über das kleine
Spindelpoti überschritten wird.
Ich halte das für weiterhin keine gute Idee so ein kleines Spindelpoti
einzusetzen nur evtl. um 8,-€ zu sparen!
@Lurchi
Vielen Dank für den Tip!
@Joachim
Habe nachgeguckt:
AUf dem Lautsprecher steht hinten drauf: 45Ohm 0,2W
Das ding hat nen Durchmesser von 5cm.
Heisst das, dass sogar ein 0,25W Widerstand reichen sollte?
Und somit auch dieser Spindeltrimmer? (Wikipedia ordnet das Ding unter
Potentiometer ein)
Heisst das auch, dass ein 45Ohm Widerstand die Lautstärke halbieren
sollte und somit auch ein Poti bis 200Ohm zum Stellen reicht?
Simon schrieb:> Heisst das auch, dass ein 45Ohm Widerstand die Lautstärke halbieren> sollte und somit auch ein Poti bis 200Ohm zum Stellen reicht?
nein das hatte ich schon weiter oben erklärt, ich mag mich nicht immer
widerholen dazu ist mir zu warm hier, baue ein was du willst, ich bin
raus!
Simon schrieb:> ...eigentlich verwunderlich, dass dieses kleine Mistding so laut werden> kann... naja
vielleicht wird es ja im Kurzzeitbetrieb mit 1W angesteuert.
wenn es so sehr nervt, warum tippst du noch hier? Segor schliesst um 18
Uhr
@Joachim
Muss mich doch erst schlau machen, bevor ich irgendwas kaufe und Quatsch
zusammenlöte und evtl. etwas durchbrennen lasse.
Aber danke dir für deine Hilfe bisher!
Simon schrieb:> Muss mich doch erst schlau machen,
ist ja OK nur
Autor: Joachim B. (jar)
Datum: 22.06.2016 15:23
war das technische geklärt
Joachim B. schrieb:> 2W Drahtpoti 10-gang 500 Ohm wäre leichter.
das kam erst eine Stunde später:
Autor: Simon (Gast)
Datum: 22.06.2016 16:30
Simon schrieb:> @Joachim> Komme aus Berlin,
somit hätte amn schon früher Segor nennen können, billiger als Conrad,
schneller als Ebay
für dein Lerntempo kann ich ja nix, nur las sich das dramtisch und
eilig:
Simon schrieb:> Also, ich habe eine Türklingel, Modell: Haustelefon Urmet 1132, welche> leider viel zu laut ist, sämtliche Nachbarn hören das klingeln und mich> macht es taub.> Hat jemand eine Idee, wie dieses Mistding leiser bekomme?
aber wir palavern hier endlos!
Das tut mir leid, das ist falsch rübergekommen, so eilig ist es nicht,
und wie gesagt, Wissensstand war quasi null, dafür hab ich schon einiges
mitgenommen finde ich, dank allen Beteiligten.
In diesem Sinne, tut mir leid, falls ich dich verärgert haben sollte,
Joachim, dennoch vielen Dank an dich und alle anderen hier, super Forum!
Ich habe nun bei Seger angefragt, ob sie das Teil auf Lager haben und
kann ja dann nochmal Rückmeldung geben, ob und wie das ganze Projekt
gelungen ist!
Beste Grüße!
In diesem Faltblättchen[1] hier steht:
> 1132/54: Three-tone gong> [...] 12Vdc, consumption during call: 250mA
Das wären zwar satte 3W, aber die Angaben gelten ja für die gesamte
Klingel und nicht nur für den Lautsprecher (zumindest gehe ich mal ganz
stark davon aus...).
> Auf dem Lautsprecher steht hinten drauf: 45Ohm 0,2W
Gemäß den Formeln W=U*I und I=U/R kämen wir damit auf 3V@66mA für den
Lautsprecher. Allerdings dürften die Angaben auf dem Lautsprecher die
Nominalwerte für Dauerbelastung sein. Beim Abspielen von Musik dürfen in
aller Regel aber auch weit höhere Spitzen auftreten (die liegen ja nur
ganz kurzzeitig an), und das ist normalerweise auch in den Datenblättern
angegeben. Bei 0.2W nominal werden es erfahrungsgemäß 0.5W Spitze sein
(exakt ergäbe das 4.75V@106mA, praktisch sind es dann wohl so ca.
