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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Mechnische Befestigung Tempfühler bis 300 Grad


Autor: Ralf (Gast)
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für meinen Reflow-Ofen muss ich im Innenraum des ofens die Temperatur 
ermitteln. Es gbr dazu Temperaturfühler Pt1ßß oder KY... .-Dioden. diese 
muss man aber befestigen und auch die Anschlüsse löten. Nun ist die 
Frage wie man das lösen könnte. Ich habe mir überlegt über einen kleinen 
Schlitz diese zuzufürhen, dort besteht aber bei Berührung natürlich 
Kurzschlußgefahr und über Temperaturleitung kann es auch die Lötstelle 
des Fühlers entlöten.

Habt Ihr da Erfahrungen, wie man das lösen könnte?

Autor: 3353 (Gast)
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Es gibt natuerlich nichts zu loeten. Crimpen oder schauben. Als 
Tempraturfuehler passen nur Sensoren, die auch fuer diesen Bereich 
spezifiziert sind. Also Platin, oder Thermoelemente.

Autor: JensG (Gast)
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War die Frage nicht schon gestern von Dir gestellt worden?

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
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Hi ich hab des bei meinen so gemacht da löten recht blöd ist bei der 
Temperatur nen Stück 2,5mm² in den mitte aufschneiden und den Fühler 
drauf quetschen, für die Durchführungen hab ich aus einen alten Herd so 
kleine Keramikröchen genommen und Hitzefeste Leitungen benutzt (sind 
stoffumwikelt).

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ralf, wie oft willst Du diese Frage denn noch stellen? Schau doch bitte 
erst mal auf die Antworten in Deinem alten Thread!

Autor: Gast (Gast)
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Heißkleber

Autor: Andreas W. (Gast)
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benutze keine freien kupferleitungen, auf dauer werden die vom 
sauerstoff abgefressen. (oxidieren)

also unbedingt drauf achten das das kupfer beschichtet (nickel, silber, 
gold) ist. Oder du nimmst halt Alu bis 300°C geht das ganz gut.

Autor: Ralf (Gast)
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Ahh, das sind schon mal ganz supper Tips. ALU gibts ja als kleine 
Stangen beim Baumarkt. Klemmen lassen die sich sicher auch ganz gut. 
Quetschen wäre aber gast noch besser. Vielleciht könnte man ja die eine 
Seite aufschlitzen, den Draht des fühlers einbringen und mit einer 
kleinen Hülse, Mutter, oder Unterlagsscheibe Quetschen.

Wie allerdings bringt man das dann durch das Blecht und wie befestigt 
man dieses. Alu leitet ja auch sehr gut Wärme. Das heist auch die 
Aufhängung sollte etwas an Temperaturbeständigkeit haben. Auch am Ende 
des Alus wird man warscheinich Quetschen müssen. Etwas Bedenken macht 
mir dabei das Termoelement das daraus entsteht, dass unterschiedliche 
Metalle zusammen sind und bei so hohen Temperaturen einen Spannung 
abliefern und das Ergebnis beeinträchtigen. In der Messtechnik ist das 
Zusammenbringen von unterschiedlichen Metallen, wo ein Temperaturgefälle 
vorliegt stets zu vermeiden.

Kupfer oxidiert anscheinend wie es oben genannt wurde. Warscheinlich 
wegen der sehr hohen Temperatur und dem wasserdampf, der ab 250 Grad 
sehr viele Ratikale abgibt und sehr aggresiv wirkt. Ich schliese das aus 
dem obigen Argument, dass man kein Kupfer nehmen soll.

Was ich momentan nicht weis, wie der PT1000 in den Anschlüssen 
beschaffen ist und ob das selbst schon Kupferdraht ist. Wenn ja würde es 
keinen Sinn machen dann darauf Alu zu flaschen, da es ein Termoelement 
ist und Spannung abliefert. Es sei denn man kompensiert diese Abweichung 
im Prozessor.

Was auch möglich wäre eigentlich überhaupt kein Temperaturfühler zu 
nehmen und einfach ein Stück Alu und Kupfer zusammenzuquetschen. Das 
Spannungsgefälle in Abhängigkeit der Temperatur kann man ja aus Tabellen 
ermitteln oder einfach nachmessen.

