Einen Arduino so programmieren, das er (beim Einschalten) eine LED
beobachtet und ein Relais kurz aktiviert um die LED in den Wunschzustand
zu bringen dürfte selbst für das Arduinoforum zu einfach sein, da muss
an schon das µC.net-Forum fragen...
Jens M. schrieb:> dürfte selbst für das Arduinoforum zu einfach sein, da muss an schon das> µC.net-Forum fragen...
Was soll so ein Mist?
Man könnte jetzt deine Antwort auch auseinander nehmen und dich wie ein
Depp hinstellen.
Ist sicher kein großer Aufwand.
Schauen welchen Pegel der Taster "meldet" (wird vermutlich 0V oder auch
Minus sein) und diesen Pegel (wenn es Minus ist, reicht der Controller
schon allein) kurz auf den Ausgang der Taste legen.
Der Controller braucht nicht einmal Klemme 50 erkennen, es reicht nach
dem hochlaufen mit dem Zündstrom (Klemme 15) eine Pause einzufügen. Da
Auto und dein Controller die gleiche Masse beziehen, wird das sicher so
klappen.
Allerdings unter Vorbehalt. Ich habe so ein System jetzt zwar im
Firmenfahrzeug, aber mich noch nicht mit der Abschaltbarkeit dieses
Systems auseinander gesetzt.
Naja, entweder fertiger überteuerter nicht zugelassener Scheiß, oder
selbstgebastelter nicht zugelassener Scheiß.
Alle drei machen das gleiche:
- warten
- Taste drücken
- warten
- Taste loslassen
- Endlosschleife bis Power down
Das sind 10 Zeilen Arduino und ein Transistor am 2€-Arduino nach Wahl
aus'm ebay.
In der Zeit, in der du den OP erstellt hast, hätte man das schon
bestellt, und in der Zeit bis zur Antwort wär es geliefert, programmiert
und eingebaut.
Da ist, mit Verlaub, so eine Frage wirklich dämlich.
Da wird alles erklärt:
Wo muss man das anschließen (mit Fotos, Kabelfarben und Anleitung).
Man bekommt den Code, Schaltplan, Erklärungen.
Technisch sind die alle gleich.
Warum also die Frage?
RRR3 schrieb:> Was für welches Modul würdet ihr nehmen?
Ich hab Nicomania genommen, und obwohl mein Auto in der Einbauanleitung
genannt ist, funktioniert es NICHT.
Offenkundig bekommt das Modul Spannung während der Knopf noch statt pull
up mit pull down arbeitet weil dessen Ansteuerung noch keine Spannng
hat, und das Modul disabelt sich.
Nur ein Nick pro Thread? ;)
MaWin schrieb:> Offenkundig bekommt das Modul Spannung während der Knopf noch statt pull> up mit pull down arbeitet weil dessen Ansteuerung noch keine Spannng> hat, und das Modul disabelt sich.
Könnte man verbessern, in dem man das Programm ändert: Wenn es die LED
beobachtet und es einfach in einer Minute nochmal probiert, würde es
klappen.
Würde das Teil mit dem Relais favorisieren, da es nicht "Nur 0/1"
sondern "analog" arbeitet.
Dadurch wird der Taster sicher besser erkannt.
Die Idee dahinter ist gar nicht so schlecht.
Dadurch sollte die Schaltung sogar in der Lage sein, in einer analogen
Widerstandsmatrix zu agieren.
Wollte mein Feedback geben:
Habe das Modul verbaut:
https://www.ramser-elektro.at/start-stop-automatik-dauerhaft-deaktivieren/
Habe ich in meinem Golf 7 verbaut, da da das Kodieren angeblich sehr
umständlich ist.
Musste aber noch einen Widerstand nachrüsten, weil mein Steuergerät da
irgendwie eine spezielle gepulste Spannung ausgibt.
Jetzt funktioniert alles genauso, wie es soll.
Muss den Ramser Support als sehr gut bewerten!
Top, weiter so :-D
Kann ich also nur weiterempfehlen. Endlich ist das nervende Start Stop
dauerhaft deaktiviert !
Hallo GayWin,
ich habe seit gestern auch das Modul von ramser, in einen Skoda Octavia
3 verbaut. Ich habe nur das Problem das es mal funktioniert und dann mal
wieder nicht. Zigarettenanzünder von Dauerplus, auf Zündungsplus
geklemmt.
Frage, wo und wie hast du den Widerstand nachgerüstet.
Vielleicht ist das mit der spezielle gepulste Spannung bei dem Skoda
auch so.
Gruß gzaussz
Es gibt regulatorische Gründe, weshalb die Hersteller StSt bei jedem
Startvorgang aktivieren - Homologation, Abgasverhalten.
Mit dauerhaftem (automatisiertem) Abschalten von StSt veränderst du das
Abgasverhalten deines Fahrzeuges. Dadurch erlischt die
Betriebserlaubnis.
G.Zingler schrieb:> Und wenn ich ständig den Taster beim starten drücke, ist dann die> Betriebserlaubnis auch weg.
Nein, händisch ist das ist erlaubt. StSt automatisiert zu drücken, ist
ein verbotener Eingriff, weil dauerhaft das Abgasverhalten geändert
wird.
Wenn man ein solches Device dennoch verbaut, erlischt die
Betriebserlaubnis.
Udo schrieb:> Mit dauerhaftem (automatisiertem) Abschalten von StSt veränderst du das> Abgasverhalten deines Fahrzeuges. Dadurch erlischt die Betriebserlaubnis
Du glaubst auch jeden Mist.
Mein Auto hat ab Werk einen Taster über den man das abschalten kann.
Udo schrieb:> Nein, händisch ist das ist erlaubt. StSt automatisiert zu drücken, ist> ein verbotener Eingriff, weil dauerhaft das Abgasverhalten geändert> wird.> Wenn man ein solches Device dennoch verbaut, erlischt die> Betriebserlaubnis.
Oh Gott, wo lebst Du? Das Abgasverhalten ändert sich überhaupt nicht.
Denken....
Nimbdu schrieb:> Richtige Module kosten mehr als 60 Euro.> Du glaubst wohl nicht irklich,dass du das um 10 Euro bekommst !
Wenn Du glaubst, dass Funktion und Preis einen nachvolziehbaren
Zusammenhang bilden, musst Du noch einige Jahre lernen, wie die Welt
funktioniert.
Mahiba schrieb:>> Abgasverhalten deines Fahrzeuges. Dadurch erlischt die Betriebserlaubnis>> Du glaubst auch jeden Mist.> Mein Auto hat ab Werk einen Taster über den man das abschalten kann.Mahiba schrieb:> Oh Gott, wo lebst Du? Das Abgasverhalten ändert sich überhaupt nicht.> Denken....
Dein Kommentar ist einfach nur dämlich und natürlich am Thema vorbei.
StartStopp ist Bestandteil der Verbrauchsmessung und selbstverständlich
relevant für die steuerliche Einstufung des Fahrzeuges. Wie diese in der
Praxis aussieht, ist ein anderes Blatt.
SS zu blockieren stellt kein Sicherheitsrisiko dar, von daher ist es
einfach nur überflüssig, über diese Maßnahme zu diskutieren. Wer es
machen will, meinen Segen hätte er. Ich werde mich damit nicht befassen,
den Taster zu betätigen ist für mich eine überschaubare Aufgabe.
Man kann es um die 10€ bauen. Das ist gar kein
Problem, habe ich ja auch gemacht. Man muss halt
programmieren können, sonst ist es wie immer
teuer. Aber muss jeder selber wissen.
Peter K. schrieb:> Man kann es um die 10€ bauen. Das ist gar kein> Problem, habe ich ja auch gemacht. Man muss halt> programmieren können, sonst ist es wie immer> teuer. Aber muss jeder selber wissen.
Du hast Recht, das Modul muss nur mit den Teilen bestückt werden.
Das IC ist programmiert. Platine ist sehr Ordentlich.
Es wird der Taster über ein Relais getastet.
Es funktioniert auch, nur ich finde keinen richtigen Zündungsplus, bei
diesen neuen Fahrzeugen.
Nimbdu schrieb:> Weil so ein Wundermodul funktioniert.> Richtige Module kosten mehr als 60 Euro.> Du glaubst wohl nicht irklich,dass du das um 10 Euro bekommst !
Das Modul muss nur mit den Teilen bestückt werden.
Das IC ist programmiert. Platine ist sehr Ordentlich.
Es wird der Taster über ein Relais getastet.(Potentialfrei)
Vorteil gegenüber der teueren Module.
