Meine Lieblingswerte fürs Einlesen von Tastern sind 10 ms oder 20 ms
Sampleintervall. Nach eigenen Messungen ist ein "sehr kurz" angetippter
Schalter ungefähr 20 ms lang geschlossen (ja, irgendjemand wird mir
gleich antworten, dass er mit Fingerschnipsen auf einen Taster auch
12.835 ms schafft... ;-)). D. h. bei einem Abtastintervall von 20 ms
bekommst Du praktisch stets noch jeden Tastendruck mit, wenigstens mit
einem Sample. Die Reaktion (LED geht an etc.) auf das Niederdrücken
einer Taste wird dabei noch als "sofort" beurteilt; eine Verzögerung von
20 ms kann man nicht wahrnehmen. Bei 20 ms Abtastintervall kannst Du
mit einer Bytevariablen (für Assemblerprogrammierer interessant) Zeiten
bis maximal 255 * 20 ms = 5.1 s erfassen; bei 10 ms Intervall noch 2.55
s. Beides reicht prima zur Auswertung gedrückt gehaltener Tasten. Viel
kürzere Abtastintervalle als 10 ms haben keine Vorteile, verursachen nur
eine unnötig erhöhte Prozessorlast. Von viel kleineren Intervallen,
z. B. 1 ms, sollte man sich hüten - man könnte dann schon in Konflikt
mit der tastereigenen Prellzeit kommen.