Bezugsquelle 8-fach 24Cxx-Platine

Gast #5449483
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Lister schrieb:
> 8 Stück 24Cxx-EEPROM-Fassungen (DIP8)

Wozu braucht man sowas?

Solange es keine Serienfertigung werden soll, ist das Ding in kurzer 
Zeit auf Lochraster selbst erstellt. Da braucht man nicht lange suchen.

Soll es in Serie gehen, ist auch eine Platine sehr schnell konsturiert.
Gast #5449508
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Nein, keine Serie - nur ca. 3 - 4 Stück.

Soll ohne "Friemelei" sehr kompakt und stabil bleiben.
Nach Nutzung am Evaluationsboard soll es so in ein Gehäuse,
dass die EEPROMs von außen ausgetauscht werden können.

Gruß
#5449533
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Lister schrieb:
> kennt jemand eine Bezugsquelle für eine Platine mit 8 Stück
> 24Cxx-EEPROM-Fassungen (DIP8)

Wozu soll das gut sein?
Wieviel kB brauchst Du denn?

Bis zu 256kB gibt es auch in einem Chip, z.B. M24M02-DRMN6TP.
Wenn es unbedingt DIP sein soll, nimm eine Adapterplatine SO8->DIP8.

http://de.farnell.com/stmicroelectronics/m24m02-drmn6tp/eeprom-2mbit-i2c-1mhz-soic-8/dp/2849970
Gast #5449536
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Ich möchte die EEPROMs am Computer beschreiben und im jeweiligen Gerät
(anderer Standort) lesen/nutzen. Es wird immer wieder ergänzt und 
überarbeitet.

Euren Antworten nach gibt es so etwas wohl nicht.
Dann werde ich eine andere von Euch vorgeschlagene Lösung nehmen.

Vielen Dank für Eure Beiträge.
Gast #5449537
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Lister schrieb:
> Nach Nutzung am Evaluationsboard soll es so in ein Gehäuse,
> dass die EEPROMs von außen ausgetauscht werden können.

Dir ist schon klar, dass EEPROMs erfunden wurden, damit man sie eben 
nicht austauschen muss, sondern im eingebauten Zustand umprogrammieren 
kann?
Gast #5449545
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Lister schrieb:
> Ich möchte die EEPROMs am Computer beschreiben und im jeweiligen Gerät
> (anderer Standort) lesen/nutzen.

Das erklärt nicht, wieso du 8 Stück davon auf einer Platine brauchst.

Irgendwie ist das ein Konzept aus einer Zeit als es solche Speicher noch 
nicht gab. Da hatte ich auch noch Europakarten mit 8 oder 12 Eproms und 
Rams.

Georg
Gast #5449565
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OK, dann werde ich Euch genauer beschreiben, was mir vorschwebt:
Eine Art persönliches Informationssystem mit teilweise auch 
verschiedenen Einsatzgeräten.

Z.B.
EEPROM 1: Wochen-, Monats- und Jahrestermine (Mülltonnen)
EEPROM 2: Texte für Messageanzeigen
EEPROM 3: Fitnessprogrammablauf
EEPROM 4: Statistikdaten (Sport, Schlaflogger, Körpergewicht)
EEPROM 5: Sonnenauf- und Untergangszeiten
EEPROM 6: Loggen von Wetterdaten
EEPROM 7: Loggen von Hausdaten (Heizung, Klingel, …)
EEPROM 8: Melodien, Weckprogramme, Lernprogramme (über MIDI)
EEPROM 9: Makros für IR-Fernbedienungen (TV+SAT)
oder was mir sonst noch einfällt.

Eigentlich ist es mehr der Spieltrieb, angelehnt an die 
Heimcomputer-Retrowelle, wie Georg schon erkannt hat.
Ich hoffe, Ihr seit jetzt nicht verärgert, aber es war ja eine einfache 
und eindeutige Anfangsfrage.
Ich möchte dazu eben nicht viel Hardware-Vorarbeiten machen.

Gruß
Gast #5449566
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Lister schrieb:
> OK, dann werde ich Euch genauer beschreiben, was mir vorschwebt:
> Eine Art persönliches Informationssystem mit teilweise auch
> verschiedenen Einsatzgeräten.
> Z.B.
> EEPROM 1: Wochen-, Monats- und Jahrestermine (Mülltonnen)
> EEPROM 2: Texte für Messageanzeigen
> EEPROM 3: Fitnessprogrammablauf
> EEPROM 4: Statistikdaten (Sport, Schlaflogger, Körpergewicht)
> EEPROM 5: Sonnenauf- und Untergangszeiten
> EEPROM 6: Loggen von Wetterdaten
> EEPROM 7: Loggen von Hausdaten (Heizung, Klingel, …)
> EEPROM 8: Melodien, Weckprogramme, Lernprogramme (über MIDI)
> EEPROM 9: Makros für IR-Fernbedienungen (TV+SAT)
> oder was mir sonst noch einfällt.
> Eigentlich ist es mehr der Spieltrieb, angelehnt an die
> Heimcomputer-Retrowelle, wie Georg schon erkannt hat.
> Ich hoffe, Ihr seit jetzt nicht verärgert, aber es war ja eine einfache
> und eindeutige Anfangsfrage.
> Ich möchte dazu eben nicht viel Hardware-Vorarbeiten machen.

