Hallo,
eine Taste ging von Anfang an nicht richtig, nun geht die Taste gar
nicht mehr. Sind so leitende Gummistempel, die beim Drücken zwei Pads
auf der Platine verbinden. Ist ein absolutes Billigteil und genauso viel
taugt das Gelumpe.
Finde eigentlich nur was für den TV mit 1.000 Tasten, oder Sender für
das Garagentor. Hat jemand mal was gefunden, was auch was taugt? Ich
will das Teil nur noch 1x kaufen.
Horst
Horst J. schrieb:> Sind so leitende Gummistempel, die beim Drücken zwei Pads> auf der Platine verbinden
So funktioniert jede Fernbedienung. Das sind alles nur Gummiteile die
zwei Leiter auf der Platine brücken.
Vielleicht baut Dir jemand der "Spezialisten" hier im Forum eine FB, die
mit Sensoren (wie früher die teuren Fernseher) funktionieren, wenn Du
bereit bist dafür zu zahlen.
Habe mir das Teil eben mal genau angeschaut. Die Gummistempel sind zu
meinem Erstaunen einwandfrei und haben alle den gleichen Widerstand. Ich
kann den Gummilappen auch um 90 oder 180° verdreht einlegen, die defekte
Taste bleibt an der gleichen Stelle. Also sind es nicht diese leitenden
Gummistempel.
Die Pads auf der Leiterplatte sind auch unauffällig, wenngleich ich
solche Pads als zwei vergoldete Halbmonde kennt. Die hier sind wohl nur
verzinnt.
Also mal die Tastenpads gemessen: Bei den drei funktionierenden Pads
messe ich knapp 3V, bei der defekten Taste knapp über 3V. Also mal die
Ströme gemessen: Bei den drei funktionierenden Pads messe ich paar µA,
bei dem defekten Pad messe ich paar mA. Also da liegt der Hund begraben.
Jetzt hoffe ich, dass ich dem Ding noch das Telegramm der defekten Taste
entlocken kann, sonst habe ich ein richtiges Problem. Dann kann ich mir
auch die selbstlernende Fernbedienung sparen.
Ich ersetze defekte Gummitaster durch SMD-Miniaturtaster der Serie
PTS820, gibt es z.B. bei Mouser. Die sind 3.9 x 2.9 mm gross und gibt es
in Höhen zwischen 1.5 und 2.5 mm. Die löte ich so auf die Platine, dass
der Taster die Finger des alten Kontaktes brückt, manchmal muss man dann
noch den Gummi etwas abschneiden.
Das "Schaltgefühl" ist dann ganz neu und richtig gut, man hat jetzt
nämlich eine taktile Rückkopplung über den Schaltvorgang.
Horst J. schrieb:> Jetzt hoffe ich, dass ich dem Ding noch das Telegramm der defekten Taste> entlocken kann, sonst habe ich ein richtiges Problem. Dann kann ich mir> auch die selbstlernende Fernbedienung sparen.
für viele programmierbare FB braucht man die originale nicht. Man drückt
im Setup Modus die Ein/Aus Taste solange bis das Gerät reagiert. Wenn es
einschaltet dann noch andere Tasten probieren und speichern.
Horst J. schrieb:> Jetzt hoffe ich, dass ich dem Ding noch das Telegramm der defekten Taste> entlocken kann...
Gute Nachrichten, das klappt noch, dann ist noch nicht alles verloren.
Habe mal die Grenzen ausgelotet: Bei den drei funktionieren Tastenpads
braucht man 33kOhm, um das Telegramms zu starten. Bei dem "defekten"
Tastenpad braucht man 150 Ohm, darüber tut sich nichts. 150Ohm sind mit
den Gummistempeln sicher nicht zu erreichen.
Ich vermute, dass ein Port des µC dabei ist, sich zu verabschieden.
Oder hat das Ding nur 3 Ports und die 4. Taste ist ein Kunstgriff?
@Bingo: Besten Dank für den Link, habe ich mal gespeichert.
In dem Fall hier scheint aber der µC zu sterben.
Johannes S. schrieb:> für viele programmierbare FB braucht man die originale nicht. Man drückt> im Setup Modus die Ein/Aus Taste solange bis das Gerät reagiert. Wenn es> einschaltet dann noch andere Tasten probieren und speichern.
Wundert mich jetzt etwas, denn ich sah auf dem Scope eine Menge Impulse.
Entsprechend unendlich werden die Möglichkeiten sein. Ich werde mal den
Logicanalyser anheizen.
Naja. Wenn alle Stricke reissen gibt es noch eine absolute Notlösung.
Du baust die FB nach.
Dazu musst du nur den Code des Atiny auslesen.
Aber bevor du das machst versuche mal mit einer der anderen Gummi-Pads
die Taste auszulösen.
Und stelle fest was das für eine Sende-Diode ist. Wichtig sind die khz.
38k ist Standard aber es auch abweichende.
Wenn es KEINE 38k sind, dann brauchst du gar nicht erst über eine
fertige lernende FB nachzudenken. Ich kenne KEINE die NICHT mit 38 khz
läuft.
Grund : Fast alle Geräte der Multi-Media-Industrie laufen damit.
Und was das Programmieren angeht ohne Programmieren. Das geht so. Du
hält da Teil auf das Multi-Media-Gerät. Der Anlernmodus sendet der reihe
nach aus einer Datenbank alle EIN/Aus -Codes. Wenn das Gerät aus ist,
nimmst du den Finger von der Taste und die FB läde die Codes für die
anderen Tasten nach.
Deshalb funktionieren auch sehr oft nur Grundfunktionen.
Das einfachste ist folgendes.
Arduino-Nano nehmen, 2 passende Dioden nehmen. Dann das IR-Rec. Prg
laden, und die Taste auf der FB irgendwie drücken. Im Serial-Monitor
steht dann der Code. (Ist der mit der höchsten Anzahl von gleichen
Zahlen).
Dann ein kleines Prg. schreiben (gibt fast fertige im Netz) und via
Sende-Diode und den vorher angezeigten Protokoll den Code senden.
Ansonsten s.o. Den Code auslesen oder den Chip auf ein neubau der FB
bauen.
Es gibt Tastaturen zum Aufkleben (nutze ich sehr gern). Damit hast du
deine Tastatur. Kostenpunkt des ganzen: Max. 15 Euro. Wenn sie was
größér werden kann. Der teuerste Posten ist das Gehäuse mit
Batteriefach.