5V@100mA - das klingt realistisch). Ob ein konkreter 1/4W
Spindeltrimmer sowas in der Spitze auch verträgt könnte man zwar
recherchieren, aber die Mühe würde ich mir ehrlich gesagt nicht machen.
Lieber ein bisschen überdimensionieren und einmalig ein paar Groschen
mehr ausgeben, und dafür ruhig schlafen. :)
Wenn es günstig werden soll dann bestell die beiden Teile hier beim
bayrischen Fachgeschäft:
http://www.pollin.de/shop/dt/MTY0OTU3OTk-/Bauelemente_Bauteile/Passive_Bauelemente/Potis_Trimmer_Encoder/Draht_Potentiometer_20_mm.htmlhttp://www.pollin.de/shop/dt/NjAwOTc3OTk-/Bauelemente_Bauteile/Passive_Bauelemente/Widerstaende/Hochlast_Widerstand.html
Mit einer Parallelschaltung lässt sich der Gesamtwiderstand dann
zwischen 0 und 500 Ohm einstellen. Und von der Leistung her bist du
damit auf der sicheren Seite.
[1]
http://www.urmet.rs/files/File/katalozi/catalogo-URMET_2009_ENG_bassa.pdf
@Besucher
Vielen Dank für die Mühe!
Ich könnte also aus Kombination deiner zweier vorgeschlagenen Teile von
Pollin auch einen zwischen 0 u 500 Ohm einstellbaren Widerstand basteln
für nur 60 Cents ohne Versandkosten?
Das wäre super!
Aber wie vermutet, gleich meine anschlussfrage: Parallel schalten? ich
google das mal...
@Hubert
Auch dir vielen Dank, aber auch wenn es nur 5,60 sind, weiß ich noch
nicht bzw habe noch nicht angefragt, ob es lieferbar ist und inweit ich
da die Lautstärke nach meinem Belieben regeln kann. und ausserdem macht
basteln doch Spaß :D
Simon schrieb:> a die Lautstärke nach meinem Belieben regeln kann.
Das hatte ich vorhin im Handbuch gelesen:
Es gibt: Laut - Mittel - Aus
Bei Mittel werden 220 Ohm in Reihe geschalten. Sofern in Polen die
Klingeln i.d.R. auch mit 12V betrieben werden, sollte das klappen.
Das Original-Teil wird übrigens in die "Call"-Leitung eingeschleift,
wenn ich das richtig gelesen habe.
@S R
Vielen Dank für deinen Beitrag aber auf die Gefahr hin, als
ne-lange-leitung-habend abgestempelt zu werden: habe deinen Beitrag
nicht so ganz verstanden und zuordnen können.
Was würdest du mir empfehlen?
Simon schrieb:> [...] ohne Versandkosten?
Wie kommst du denn auf das schmale Brett? Bestell dir halt noch
irgendeinen brauchbaren Mist mit dazu, dann relativieren sich die
Versandkosten. Wenn du diese allerdings komplett sparen möchtest musst
du wohl im örtlichen Conrad oder 'ner Radio/TV-Reparaturwerktstatt
anfragen ob sie dir angemessene Teile für kleines Geld überlassen. Aber
dann nicht vergessen die Kosten für die Busfahrkarte bzw. Spritt bzw.
Abnutzung der Turnschuhe mit einzuberechnen; kannst du freilich halten
wie du möchtest. Das man manchen Leuten aber auch alles erklären muss...
> Aber wie vermutet, gleich meine anschlussfrage: Parallel schalten? ich> google das mal...
Eine Parallelschaltung sähe so aus:
| Kabel zum Lautsprecher
|
_2|___
/ o \ Poti
/ | \
| | | |
| |_|R |
\
\o____o/
1| 3
|
| Kabel zur Platine
R ist der 560 Ohm Widerstand, den du - genau wie die Anschlusskabel -
zwischen Pin 1 und 2 des Potis lötest.
