Was analoge Feuchtesensoren angeht: Entweder sind die Dinger kapazitiv,
dann geht ohne Wechselspannung garnichts und ein A/D-Wandler nützt
nichts.
Oder sie sind resisitiv (veränderlicher Widerstand). Nur darf dabei kein
Gleichspannungsanteil auftreten, so dass auch hier ohne symmetrische
Wechselspannung nichts zu gewinnen ist. Allerdings kann man dabei einen
A/D-Wandler verwenden: indem man dem Sensor einen Serienwiderstand
spendiert und die beiden Enden dieses Spannungsteilers an regelmässig
gegensätzliche geschaltete Ausgänge eines Rechteckoszillators hängt
(oder entsprechende Controller-Pins).
Man sollte man bei diesen Sensoren aber immer den zulässigen
Feuchtebereich im Auge behalten. Mir ist ein resistiver Sensor begegnet,
der gemäss Datasheet auch bei Lagerung(!) nicht über 90% verträgt.
Wenn man erst den A/D-Wandler baut und sich dann passende Sensoren
sucht, zäumt man das Pferd vom Schwanz auf. Andersrum funktioniert das
besser. Erst den Sensor suchen, dann überlegen wie man damit am besten
arbeiten kann.