Hallo zusammen,
ich möchte eine Uhr bauen mit einem Ziffernblatt aus Holz und normalen analogen mechanischem Uhrwerk.
Nun zur Elektronik, zu jeder vollen Stunde soll jeweils etwas Blinken oder Piepsen oder sich bewegen.
Ich freue mich sehr über Beratung welche Bauteile ich brauche.
Z.B. ein Lichtsensor, der den Minutenzeiger bei stündlicher Wiederholung registriert.
Dann ein "Steuergerät", welches dann die 12 verschiedenen Spielereinen ansteuert.
Es dient als Übungsobjekt für meine bevorstehende Umschulung zum Elektroniker für Geräte und Systeme.
ich möchte eine Uhr bauen mit einem Ziffernblatt aus Holz und normalen
analogen mechanischem Uhrwerk.
Nun zur Elektronik, zu jeder vollen Stunde soll jeweils etwas Blinken
oder Piepsen oder sich bewegen.
Grauslich. Aber was solls.
Ich freue mich sehr über Beratung welche Bauteile ich brauche.
Z.B. ein Lichtsensor, der den Minutenzeiger bei stündlicher Wiederholung
registriert.
Dann ein "Steuergerät", welches dann die 12 verschiedenen Spielereinen
ansteuert.
Es sollen 12 verschiedene Aktionen ausgelöst werden?
Nun dann brauchst du offensichtlich einen Sensor, der die volle Stunde erkennt (Position des Minutenzeigers) und weitere Sensoren, die die 12 verschiedenen Positionen des Stundenzeigers erfassen.
Man /kann/ das mit Lichtschranken machen, die die Zeiger direkt erfassen. Aber das ist mit jeder Menge Problemen behaftet. Störendes Umgebungslicht zum Beispiel. Oder auch die Genauigkeit der Erfassung. Dewegen verlegt man die Lichtschranken besser in das Uhrwerk. Z.B. als Loch im Zahnrad, das den Minutenzeiger antreibt. Wie gut bist du in Feinmechanik?
Funkuhren haben das Problem auch. Da wird das oft so gelöst daß um 12:00:00 alle 3 Zahnräder (Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger) so übereinander liegen, daß die Lichtschranke das durch ein Loch (besser gesagt: 3 Löcher) erkennen kann.
Es dient als Übungsobjekt für meine bevorstehende Umschulung zum
Elektroniker für Geräte und Systeme.
Na dann ist doch alles klar. Übung bringt am meisten, wenn man sie selber macht. Und es gibt das Web und Suchmaschinen. Da kannst du nachsehen, wie andere Leute das Problem (Erkennen der Position eines rotierenden Objekts) gelöst haben.
Ich freue mich sehr über Beratung welche Bauteile ich brauche.
Vor allem: mechanische. Die irgendwie aus der Zeigerposition elektrische Kontakte schalten.
Es obliegt dir und deinen mechanischen Kenntnissen und Werkzeugen, wie du das hinbekommst, uralte Uhrenbauer hatten damit kein Problem und bauten Schlagwerke für alle 15 Minuten rein.
Es könnten mechanische Schalter sein, es könnten Schleifkontakte sein, es könnten Reedschalter per Magnet sein oder Hallsensoren auch per Magnet, es könnten Lichtschranken sein aber wie hält man Tageslicht von ihnen fern, es müssen also modulierte Reflexlichtschranken dafür sind Reflektoren an den Zeigern leichter als Magnete, es sei denn die Zeiger selbst lassen sich magnetisieren.
Es kann auch Elektronik sein zur Reduzierung der Sensoren, z.B. reicht ein Sensor wenn die Elektronik 12 Stunden mitzählen kann. Es könnte sogar ohne Sensor gehen wenn die Elektronik die Uhrzeit selbst mitführt, es wird dann halt erwartet daß niemand manuell an den Zeigern dreht.