Aber auch da wäre das Problem der Befestigung. Wenn der Kupferstift oder 
Alustift ein paar Zentimenter ausßerhalb des Ofenheizungsraumes sich 
befindet wird es auch nicht mehr ganz die Temperatur haben. Nur kenn 
warscheinlich keiner sagen um wieviel es abgesunken ist. Irgendwo muss 
dann
ja eine Leitung angeschlossen sein, die zur Platine geht.

Durchführung aus Keramik hört sich gut an. Wenn diese dann auch noch 
gleichzeit diese die Aufhängung machen könnte ware das ja schon mal ne 
Idee.

Ich habe mir mal kurz überlegt, ob man nicht vielleicht 
Dichtungsmaterial von Auspuffjohren verwenden kann. Diese werden durch 
Hitze hart und sind Keramikähnlich. Ist halt ein Geschmotze.

Autor: JensG (Gast)
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Den Thermoeffekt kannste vergessen. Erstens ist diese recht klein 
verglichen mit den Werten, die Du bei einem Pt100 rausbekommst, und 
zweiten hat der Sensor ja zwei Anschlüsse, die beide wohl dieselbe Temp 
haben, und zweitens auch noch gegeneinander "gepolt" sind (also 
Reihenfolge der Metallkombination). Sich somit also gegeneinander 
aufheben.

Autor: Andreas W. (Gast)
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Es sind nur 300°C und so ein Aufwand :) da hab ich schon ganz andere 
Temperaturen gehändelt.

Ich würde es mit Thermoelemnt messen, Ni/CrNi kommt bist 1250 °C sollte 
reichen. wenn du auf möglichst genaue Temperaturmessung achten möchtest 
(max 2K abweichung) dann solltest du auch speziele zuleitungen für die 
dinger nehmen, da gibt es extra welche.

Mantelthermoelement Typ K von außen "reingestecken". Je dünner es ist 
umso schneller ist es, umso weniger leitet es selber wärme und umso 
teurer ist es. Typisch sind sie bis 1,5 mm Durchmesser.
Einkleben ist eine Möglichkeit. Die Dinger lassen sich NICHT löten (ok 
mit ein paar Tricks). Die werden immer geschraubt und unbedingt die 
passenden richtigen Stecker verwenden. Wenn ein Übergang zu einen 
anderen Metall (z.B. kupfer auf der Leiterplatte) dann möglichst Dicht 
nebeneinander so das sie beide die selbe Temperatur haben, dann gleichen 
sich die Thermospannungen aus.

Eigendlich alles ganz einfach :-)

Autor: Ralf (Gast)
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Dass man die Tehrmospannung vernachlässigen kann stimmt so nicht. Du 
bekommst je nach Kombination der elemente ca. 50mV/Grad und bei 300Grad 
ist das eine Menge. Selbst bei Kupfer Kupfer bekommst Du eine 
Thermospannung. Und irgendwo musst Du raus und spätestens dort haste 
einen Temperaturunterschied.
Eine Kompensation bzw Symetriescher Aufbau kann da allerdings was 
kompensieren. Da hast du schon recht. Aber du musst das berücksichtigen.
Ich kenne viele die sich darüber keine Gedanken machen und bei 
Messaufbauten einfach irgendwelche Kabel zusammenstöpsen. Nur 
Messtechnisch ist das ne Kathastrope und sie messen schon was nur nicht 
die das was sie wollen. Meistens bemerken sie es nicht weil sie keine 
Ahnung haben und in 99.9% es warscheinlich auch nicht darauf ankommt. 
Spätestens bei Prüfabnahmen kriegen sie dann aber was auf den Sack.

Leider wissen 99%  der Ingeniere nicht wirklich darüber Bescheid. Also 
im Bewußtsein was sie da eigentlich tun und messen. Da werden 
irgendwelche Kupferdrähte an verchromte Buchsen Gelötet oder mal ne 
Masse an Eisenblech oder Alu geschraubt und machen sich darüber gar 
keine Gedanken das das ein Problem ist. Dann wir d gemessen und 
gemessen. Solange sie die Tehrmoelementspannung extrem belasten fällt 
das nicht so auf, aber wehe es wird hochohmiger.