Habe mal im Netz nach "4 button IR remote control" gesucht und in dem
Gehäuse nur eine Funk-FB gefunden. Hier das Teil mit Funk:
https://store.ncd.io/product/4-button-418mhz-ms-series-key-fob/
Möglicherweise hat man sich ein paar Gehäuse beschafft und selber eine
IR-Schaltung plus Codierung erfunden. Gut möglich, dass die Firmware
einen Fehler hat und der Port PB1 (MISO/INT0/AIN1) hinter Pin 6 nicht
richtig initalisiert ist. Denn eine Taste der FB hat ab neu nur
sporadisch funktioniert. Wegen dem hohen Strom auch gut möglich, dass
der Port eine Macke hat.
Schlaumaier schrieb:> Grund : Fast alle Geräte der Multi-Media-Industrie laufen damit.
Ist eben kein Gerät der Multi-Media-Industrie, sondern eine sehr
ungewöhnliche Spielerei, die in kleinem Format aufgelegt und über das
Internet vertickt wurde.
Horst J. schrieb:> Ist eben kein Gerät der Multi-Media-Industrie, sondern eine sehr> ungewöhnliche Spielerei, die in kleinem Format aufgelegt und über das> Internet vertickt wurde.
Da stell vor den Kauf 100 % Sicher das die Diode darin mit 38 khz rennt.
Ansonsten ist das rausgeschmissen Geld.
Du MUSST die khz der Diode kenne, wenn du ein Ersatz (egal welcher
Art) nachbauen o. kaufen willst. !!!! Oder du musst sicher sein, das der
Hersteller dir die Funktion für das Gerät garantiert.
z.b. Diese FB ist 100 % kompatible mit der Orignial-FB für 3xyz32
Ansonsten Nachbauen. Ist kinderleicht wenn man es kann. Anleitungen gibt
es in jeden Arduino-Lernset.
Habe mal die Telegramme der vier Tasten aufgenommen, wo da die
Information stecken soll, kann ich nicht wirklich erkennen. Als Länge
des Telegramms sehe ich 100ms.
Schlaumaier schrieb:> Ich kenne KEINE die NICHT mit 38 khz läuft.
Ebenso kann ich in dem Telegramm keine 38kHz erkennen.
Zum Anlernen einer FB dachte ich eigentlich, so eine FB scannt das
Telegramm mit einer hohen Auflösung und speichert es 1:1 ab. So würde
ich das zumindest machen.
Schlaumaier schrieb:> Mit eine Arduino und 2 Bauteilen + Tasten ist das in 10 Min. erledigt.
Ich nehme mal an, du nimmst 100 Euro die Stunde, also machst du mir das
für 16.66 Euro. Den Auftrag hast du, die Teile bekommst du gestellt.
Wann kannst du anfangen?
> Die IR-Sendediode sendet nur die> Impulse, da ist nichts mit 38kHz.
Dann muss dir sowieso jemand eine "neue" schneidern.
Die Lernfaehigen wollen Signale mit einem 38 kHz Traeger.
Fuer 16 Euro wird da aber kaum jemand einen Finger krumm machen...
Horst J. schrieb:> Eben nochmal mit dem Oszi überprüft: Die IR-Sendediode sendet nur die> Impulse, da ist nichts mit 38kHz.
eher ungewöhnlich, um nicht zu sagen schlecht. 'Normale' IR FB arbeiten
eigentlich alle mit einigen zig kHz, siehe IRMP Artikel.
Was ist den der Empfänger?
Horst J. schrieb:> Eben nochmal mit dem Oszi überprüft: Die IR-Sendediode sendet nur die> Impulse, da ist nichts mit 38kHz.
Das ist völlig unglaubhaft. Ohne den Träger ist höchstens im absoluten
Nahbereich (wenige cm) durch eigentlich parasitäre Effekte eine
"Fernbedienung" möglich.
Die viel höhere Reichweite üblicher FBs wird allein durch die Existenz
des Trägers und die darauf abgestimmte Empfängerschaltung ermöglicht.
Du hast wohl hinter einem solchen Empfänger gemessen und nicht direkt am
Sender.
> Das ist völlig unglaubhaft. Ohne den Träger ist höchstens im absoluten> Nahbereich (wenige cm) durch eigentlich parasitäre Effekte eine> "Fernbedienung" möglich.
Das ist voelliger Unsinn wie IRDA, ganz ohne Traeger, beweist.
Die Reichweite ist vielleicht nicht so gigantisch wie bei einer
Fernbedienung, aber ein paaaaaaar mehr als "wenige" cm gehn da schon.
egal. Man kann das drehen wie man will.
Entweder er knackt den Code = liest die FW des Atiny aus schiebt sie in
einen neuen Chip
Oder
Er baut in die FB eine EMPFANGS + Sende-Diode ein. Dann drückt
er/simuliert den Druck einer 5. Taste. Die schaltet in den
EMPFANGS-Modus.
Nun via alten FB den Sende-CODE an die neue FB übertragen und speichern.
Und bei meiner B4R-Code muss ich die IR-Schnittstelle ZUM SENDEN MIT der
khz-Angabe initialisieren. Dies macht der Befehl : ir_send.Enable(38)
die 38 sind die khz.
Ich habe k.a. ob meine Sende-Diode auf 38 khz ausgelegt ist. Aber die
Empfangsdiode ist es 1000 %. Die habe ich nämlich aus einer Liste von
Dioden extra (im 10er Pack) bestellt. Die Sendediode war bei meinen
Starter-Kasten-Set damals dabei, genau wie eine billigste-China-FB.
c-hater schrieb:> Du hast wohl hinter einem solchen> Empfänger gemessen und nicht direkt am Sender.
Stimmt, ich habe hinter einer SFH205F (Silizium-PIN-Fotodiode mit
Tageslichtsperrfilter) gemessen, im Dabla findet sich nichts über 38kHz.
Johannes S. schrieb:> Was ist den der Empfänger?
Ich sehe das Gehäuse einer 5mm LED in schwarz, im Gerät werkelt irgend
eine Firmware. Mehr ist nicht bekannt, da wie heute üblich alles
Blackbox. Wenn Problem, dann Tonne.
Schlaumaier schrieb:> Entweder er knackt den Code = liest die FW des Atiny aus schiebt sie in> einen neuen Chip
Der Chip hat kein Security-Bit? Das würde mich in Zeit von Blackbox
überall gewaltig wundern.
