Steuergerät für stündliche Aktionen an einer analogen Uhr

OP #7891585
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Hallo zusammen, ich möchte eine Uhr bauen mit einem Ziffernblatt aus Holz und normalen analogen mechanischem Uhrwerk. Nun zur Elektronik, zu jeder vollen Stunde soll jeweils etwas Blinken oder Piepsen oder sich bewegen.

Ich freue mich sehr über Beratung welche Bauteile ich brauche. Z.B. ein Lichtsensor, der den Minutenzeiger bei stündlicher Wiederholung registriert. Dann ein "Steuergerät", welches dann die 12 verschiedenen Spielereinen ansteuert.

Es dient als Übungsobjekt für meine bevorstehende Umschulung zum Elektroniker für Geräte und Systeme.

Vielen Dank

#7891619
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André schrieb:

ich möchte eine Uhr bauen mit einem Ziffernblatt aus Holz und normalen analogen mechanischem Uhrwerk. Nun zur Elektronik, zu jeder vollen Stunde soll jeweils etwas Blinken oder Piepsen oder sich bewegen.

Grauslich. Aber was solls.

Ich freue mich sehr über Beratung welche Bauteile ich brauche. Z.B. ein Lichtsensor, der den Minutenzeiger bei stündlicher Wiederholung registriert. Dann ein "Steuergerät", welches dann die 12 verschiedenen Spielereinen ansteuert.

Es sollen 12 verschiedene Aktionen ausgelöst werden?

Nun dann brauchst du offensichtlich einen Sensor, der die volle Stunde erkennt (Position des Minutenzeigers) und weitere Sensoren, die die 12 verschiedenen Positionen des Stundenzeigers erfassen.

Man /kann/ das mit Lichtschranken machen, die die Zeiger direkt erfassen. Aber das ist mit jeder Menge Problemen behaftet. Störendes Umgebungslicht zum Beispiel. Oder auch die Genauigkeit der Erfassung. Dewegen verlegt man die Lichtschranken besser in das Uhrwerk. Z.B. als Loch im Zahnrad, das den Minutenzeiger antreibt. Wie gut bist du in Feinmechanik?

Funkuhren haben das Problem auch. Da wird das oft so gelöst daß um 12:00:00 alle 3 Zahnräder (Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger) so übereinander liegen, daß die Lichtschranke das durch ein Loch (besser gesagt: 3 Löcher) erkennen kann.

Es dient als Übungsobjekt für meine bevorstehende Umschulung zum Elektroniker für Geräte und Systeme.

Na dann ist doch alles klar. Übung bringt am meisten, wenn man sie selber macht. Und es gibt das Web und Suchmaschinen. Da kannst du nachsehen, wie andere Leute das Problem (Erkennen der Position eines rotierenden Objekts) gelöst haben.

#7891628
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André schrieb:

Z.B. ein Lichtsensor, der den Minutenzeiger bei stündlicher Wiederholung registriert.

Hmm, der müßte ja von hinten durch das Ziffernblatt schauen. Kann man vielleicht mit einer Reflexlichtschranke machen.

Dann ein "Steuergerät", welches dann die 12 verschiedenen Spielereinen ansteuert.

Ein Mikrocontroller, z.B. Arduino deiner Wahl.

#7891643
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André schrieb:

Ich freue mich sehr über Beratung welche Bauteile ich brauche.

Vor allem: mechanische. Die irgendwie aus der Zeigerposition elektrische Kontakte schalten.

Es obliegt dir und deinen mechanischen Kenntnissen und Werkzeugen, wie du das hinbekommst, uralte Uhrenbauer hatten damit kein Problem und bauten Schlagwerke für alle 15 Minuten rein.

Es könnten mechanische Schalter sein, es könnten Schleifkontakte sein, es könnten Reedschalter per Magnet sein oder Hallsensoren auch per Magnet, es könnten Lichtschranken sein aber wie hält man Tageslicht von ihnen fern, es müssen also modulierte Reflexlichtschranken dafür sind Reflektoren an den Zeigern leichter als Magnete, es sei denn die Zeiger selbst lassen sich magnetisieren.

Es kann auch Elektronik sein zur Reduzierung der Sensoren, z.B. reicht ein Sensor wenn die Elektronik 12 Stunden mitzählen kann. Es könnte sogar ohne Sensor gehen wenn die Elektronik die Uhrzeit selbst mitführt, es wird dann halt erwartet daß niemand manuell an den Zeigern dreht.