Und dafür braucht man eine EEPROM-Programmierbank?
Falsches Konzept.
Gast #5449591
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STK500-Besitzer schrieb:
> Und dafür braucht man eine EEPROM-Programmierbank?
> Falsches Konzept.

Ja sicher, das ist eine ausgesprochene Bastler-Lösung.
Es sollen nur kleine Programmierübungen für das Vorhandene werden.
Für weitere Einarbeitungen ist mir mein beruflicher und familiärer
Alltag auch schon komplex genug.

Ich muss mich jetzt erstmal ausklinken.

Nochmals vielen Dank an alle Beteiligten.
Gast #5449602
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Peter D. schrieb:
> Dann sollte man doch eher die SO8-Bauform nehmen.
Johannes S. schrieb:
> 'ZIF socket' liefert mehr Ergebnisse falls es sowas sein soll

Ein Zif der für den regelmäßigen Wechsel von I2C-EEproms gedacht ist 
sieht so 
aus:https://www.mouser.de/ProductDetail/Amphenol-FCI/7312P0225A13LF?qs=sGAEpiMZZMuJakaoiLiBpjGQWxB1e9bLdNto9C8Ur10%3d

die EEproms so: 
https://www.reichelt.de/Chipkarten/CHIPKARTE-2KB/3/index.html?ACTION=3&LA=446&ARTICLE=37014&GROUPID=5967&artnr=CHIPKARTE+2KB&SEARCH=chipkarte&trstct=pos_3
#5449634
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Verkauf' EEPROM 5!
Da Dein System das aktuelle Datum braucht, kannst Du so etwas auch 
jederzeit berechnen. Es wird nur einmalig die aktuelle Position 
(Karte/GPS) benötigt.
Natürlich können ein paar "persönliche" Korrekturfaktoren anfallen, wenn 
z.B. irgend jemand in östlicher Richtung einen Wald gepflanzt hat oder 
im Westen ein Berg rumlungert. Das sind aber Konstanten.
Gast #5449670
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STK500-Besitzer schrieb:
> Also doch Lochraster - aber zu faul dazu.

Ich hatte schon eine uralte vorhandene Uni-Platine mit den IC-Sockeln 
bestückt.
Weil die das (verbleite) Lötzinn nicht richtig angenommen hat, wurde es 
eine große Kleckserei (mit Lötstation, Versuche zwischen 300 und 400 
°C).
Das hat mir die Lust zum Weitermachen/Neumachen genommen.
Die Platine ist weder Epoxid noch Hartpapier, sondern so weich 
gepresstes
Zeug, fast wie Pappe - kann das daran liegen?
Ich hatte vorher das Kupfer wie üblich unter Wasser mit Scheuermittel 
gereinigt. Vielleicht hat die "Pappe" auch Wasser aufgesogen.
Hat jemand eine Idee, was ich falsch gemacht habe?
#5449676
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Lister schrieb:
> Weil die das (verbleite) Lötzinn nicht richtig angenommen hat, wurde es
> eine große Kleckserei

Du hast doch nicht etwa Lötzinn ohne Flußmittelseele genommen?

Wenn die Platine wirklich extrem korrodiert ist, kann man sie mit 
gelöstem Kolophonium einstreichen und trocknen lassen.

Die Frage ist aber immmer noch, warum 8 kleine EEPROM und nicht einen 
großen?
Gast #5449685
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Peter D. schrieb:
> Du hast doch nicht etwa Lötzinn ohne Flußmittelseele genommen?
>
Klar habe ich Lötdraht mit Seele genommen und zusätzlich reichlich 
Kolophonium-Lösung.

> Wenn die Platine wirklich extrem korrodiert ist, kann man sie mit
> gelöstem Kolophonium einstreichen und trocknen lassen.

Guter Tipp, muss ich ausprobieren.
Ich hätte gedacht, das gründliches Scheuern die Oxidschicht effektiver 
entfernt als "Einpinseln".

>
> Die Frage ist aber immmer noch, warum 8 kleine EEPROM und nicht einen
> großen?

Siehe oben, unterschiedliche Themen, die ich auch individuell bearbeiten 
und ggf. einsetzen möchte.

Gruß
Gast #5449686
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oder eine SD Card und mehrere Dateien, dann kann man die auch vernünftig 
am PC bearbeiten.

Wenn das Kupfer der Platine schon so angelaufen ist hilft der Seno 
Polibloc ganz gut, ersatzweise feines Schmirgelpapier.
Gast #5449708
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Johannes S. schrieb:
> oder eine SD Card und mehrere Dateien, dann kann man die auch vernünftig
> am PC bearbeiten.

Ja, ist auch Mikrocontroller-freundlich.
Braucht vermutlich ein Interface, weil ich grundsätzlich mit 5 V 
arbeite.
Werde ich mir bei Gelegenheit vornehmen.


