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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Laserleistung zum Schneiden von Papier


Autor: Dachlatte (Gast)
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Kennt sich hier jemand mit Lasern aus?

Welche Laserleistung würde man benötigen, um z.B. ein Blatt dunkles 
Papier zu schneiden?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Mit Lasern aus DVD Brennern soll man Streichhölzer anzünden können. 
Diese haben rund 100mW. Zum ordentlichen Schneiden von Papier würde ich 
also auf ein paar Watt tippen. Es hängt halt vor allem davon an, wie 
schnell du schneiden willst. Wenn die Leistung zu gering ist, wird das 
Papier wohl eher verbrennen als zerschnitten werden.

Autor: Dachlatte (Gast)
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Danke für die Antwort.

Bei Osram gibt es Laserdioden mit 2W, teilweise sogar bis 15W.
Demnach wäre man da schon im richtigen Leistungsbereich?

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
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Wenn das mal nicht ins Auge geht.... Viele dieser Dioden arbeiten im 
IR-Bereich. Da sieht man nur die recht dünne Intensität sporadischer 
Emissionen im sichtbaren Bereich. Da sollen schon einige das Ding zu 
sich gedreht haben mit der Bemerkung "da kommt ja gar nichts raus!"

Autor: Thomas (Gast)
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Außerdem geht da unter 1000 Euro gar nichts. Dann noch Treiber und 
Kühlung.

Thomas

Autor: Pit (Gast)
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5W     -> reichen zum gravieren von Metall
30W    -> reichen zum schneiden vor 3mm Stahlblech

aber Papier ? das wird wohl sofort in Rauch aufgehen!

Autor: 3352 (Gast)
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Niemand verwendet einen Laser zum Schneiden von Papier, da verwendet man 
allenfalls Wasser, was den wichtigen Vorteil hat, dass nichts zu brennen 
anfaengt.

Autor: Hans (Gast)
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Hat der Thread was mit dem aktuellen google-Logo zu tun?

Hier 'nen Link zu einem Lasercutter, wie ihn die Architekten verwenden, 
um ihrer Papp-Modelle herzustellen:

http://www.uni-kl.de/digitalwerkstatt/?Ausstattung...

Habe das selbst schon gesehen, gibt sehr gute Ergebnisse bei Pappe.

Autor: laserfreak (Gast)
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Was passiert denn, wenn man mehrere Laser auf den selben Punkt leuchten 
lässt. Addieren sich dann die Leistungen - oder ist das nicht linear?

Autor: Pit (Gast)
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ja die summieren sich.

Autor: Jürgen Kreutz (jk2010)
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Hi !

bevor ihr anfangt, euch über die Leistung zu unterhalten, einigt euch 
doch bitte auf eine Wellenlänge.

30 W für 3mm Stahl ???

Grüße

Jürgen

Autor: Pit (Gast)
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1030 nm YAG Laser sind dieser Leistungsklasse
(bis max 15-20W Dauerleistung) heutzutage üblich!

Autor: Jurij G. (jtr)
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Pit wrote:
> 5W     -> reichen zum gravieren von Metall
> 30W    -> reichen zum schneiden vor 3mm Stahlblech
>
> aber Papier ? das wird wohl sofort in Rauch aufgehen!

Mit 30W 3mm Stahl schneiden? Niemals.

Autor: Pit (Gast)
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>30 W für 3mm Stahl ???

Du fragst so ungläubig, ja das geht macht aber keiner. Weil
Wer hat heute noch für 10mm eine 1/4h zeit?

Autor: 3352 (Gast)
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Auch zum Gravieren reicht das nicht. Zum Stahl schneiden verwendet man 
gerne 3-5kW CO2, zum Gravieren 100W CO2. Es soll ja flott vorwaerts 
gehen.

