Hallo Leute ich habe ein Problem. Ich möchte biologische Zellen mit
einem Wechselstrom von 50 mikroampere versorgen und die abfallende
Spannung messen, verstärken bevor ich das zu dem AD Wandler des 10 Bit
Arduino schicke um dann den gemessenen Widerstand der Zellen auf LCD
anzuzeigen. Könnte jemand mir bitte irgendwie helfen?
Benkafallah schrieb:> Könnte jemand mir bitte irgendwie helfen?
Sobald du eine konkrete Frage stellst oder ein konkretes Problem hast,
sicherlich gerne.
Salem M. schrieb:> Ich möchte halt wissen wie ich das mit dem Wechselstrom mit 50> mikroampere Stromstärke hinkriegen kann? Gibt es irgendeine Schaltung?
Hunderte. Tausende.
Es wird dir aber niemand helfen können, wenn du nicht konkreter wirst.
Fehlende Angaben:
- Spannung
- Frequenz
- Signalform
Stromqullen zu bauen ist kein Hexenwerk, aber die Angaben benötigt man
trotzdem.
So in der Art zum Beispiel:
https://elektroniktutor.de/analogverstaerker/ui_konv.html
50µA sollte kein Problem sein.
Wenn die Ausgangsspannung deines Wechselstromgenerators bekannt ist,
kannst du einfach mit dem Ohmschen Gesetz einen Serienwiderstand
errechnen, der den Strom auf 50µA begrenzt.
Bspw. haben wir eine Signalquelle mit 5Vpp. Um auf 50µA Ipp zu kommen,
reicht ein 5/50E-6 = 100kOhm Widerstand.
Salem M. schrieb:> Die 50 mikroampere sollen konstant sein aber die Polarität der> Elektroden sollen wechseln
Bei Wechselspannung kann der Wechselstrom nicht konstant bleiben...
höchstens der Effektivwert... das wird aber regelungstechnisch bei 5 Hz
recht sportlich...
Matthias S. schrieb:> Wenn die Ausgangsspannung deines Wechselstromgenerators bekannt ist,> kannst du einfach mit dem Ohmschen Gesetz einen Serienwiderstand> errechnen, der den Strom auf 50µA begrenzt.>> Bspw. haben wir eine Signalquelle mit 5Vpp. Um auf 50µA Ipp zu kommen,> reicht ein 5/50E-6 = 100kOhm Widerstand.
Dankeschön Matthias das ist schon sehr hilfreich. Ich habe noch eine
Frage. Wie kann den Arduino so programmieren, dass er mir die gemessene
Spannung in Wiederstand umwandelt?
Salem M. schrieb:> Wie kann den Arduino so programmieren, dass er mir die gemessene> Spannung in Wiederstand umwandelt?
Was ist ein Wiederstand?
> dass er mir die gemessene Spannung in Wiederstand umwandelt?
Dazu musst du sicher wissen, dass der Strom konstant ist. Sonst musst du
den Strom auch noch messen und mit R = U/I den Widerstand ausrechnen.
Matthias S. schrieb:> Bspw. haben wir eine Signalquelle mit 5Vpp. Um auf 50µA Ipp zu kommen,> reicht ein 5/50E-6 = 100kOhm Widerstand.
Dann bleiben aber nur noch 0V für den Verbraucher, weil bei "Vollast"
die gesamte Spannung am Vorwiderstand abfällt...
Benkafallah schrieb:> Ich möchte biologische Zellen mit einem Wechselstrom von 50 mikroampere> versorgen
Welchen Widerstand haben diese "Zellen"? Dann kannst du mit U = I*R
ausrechnene, welche Spannung für deine Aufgabe mindestens nötig ist.
Salem M. schrieb:> Die 50 mikroampere sollen konstant sein aber die Polarität der> Elektroden sollen wechseln
Bei einem Sinusstrom ist nichts irgendwie "konstant". Der ändert sich
ständig. Er wird sogar kurz 0, wenn er die Polarität wechselt.
Benkafallah schrieb:> Ich möchte biologische Zellen mit einem Wechselstrom von 50 mikroampere> versorgen und die abfallende Spannung messen
Warum willst du die Spannung messen? Welche Erkenntnisse kannst du
daraus gewinnen? Kannst du dieses Ziel nicht auch mit einer konstanten
Wechselspannung und einem simplen Spannungsteiler aus Widerstand und
"Zelle" erreichen?