Wie gesagt, es funktioniert, wenn ich ein richtiges Zündungsplus in dem
Fahrzeug finden würde
Kenne die Module nicht die hier angeboten werden.
Habe die Schaltung und das Programm selber geschrieben.
Wenn du kein Plus findest, kannst du auch direkt
zur Batterie gehen.
Peter K. schrieb:> Kenne die Module nicht die hier angeboten werden.> Habe die Schaltung und das Programm selber geschrieben.> Wenn du kein Plus findest, kannst du auch direkt> zur Batterie gehen.
Danke für die schnelle Antwort.
Ich finde ja Plus, habe im Sicherungskasten die Sicherung für den
Zigarettenanzünder umgelegt das der nur bei Zündung an, Strom bekommt.
Das funktioniert auch. Dort hab ich die Stromversorgung für das Modul
abgegriffen. Das Modul braucht einen geschalteten Plus, damit es merkt,
der Motor ist aus.
Nur da ist wohl lange noch eine Restspannung (0,4 - 0,5 Volt) drauf.
Nach längerer Standzeit (über Nacht), schaltet das Modul auch wieder,
für mich den Taster.
Mahiba schrieb:> Oh Gott, wo lebst Du? Das Abgasverhalten ändert sich überhaupt nicht.> Denken....
Also zunächst mal ganz praktisch:
Wenn der Verbrennungsmotor an der Ampel aus geschaltet wird, erzeugt er
keine Abgase. Wenn er in der gleichen Situation an bleibt, erzeugt er
Abgase.
Das Abgasverhalten ist also natürlich und logisch unterschiedlich.
Wenn man dieses Unterschiedliche Verhalten per Drücken des StSt Tasters
herbeiführt, wird zwar auch das Abgasverhalten geändert, es ist aber im
Rahmen der Gesetzeslage erlaubt.
Wenn man nun ein Device einbaut, welches dafür sorgt, dass automatisch
immer StSt deaktiviert ist, dann verändert man unerlaubt das
Abgasverhalten und ist verboten.
Hintergrund:
StSt geht in die offiziellen Abgasmessungen ein. Weiterhin haben die
Fzg-Hersteller Rechenmodelle für die Kalkulation der CO2 Emission. StSt
ist in diesem Modell ein Faktor.
Die im realen Fahrbetrieb ermittelten Daten und die errechneten Daten
sind homologationsrelevant und werden im Typ-Zulassungsverfahren an das
KBA gemeldet.
Mit dem angedachten Device wird das reale Abgasverhalten verändert und
die Zulassung erlischt. Ein solches Device ist natürlich und ganz klar
illegal.
Peter K. schrieb:> Man kann es um die 10€ bauen. Das ist gar kein> Problem, habe ich ja auch gemacht. Man muss halt> programmieren können, sonst ist es wie immer> teuer. Aber muss jeder selber wissen.https://www.ramser-elektro.at/shop/bausaetze-und-platinen/anti-ssa-memory-start-stop-automatik-speicher/
Das kostet ja auch nen 10er.
Meinen Zündungsplus habe ich am Radio abgegriffen.
0,5 bis 0,7 Volt sollten kein Problem sein. Auf dem besagten Modul ist
ein Spannungsregler auch noch oben.
An dem wirds nicht liegen.
Die 0,7V weniger Spannung ist überhaupt kein
Problem. Meine Schaltung hat kein Relais, ich habe
da einen Transistor für verwendet, der ja auch um
die 0,7V Spannungsabfall hat. Alles läuft ohne
Probleme.
Selbstüberschätzungs-Detektor schrieb im Beitrag #6639800:
> Mach das! Bau es so, wie Du willst, verlange 2,5 Euro incl. Versand und> werde steinreich. Ich bin der Letzte, der Dich aufhält.
fühlt sich da jemand ein Klein wenig ans Bein gepinkelt?
Witzige, wenn auch von Ungehalten geprägte, Reaktion eines Gastes.
Du könntest nochmal mit dem Fuß aufstampfen, wenn Du magst.
Ich hab nicht geschrieben, dass ich irgendwas verkaufen will...
ich finde das Dokatec-Modul nur meega-teuer. Also: wenn Du mich schon
zitierst, dann vollständig.
https://www.ramser-elektro.at/shop/bausaetze-und-platinen/anti-ssa-memory-start-stop-automatik-speicher/
Relais ist 90er, weiter wollte ich nichts sagen. Der Preis ist mit'm
10er doch völlig okay! Ich weiss nicht, was dich so aufregt.
Aus der Diskussion, ob das nun erlaubt ist oder nicht, habe ich mich
extra rausgehalten.
Selbstüberschätzungs-Detektor schrieb im Beitrag #6640242:
> Axel R. schrieb:>>> Relais ist 90er, weiter wollte ich nichts sagen. Der Preis ist mit'm>> 10er doch völlig okay! Ich weiss nicht, was dich so aufregt.>> Daß die Sache eben WEGEN des Relais' und seinem potentialfreien Kontakt> wesentlich ungefährlicher für den Einbau in verschiedenste Fahrzeuge> auch für Leute ohne tiefe Elektronikkenntnisse ist, das lässt Du mal> völlig außer 8, oder wie?!
Jahaa. Du könntest ja wohlwollend auf den, von mir genannten, CPC1020
eingehen. Oder eben nich..
Schon gut
Axel R. schrieb:> Selbstüberschätzungs-Detektor schrieb:>>> Axel R. schrieb:>>>>> Relais ist 90er, weiter wollte ich nichts sagen. Der Preis ist mit'm>>> 10er doch völlig okay! Ich weiss nicht, was dich so aufregt.>>>> Daß die Sache eben WEGEN des Relais' und seinem potentialfreien Kontakt>> wesentlich ungefährlicher für den Einbau in verschiedenste Fahrzeuge>> auch für Leute ohne tiefe Elektronikkenntnisse ist, das lässt Du mal>> völlig außer 8, oder wie?!>> Jahaa. Du könntest ja wohlwollend auf den, von mir genannten, CPC1020> eingehen. Oder eben nich..> Schon gut
Einige Fahrzeuge haben bewusst gepulste Spannung im 2 Volt Bereich,um
'Dad bau ick mir selbst für ein Brötchen' zu verhindern.
Daher finde ich die Idee mit dem Relais mehr als genial.
DU hast gelesrn,wie das Ding funktioniert?
Alles andere ABER ist unüberlegt.
Axel R. schrieb:> Relais ist 90er, weiter wollte ich nichts sagen.
Auch das war schon zuviel gesagt.
Relais ist 20er, wenn man es verstanden hat: Es hat keine Restspannung,
es hat keine Probleme mit dem Bezugspunkt des Signals, es hat ... viele
Eigenschaften, die es sinnvoll machen.
Das ist aber kein Grund zur Sorge, ich hatte schon in den 80ern
Kollegen, die das Relais nicht verstanden hatten.
Nimbdu schrieb:> Hat es der Zingler jetzt geschaft, oder nicht?> Was sagt der Hersteller zu dem Zingler Problem?> Vielleicht kann man den verklagen ?
Etwas Corona-Geschädigt, oder (Vielleicht kann man den verklagen ?).
Beim Support von Fa. Ramser wurde gut und zügig geantwortet und
geholfen.
Messteste durchgeführt usw.
Beim messen habe ich dann festgestellt das auf dem Taster noch eine
zeitlang, eine Spannung anliegt. Obwohl gegen Minus getastet wird.
Darauf wurde noch ein Widerstand aufgelötet. Die Schaltung funktioniert
wie sie soll.
Schaltung: Wennwillautomatischeszeigefinger-Modul
https://www.ramser-elektro.at/shop/bausaetze-und-platinen/anti-ssa-memory-start-stop-automatik-speicher/
Rutr schrieb:> Manfred schrieb:>> Für Bastler:>> https://www.nicomania.de/auto/start-stop-automatik-deaktivieren>> Ist im ersten Post zuerst angeführt worden.> Ist aber entweder PNP oder NPN. Analogmatrix kann das Ding gar nicht.> Das 'Ramserteil' beherrscht alle Typen. Inklusive 'VW oder Scoda'> Spezialspannung (2,5V getaktet).
Hatte das nicomania Teil auch verbaut in mehreren Skoda Yetis.
Einwandfrei!
Im jetzigen Jeep Renegade funktioniert es aber nicht mehr, das
Steuergerät erwartet eine ganz bestimmte Spannung die innerhalb des
Tasters durch ein Widerstandsnetzwerk erzeugt wird.