Also: Viele Realisierungsmöglichkeiten, deren Entscheidung alleine bei DIR liegt.

Gast #7891664
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André schrieb:

normalen analogen mechanischem Uhrwerk.

was verstehst du unter einem normalen analogen mechanischem Uhrwerk? zum Aufziehen? oder elektrisch? beides gibt es mit Schlagwerk, das man anzapfen kann. Oder existiert das Uhrwerk schon?

André schrieb:

zu jeder vollen Stunde soll jeweils etwas Blinken oder Piepsen oder sich bewegen.

Uhren, die zu jeder vollen Stunde eine Aktion ausführen, gab es schon bevor es Uhren mit Zeigern gab. Nur das mit dem Blinken und Piepsen ist eine Krankheit der Moderne

Beitrag #7891669 wurde von einem Moderator gelöscht.
OP #7891677
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Vielen Dank für euere Tipps. Ich denke das Arduino Steuergerät ist gut geeignet.

Welches genaue Uhrwerk ich habe, erfahre ich am Montag. Es wird auf jeden Fall batteriebetrieben sein. (Ich mache ein sogenanntes Berufliches Training in einer Bildungseinrichtung. Daher die Vorgabe eine Wanduhr zu bauen. Und mit meiner beruflichen Planung soll sie zusätzliche elektronische Funktionen haben.)

Meine Vorkenntnisse sind relativ gering, aber ich habe ein gutes technisches Verständnis und kann mir gut Neues anlernen.

Wie genau ich die Zeitmessung oder -steuerung mache, überlege ich mir noch. Auch dafür schon mal vielen Dank für die vielen Ideen.

Könnt ihr mir noch einen guten Online Shop für die Bauteile empfehlen?

Habt ein schönes Wochenende

Gast #7891707
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Harald A. schrieb:

Raspberry empfängt Zeit über Zeitserver und triggert 12 Aktionen. Zeitserver und DCF sind synchron.

ich würde eine cloud-basierte Lösung vorschlagen. Und eine app, damit man die Farbe der blink-LEDs auch von den Malediven aus ändern kann. Ein DCF77 Empfänger und ein µC/Arduino würde allerdings auch reichen.

#7891719
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R. L. schrieb:

Ein DCF77 Empfänger und ein µC/Arduino würde allerdings auch reichen.

Allerdings schrieb der OP:

Es dient als Übungsobjekt für meine bevorstehende Umschulung zum Elektroniker für Geräte und Systeme.

Weiß nicht, ob er DCF mittels uC/Arduino hinbekommt, dieses Forum ist gefühlt zu 30% gefüllt mit Problemen diesbezüglich.

Ein paar Zeilen Python sind schnell geschrieben. Es gibt sogar Systeme, die einem DAS abnehmen.

Meinerseits nur ein Vorschlag für schnelle erfolgreiche Umsetzung. Sicher mit Kanonen auf Spatzen aber funktioniert recht sicher.

Letztlich ist es mir aber egal, jeder so, wie er meint.

#7891836
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Axel S. schrieb:

Nun dann brauchst du offensichtlich einen Sensor, der die volle Stunde erkennt (Position des Minutenzeigers) und weitere Sensoren, die die 12 verschiedenen Positionen des Stundenzeigers erfassen.

Warum Stundenzeiger erfassen? Wenn der Minutenzeiger auf 12 steht ist eine volle Stunde. Eine Lichschranke kann durch äußere Einflüsse oder einen evtl. vorhandenen Sekundenzeiger beeinflusst werden. Außerdem brauchts ein Loch im Ziffernblatt. Magneten am Zeiger für einen Reedkontakt überfordern wohlmöglich durch das Gewicht das Uhrwerk.

Wie wäre es einen kleinen dünnen Metallstreifen von hinten auf das obere Ende des Minutenzeigers zu kleben und mit einem induktiven Näherungssensor an Position 12 abfragen. Das funktioniert auch durch ein nicht metallisches und nicht zu dickes Ziffernblatt. so ein einfacher reicht, muß keine teure Industrieversion sein, z.B. der hier schafft 5mm Abstand https://www.amazon.de/Induktiver-kompakte-Bauform-N%C3%A4herungsschalter-N%C3%A4herungssensor/dp/B0BT1V2BPY

#7891938
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Michael G. schrieb:

Axel S. schrieb:

Nun dann brauchst du offensichtlich einen Sensor, der die volle Stunde erkennt (Position des Minutenzeigers) und weitere Sensoren, die die 12 verschiedenen Positionen des Stundenzeigers erfassen.