Damit kommen wir zu deiner ursprünglichen Frage zurück:
Salem M. schrieb:> Wie kann den Arduino so programmieren, dass er mir die gemessene> Spannung in Wiederstand umwandelt?
Wenn du den Ansatz mit dem Spannungsteiler machst, dann hast du eine
"konstante" Wechselspannung, einen bekannten festen Widerstand, die
"Zelle" und eine daran abfallende Spannung. Daraus lässt sich mit einem
Dreisatz dann ganz einfach der Zellwiderstand berechnen.
Nimm doch einen AD9833 mit OP hintendran für symetrische Spannung wie
z.B. die angegebenen 5Vpp. Dann entsprechenden Widerstand (!!!) je nach
gewünschter Ausgangsimpedanz, und einen 2. OP der die Spannung über der
Probe verstärkt -> Arduino. Das dürfte relativ flott gehen.
Oder einen U/I Wandler und ansteuerung direkt über den Arduino. Bei 12
Hz dürften 100-1000 Hz Abtastrate schon recht gut funktionieren. Filter
hintendran + Pegelanpassung.
usw. usw. usw.
Benkafallah schrieb:> mi einem Wechselstrom von 50 mikroampere versorgen
Nimm einen fertigen Signalgenerator und schalte
einen passenden Widerstand nach.
Lothar M. schrieb:> Dann bleiben aber nur noch 0V für den Verbraucher, weil bei "Vollast"> die gesamte Spannung am Vorwiderstand abfällt...
Ja, genau so ist es. Aber der TE hat ja nichts zum Innenwiderstand
seiner Dingens gesagt. Der müsste dann in die Berechnung des
Vorwiderstandes eingehen.
Salem M. schrieb:
>Wie kann den Arduino so programmieren, dass er mir die gemessene>Spannung in Wiederstand umwandelt?
In dem du ihm sagst das er Spannung durch Strom
ausrechnen soll. Rechnen kann der Arduino ja.
Lothar M. schrieb:> Salem M. schrieb:>> Wie kann den Arduino so programmieren, dass er mir die gemessene>> Spannung in Wiederstand umwandelt?> Was ist ein Wiederstand?>> dass er mir die gemessene Spannung in Wiederstand umwandelt?> Dazu musst du sicher wissen, dass der Strom konstant ist. Sonst musst du> den Strom auch noch messen und mit R = U/I den Widerstand ausrechnen.
Diese Zellen haben einen Widerstandbereich zwischen 0 und 10K.
Wahrscheinlich geht es mit einem Rechtecksignal. Ich vermute der TO will
Elektrolyse vermeiden. Dann wäre es eine umschaltbare Stromquelle/senke
mit 50uA. Das Signal kann der Arduino erzeugen. Die Spannungsmessung mit
einem umschaltbren Verstärker ( +/- ) und dann auf den ADC.
Axel S. schrieb:> Salem M. schrieb:>> Wie kann den Arduino so programmieren, dass er mir die gemessene>> Spannung in Wiederstand umwandelt?>> Au weia.
Wegen dem "Wiederstand" oder der totalen Planlosigkeit und Naivität?
Hey, das sind die neuen Bachelors, die sind so ;-)
Der Kleinste Widerstand von den Zellen ist 50 ohm und ich habe das mal
den Strom gemacht und da kam 2,5mV raus. Ich habe zwei Fälle :
1. Fall : niederohmige Zellen, die mit 50 mikroampere versorgt werden
und deren Widerstandbereich zwischen 0 und 1k liegt
2.Fall : hochohmige Zellen, die mit 5 mikroampere versorgt werden und
deren Widerstandbereich zwischen 1k und 10k liegt
Wie soll ich ein Signalgenerator benutzen, der die beide Ströme
umschalten soll? Mit einem Taster am Arduino? Oder mit einem Relais?
