Sehr geehrtes µC Forum Team,
bin Selbständiger und betreibe ein paar CNC Maschinen,
und Suche support zur Realisierung eines Betriebsstunden,- Zyklus
Zählers.
Anforderungen sind:
- PIC µC und einem Display mit Umschaltung der Anzeige (mit einem
Taster) auf:
-> Gesamtbetriebs Stundenzähler (in h/min.) - > Zyklus Zähler ->
Als Input dient eine Pneumatik, die elektrisch ein Rechteckimpuls
ausgibt (Taster ein / aus).
Freue mich auf Rückmeldungen.
Schöne Grüße Marco
Ich habe dazu Verständnisfragen:
Wie sehen die Impulse der Maschine aus?
Wie kann ich anhand der Impulse die Betriebsstunden ermitteln?
Was genau verstehst du unter einem Zyklus Zähler?
Und noch ein paar weitere Fragen:
Hast du irgendwelche Anforderungen an den Taster und das Display, oder
genügt "Hauptsache es funktioniert"?
Müssen die Zählerstände bei Stromausfall erhalten bleiben?
Wird jemand die Zählerstände zurücksetzen wollen, und wenn ja wie? Wenn
nicht, ist ein gewisser Manipulationsschutz gefordert?
Brauchst du Software oder Hardware oder beides? Willst du selbst
entwickeln und bittest um Hilfe oder willst du die Entwicklung kaufen?
Wie sieht es mit der Erfüllung diverser Normen und gesetzlicher
Anforderungen (z.B. CE) aus? Welche Anforderungen gelten und mit wem
wirst du für deren Einhaltung sorgen und mit wem wirst du deren
Einhaltung überprüfen?
Ist Dir klar, dass selbst solche relativ einfachen Entwicklungen
typischerweise einige tausend Euro kosten?
Welche bereits erhältlichen Produkte hast du evaluiert und warum
gefallen Sie Dir nicht? Z.B. eine handelsübliche SPS?
Hallo Stefanus,
danke, für die Rückmeldung.
Wie sehen die Impulse der Maschine aus?
-> Die Impulse kommen über einen Pneumatischen Druckschalter (Ein /
Aus).
https://www.imi-precision.com/de/de/detail/s-ist-druckschalter/0880300000000000/elektromechanischer-druckschalter-pneumatik
Wie kann ich anhand der Impulse die Betriebsstunden ermitteln?
-> Wenn der Druckschalter erstmalig ein Signal ausgibt (Ein) laüft ein
timer (bis zu einem delay - wo kein Sinal (Ein / Aus) von ca. 5minuten
kommt).
Was genau verstehst du unter einem Zyklus Zähler?
-> Wie oft ein "Ein" Signal kommt, wird hochgezählt (Counter).
Und noch ein paar weitere Fragen:
Hast du irgendwelche Anforderungen an den Taster und das Display, oder
genügt "Hauptsache es funktioniert"?
-> Taster zum Umschalten der Betriebsmoddi, LCD1602 wäre schön
Müssen die Zählerstände bei Stromausfall erhalten bleiben?
-> ja, das wäre wünschenswert und gerne batteriebetriebn.
Wird jemand die Zählerstände zurücksetzen wollen, und wenn ja wie?
-> Nein.
Wenn
nicht, ist ein gewisser Manipulationsschutz gefordert?
-> Nein, ist nicht notwendig.
Brauchst du Software oder Hardware oder beides?
-> Suche beides (innerhalb meines Finanziellen Budget 100 - 150€).
Willst du selbst
entwickeln und bittest um Hilfe oder willst du die Entwicklung kaufen?
-> Siehe ein oben drüber.
Wie sieht es mit der Erfüllung diverser Normen und gesetzlicher
Anforderungen (z.B. CE) aus?
-> Nicht notwendig, es geht hier um eine inhouse - Tool. Welches nicht
kommerziell vertrieben wird.
Welche Anforderungen gelten und mit wem
wirst du für deren Einhaltung sorgen und mit wem wirst du deren
Einhaltung überprüfen?
-> Sorry, diese frage verstehe ich nicht!
Ist Dir klar, dass selbst solche relativ einfachen Entwicklungen
typischerweise einige tausend Euro kosten?
-> Nein, ist mir nicht klar !(hoffe jemand kann das innerhalb meines
Budgets , s. oben implementieren )
Welche bereits erhältlichen Produkte hast du evaluiert und warum
gefallen Sie Dir nicht?
-> Es gibt Zähler und Timer von der Firma "Kübler", jedoch möchte ich
gerne beides in einem Display.
Z.B. eine handelsübliche SPS?
-> Möchte keine SPS, sondern nur eine anzeige.
Im Prinzip kann das ein Arduino mit LCD. Aber der braucht Strom,
Batteriebetrieb kannst du vergessen. Also ein Netzteil, und wenn das
kaputt ist, zählt er nicht mehr. Er braucht ein Metallgehäuse, um EMV zu
erfüllen. Und er muss die Maschinenrichtlinie und
Niederspannungsrichtlinie erfüllen, weil es kein Einzelstück ist
Besser wäre also eine programmierbare Steuerung, die elektrisch alles
erfüllt. Also eine SPS mit Display.
Billiger wäre eine LCD Uhr mit Batteriebetrieb, die umprogrammiert
werden kann. Ich kenne aber keine. Vielleicht ein MSP430 oder ST62
Evalboard das ultra low power demonstriert.
Ich verstehe auch nicht wieso du nicht einen x-beliebigen
Betriebsstundenzähler kaufst. Gerade wenn du keine Stückzahlen hast,
keine speziellen Anforderungen und nichts verkaufen möchtest.