Und selbst wenn das klappen sollte: Wenn ein Programmfehler besteht, bin
ich so weit wie vorher.
> Er baut in die FB eine EMPFANGS + Sende-Diode ein.
In welche FB? Alt oder neu?
> Dann drückt er/simuliert den Druck einer 5. Taste.
Wie soll das gehen bei 4 Tasten?
Kannst du deine Methode etwas genauer aufdröseln?
Das ist der Sender, ich hatte nach dem Empfänger gefragt.
Und es gibt ja extra spartanische FB, auch für TV. Stichwort FB für
Senioren oder Zapper FB wurde ja schon genannt.
Oder Senioren FB, die Senioren kann man damit ja nicht fernbedienen.
Cartman schrieb:> Das ist voelliger Unsinn wie IRDA, ganz ohne Traeger, beweist.
Wie kommst du darauf, dass IRDA keinen Träger verwenden würde? Tut es
natürlich, er wird nur nicht durchgängig ausgestrahlt, Lücken gewisser
Dauer sind erlaubt.
Und er ist variabel, bei den langsameren Modi, insbesondere den von SIR
benutzten, entspricht die Trägerfrequenz der Symbolrate.
Mittlerweile habe ich mal etwas mit der FB unseres TV gespielt und mir
die Telegramme der einzelnen Tasten angesehen. Seltsamerweise spielt mir
die SFH205F (Silizium-PIN-Fotodiode mit Tageslichtsperrfilter) einen
Streich, denn wenn man satt Signal drauf gibt, liefert die Diode ein
sauberes Rechtecksignal. Das konnte ja eigentlich nicht sein, wo war der
Träger? Erst wenn man die FB immer mehr daneben hält, kann man kurz vor
dem Abreißen den Träger mit 38kHz sehen. Also alles nochmal von vorne
:-(
Also nochmal her mit der 4-Tasten FB und diesmal mit dem Scope (statt
dem LA) direkt die Sendediode adaptiert. Tatsächlich findet sich ein
Träger (Bild, 200µs/div), allerdings mit 42.5kHz. Asche auf mein Haupt
:-(
Also bleibt die Frage, ob die selbstlernenden FBs mit den 42.5kHz
klarkommen werden und falls ja, der Empfänger dann mit 38kHz der neuen
FB. Im Netz fand ich keine Informationen, dass 42.5kHz irgendein
IR-Standard sei.
Ist es auch nicht, also propietär als Hürde. Ne normale l.f. FB kommt
damit nicht klar! Also Selbstbau, IRMP und Breitband Empfänger, vll
gibts da nen TSOP für?
Klaus.
Horst J. schrieb:> Das konnte ja eigentlich nicht sein, wo war der> Träger?
Wenn die Photodiode unbelastet ist, wird der Träger von der
Sperrschichtkapazität glattgebügelt. Schalte mal einen Widerstand
parallel.
Horst J. schrieb:> Also bleibt die Frage, ob die selbstlernenden FBs mit den 42.5kHz> klarkommen werden und falls ja, der Empfänger dann mit 38kHz der neuen> FB. Im Netz fand ich keine Informationen, dass 42.5kHz irgendein> IR-Standard sei.
Das Schöne an Standards ist: es gibt so viele davon...
Bei der Trägerfrequenz für IR-FBs ist das Feld echt weit gespannt,
zwischen knapp über 20kHz bis ca. 65kHz gibt's so ziemlich alles.
Die guten lernfähigen Universal-FBs können damit umgehen. Die lesen die
Rohdaten ein und ermitteln daraus u.A. auch die Trägerfrequenz und
verwenden dann auch die so ermittelte.
Es ist nämlich oft so, dass ein- und dasselbe Protokoll mit durchaus
verschiedenen Trägern verwendet wurde. Das wissen diese Universal-FBs.
Horst J. schrieb:> Erst wenn man die FB immer mehr daneben hält, kann man kurz vor dem> Abreißen den Träger mit 38kHz sehen
Diesen Effekt hatte ich auch beim Empfang des IR-Signals von einer
TV-Fernbedienung durch einen IR-Fototransistor.
Ist das Signal sehr stark, dann steuert der Fototransistor in die
Sättigung und wird dadurch langsamer und glättet das Signal (das Sperren
des Fototransistors verzögert sich). Wird der IR-Strahl abgeschwächt
und der Fototransistor kommt aus den Sättigungsbereich, dann erscheint
die Modulation des Signals.
Ich verwende diesen Sättigungseffekt zur Demodulation des IR-Signals
beim Lernvorgang meiner Fernbedienung.
Beitrag "Senioren Fernbedienung"
Horst J. schrieb:> Also bleibt die Frage, ob die selbstlernenden FBs mit den 42.5kHz> klarkommen werden und falls ja, der Empfänger dann mit 38kHz der neuen> FB. Im Netz fand ich keine Informationen, dass 42.5kHz irgendein> IR-Standard sei.
Mann!
Dann leg dir so eine zu und probiere es.
Sind dir die 10EUR an den Arsch gebacken?
Bei mir läuft die Seki einmal über den TV und die Lautstärke über den
Verstärker mit den Boxen.
Mir ist die Frequenz da egal.
Hauptsache, das Ding macht, was in der Beschreibung steht.
> Dann leg dir so eine zu und probiere es.
+++
Das wird den TO wohl nicht in den Ruin treiben.
Insbesondere weil er trotz geoeffneter FB zu dusslig ist,
einfach mal ueber der Sendediode zu oszillografieren, und
deswegen hier nur seine Messartefakte breit tritt.
> dass IRDA keinen Träger verwenden würde
Es werden zur Uebertragung nur Impulse gesendet.
Auch das Fehlen eines Impulses ist bei IRDA Information.
Aber es wird kein Traeger moduliert.
michael_ schrieb:> Dann leg dir so eine zu und probiere es.
Und wenn es nicht tut, das Neugerät in die Tonne?
Oder erst paar Jahr in die Schublade und dann in die Tonne?
Ich versuche lieber, das vorab zu klären.
Eine Anfrage an den Hersteller/Importeur ist eben raus.
Cartman schrieb:> Insbesondere weil er trotz geoeffneter FB zu dusslig ist,> einfach mal ueber der Sendediode zu oszillografieren
Klar, weil auch jeder Bastler ein Speicheroszi hat, so wie jeder
Autoschrauber seine eigene Hebebühne hat. Das Oszi musste ich mir erst
beschaffen. Und zwar nicht gerade um die Ecke.