Falk B. schrieb:> Axel S. schrieb:>> Salem M. schrieb:>>> Wie kann den Arduino so programmieren, dass er mir die gemessene>>> Spannung in Wiederstand umwandelt?>>>> Au weia.>> Wegen dem "Wiederstand" oder der totalen Planlosigkeit und Naivität?> Hey, das sind die neuen Bachelors, die sind so ;-)
Schon mal überlegt, dass der TE möglicherweise fachfremd ist?
soso... schrieb:> Neugierige schrieb:>> Strom ohne Spannung nein.>> Aha, und was ist mit Supraleitern?
ja was ist mit denen?
erklär mal,
selbst mit 0 Ohm fliesst noch lange kein Strom, warum sollte er auch
ohne Potenzialdifferenz, auch Spannung genannt.
https://www.weltderphysik.de/gebiet/materie/supraleiter/
noch so ein Unfug: "Enorme Strommengen ließen sich sparen"
ähm, wieso denn?
wenn der Strom gebraucht wird, dann wird er fliessen, was sollen da 0
Ohm im Weg sparen?
karadur schrieb:> Wahrscheinlich geht es mit einem Rechtecksignal. Ich vermute der> TO will Elektrolyse vermeiden.
Ein Rechtecksignal wäre ideal. Dann könnte man bei der niedrigen
Frequenz auch 4 Optokoppler als H-Brücke verschalten und in die
Masseleitung einen Widerstand für den Spannungsabfall einfügen. Am
Widerstand entsteht je nach Strom eine proportionale Gleichspannung.
Diese könnte man dann noch mit einem OPV beliebig verstärken oder
einfach nur impedanzwandeln und dannach mit dem Arduino auswerten.
Die Optokoppler haben den Vorteil, dass bei der geringen Stromstärke
(50uA) keine Basis- oder Gateströme anfallen können, die sonst das
Ergebnis massiv verfälschen würden!
Denn das charmante daran ist ja gerade, dass der Gleichrichter jetzt
entfallen kann.
Falk B. schrieb:> Wegen dem "Wiederstand" oder der totalen Planlosigkeit und Naivität?> Hey, das sind die neuen Bachelors, die sind so ;-)
Bereits in der "Feuerzangebowle" wurde korrigiert: "wegen des
Widerstandes"
karadur schrieb:> Wahrscheinlich geht es mit einem Rechtecksignal. Ich vermute der TO will> Elektrolyse vermeiden. Dann wäre es eine umschaltbare Stromquelle/senke> mit 50uA. Das Signal kann der Arduino erzeugen. Die Spannungsmessung mit> einem umschaltbren Verstärker ( +/- ) und dann auf den ADC.
Ja genau das will ich! Ich habe eine Schaltung gemacht. Ich zeige euch
mal
jemand schrieb:>> Wegen dem "Wiederstand" oder der totalen Planlosigkeit und Naivität?>> Hey, das sind die neuen Bachelors, die sind so ;-)>> Schon mal überlegt, dass der TE möglicherweise fachfremd ist?
Schon mal überlegt, daß er eben darum die Aufgabe an einen Fachmann
übertragen sollte?
Salem M. schrieb:> Ja genau das will ich! Ich habe eine Schaltung gemacht. Ich zeige euch> mal
OMG! Er kann nicht mal ein gescheites Bild seiner Schaltung liefern.
Nein, ein verwaschenes Handybild ist KEIN Screenshot, eher ein Schuß ins
Knie!
Siehe Bildformate.
Falk B. schrieb:> OMG! Er kann nicht mal ein gescheites Bild seiner Schaltung liefern.> Nein, ein verwaschenes Handybild ist KEIN Screenshot, eher ein Schuß ins> Knie!
ich bin darauf reingefallen und dachte fast es ist Freitag.
Falk B. schrieb:> Salem M. schrieb:>> Ja genau das will ich! Ich habe eine Schaltung gemacht. Ich zeige euch>> mal>> OMG! Er kann nicht mal ein gescheites Bild seiner Schaltung liefern.> Nein, ein verwaschenes Handybild ist KEIN Screenshot, eher ein Schuß ins> Knie!>> Siehe Bildformate.
Hier ist es ein besseres Bild
Hier ist mal eine technische Übersicht über das Design von
Konstantstromquellen:
https://home.zhaw.ch/kunr/Elektronik2/Slides/Stromquellen.pdf
50µA ist schon extrem wenig, ich könnte mir vorstellen, diesen kleinen
Strom über ein passendes Reed-Relais bipolar umzuschalten. Ein normales
Relais verträgt so geringen Strom nicht, weil die Kontakte oxydieren...