Klar ist das "illegal". Aber im Vergleich zu dem Beschiß durch VW und
anderen OEM's wohl eher ein Furz.
Es geht um die Ruhelage der Start/Stop-Automatik nach dem Starten des
Motors.
Es würde mich nicht wündern, wenn man diese Ruhelage, so wie vieles
andere, im Steuergerät nicht konfigurieren kann.
Thomas R. schrieb:> Klar ist das "illegal". Aber im Vergleich zu dem Beschiß durch VW und> anderen OEM's wohl eher ein Furz.
Erstmal ja, ein Witz dagegen.
Und nein, ist es nicht.
Wenn die Batterie zu leer ist, schaltet die Elektronik das selbst aus
und da du einen Taster hast und das manuell ausschalten kannst, ist es
eine vorgesehene Funktion.
Ob du, dein Beifahrer oder dein Mikrocontroller das ausschaltet, ist
unerheblich, solange du das über den Taster machst und nicht in die
dafür vorgesehene Elektronik dauerhaft eingreift.
Es wird jedesmal und bei jedem Motorstart getastet.
Das ist nichts anderes, als würde man manuell den Taster drücken.
Mal eine Frage am Rande: Warum die Start/Stop-Automatik überhaupt
dauerhaft deaktivieren? Ich selbst hatte noch keine Situation wo sie
gestört hätte, und da es hilft Abgase, Lärm und Verbrauch zu senken,
halte ich es für eine gute Sache.
Tobias W. schrieb:> Warum die Start/Stop-Automatik überhaupt dauerhaft deaktivieren?
Weil du nach einigen Jahren dann Anlasser/Zahnkranz ersetzen musst.
Frank O. schrieb:> Weil du nach einigen Jahren dann Anlasser/Zahnkranz ersetzen musst.
Könnte es sein, daß Autos mit Start-Stop-Automatik andere Anlasser
verwenden als welche ohne?
Es gibt ja auch und insbesondere bei Autos viele glaubensbasierte
Überzeugungen, die nur schwer aus den Hirnen rauszubekommen sind; ich
kann mich noch an Leute erinnern, die meinten, man müsse möglichst
hochtourig fahren ...
Frank O. schrieb:> Tobias W. schrieb:>> Warum die Start/Stop-Automatik überhaupt dauerhaft deaktivieren?>> Weil du nach einigen Jahren dann Anlasser/Zahnkranz ersetzen musst.
Wie gut das mein Auto nach 9 Jahren davon noch nichts gehört hat.
Dieses Argument habe ich schon öfter mal gelesen und gehört aber gibt es
da belegbare Zahlen ?
DerEgon schrieb:> Es gibt ja auch und insbesondere bei Autos viele glaubensbasierte> Überzeugungen, die nur schwer aus den Hirnen rauszubekommen sind; ich> kann mich noch an Leute erinnern, die meinten, man müsse möglichst> hochtourig fahren
Ich repariere seit 35 Jahren Gabelstapler.
Bei Kunden, die viele Startvorgänge haben, ist das nach einiger Zeit
eine völlig normale Reparatur.
Ob sie das bei diesen Autos elektronisch regeln, dass der Motor nicht
immer auf ungefähr der gleichen Stelle stehen bleibt, kann ich nicht
sagen.
Nur ist der Verschleiß trotzdem höher.
Tobias W. schrieb:> Dieses Argument habe ich schon öfter mal gelesen und gehört aber gibt es> da belegbare Zahlen ?
Beim Gabelstapler ca. 5000 Bh.
Umgerechnet ungefähr bei 250000 Kilometer.
Manche Kunden bekommen es auch in der halben Zeit kaputt.
Liegt dann an den Umgebungsbedingungen.
"Mal eine Frage am Rande: Warum die Start/Stop-Automatik überhaupt
dauerhaft deaktivieren? Ich selbst hatte noch keine Situation..."
Keine rote Ampel, kein Stoppschild??? Mich hat dieser Quatsch bei jedem
neuen Firmenfahrzeug massiv genervt. Und nach 2,8 Jahren ist die
Bleibatterie tot.
Also mich nervt es nicht. Weder an roten Ampeln noch sonst wo. Und die
Batterie musste ich in 9 Jahren einmal wechseln. Allerdings fahre ich
auch weniger als 5000 km im Jahr.
Digitaler Fahrer schrieb:> Keine rote Ampel, kein Stoppschild??? Mich hat dieser Quatsch bei jedem> neuen Firmenfahrzeug massiv genervt.
Ampel lange genug rot macht Sinn. Stopschild im Nachbarort, manchmal muß
ich kurz warten, weil drei Autos kommen - für 20..30 Sekunden sehe ich
den Sinn nicht. Fuß auf der Kupplung halten ist auch nicht gut.
Vor dem Haus kurz warten, bis ich rückwärts in die Einfahrt kann, meist
auch zu kurz, um eine Abschaltung sinnvoll erscheinen zu lassen.
> Und nach 2,8 Jahren ist die Bleibatterie tot.
Ich hatte nach gut 2 Jahren die erste Batterie kaputt, nach nun knapp 5
Jahren deutet auch diese den nahen Tod an. Das hängt nicht mit
Start-Stop zusammen, sondern dem schwachsinnigen Lademanagement. Die
Ladebillanzierung verrechnet sich und lädt dann dauerhaft mit einer
Spannung, die der Batterie nicht zuträglich ist.
Sehe ich daran, dass Start-Stop schon seit längerem nicht mehr
funktioniert, laut Fehlerspeicher wegen zu geringem Ladezustand. Der
Werkstattpruckler setzt dann das Batteriemenagement zurück, dann
funktioniert Start-Stop zwei oder drei Wochen, bis dann wieder
"Ladezustand" im Fehlerspeicher steht.
Das wird wieder eine Werkstattstänkerei, die Batterie erneut noch im
Rahmen der Herstellergarantie zu ersetzen.
hacker-tobi schrieb:> Und die> Batterie musste ich in 9 Jahren einmal wechseln. Allerdings fahre ich> auch weniger als 5000 km im Jahr.
Ich komme auf etwa 7000 km. Da erzählt mir die Vertragswerkstatt, dass
meine Batterieprobleme an meiner zu geringen Fahrleistung lägen!
Diskussionen haben keinen Sinn, die arbeiten ihren Fehlerkatalog ab,
ähnlich einer Telekom-Hotline-Frisöse. Garnicht umgehen konnten sie
damit, dass ich Ausdrucke vom Fehlerspeicher auf den Tisch gelegt habe.
Manfred schrieb:> Diskussionen haben keinen Sinn, die arbeiten ihren Fehlerkatalog ab,> ähnlich einer Telekom-Hotline-Frisöse. Garnicht umgehen konnten sie> damit, dass ich Ausdrucke vom Fehlerspeicher auf den Tisch gelegt habe.
Kann ich bestätigen.
Habe mir angewöhnt mit der neuen Werkstatt zu diskutieren.
Vorher bin ich viele Jahre Mercedes gefahren und im Laufe der Zeit haben
sie natürlich kapiert, dass ich ein mindest genauso guter Fachmann wie
sie selbst bin und haben auch ganz offen mit mir gesprochen.
Gerade Batterien ersetzen die eigentlich nur noch, wenn die richtig tot
sind.
Bei dem Ford sind zwei Batterien drin und da ich nur wenige Kilometer zu
meinem Kunden fahre, ist die Ladung der Starterbatterie vorrangig und
schaltet auch viel zu früh zurück, auf die Starterbatterie.
Ich habe das einmal bei einem Ladevorgang beobachten können.
Einzige Möglichkeit, immer wieder selbst laden.
Ich hab bei mienem 2020 Duster "startstop" per OBD2 mit DDT4ALL und
dinem 5 eur china BT modul ausgeschaltet. Hab 3 versuche gebraucht.
Gurtwarner beep warnung ist auch weg, und LED blinker kann ich jetzt
auch verwenden.
Weiss jeman wie man den ganzen lima-regenerations schwachsinn wegbringt?
michael_o schrieb:> Irgendwie sind die Strafen für Ökoterroristen einfach viel zu niedrig.
An die wand stellen? Wäre das für dich eine option?
> gleich in die mobile Schrottpresse.
Das ist nicht umweltverträglich.
Willhelm T. schrieb:> michael_o schrieb:>> Irgendwie sind die Strafen für Ökoterroristen einfach viel zu niedrig.> An die wand stellen? Wäre das für dich eine option?