Einen Zähler selbst zu entwickeln mit Platine und Programmierung und den
für die Praxis fit zu machen kostet mindestens 1 Woche Arbeit (~40
Stunden). Irgendwas zusammenschustern mit Arduino geht schon. Aber ob
das dann mehrere Jahre zuverlässig läuft ... meistens eher nicht. Gerade
im industriellen Umfeld mit Frequenzumrichtern usw. wirst du noch
staunen wie robust die Teile doch sein müssen. Nicht umsonst ziehen die
EMV-Eintrahlungensgrenzwerte ziemlich an. Ein seriöser Dienstleister
wird dir das vmtl. nicht mal für 40h Arbeit anbieten sondern eher für
80. Eine Arbeitsstunde wird dich zwischen 85 und 150€ kosten je nachdem
wieviele Stunden du beauftragst. Wenn du es selbst machst kostet dich
zwar Zeit direkt nichts aber es dürfte sinnvoller sein während dieser
Zeit zu arbeiten und dann einen Zähler zu kaufen. Entwickeln lassen
macht nur Sinn, wenn du es hinterher auch verkaufen möchtest ...
Ich sehe gerade, dass ich den Wunsch nach Batteriebetrieb übersehen
habe. Das wird mit fertiger Hardware von der Stange nicht gehen. Für
Hardware-Entwicklung reicht das Budget allerdings nicht.
Hallo MaWin,
"Im Prinzip kann das ein Arduino mit LCD. Aber der braucht Strom,
Batteriebetrieb kannst du vergessen. Also ein Netzteil, und wenn das
kaputt ist, zählt er nicht mehr."
-> Mit einem Netzteil, während dem betrieb kann ich einbinden. Aber gibt
es keine Möglichkeit Daten zu speichern, während kein strom darauf ist ?
über eine Backup Batterie ?
"Besser wäre also eine programmierbare Steuerung, die elektrisch alles
erfüllt. Also eine SPS mit Display"
-> Also eine HMI mit stuerung macht dies, ist aber für so eine einfache
anwendung viel zu teuer!
"Billiger wäre eine LCD Uhr mit Batteriebetrieb, die umprogrammiert
werden kann. Ich kenne aber keine. Vielleicht ein MSP430 oder ST62
Evalboard das ultra low power demonstriert.."
->Danke, für die Info.
Marco R. schrieb:> -> ja, das wäre wünschenswert und gerne batteriebetriebn.
Daraus entnehme ich nur, daß die Zählerstände erhalten bleiben sollen.
Ein Batteriebetrieb wäre unsinning, es sei denn, die ganze Maschine
läuft mit Batterie ;-)
m.n. schrieb:> Marco R. schrieb:>> Anforderungen sind:>> - PIC µC>> Zwingend PIC oder beliebiger µC (AVR)?> Gehäuse inklusiv bzw. Einbau in Maschine?
ja, mit dem PIC Systemen habe ich einen technischen direkten
Ansprechpartner.
gehaüse ist nicht notwendig und den einbau (zwei Drähte des
pneumatischen Signalgeber) traue ich mich auch noch zu :)
Stefanus F. schrieb:> Ein 2x16 Zeichen Display könnte beide Zähler gleichzeitig> anzeigen...> Ich nehme keine Entwicklungsaufträge mehr an, habe genug mit zwei> Kindern im Teenager Alter zu tun.
Danke, Stefanus für dein Support.
Kennst du jemanden der solche Aufträge annimmt ?
Marco R. schrieb:> m.n. schrieb:>>> ja, mit dem PIC Systemen habe ich einen technischen direkten> Ansprechpartner.>
Na dann kennt der sich doch aus.
Warum macht dann der PIC Ansprechpartner dann nicht den Job?
Programmiersprache scheint ja völlig egal.
Erhebst Du auch Anspruch auf den Sourcecode?
m.n. schrieb:> Marco R. schrieb:>> -> ja, das wäre wünschenswert und gerne batteriebetriebn.>> Daraus entnehme ich nur, daß die Zählerstände erhalten bleiben sollen.> Ein Batteriebetrieb wäre unsinning, es sei denn, die ganze Maschine> läuft mit Batterie ;-)
Siehe oben bei MaWin,
habe ich beantwortete:
-> Mit einem Netzteil, während dem betrieb kann ich einbinden. Aber gibt
es keine Möglichkeit Daten zu speichern, während kein strom darauf ist ?
über eine Backup Batterie ?
Sparfuchs schrieb:> Marco R. schrieb:>> m.n. schrieb:>>>>> ja, mit dem PIC Systemen habe ich einen technischen direkten>> Ansprechpartner.>>>> Na dann kennt der sich doch aus.> Warum macht dann der PIC Ansprechpartner dann nicht den Job?>> Programmiersprache scheint ja völlig egal.> Erhebst Du auch Anspruch auf den Sourcecode?
-> Weil das nur ein Vertieb-ler / technischer Support ist !
-> Programmiersprache wäre "C" bevorzugt (da der o. g. sich damit
auskennt).
Marco R. schrieb:> Aber gibt es keine Möglichkeit Daten zu speichern, während kein strom> darauf is
Natürlich, jeder aktuelle uC, nicht nur AVR und MSP430 sondern auch PIC,
enthält dafür EEPROM.
Marco R. schrieb:> Suche support zur Realisierung eines Betriebsstunden,- Zyklus> Zählers.
Ich habe vor Jahren Standmengenprogrammer für die Automobilindustrie
gebaut, die zählten die Zyklen von mehr als hundert Werkzeugen bzw.
Schneiden auf einer CNC-Maschine, stoppten die Maschine, wenn die für
jede Schneide vorgebene Schnittzahl erreicht wurde, und zeigten auf
einer grossen Tafel an, welches Werkezug ausgewechselt werden musste.
Die Geräte haben sich bewährt, werden aber deshalb nicht mehr gebaut,
weil das fast alle heutigen CNC-Steuerungen selbst können. Ausserdem ist
das natürlich preislich eine gaaanz andere Liga.
Natürlich ist das im Prinzip ein Zähler, bzw. viele Zähler, aber ich
glaube nicht dass ein chinesischer Billigzähler sich ohne weiteres von
Zyklus auf Zeit umstellen lässt oder sogar beides parallel erfasst.
Ob das ein PIC macht oder ein beliebiger anderer Prozessor ist völlig
egal.
Georg
> gibt es keine Möglichkeit Daten zu speichern, während kein Strom> darauf ist?
