Kommasetzung?

Gast #868699
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Ich glaube auch, die Kommata müssen weg.
"der Signalform zugehörigen" ist ja nur eine Beschreibung der 
Zeitschleife.
Wenn ich das z.B. mit "schicken" substituiere:
(...wird mit einer schicken Zeitschleife erzeugt)
so wird das "schicken" ja auch nicht mit Komma abgetrennt.
Es gibt sicher auch eine Regel dafür, aber die weiß ich nicht. :)
Gast #868703
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Die Kommata sind korrekt, aber man kann sie auch weglassen.

Aber was meinst Du mit der sinnvollen Umschreibung
"Zeit zwischen der Änderung eines Spannungswertes" ?

Damit hätte der Betrachter eher ein Problem...
Gast #868790
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Für meinen Geschmack klingt der Satz im Original (aber ohne die
Kommata) flüssiger als die umgestellte Variante von Reiner. Was
mich aber stört:

Wie kann eine Zeitschleife einer Signalform zugehören? Sie kann
vielleicht an die Signalforma angepasst oder auf die Signalform
abgestimmt sein, aber ein Bestandteil der Signalform ist sie doch
sicher nicht, oder?

Was ist die Zeit zwischen der Änderung eines Spannungswertes? Es gibt
"zwischen zwei Dingen" oder "zwischen einem Ding und einem anderen
Ding", aber nicht "zwischen einem Ding".

(nur so als zusätzlichen Senf)
#868805
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yalu wrote:
> Für meinen Geschmack klingt der Satz im Original (aber ohne die
> Kommata) flüssiger als die umgestellte Variante von Reiner. Was
> mich aber stört:
>
> Wie kann eine Zeitschleife einer Signalform zugehören? Sie kann
> vielleicht an die Signalforma angepasst oder auf die Signalform
> abgestimmt sein, aber ein Bestandteil der Signalform ist sie doch
> sicher nicht, oder?
>
> Was ist die Zeit zwischen der Änderung eines Spannungswertes? Es gibt
> "zwischen zwei Dingen" oder "zwischen einem Ding und einem anderen
> Ding", aber nicht "zwischen einem Ding".
>
> (nur so als zusätzlichen Senf)

Behalt Deinen Senf.
Gast #869473
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>Die Zeit zwischen der Änderung eines Spannungswertes wird mit einer, der
>Signalform zugehörigen, Zeitschleife erzeugt.

Käse!

Was ist eine Zeitschleife? Star-Trek lässt grüßen.
Erzeugung von Zeit! Ja, wäre was feines.
OP Persönliche Seite #870328
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Hey
Ich dachte nicht, dass das hier so ein großes Thema wird...

@Yalu
>Wie kann eine Zeitschleife einer Signalform zugehören?

Wenn du in einem Programm mehrere Signalformen erzeugen willst und 
jeweils eine unterschiedliche Zeitschleife hast.

Zeitschleifen sind übrigens nichts anderes als Warteschleifen und das 
erklährt sich wohl von selbst.

>Was ist die Zeit zwischen der Änderung eines Spannungswertes?
Ich geb dir recht Yalu, das stimmt wohl nicht ganz was ich da 
geschrieben habe.
Es müsste wohl eher so heisen:
Die Zeit zwischen den Änderungen der Spannungswerte wird mit einer, der
Signalform zugehörigen, Zeitschleife erzeugt.


MfG Ovular
Gast #870478
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Steven W. schrieb:
>> Wie kann eine Zeitschleife einer Signalform zugehören?
>
> Wenn du in einem Programm mehrere Signalformen erzeugen willst und
> jeweils eine unterschiedliche Zeitschleife hast.

Ok, in diesem Kontext wird es klarer.

Marvin M. schrieb:
> Für mich ist das eine Apposition, somit sind die Kommata richtig
> gesetzt - der Deutschunterricht ist aber schon eine Weile her.
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Apposition

Hmm, aber gerade in dem von dir angegebenen Link steht:

  "Mit Apposition bezeichnen viele Linguisten in der Grammatik ein
  substantivisches Attribut, ..."