Also: Viele Realisierungsmöglichkeiten, deren Entscheidung alleine bei DIR liegt.
was verstehst du unter einem normalen analogen mechanischem Uhrwerk?
zum Aufziehen?
oder elektrisch?
beides gibt es mit Schlagwerk, das man anzapfen kann.
Oder existiert das Uhrwerk schon?
zu jeder vollen Stunde soll jeweils etwas Blinken
oder Piepsen oder sich bewegen.
Uhren, die zu jeder vollen Stunde eine Aktion ausführen, gab es schon bevor es Uhren mit Zeigern gab. Nur das mit dem Blinken und Piepsen ist eine Krankheit der Moderne
Vielen Dank für euere Tipps.
Ich denke das Arduino Steuergerät ist gut geeignet.
Welches genaue Uhrwerk ich habe, erfahre ich am Montag. Es wird auf jeden Fall batteriebetrieben sein.
(Ich mache ein sogenanntes Berufliches Training in einer Bildungseinrichtung. Daher die Vorgabe eine Wanduhr zu bauen. Und mit meiner beruflichen Planung soll sie zusätzliche elektronische Funktionen haben.)
Meine Vorkenntnisse sind relativ gering, aber ich habe ein gutes technisches Verständnis und kann mir gut Neues anlernen.
Wie genau ich die Zeitmessung oder -steuerung mache, überlege ich mir noch.
Auch dafür schon mal vielen Dank für die vielen Ideen.
Könnt ihr mir noch einen guten Online Shop für die Bauteile empfehlen?
Raspberry empfängt Zeit
über Zeitserver und triggert 12 Aktionen. Zeitserver und DCF sind
synchron.
ich würde eine cloud-basierte Lösung vorschlagen. Und eine app, damit man die Farbe der blink-LEDs auch von den Malediven aus ändern kann.
Ein DCF77 Empfänger und ein µC/Arduino würde allerdings auch reichen.
Kuckucksuhr https://de.wikipedia.org/wiki/Kuckucksuhr
Wenn der Kuckuck rauskommt und nach der Zeit fragt, könntest Du z.B. mit Lichtschtanke od. Reedkontakt die volle Stunde erfassen und Reaktion auslösen.
Nun dann brauchst du offensichtlich einen Sensor, der die volle Stunde
erkennt (Position des Minutenzeigers) und weitere Sensoren, die die 12
verschiedenen Positionen des Stundenzeigers erfassen.
Warum Stundenzeiger erfassen? Wenn der Minutenzeiger auf 12 steht ist eine volle Stunde. Eine Lichschranke kann durch äußere Einflüsse oder einen evtl. vorhandenen Sekundenzeiger beeinflusst werden. Außerdem brauchts ein Loch im Ziffernblatt.
Magneten am Zeiger für einen Reedkontakt überfordern wohlmöglich durch das Gewicht das Uhrwerk.
Wie wäre es einen kleinen dünnen Metallstreifen von hinten auf das obere Ende des Minutenzeigers zu kleben und mit einem induktiven Näherungssensor an Position 12 abfragen. Das funktioniert auch durch ein nicht metallisches und nicht zu dickes Ziffernblatt.
so ein einfacher reicht, muß keine teure Industrieversion sein, z.B. der hier schafft 5mm Abstand
https://www.amazon.de/Induktiver-kompakte-Bauform-N%C3%A4herungsschalter-N%C3%A4herungssensor/dp/B0BT1V2BPY
Da braucht man heute einen Ingenieur, zwei Elektroniker und einen Mikroprozessor für das, was ein alter Uhrmacher mit einem Metallstift im Stundenrad und einer mechanischen Auslösung gemacht hat.
Bei fast allen Standuhren liegt die Schlagauslösung hinter dem Zifferblatt.
Nun dann brauchst du offensichtlich einen Sensor, der die volle Stunde
erkennt (Position des Minutenzeigers) und weitere Sensoren, die die 12
verschiedenen Positionen des Stundenzeigers erfassen.