Unsere TV-FB repetiert, d.h. es wird solange gesendet, wie die Taste
gedrückt gehalten wird. Ist dies bei TV/HiFi generell üblich? Der Sinn
erschließt sich mir nicht wirklich.
Wieso 100x das Kommando: 1 Programm? 1x würde doch auch reichen.
Viele unnötige Telegramme leeren doch nur die Batterie.
Horst J. schrieb:>> Er baut in die FB eine EMPFANGS + Sende-Diode ein.> In welche FB? Alt oder neu?
Er baut eine NEUE FB. Dazu braucht er :
BEIDE Dioden. Also Sender + Empfänger (der khz er ja jetzt weiß)
1 kleine Tastatur (4 Taster) und vielleicht ein Schalter
1 Arduino-Chip, ich würde ein Nano nehmen.
Entweder programmiert er programmiert eine Sondersteuerung die diese FB
in den Lern-Modus schaltet oder er frage die Stellung eines
Mikro-Schalter ab.
Dann einfach beide FB's gegen einander halten, und los gehts.
Wenn ihm das zu kompliziert ist, kann er die Schaltung auf ein
Steckboard aufbauen und den Code auslesen am Seriellen Monitor. Dann
brauch er nur die Reaktion der 4 Tasten programmieren.
Als Tastatur nimmt man z.b. :
https://www.ebay.de/itm/233456089530
Als Gehäuse vielleicht :
https://www.pollin.de/p/kunststoffgehaeuse-mit-batteriefach-460162
Nur noch 2 Dioden und ein Nano.
https://www.christians-shop.de/Nano-V3-Entwicklerboard-fuer-Arduino-IDE-ATMEL-ATmega328P-AVR-Mikrocontroller-CH340-Chip-Christians-Technikshop
Ein heißen Nagel o. Bohrer für ein Loch in den Gehäuse wo die Diode
rausguckt.
FERTIG.
Ist doch kein Überlicht schnelles Raumschiff was er bauen soll.
Horst J. schrieb:> Eine Anfrage an den Hersteller/Importeur ist eben raus.
Eben kommt die Antwort: Wird nicht gehen und es werden gleich zwei
Gründe genannt. Offensichtlich kennt man sich dort mit FBs aus.
So eine Sch.... Jetzt kann ich doch tatsächlich so eine IR-FB selber
stricken. Ich dachte, für'n Zehner ein Ersatzteil bei Ebay und gut ist.
Gibt es diese IR-Sendedioden eigentlich schon mit eingebautem 38kHz
Oszillator, oder muss man die 38kHz (hier 42.5kHz) generell selber
machen?
Vor den lernfaehigen Fernbedienungen gab es als Ersatz
geraetespezifische Nachbauten. In einem solchen Exemplar
das mir vorliegt, werkelt z.B. ein uralter PIC16F84.
Ein wenig Bitgewackel mit 38 kHz und das Abfragen immerhin
einer richtigen Tastaturmatrix (und nicht blos 4 Knoebbe)
schafft selbst so ein Oldie locker.
Bei den anempfohlenen Aufbau mit A*uinos wirst du wohl
ziemlich haeufig die Batterie wechseln muessen.
Stromsparend sind die per se erstmal nicht.
Dafuer muss dann "richtig" programmiert werden.
Klaus R. schrieb:> Aber wenn das schon die Hürde ist
Es geht nicht um eine Hürde, sondern es geht um Wissen.
Nebenbei: Bei meinen FB-Tests ist aufgefallen, dass da ein fremdes
Signal reinspratzelt. Nach näherer Untersuchung ist es mein Notebook,
das laut Gerätemanager einen "IBM-Thinkpad-Schneller Infrarotanschluss"
hat und das wohl ständig nach einem anderen Gerät ruft, um eine
Verbindung aufzubauen.
Ob es ein Anwenderprogramm gibt, womit man das Notebook als IR-FB
benutzen kann, incl. anlernen? Das wäre doch mal eine pfiffige Lösung.
Cartman schrieb:> Bei den anempfohlenen Aufbau mit A*uinos wirst du wohl> ziemlich haeufig die Batterie wechseln muessen.
Nicht wirklich. Ein Arduino startet in weniger als 5 Sekunden. Also
mache ich einfach an der Stromversorgung ein mechanischen Schalter dran.
Programmieren geht auch, währen dann so Sachen wie deep-Mode, sleep und
IRQ und so. Aber du hast recht, ist für ein Anfänger sehr aufwendig.
Daher würde ich eher zum mechanischen Schalter tendieren. Sobald der
Arduino gestartet ist, geht eine LED an. Wenn die Befehle ausgeführt
wird halt abgeschaltet.
Ist auch ne feine Sende-Kontrolle. Einfach blinken lassen o.s. wenn
Befehle gesendet werden. Machen meine Multi-Media-FB's auch so.
NICHT moderne und elegant aber mit Sicherheit Stromsparend. ;)
Hab das Ding nun mal mittels eines selbstklebenden Alutape
hingefrickelt. Funktioniert perfekt. Der Widerstand muss zur
Strombegrenzung rein, bei 3V fließen im Kurzschluss schon paar mA. Mit
mehr Widerstand geht das nicht mehr. Weiß der Teufel, was mit dem µC los
ist.
Die Telegramme der Tasten habe ich nochmal mit dem LA aufgenommen und
gespeichert, falls der µC irgendwann vollends abkackt. Dann darf
Schlaumeier ran, der wollte das doch für 16.95 Euro mal eben aus dem
Ärmel schütteln.
Ich muesste also
> weniger als 5 Sekunden
warten, bevor ich fernbedienen kann?
Nicht dein Ernst?
Und das Ausschalten nicht vergessen...
> Vorurteile
muss man pflegen.
> Es gibt Deepsleep Libraries
Vermutlich sind es keine "echten" Libraries, die auch diesen
Namen verdienen, sondern irgendwelche Headerfiles.
Schon wer sich diese Begriffsverwirrung antut, hat verloren.
Geh wieder in deinen Sandkasten und spiel weiter.
Ein Schalter ist was für Programmieranfänger.
Für die Profis (oder die die es werden wollen).
https://elektro.turanis.de/html/prj270/index.html
Eine perfekte Erklärung die mir auch schon geholfen hat.