Autor: Ralf (Gast)
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Andreas: Das hört sich gut an was Du da berichtest. Du hast glaube ich 
da etwas Erfahrung. Wo bekomme ich da Materialien her? Das mit den 
Speziellen Zuleitungen würde mich auch ineressieren. Wobei man da 
vielleicht was selber basteln kann, wenn es sich finanziell es soch 
überhaupt lohnt. Das mit der dicke der Zuleitung war ein guter Tipp.

man könnte natürlich auch symetisch einfach zwei röhrchen nehmen und am 
Ende einfach zusammenquetschen und am anderen Ende ein Kabel 
anquetschen. Alles symetrisch natürlich. An Teflon kommt man nich so 
einfach heran, was aber eine Idee wäre für einen Halter. man macht 2 
Teile als eine Art Muffe die man dann zusamenschrauben kann und 
dazwischen sich das Zuleitungsröhrchen verquetscht . Irgendwo könnte man 
dann einfach die Sache mit einer Schraube am Gehäuse montieren.

Mal überlegen, was man sons tnoch nehmen könnte. Backsteine wären ja 
auch Temperaturstabiel. :-) Späßchen

Autor: Ralf (Gast)
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Andreas: Noch nene Nachtrag als Frage. Du sagtest verkleben? Gibts da 
was was nicht verklostet bei der Temperatur?

Autor: Andreas W. (Gast)
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Teflon ist keine gute Idee, das wird bei irgendwas unter 300°C weich und 
bei irgendwas über 300°C liegt der Schmelzpunkt, man kann das Zeug dann 
aber noch nicht wirklich flüssig nennen :-) und bei über 400°C wird 
Teflon SAU giftig (Suchbegriff PFIB)

Ich meinte Mantelthermoelemente.

schau bei Google.
http://www.google.de/search?hl=de&q=mantelthermoel...
bei mir waren die ersten beiden Treffer von Conrad. Solche meinte hab 
ich gemeint. Das ist auch gut.
http://www.fuehlersysteme.de/product.php?tree=806
Das mit den wiederstandsfähig ist aber etwas übertrieben, mehrmals 
biegen dann ist das Ding im Eimer, und bei Temperaturen über 2500 K ist 
das Ding eh kaputt.

Die haben eine Spitze die man in den Ofen steckne kann, so ähnlich wie 
beim Fieber messen :)

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Schellen aus Glasseide?

...

Autor: JensG (Gast)
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@ Ralf (Gast)

>Dass man die Tehrmospannung vernachlässigen kann stimmt so nicht. Du
>bekommst je nach Kombination der elemente ca. 50mV/Grad und bei 300Grad
>ist das eine Menge. Selbst bei Kupfer Kupfer bekommst Du eine
>Thermospannung. Und irgendwo musst Du raus und spätestens dort haste
>einen Temperaturunterschied.

Du meinst µV - und da wirds weit undramatischer. Aber eigentlich fast 
egal - wenn die beiden Anschlüsse/Verbindungen des Sensors, und evtl. 
auch die auserhalb des Ofens jeweils auf gleicher Temp. sind, dann 
gibt's effektiv keine detektierbare Thermospannung am Ende der Leitung, 
weil Hin- und Rückleiter gegengepolte Thermoelemente besitzen, deren 
Spannungen sich 100%ig aufheben.

Autor: Ralf (Gast)
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Jens:

Nein nich uV. Die Spannungsreiehe fangt ja erst ab 1mV an und geht dann 
hoch bis etliche mV/Grad. Je nach Matial. Spannungen bis fast 100mV/Grad 
sind machbar.

Autor: Ralf (Gast)
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Andreas: ah Teflon wird giftig ab 300 Grad. Endlich weis ichj wie ich 
meine böse Stiefmutter beseitigen kann und deren Bakcofen macht ja auch 
glaube ich so 250 Grad. :-)

Ah die Dinger meinste. Ich könne Die als Sies für das Fleisch.