Warum Stundenzeiger erfassen?

Weil der TE 12 verschiedene Ereigniss auslösen wollte. Da reicht der Minutenzeiger alleine nicht. Und mitzählen reicht auch nicht, wenn jemand am Uhrwerk drehen kann.

Wie wäre es einen kleinen dünnen Metallstreifen von hinten auf das obere Ende des Minutenzeigers zu kleben und mit einem induktiven Näherungssensor an Position 12 abfragen.

Es ist sehr fraglich, ob das mit der gebotenen Präzision funktioniert. Eigentlich muß man den Sekundenzeiger mit einbeziehen. Und noch eigentlicher will man das Ganze in das Uhrwerk verlegen. Die Zeiger sitzen ja auf (Hohl)wellen, die von Zahnrädern angetrieben werden. Ist also machbar. Nur eben mechanisch aufwendiger (filigraner).

Ich kann mich noch an eine Bauanleitung erinnern, wo ein freilaufendes elektromechanisches Uhrwerk zur Funkuhr erweitert wurde. Die verwendeten einen Schleifkontakt auf Postion 12 Uhr in Verbindung mit einem metallischen Sekundenzeiger. Das Uhrwerk wurde so eingestellt, daß es leicht vorging. Und immer wenn der Sekundenzeiger die 0 erreichte, wurde das Uhrwerk angehalten bis der Minutenimpuls vom Funkempfänger da war. Das gleiche Prinzip haben Bahnhofsuhren lange verwendet. Nur daß da der Minutenimpuls über eine Leitung kam.

#7892060
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Hab so einen ominösen "Funkwecker". Die Zeiger rattern los, um die empfangene DCF77-Zeit anzuzeigen. Habe schon versucht, herauszufinden, wie der "Mechanismus" ist. Muss ein Hall-Sensor drin sein. Zunächst wird die 12 Uhr Position angesteuert, dann die Differenz zu tatsächlichen Zeit ausgerechnet und dann losgerattert.

Wer Interesse hat, kann sich melden.

ciao gustav

Angehängte Dateien:
#7892158
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Karl B. schrieb:

Hab so einen ominösen "Funkwecker".

"So" einen? Was für einen? Inwiefern "ominös"?

Zunächst wird die 12 Uhr Position angesteuert, dann die Differenz zu tatsächlichen Zeit ausgerechnet und dann losgerattert.

Das macht die "größere" Hälfte der analogen Funkuhren so. Die kleinere Hälfte will manuell auf 12:00 gestellt werden, bevor man die Batterie einlegt. Die haben anscheinend keinen Sensor drin.

Ich hatte auch mal eine, die wollte vor dem Einlegen der Batterie auf den Anfang der aktuellen Stunde eingestellt werden. Die hat sich also auf den Stand des Minutenzeigers bei 0 verlassen und nach dem Empfang nur noch dessen Position korrigiert.

Das manuelle Vorgeben der Anfangsposition hat übrigens auch einen Nutzen. So kann man eine analoge DCF-Uhr auch in einer anderen Zeitzone als ME(S)Z betreiben. Anders als Digitaluhren haben die analogen ja idR. keine weiteren Bedienelemente.

Habe schon versucht, herauszufinden, wie der "Mechanismus" ist. Muss ein Hall-Sensor drin sein.

Glaube ich nicht. Am wahrscheinlichsten ist eine Lichtschranke, die um 12:00:00 durch die drei Zahnräder der drei Zeiger schauen kann. Ein anderes von mir verbautes DCF-Uhrwerk hat ein Loch im Gehäuse, wo man im einen Pin durchstecken kann wenn die Zeiger auf 12:00:00 stehen. Das ist damit man die Zeiger korrekt aufsteckt.

#7892379
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Manfred P. schrieb:

Hilft aber nichts, seine Aufgabe ist, ein Holzgehäuse um ein vorgegebenes Uhrwerk zu bauen. Der Rest ist Träumerei oder Trollerei und liegt Jahre vom Wissensstand entfernt.

Habe mir alles durchgelesen,Manfred hat in diesen Falle recht. Alles Andere ist Spinnerei was er in einen Jahr dann vielleicht als Anwendungsübung machen wird. Ich kann da auch nur mit meinen Kopf schütteln einen totalen Anfänger der ein Übungsteil bauen soll solche Vorschläge zu machen. Wenn er sich auch höflicherweise dafür bedankt hat.