Schlaumaier schrieb:> Und stelle fest was das für eine Sende-Diode ist.> Wichtig sind die khz. 38k ist Standard aber es auch abweichende.
Der Vollständigkeit halber noch das Gerät geöffnet und das
Empfängerdingens abgelichtet. Auf der aufliegenden Seite befindet sich
eine Halbkugel wie bei einer 5mm LED.
Mit der Bezeichnung kann ich nichts anfangen.
Kennt das Teil wer und kann ein Datenblatt verlinken?
Wegen den kHz: Ist in dem Empfängerdingens ein Bandfilter verbaut?
Horst J. schrieb:> Wegen den kHz: Ist in dem Empfängerdingens ein Bandfilter verbaut?
Natürlich. Wobei "verbaut" vielleicht der falsche Begriff ist. Wenn man
die Innenschaltung so eines Teils analysiert, kann man nur schwer
zwischen "Filter" und "Empfänger" trennen. Das ist ein kostenoptimiertes
Gesamtwerk, was von vornherein für den einen speziellen Zweck geschaffen
wurde.
c-hater schrieb:> Das ist ein kostenoptimiertes Gesamtwerk, was von vornherein für den> einen speziellen Zweck geschaffen wurde.
Besteht die Möglichkeit, dass es sich auch mit 38 kHz anblasen lässt?
Mit der Bezeichnung (Foto) kann niemand was anfangen?
Mich würde das Datenblatt dieses IR-Empfängers interessieren.
Aus reinem Interesse mal die Bits der FB des heimischen TVs mit dem LA
aufgenommen (numerische Tasten 1 bis 4) und dem Impulsformat der
4-Tasten FB gegenüber gestellt. Das Datenformat unten sieht schon einen
Tacken logischer aus, als die seltsame Impulsfolge oben.
Schlaumeier wird das in 10 min. zum Laufen kriegen, da bin ich sicher.
Horst J. schrieb:> Besteht die Möglichkeit, dass es sich auch mit 38 kHz anblasen lässt?
Theretisch JA. Praktisch NEIN.
Das Problem ist der Empfänger. Der will eine bestimmte Freq. und wenn er
die nicht bekommt wird das nix. Und das Prg. im MC des Empfängers will
halt die Freq. sonst reagiert der nicht.
Das ist eigentlich das ganze Problem .;)
Und wie man hier so schön erkennen kann, gibt es die Empfänger in allen
Formen und Farben.
https://www.reichelt.de/index.html?ACTION=446&LA=0&nbc=1&q=ir%20empf%C3%A4nger
Wobei ich vermute das die Erklärung von c-hater der Grund dafür ist.
Horst J. schrieb:> Bei dem "defekten"> Tastenpad braucht man 150 Ohm, darüber tut sich nichts.
Vielleicht ein Zinnwhisker. Der MC hat ja nur 8 Pins, läßt sich leicht
ablöten und dann die Platine auf Verbindungen testen.
Horst J. schrieb:> Habe mal die Telegramme der vier Tasten aufgenommen, wo da die> Information stecken soll, kann ich nicht wirklich erkennen.
Ab dem 5. Doppelpuls lassen sich doch gut die Unterschiede erkennen.
Horst J. schrieb:> Eben nochmal mit dem Oszi überprüft: Die IR-Sendediode sendet nur die> Impulse, da ist nichts mit 38kHz.
Eine LED ist stromgesteuert, d.h. an der LED sind kaum Spannungspulse zu
erkennen.
Du mußt an der Basis des Treibertransistors antasten, dann siehst Du
auch die 38kHz.
Schlaumaier schrieb:> Wenn es KEINE 38k sind, dann brauchst du gar nicht erst über eine> fertige lernende FB nachzudenken. Ich kenne KEINE die NICHT mit 38 khz> läuft.
Die Filter sind bei den Dingern so breitbandig, dass meist nur die
Reichweite schrumpft. Zum Testen reicht das allemal. Notfalls tauscht
man den Empfänger beim Gerät.
Horst J. schrieb:> Der Vollständigkeit halber noch das Gerät geöffnet und das> Empfängerdingens abgelichtet. Auf der aufliegenden Seite befindet sich> eine Halbkugel wie bei einer 5mm LED.
Das Ding wird ein typischer 40kHz IR-Receiver sein. sowas wie der hier:
TSOP34840. Die kommen auch mit +-5% Grundfrequenz noch ganz gut hin. Der
AT Tiny läuft mit RC Oszillator, der driftet eh mit der Temperatur.
Vermutlich hat sich der eine Port-Pin nen ESD eingefangen und dabei ist
die High-Side vom Porttreiber durchlegiert. Statt des "Pullup" ist da
jetzt ein durchgeschalteter FET. Mit genügend Strom bekommt man den
natürlich trotzdem in die Knie. Ein paar Schutzwiderstände an den
Portpins hätten nicht geschadet, waren dem Hersteller wohl zu teuer...
Edit: Nen Basiswiderstandfür den mmbt4401 hat man sich auch gleich
gespart.
Leute.
Ich habe FERTIGE lernende FB geschrieben.
Und die sind meist so billig gebaut das das alles Glücksache ist. Ich
habe z.b. eine von Pearl hier liegen mit USB-Anschluss und Datenbank auf
den Rechner. Preis 10 Euro.
Ich rede von den Teil : https://www.pearl.de/a-NC5288-1254.shtml
Die Datenbank ist etwas veraltert. Aber dafür ist JEDE Taste lernfähig.
Andreas M. schrieb:> Das Ding wird ein typischer 40kHz IR-Receiver sein. sowas wie der hier:> TSOP34840.
Von der Gehäuseform und den Gehäusedimensionen würde das hinkommen.
> Die kommen auch mit +-5% Grundfrequenz noch ganz gut hin.
In meinem Fall wären das 38kHz zu 42.kHz, da werde ich schon richtig
rein leuchten müssen. Oben das Diagramm aus dem Datenblatt des
TSOP34840.
Angenommen, ich stricke die FB nach: Ein Impuls dauert hier 710µsec, bei
38kHz wären das ca. 30 Perioden. Muss eigentlich das 38kHz Signal
während des Telegramms durchgehend die gleiche Phasenlage haben?
Horst J. schrieb:> Angenommen, ich stricke die FB nach: Ein Impuls dauert hier 710µsec, bei> 38kHz wären das ca. 30 Perioden. Muss eigentlich das 38kHz Signal> während des Telegramms durchgehend die gleiche Phasenlage haben?