Joachim B. schrieb:
> unsaubere Kennline, unsaubere Stromaufteilung
Lol, und das bereitet dir schlaflose Nächte?!? Mann, du musst dringend
mal Urlaub machen.
Also nochmals vielen Dank für die Mühe, diese ganzen beiläufigen
Kommentare versuche ich mal halbwegs auszublenden ;) Sicher wird der ein
oder andere Euro mich nicht umbringen, ich wundere mich doch nur als
kompletter Laie, dass es so billig geht. 60 CENTS!!! Hätte damit nunma
nicht gerechnet, Porto hin oder her.
Parallelschaltung hab ich zwar trotz deiner tollen Grafik noch nich so
ganz, aber das krieg ich schon hin mit google und so ;)
also nochmal ein weiterer vollkommen unzynischer Beitrag und vor allem
unironisches DANKE an alle!
Dit is schliesslich allet, wat ick sajen kann und wofür machen Leute wie
ihr euch sonst die Mühe hier im ZwischenNetz, wa?!
Simon schrieb:> Dit is schliesslich allet, wat ick sajen kann und wofür machen Leute wie> ihr euch sonst die Mühe hier im ZwischenNetz, wa?!
Gehts eh noch? Kleb doch einen Schaumgummi darüber!
Deutsch ist nicht Deine Landessprache???
Simon schrieb:> Also nochmals vielen Dank für die Mühe, diese ganzen beiläufigen> Kommentare versuche ich mal halbwegs auszublenden
Lustig!
Und diese ganz beiläufigen Kommentare...
Simon schrieb:> Was würdest du mir empfehlen?
Ich wollte nur sagen, dass der Schalter vom Hersteller 3 Stellungen für
die Lautstärke hat:
Volle Lautstärke - Mittel - Aus
Mit dem Poti hast du frei Wahl in er Einstellung.
Der Hersteller hat als Widerstand 220 Ohm vorgesehen für die mittlere
Lautstärke. Das ist bei einem 500 Ohm Poti etwa die Mitte. Daher denke
ich, dass ein Poti mit rund 500 Ohm (ob nun 470 oder 500) eine gute Wahl
ist.
Allerdings hat der Hersteller die 220 Ohm, wenn ich das richtig
verstanden habe, direkt in die "Klingelleitung" eingeschliffen.
Dazu müsste man das Handbuch mal genauer lesen, vielleicht hast du ja
Lust? Findet sich mit einer Suchmaschine deiner Wahl unter der
Bezeichnung die du oben gepostet hattest.
Viel Erfolg und halte uns auf dem Laufenden ;)
Simon schrieb:> Parallelschaltung hab ich zwar trotz deiner tollen Grafik noch nich so> ganz, aber das krieg ich schon hin mit google und so ;)
Naja, das Forum hat auch einen der Striche als Steuerzeichen
interpretiert und somit nicht in der Zeichnung dargestellt. Aber selbst
wenn - mit dem Strich wird die Zeichnung wahrscheinlich auch nicht
aussagekräftiger gewesen sein...
Daher hier mal etwas konkreter: Wie im Schaltplan zu erkennen liegen
hier beide Widerstände (sowohl der Festwertwiderstand von 560 Ohm als
auch der veränderliche Widerstand von 0-4700 Ohm) parallel. D.h. das der
Strom durch beide Zweige fließen kann, durch jeden ein bisschen. Der
Gesamtwiderstand der Schaltung errechnet sich als:
Rgesamt = 1/( 1/560 Ohm + 1/Rpoti)
Wenn man das Poti komplett aufdreht (Rpoti = 4700 Ohm) dann erhalten wir
für Rgesamt den Wert 500,38 Ohm. Wenn man das Poti ganz zurückdreht
(also auf sagen wir 0.001 Ohm), dann kommt man auf Rgesamt = 0,99 Ohm
(und das ist sehr wenig, das ist so ziemlich genau so gut als hätten wir
die Schaltung gar nicht eingebaut. Der Lautsprecher würde in diesem Fall
mit (beinahe) der vollen Lautstärke klingeln).