Hier wird der Begriff "Ökoterroristen" vollkommen falsch verwendet.
Das sind jene, die durch Gesetze oder Verordnungen technische Maßnahmen
erzwingen, deren Gesamtbillanz im Endeffekt negativ ist.
Manfred schrieb:> Ampel lange genug rot macht Sinn. Stopschild im Nachbarort, manchmal muß> ich kurz warten, weil drei Autos kommen - für 20..30 Sekunden sehe ich> den Sinn nicht. Fuß auf der Kupplung halten ist auch nicht gut.
Es ist doch überhaupt kein Problem für so eine kurze Zeit auf der
durchgedrückten Kupplung zu bleiben.
Der Verschleiß am Ausrücklager für so eine kurze Zeit ist marginal. Es
soll sogar Leute gegeben die seit eh und je an der roten Ampel nur
kuppeln und sich selbst das nicht merklich auf die Lebensdauer des
Ausrücklagers auswirkt.
Bei den meisten Automatik kann man sogar mit dem Druck auf das
Bremspedal festlegen, ob die Start/Stop Automatik aktiv werden soll oder
nicht. Leichter Druck = nein, fester Druck = ja.
Tobias W. schrieb:> Mal eine Frage am Rande: Warum die Start/Stop-Automatik überhaupt> dauerhaft deaktivieren? Ich selbst hatte noch keine Situation wo sie> gestört hätte, und da es hilft Abgase, Lärm und Verbrauch zu senken,> halte ich es für eine gute Sache.
Beim Zitröhn meiner Regierung haben sich die Franzosen was ganz Nettes
ausgedacht: Sobald die Battrie nicht mehr ganz taufrisch ist, schaltet
sich die Start/Stop-Automatik ganz automatisch ab.
Ich glaube aber, dass da eventuell die BA-Erlaubnis erlischt. Aber wieso
kommen die Gallier dann blos auf so eine Idee?
Jedenfalls habens bei Kundendienst gleich mal die Batterie erneuert - im
Gegenwert meiner aktuellen Winter-Dose. Und schon nervt ungewollt
Start/Stop-Automatik wieder.
Nächstes mal frickle ich da eine Batterie vom Discounter rein, und lasse
die vorher etwas vorvergammeln. Das ist auf Dauer vielleicht einfacher
und billiger als dieses Ramser-mit-oder-ohne-Reläh Gedöns ...
Claudius schrieb:>> Mal eine Frage am Rande: Warum die Start/Stop-Automatik überhaupt>> dauerhaft deaktivieren?
Weil die idioten automatik natürlich genau dann abschaltet wenn man am
berg anfahren will.
Die mittlere abschaltdauer ist 2 sekunden. Dass das sprit spart glauben
nur die ganz doofen.
Willhelm T. schrieb:> Die mittlere abschaltdauer ist 2 sekunden. Dass das sprit spart glauben> nur die ganz doofen.
Meiner geht, gerade dann wenn es anfangen wurde sich zu lohnen, nach 30
Sekunden, wieder zwangsweise an - weil so ein stehendes Auto ja bis
dahin den Akku so leergenuckelt haben könnte, dass nicht mehr genug zum
Starten drin ist. Licht, Heckscheibe, Frontscheibe, Sitzheizung,
Lenkradheizungen und sogar die Lenkung ist elektrisch.
Aber:
hacker-tobi schrieb:> Allerdings fahre ich auch weniger als 5000 km im Jahr.
Ich seit Corona auch und damit ist der Akku nie so voll, dass er stoppt.
Praktisch. Allerdings lade ich manchmal nach.
MaWin schrieb:> Meiner geht, gerade dann wenn es anfangen wurde sich zu lohnen, nach 30> Sekunden, wieder zwangsweise an
Bei uns auf dem land gibt es kaum eine situation bei der man länger als
20 sek. steht. Ampeln haben seltenheitswert, die nächste ist beim Aldi
in 18km entfernung.
Start-stop ist ein marketing gag der beim anfahren auf steilen strassen
richtig gefährlich werden kann.
Willhelm T. schrieb:> Start-stop ist ein marketing gag der beim anfahren auf steilen strassen> richtig gefährlich werden kann.
Sollte doch wirklich einmal jemand ausprobieren.
Ich möchte wetten, dass das Auto mit Start/Stop sogar mehr verbrauchen
wird.
Bei jedem Anlassen verbraucht das Auto immer etwas mehr Kraftstoff, als
es bei laufendem Motor in dieser Zeit verbraucht.
Gemisch ist immer fetter für den Anlassvorgang.
Und da kommen nämlich genau die 18 Sekunden zum tragen.
Willhelm T. schrieb:> Bei uns auf dem land gibt es kaum eine situation bei der man länger als> 20 sek. steht
Cool
die normale Umlaufzeit einer Ampel liegt nach RiLSA (Richtlinie zur
Anlage von Lichtsignalanlegen) bei 50-75s, minimal 30s und maximal
90-120s.
Hier übrigens bei 90 Sekunden, da kann an einer Ampel mit 3 Phasen
(nost-west, nord-süd, Abbiegen) schon mal 1 Minute rot sein.
Ein Auto spart ab 11 Sekunden start/stop Benzin.
DerEgon schrieb:> Frank O. schrieb:>> Ich möchte wetten ...>> Ah, hatte ich also richtig gelegen. Glaubensbasierte Überzeugungen.
Bis jetzt nicht, denn der Nachweis fehlt.
Eine Studie von einem unabhängigen Institut würde reichen.
Diese Umweltmaßnahmen haben zumindest schon bei den Motorrädern zu ca.
einem Liter Mehrverbrauch geführt.
Und irgendeine Automobilsendung hat vor ein paar Jahren einen Test mit
einem Golf, ganz neu von der Messe, gegen einen Golf 1 fahren lassen.
Der Golf 1 hatte auch einen Liter weniger verbraucht.
Micha schrieb:> Es> soll sogar Leute gegeben die seit eh und je an der roten Ampel nur> kuppeln und sich selbst das nicht merklich auf die Lebensdauer des> Ausrücklagers auswirkt.
Interessehalber: wie lange sollte so ein Ausrücklager halten?
Meine Autos haben allesamt deutlich 100, teilweise auch 150 Mm
überschritten bevor ich sie verkauft oder verschrottet habe, und ich
musste vieles ersetzen lassen, aber noch nie was am Getriebe oder der
Kupplung, und ich steh immer an der Ampel auf der Kupplung, seit
Jahrzehnten schon.
Ich hab in der Fahrschule noch gelernt, das dieser neue Ökotrick mit dem
Motor ausmachen an der Ampel total scheiße für den Anlasser ist und man
besser laufen lassen sollte, egal was die Ökos sagen. ;)
Für die Akten: alles Toyotas, kleine bis mittlere Ausstattung, aktuell
z.B. ein '14er Aygo, davor auch einer der ebenfalls 152Mm geschafft hat
bis die Radlager gar waren.
Also nix, wo man besondere Wertigkeit erwarten würde... Aber zuverlässig
sind sie.
Frank O. schrieb:> Und irgendeine Automobilsendung hat vor ein paar Jahren einen Test mit> einem Golf, ganz neu von der Messe, gegen einen Golf 1 fahren lassen.> Der Golf 1 hatte auch einen Liter weniger verbraucht.
Wieviel wiegt ein aktueller Golf, und wieviel noch mal so'n Golf 1?
Und wie sieht das bei den beiden mit Klima und dem ganzen anderen
Schnick-Schnack aus?
Claudius schrieb:> Klima und dem ganzen anderen> Schnick-Schnack aus?
Aber genau das ist doch der Punkt. Im Wesentlichen haben sie kaum
sparsamere Motoren hin bekommen.
Auch die Ölmengen könnten viel kleiner sein.
Wenn man die Ölwannen so gestalltet, dass die Räume zwischen den
Kurbelwellenlagern maximal mit Material gefüllt sind, das würde noch
einmal sicher mindestens einen Liter sparen.
Das wären alles Maßnahmen, die der Umwelt dienen. Zur Inspektion zwingen
sie dich ja trotzdem nach einem Jahr. Also ist die Verschutzung kein
Argument.
Solange alle so viel Geld am Öl verdienen, solange besteht doch gar kein
echtes Interesse, dass das sparsam eingesetzt wird. Weder beim
Kraftstoff noch beim Schmieröl.
Claudius schrieb:> Beim Zitröhn meiner Regierung haben sich die Franzosen was ganz Nettes> ausgedacht: Sobald die Battrie nicht mehr ganz taufrisch ist, schaltet> sich die Start/Stop-Automatik ganz automatisch ab.