Na wenn du die FB eh nachbauen willst, dann kann man die ja schon genau
auf die Zielfrequenz von 40-42kHz abstimmen. (Wie die originale) Phase
ist dem IR Empfänger wurscht, rausgeben tut der die eh nicht.
Die Kodierung sieht gar nicht so schlimm aus. Betrachtet man mal die
Abstände zwischen zwei kurzen Pulsen, dann sieht das wie Pausenzeit
kodiert aus. Eventuell kann man die Pausenfolgen wie folgt definieren
(Geschätzt vom Screenshot)
- mittlere + lange pause -> "1"
- kurze + lange pause -> "0"
- mittellange Pause -> "E" (Ende)
Damit hätte man dann für die vier Folgen:
- 10100101E
- 10100010E
- 10101010E
- 10100011E
Das würde genau in ein Byte passen.
Wenn Du einen Arduino greifbar hast, könnte man da fix mal ein Programm
zum testen zusammenklöppeln, als Sender reicht da eine IR Diode ( +
Transistor), sind nur ein paar wenige Zeilen Code.
Andreas M. schrieb:> Vermutlich hat sich der eine Port-Pin nen ESD eingefangen und dabei ist> die High-Side vom Porttreiber durchlegiert. Statt des "Pullup" ist da> jetzt ein durchgeschalteter FET. Mit genügend Strom bekommt man den> natürlich trotzdem in die Knie.
Irgend so etwas wird es sein. Die Strommessung über der Taste hat den
Zeiger im 5mA Messbereich deutlich hörbar rechts anschlagen lassen.
Deshalb der Widerstand zur Strombegrenzung. Wobei 150 Ohm bei 3V auch
schon knackig ist.
michael_ schrieb:> Horst, welchen Erfolg hattest du mit dem Chip auslesen?
Bisher noch nichts in der Richtung unternommen.
Wichtige Frage: Wird der Chip nicht gegen Auslesen gesichert sein?
Andreas M. schrieb:> Die Kodierung sieht gar nicht so schlimm aus. Betrachtet man mal die> Abstände zwischen zwei kurzen Pulsen, dann sieht das wie Pausenzeit> kodiert aus.
Nach deiner Analyse habe ich mir die Impulsfolgen mal genauer
angeschaut: Ist tatsächlich nicht so wild, ich finde nur 4 Zeiten und
eine 5te Zeit zwischen dem letzten Impulspaar eines jeden Telegramms. Es
ist wie du schreibst, die Information ist zwischen den Impulspaaren
versteckt. Ziemlich abstrus das Ganze, wer denkt sich nur so was aus.
Die ersten 4 Impulspaare scheinen eine Art Startsequenz zu sein, hier
kann der Empfänger die Zeiten für kurz und lang (0/1) auszählen und 1x
verifizieren. Am Ende kommt ein noch breiteres Impulspaar als Stoppbit.
Ich würde die Zeiten einfach hintereinander setzen (Bein hoch, Bein
runter) und damit den Ausgang eines freilaufenden 40kHz Oszillators ein
und ausschalten.
Ein neuer Chip zum Auflöten wäre natürlich die erste Wahl, statt das Rad
nochmal neu zu erfinden.
@Andreas M: Man könnte tatsächlich auch das Impulspaar kurz plus die
lange Pause für eine "1" nehmen und das Impulspaar lang plus die lange
Pause für die "0". Dann noch das Impulspaar für "E". Das wären dann 3
Routinen, die man binär aufrufen könnte. Wäre etwas übersichtlicher.
Ich würde ein Nano nehmen.
Die IR-Libs initialisieren, und dann mit der passenden Empfänger-Diode
den Code lesen und auf den Serial-Monitor an zeigen lassen.
Dann diesen Code mit der passenden Sende-Libs senden, und dabei die
"üblichen" Protokolle ausprobieren.
Entweder das Teil reagiert ODER ich schreibe ein neues Protokoll. Wie
das geht, kann ich mit etwas Glück der Libs entnehmen.
Wäre jedenfalls meine Vorgehensweise.
Im Endeffekt sendest du ja nur eine lange Zahlenfolge. DIE musst du erst
mal wissen. Und dann brauchst du das Protokoll wie die Zahlenfolge
gesendet wird. Also so was wie ein IR-Morse-Alphabet sozusagen ;)
Hier ist eine sehr gute Anleitung.
https://draeger-it.blog/arduino-lektion20-irfernbedienung/
Erst wenn die NICHT funktioniert, dann kann man ja weiter sehen. Ach und
kauf dir ein 38 Khz Empfänger (kostet ja nur ein 1 Euro o.s.). Dann
kannst du mit deinen TV üben. ;)
Danach einfach den Empfänger austauschen die Code von deiner FB einlesen
und zu senden versuchen.
Im Prinzip ist das alles das selbe. Es geht um Freq. + Protokoll. !!
Horst J. schrieb:> Ich würde die Zeiten einfach hintereinander setzen (Bein hoch, Bein> runter) und damit den Ausgang eines freilaufenden 40kHz Oszillators ein> und ausschalten.
Die 40khZ kannst Du auch direkt im Arduino erzeugen. Code im Arduino in
etwa so (für erste Taste, sendet alles 10 Sekunden die Sequenz):
1
constexpruint8_tkLedPin=8;/* Pin 8, high active */
2
3
voidSendPulse()
4
{
5
uint8_tpulses=39;/* Evtl. Anpassen bis länge des kurzen Impulses passt */
6
7
while(pulses--)
8
{
9
digitalWrite(kLedPin,HIGH);// sets the pin on
10
delayMicroseconds(11);// pauses for 11 microseconds
11
digitalWrite(kLedPin,LOW);// sets the pin off
12
delayMicroseconds(12);// pauses for 12 microseconds
13
}
14
}
15
16
voidSendOne()
17
{
18
SendPulse()
19
delayMicroseconds(3680);
20
SendPulse()
21
delayMicroseconds(7190);
22
}
23
24
voidSendZero()
25
{
26
SendPulse()
27
delayMicroseconds(2455);
28
SendPulse()
29
delayMicroseconds(7190);
30
}
31
32
voidSendEnd()
33
{
34
SendPulse()
35
delayMicroseconds(4735);
36
SendPulse()
37
}
38
39
voidsetup(){
40
pinMode(kLedPin,OUTPUT);// sets the digital pin as output
41
}
42
43
voidloop(){
44
45
/* header */
46
voidSendOne();
47
voidSendZero();
48
voidSendOne();
49
voidSendZero();
50
51
/* first keycode sequence */
52
voidSendZero();
53
voidSendOne();
54
voidSendZero();
55
voidSendOne();
56
57
voidSendEnd();
58
59
delay(10000);/* wait 10 secons then repeat */
60
}
Wenn man sich ganz viel Mühe gibt, dann paust man das Layout von der
Platine ab, schreibt das Program so, dass es zum vorhandenen Layout
passt und ersetzt den Tiny 12L auf der Platine durch nen
selbstprogrammierten.