Beim "WIFI Kit 8" Modul kann man Daten im Flash Speicher sichern. Bei
AVR im EEProm und bei der umprogrammierten Uhr ist sogar ein
batteriegepufferter Uhrenchip drin, den man dazu zweckentfremden kann.
> Kennst du jemanden der solche Aufträge annimmt ?
Nein
georg schrieb:> ich> glaube nicht dass ein chinesischer Billigzähler sich ohne weiteres von> Zyklus auf Zeit umstellen lässt oder sogar beides parallel erfasst.
Nachtrag: macht nix, einfach einen Betriebsstundenzähler und einen
Zykluszähler gleichzeitig anschliessen. Wir haben da mit Hengstler
zusammengearbeitet, die haben sicher was passendes.
Georg
MaWin schrieb:> Natürlich, jeder aktuelle uC, nicht nur AVR und MSP430 sondern auch PIC,> enthält dafür EEPROM.
Die keinen STM32 haben z.B. kein EEPROM - können aber ihr Flash in 16
Bit Blöcken beschreiben und in x kByte Blöcken löschen..
Stefanus F. schrieb:>> gibt es keine Möglichkeit Daten zu speichern, während kein Strom>> darauf ist?>> Beim "WIFI Kit 8" Modul kann man Daten im Flash Speicher sichern. Bei> AVR im EEProm und bei der umprogrammierten Uhr ist sogar ein> batteriegepufferter Uhrenchip drin, den man dazu zweckentfremden kann.>>> Kennst du jemanden der solche Aufträge annimmt ?>> Nein
Danke, für die Info!
Nimm doch eine Siemens Logo mit Display: Alles drin und erledigt die
Zählerei sozusagen im Halbschlaf. Remanenten Flash-sicher hat sie auch,
braucht also nur Strom wenn die Maschine läuft.
Vorteil: Auspacken, ein paar Stunden einarbeiten und fertig. Und kein
Ärger mit BG oder ähnlichem.
Hab auch immer gedacht, "Das muss man doch selber bauen", aber bis Du
alles zusammenhast, hast du mehr Geld als für das fertige Ding
ausgegeben. Von der Arbeit ganz zu schweigen...
Jörg
Stefanus F. schrieb:>> Nimm doch eine Siemens Logo mit Display>> Hat er doch schon abgelehnt!
Er hat eine sps abgelehnt. Die Logo liegt da doch ziemlich drunter.
Jörg
Zitat aus Wikipedia: "Logo ... ist ein DDC-Modul ..., also eine kleine
speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) der Siemens AG"
Wie dem auch sei, dann braucht der TO immer noch jemanden, der es ihm
programmiert. Und dafür reicht das Budget dann nicht.
Sparfuchs schrieb:> Stundensatz 150€.>> Und Tschüss...
Sparfuchs, ich denke, das hast du missverstanden. Es geht nicht um 150€
Stundenlohn, sondern um 100-150€ Gesamtbudget. Naja, mit Marcos
Erfahrung ist das sicherlich in 1 Stunde zu schaffen, von daher kann man
auch Budget=Stundenlohn setzen. Ansonsten fällt ja auch überhaupt keine
Arbeit an:
Marco R. schrieb:> Brauchst du Software oder Hardware oder beides?>> -> Suche beides (innerhalb meines Finanziellen Budget 100 - 150€).Marco R. schrieb:> bin Selbständiger und betreibe ein paar CNC Maschinen,
Marco, nichts für ungut, aber nenn dich lieber UNselbstständiger.
T. H. schrieb:> Es geht nicht um 150€> Stundenlohn, sondern um 100-150€ Gesamtbudget
Hab ich übersehen. Dann kommt natürlich kein fertiges Industrieprodukt
auch nur annähernd in Frage. Bastler die für eine Tüte Haribo arbeiten
an die Front.
Georg
Komisch, jetzt wo die Aufgabe einigermaßen geklärt ist, verwundert es
mich, dass noch sich noch kein williger Bastler gemeldet hat. Das ist
doch ein überschaubarer Projekt!
Was ich wirklich nicht verstehe:
Du sagst, dass es ein PIC und in C programmiert sein soll, da du dafür
einen technischen Ansprechpartner hast.
Dieser sei aber ein Vertriebler und deswegen nicht fähig, sowas selbst
zu programmieren.
Nun, wenn er nicht fähig ist, das selbst zu programmieren, dann wird er
wohl auch nicht fähig sein, in einem fertigen Code Änderungen
vorzunehmen.
Also wozu dann die Vorgabe PIC und C?
T. H. schrieb:> sondern um 100-150€ Gesamtbudget. Naja, mit Marcos> Erfahrung ist das sicherlich in 1 Stunde zu schaffen
Du hast es noch nicht ganz verstanden: er betreibt "ein paar"
CNC-Steuerungen, ich schätze mal so 5.. 10. Das heisst, für seine 100
Euro will er auch noch 5..10 fertige Geräte.
Georg
Stefanus F. schrieb:> Wie dem auch sei, dann braucht der TO immer noch jemanden, der es ihm> programmiert. Und dafür reicht das Budget dann nicht.
Eine Logo programmiert ihm bald mal wer, eher noch wie den PIC.
Selbst sein Vertrieblerfreund, oder auch für ihn selbst sollte das in
ein paar Stunden nach Feierabend machbar sein.
Lediglich Arduino wäre vielleicht noch ähnlich simpel zu programmieren
wie eine Logo, eine Logo ist aber für Industrieumgebungen gebaut.
Also Butter bei die Fische, wenn es unbedingt was selbst gestricktes
sein soll:
150 Euro pro Modul?
oder 150 Euro für 10 Module?
Darf´s auch eine Bauanleitung + Code sein? z.B. auf Basis von Arduino?
- Gekauft, wie gesehen?
- kein CE, keinerlei EMV-Prüfungen, einfach "Bastelware"?
- Wenn es im Umfeld deiner Maschinen aufgrund von EMV zu Fehlfunktionen
kommt, ist es dein Problem und du lässt den "Hersteller" in Frieden?
