Hallo
ICh muss als Projekt einen µC gestuerten Dimmer für eine Glühbirne
machen.
Der besteht jetzt aus 2 Teilen, der ZC Schatung für die Nullpunkte und
dem Leistungsteil:
Als ZC Schaltung hab ich diese aufgebaut mit einem 4N27:
http://www.hoelscher-hi.de/hendrik/light/dmxdimmer/zc_sch.gif
Wenn ich mich da nicht komplett täusche dann schaltet die ja immer beim
Nullpunkt durch und dann hab ich am Ausgang ZC 0V anliegen weil ja der
ja durchschaltet. Das ganze schickt ich dann durch einen Schmitt-Trigger
der mir das Signal invertiert. Mit meinem µC frag ich dann immer die
logisch 1 ab , sprich die Nullstellen
So der 2te Teil ist mein LEistungsteil ==> siehe Anhang
Das ist eine App. Note vom MOC3023 aber ich hab sie mit einem TLP3023
aufgebaut der baugleich ist mit dem MOC3023. Als Triac hab ich einen
TIC225M.
Wenn ich die ZC Schaltung direkt mit dem Leistungteil verbinde , sprich,
dass bei jedem Nullpunkt sofort gezündet wird leuchtet die Glübirne
wunderbar (obwohl sie leicht flakert ?)
So heute hab ich den µC Teil programmiert und wenn ich das PRINZIP nicht
falsch verstanden habe ist ja der Sinn davon dass ich die Nullpunkte
abfrage und dann wärend der Sinusschwingung von einer Periode also von
50Hz == 20ms zünden muss. Damit die Glühbirne gedimmt ist muss ich alle
kurz nach dem Nullpunkt zünden aber noch wärend der Siunusschwingung ?
Also hab ich von 5ms bis hin zu 15ms nach dem Nullpunkt gezündet und
immer das selbe ERgebniss , die Glühbirne leutet mit voller Leistung.
Erst wenn ich 2 Periodenlang nicht zünde und dann 1 Periode dann ist sie
"gedimmt" aber sie flakert stark bzw blinkt sehr schnell und das ist ja
kein echtes dimmen ....
Ich bin ratlos ich bin heute den ganzen Tag an diesem Problem gesessen
und komm nicht weiter.
mfG
Hallo,
dann will ich doch als erster mal versuchen zu helfen. Ich habe das
Spiel nämlich gerade auch durch, allerdings mit einer etwas anderen
schaltung, aber das Prinzip ist das gleiche.
Ich habe sicher nicht so viel Ahnung davon, aber mal sehen.
Du machst einen Fehler bei den 20 ms. Du hast 50 Hz, das heist 50
Sinusschwingungen in der Sekunde. Die geht ja aber einmal nach + und
einmal nach -, dadurch hast du 100 Halbwellen in der Sekunde, also musst
du immer innerhalb von 10 Millisekunden zünden.
Dann kann ich auch sagen, das die Zündexperimente sowohl ganz am Anfang,
also auch ganz am Ende der halbwelle etwas kniffelig sind. Ich würde
einfach erstmal bei 5 ms für eine 1 ms zünden, dann müsstest du also
eine Halb-Helle Lampe bekommen.
Dann langsam an die Ränder rantasten und die Zündlänge verkürzen, damit
es am Ende der halbwelle auch passt.
viele Grüße
Biertrinker
Hallo
C 0,05 uF R 470 wegfallen lassen.
>dass bei jedem Nullpunkt sofort gezündet wird leuchtet die Glübirne>wunderbar (obwohl sie leicht flakert ?)
Nullpunkterzeugung alle 10 ms (ist besser als 20ms)
In diesen Forum sind deine Probleme schon oft behandelt worden.
MfG
Hallo juppi,
ja, habe alles angewendet. Mein Lichtwecker tut auch seit Gestern seinen
Dienst. ;-) Vielleicht sollte ich mal Fotos machen.
viele Grüße
Biertrinker
@ Aike Terjung
Hallo
Erstmal danke für dein Mühe. Das heißt mein Fehler ist, dass ich nur bei
den positiven Halbwellen gezündet habe und die negativen sozusagen
ausgelassen habe ... hmm.... stellt mich wieder vor ein Problem, weil
die positive Flanke wenn er auf 1 raufgeht beim Nullpunkt ist ja leicht
abzufragen, ich hoffe nur, dass ich morgen auch den Nullpunkt vor der
negativen Halbwelle abfragen kann...
mogern kommt ein Update von der Lage und ich hoffe ich bekomm das ganze
in den Griff....
ob das alles ist, weis ich natürlich nicht, aber das ist auf jeden fall
ein punkt. Die 2. Halbwelle kommt ja 10ms nach der ersten, sollte also
im Rahmen der Genauigkeit deines AVR Taktes relativ einfach zu treffen
sein.