Horst J. schrieb:> Ein neuer Chip zum Auflöten wäre natürlich die erste Wahl, statt das Rad> nochmal neu zu erfinden.
Ich würde erstmal messen, ob es wirklich der Chip ist oder ein
Zinnwhisker.
Peter D. schrieb:> Ich würde erstmal messen, ob es wirklich der Chip ist oder ein> Zinnwhisker.
An mehreren Pins und erst nach längerer problemloser Betriebszeit? Eher
unwahrscheinlich. Ein ESD-Schaden, wie von Andres M. vermutet, scheint
mir da doch sehr viel wahrscheinlicher zu sein.
c-hater schrieb:> An mehreren Pins und erst nach längerer problemloser Betriebszeit?
Wieso mehrere, es ist doch nur eine Taste betroffen.
Ich hatte schonmal einige Ohm nach mehrere Jahren Betrieb. Gesehen habe
ich kaum was, aber messen konnte ich es. Nach Kratzen zwischen den 2
Leiterzügen war es wieder weg.
Horst J. schrieb:> eine Taste ging von Anfang an nicht richtig, nun geht die Taste gar> nicht mehr.
Das ist auch ein Zeichen von sich bildenden Brücken.
Ein ESD-Schaden tritt dagegen plötzlich ein und wächst nicht langsam an.
Peter D. schrieb:> Ich würde erstmal messen, ob es wirklich der Chip ist oder ein> Zinnwhisker.
Habe das IC und die Lötstellen mit der Messlupe inspiziert, das ist
sauber gelötet und da ist nix mit Zinnwhisker. Zusätzlich noch mit dem
Ohmmeter die nebeneinander liegenden Beine gemessen, da ist nochmal nix.
> Ein ESD-Schaden tritt dagegen plötzlich ein und wächst nicht> langsam an.
Mag sein, einen Kurschluss würde man aber mit 150 Ohm kaum überbrücken
können. Mit erscheint die Erklärung von Andreas M. (High-Side vom
Porttreiber durchlegiert) am besten passend.
Andreas M. schrieb:> Die 40khZ kannst Du auch direkt im Arduino erzeugen.
Wenn man kann, kann man das sicherlich ... ;-)
Habe früher mal µCs von Intel, Motorola und Zilog in Assembler
programmiert. Die Programmierung in C (oder was das sein soll) habe ich
nicht mehr angefangen. Trotzdem vielen Dank für den Code, werde mal in
meinem Umfeld schauen, ob sich jemand mit dem µC und der Programmierung
auskennt.
Immer noch würde mich interessieren, ob man den µC (Tiny12L) auslesen
kann und ob man den Code gegen auslesen schützen kann. Leider kam dazu
bisher nix.
Der Vollständigkeit halber noch die Schaltung von der FB. An Trivialität
kaum zu überbieten. Wobei da wohl einer mit dem Rotstift am Start war,
einen Vorwiderstand für Basis und LED hätte ich schon spendiert. Was der
Widerstand an Pin 1 soll, erschließt sich mir nicht.
Wie kommt man eigentlich von X2 auf MMBT4401?
Horst J. schrieb:> nicht mehr angefangen. Trotzdem vielen Dank für den Code, werde mal in> meinem Umfeld schauen, ob sich jemand mit dem µC und der Programmierung> auskennt.
Naja, du könntest Dir für den Test ja einen Arduino Uno besorgen, dann
mit der Software og. Programm aufspielen und ne IR-Led, evtl mit
Transistor anschließen und mal probieren ob sich was tut. Wenn ja kann
man das Program vervollständigen. Den Tiny12L kann ich Dir gerne
Programmieren.
Horst J. schrieb:> einen Vorwiderstand für Basis und LED hätte ich schon spendiert. Was der> Widerstand an Pin 1 soll, erschließt sich mir nicht
Das ist der Pull-Up am Reset Pin von Tiny.
Horst J. schrieb:> Immer noch würde mich interessieren, ob man den µC (Tiny12L) auslesen> kann und ob man den Code gegen auslesen schützen kann. Leider kam dazu> bisher nix.
Das kommt darauf an, ob das Lock-Bit des Tinys gesetzt ist oder nicht,
und das bekommt man nur raus wenn man versucht ihn mit einem Programmer
auszulesen. Den Arduino Uno von oben kann man übrigens in einen
Programmer umwandeln :-) Als Problem sehe ich allerdinges, das die ISP
Schnittstelle des Tiny auf Pins 5,6,7 liegt. Nach deinem Foto oben ist
das jedoch einer der kaputten Pins, wird also vermutlich nicht
funktionieren.
Horst J. schrieb:> Der Vollständigkeit halber noch die Schaltung von der FB.
Welche Taste ist denn die defekte?
Ich vermute mal, die an Pin 7 (neben VCC).
Hast Du mal Pin 7 nach Pin 8 mit dem Ohmmeter gemessen?
Den Chip auslöten, die Lötstellen säubern und wieder einlöten, sollte
schnell gemacht sein.
Peter D. schrieb:> Das ist auch ein Zeichen von sich bildenden Brücken.> Ein ESD-Schaden tritt dagegen plötzlich ein und wächst nicht langsam an.
Da stimme ich zu.
Horst J. schrieb:> Habe das IC und die Lötstellen mit der Messlupe inspiziert, das ist> sauber gelötet und da ist nix mit Zinnwhisker.
Ich hatte schon einige finden dürfen, die sieht man of selbst mit dem
Mikroskop kaum. Teilweise sieht man die erst wenn man das Flußmittel
zwischen den Beinchen durch Reinigung entfernt hat und im richtigen
Betrachtungswinkel anschaut.
Die Lötstellen mögen bei dir sauber aussehen, aber ich sehe im Bild
FB4.jpg zumindest einige winzige Lötperlen zwischen den Pins.