Autor: Pit (Gast)
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http://www.uni-kl.de/digitalwerkstatt/?Ausstattung...

willkommen in der realen Welt (die schneiden sogar mit 60W Alu)

Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
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Ich fin dden link gerade nicht, aber auf instructables.com gibts 
irgendwo ne seite wo sich jemand mit ner (ich glaube 200mW) Laserdiode 
nen Lasercutter für schwarze pappe gebastelt hat.

Autor: Stephan Watterott (Firma: Watterott electronic) (welectronic) Benutzerseite
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@Pit
Ich glaube du solltes mal wieder runter kommen.
Ließ dir erstmal deinen Link richtig durch, da steht gravieren von Alu.
Mit 60 bzw 100 Watt kann man kein Aluminium schneiden.

Autor: Pit (Gast)
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... allerdings nicht in rauer produkionsmanier schnell, schnell

Autor: Fly (Gast)
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Och Leutchen, die Leistung ist doch egal... Es kommt nur auf die 
Leistungsdichte (Leistung / Strahlfläche) drauf an.
Ich habe schon live eine Anlage gesehen wo im nm Bereich die Oberfläche 
eines Metallplatte (Material / Lergierunge weiss ich nicht mehr) 
abgetragen wurde. Der Laser hatte ca. 5W Nennleistung und eine 
Strahldicke von ein paar um. Die ganze Steuerung, Treiber etc. für den 
Laser und Kühlung ist gigantisch. Alles in allem kostet die Anlage ca. 
200'000.

Autor: Argonlaser (Gast)
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Bei einem Argonlaser, der leuchtet so etwa in blau, konnte man bei 2 W 
Laserleistung seine Kippe damit anmachen.

Das sollte zum langsamen Schneiden von Papier also geradeso reichen.

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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ich denke, das schneiden von papier ist kein problem, es ist eher eine 
sache des vorschubes, denn wenn man einem schnellen vorschub fährt, wird 
das papier kürzer erhitzt (wohlgemerkt natürlich mit mehr heizleistung), 
aber vermutlich wird auch die schnittkante feiner, sodass die effektiv 
ins papier eingebrachte leistung zu niedrig für eine entzündung ist. und 
wenn du eine komplette anlage baust, ließe sich ja auch üer eine 
schutzatmosphär reden, da hat sich das thema entzündung dann gegessen

Autor: Pit (Gast)
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Pit wrote:
> 5W     -> reichen zum gravieren von Metall
> 30W    -> reichen zum schneiden vor 3mm Stahlblech
>
> aber Papier ? das wird wohl sofort in Rauch aufgehen!

Mit 30W 3mm Stahl schneiden? Niemals. (Noop)


Die Energie die ich reinschicke, ist abhängig von der Fläche!!!!
Habe ich eine kleine Fläche, brauche ich sehr niedrige Leistungen,
um eine hohe Temp. zu erzeugen und das Material zu verbrennen!!!

Autor: David (Gast)
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>>Außerdem geht da unter 1000 Euro gar nichts. Dann noch Treiber und
>>Kühlung.

also 1000 Euro erscheinen mir da etwas bescheiden...

bei entsprechender leistungsdichte wird sicher keine leistung im Watt 
bereich benötigt...

Autor: Harald (Gast)
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http://de.youtube.com/results?search_query=laser+paper

Sehr amüsant bis beunruhigend...

Autor: Thomas O. (kosmos)
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Auf die Leistungsdichte kommt es. Bei Schneiden von dicken Materialen 
muss außerdem darauf achten das man den Strahl so gebündelt bekommt das 
er nicht nur auf eine bestimmte Brennweite scharf ist und danach wieder 
auseinanderläuft. Fachbegriff fällt mir gerade nicht ein. Aber ihr kennt 
ja das Beispiel mit der Lupe Ameisen verbraten. Hier muss man sehr genau 
fokusieren damit die Leistungsdichte hoch ist, ein paar mm zuviel oder 
zuwenig und die Leistungsdichte nimmt stark ab. Man muss also mit 2 
Gläsern arbeiten um den Strahl über eine größere Strecke stark bündeln 
zu können, damit kann man dann auch dickeres Material gerade schneiden 
kann. Aber zu wenig Leistung kann auch einen Verzug des Materials wärend 
des Schneidvorgangs bewirken. Aber es spricht ja nichts dagegen das auch 
wärend des Laserschneidens mit Gas gekühlt wird.

Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
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Youtube-Video "Mi sono laserato la mano!"

DAS finde ich beunruhigend ^^

Autor: H. Semken (Gast)
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Huch?
30W reichen zum Schneiden von Metall?

Also, ich kann aus eigener Anschauung berichten, dass 60W CO2-Laser auf 
35 micrometer Kupfer (Leiterplatte) oder 70 micrometer Alu (Alufolie aus 
dem Supermarkt) genau Null Wirkung zeigen.

NYAG-Laser oder Faserlaser mit 1 micrometer Wellenlänge (CO2 hat 10 µm) 
eignen sich zum Gravieren von Metall ab ca. 10 Watt.

Übliche Lasersysteme zum Schneiden von Edelstahl, Baustahl etc. liegen 
um die 3kW bis 10kW. Bei den Leistungen tut es dann auch CO2.

Zum Schneiden von Papier (also im Wesentlichen Zellulose 1/10 mm stark) 
sollte 1W eigentlich reichen.
Kommt aber wieder auf die Wellenlänge an und wie sauber die Optik 
fokussiert.

hase

Autor: Pit (Gast)
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at H. Semken

Na Ja NOOOOOOP

>Übliche Lasersysteme zum Schneiden von Edelstahl, Baustahl etc. liegen
>um die 3kW bis 10kW.

yes, Du hast die Leistungsgrenze für schneiden von Papier neu 
festgelegt.
wenn Du nach der (Leistung / pi/4 * d2) Methode arbeiten würdet....

könntest Du auch mit 10W, Stahlblech von 3mm Särke schneiden ....

dh. Stahl gans "schmal" Anleuchten d2->0,
damit bekonnt man eine Leistungsdichte ->00

einer der das schon mal gemacht hat

Pit

Autor: Pit (Gast)
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jetz nicht mehr
Wut entbrannt und debuggt

at H. Semken

>Na Ja NOOOOOOP,

>>Übliche Lasersysteme zum Schneiden von Edelstahl, Baustahl etc. liegen
>>um die 3kW bis 10kW.

>Yes, Du hast die Leistungsgrenze für das Schneiden von Papier neu
>festgelegt.
>Wenn Du nach der (Leistung / pi/4 * d2) Methode arbeiten würdest....

>...könntest Du auch mit 10W Stahlblech von 3mm Särke schneiden

>dh. Stahl ganz "schmal" Anleuchten d2->0,
>damit bekommt man eine Leistungsdichte ->00

>WEiner, der das schon mal gemacht hat

>Pit

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
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H. Semken wrote:
> Huch?
> 30W reichen zum Schneiden von Metall?
>
> Also, ich kann aus eigener Anschauung berichten, dass 60W CO2-Laser auf
> 35 micrometer Kupfer (Leiterplatte) oder 70 micrometer Alu (Alufolie aus
> dem Supermarkt) genau Null Wirkung zeigen.

Kupfer und CO2-Laser passen ja auch zusammen, wie die Faust aufs Auge. 
Nur so als eine Idee: CO2-Laser haben Kupfer-Spiegel!

Autor: cornu (Gast)
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Hier: Youtube-Video "Dragonlasers.com"
angeblich 95mW

Autor: cornu (Gast)
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Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Erinnert mich irgendwie an die "Wieviel Watt hat deine 
Auto-Musikanlage"-Diskussionen, da geht's nämlich auch nur um Watt, aber 
völlig ohne weitere Spezifikationen.

Najo, ich hol mir derweil noch eine Runde Popcorn. Macht ihr mal weiter.

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