Dein Relais wird bei den kleinen Strömen und Spannungen mal Probleme
machen. Es sei denn du hast Goldkontakte.
Was an der Schaltung fehlt ist ein Polwender der dein Messobjekt
zyklisch umschaltet. Bei deinen Strömen könnte man das mit
Analogschaltern machen.
Wenn man synchron die Spannungsmessung mit schaltet könnte man so den
Widerstand messen.
Salem M. schrieb:>> Siehe Bildformate.>> Hier ist es ein besseres Bild
Bis du ignorant oder Legastheniker?
JPG ist NICHT das Bildformat der Wahl!!! Siehe Bildformate!!!
Falk B. schrieb:> OMG! Er kann nicht mal ein gescheites Bild seiner Schaltung liefern.> Nein, ein verwaschenes Handybild ist KEIN Screenshot, eher ein Schuß ins> Knie!
Ich wage mal die Behaupttung aufzustellen, dass jemand den Benutzer Falk
gehackt oder im Keller geknebelt hat. Ich jedenfalls finde, dass sich
der/die Falk in letzter Zeit zu direkt (daneben) benimmt und ich das in
früheren Beiträgen so nicht sehen konnte.
Hallo,
kann man dem Salem nicht eine geeignete Fachkraft beiseite stellen, die
die spezielle Schaltung vervollständigen kann? Warum muß das wieder ein
Einzelkämpfer machen, wenn doch in der Arbeitswelt immer die
Teamfähigkeit gepriesen wird.
Arduino scheint das universelle Mittel für fachfremde Einsteiger zu
sein, die zwar mit viel Begeisterung an die Sache heran gehen, aber
weitgehend frei von Erfahrung an den ersten Klippen bereits scheitern.
MfG
Wolfgang R. schrieb:> ch könnte mir vorstellen, diesen kleinen> Strom über ein passendes Reed-Relais bipolar umzuschalten. Ein normales> Relais verträgt so geringen Strom nicht, weil die Kontakte oxydieren...
Du benötigst dazu ein Relais mit 10 kHz Schaltfrequenz -- no go.
Lediglich für den Bereichswechsel 5uA/50uA ist das Reed OK.
Wolfgang R. schrieb:> Mach mal Stromquelle mit> Sinus... ;-)
Mach mal Spannungsquelle mit Sinus und steuere damit einen
U/I Umsetzer an .-)
> Immer das gleiche Problem - beschissene Lastenhefte...
Wenn es einfach zu lösen wäre, könnte es ja jeder :-))
Das Steuersignal für die Konstantstromquellen erzeugt man
sinnvollerweise mit dem AVR. Im einfachsten Fall von Rechtecksignalen
über einen Digitalausgang. Wenn es Sinus sein soll/muss entweder per
Soft-DDS und PWM + Filter oder wenn man es sich einfacher machen
will per DDS-IC ala AD9837. Die Stromquellen im Schaltplan sind ja schon
4 Quadranten fähig, bei 50uA und den Frequenzen auch kein Thema. Die
Umschaltung zwischen 5 und 50uA macht man an EINER Stromquelle mit
Analogschaltern für die Einspeisewiderstände.
Die Spannungsmessung mit dem INA ist schon mal gut, aber der braucht
mehr Versorgungsspannung 0V und VCC reichen da eher nicht. Die
Umschaltung der Verstärkung kann man auch per Analogschalter machen, ist
kleiner und sinnvoller.
Die zwei Transisoren rechts sind ein sinnloses Kauderwelsch, das so
sicher keiner braucht.
Dann bleibt noch die Frage nach dem Massebezug. Haben die Proben
normalen Massebezug oder will man das alles lieber potentialfrei halten.
Dann wird es nochmal deutlich aufwändiger.
50 µA Wechselstrom an biol. Zellen.
Lösung; Trafo 230 V / 24 V und 480 kOhm. FERTIG!
Das ist schon mal berührungssicher.
Und wenn die biol. Zelle zu viel Widerstand liefern, kriegen
sie halt weniger, als 50 µA. - Selber schuld.
Kommt mal einer mit dem PROBLEM?