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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Excel Trendlinie Gleichung


Autor: Manfred (Gast)
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Hallo zusammen,
habe noch eine Frage und zwar habe ich eine Messreihe aufgenommen und in 
excel ein Diagramm erzeugt. Nach hinzufügen der Trendlinie habe ich die 
Gleichung ausgeben lassen und wollte mit dieser auf meinen µC die 
Berechnung durchführen. Nun habe ich einmal die Trendliniengleichung 
genommen und gegengerechnet und dabei festgestellt das die werte 
überhauptnicht zueinander passen. Weiß jemand eine Lösung?
MfG Manfred

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Nun habe ich einmal die Trendliniengleichung
>genommen und gegengerechnet und dabei festgestellt das die werte
>überhauptnicht zueinander passen.

Was meinst du damit?

Autor: Manfred (Gast)
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Excel gibt in einem Diagram zu einer Reihe auch eine Trendlinie aus und 
zu dieser Trendlinie auch eine Gleichung in der Form y = x.
Wenn ich nun meine x-Werte einsetze bekomme ich nicht die zugehörigen 
y-Werte ausgerechnet. Sondern die Ergebnisse laufen total aus dem Ruder.

Autor: Stefan (Gast)
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1.) Du musst zunächst mal die zu Deinen Messpunkten passende Trendlinie 
manuell auswählen (linear, Polynom x-ten Grades, exp, log, ...)
2.) Die Koeffizienten der Gleichung, die Excel ausspuckt sind vermutlich 
abgeschnitten. Versuch mal die Gleichung zu markieren und die 
dargestellte Dezimalauflösung zu erhöhen.

Autor: Transi (Gast)
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Hallo Manfred,

also das funktioniert normalerweise sehr gut. Ich nehme das oft um aus 
Messreihen den Mathematischen Zusammenhang zu bekommen.

Wichtig ist, dass du Auswahl der Trendlinie Polynomisch wähltst und dir 
dann je nach Kurvenverlauf die Reihenfolge auf bis zu 6 erhöhtst 
(Polynom xten Grades). Unter Trendlinien formatieren, musst du dann noch 
Gleichung im Diagramm anzeigen anklicken und du erhälst die Funktion. 
Jetzt mit rechter Muastaste auf die Gleichung klicken und 
Datenbeschriftung formatieren aufrufen. Dort unter Zahlen 
Wissenschaftlich anklicken um eine genügend hohe Auflösung wählen.

Probiers doch mal mit einer einfachen Quadratischen Gleichung, dort 
funktioniert es ohne jegliche Fehler. Wenn Du natürlich eine Kurve hast 
die den Serpentienen eier Passstraße gleichen könnte es Probleme gebe. 
Das liegt aber dann nicht an Excel sondern an deiner Kurve. In diesem 
Fall die Kurve einfach in kleinere Häppchen unterteilen, dann gehts auch 
wieder.

Viel Erfolg

Transi

Autor: Norgan (Gast)
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Wie soll ich sagen? Ich finde das gesamte Vorgehen unseriös. Aus 
mehreren Gründen:

(a) Benutzung von Excel.

Excel ist kein Werkzeug für Ingenieure, sondern für die Erbsenzähler. 
Excel rechnet gerne und viel falsch. Excel ist so unübersichtlich, dass 
man selber gerne Fehler hinzufügt.

(b) Benutzung eines mathematischen Verfahrens, von dem man gerade mal 
weiß wie die kaufmännische Bezeichnung in Excel lautet, aber nicht, wie 
es funktioniert.

(c) Benutzung einer Polynomapproximation.

Im Zusammenhang mit (b): Polynomapproximationen können sehr stark am 
Rand schwingen. Diese in Regelsystemen einzusetzen bedarf einer gewissen 
Sorgfalt. Man sollte gar nicht an Extrapolation von Werten denken. Der 
Vorschlag einen hohen Grad zu nehmen erhöht die Gefahr, da die höheren 
Grade stärker schwingen können.

Wenn das für irgendwas wichtiges sein soll, dann selber denken, nicht in 
Excel rumklicken, selber oder mit einem seriösen Programm rechnen und 
das Ergebnis sorgfältige über den gesamten Definitionsbereich prüfen.

Autor: Oliver (Gast)
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Was auch immer du für eine Gleichung in Excel wählst, wie genau die zu 
den Originaldaten passt, zeigt dir ja die Kurve. Wichtig ist vor allem, 
das du die Koeffizienten mit einer ausreichenden Stellenanzahl 
übernimmst. Also Rechtsclick auf die Gleichung, und das Zahlenformat 
anpassen. Eine Nachkommastelle reicht nur bei einer Geraden.

Oliver

Autor: Tobias (Gast)
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Ich hatte das gleiche Problem auch gerade. Die Lösung ist der richtige 
Diagrammtyp. Man muss ein Punktdiagramm nehmen. Bei den anderen 
Diagrammtypen werden zur Berechnung der Trendlinie und damit auch der 
Funktion nicht die richtigen x-Werte genommen, sondern z.B. für den 
erstem x-Wert 1, für den zweiten 2 und so weiter.

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