Peter D. schrieb:> Den Chip auslöten, die Lötstellen säubern und wieder einlöten, sollte> schnell gemacht sein.
Noch schneller geht mal die Platine am IC zu säubern mit geeignetem
Platinenreiniger.
...oder mal kurz den Pin loslöten und anheben, erneut messen - geht
schneller und ist mit wenig Risiko behaftet. ESD bei ner FB ohne
Massebezug? Wäre schon ungewöhnlich.
Klaus.
Horst J. schrieb:> Immer noch würde mich interessieren, ob man den µC (Tiny12L) auslesen> kann
Wenn er nicht dagegen geschützt ist: ja, problemlos.
> und ob man den Code gegen auslesen schützen kann.
Ja, kann man. Dann ist er halt nicht mehr problemlos auslesbar. Es gibt
aber Dienstleister, die das trotzdem können.
GeGe schrieb:> Peter D. schrieb:>> Das ist auch ein Zeichen von sich bildenden Brücken.>> Ein ESD-Schaden tritt dagegen plötzlich ein und wächst nicht langsam an.> Da stimme ich zu.
Für ESDs im Betrieb mag das stimmen. Es kann aber bereits bei der
Fertigung der Platine zu ESD Entladungen kommen. Diese führen nicht
immer zu einem sofortigen Defekt. Manchmal verschlechtern sich nur
gewisse Parameter, manchmal passiert erstmal gar nichts. Die Geräte
fallen dann erst viele Monate später im Betrieb aus, wenn die
vorgeschädigten Stellen im Chip durch die Belastung weiter kaputt gehen.
Aus dem Grund sind die bei uns in der Fertigung nämlich so penibel mit
den ESD Schutzrichtlinien, Rückläufer aus dem Feld machen keinen Spaß.
Andreas M. schrieb:> Für ESDs im Betrieb mag das stimmen. Es kann aber bereits bei der> Fertigung der Platine zu ESD Entladungen kommen. Diese führen nicht> immer zu einem sofortigen Defekt.
Ja, sowas gibts auch. Ist aber leider oft schwer nachzuweisen, ob es ESD
oder einfach nur Zufall war.
Bei mir hatte mal ein Arbeitskollege einen USB-Programmieradapter in den
USB-Port gesteckt und dabei ging der PC aus. Der USB-Port ging dann ab
dort nicht mehr, der wurde dann erstmal deaktiviert. 4-5 Tage später
folgte dann das Mainboard mit einem Totalausfall. Da glaube ich auch
nicht an Zufall, das war sicher ein Folgeschaden davon.
Klaus R. schrieb:> ...oder mal kurz den Pin loslöten und anheben, erneut messen - geht> schneller und ist mit wenig Risiko behaftet.
Das Risiko ist sehr hoch. Schnell ist nämlich der Pin abgebrochen oder
das Pad abgerissen.
Das Auslöten ist deutlich einfacher und schonender. Beide Reihen mit
Zinn belegen und dann wechselseitig den Lötkolben drauf, bis der SOIC-8
wegschwimmt.
Oder die Pins mal an den Komponententester hängen. Da sieht man in ein
paar Sekunden, ob die interne Klemmschaltung oder Push-Pull im Eimer
ist. Eigentlich unnötig, denn wir wissen es ja schon.
Also nur noch die Codes rausquälen und mit IRSND nachbauen.
Peter D. schrieb:> Beide Reihen mit> Zinn belegen und dann wechselseitig den Lötkolben drauf, bis der SOIC-8> wegschwimmt.
Oder die Ecke kurz auf eine altmodische Kochplatte. Oder mit Heißluft
drauf. Das wäre so schnell erledigt gewesen.
Andreas M. schrieb:> Als Problem sehe ich allerdinges, das die ISP> Schnittstelle des Tiny auf Pins 5,6,7 liegt. Nach deinem Foto oben ist> das jedoch einer der kaputten Pins, wird also vermutlich nicht> funktionieren.
Örgs, dann ist diese Türe auch zu :-( Den Hersteller der Uhr (ansässig
in Canada) hat es laut Google nie gegeben, denn es findet sich - nichts.
Diese Türe ist also auch zu.
> Du meinst von "2X".
Ja sorry, Zahlendreher. Besten Dank für die beiden Links.
Peter D. schrieb:> Welche Taste ist denn die defekte?> Ich vermute mal, die an Pin 7 (neben VCC).
Falsch vermutet, es ist Pin 6.
Klaus R. schrieb:> ...oder mal kurz den Pin loslöten und anheben, erneut messen - geht> schneller und ist mit wenig Risiko behaftet.
Das "wenig" würde ich eher durch "sehr hoch" ersetzen.
Peter D. schrieb:> Das Auslöten ist deutlich einfacher und schonender.
Da das IC eine Macke hat, würde ich nicht 2x dran rum heizen möchten.
Immer daran denken, ich habe keinen Ersatz. Falls ich eine neue FB
stricke, hätte ich gerne eine funktionierende FB als Referenz.
Horst J. schrieb:> Klaus R. schrieb:>> ...oder mal kurz den Pin loslöten und anheben, erneut messen - geht>> schneller und ist mit wenig Risiko behaftet.> Das "wenig" würde ich eher durch "sehr hoch" ersetzen.
Warum machst du dann nicht meinen Vorschlag, mit dem Durchtrennen mit
einer Klinge? Und auf einen anderen Pin legen.
Hinterher ein Lötklecks wieder drauf und fertig.
> Peter D. schrieb:>> Das Auslöten ist deutlich einfacher und schonender.>> Da das IC eine Macke hat, würde ich nicht 2x dran rum heizen möchten.> Immer daran denken, ich habe keinen Ersatz. Falls ich eine neue FB> stricke, hätte ich gerne eine funktionierende FB als Referenz.
Du bist ein Hasenfuß und willst nichts riskieren.
Fragst hundertmal hier nach, was wir aus der Ferne nicht konkret
beantworten können.
- Den Chip auslesen willst du nicht.
- Die Ports testen willst du nicht.
- Eine anlernbare FB willst du nicht.
....
Besorge dir eine neue Uhr, ist stressfreier und am Ende billiger.
Am Ende ist es nur eine verdreckte Gummimatte, was mit Spiritus erledigt
werden kann.
Lieber bist du verliebt in die Programmierung einer neuen FB, was du eh
nicht schaffst.