Eine Apposition nach der Wikipedia-Definition wäre bspw.

  Die Zeitschleife, ein Konstrukt zur Verzögerung des Programmablaufs,
  kostet CPU-Zyklen.

Der fragliche Satzteil ist aber adjektivisch. Bei folgenden Beispielen
(Entschuldigung für die teilweise Sinnlosigkeit) würde ich die Kommata
auf jeden Fall weglassen:

  mit einer langen Zeitschleife
  mit einer sehr langen Zeitschleife
  mit einer zugehörigen Zeitschleife
  mit einer direkt zugehörigen Zeitschleife

Im fraglichen Fall

  mit einer der Signalform zugehörigen Zeitschleife

oder

  mit einer, der Signalform zugehörigen, Zeitschleife

würde ich mich spontan ebenfalls gegen die Kommata entscheiden, weil
ich an diesen Stellen beim Sprechen keine Pause mache. Beim ersten
Komma mache ich höchstens dann eine Pause, wenn "einer" betont ist,
sich also explizit auf die Zahl 1 bezieht:

  mit einer, der Signalform zugehörigen Zeitschleife

Aber in diesem Fall würde man im Schrifttext besser

  mit einer einzigen, der Signalform zugehörigen Zeitschleife

schreiben. Hier ist die Kommasetzung nach "einzigen" eindeutig, da
zwei Adjektive (bzw. adjektivische Formen), nämlich "einzig" und "der
Signalform zugehörig" verkettet werden.

Möglicherweise sind nach der neuen Rechtschreibung (wie bspw. auch bei
Partizip- und Infinitivgruppen) auch mehrere Varianten richtig. Ich
kann aber im Duden leider kein passendes Beispiel finden.


Oh Mann, ist die deutsche Sprache schwer!!!

Gibt es hier denn keinen Sprachwissenschaftler, Duden-Mitarbeiter
o.ä., der etwas mehr Ahnung von diesem schwierigen Thema hat?
#870567
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Mike J. wrote:
> Die Zeit zwischen der Änderung eines Spannungswertes, wird mit einer der
> Signalform zugehörigen Zeitschleife erzeugt.
>
> Wie wär das?
Falsch...

Da gehören definitiv keine Kommata hin (auch nicht eines). Und v.a. 
wird nie mit einem Komma das Verb vom Hauptsatz abgetrennt. Das ist ein 
einziger Hauptsatz ohne jeglichen Nebensatz.
#870589
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Mike J. wrote:
> @ Johannes M.
> Ich würde es wahrscheinlich auch ohne Kommas schreiben.
>
> Aber nach "Spannungswertes" mach ich beim sprechen eine kleine Pause :)
Und warum? Um die "Spannung" für die Zuhörer zu erhöhen, welches Verb 
jetzt kommt? ;-)

Konsequenterweise müsstest Du dann nämlich auch schreiben
> Aber nach "Spannungswertes", mach ich beim sprechen eine kleine Pause...
                             ^
Gast #870633
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@Steven W.

Um es noch einmal ganz klar zu sagen:

Der obige Satz ist schlecht formuliert.
Da Du hier nachfragst, bist Du offensichtlich an einer guten 
Formulierung interessiert. Versuche dann am besten es anders zu 
formulieren:
Statt "Zeitschleife" Warteschleife oder Verzögerungsschleife.
Von "Erzeugung von Zeit" sollten allenfalls theoretische Physiker 
sprechen.

Es hat keinen Sinn, dass ich versuche Dir eine bessere Formulierung 
vorzuschlagen, da ich nicht weiß worum es konkret geht. Aber noch ein 
allg. Hinweis.: Wenn man unsicher ist, ob irgendwo ein Komma hingehört, 
ist es oft ein Zeichen für einen unglücklich formulierten Satz.

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