Aber wenn die Zeit nicht  die Rolle spielt könnte man ja auch über 
Termalleitung die Messung nach außen legen, aber dann wirds 
warscheinlich ungenauer. Mir kam noch ne  Idee Eisen und ein Metall gibt 
ja auch ne Spannungsreieh. man könne einfach ne kleine Schleife durch 
den Ofen machen und eine Seite einfach anschrauben. Man muss natürlich 
dann gut entkoppeln mittels Spannungsfolger und gutem MosFet-Op dürfte 
das gut gelingen.

Die Befestigung ist noch ein Problem.

Autor: JensG (Gast)
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@ Ralf - wo hast Du denn das her? Hast du eine Quelle, die was von 
etlichen mV pro Grad sagt (zumindest was die üblichen parasitären 
metallischen Thermoelemente angeht)?

Autor: 3354 (Gast)
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Ein Chromel-Alumel macht 41uV/K, siehe auch google, oder
http://www.azom.com/details.asp?ArticleID=1208

Autor: luxnix (Gast)
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ich hatte auch mal so einen Ofen gebaut.
Habe Lüsterklemmen genommen, und das Metalldings rausgepobelt.

Als Kabel bin ich zum E-Fachgeschäft. Der Meister ist in den Hof, hat 
nen Seitenschneider genommen und von nem Herd 50cm Kabel abgezwickt und 
mir in die Hand gedrückt.

Nachdem beim 1. Versuch die Regelung durchgegangen ist, und fast meine 
Bude abgebrannt ist ... habe ich meinen 2. SMD Ofen anders aufgebaut:

Heißluftfön gekauft (temperaturgeregelter).
Töntopf (rechtechig mit Blümchen drauf). 5cm Loch an der Seite 
reingebohrt.
Heißluftfön in das Loch gesteckt. bläßt rein.
Oben drauf über 3mm Abstandskleckse aus Silikon eine Scheibe eines 
Baustrahlers gelegt.
Aus Hasendrahtzaun einen Würfel gemacht, den rein gelegt. Oben drauf 
lege ich die Leiterplatten.

Ich stell den Heißluftfön für 3min auf 220°C. Sind dann etwa 180° auf 
der LP.
Dann dreh ich ihn auf 250°C, Lötzinn schmilzt. Dann wieder runter auf 
50°C.

Lötergebnis ist sehr gut. Geht verbleit und bleifrei. (Dann mit etwas 
anderen Temperaturen)

Autor: Ralf (Gast)
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Andreas:

Also die Dinger von conad sind glaube ich nicht schlecht. Allerdings für 
Bastler viel zu teuer. Auch gibt es dort Klemmverschraubungen. Aber auch 
die sind sehr teuer. #
Ich denke man kann mit etwas Phantasie und einfallsgesit es auch anders 
hinkriegen.

Termoleitung und Messfühler außerhalb wird bei Termoregelungen glaube 
ich nicht gut funktionieren. Es sei denn es sind wirklich sehr langsame 
Regelungen. Ansosnten wird es Einschwingverhalten und Überschwinger in 
der Temperatur ergeben. Habe da noch mal darüber nachgedacht.

Ein eigenes Thermoelement müsste aber auch leicht selber machbar sein.
Das mit einem Röhrchen und Schweißdraht das man dann am ende Quetscht 
und als Schleife nach außen führt müsste machbar sein und kostet nur ein 
paar Cent.
Kritisch könnte sein, dass die Quetschung wegen Temperaturbewegungen mit 
der Zeit unsicher werden könnte. Man müßte da schon richtig gut pressen.
Aber vielleicht könnte man auch die Kontaktstelle verschweißen. Das 
müsste dann aber mit Schutzgas sein oder man kann halt kein Alu nehmen. 
Aber als Röhrchen gäbe es ja auch Messing. Man könnte diese dann auch 
mit Kontaktschweißen. Das könnte vielleict sogar mit einer Autobatterie 
funktionieren. Am Metallübergang müsste dann wegen des 
Übergangswiederstand eine Verschweißung erfolgen. Das aber nur mal so 
als Idee. Ich habe das noch nie probiert. Ein Versuch wärs aber 
vielleicht. Und 60A oder 100A dürfte ja schon gehen.

