Analoger Sinuston für Telegrafieübung

Gast #6428115
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Teo D. schrieb:
> https://www.electronicdeveloper.de/SinusPhasenschieber.aspx

Zitat von dieser Seite:
"Durch den unsymmetrischen Aufbau der CR-Glieder leidet die Kurvenform 
des Sinus‘. Klirrfaktoren von 20% und mehr sind die Folge. Auch kann der 
Wert der Frequenz um bis zu 25% kleiner sein als theoretisch berechnet 
wurde. Desweiteren ist die Frequenz anhängig von der Höhe der 
Versorgungsspannung und der angeschlossenen Last."

Das ist wohl genau das, was der TO nicht wollte. Die Begründung ist zwar 
falsch und die auf der Seite angegebene Formel auch, aber die 
Eigenschaften der Schaltung sind wie im Zitat.


Hier mal 2 andere Vorschläge:

1. Phasenschieberoszillator mit Amplitudenstabilisierung:

Beitrag "Re: Dimensionierung Sinusozillator"

2. Rechteckgenerator mit Tiefpassfilterung:

Beitrag "Re: Dreick zu Sinus Filtern"
Gast #6428118
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Hans schrieb:
> hat jemand einen Schaltplan für einen schönen Sinuston, um Telegrafie zu
> üben?

Ein schönes Telegrafiesignal hängt nicht nur von der Sinusförmigkeit der 
Schwingung ab, sondern wird ganz entscheidend auch durch die Hüllkurve 
beim Ein- und Austasten bestimmt.
Gast #6428146
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> Ein schönes Telegrafiesignal hängt nicht nur von der Sinusförmigkeit der
> Schwingung ab, sondern wird ganz entscheidend auch durch die Hüllkurve
> beim Ein- und Austasten bestimmt.

Richtig. Du koenntest einen Wien-Bruecken-Generator aufbauen, bei
dem die "Taste" die Verstaerkung des OPV steuert.
So ergibt sich die anschwingende und abschwingende Huellkurve
quasi nebenbei. Mit einem Doppelpoti kannst du auch eine dir
genehme Frequenz einstellen.
Gast #6428188
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Wer die Telegrafie herkömmlich mit einem Kopfhörer üben möchte, kann 
einfach einen LC-Oszillator mit dem Kopfhörer als Induktivität aufbauen. 
Als Grundschaltung passt der Colpitts-Oszillator am besten, da der 
Kopfhörer keine Anzapfungen für einen induktiven Dreipunkt oder eine 
Rückkoppelwicklung für einen Meißner-Oszillator hat. Mit dieser Art von 
Oszillator erhält man auch das typische Ein- und Ausschwingverhalten.
Gast #6428357
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Wolfgang schrieb:
> sondern wird ganz entscheidend auch durch die Hüllkurve
> beim Ein- und Austasten bestimmt.

Genau und deshalb empfehle ich den Oszi durchschwingen zu lassen, und 
nur die Ankopplung an einen Impedanzwandler/Kopofhörerverst....was auch 
immer, zu tasten.
Gast #6431687
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Hans schrieb:
> Hallo,
>
> hat jemand einen Schaltplan für einen schönen Sinuston, um Telegrafie zu
> üben? Habe nur die IC Lösungen gefunden, die im besten Fall einem Sinus
> nahe kommen.
> Vielleicht gehts ja auch einfacher, rein analog

Wozu braucht man für einen Übungsgenerator einen perfekten Sinus? Glaube 
kaum, dass du die Ecken in den Maxima bei einem ICL8038 bzw MAX038 oder 
XR2206 hören wirst. Solche Generatoren gibts bei ebay für etwa 2€ incl 
Versand. Aber für einen CW Übungsgenerator würde auch ein Rechteck 
reichen, meinetwegen mit nachgeschaltetem einfachen Tiefpass.
Gast #6431745
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tom schrieb:
> Jacko schrieb:
>> "Schmaler" Bandpass mit Rückkopplung über einen Begrenzer.
>> Gibt schönes Einschwingen bei geringem Klirrfaktor

Ja.

>> Aufbau mit einem 5 V-tauglichen Allerwelts-Doppel-OP und
>> etwas "Hühnerfutter" ...

Wozu denn einen Doppel-OPV? Ein einfacher reicht völlig.

> kannst Du mir eine Beispielschaltung zeigen?

Siehe Anhang.
Die Schaltung mit den beiden Transistoren kann durch einen OPV ersetzt 
werden, der dann aber eine künstliche Masse bei ~2,5V braucht. Der 
Aufwand wäre größer. Der 3k bestimmt den Schwingungseinsatz und die 
Verzerrungen.
Angehängte Dateien:

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