Warum Stundenzeiger erfassen?
Weil der TE 12 verschiedene Ereigniss auslösen wollte. Da reicht der Minutenzeiger alleine nicht. Und mitzählen reicht auch nicht, wenn jemand am Uhrwerk drehen kann.
Wie wäre es einen kleinen dünnen Metallstreifen von hinten auf das obere
Ende des Minutenzeigers zu kleben und mit einem induktiven
Näherungssensor an Position 12 abfragen.
Es ist sehr fraglich, ob das mit der gebotenen Präzision funktioniert. Eigentlich muß man den Sekundenzeiger mit einbeziehen. Und noch eigentlicher will man das Ganze in das Uhrwerk verlegen. Die Zeiger sitzen ja auf (Hohl)wellen, die von Zahnrädern angetrieben werden. Ist also machbar. Nur eben mechanisch aufwendiger (filigraner).
Ich kann mich noch an eine Bauanleitung erinnern, wo ein freilaufendes elektromechanisches Uhrwerk zur Funkuhr erweitert wurde. Die verwendeten einen Schleifkontakt auf Postion 12 Uhr in Verbindung mit einem metallischen Sekundenzeiger. Das Uhrwerk wurde so eingestellt, daß es leicht vorging. Und immer wenn der Sekundenzeiger die 0 erreichte, wurde das Uhrwerk angehalten bis der Minutenimpuls vom Funkempfänger da war. Das gleiche Prinzip haben Bahnhofsuhren lange verwendet. Nur daß da der Minutenimpuls über eine Leitung kam.
gibt es die E351/E355. Die wurden genau für so etwas gebaut.
So etwas elektronisch /lächerliches/, wie ein mechanisches Uhrwerk
braucht man dann gar nicht.
Hab so einen ominösen "Funkwecker".
Die Zeiger rattern los, um die empfangene DCF77-Zeit anzuzeigen.
Habe schon versucht, herauszufinden, wie der "Mechanismus" ist.
Muss ein Hall-Sensor drin sein.
Zunächst wird die 12 Uhr Position angesteuert, dann die Differenz zu tatsächlichen Zeit ausgerechnet und dann losgerattert.
Zunächst wird die 12 Uhr Position angesteuert, dann die Differenz zu
tatsächlichen Zeit ausgerechnet und dann losgerattert.
Das macht die "größere" Hälfte der analogen Funkuhren so. Die kleinere Hälfte will manuell auf 12:00 gestellt werden, bevor man die Batterie einlegt. Die haben anscheinend keinen Sensor drin.
Ich hatte auch mal eine, die wollte vor dem Einlegen der Batterie auf den Anfang der aktuellen Stunde eingestellt werden. Die hat sich also auf den Stand des Minutenzeigers bei 0 verlassen und nach dem Empfang nur noch dessen Position korrigiert.
Das manuelle Vorgeben der Anfangsposition hat übrigens auch einen Nutzen. So kann man eine analoge DCF-Uhr auch in einer anderen Zeitzone als ME(S)Z betreiben. Anders als Digitaluhren haben die analogen ja idR. keine weiteren Bedienelemente.
Habe schon versucht, herauszufinden, wie der "Mechanismus" ist.
Muss ein Hall-Sensor drin sein.
Glaube ich nicht. Am wahrscheinlichsten ist eine Lichtschranke, die um 12:00:00 durch die drei Zahnräder der drei Zeiger schauen kann. Ein anderes von mir verbautes DCF-Uhrwerk hat ein Loch im Gehäuse, wo man im einen Pin durchstecken kann wenn die Zeiger auf 12:00:00 stehen. Das ist damit man die Zeiger korrekt aufsteckt.
Hilft aber nichts, seine Aufgabe ist, ein Holzgehäuse um ein vorgegebenes Uhrwerk zu bauen. Der Rest ist Träumerei oder Trollerei und liegt Jahre vom Wissensstand entfernt.