Im Aufbau sähe das ganze so aus wie auf der Fotomontage: Ein normales
Poti hat 3 Anschlüsse. Diese müssen zwar nicht unbedingt so angeordnet
sein wie auf dem Bild, allerdings sollte man in jedem Fall einen
"mittleren" Anschluss erkennen können. Für die Parallelschaltung muss
man sich nun einen der beiden äußeren Anschlüsse aussuchen. Die Kabel
lötet man an den äußeren und an den mittleren Anschluß an. Und
zusätzlich lötet man auch den Festwertwiderstand (in diesem Beispiel die
560 Ohm) an diese beiden Anschlüsse an. Fertig.
Diese Parallelschaltung dient halt nur dazu ein - an sich unpassendes -
Poti von 4700 Ohm auf den gewünschten Wertebereich (0-500 Ohm) hin
anzupassen. Wenn du irgendwo ein passendes Poti (ca 500 Ohm bei
mindestens 0.5 Watt) findest dann kannst du das freilich auch direkt
verwenden, ohne noch einen extra Widerstand parallel schalten zu müssen.
Simon schrieb:> ich wundere mich doch nur als> kompletter Laie, dass es so billig geht. 60 CENTS!!!
Naja, da steckt ja nicht viel hinter. 60 Cents sind schon i.O., mehr
müsste das echt nicht kosten (wenn man von eventuellen Versandkosten mal
absieht; Pollin als Bezugsquelle war ja nur beispielhaft genannt. Falls
du einen Händler vor Ort hast dann solltest du freilich als erstes bei
dem mal vorbeischauen).
<offtopic>
Joachim B. schrieb:> weil das im Kilopreis gekauft wird und Pollin auch gerne Reste vertickt> die sonst keiner haben will, manches ist ja brauchbar, aber auch mal mit> 50% Ausschuss
Ausschuss habe ich von Pollin noch nie bekommen, wohl aber
Falschlieferungen. So circa 1x im Jahr. Diese Angabe bezieht sich aber
auch nur auf Falschlieferungen die ad Hoc als solche zu erkennen sind
(siehe Foto). Was mir dagegen mittlerweile Sorge macht sind die
möglichen Falschlieferungen, die nicht sofort zu erkennen sind. Wenn ich
1N4149 bestellt und Bat43 geliefert bekäme fänd ich das schon sehr
ärgerlich. Mit bloßen Auge kann ich die nicht unterscheiden, und jeden
Posten extra nachzumessen, dazu bin ich dann doch zu faul. :(
</offtopic>
Besucher schrieb:> Falls> du einen Händler vor Ort hast dann solltest du freilich als erstes bei> dem mal vorbeischauen).
hatten wir schon
Besucher schrieb:> Ausschuss habe ich von Pollin noch nie bekommen, wohl aber> Falschlieferungen.
besonders ärgerlich wenn man das Geld los ist, drauf gewartet hat und es
dann nicht nutzen kann, möge jeder für sich entscheiden ob das den
"gesparten" Euro wert ist!
Im Laden das passende Bauteil nicht zusammen gelötet 8,80€ hier
Bei Pollin mit Versand und noch Gebastel vielleicht 1 € billiger?
Frei nach Otto:
Steht was Falsches auf der Tafel,
geh mit'm Schwamm drüber !
Liegt der Joghurt in der Sonne,
dann wächst Schwamm drüber !
Brauchst Du 'n Muster auf der Butter,
geh mit'mKamm drüber !
Ist die Klingel dir zu Laut,
Kleb' nen Schwamm drüber.
Das ist der Schwamm drüber Blu-hu-u-u-u-u-ues.
@S R + Besucher
Einen großen Dank an euch nochmal für die ausführlichen Erläuterungen,
jetzt hab ich (vermutlich) alles begriffen!
Soeben auch die Bestellung bei Pollin (Sorry, Joachim :D) getätigt.
Werde über das Ergebnis berichten nächste Woche!
Danke an Alle!
Das Ding macht "Bing bong" einmal am Stag. Nimm da ein normalen
größeren 470R Einstelltrimmer und gut. Keine 8,80 für'n 10gang Poti. Was
sind denn hier für Spezis unterwegs?
ERFOLG!
Die Teile sind heute angekommen von Pollin und ich habe sie gleich
eingebaut und siehe da: Es funktioniert!