Das machen auch andere Marken, vermutlich alle.
MaWin schrieb:>> Allerdings fahre ich auch weniger als 5000 km im Jahr.> Ich seit Corona auch und damit ist der Akku nie so voll, dass er stoppt.
Dusseliges Batteriemanagement, wie bei mir. Nicht voll glaube ich nicht,
mir reichen einstellige Kilometer, bis der Ladestrom nur noch 1A beträgt
und die Spannung an 15 Volt ist.
> Praktisch. Allerdings lade ich manchmal nach.
Hast Du mal geschaut, wieviel Amperestunden Du tatsächlich nachgeladen
bekommst?
Willhelm T. schrieb:> Start-stop ist ein marketing gag
... der im Prüfzyklus den Meßwert des Verbrauchs senkt.
> der beim anfahren auf steilen strassen richtig gefährlich werden kann.
Unfug, das regelt die Elektronik Berganfahrhilfe.
Frank O. schrieb:> Gemisch ist immer fetter für den Anlassvorgang.
Was ich bei betriebswarmem Motor in Zweifel ziehe.
Du scheinst nicht zu wissen, was eine Berganfahrhilfe ist. Wegen der
rempelt man nichts an, das sorgt einfach nur dafür, daß die Bremse beim
Loslassen des Bremspedals einen Moment länger angezogen bleibt, wenn das
Auto in ausreichender Steigung aufwärts steht.
Wenn man damit andere Autos anrempelt, sollte man einfach den Lappen
abgeben.
Mein erstes Auto mit Start- Stop war ein Handgeschalteter I30CRDI. Von
dem Sprit das der im Stadtverkehr eingespart hat hätte ich mir 3
Batterien im Jahr kaufen können, hat aber nur alle 2,5 Jahre eine
verbraucht durch die den Sommer über im Kofferraum durchgend laufende
Kompressorkühlbox. Ich habe ihn nach 7 Jahren und 170.000km mit dem
ersten Anlasser, der ersten Kupplung usw. Verkauft, weil Mercedes mir
5000€ Eintauschprämie für den Euro 5 Diesel gab.
Mein jetziger hat die Start- stop Automatik und eine 9 Gang
Wandlerautomatik letzter Durchschnittverbrauch war 3,8 Liter Diesel. Die
erste Batterie ist jetzt 4 Jahre alt, die Start- Stop Automatik läuft an
der ersten Ampel auch nach einer Woche Stillstand. Geladen wird die
Batterie fast ausschließlich im Schubbetrieb.
Zum Glück ist die Zeit der Rüttelplatte aber bald auch vorbei, 4 meiner
5 Fahrzeuge fahren schon ohne so einen Antiquirten Zerknalltreibling,
stinken nicht und machen keinen unnötigen Lärm und keine schmutzigen
Finger, wenn man die mal in den Motorraum steckt.
Passen auch viel besser zu einem Forum für Mikrocontroller.
MfG
Michael
Zitatzjohn nieted schrieb im Beitrag #7171285:
>> Unfug, das regelt die Elektronik Berganfahrhilfe.> Dieser ganze Dreck stellt betreutes Fahren da und macht die Fahrzeuge> nur unsicher.
Du fährst kein Auto oder wirst es im Kürze nicht mehr tun? Dieses
"betreute Fahren" wird immer mehr zum Standard und man kann sich der
Technik nicht langfristig entziehen, selbst, wenn man es wollte.
Mitte und rechts verwechselt? schrieb:> Du scheinst nicht zu wissen, was eine Berganfahrhilfe ist. Wegen der> rempelt man nichts an, das sorgt einfach nur dafür, daß die Bremse beim> Loslassen des Bremspedals einen Moment länger angezogen bleibt, wenn das> Auto in ausreichender Steigung aufwärts steht.
"Schönheitsfehler" ist, dass diese nur (Anleitung) "für ungefähr zwei
bis drei Sekunden" hält. Im Ford Mondeo 4 von 2008 wurde die im Display
angezeigt und "piep - aus" signalisiert, im Mondeo 5 haben sie die
Anzeige weggespart.
Aber es gibt ja inzwischen die elektronische Feststellbremse, einfach
losfahren, löst die von selbst - auch mit Start-Stop Null Problem.
In xxx steht man vor der roten Ampel in einer deutlichen Steigung, da
lasse ich mir immer gut Platz zum Vordermann und erfreue mich an der
eigenen "Betreuungselektronik".
michael_o schrieb:> Von dem Sprit das der im Stadtverkehr eingespart hat hätte ich mir 3> Batterien im Jahr kaufen können
Erzähle uns mehr Märchen.
> die Start- Stop Automatik läuft an> der ersten Ampel auch nach einer Woche Stillstand. Geladen wird die> Batterie fast ausschließlich im Schubbetrieb.
So ist das eigentlich gedacht. Bei meinem Ford hat es etwa 15 Monate
korrekt funktioniert, dann war vorbei mit Start-Stop. Laden und Erhalten
konnte ich am Voltmeter sehen, korrekt umgesetzt, müsste die Batterie
ewig leben.
Nach 2 Jahren gab es eine neue Batterie, bis dann nach etwa eineinhalb
Jahren wieder Zickerei aufkam, zuerst fällt Start-Stop aus.
Vielleicht können das andere Hersteller besser, das
Ford-Batteriemanagement ist eine Katastrophe, aber sie korrigieren es
nicht, es gibt kein BCM-update.
Manfred schrieb:>> der beim anfahren auf steilen strassen richtig gefährlich werden kann.> Unfug, das regelt die Elektronik Berganfahrhilfe.
Das läuft so:
Du gehst beim Denner deine monatsration bier holen. Die einfahrt auf die
hauptstasse ist relativ steil und unübersichtlich, da muss man anhalten.
Wenn mann dann fahren kann hat der motor abgestellt, und beim gas
durchdrücken versucht der wieder zu starten.
Bergauf anfahrenb heisst für uns veteranen bremse los, sofort vollgas,
kupplung zügig loslassen. Wenn du das machst während "startstop" gerade
versucht anzulassen stehst du nachher mit abgewürgtem motor und
rauchendem anlasser mitten auf der hauptstrasse.
Falls der start ganz misslingt löst nach 2 sek die berganfahrhilfe die
bremse und du rollst 2m rückwärts.
Stratstop mag im flachland im stau sinn machen, aber im voralpengebiet
ist das eine gefährliche krücke für unfähige schwarzblonde fahrerinnen.
Frank O. schrieb:> Zur Inspektion zwingen> sie dich ja trotzdem nach einem Jahr.
Nur wenn du zu faul bist um "service rückstellung automarke" zu googeln.
Ich tausch doch nicht einem neuwagen mit 2400km das oel nur weil ein
jahr abgelaufen ist. Ich mach das dann bei 10'000 nach 4 jahren mit
aldi-oel und filter von ebay.
Wenn eine neue karre nie in die service-garage kommt geht auch nix
kaputt. Dann kan der azubi die oelablasschraube nicht mit dem
schlagschrauber zerstören, und der chef muss auch nicht "das gewinde war
schon ausgerissen" lügen.
Deine Shift-Taste ist kaputt, bitte tausche die Tastatur.
Willhelm T. schrieb:> Bergauf anfahrenb heisst für uns veteranen bremse los, sofort vollgas,> kupplung zügig loslassen.
Das heißt für Veteranen eher, den Handbremshebel vorsichtig freizugeben.
Wenn der Wagen genug Hubraum und eine dosierbare Kupplung hat, kann man
ihn auch mit der Kupplung halten - gilt als ungesund.
> Wenn du das machst während "startstop" gerade> versucht anzulassen stehst du nachher mit abgewürgtem motor und> rauchendem anlasser mitten auf der hauptstrasse.
Quark, Start-Stop lässt den Motor an, sobald die Kupplung getreten wird.
> Falls der start ganz misslingt löst nach 2 sek die berganfahrhilfe die> bremse und du rollst 2m rückwärts.
Vielleicht, wenn man sich extrem tölpelig anstellt. Wie ich schon sagte,
nimmt einem die elektronische Feststellbremse auch das Problem ab.
Vielleicht bekommst Du mal ein modernes Fahrzeug mit diesen Funktionen
unter den Hintern, dann kannst Du Deine Vorurteile überprüfen.
Manfred schrieb:> as heißt für Veteranen eher, den Handbremshebel vorsichtig freizugeben.
Handbremse brauchts nur wenn extrem steil. Normalfall geht ohne.