- für Schäden, die durch Fehlfunktion entstehen können, haftest du
selbst?
Lange Rede, kurzer Sinn:
Ich könnte mir vorstellen, dass sich hier jemand findet, der Pläne und
Code zur Verfügung stellt, mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass es sich
dabei um Bastelware handelt und NICHT für den professionellen Einsatz
geeignet ist und er keinerlei Haftung für etwaige Schäden oder
Fehlfunktionen übernimmt.
Wenn du dich auf sowas einlassen kannst, dann findet sich evtl. eine
Lösung innerhalb deines Budgets.
Hallo Marco,
schon einmal an einen Fahrrad-Tacho gedacht?
Die Dinger funktionieren mit einem Reed-Kontakt als Sensor. Mit anderen
Worten: Reed durch Relais ersetzen. Evtl. musst Du Deine Jungs anlernen,
die angezeigte Zahl durch irgendwas schlaues zu teilen (dividieren).
Kosten für Hardware ab etwa EUR 10,00. Mein Vorschlag wäre unbedingt ein
Tacho mit Kabel zu verwenden.
Verfügbarkeit ... fast sofort.
Gruß
Bernd
Stefanus F. schrieb:> Komisch, jetzt wo die Aufgabe einigermaßen geklärt ist, verwundert es> mich, dass noch sich noch kein williger Bastler gemeldet hat. Das ist> doch ein überschaubarer Projekt!
@ Stefanus F.
leider hab ich sich noch keine konkreten Angebote erhalten!
@ Schlumpf
Danke für den link, wollte aber beides in einem.
@ Michael W.
Danke auch für den link, ist aber nur eine Laufzeitangabe (ohne Zähler)
@ Bernd B.
Danke, für dein Vorschlag. Jedoch habe ich als Input (kein Reed Kontakt)
Sondern bereits einen pneumatisch / elektrischen schalter.
> leider hab ich noch keine konkreten Angebote erhalten!
ja sehe ich. Zwei Rückfragen sind noch offen geblieben und ich ergänze
noch eine dritte wichtige:
a) Ist es Ok, das diese Entwicklung als Hobby-Bastelei ohne jede
Gewährleistung und ohne Berücksichtigung irgendwelcher Normen und
Prüfungen?
b) Soll für den preis von 150€ ein Gerät oder 10 Geräte gebaut werden?
c) Unter "Gerät" verstehen wir eine einbaufertige Platine ohne Gehäuse,
richtig?
Du hast sicher noch keine Zusage erhalten, weil diese Fragen noch offen
sind.
Möglicherweise liegt es auch daran, dass in den Vergangenen Monaten
solche Entwicklungsaufträge fast immer im Sande verlaufen sind.
Problem war da allerdings aus meiner Sicht, dass die Auftraggeber sich
selbst nicht über ihre Anforderungen im klaren waren und eine völlig
unrealistische Vorstellung zu den Kosten hatten (selbst für
Hobby-Basteleien).
> Jedoch habe ich als Input (kein Reed Kontakt)> Sondern bereits einen pneumatisch / elektrischen schalter.
Wo ist da der elektrische Unterschied? Ich dachte bisher, dass es um
einen potentialfreien Schaltkontakt geht. Ob der nun magnetisch,
pneumatisch oder mechanisch betätigt wird, spielt für die Elektronik
keine Rolle. Ist diese Annahme falsch?
leider funktioniert der Link zur Beschreibung des Schalters nicht mehr.
Als ich damals rein geschaut hatte, habe ich allerdings auch keine
konkrete Angabe zu den elektrischen Eigenschaften gesehen. kann sein,
dass ich etwas übersehen habe. Für mich waren damals die Funktionalen
Anforderungen interessanter als dieses Detail. Aber jetzt ist das schon
wichtig geworden.
Stelle nochmal einen neuen Link zur Produktbeschreibung rein.
Marco R. schrieb:> Danke für den link, wollte aber beides in einem.
Wenn du beide kaufst und in ein gemeinsames Gehäuse steckst, dann ist es
wieder "beides in einem"...
Marco R. schrieb:> leider hab ich sich noch keine konkreten Angebote erhalten!
Weil du die offenen Fragen nicht beantwortest und keine konkreten
Angaben machst, auf deren Basis man etwas entwickeln könnte.
Marco R. schrieb:> leider hab ich sich noch keine konkreten Angebote erhalten!
Natürlich nicht, für 100 Euro Geräte nach Wunsch zu entwickeln und
einige fertige Geräte zu liefern ist völlig illusorisch.
Der Vorschlag, ein paar billige Fahrradcomputer aus China zu
zweckentfremden, ist wohl das einzige, was sich innerhalb deiner
Preisvorstellungen realisieren lässt, aber wahrscheinlich ist selbst das
noch zu teuer.
Georg
Moin,
Also was hier wie immer recht unsachlich und polemisch umschrieben wird
ist, dass dein Budget einfach nicht ausreicht um das von einem Profi
fertig gebaut zu bekommen. Deswegen hast du vermutlich auch noch keine
Angebote bekommen.
Wenn dein Pic Vertriebler dir das nicht auch programmieren kann ist er
scheinbar nutzlos und ich verstehe nicht warum du auf Pic festgelegt
bist -> es gibt also eigentlich keine Vorgabe.
Wenn du willst, dass dir jemand das baut dann kannst du statt Geld im
Gegenzug wahrscheinlich CNC-Stunden anbieten - da kann ich mir
vorstellen, dass sich schnell ein Bastler findet, der dir das machen
kann. Am besten einer in deiner Nähe, damit er das am lebenden Objekt
machen kann...
schönen Gruß,
Alex
> AVR Butterfly
Ein heißer Tip, ähnlich wie meine Empfehlung für das "WIFI Kit 8". Das
AVR Butterfly ist wesentlich größer (kann man jetzt wahlweise gut oder
schlecht finden). Auch dazu hat sich der TO noch nicht geäußert.
Und auch nicht zu der Frage, ob PIC eine harte Anforderung ist.