Autor: Ralf (Gast)
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Jens: In der Praxis hast du keine reinen Materialein. Und oft haste eine 
ganze Latte von Spannungsreiehen hintereinader. Nicht zu vergessen sind 
Verunreinigungen und Oxide, die zwangsläufig da sind. In der 
Messtechnik, bie hochohmigen Quellen und niederen Spannungen ist das 
nicht zu vernachlässigen. Aber das ist jezt auch egal

Autor: Ralf (Gast)
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luxus: hehe klasse Idee. Und die Blumen? :-)

Heißluft hatte ich mir auch schon überlegt. allerdings habe ich 
bedenken, dass eine gleichmäßige Teperaturverteilung besteht. Und Es 
könnten Termische Spannungen entstehen, was zu Abrissen u.ä. führen 
könnte. Könnte!

Aber an sonst gefällt mir Deine Idee. Zumindest hast Du dir ganz eigene 
Wege und Gedanken gemacht. Für sowas habe ich ein Herz.

Autor: luxnix (Gast)
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>bedenken, dass eine gleichmäßige Teperaturverteilung besteht. Und Es
>könnten Termische Spannungen entstehen

ich blase nicht direkt die Leiterplatten an, sondern nur in den Raum (in 
den Topf)
Ich habe deshalb immer eine Raum/Leiterplattentemperatur, die ein ganzes 
Stück unter der Ausblastemperatur des Heisslufofens liegt.

Wir haben hier im Büro fü 4000Euronen einen SMD Ofen gekauft.
Heissluft.

Also meiner kann zwar keine grossen Leiterplatten. Aber er heizt viel 
besser und genauer.

Autor: Ralf (Gast)
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Aha. Aber der für Tausende Euroenen macht wohl Umluft, so dass keine 
Temperaturdifferenzen aufkommen.

Hat der teuere eine Vorheizung, damit die Feuchtigkeit langsam aus den 
Bauteilen drifen kann. vor alem bei IC´s?

Autor: cdg (Gast)
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@luxnix

Könntest Du Dein Verfahren etwas ausführlicher schildern ?

Maße Drahtwürfel, bzw. wo sitzt die Platine ?
Warum Glasplatte ? Damit die Hitze im Topf bleibt ?
Ist die Platine die ganze Zeit im Topf ?

Wenn die LP beim Aufheizen (220°) im Topf ist,
verbrennt die nicht, oder kommt die LP erst später in den Topf ?

cdg

Autor: Arc Net (arc)
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http://www.omega.de/produkt/t2/lpref.html
IEC-GG-K-24-SLE-JU (Typ K, Glasseidemantel, Isolierung FEP) geht z.B. 
bis 480 °C. Ein Ende "zusammentackern" (Punktschweißen, Klemmen o.ä.) 
und fertig ist der Sensor... Mantelelemente sind dagegen wesentlich 
teurer.
http://www.omega.de/produkt/t2/ocldxl-p.html

Einfacher wäre aber ein PT100/1000 im Keramik/Edelstahlgehäuse
Z.B. http://www.conrad.de/goto.php?artikel=172412

Autor: rotzfrech (Gast)
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Ich muss ja ein Temperaturprofil durchfahren.
Ähnlich hier: 
http://www.ticona.com/redesign/de/index/tech/techi...

Unser 4000€ Ofen brauchte 15min bis auf 250°C. da war nix mit Profil.

Mein Selbstbau hat halt fast kein Volumen. Deshalb gehts in Sekunden.
Glasplatte: damit Hitze drin bleibt. Diese liegt auf 4 Silikontropfen 
auf. Lässt also etwas Luft nach draussen. Soviel halt rein kommt. ;)

Leiterplatte wird nach Profil zuerst einige Minuten auf 160-180° 
vorgeheizt, bis alle Bauteile eine ähnlich Temperatur haben. Dann 
schalte ich die Temperatur hoch für vielleicht eine Minute. Durch die 
Glasscheibe sehe ich, wie das Zinn dann schmilzt. Wenn es an allen Ecken 
gut geschmolzen ist, drehe ich wieder runter.