Manfred schrieb:> Start-Stop lässt den Motor an, sobald die Kupplung getreten wird.
Oder das gas gedrückt wird. Jedenfalls am berg sekunden zu spät.
Willhelm T. schrieb:> Bergauf anfahrenb heisst für uns veteranen bremse los, sofort vollgas,> kupplung zügig loslassen. Wenn du das machst während "startstop" gerade> versucht anzulassen stehst du nachher mit abgewürgtem motor und> rauchendem anlasser mitten auf der hauptstrasse.
Tja, StartStop gibt es in euren alten Lurren nicht, bei denen man
aufpassen muss, dass die in Betrieb nicht kaputt gehen.
Heute drückst du am Hang den Knopf für die elektrische Feststellbremse,
nimmst den Gang raus und lasst den Fuss von der Kupplung. Motor geht
aus. Wenn es weiter gehen soll, trittst du die Kupplung, Motor wird
gestartet, legst den 1. Gang ein, und lasst die Kupplung zum losfahren
kommen. Die Feststellbremse wird automatisch so gelöst, dass der Wagen
keinen Zentimeter rückwärts rollt sondern den Hang nur vorwärts
erklimmt.
Automatik ist etwas weniger freundlich zu StartStop, aber harmoniert
noch besser mit Berganfahrhilfe.
Willhelm T. schrieb:> Jedenfalls am berg sekunden zu spät.
Keine Ahnung welches Auto du da hast. Bei allen die ich kenne startet
der Motor so schnell dass dieser bereits läuft wenn das Kupplungspedal
voll getreten ist.
Du solltest nicht von deinem Auto generell auf alle anderen mit
Start-Stopp-System schließen.
Thomas F. schrieb:> Keine Ahnung welches Auto du da hast. Bei allen die ich kenne startet> der Motor so schnell dass dieser bereits läuft wenn das Kupplungspedal> voll getreten ist.
Wahrscheinlich Automatik.
Da gibt es kein Kupplungspedal und demnach kein Signal zum Start. Da
muss der Motor erst starten, wenn man den Fuss von der Bremse nimmt.
Automatik und Start/Stop harmoniert nicht.
Man könnte Stop aber mit N+P vom Wahlhebel kombinieren.
Thomas F. schrieb:> Bei allen die ich kenne startet> der Motor so schnell dass dieser bereits läuft wenn das Kupplungspedal> voll getreten ist.
Da kennst du Mazda nicht. Beim aktuellen 3er trittst du die Kupplung und
nix startet. Erst, wenn der Ganghebel bewegt wird bemüht sich der
Starter, das ist tatsächlich manchmal ein wenig knapp.
MaWin schrieb:> Thomas F. schrieb:>> Keine Ahnung welches Auto du da hast. Bei allen die ich kenne startet>> der Motor so schnell dass dieser bereits läuft wenn das Kupplungspedal>> voll getreten ist.>> Wahrscheinlich Automatik.>> Da gibt es kein Kupplungspedal und demnach kein Signal zum Start. Da> muss der Motor erst starten, wenn man den Fuss von der Bremse nimmt.>> Automatik und Start/Stop harmoniert nicht.>> Man könnte Stop aber mit N+P vom Wahlhebel kombinieren.
Ein Automatik sollte schon mal garnicht zurück rollen 🙄
Der Motor startet schon wenn man das Bremspedal nur ein wenig löst. Noch
bevor das Fahrzeug (egal ob Handschalter oder Automatik) zu rollen
beginnt. So kann man auch den Motor starten wenn man die passende Lücke
auf sich zu kommen sieht.
Wenn man beim Automatik auf P oder N schaltet läuft der Motor bei den
meißten auch. Das wäre also eher um die Start Stopp aus zu hebeln.
Die Berganfahrhilfe (welche heute fast jedes Fahrzeug hat) macht die
Bremse manchmal wirklich etwas spät auf. Aber wer es gelernt hat mit
schleifender Kupplung anzufahren, der sollte das nach 2-3 Versuchen
raushaben. Wenn das Fahrschüler in der praktischen Prüfung mit 180er
Puls in den ersten 10 Minuten hinbekommen, dann frag ich mich wieso das
ein erfahrener Fahrer nicht schaffen sollte.
Das berganfahren hab ich damals auf einem willy jeep bj. etwa 1950
gelernt, 3 gänge, unsynchroinisiertes getriebe. Glaub mir, ich kann das.
Ich hab nicht vor wegen jedem unnötigen schnikschnak etwas neu zu
lernen. Ich will weder berganfahrhilfe noch start-stop noch sonst
irgendwelchen scheiss. Ich will nicht dass mir irgendwelche elektronik
irgendwo reinpfuscht.
Ausser geschwindikeitsbegrenzer und ABS, die mag ich.
Willhelm T. schrieb:> Ich will weder berganfahrhilfe
Manche Sachen sind schon nützliche und dazu zähle ich die
Berganfahrhilfe. Sogar mein Polo, Bj.2010, hat das, wie ich eher
zufällig feststellen konnte.
Bin vor kurzem mit einer Freundin und ihrem Sohn unterwegs gewesen.
Neuer BMW M3.
Tote Winkel Assistent, den finde ich sinnvoll.
Ich habe dann vom Beifahrersitz mit den Einstellungen gespielt.
Ein paar Tage später rief sie mich an und bedankte sich überschwenglich,
weil ich ihren Notbremsassistenten nach meiner Vorstellung eingestellt
hatte, also so aktiv wie möglich.
Es hat ihr einen Auffahrunfall und hohe Kosten erspart.
Ich finde auch viele Sachen blöd (Spurwechselassistent), aber vieles
kann man ja nach eigenem Gusto ein- oder ausstellen.
Willhelm T. schrieb:> Claudius schrieb:>>> Mal eine Frage am Rande: Warum die Start/Stop-Automatik überhaupt>>> dauerhaft deaktivieren?>> Weil die idioten automatik natürlich genau dann abschaltet wenn man am> berg anfahren will.> Die mittlere abschaltdauer ist 2 sekunden. Dass das sprit spart glauben> nur die ganz doofen.
Klingt für mich eher nach Unfähigkeit sein eigenes Auto zu bedienen?
Also ich kann bei meiner ca. 15 Jahre alten A-Klasse mittels Dosierung
des Bremspedals selbst wählen, ob Start/Stop aktiv wird oder nicht.
Zumal ich beim Starten durch den Starter kurzzeitig sogar mehr Leistung
habe und somit gerade MIT startendem Motor besser weg komme...
Julian N. schrieb:> Also ich kann bei meiner ca. 15 Jahre alten A-Klasse mittels Dosierung> des Bremspedals selbst wählen, ob Start/Stop aktiv wird oder nicht.
Welcher W169 hatte eine Start-/Stop-Automatik?
Willhelm T. schrieb:> Start-stop ist ein marketing gag der beim anfahren auf steilen strassen> richtig gefährlich werden kann.
Wieso sollte das gefährlich werden? Normalerweise läuft das so:
- Man hat am Berg angehalten
- Bleibt auf der Kupplung wenn man eh gleich weiter fahren kann oder
legt N ein wenn es länger dauert
- Keine Lücke, also N eingelegt, Motor sollte aus gehen
- Lücke gesehen?
- Kupplung drücken, ersten Gang rein
- Motor geht an oder bleibt an, wenn er beim Wechsel in N nicht
ausgegangen ist
- Losfahren
Wo ist da nun etwas gefährliches?
Frank O. schrieb:> Bei jedem Anlassen verbraucht das Auto immer etwas mehr Kraftstoff, als> es bei laufendem Motor in dieser Zeit verbraucht.> Gemisch ist immer fetter für den Anlassvorgang.> Und da kommen nämlich genau die 18 Sekunden zum tragen.
Bei warmen Motor wird die Motorsteuerung der heutigen Generation,
insbesondere wenn er im Start/Stop vorgespannt angehalten hat, mit
Sicherheit kein fetteres Gemisch mehr nutzen. Die Zeiten der manuellen
Choke Hebel sind eindeutig vorbei.
Jens M. schrieb:> Interessehalber: wie lange sollte so ein Ausrücklager halten?> Meine Autos haben allesamt deutlich 100, teilweise auch 150 Mm> überschritten bevor ich sie verkauft oder verschrottet habe, und ich> musste vieles ersetzen lassen, aber noch nie was am Getriebe oder der> Kupplung, und ich steh immer an der Ampel auf der Kupplung, seit> Jahrzehnten schon.