> Habe nicht die Zeit, hier auf abruf sofort alles zu beantworten!
Nun denn, wir können nicht deine Aufgaben übernehmen. Dann wird es halt
noch ein paar Tage dauern, bis jemand überhaupt die Chance hat, die
Machbarkeit und den Aufwand abzuschätzen.
Also, ich fasse mal zusammen:
Du bist bereit, 150 Euro für Folgendes auszugeben:
- bestückte Leiterplatte
- Software gemäß den noch detailliert zu spzifiziernden Anforderungen
Nicht enthalten in dem Preis sind:
- Gewährleistung
- EMV-Tests
- CE-Zeichen
- Support
- Gehäuse
- Netzteil
Fragen:
- Muss es jetzt unbedingt ein PIC sein?
- Nullspannungssicherheit optional oder zwingend?
- Display: auch zweizeilig möglich (Zyklen / Betriebsstunden)
- Reset-Funktion notwendig?
Wieviel Stück würdest du abnehmen?
also wenn ich das hier (hab nur die ersten 2/3 gelesen) richtig
verstehe, geht doch auch ein arduino mit display-shield und das ganze
dann in der arduino ide programmieren. die recht hardwareunabhängig
gehalten, so das man garnicht merkt, ob man auf einem pic oder avr
arbeitet. einfaches c++ kann man c-kenntnissen auch noch nachvollziehen.
die daten werden dann meinetwegen im minutenintervall ins eeprom
geschrieben. wenn man das ein bischen clever beschreibt (jede minute das
nächste bit auf 1 setzen, bis alles voll, dann wieder nullen und von
vorne anfangen, bis auf einen definierten bereich, der festhält wie oft
man schon voll gezählt hatte) reduziert man die read/write zyklen auch
so, dass das ganze schön lange lebt.
Marco R. schrieb:> -Was heißt Nullspannungssicherheit ???
Dass die Daten bei einem Spannungsausfall "sicher" sind, also nicht
verloren gehen.
Ok, ich hatte mir bereits was überlegt, wie ich dir innerhalb deines
Budgets ein faires Angebot machen könnte, aber da es ZWINGEND ein PIC
sein muss (warum auch immer), bin ich raus.
Schlumpf schrieb:> Dass die Daten bei einem Spannungsausfall "sicher" sind, also nicht> verloren gehen.
Wenn man die Daten nicht im internen EEPROM speichern möchte, bietet
sich ein FRAM mit nahezu unbegrenzter Anzahl an Schreibzyklen an.
Wenn es ein AVR sein dürfte, würde ich in meine Kiste greifen und
einfach einen Zähler mit ATtiny2313 nebst Display verwenden. Das
Eingangssignal kann an RxD gelegt werden:
http://mino-elektronik.de/fmeter/neue_versionen.htm#a8
Deine Festlegung auf PIC schließt du schätzungsweise 80% der möglichen
Bastler aus. Du hast dafür noch keinen nachvollziehbaren Grund genannt.
Zur Größe und Typ des Displays hast du dich noch nicht geäußert. Leider
fallen die beiden genannten günstigen Entwicklungs-Boards raus, weil sie
keinen PIC enthalten. Das bedeutet: Es muss nicht nur Software sondern
auch Hardware entwickelt werden. Der freiwillige Entwickler muss also
erheblich mehr Zeit und auch noch Geld rein stecken.
Mache es uns doch nicht so schwer! Kein Wunder, dass sich kein
Freiwilliger meldet.
Ich hatte vorgeschlagen, beide Zahlen gleichzeitig anzuzeigen und auf
die Umschaltung zu verzichten. Was hältst du davon? Ich frage, weil
praktisch alle gängigen billigen Displays mindestens zwei Zeilen
darstellen können.
Das ist noch eine offene Frage: Erhebst du Anspruch auf den Quelltext?
> Dass die Daten bei einem Spannungsausfall "sicher" sind,> also nicht verloren gehen.
Hat er weiter oben gefordert.
Stefanus F. schrieb:> Zur Größe und Typ des Displays hast du dich noch nicht geäußert.Marco R. schrieb:> -> Taster zum Umschalten der Betriebsmoddi, LCD1602 wäre schön
@ Schlumpf
Danke, für die Info ! Ja, die Daten sollten sicher sein.
...was heißt "ZWINGEND" ein PIC, habe wie schon oben beschrieben einen
besseren Kontakt zu dem hersteller, macht das für dich so ein
unterschied ?
Würde mich über eine email (Nachricht) deiner Ideen freuen.
> ein PIC, habe wie schon oben beschrieben einen> besseren Kontakt zu dem Hersteller
Du weißt schon, dass die AVR Mikrocontroller vom selben Hersteller
kommen, oder? Abgesehen davon wüsste ich gerne mal, warum Dir der
Hersteller des 90 Cent Mikrocontrollers so wichtig ist, während alle
anderen Bauteile weitgehend egal sind.
Irgend eine wichtige Information verbirgst du doch, hab ich recht?
Marco R. schrieb:> Autor:> Marco R.> (marco00)>> Datum: 13.06.2018 11:00
Hallo Marco, der Funke ist wohl nicht übergesprungen: Der Sensor, der
in der Regel an der Fahrradgabel montiert wird ist ein Reedkontakt.
Diesen - schnipp schnapp - abschneiden und stattdessen einen
Relaiskontakt am zweidrahtigen Kabel anschließen.
Systemkosten sind damit aus meiner Sicht unschlagbar.
Gruß
Bernd
Es würde wohl auch direkt mit diesem pneumatischen Schalter gehen, ohne
Relais dazwischen.
Mit etwas Glück kann man den Tacho so konfigurieren, dass er 1 Meter pro
Umdrehung/Impuls anzeigt, dann braucht man gar nicht großartig
umzurechnen.
Falls das nicht geht: 2 Meter Radumfang können alle Fahrrad Tachos. Dann
müsste man den angezeigten Wert halbieren um auf die Zyklus-Zahl zu
kommen.
> Systemkosten sind damit aus meiner Sicht unschlagbar.
Sehe ich auch so.
