Hallo Zusammen,
mir sind hier zwei Inverter für meine LCD-Schirme kaputtgegangen und ich
suche nach Reparaturhinweisen. Den X-ten Thread mit "Mein Inverter ist
kaputt" will ich auch nicht aufmachen. Also lese ich jetzt hier seit
einigen Tagen mit und bekomme viele Begriffe um die Ohren geworfen.
Allerdings fehlen mir hier so einige Grundlagen.
Deshalb würde ich jetzt gerne mal ein paar Fragen stellen:
1. Gibt es gravierende Unterschiede bei Inverterschaltungen (ich lese
immer wieder, daß man wohl auch andere Schaltungen einsetzen kann)
2. Ich lese immer wieder was von 400 Volt 600 Volt 100 Volt ... Woran
erkenne ich das? Kann ich das messen, ohne zu sterben?
Ich habe hier eine Inverterschaltung, die habe ich schon ein paarmal mit
einem neuen Kondensator wiederbelebt, allerdings hielt das nur immer ein
paar Stunden ... das muß doch lösbar sein.
Na dann hoffe ich mal auf Antworten und auch, daß ich nicht einen
ähnlichen Thread übersehen habe.
Klaus
John Kapa wrote:
> 1. Gibt es gravierende Unterschiede bei Inverterschaltungen (ich lese> immer wieder, daß man wohl auch andere Schaltungen einsetzen kann)
In der Funktionsweise ja, im Ergebnis (Ausgangsspannung, Strom) eher
nicht.
> 2. Ich lese immer wieder was von 400 Volt 600 Volt 100 Volt ... Woran> erkenne ich das?
Ganz grob: Länge der CCFL Röhren.
> Kann ich das messen, ohne zu sterben?
Jessen: Nein, Sterben: Nein. Der Strom ist sehr gering (wenige mA) und
die Frequenz hoch, so dass Großteil des Stromes kapazitiv abfließt.
Daher benötigt man spezielle Hochspannungstastköpfe um den zu messen.
Ein normales Multimeter hat dazu eine viel zu große Kapazität.
> Ich habe hier eine Inverterschaltung, die habe ich schon ein paarmal mit> einem neuen Kondensator wiederbelebt, allerdings hielt das nur immer ein> paar Stunden ... das muß doch lösbar sein.
Welcher Kondensator genau ? Elko auf der Primärseite, oder einer auf der
Sekundärseite ?
Hey danke für die schnelle Antwort! :-)
Dann will ich mal weiterfragen!
>> 2. Ich lese immer wieder was von 400 Volt 600 Volt 100 Volt ... Woran>> erkenne ich das?> Ganz grob: Länge der CCFL Röhren.
Gibt es da eine Faustformel? Meine Röhren (2 parallel) sind 31 cm lang
>> Kann ich das messen, ohne zu sterben?> Jessen: Nein, Sterben: Nein. Der Strom ist sehr gering (wenige mA) und> die Frequenz hoch, so dass Großteil des Stromes kapazitiv abfließt.> Daher benötigt man spezielle Hochspannungstastköpfe um den zu messen.> Ein normales Multimeter hat dazu eine viel zu große Kapazität.
Kann man denn überhaupt messen, ob da was rauskommt, wenn man keinen
Tastkopf hat?
>> Ich habe hier eine Inverterschaltung, die habe ich schon ein paarmal mit>> einem neuen Kondensator wiederbelebt, allerdings hielt das nur immer ein>> paar Stunden ... das muß doch lösbar sein.> Welcher Kondensator genau ? Elko auf der Primärseite, oder einer auf der> Sekundärseite ?
Kein Elko sondern ein normaler 100n 100V auf der Primärseite direkt
neben dem Elko. Würde da ein Foto helfen?
Und ... sollte man diesen Thread nicht besser auslagern, ich dachte
daran, hier mal eine Grundlage für Newbies zu machen, wie ich einer bin!
:-)
John Kapa wrote:
> Gibt es da eine Faustformel? Meine Röhren (2 parallel) sind 31 cm lang
Kleinere CCFLs (ca. 10cm) haben meist 200-300V, während längere (so wie
deine) >500V haben. Allerdings hängt das ganze auch noch von der Dicke
und weiteren Faktoren ab. Wobei die Spannung eigentlich eher
nebensächlich ist, wichtiger ist der Strom.
> Kann man denn überhaupt messen, ob da was rauskommt, wenn man keinen> Tastkopf hat?
z.B. eine Glimmlampe anschließen und schauen ob die leuchtet.
> Kein Elko sondern ein normaler 100n 100V auf der Primärseite direkt> neben dem Elko. Würde da ein Foto helfen?
Interessanter wäre die Schaltung drum rum zu kennen. Früher gab es nur
ein Inverterdesign (freischwingender Oszillator mit 2 Transistoren), in
letzer Zeit gibt es sehr viele Varianten die alle irgendwelche Vorteile
haben, von daher bringt es nicht allzuviel hier die Grundlagen zu
beschreiben, da es wie gesagt sehr viele verschiedene
Schaltungstechniken gibt.
Hallo! :-)
>> Kann man denn überhaupt messen, ob da was rauskommt, wenn man keinen>> Tastkopf hat?> z.B. eine Glimmlampe anschließen und schauen ob die leuchtet.
Hmm, nen guter Tipp! Hätte ich auch drauf kommen können! :-I
> Interessanter wäre die Schaltung drum rum zu kennen.
Ich hab mal zwei Fotos gemacht, wo man das relativ gut erkennen kann.
Etwas habe ich mich jetzt ja schon eingelesen, das was ich habe,
scheinen relativ einfache Schaltungen zu sein, oder?
Magix: http://www.internetmachthinternfett.de/images/Inverter-Magix.jpg
Mitac: http://www.internetmachthinternfett.de/images/Inverter-Mitac.jpg
Bei dem Magix-Inverter habe ich die beiden hellblauen Kondensatoren
ausgetauscht, was aber nur kurz Heilung bringt.
> Früher gab es nur> ein Inverterdesign (freischwingender Oszillator mit 2 Transistoren), in> letzer Zeit gibt es sehr viele Varianten die alle irgendwelche Vorteile> haben, von daher bringt es nicht allzuviel hier die Grundlagen zu> beschreiben, da es wie gesagt sehr viele verschiedene> Schaltungstechniken gibt.
Schade, so einige generelle Tipps wären echt mal super, dann käme man
weiter.
Ich hab soviel verstanden, daß in der Vorstufe im Prinzip "nur" in
Transistor die Spannung regelt und irgendwie von Kondensatoren
Hilfestellung bekommt.
Dann folgt die Spule und danach sind auch ein paar Kaugummis auf der
Platine! Aber viel mehr seh ich erstmal nicht! :-)
Kann man hier irgendetwas hinbekommen? :)
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