Ich habe früher auch quasi immer nur die Kupplung gedrückt. Außer im
Stau wäre es mir gar nicht in den Sinn gekommen der Leerlauf einzulegen.
Das mache ich erst jetzt wegen der Start/Stop Automatik. Die
Ausrücklager haben immer > 100T km gehalten.
Thomas F. schrieb:> Keine Ahnung welches Auto du da hast. Bei allen die ich kenne startet> der Motor so schnell dass dieser bereits läuft wenn das Kupplungspedal> voll getreten ist.
Und vor allem weiß man ja, dass der Motor aus ist oder ausgehen kann
wenn man N einlegt. Nur beim Kuppeln bleibt der Motor ja an.
Willhelm T. schrieb:> Michael H. schrieb:>> Wieso sollte das gefährlich werden?>> Sagt einer der auch ohne start-stop am berg nicht anfahren kann.
Ahh verstehe, Ad-hominem ohne mich auch nur im geringsten zu kennen. Das
deutet darauf, dass Willhelm T. einfach prinzipiell dagegen ist und das
Anfahren am Berg nur Mittel zum Zweck ist.
Du musst ja nur eine Schaltung bauen die den Taster nach dem Start des
Motors
1x triggert und Start/Stop ist dann deaktiviert. Deine Schaltung
braucht nur einen Kipphebel dieser speichert deinen letzte Einstellung
oder du klemmst deinen Schaltung einfach wieder ab.
Thomas O. schrieb:> Du musst ja nur eine Schaltung bauen die den Taster nach dem Start des> Motors> 1x triggert und Start/Stop ist dann deaktiviert. Deine Schaltung> braucht nur einen Kipphebel dieser speichert deinen letzte Einstellung> oder du klemmst deinen Schaltung einfach wieder ab.
Genau das machen ja die angesprochenen Schaltungen! Er will ja die
Erfahrungswerte damit wissen. Ein "Kippschalter" reicht da nicht, die
Fahrzeugelektronik ist intelligent genug, das als Fehlbedienung zu
erkennen und ignoriert das.
Als ehemaliger Entwicklungsingenieur bei einem großen OEM kann ich nur
bestätigen, daß man nichts einbaut das nicht UNBEDINGT erforderlich
wäre.
Und wenn es nur zwei Tropfen Sprit spart weil damit die nächstbeste
Schadstoffklasse möglich wird!
Bei manchen Herstellern wird z.B. die AHK erst beim Händler eingebaut,
weil man sich damit die sonst fällige Verbrauchsmessung inklusive AHK
spart und in der besseren Schadstoffklasse landet.
Thomas R. schrieb:> Als ehemaliger Entwicklungsingenieur bei einem großen OEM kann ich nur> bestätigen, daß man nichts einbaut das nicht UNBEDINGT erforderlich> wäre.> Und wenn es nur zwei Tropfen Sprit spart weil damit die nächstbeste> Schadstoffklasse möglich wird!
Ja, mit "zwei Tropfen Sprit" sind wir wieder bei meiner Ansicht der
Dinge: Mit Start-Stop und Batteriemanagement werden Schadstoffwerte
erlogen, die in der Realität mehr Kosten als Nutzen verursachen.
Starter schrieb:> Da kennst du Mazda nicht. Beim aktuellen 3er trittst du die Kupplung und> nix startet. Erst, wenn der Ganghebel bewegt wird bemüht sich der> Starter, das ist tatsächlich manchmal ein wenig knapp.
Ich habe letztes Jahr mal einen Tag lang einen Mazda3-Automatik
gefahren, da war nichts, was mir Probleme bereitet hätte - außer der
blödsinnigen Konstruktion als Mild-Hybrid mit seiner wirren Schalterei.
Der CX30 neulich, Hybrid-Handschalter, etwas länger gefahren, hatte auch
nichts, was mir irgendwie gefährlich erschienen wäre.
Ich habe, beruflich bedingt, viele Leihwagen gefahren und auch einen
gesunden Spieltrieb, sehe es vermutlich deshalb entspannter als manch
andere Leute.
Jens R. schrieb:> Aber wer es gelernt hat mit> schleifender Kupplung anzufahren, der sollte das nach 2-3 Versuchen> raushaben.
VW Pumpe-Düse-Diesel, der einzige Mietwagen, den ich direkt dreimal
abgewürgt habe. Wenn der Drehmomentverlauf scheiße ist, macht das keinen
Spaß.
> Wenn das Fahrschüler in der praktischen Prüfung mit 180er> Puls in den ersten 10 Minuten hinbekommen,
In der Fahrschule mit dem Kadett konnte ich das! Aber damals durfte man
(ich) Prüfung auf Automatik fahren, nachdem einige Stunden Schaltwagen
dokumentiert waren. War später nicht mehr so und ist inzwischen wieder
möglich, gelobt seien die Gesetzgebungskasper.
Frank O. schrieb:> Willhelm T. schrieb:>> Ich will weder berganfahrhilfe
Ist Dir schon die Idee gekommen, dass Herr T.
Angemeldet seit 24.08.2022
hier nur unterwegs ist, um zu stänkern und obendrein durch seine
Schreibweise Respektlosigkeit demonstriert?
> Manche Sachen sind schon nützliche und dazu zähle ich die> Berganfahrhilfe. Sogar mein Polo, Bj.2010, hat das, wie ich eher> zufällig feststellen konnte.
Gut, die Helferlein wandern von oben in die unteren Klassen, warum also
nicht. Ist bei Dir vermutlich in irgendeiner Zusatzausstattung
versteckt, gerade VW lässt sich jeden Sch** zusätzlich bezahlen.
Bei meinem 2008er-Mondeo war die Berganfahrhilfe in irgend einem Paket
mit dabei. Gezielt bestellt hätte ich sie nicht! Im 2018er ist sie
Serienausstattung, ebenso wie die elektronische Feststellbremse. Auch
diese hätte ich nicht gezielt zugekauft, aber bin über den Komfortgewinn
nicht böse.
> Neuer BMW M3.> Tote Winkel Assistent, den finde ich sinnvoll.
Hatte ich neulich in einem Leihwagen, ganz nett, kann aber auch nerven.
> Ich habe dann vom Beifahrersitz mit den Einstellungen gespielt.> Ein paar Tage später rief sie mich an und bedankte sich überschwenglich,> weil ich ihren Notbremsassistenten nach meiner Vorstellung eingestellt> hatte, also so aktiv wie möglich.
Den habe ich in meinem Ford auf die niedrigste Empfindlichkeit gesetzt,
nachdem er mir unnötige Eingriffe beschert hat - bremst, wenn ich
bewusst ohne Bremse auf den stehenden Vordermann zu rolle, weil ich
erwarte, dass der gleich losfährt.
Die ganzen Assistenzsysteme haben Für und Wider, diverse "Forscher"
haben sich damit beschäftigt, in wieweit die den Fahrer sogar
überfordern.
Stump&Stümper schrieb im Beitrag #7173247:
> Wie denn sonst, als Ad-Hominem? Du bist es doch, der mit einem normalen> Fahrzeug nicht am Berg anfahren kann und ausf Gaukelkram angewiesen ist.
Ach tatsächlich? Und das schließt du woraus? Zumal ich gar nicht weiß,
was eine Start/Stop Automatik mit Berg anfahren zu tun haben soll. Die
ist da einfach irrelevant.
Manfred schrieb:> Ist Dir schon die Idee gekommen, dass Herr T.> Angemeldet seit 24.08.2022> hier nur unterwegs ist, um zu stänkern und obendrein durch seine> Schreibweise Respektlosigkeit demonstriert?
So siehts wohl aus...
Manfred schrieb:> Die ganzen Assistenzsysteme haben Für und Wider, diverse "Forscher"> haben sich damit beschäftigt, in wieweit die den Fahrer sogar> überfordern.
Richtig, bei allem gibt es Vor- und Nachteile. Aber gerade bei der
Start/Stop sehe ich die Vorteile überwiegen. Zumal man als Fahrer durch
die Wahl zwischen Kupplung und Leerlauf ganz einfach entscheiden kann,
ob der Motor ausgehen darf oder nicht.
Da ist ein aktiver Spurhalteassistent auf Landstrassen, wo man doch mal
näher an die Linie fährt oder frei Kurven leicht schneidet, deutlich
nerviger.
Berganfahren mit Handbremse ist sowieso was für Anfänger.
Fortgeschrittene drehen ihren rechten Fuss so, dass er gleichzeitig
Brems- und Gaspedal drückt.