Hilft aber nichts, seine Aufgabe ist, ein Holzgehäuse um ein
vorgegebenes Uhrwerk zu bauen. Der Rest ist Träumerei oder Trollerei
und liegt Jahre vom Wissensstand entfernt.
Habe mir alles durchgelesen,Manfred hat in diesen Falle recht.
Alles Andere ist Spinnerei was er in einen Jahr dann vielleicht als
Anwendungsübung machen wird.
Ich kann da auch nur mit meinen Kopf schütteln einen totalen Anfänger
der ein Übungsteil bauen soll solche Vorschläge zu machen.
Wenn er sich auch höflicherweise dafür bedankt hat.
eine Uhr bauen mit einem Ziffernblatt aus Holz und normalen
analogen mechanischem Uhrwerk.
War die Rede... bis dahin.
Tip: Bevor das alles weiterhin bröckchenweise kommt, fasse ALLE Randbedinungen doch einfach mal stichpunkartig zusammen. Das wird auch für dich bei der Bewältigung dieser Aufgabe hilfreich sein...
Welches genaue Uhrwerk ich habe, erfahre ich am Montag.
Es reicht jetzt doch wenn alle mit ihren Vorschlägen und Antworten aus der Glaskugel
aus Höflichkeit warten, bis er morgen alles Konkretisieren kann oder will.
MfG
ein 80 jähriger alter knacker
P.S.
Höflichkeit ist auch auf die Antworten des TO zu warten, damit ein Thread
sauber verläuft!
Das machen ja auch alle, aber wenn er nicht weiß was den Wartenden fehlt, kann man lange warten. Zudem hat hier bis jetzt noch niemand gedrängelt - du bist der Erste der das Thema "Drängeln" ins Spiel bringt, warum auch immer...
Weil er Morgen erst die entscheidende Information bekommt..
Gestern und Heute hat er bestimmt was besseres zu tun als immer im Forum rumzuhängen, wie Viele hier....
Warum auch immer....
MfG
ein 80 jähriger alter knacker
P.S.
Fragen und Antworten können auch in größeren Abständen erfolgen.
Seine "Probleme" werden wahrscheinlich noch einige Zeit bestehen.
Heute oder Morgen bin ich noch gespannt was für ein Uhrteil es sein wird?
Dann kann man weiter diskutieren oder es kann/sollte aufhören.
MfG
ein 80 jähriger alter knacker
und weitere Sensoren, die die 12
verschiedenen Positionen des Stundenzeigers erfassen.
Nö, muß nicht sein.
Meine Oma hatte eine Standuhr mit Schlagwerk. Man konnte an einer kleinen Strippe ziehen und das Schlagwerk spielte los. Das machte man dann so oft, bis das Schlagwerk zur Zeigerstellung synchron war.
Es scheint die Aufgabe dem TO André nicht so wichtig zu sein. Sonst hätte er schon 13.06.2025 16:33 auf meine Kuckucksuhr reagiert. Deshalb einfach der Verweis auf das ELKO für weitere grundsätzliche Anregungen:
https://www.elektronik-kompendium.de/
Kuckucksuhr https://de.wikipedia.org/wiki/Kuckucksuhr
Wenn der Kuckuck rauskommt und nach der Zeit fragt, könntest Du z.B. mit
Lichtschtanke od. Reedkontakt die volle Stunde erfassen und Reaktion
auslösen.
Ich war tatsächlich etwas überfordert mit der Menge der Nachrichten und neuer vieler neuer Informationen.
Auch ist das das erste Mal, dass ich selbst aktiv in einem Forum eine Frage gestellt habe.
Tätlich ist es ein "berufliches" Projekt und am Wochenende beschäftige ich mich damit nicht.
Außerdem habe ich in der Bildungseinrichtung noch einige andere Aufgaben und Projekte. Daher komme ich erst jetzt dazu mit wieder mit dem Thema zu beschäftigen.