Ich habe das Gefühl, dass Marco schon etwas haben will, was wenigstens
professionell aussieht.
Stefanus F. schrieb:>> ein PIC, habe wie schon oben beschrieben einen>> besseren Kontakt zu dem Hersteller>> Du weißt schon, dass die AVR Mikrocontroller vom selben Hersteller> kommen, oder? Abgesehen davon wüsste ich gerne mal, warum Dir der> Hersteller des 90 Cent Mikrocontrollers so wichtig ist, während alle> anderen Bauteile weitgehend egal sind.>> Irgend eine wichtige Information verbirgst du doch, hab ich recht?
Ja, ich weiß das, das vom selben Hersteller ist.
Und nein! verbirge gar nichts.
Was ist mit den ganzen anderen offenen und teils wiederholten Fragen?
Ich würde gerne dabei helfen, eine ausreichende Anforderung
zusammenzustellen, damit potentielle Hobbyentwickler darauf eingehen
können. Dazu brauche ich Antworten auf die Fragen.
Suche oben einfach mal nach allen Fragezeichen und beantworte die
Fragen, die nicht bereits beantwortet sind.
Was ich mir nicht verkneifen kann: Bei einem kommerziellen Projekt wäre
das Budget schon längst verbraucht - ohne Output.
Stefanus F. schrieb:> Ich habe das Gefühl, dass Marco schon etwas haben will, was wenigstens> professionell aussieht.
Das Gefühl habe ich nicht.. denn ihm genügt eine Leiterplatte ohne
Gehäuse..
Marco R. schrieb:> zu c.) es genügt ein kleines Eval.-Bord mit platz für den µc und> Display.
@ Stefanus F.
Bin nochmal alles durchgegangen und habe keine! offenen fragen gesehen.
Danke, für diene Unterstützung und Hilfe.
das ist kein kommerzielles Projekt, sondern eher eine inhouse Anbindung.
Sven A. schrieb:> also wenn ich das hier (hab nur die ersten 2/3 gelesen) richtig> verstehe, geht doch auch ein arduino mit display-shield und das ganze> dann in der arduino ide programmieren. die recht hardwareunabhängig> gehalten, so das man garnicht merkt, ob man auf einem pic oder avr> arbeitet. einfaches c++ kann man c-kenntnissen auch noch nachvollziehen.
da es wohl untergegangen ist, wiederhole ich mich nochmal (teilweise)
Dann fasse ich mal zusammen:
Marco R. sucht einen Hobby-Entwickler, der im einen einzelnen Zähler
baut, der die Anzahl von Impulsen eines potentialfreien Schaltkontaktes
(pneumatischer Mikroschalter) zählt, und die Betriebszeit erfasst. Die
Betriebszeit beginnt mit einem Impuls und endet, wenn innerhalb von 5
Minuten kein weiterer Impuls stattfindet.
Das Gerät muss irgendeinen PIC Controller verwenden, sowie ein 2x16 LCD
Display beliebiger Größe mit oder ohne Beleuchtung in beliebiger Farbe.
Auf dem zweizeiligen Display soll nur eine Zahl angezeigt werden
(Zählerstand bzw. Betriebszeit im Format HH:MM). Durch einen Taster soll
die Anzeige umgeschaltet werden.
Ein Reset des Zähler ist nicht vorgesehen. Der Zählerstand soll bei
Stromausfall erhalten bleiben.
Zum Lieferumfang gehört eine bestückte einsatzfähige Platine beliebiger
Produktionsweise und mit beliebigen Abmessungen. Die Stromversorgung
wird vom Auftraggeber bereitgestellt, der Entwickler kann selbst
definieren, wie diese auszusehen hat. Ein Gehäuse ist nicht gefordert.
Es wurden keine Anforderungen bezüglich CE, Prüfzertifikate und Normen
genannt. Diese spielen keine Rolle - hauptsache es funktioniert.
Der Auftraggeber erhebt weder Anspruch auf den Quelltext der Firmware,
noch auf die Schaltungsunterlagen. Als Budget sind 100-150€
Verhandlungsbasis genannt worden.
Ist das alles soweit richtig? Möchtest du etwas ergänzen?
Schlumpf, du hast diesen Thread nicht aufmerksam verfolgt. Der TO hat
ein "LCD1602" gefordert und sämtliche alternativen Vorschläge ebenso wie
meinen Kommentar zur "einen Zeile" nicht beantwortet. Er hat auch
deutlich geschrieben, das er keine offenen Fragen mehr sieht.
Damit steht jetzt die Anforderung fest, würde ich mal sagen.
Können wir jetzt endlich mal Nägel mit Köpfen machen - bzw. einen Nagel?
Stefanus F. schrieb:> Ich habe das Gefühl, dass Marco schon etwas haben will, was wenigstens> professionell aussieht.
Also, ihr glaubt gar nicht, wie man so etwas professionell aussehen
lassen kann. Die Weltfirma John Deer (in Deutschland Firma Wolf) liefert
für die blue Edition Benzinmäher ein Betriebskontrollsystem, das einem
Fahrradcomputer ähnelt. Den professionellen Touch erhält es dadurch,
dass es in eine tiefgezogenen Plastikfolie gedrückt wird, mit Laschen
dran zum Festschrauben.
Die Firma Herkules liefert Mofas, bei denen im Scheinwerfer ein Loch
ist, in dem ein Fahrradcomputer steckt. ... ziemlich nervig beim
Batteriewechsel.
Nicht selten trifft man auf ein Gehäuse im Gehäuse. Und der Charme eines
Tachos ist, dass er eine stabile Halterung besitzt, rüttelfest. Nebenbei
besitzt das Gerät CE.
Gruß
Bernd
@ Stefanus
doch, ich habe ihn aufmerksam verfolgt und extra nochmal nachgefragt:
Schlumpf schrieb:> Fragen:> - Muss es jetzt unbedingt ein PIC sein?> - Nullspannungssicherheit optional oder zwingend?> - Display: auch zweizeilig möglich (Zyklen / Betriebsstunden)> - Reset-Funktion notwendig?