Ich habe zwar mit Thermoelement die Leiterplattentemperatur überwacht 
und auch mit einem IR-Thermomenter. Aber es geht auch ohne, wenn man 
reinkuckt.
Die Aufheiztemperatur darf nich so hoch sein, dass das Lot schon zu 
schmelzen beginnt. Und die Löttemperatur dann eben so 50°C 
Gebläsetemperatur mehr, so dass das Zinn dann nach enigen Sekunden 
langsam anfängt.

Das 40mm Loch ist ganz einfach mit Metallbohrer und Feile in den Ton 
reinzubekommen.

Hier 2 Fotos:

http://www.ps-anzeige.de/ofen1.jpg
http://www.ps-anzeige.de/ofen2.jpg

Im Topf ist ein MiniTopf. Der sorgt nur dafür, dass die Luft etwas 
"verwirbelt" wird und nicht unten - hinten hochsteigt.

Mit dem Lötergebnis und dem Handling bin ich sehr zufrieden. Vor allem, 
weil ich keine Steuerung oder sowas brauche.

Man muss während des Lötprozesses reinkucken.
Nachteil: Ich habe eine recht teure Heissluftpistole für 70€ gekauft 
(Steinel HL 2010 E)
In mein Topf passt "nur" eine halbe Euroleiterplatte. Heisst nicht, dass 
es auch grosser geht.

Autor: Andreas W. (Gast)
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Ralf ab 300°C wird Teflon nicht giftig, erst bei Temperaturen deutlich 
da drüber. Da entsteht Perflourisobuthen das Zeug ist dann aber extrem 
giftig.

zu den Thermospannungen, diese sind wenn sie symetisch auftreten "kaum" 
ein problem. Problematisch werden die eigendlich nur bei sehr kleinen 
Widerständen. 100 Ohm sind nicht klein.

Bei Thermoelemten versucht man diese durch einen möglichst symetrichen 
Aufbau in den Griff zu bekommen. Aus diesen Grund diese spezielen 
Zuleitungen.

Verschweißt werden diese Drähte mit Hilfe eines geladenen Kondensators. 
Das ist aber alles andere als genau. Und Thermoelemente sind nicht 
linear. Dies muss berücksichtigt werden

vieleicht ist ein PT100 oder PT1000 für dich besser. Bei den brauchst du 
dir keine Sorge über Thermospannungen machen. Bei so hohen Temperaturen 
kannst du ihn auch relativ stark bestromen, der Fehler durch 
Eigenerwärmung ist Relativ konstant. Zur Not einfach bei 
Zimmertemperatur messen und abziehen. mit 1mA fallen bei 0 °C dann 100 
mV ab. Das sind deutlich mehr als der Fehler durch die Thermospannungen.

Autor: Udo (Gast)
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Hi,

einen fertigen K-Type Sensor (Chromel-Alumel) hat der
Pollin für 3€50 (suche nach Temp 1000).

Der funktioniert z.B. mit einem MAX6675 im Backofentemperaturbereich
wunderbar.

Ciao
   Udo

Autor: Ralf (Gast)
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3 Teuro 50 wäre ja toll. muss gleich mal schauen. Über die Befestigung 
haben wir noch bisher nicht gesprochen.

Autor: Ralf (Gast)
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Ahh, mir kam da noch ne Idee. billiglöötkolben mit Temparaturfühler. Da 
hat man auch gleich di Befestigung.

Autor: cdg (Gast)
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Danke für die Ergänzung zum "Blumentopf"
und die klärenden Bilder.

Die Steinel habe ich bereits im Einsatz.

cdg

Autor: 3354 (Gast)
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Ein Material mit hoher Festigkeit, temperaturfest und isolierend : Glas. 
Man kann Draehte durch ein Glasrohr schieben.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Es gibt auch diese Keramik'Perlen' zum Auffädeln auf den Draht, werden 
auch in Backöfen verwendet.

Autor: Ralf (Gast)
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Mal drüber nachdenken. Glasröhrchen hmm . Im Prinzip dürfte das gar 
nicht so schlecht gehen. Ich fürchte abe dass die irgendwann knallen.