Alles Andere ist Spinnerei was er in einen Jahr dann vielleicht als
Anwendungsübung machen wird.
Ich kann da auch nur mit meinen Kopf schütteln einen totalen Anfänger
der ein Übungsteil bauen soll solche Vorschläge zu machen.
Nun zum Projekt,
laut dem Bildungsträger übersteigt die Anschaffung eines Steuergeräts und vieler weitere Bauteile den Rahmen des Projekts und etwas das Budget.
Dass das kein Kunstwerk geworden wäre, war mir klar, ich hätte Uhr auch nicht aufgehangen. Mir ging es tatsächlich nur um's Basteln und das technische Umsetzen meiner Idee.
Und ich find's schön durch euch erste Einblicke bekommen zu haben.
Dankeschön.
Nun wird es also eine einfache Uhr, die Zahlen 1 - 12 werde ich als Löcher oder Schlitze ins Holz bohren bzw. fräsen und dann mit LEDs hinterlegen.
Vermutlich wird es dann optisch auch ansehlich und verwendbar.
Wie haben hier eine Uhr mit Vogelstimmen. Alle 12h ein eigener Vogel.
Die hat getrennte Batterien für Ton und Uhr. Wenn die Vögel nicht mehr zwitschern und die Soundbatterie gewechselt werden muß, wird zeitgleich die Uhr resettet. Die springt dann erstmal auf 12:00 wartet auf Ihr DCF-Funksignal und rotiert dann wieder die Zeiger auf die aktuelle Uhrzeit. Dabei spielt sie zu jeder vollen Stunde den jeweiligen Sound.
Wenn man den Uhrenreset nicht vornimmt, sind die Stimmen entsprechend verschoben.
Warum die lange Beschreibung? Weil es wohl die einfachste Lösung für das Problem ist. Einfach nur die volle Stunde erkennen und die Uhrzeiten im Mikrocontroller mitzählen.
Und wie kommst du dann auf Elektronik? Wer sich dafür interessiert hat doch normalerweise schon Kontakt damit gehabt und sich wenigstens etwas an Wissen angeeignet.
aber ich habe ein gutes technisches Verständnis und kann mir
gut Neues anlernen.
Dann lerne auch mal keine unnötigen Leerzeilen einzufügen, das ist ja grausam:-(
Dann lerne auch mal keine unnötigen Leerzeilen einzufügen, das ist ja
grausam:-(
Ich trenne thematisch unterschiedliche Sätze gerne mit Leerzeilen. Das ist scheinbar Geschmacksache.
Darum geht es in diesem Thread nicht, außerdem bitte ich darum mir zu überlassen, was ich lerne.
Und wie kommst du dann auf Elektronik? Wer sich dafür interessiert hat
doch normalerweise schon Kontakt damit gehabt und sich wenigstens etwas
an Wissen angeeignet.
Ich habe zum Beispiel schon mal in meinem Auto sämtliche LEDs von Tacho und Schaltern auf eine andere Farbe gewechselt und das hat mir sehr viel Spaß gemacht.
Außerdem habe ich in meinem alten Beruf als Tontechniker viel mit technischen Geräten gearbeitet. Nun wechsle ich von der Bedienung zum inneren Aufbau.
Klar habe ich auch schon Wissen angeeignet. Das hauptsächliche Lernen möchte ich aber in einer professionellen Umgebung.
Alles weitere bitte auf technische Themen belassen.
Der neue Plan ist nun für die Stundenzahlen 1-12 jeweils Löcher ins Holz des Ziffernblattes zu bohren und so durch die LEDs die jeweilige Zahl darzustellen.
Das wären dann insgesamt 183 LEDs.
Sie sollen Blau sein, ich welche mit folgenden Werten gefunden:
3V und 20mA (3mm Durchmesser), parallel geschaltet
Ursprünglich wollte ich alles über Batterie betreiben:
4 x 1,5V AA 3000mAh
Dann jeweils zwei Stück in Reihe zusammen und diese beiden Päckchen parallel, sodass es
3V und 6000mAh ergibt.
