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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Überspannungsschutz in Drehzahlmesser


Autor: Christoph W. (komilitone)
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Hallo,
ich habe ein kleines Problem, wobei mir bestimmt jemand helfen kann ;) .
Erstmal ein Paar Randinformationen: Bei einer alten 80er Zündapp mit 12 
Volt Bordnetz ist der Drehzahlmesser, bevor ich sie bekommen habe, 
durchgebrannt. Ich habe versucht die kaputten Bauteile zu finden und 
auszutauschen, was allerdings aufgegeben werden musste da nichtmehr alle 
verfügbar sind. Nun hab ich eine Ersatzschaltung mit einem LM2907 
aufgebaut, die auch wunderbar funktioniert. Nur ist da noch das Problem 
mit dem Überspannungsschutz, der in dem alten fehlte und weswegen sich 
die DZM wohl Reihenweise in einem Grillfest zerlegen. Versorgungen gibt 
es 3: Masse, +12 Volt vom Laderegler/Batterie und das 12 Volt 
Wechselsignal des Lichtankers zum Auswerten der Drehzahl. In dem alten 
Drehzahlmesser wurde über eine Zener-Diode die Versorgungsspannung auf 
5,6 Volt reduziert und es ist bei vielen DZM dieses Typs der 
Vorwiderstand abgebrannt. Ich reduziere nun allerdings auf 10 Volt, um 
die Belastung am Vorwiderstand so gering wie möglich zu halten und auch 
noch bei niedriger Drehzahl bzw. nicht vollem Akku ein recht genaues 
Ergebnis zu haben. Das die Dinger abrauchen scheint nicht daran zu 
liegen das der Vorwiderstand des alten falsch berechnet wurde, sondern 
das der Laderegler eine Eigenart hat. Soweit ich herausfinden konnte 
glättet der Laderegler die Spannung nicht, sondern killt die negativen 
Halbwellen und lässt die positiven ungeglättet in den Akku. Der Akku 
fungiert dann als Speicher und "grosse Kapazität" um die Spannung zu 
glätten. Wenn dieser allerdings nichtmehr der neuste ist, lässt er die 
Spannungsspitzen fast ungehindert durch, was der DZM auf dauer nicht 
verkraftet.
Nun zum eigentlichen Problem, wie kann ich die +12 Volt Seite so 
absichern das sie vor solchen einflüssen am besten geschützt ist? Evtl. 
mit einem Varistor oder einer Suppressor-Diode? Wie lange diese 
Störungen auftretten kann ich nicht sagen, da es doch immer sehr 
unterschiedlich ist. Platzmässig bin ich sehr begrenzt aber für eine 
Suppressor wäre noch ausreichend Platz. Am Wechselzweig hängt ein 
hochohmiger Spannungsteiler an einem Transistor, hier sollten evtl. 
Spannungsspitzen durch Rückinduktion oder ähnliches nicht zu einem 
großen Problem führen.

Ich hoffe das war nicht zuviel Text (und sinnloses Gebrabbel) und mir 
kann jemand helfen ;)

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