MfG ein 80 jähriger alter knacker

#7892440
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André schrieb:

Welches genaue Uhrwerk ich habe, erfahre ich am Montag.

Wieso, ist am Montag "Uhrwerk Tag" bei dir?

André schrieb:

Ich freue mich sehr über Beratung

Dazu gehört aber auch dass man Rückfragen beantwortet:

Sebastian R. schrieb:

Wie viel Wissen bringst du mit, an welchen Details scheitert es?

André schrieb:

... Beratung ... welche Bauteile ich brauche.

So etwas zu bauen ist etwas anderes als einen Kuchen zu backen und dafür in einem Forum zu fragen, welche Zutaten du brauchst...

André schrieb:

Daher die Vorgabe eine Wanduhr zu bauen.

Davon wusste bis Dato hier niemand was...!?

Von

André schrieb:

eine Uhr bauen mit einem Ziffernblatt aus Holz und normalen analogen mechanischem Uhrwerk.

War die Rede... bis dahin.

Tip: Bevor das alles weiterhin bröckchenweise kommt, fasse ALLE Randbedinungen doch einfach mal stichpunkartig zusammen. Das wird auch für dich bei der Bewältigung dieser Aufgabe hilfreich sein...

#7892443
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Martin S. schrieb:

André schrieb:

Welches genaue Uhrwerk ich habe, erfahre ich am Montag.

Es reicht jetzt doch wenn alle mit ihren Vorschlägen und Antworten aus der Glaskugel aus Höflichkeit warten, bis er morgen alles Konkretisieren kann oder will.

MfG ein 80 jähriger alter knacker

P.S. Höflichkeit ist auch auf die Antworten des TO zu warten, damit ein Thread sauber verläuft!

#7892489
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Martin S. schrieb:

warum auch immer...

Weil er Morgen erst die entscheidende Information bekommt.. Gestern und Heute hat er bestimmt was besseres zu tun als immer im Forum rumzuhängen, wie Viele hier.... Warum auch immer....

MfG ein 80 jähriger alter knacker

P.S. Fragen und Antworten können auch in größeren Abständen erfolgen. Seine "Probleme" werden wahrscheinlich noch einige Zeit bestehen.

OP #7893511
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Lu schrieb:

Kuckucksuhr https://de.wikipedia.org/wiki/Kuckucksuhr Wenn der Kuckuck rauskommt und nach der Zeit fragt, könntest Du z.B. mit Lichtschtanke od. Reedkontakt die volle Stunde erfassen und Reaktion auslösen.

Vielen Dank für die Idee.

Martin S. schrieb:

Die als Basis nutzen:

https://www.uhr.net/vogeluhr/

https://www.metro.de/marktplatz/product/51ec8a6e-7d94-4602-a61d-f3f4a7fbc454

Ich denke so eine Uhr als Basis zu nehmen und auf mein Vorhaben anzupassen, wäre die einfachste und effektivste Möglichkeit für mich.

OP #7893513
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Ich war tatsächlich etwas überfordert mit der Menge der Nachrichten und neuer vieler neuer Informationen. Auch ist das das erste Mal, dass ich selbst aktiv in einem Forum eine Frage gestellt habe.

Martin S. schrieb:

Wieso, ist am Montag "Uhrwerk Tag" bei dir?

Tätlich ist es ein "berufliches" Projekt und am Wochenende beschäftige ich mich damit nicht. Außerdem habe ich in der Bildungseinrichtung noch einige andere Aufgaben und Projekte. Daher komme ich erst jetzt dazu mit wieder mit dem Thema zu beschäftigen.

Martin S. schrieb:

Dazu gehört aber auch dass man Rückfragen beantwortet:

Sebastian R. schrieb:

Wie viel Wissen bringst du mit, an welchen Details scheitert es?

Mit dieser Nachricht wollte ich die Frage beantworten. Aber ja, einen Text zu zitieren und so zu verlinken macht mehr Sinn:

André schrieb:

Meine Vorkenntnisse sind relativ gering, aber ich habe ein gutes technisches Verständnis und kann mir gut Neues anlernen.

OP #7893516
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Sebastian R. schrieb:

Lichtschranke + Arduino?

Die Info mit diesem Steuergerät hat mich viel weitergebracht

Harald A. schrieb:

Analoges Uhrwerk gegen ein DCF-Uhrwerk ersetzen. Raspberry empfängt Zeit über Zeitserver und triggert 12 Aktionen. Zeitserver und DCF sind synchron.

Auch diese Idee.