Erste Frage: Ist die Stromversorgung grundsätzlich so möglich oder sollte man Reihen- und Parallelschaltung nicht mischen?
Außerdem gibt es auf der Seite einen Warnhinweis, dass die Spannung der LED genau so groß wie die Stromquelle ist und dass bei Spannungsschwankungen der Wiederstand nicht zuverlässig den Strom begrenzen kann.
Stimmt das? Es wird eine höhere Spannung empfohlen.
Oder einfacher nur eine LED entsprechend der Stundenzahl, also für 1 Uhr eine LED, für zwei Uhr 2 usw. Das ergibt dann 78 LEDs.
Dann würde es immerhin 4h halten.
Alternativ habe ich ein Netzteil mit folgenden Werten:
19V 3,42A
Nur dann müsste ich ja sehr hohe Wiederstände einbauen oder?
Und eine Uhr die an der Wand hängt und ein Kabel dran baumelt, ist auch doof.
Hat jemand bessere Vorschläge zur Stromversorgung?
Nun zur Elektronik, zu jeder vollen Stunde soll jeweils etwas Blinken
Also nicht dauernd.
Dann gibt es noch LEDs mit nur 1 mA Strom.
Müssen es unbedingt die mit 20 mA sein.
Dadurch verlängerte sich die Batterie/Akkulaufzeit entsprechend.
Oben hast du doch geschrieben, du wolltest sie nicht aufhängen!?
Das war der ursprüngliche Plan, als zu jeder Stunde irgendein Quatsch passieren sollte, was per Steuergerät programmiert wird.
Nun wird es wahrscheinlich doch ansehlich und daher lohnend aufzuhängen.
Was soll das mit den LEDs wenn die Batterien/Akkus nur einen Bruchteil
eines Tages reichen?
Ich bin bisher davon ausgegangen, dass LEDs nicht so viel Strom verbrauchen.
Ist die Stromversorgung grundsätzlich so in Ordnung
Nein.
Du machst bei LED genau denselben Fehler wie alle alten Knacker die mit Glühlampen aufgewachsen sind.
Also so ziemlich jeden möglichen Fehler.
LED werden nicht an Spannung betrieben und nicht parallel geschaltet.
Sie werden mit Strom betrieben und suchen sich ihre Spannung (im Datenblattrahmen, z.B. 2.8-3.4V) selber aus.
Dazu kommt, dass eine 1.5V Batterie diese 1.5V vielleicht im Geschäft hat, aber während der Entladung nimmt sie bis auf 0.9V ab.
LED und Batterie ist also die schlechteste denkbare Lösung.
Zudem sind 183 blaue LED mit 20mA so hell, damit kannst du das Zimmer beleuchten.
Vermutlich reicht 1mA/LED und die macht man aus 5V durch einen 2kOhm Vorwiderstand PRO LED. Und die 5V kommen aus einem Steckernetzteil, damit die Uhr wenigstens 24h schafft.
Du machst bei LED genau denselben Fehler wie alle alten Knacker die mit
Glühlampen aufgewachsen sind.
Du laberst dummes Zeug....
Lustig dass du dich angesprochen fühlst? Die Begriffe „alten Knacker“
oder auch „alter Knacker“ sind gängig und nicht für dich reserviert,
Dennoch hat Al. K. (alterknacker) mit "laberst dummes Zeug" vollkommen recht! Unser Michael B. (laberkopp) fällt mir zunehmend mit Polemik oder Verbitterung auf, das war nicht immer so.
Der (fehlerhafte) Betrieb von LEDs hat nichts mit dem Lebensalter zu tun, sondern damit, das Bauteil Diode zu begreifen. Auch Du bist "mit der Glühlampe aufgewachsen" und trotzdem in der Lage, eine LED sachgerecht zu bestromen.