Keramikperlen, geben halt keine Stabilität und woher nehmen. Einen 
Bakcofen für 400€ kaufen und dann die Perlen rausmachen. Ahhh, gute 
Idee. :-)

Da müssen wir noch etas unsere Ideen entfalten lassen. Bin mal gespannt 
auf was wir alles so kommen.

Es würde ja auch reichen nur eine Seite herausuführen und die andere 
dann aufs Blech schrauben. Wäre dann halt etwas Freiluft. Nee, gefällt 
mir igendewie nicht so recht.

Vielleicht irgend einen Stab aus Nichtmetall und die Zuleitung 
drumrumwickeln. Hmm, mal überleg.

Autor: Ralf (Gast)
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Andreas:

Du hast zwischen der Glasplatte und Deinem römertopf- Deine Frau möge 
dir verzeihen- Silikon. Da strömen doch 250 Grad heiße Luft vorbei oder? 
Und warum verklostet das nicht?

Autor: Ralf (Gast)
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Mir kam da gerade noch ne Idee.

Man nehme Durchführungskondensatoren. dies haben eine Keramikteil, und 
an der Aupenseite ist Kupfer aufgalvanisiert, an die man dann dadurch an 
das Belech löten kann. Im Innern geht ein Drahtstift hindurch, an die 
man auf der einen Seite dann den Sensor befestigen könnte. Davon braucht 
man natürlich zwei.

Durchführungskondensatoren werden hauptsächlich in der HF-Technik 
verwendet. Ich habe da noch welche. Kosten auch nicht so viel. 
Allerdings sind sie nicht ganz so einfach zu bekommen. Wer basgtelt 
heute ja noch. Vor allem in der HF

Autor: Andreas W. (Gast)
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hey Ralf werd nicht beleidigend. egal hab deinen Satz eh nicht 
verstanden.

Teflon fängt an bei knapp unter 300 °C zu fließen, da ist es noch weit 
von giftig entfernt. fließt halt nur. bei 327°C schmilzt es dann halt. 
und ist immernoch nicht Giftig. Kritisch wird es da drüber, gucke die 
halt die Wikipediabeiträge an.

was spricht gegen den hochtemperaturkleber? Es gibt kleber bis 1250 °C 
hab damit selbst meine Esse verklebt und die bringt im Kern bis 1500°C 
da wo der Kleber ist aber Luftgekühlt also max 500°C.

ich empfehle immernoch Inconel Mantelthermoelement. Da sind die 
Leitungen in Keramik und der Inconelmantel schütz es vor mechanischen 
"Unzulänglichkeiten". Alles in allen die pefekte Lösung bis 1250 °C, 
Genauigkeit in deinen Bereich +- 2,5 K

Autor: Thilo M. (Gast)
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Wieso benutzt du nicht einfach den hier:
Conrad-Nr.: 172430 -S3

Kann bis 500°C

Autor: Ralf (Gast)
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Andreas: Habe och nie was gehört von hochtemperaturkleber. Hört sich 
aber interessant an. Kannst Du da ein paar Tips geben?

Autor: Andreas W. (Gast)
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Ralf schau hier.

Ebay-Artikel Nr. 310042155756

ein kaminbauer wird dir helfen können. für öfen bekommt man relativ 
preiswert solchen kleber.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Ralf wrote:
> Andreas: Habe och nie was gehört von hochtemperaturkleber. Hört sich
> aber interessant an. Kannst Du da ein paar Tips geben?

Ich hatte mir mal von "Kolben-Fricke" einen Zweikomponentenkleber 
geholt, mit dem ich dann den Alu-Zylinderkopf eines PKW ausgebessert 
habe, der ein Loch auf der Dichtfläche zwischen Brennraum und Ölkanal 
hatte (von einem angeblichen Fachmann reingekratzt, der mir einen nicht 
vorhandenen Riss unter den durch Kopfdichtungs-Schaden verursachten 
Brennmarken zeigen wollte). Der gute alte Datsun-Sunny lief damit noch 
gute zweieinhalb Jehre und wurde dann wegen anderer Mängel stillgelegt. 
Der Kleber überlebte also das Auto.

...

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