>
> Wenn das Kupfer der Platine schon so angelaufen ist hilft der Seno
> Polibloc ganz gut, ersatzweise feines Schmirgelpapier.

Gute Tipps - ich habe noch einiges an Altbeständen.
Also muss ich künftig gründlicher reinigen.

Danke an Dich und an Peter D.
Gast #5449961
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Johannes S. schrieb:
> Wenn das Kupfer der Platine schon so angelaufen ist hilft der Seno
> Polibloc ganz gut, ersatzweise feines Schmirgelpapier.

Feine Stahlwolle tut das auch.

Lister schrieb:
> eine SD Card
> Ja, ist auch Mikrocontroller-freundlich.
> Braucht vermutlich ein Interface, weil ich grundsätzlich mit 5 V arbeite.

Die Micro-SD-Platinchen vom Ali haben einen 3,3V-Regler und den 
Pegelwandler drauf, die für Standard-SD leider nicht. Ist aber Fummelei, 
die in ein Gehäuse einzubauen.

Ich kenne auch Karten in der Bauform Kreditkarte, wo lediglich ein 
I2C-EEPROM mit 128kb (24C1024) drin ist, habe aber keine Idee, ob die 
handelsüblich zu finden sind.
Angehängte Dateien:
#5450276
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Lister schrieb:
> Ich hoffe, Ihr seit jetzt nicht verärgert, aber es war ja eine einfache
> und eindeutige Anfangsfrage.

Ja, eigentlich schon.

Ich würde mir an deiner Stelle aber eine vernünftige Struktur überlegen 
und einen 24LC/FC1025 benutzen. Da passen immerhin 8 128 kBit ROMs rein. 
Da du dich bei deinem Vorhaben eh um die Addressierung kümmern musst.

Für Logging-Funktionen sind EEPROMs auch weniger geeignet, dafür gibts 
z.B. SD-Karten.

Dein Konzept bedarf einer Überarbeitung, daher wurde nachgefragt was du 
eigentlich machen willst. Man kann ja auch auf dem falschen Zug sitzen. 
Ich hatte letztens auch ein Konzept, dass vom Forum quasi umgeworfen 
worden ist. Das tut nicht weh ;)
Gast #5450309
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M. K. schrieb:
>> Ich hoffe, Ihr seit jetzt nicht verärgert, aber es war ja eine einfache
>> und eindeutige Anfangsfrage.
>
> Ja, eigentlich schon.

Ich habe gar keinen früheren Beitrag von Dir gefunden.

>
> Ich würde mir an deiner Stelle aber eine vernünftige Struktur überlegen
> und einen 24LC/FC1025 benutzen. Da passen immerhin 8 128 kB ROMs rein.
> Da du dich bei deinem Vorhaben eh um die Addressierung kümmern musst.
>

Das werde ich vermutlich so machen.
Dass so eine Platine auch vom Chinesen nicht angeboten wird,
konnte ich nicht wissen, deshalb ja die Anfangsfrage.


> Dein Konzept bedarf einer Überarbeitung, daher wurde nachgefragt was du
> eigentlich machen willst. Man kann ja auch auf dem falschen Zug sitzen.
> Ich hatte letztens auch ein Konzept, dass vom Forum quasi umgeworfen
> worden ist. Das tut nicht weh ;)

Doch, je nach persönlichen Umständen kann noch mehr Kopfarbeit weh tun.


Mein früherer Post:
> Ja sicher, das ist eine ausgesprochene Bastler-Lösung.
> Es sollen nur kleine Programmierübungen für das Vorhandene werden.
> Für weitere Einarbeitungen ist mir mein beruflicher und familiärer
> Alltag auch schon komplex genug.

> Ich muss mich jetzt erstmal ausklinken.

> Nochmals vielen Dank an alle Beteiligten.

Das sagt ja eigentlich schon alles.
Warum ist die einfache Frage nach dem Angebot einer Platine so 
verwerflich?
Ich verstehe Euer Bedürfnis nach Hintergrundinformationen,
aber das habe ich meiner Meinung nach ausreichend gestillt.
Trotzdem fand ich den Threat sehr erhellend, anregend und ideenreich.

Gruß und vielen Dank.
Gast #5450421
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> Dass so eine Platine auch vom Chinesen nicht angeboten wird

In meinem LA/LA/JTAG-Adapter stecken 3 EEPROMs.
Damit kann man ihn zwischen Saleae/USBEE-LA und Alterablaster
umschalten.

Allerdings bin ich zu faul deswegen das Gehaeuse aufzuschrauben...
Gast #5453399
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Peter D. schrieb:
> Wenn die Platine wirklich extrem korrodiert ist, kann man sie mit
> gelöstem Kolophonium einstreichen und trocknen lassen.

Nein, eine Neue bestellen, das kann nicht teuer werden. Aber Kolophonium 
besorgen, auflösen, einstreichen, lötversuch, noch mal einstrichen, ... 
kostet nehr Zeit. Und das ist das was die meisten von uns - sei es 
Bastler oder Profi - nicht haben.

rgds
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