Und folgende Antwort bekommen:
Marco R. schrieb:> Zu den Fragen:>> -Ja> -Was heißt Nullspannungssicherheit ???> -einzeilig mit Umschaltung (zyklussanzahl->laufzeit->gesamte laufzeit)> -nein
Aber das zeigt umso mehr, wie verworren das Ganze hier ist :-)
Der TO hat knallharte Anforderungen, wo eigentlich große Freiheitsgrade
möglich sein sollten (z.B. welcher Controller, welches Display). Aber
auf der anderen Seite ist er bei den Dingen, die wirklich wichtig wären
(Spannungsversorgung, Gehäuse, Größe, ...EMV, CE) vollkommen
anspruchslos.
Auch ist für mich nach wie vor nicht nachvollziehbar, warum jemand für
eine unprofessionelle Bastellösung mehr Geld ausgeben will, als für eine
fertig käufliche, für den industriellen Einsatz geeignete Lösung.
Bei einer gewissen Abnahmemenge wäre das vielleicht ein interessantes
Projekt geworden, aber ich habe die komische Befürchtung, dass es da zu
endlosen Diskrepanzen kommen wird, weil Auftaggeber und Auftragnehmer
keine gemeinsame Sicht auf die Sache herstellen können.
Und ab einem bestimmten Betrag endet sowas im dümmsten Fall dann sogar
noch vor dem Kadi. Und dann steht man plötzlich da und hat
"gewerbsmäßig" Geräte in den Verkehr gebracht, die keinerlei Standards
entsprechen.
Ich lasse in diesem Fall definitiv die Finger davon.
Technisch ist es sicher ein Kinderspiel, das zu basteln (wenn man von
ein paar Vorgaben abweichen dürfte), aber mir ist es zu riskant.
Schlumpf, du hast gerade genau das geschrieben, was ich schon gestern
dachte. Ich wollte nur lieb sein und trotzdem versuchen, dem TO zu einem
guten Vorankommen zu helfen. Allerdings weiß ich jetzt auch nicht mehr
weiter. Ich sehe nur noch zwei Möglichkeiten: Entweder bestätigt er
unsere Zusammenfassungen (ggf. mit Korrekturen) oder das Thema ist tot.
Vermutlich passiert wieder genau das, was immer passiert, wenn hier
jemand einen Auftrag vergibt. Die "alten Hasen" wissen, was ich meine.
Was ist denn jetzt? Thema gestorben?
Ich bin gerade etwas frustriert. Habe eine Menge Zeit investiert um zu
helfen. Doch die meisten Fragen blieben offen und meine Zusammenfassung
wurde weder bestätigt noch korrigiert.
Auch die zahreichen Spar- und Lösungsvorschläge der Anderen wurden nicht
angenommen. Damit kann beim Besten Willen niemand arbeiten.
Kein Dankeschön, kein Erfolgserlebnis, keine Belohnung. Nada. So macht
helfen keinen Spaß.
Hmm, was bedeutet das jetzt? Mein "Dankeschön" habe ich jetzt, das ist
schon mal gut.
Besteht denn noch Interesse an dem Projekt, wartest du noch auf
Angebote?
Selbst Schuld wenn man auf diesen Post noch weiter eingeht. Der TO weiss
eigentlich nur, was er nicht will - und das darf nichts kosten...
Aehnlich wie der Kasper, der fuer 25,- was in seinen Garten stellen
wollte.
Stefanus F. schrieb:> oder das Thema ist tot.
Solche Themen sind hier doch schon gestorben wenn einer anonymisiert
so eine Anfrage, die praktisch ja Schwarzarbeit ist, anbietet.
Ein ordentliches Lastenheft gibts auch nicht.
Als Selbständiger braucht der TO wohl auch eine Rechnung um die
Kosten steuerlich absetzen zu können, vermute ich.
Also nix für Bastler. Die anderen Selbständigen, die hier sonst
beteiligt sind, scheinen wohl kein Interesse zu haben. Das ist
halt Pech.
Dann wäre noch das Problem der Bezahlung. Auf Rechnung oder Vorkasse?
Wenn es klappt, dann okay, aber was ist, wenn auf einer Seite
Unzufriedenheit aufkommt?
Das hier je eine wunschgemäße Lösung zustande gekommen sein soll,
ist nicht bekannt. Daher würde ich das ganze wieder vergessen.
> Als Selbständiger braucht der TO wohl auch eine Rechnung um die> Kosten steuerlich absetzen zu können, vermute ich.
Man kann als Privatmann Rechnungen ohne MwSt. schreiben und darauf
hinweisen, dass sie gemäß Paragraph soundso davon befreit ist. Solche
Rechnungen werden vom Finanzamt als Beleg für Ausgaben akzeptiert. Viele
Firmen akzeptieren sie allerdings nicht, vielleicht weil sie nichts zum
Absetzen enthalten.
> Das hier je eine wunschgemäße Lösung zustande gekommen sein soll,> ist nicht bekannt.
Ich habe hier mal einen Wochenend Auftrag von pfuhsy bekommen, aus dem
noch ein paar weitere entstanden sind. Der Mann ist allerdings auch
imstande, seine Anforderungen klar zu formulieren. Auch mit der
Bezahlung gab es keinerlei Probleme. Wir waren uns schnell einige
geworden, wie das ablaufen soll.
Also: Es geht schon. Aber selten.
... och ich denke, das kriegen wir schon hin.
[Idee]
Erst einmal schätze ich 10k EUR Entwicklungsaufwand, 33% sofort fällig
bei Auftragerteilung. Weitere 33% fällig bei Vorstellung Prototyp und
Rest bei erstem Stück entsprechend der Serienlieferung.
Stückpreis für die ersten 100 Stück EUR 150. Mindestlos bei
Erstbestellung mindestens 20 Geräte. Weitere Lieferungen nach
Vereinbarung.
Ausstehende Zahlung stoppen das Projekt.
Entwicklungszeit 2 Monate nach Auftragseingang. Zeit läuft ab
Zahlungseingang und vereinbarter Spezifikation. Erstes Lieferlos 6
Wochen nach Abnahme Prototyp.