Einfacher wird das ganze natürlich, wenn du den 2. Nulldurchgang auch
Detektierst.
Ich habe das einfach mit einem Transistor hinter dem Gleichrichter im
Niederspannungsteil meiner Schaltung gemacht ;-) (Ja, die Idee ist nicht
auf meinem Mist gewachsen ;-))
Also erstmal das Timing anpassen, dann weiter sehen.
Ich habe das alles allerdings erst mit einem Improvisierten "AVR-Oszi"
in den Griff bekommen mit dem ich mit die Nulldurchgänge und die
Zündimpulse gleichzeitig ansehen konnte.
viele Grüße
Biertrinker
>Ich habe das einfach mit einem Transistor hinter dem Gleichrichter im>Niederspannungsteil meiner Schaltung gemacht ;-) (Ja, die Idee ist nicht>auf meinem Mist gewachsen ;-))
Das ist Mist, weil es nach dem Trafo zu Phasenverschiebungen kommen
kann. Bei ohmscher Last evtl. zu tolerieren. Besser ist es die
Nullpunkterkennung auf der Primärseite zu machen (1 Widerstand, einen
Brückengleichrichter und ein Optokoppler).
MW
Es gibt auch Optokoppler, in denen sind zwei (Leucht)Dioden antiparallel
verschaltet. Damit kannst du dann beide Nulldurchgänge erkennen...
Leider kann ich im Moment keine Typenbezeichnung finden, meine
Bastelkiste steht dummerweise gute 600km von mir entfernt... ;)
gruß reiner
So also heute auf ein neues, hab grad eben das Programm umgeschrieben
und ein Oszi angehängt und die ZC mit den Impulsen verglichen und laut
dem Bild müsste es doch funktionieren, aber da passiert nix ! Kann in
der Schaltung was falsch sein ? weiß einer woran es liegen könnte ?
Im Anhang ein (Handy)Foto vom Oszi (sry wegen Quali aber das einzige was
ich auf die schnelle machen konnte)
mfG
@Michael: Ja, mag sein, aber wenn man nur ne Glühlampe dimmt sollte die
Phasenverschiebung ja bei 180° bleiben, die merkt man ja nicht. Dafür
ist es einfach aufzubauen und leichter zu testen.
@Hans: Das Bild macht doch nen ganz guten Eindruck, wobei das für mich
aussieht, als wenn der 2. Zündimpuls etwas spät kommt, oder? Naja, läst
sich sicher abstimmen, wenns dann mal läuft.
Bist du sicher, das du wirklich die richtigen Bauteile hast? Ich hatte
bei mir anfangs einen Moc3032 drin ohne es zu merken, das Ergebnis war
deinem recht ähnlich.
viele Grüße
Biertrinker
Ich hab einen TLP3023 und der sollte baugleich mit dem MOC3023 sein
Wenn ich aber ein paar Perioden verzöger und dann einen Impuls gebe dann
blinkt / flakert es also die Impulse nimmt er dann und der Zündstrom
sollte dann auch passen.
mfG
Das Oszibild sieht eigentlich ganz gut aus, poste doch mal eine Skizze
von der kompletten Schaltung, vielleicht können wir dort einen Fehler
finden.
Gruß Stefan
Ohne dein Programm zu Kennen, wird es sicher schwer zu helfen. Dein
Programm sollte wie folgt arbeiten:
- Nulldurchgang (wenn möglich der pos. und der neg. Halbwelle) erkennen
und Interupt auslösen.
- Zeit bis zum Zündzeitpunkt abwarten. Also z.Bsp. 5ms (für Halbe Last).
- Triac zünden (also Gate einschalten) mit einem kurzen! Impuls (max.
100µs lang)
Der Triac bleibt bis zum nächsten Nulldurchgang durchgeschalten, auch
wenn kein Zündimpuls mehr anliegt. Alternativ geht auch, dass du die
steigende und die fallende Flanke des Nulldurchgangs erkennst und den
Zündimpuls erst kurz vor Ende der Halbwelle abschaltest. Meine
Nulldurchgangserkennung schaltet immer bei ca. 20V der Eingangsspannung
um. Somit kann ich den Zündimpuls kurz vor dem echten Nulldurchgang
abschalten. Der Triac wird dadurch auch erst oberhalb 20 V gezündet. Für
die Nulldurchgangserkennung benutze ich allerdings auch eine Schaltung
mit Brückengleichrichter.
Sven
Was denn, nach einem Tag gibst du schon auf? Was soll das denn? Wir
haben uns hier Gedanken gemacht und wollen jetzt ein positives Ergebnis
deiner Bastelei sehen. Also mach bitte weiter. Zur Not probierst du halt
mal eine andere Schaltung oder suchst weiter nach ähnlichen Projekten.
Das gibt es doch schon ein paar Duzend mal im Netz. Musst dir doch nur
das richtige raussuchen, anpassen und nachbauen.
Sven