Nicht ganz so wie es mir vorgestellt habe, aber vom Prinzip her schon.
Wenn ich den Poti in eine Richtung voll aufdrehe, scheint die Lautstärke
"original-laut" zu sein...
Den Poti in die andere Richtung voll gedreht, hat die Lautstärke gefühlt
die Hälfte abgenommen.
Ich dachte jedoch, die Lautstärke müsste nahezu "runtergeschraubt" sein,
sprich fast nichts zu hören.
Habe ich evtl irgendwelche Pole vertauscht?
Habe es wie in @Besuchers Bild "parallel.jpg" verlötet, irgendeinen der
Äusseren Pole und den mittleren vom Poti. Und das ganze zwischen Pluspol
vom Lautsprecher und Platine.
Könnte ich noch einen Widerstand parallel löten, um das Ganze noch
leiser zu machen?
Vielen Dank nochmal an ALLE! Ick freu mir!
Simon schrieb:> Nicht ganz so wie es mir vorgestellt habe, aber vom Prinzip her schon.
war zu erwarten, du bräuchtest halt ein logarithmisches Poti gibts halt
selten in der Leistung.
Simon schrieb:> Wenn ich den Poti in eine Richtung voll aufdrehe, scheint die Lautstärke> "original-laut" zu sein...> Den Poti in die andere Richtung voll gedreht, hat die Lautstärke gefühlt> die Hälfte abgenommen.
passt doch zu meinen Ausführungen, 1/10 Leistung (maximaler Widerstand)
ungefähr halb so laut.
Simon schrieb:> ch dachte jedoch, die Lautstärke müsste nahezu "runtergeschraubt" sein,> sprich fast nichts zu hören.
ne da bräuchte man schon mehr Widerstand oder einen logarithmischen
Widerstand
Simon schrieb:> Könnte ich noch einen Widerstand parallel löten, um das Ganze noch> leiser zu machen?
nö wenns sein soll noch einen 1k bis 4,7k in Reihe den man auch mit
einem Schalter überbrücken kann, dein Stellbereich wird durch die
Potiwahl mit dem parallelwiderstand nicht größer, du könntest
versuchsweise den parallel Widerstand abklemmen, nur Poti.
Ich verwende dazu normalerweise ein 500 Ohm Poti, aber mit ca 5k Ohm
wird es wohl auch gehen. Bei dieser Schaltung kannst du die Lautstärke
von 0 bis 100% einstellen.
Sehr interessanter Chat. Hab viel gelernt. Zum vollständigen Verständnis
habe ich noch eine Frage. Wenn ich das richtige Potentiometer für meine
Klingel gefunden habe, könnte das dann theoretisch auch direkt an den
Anschluss im Keller (die richtige Leitung kenne ich) zwischen gebaut
werden (in Reihe)? An dieser Leitung hängen 10 Klingeln für 10
Wohnparteien.
Vg, Binderin
binderin schrieb:> könnte das dann theoretisch auch direkt an den> Anschluss im Keller (die richtige Leitung kenne ich) zwischen gebaut> werden (in Reihe)?
Nein, das geht ganz sicher nicht.
Das Poti eignet sich nur für Lautsprecher. Aber nicht jede Klingel
verwendet einen Lautsprecher und außerdem muss das Poti direkt vor den
Lautsprecher, nicht vor die Elektronik, die den Lautsprecher ansteuert.
Manchmal ist ein einfacher, die Schall-Öffnung mit Klebeband abzudecken
oder einen Schwamm hinein zu stecken.
binderin schrieb:> Wenn ich das richtige Potentiometer für meine Klingel gefunden habe,> könnte das dann theoretisch auch direkt an den Anschluss im Keller (die> richtige Leitung kenne ich) zwischen gebaut werden
Nein.
Es kann nicht vor die Elektronik einer elektronischen Klingel, sondern
nur zwischen Elektronik und Lautsprecher.
Und auf nicht-elektronische Klingeln kann man das hier 2016 geschriebene
sowieso nicht über tragen.
Außerdem sind manche hier im thread getroffenen Aussagen zu Leistung und
Widerstandswert eh ziemlich daneben, das macht es schwer, die richtigen
Beiträge herauszulesen.