Ich bitte zu entschuldigen, dass ich nicht auf jede Antwort eingehe, aus besagtem:

André schrieb:

Ich war tatsächlich etwas überfordert mit der Menge der Nachrichten und neuer vieler neuer Informationen.

Natürlich danke ich allen, die sich die Mühe gemacht haben, sich in mein Projekt einzudenken und mir helfen wollten.

Und danke für die Rückendeckung ;)

Al. K. schrieb:

Alles Andere ist Spinnerei was er in einen Jahr dann vielleicht als Anwendungsübung machen wird. Ich kann da auch nur mit meinen Kopf schütteln einen totalen Anfänger der ein Übungsteil bauen soll solche Vorschläge zu machen.

OP #7893526
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Nun zum Projekt, laut dem Bildungsträger übersteigt die Anschaffung eines Steuergeräts und vieler weitere Bauteile den Rahmen des Projekts und etwas das Budget.

Axel S. schrieb:

Grauslich. Aber was solls.

Dass das kein Kunstwerk geworden wäre, war mir klar, ich hätte Uhr auch nicht aufgehangen. Mir ging es tatsächlich nur um's Basteln und das technische Umsetzen meiner Idee. Und ich find's schön durch euch erste Einblicke bekommen zu haben. Dankeschön.

Nun wird es also eine einfache Uhr, die Zahlen 1 - 12 werde ich als Löcher oder Schlitze ins Holz bohren bzw. fräsen und dann mit LEDs hinterlegen. Vermutlich wird es dann optisch auch ansehlich und verwendbar.

Ich halte euch auf dem Laufenden ;)

#7893536
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Wie haben hier eine Uhr mit Vogelstimmen. Alle 12h ein eigener Vogel. Die hat getrennte Batterien für Ton und Uhr. Wenn die Vögel nicht mehr zwitschern und die Soundbatterie gewechselt werden muß, wird zeitgleich die Uhr resettet. Die springt dann erstmal auf 12:00 wartet auf Ihr DCF-Funksignal und rotiert dann wieder die Zeiger auf die aktuelle Uhrzeit. Dabei spielt sie zu jeder vollen Stunde den jeweiligen Sound. Wenn man den Uhrenreset nicht vornimmt, sind die Stimmen entsprechend verschoben.

Warum die lange Beschreibung? Weil es wohl die einfachste Lösung für das Problem ist. Einfach nur die volle Stunde erkennen und die Uhrzeiten im Mikrocontroller mitzählen.

#7893763
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André schrieb:

Meine Vorkenntnisse sind relativ gering,

Und wie kommst du dann auf Elektronik? Wer sich dafür interessiert hat doch normalerweise schon Kontakt damit gehabt und sich wenigstens etwas an Wissen angeeignet.

aber ich habe ein gutes technisches Verständnis und kann mir gut Neues anlernen.

Dann lerne auch mal keine unnötigen Leerzeilen einzufügen, das ist ja grausam:-(

OP #7893882
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Mobile schrieb:

https://www.ftcommunity.de/bilderpool/modelle/mechanische-modelle/uhren/

Uhji da ist ja einiges dabei

Jörg R. schrieb:

Dann lerne auch mal keine unnötigen Leerzeilen einzufügen, das ist ja grausam:-(

Ich trenne thematisch unterschiedliche Sätze gerne mit Leerzeilen. Das ist scheinbar Geschmacksache. Darum geht es in diesem Thread nicht, außerdem bitte ich darum mir zu überlassen, was ich lerne.

Jörg R. schrieb:

Meine Vorkenntnisse sind relativ gering,

Und wie kommst du dann auf Elektronik? Wer sich dafür interessiert hat doch normalerweise schon Kontakt damit gehabt und sich wenigstens etwas an Wissen angeeignet.

Ich habe zum Beispiel schon mal in meinem Auto sämtliche LEDs von Tacho und Schaltern auf eine andere Farbe gewechselt und das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Außerdem habe ich in meinem alten Beruf als Tontechniker viel mit technischen Geräten gearbeitet. Nun wechsle ich von der Bedienung zum inneren Aufbau.

Klar habe ich auch schon Wissen angeeignet. Das hauptsächliche Lernen möchte ich aber in einer professionellen Umgebung.

Alles weitere bitte auf technische Themen belassen.

Beitrag #7895137 wurde von einem Moderator gelöscht.
OP #7896577
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Der neue Plan ist nun für die Stundenzahlen 1-12 jeweils Löcher ins Holz des Ziffernblattes zu bohren und so durch die LEDs die jeweilige Zahl darzustellen.

