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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Tennisanzeige


Autor: Wurglits Phil (Gast)
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Hallo!

Ich möchte gerne eine Tennisanzeige bauen.

http://www.alge-timing.com/alge/tennis-d.htm

Ich brauche dafür 10 7-Segment Anzeigen die ungefähr 10-15 cm hoch sein 
sollen.
Nun ist die Frage wie ich das am besten realisieren kann?
Wenn ich die einzelnen Segmente mit Leds aufbaue wird mir der 
Stromverbrauch irgendwann zu groß werden schätze ich einmal.

Habt ihr vielleicht andere Ideen, das man die Ziffern auch bei 
Sonnenlicht gut ablesen kann?

Danke für die Hilfe

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Bei direktem Sonnenlicht ist LED immer schwierig. Da nimm lieber 
LCD-Anzeigen, die dürften da ideal sein.

Wenns LED sein sollen: Low-Current-LEDs würd ich da empfehlen bzw. 
vorher mal ausmessen, bei wie viel Strom andre LEDs (möglichst Marke, 
damit die nach Helligkeit sortiert sind und einigermaßen vergleichbare 
Daten haben) hell genug werden. Und nimm SMD, sonst wirst du knollisch 
bei der ganzen Bohrerei ;-)

Ob du multiplext oder nicht ist eigentlich egal, am Stromverbrauch tut 
sich da nix (nicht multiplexen: z.B. sechs Segmente zu je 1 Ampere; 
1:6-multiplexing: ein Segment mit 6-fachem Strom betreiben).

Evtl. wären statische Magnetdisplay was für dich (à-la Tankstelle oder 
ÖPNV).

Autor: Wurglits Phil (Gast)
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weiß vielleicht jemand wo man solche magnetdisplays herbekommt?

Autor: Jochen Müller (taschenbuch)
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Für Sonnenlicht würde ich das eher auf LCD-Basis machen, oder sogar 
mechanisch. Sowas habe ich mal in Jugendjahren gebaut, kein Witz.

Ganz kurz vom Prinzip her war das so:

Mit leichten Abschnitten aus Kunsstoffrohr (Kabelrohr, Baumarkt) hatte 
ich 7-Segmentdigits gebaut, 20cm hoch etwa. Die Rollen hatten en den 
beiden Enden einen Holzstopfen und waren über die Längsachse drehbar 
gelagert und zwar durch eine kleine Metallachse (Nagel) die auf der 
anderen Seite in Aderendhülsen als Buchsen lagen. Die Rollen waren 
halbseitig weiss und halbseitig schwarz lackiert und hatten längsseitige 
Spulen mit einigen zig-Windungen, die über die Lagerung versorgt werden 
konnten. In der Mitte der Rolle ein kleiner Metallstift als Mini-Kern. 
Auf der Grundplatte waren zudem kleine Minimagnete. Mit kurzen 
Stromstössen konnten die Rollen nun einzeln hin-und-her gedreht werden 
(je nach Polung) und behielten dann wegen der Minimagnete auf der 
Grundplatte und dem kleinen Metallkern in der Rolle ihre Position bei, 
waren also bistabil auch wenn der Stromimpuls bereits vorbei war. Das 
klappte nach etwas Bastelei ganz wunderbar und lässt sich fast beliebig 
gross bauen.

Jochen Müller

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