Profis brauchen gar keine Bremse. Kupplung schleifen reicht. Ich wüsste
nicht, wann ich zum Berganfahren das letzte Mal die Bremse benötigt
hätte, und ich lebe in der Schweiz.
Mit Anhänger vielleicht.
Rubble C. schrieb:> Ich wüsste> nicht, wann ich zum Berganfahren das letzte Mal die Bremse benötigt> hätte, und ich lebe in der Schweiz.
Auf der Games Com, als mein Sohn noch lebte und 15 Jahre alt war.
Im Parkhaus zwischen den Ebenen, weil sie dir bis auf die Stoßstange
fuhren.
Aber wenn man es hat. Wie gesagt, ich habe zufällig festgestellt, dass
mein Polo (Bj.2010) das auch drin hat.
Um auf das thema zurückzukommen:
Anstatt einen uC zum ausschalten reinbasteln einen OBD2 BT adapter für 5
euro kaufen, DDT4ALL auf dem laptop installieren und auf dem
entsprechenden UK forum lesen wie das geht.
Die DE foren sind nutzlos, die reden nur von "erloschene
betriebserlaubnis" und ähnlichem vorauseilendem gehorsam. Ich denke DE
hat solche schwachsinnsgesetze weil die bürger so folgsam jeden scheiss
mitmachen.
Macht das wie Griechen oder Italiener, kümmert euch einen dreck um
pingelige EU verordnungen. Sollte der TÜV fragen dann läuft start-stop
wegen dem batterieladezustand nicht.
Falls du denktst nach einem unfall kommt der versicherungsvertreter und
überprüft "start-stop" auf funktionalität lebst du im lala land.
Willhelm T. schrieb:> Macht das wie Griechen oder Italiener, kümmert euch einen dreck um> pingelige EU verordnungen. Sollte der TÜV fragen dann läuft start-stop> wegen dem batterieladezustand nicht.>> Falls du denktst nach einem unfall kommt der versicherungsvertreter und> überprüft "start-stop" auf funktionalität lebst du im lala land.
Du hast so recht. Unsinnige Sachen muss man nicht mitmachen.
Und der TÜV, mal ehrlich, der schaltete das Licht an, bremmst die Karre,
gucht unten drunter und misst dein Abgas.
Frank O. schrieb:> Arbeitest du mit der Software?
Ich hab meine kiste mit dem gepatcht, ja. 2020.
Start-stop, gurtwarner, canbus-blinkerwarnung, zeugs freigeschaltet.
Muss aber erwähnen dass mich ein totalschaden nicht sonderlich gestört
hätte. Die 14K für einen neuen hätten mich nicht arm gemacht. Bei
solchen "gebastel" kann schon mal was schiefgehen.
Thomas O. schrieb:> so ein Anlasser hat um die 1 kW der dreht aber nicht so schnell das er> dein Auto wesentlich beschleunigen kann.
Schnell drehen braucht er dafür auch nicht, es geht ja nur ums
Drehmoment. Und ein Elektromotor hat im Stand ein deutlich höheres
Drehmoment als ein Ottomotor vergleichbarer Leistung im Stand. Und bei
nem 70 kW Motor macht dann anscheinedn auch der 1 kW Anlasser schon
einen spürbaren Unterschied!
Willhelm T. schrieb:> Bei> solchen "gebastel" kann schon mal was schiefgehen.
Das ist ein Punkt den ich scheuen würde. Dazu müsste man noch ein
Steuergerät haben.
Aber ich habe mit "Carly" auch den überflüssigen Mist ausgeschaltet.
Kann man ziemlich viel mit einstellen. Zumindest das, was ich wollte. In
erster Linie den Gurtwarner.
Frank O. schrieb:> Zumindest das, was ich wollte. In> erster Linie den Gurtwarner.
Wenn man meint, den ausschalten zu müssen, macht man irgendwas sehr
grundlegendes sehr gründlich falsch.
Wenn man nicht zu blöd zum Autofahren ist, ist der Gurtwarner etwas, was
man überhaupt nicht mitbekommt.
Oh Mann schrieb:> Wenn man nicht zu blöd zum Autofahren ist, ist der Gurtwarner etwas, was> man überhaupt nicht mitbekommt.
Bis 15 Km/h braucht man keinen Gurt anzulegen. Wenn ich im Firmenwagen
fahre, da konnte ich das Bimmeln über die Fahrzeugsoftware so
ausschalten, die Anzeige im Cockpit stört mich nicht.
Wenn ich auf dem Firmengelände sowieso sehr langsam rum fahre, schnalle
ich mich nicht an.
Im Privatwagen, da schnalle ich mich schon automatisch an und da braucht
nicht noch so ein damliches Bimmel mich dazu auffordern. Ja, ich
schnalle mich immer im Losfahren an.
Wie gut, dass du mich, meine Gewohnheiten, mein Leben so gut kennst,
dass du das so gut beurteilen kannst.
Wenn die Leute sich mal mehr vor iher Türe kehren würden, dann gäbe es
vielleicht auch keine Kriege mehr.
egal wieviel Drehmoment der Anlasser hat er bringt deinen Motor nicht
mal auf 1000 U/Min und wie schnell wird dein Auto im Standgas? Wenn man
erst Überlegung muss oh damits schneller wird muss ein größerer Gang
rein dann steht man schon mitten auf der Kreuzung.
Ich meinte übrigens nicht einen Kippschalter für den normelen Schalter
im Auto sondern für seine Elektronik damit die weiß nach Motorstart
Triggern oder nicht.
Michael schrieb:> Zumal ich gar nicht weiß,> was eine Start/Stop Automatik mit Berg anfahren zu tun haben soll. Die> ist da einfach irrelevant.
Die Diskussion kam auf, weil ein notorischer Quertreiber stänkert, dass
Start-Stop das unmöglich machen würde und ein Risiko sei!
Das mit dem Grut auf dem Firmengelände hat ein Bekannter mit dem Leben
bezahlt. Der ist unter 10km/h gefahren laut damaligen Polizeibericht,
und auch der Gabelstapler der 15 Tonnen Klasse war nicht viel schneller,
als er im Frontal in die Kiste gefahren ist.
Hat aber auch fast 1 Jahr gedauert bis er an den inneren Verletzungen
gestorben ist.
Aber beim Start - Stop ist es ja das selbe die Toten die man durch
unnötigen CO2 und die neuen Hitzwellen sterben machen das ja brav zu
Hause, im Altersheim oder im Krankenhaus jedenfalls da wo man es nicht
sehen muß.
MfG
Michael
Thomas O. schrieb:> egal wieviel Drehmoment der Anlasser hat er bringt deinen Motor nicht> mal auf 1000 U/Min und wie schnell wird dein Auto im Standgas? Wenn man> erst Überlegung muss oh damits schneller wird muss ein größerer Gang> rein dann steht man schon mitten auf der Kreuzung.
Alles was ich sagen kann, ist, dass der Motor beim Starten aus dem Start
Stop kurzzeitig deutlich mehr Drehmoment liefert als beim Einfachen
anfahren. Womöglich wird zum Starten auch ein fetteres Gemisch
verwendet, was mehr Drehmoment bringt? Ich bin kein Ottomotor-Experte,
ich weiß aber, wie sich das Auto beim Anfahren anfühlt ;)
Julian schrieb:> Thomas O. schrieb:> Alles was ich sagen kann, ist, dass der Motor beim Starten aus dem Start> Stop kurzzeitig deutlich mehr Drehmoment liefert als beim Einfachen> anfahren.
Wie kommst du darauf?
Der anlasser zieht maximal 500A, das sind bei 10V dann 5kw.
Ein laufender motor mit 3000u/min liefert locker 50kw.
Du erzählst quatsch oder hast das mit der kupplung und dem motor
hochdrehen nicht im griff.
Alt G. schrieb:> Der anlasser zieht maximal 500A, das sind bei 10V dann 5kw.> Ein laufender motor mit 3000u/min liefert locker 50kw.
Ein konventioneller Anlasser schafft max. 300 U/min Motordrehzahl. Von
da ab beschleunigt der Motor selbständig auf Leerlaufdrehzahl.
> Du erzählst quatsch oder hast das mit der kupplung und dem motor> hochdrehen nicht im griff.
Du erzählst Quatsch. Zum Anfahren braucht man Drehmoment an der
Anfahrkupplung, keine Leistung.
Wenn du ein Handschalter-Auto mit Kupplung mit 3000 U/min anfährst dann
aber ganz schnell nochmal zurück in die Fahrschule.