Serienlieferung immer mit 20% Vorkasse.
Preise zzgl. gesetzl. Umsatzsteuer.
[/Idee]
[Alternative]
Fahrradtacho
[/Alternative]
Bei Interesse bitt melden!
Gruß
Bernd
... ich habe da einmal eine Frage, vielleicht muss ich auch einen neuen
Thread starten:
Wenn ich einen fähigen Entwickler mit PIC-Erfahrung als Unterlieferanten
suche, finde ich den dann hier?
Gruß
Bernd
Stefanus F. schrieb:>> hoffe aber auf konkrete Angebote!>> Dann bestätige oder korrigiere meine Zusammenfassung> (Beitrag "Re: Suche support zur Realisierung (in HW & SW) eines Betriebsstunden,- Zyklus Zählers") und beantworte> die zahlreichen offenen Fragen von darüber.>> Weil: Nur wenige Leute werden einen Job annehmen, ohne zu wissen, was> sie liefern sollen.
- ..., sucht einen Hobby-Entwickler,... - stimmt!
-..., der einen Zähler baut, der die Anzahl von Impulsen...zählt.-
stimmt!
(ist ein Schließer, der pneumatisch betätigt, einen elektrischen
Stromkreis schließt (meine Überlegung: 5V an einem ende und das andere
ende des Schalters an einen PICµC ,der beim schließen einen High Pegel
erkennnt und am Display hochzählt- inkrementiert)).
-... und die Betriebszeit / Laufzeit erfasst,... und Gesamtlaufzeit-
stimmt!
-...Betriebszeit beginnt mit einem Impuls-(stimmt!, aber NUR zum
ERSTMALIGEN start!)
...und endet, wenn innerhalb von 5 Minuten kein weiterer Impuls
stattfindet.- stimmt nicht! =...beides endet innerhalb 2 Minuten, und
fängt danach wieder an der selben zeit an.
...PIC Controller verwenden...- stimmt
(...sowie ein 2x16 LCD Display beliebiger Größe mit oder ohne
Beleuchtung in beliebiger Farbe.
Auf dem zweizeiligen Display soll nur eine Zahl angezeigt
werdenZählerstand bzw. Betriebszeit im Format HH:MM. Durch einen Taster
soll
die Anzeige umgeschaltet werden.)
bei der HW, bin ich sehr flexibel, Hauptsache die Software stimmt !
Ein Reset des Zähler ist nicht vorgesehen. Der Zählerstand soll bei
Stromausfall erhalten bleiben- Stimmt !
- Als Budget sind 100-150€ Verhandlungsbasis genannt worden- stimmt.
Marco R. schrieb:> Als Budget sind 100-150€ Verhandlungsbasis genannt worden- stimmt
Witzig, wie du 800-1000 EUR schreibst :-)
Das wäre dann für einen Bastler (!!) realistisch, damit der Aufwand
dieses Projekt MIT DIR zusammen fertigzustellen so halbwegs für beide
Seiten was bringt.
Als Selbständiger würde ich persönlich Faktor 10-15 noch daraufhauen, so
wie du dich anstellst.
Just my 2 cents.
Na dann würde ich nochmal fertige Hardware vorschlagen, nämlich die
bereits 2x genannte UHR mit dem PIC Controller. Das reduziert den
Entwicklungsaufwand für die Hardware auf nahezu Null. Bist du damit
einverstanden?
Lama schrieb:> Als Selbständiger würde ich persönlich Faktor 10-15 noch daraufhauen, so> wie du dich anstellst
Es gibt potentielle Kunden, für die ist jeder beliebige Aufschlag noch
zu gering, weil man bei dem Projekt nur verlieren kann. Nach dem
bisherigen Thread dürfte klar sein, dass der TO dazugehört, selbst wenn
man davon absieht, dass er eigentlich noch Geld rauskriegen will dafür
dass man für ihn arbeiten darf.
Aber in einem parallelen Thread:
Beitrag "Bezugsquelle 8-fach 24Cxx-Platine"
hat jemand die Entwicklung und Fertigung einer Leiterplatte nach
Spezifikation für 30 EUR angeboten, da sollte der TO mal nachfragen.
Einen Spitzenprogrammierer für lau hat er ja.
Georg
Moin,
Nachdem jetzt nochmal polemisch/sarkastisch/nervig(!!!) erklärt wurde,
dass für den Preis keiner - wohl auch kein Bastler - einen Finger dafür
krumm machen will kommt hier nochmal die konkrete Frage mit
Lösungsgedanken für das Problem:
Würdest du dem Baster im Gegenzug Maschinenstunden bzw. Teilefertigung
ermöglichen?
Das ein oder andere professionell gefräste Teil wäre sicherlich mehr
Anreiz als 150€...
schönen Gruß,
Alex
So wirklich verstehe ich euch aber auch nicht (mehr)...
Wieso versucht ihr ihn mit aller Gewalt davon zu überzeugen, dass es
bessere / billigere Lösungen gibt?
Der TO hat mehrfach mehr oder weniger klar gesagt, was er will.
Dazu gehört:
- PIC
- selbst gebaut
- einzeilige Darstellung
- 100...150 Euro.
Alternative Lösungen wurden einige vorgeschlagen, aber nicht akzeptiert.
Er will GENAU DAS, was da oben aufgeführt ist.
WARUM haben wir versucht, zu erörtern, aber dazu kamen keine wirklich
nachvollziehbaren und sinnvollen Äußerungen.
Er will es genau so und damit basta.
Warum nicht einfach so akzeptieren?
Vielleicht springt ja irgendwo ein Bastler rum, der genau darauf Bock
hat und ihm das für das Budget zusammenschustert.
So richtig verstehe ich seine Anforderungen nicht.
Kann man die nicht trennen?
Und Betriebsstunden, macht das eine CNC nicht sowieso selber?
Für BS würde ich so einen vorschlagen:
ebay 111249340849
Und 150EUR ist doch realistisch. Ein Smartfone kriegt man ja auch schon
für50 :-)