Das wären dann insgesamt 183 LEDs. Sie sollen Blau sein, ich welche mit folgenden Werten gefunden: 3V und 20mA (3mm Durchmesser), parallel geschaltet

Ursprünglich wollte ich alles über Batterie betreiben: 4 x 1,5V AA 3000mAh Dann jeweils zwei Stück in Reihe zusammen und diese beiden Päckchen parallel, sodass es 3V und 6000mAh ergibt.

Erste Frage: Ist die Stromversorgung grundsätzlich so möglich oder sollte man Reihen- und Parallelschaltung nicht mischen?

Dann Thema Entladedauer: Ich habe den LED Rechner von https://www.spaceflakes.de/posts/led-calculator/ genutzt. Dabei wurden mir 1h 44min angegeben. Hat jemand eine effizientere Idee?

Außerdem gibt es auf der Seite einen Warnhinweis, dass die Spannung der LED genau so groß wie die Stromquelle ist und dass bei Spannungsschwankungen der Wiederstand nicht zuverlässig den Strom begrenzen kann. Stimmt das? Es wird eine höhere Spannung empfohlen.

Oder einfacher nur eine LED entsprechend der Stundenzahl, also für 1 Uhr eine LED, für zwei Uhr 2 usw. Das ergibt dann 78 LEDs. Dann würde es immerhin 4h halten.

Alternativ habe ich ein Netzteil mit folgenden Werten: 19V 3,42A Nur dann müsste ich ja sehr hohe Wiederstände einbauen oder? Und eine Uhr die an der Wand hängt und ein Kabel dran baumelt, ist auch doof.

Hat jemand bessere Vorschläge zur Stromversorgung?

OP #7897028
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Karl B. schrieb:

Dann gibt es noch LEDs mit nur 1 mA Strom.

Vielen Dank, danach schaue ich mal.

Obelix X. schrieb:

Oben hast du doch geschrieben, du wolltest sie nicht aufhängen!?

Das war der ursprüngliche Plan, als zu jeder Stunde irgendein Quatsch passieren sollte, was per Steuergerät programmiert wird. Nun wird es wahrscheinlich doch ansehlich und daher lohnend aufzuhängen.

Was soll das mit den LEDs wenn die Batterien/Akkus nur einen Bruchteil eines Tages reichen?

Ich bin bisher davon ausgegangen, dass LEDs nicht so viel Strom verbrauchen.

#7897208
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André schrieb:

Ist die Stromversorgung grundsätzlich so in Ordnung

Nein.

Du machst bei LED genau denselben Fehler wie alle alten Knacker die mit Glühlampen aufgewachsen sind.

Also so ziemlich jeden möglichen Fehler.

LED werden nicht an Spannung betrieben und nicht parallel geschaltet.

Sie werden mit Strom betrieben und suchen sich ihre Spannung (im Datenblattrahmen, z.B. 2.8-3.4V) selber aus.

Dazu kommt, dass eine 1.5V Batterie diese 1.5V vielleicht im Geschäft hat, aber während der Entladung nimmt sie bis auf 0.9V ab.

LED und Batterie ist also die schlechteste denkbare Lösung.

Zudem sind 183 blaue LED mit 20mA so hell, damit kannst du das Zimmer beleuchten.

Vermutlich reicht 1mA/LED und die macht man aus 5V durch einen 2kOhm Vorwiderstand PRO LED. Und die 5V kommen aus einem Steckernetzteil, damit die Uhr wenigstens 24h schafft.

Beitrag #7897325 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7897339
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Jörg R. schrieb:

Al. K. schrieb:

Michael B. schrieb:

Du machst bei LED genau denselben Fehler wie alle alten Knacker die mit Glühlampen aufgewachsen sind.

Du laberst dummes Zeug....

Lustig dass du dich angesprochen fühlst? Die Begriffe „alten Knacker“ oder auch „alter Knacker“ sind gängig und nicht für dich reserviert,

Dennoch hat Al. K. (alterknacker) mit "laberst dummes Zeug" vollkommen recht! Unser Michael B. (laberkopp) fällt mir zunehmend mit Polemik oder Verbitterung auf, das war nicht immer so.

Der (fehlerhafte) Betrieb von LEDs hat nichts mit dem Lebensalter zu tun, sondern damit, das Bauteil Diode zu begreifen. Auch Du bist "mit der Glühlampe aufgewachsen" und trotzdem in der Lage, eine LED sachgerecht zu bestromen.

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