Oszillator mit NIC

Gast #877034
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Was soll der bringen ? Dass man aus einem keramischen 1uF Kondensator 
eine 100H Spule machen kann ? Ein Problem mit solchen theoretischen 
Oszillatoren ist auch die Amplitudenregelung. Und dann will der Benutzer 
eine Frequenzkonstanz von einem Quarz, aber guenstiger und einfacher. 
Weitere Kenngroessen sind Phasenrauschen, & Frequenzdrift.
Gast #877267
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Einerseits sind 100H auch etwas besonderes, da man das konventionell 
nicht realisieren kann, da die Wicklungskapazität zu groß wäre.

Aber man könnte auch einen Schwingkreis entdämpfen.

Gruß Franz
Gast #877417
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Naja - am Ende kann man jeden Oszillator (natürlich nicht 
Relaxiationsosziallatoren) auch als NIC mit entsprechenden Schwingkreis 
ansehen.
Aber das Prinzip - entdämpfen eines LC Schwingkreises - wird ganz gerne 
im HF Bereich benutzt weil man dann ganz nette Oszillatoren mit hoher 
Güte aufbauen kann die mit einer Kapazitätsdiode sogar noch verstimmbar 
sind.

Viele Grüße,
 Martin L.
#1908574
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Hallo Franz,

Ich kenne das Buch "negative Widerstände in elektronischen Schaltungen" 
von Bening, das ich im Antiquariat für 1€ erhalten habe - ursprünglich 
aus dem VEB Verlag Technik DDR.

Darin sind eine Menge Schaltungen mit NICs (Negativ Impedanz Convertern) 
beschrieben zum Aufbau von Oszillatoren.

Eine Schaltung, die man auch mit Google (Bilder) finden kann und in 
einigen Büchern, arbeitet mit einem NIC, um damit einen Oszillator 
aufzubauen.

Ich habe damit einen spannungsgesteuerten Oszillator für den Einsatz in 
Synthesizern gebaut, der Frequenzen von unter 1 Hz bis über 20 Khz 
erzeugen kann.

Für höhere Frequenzen braucht man für diesen NIC schnellere Transistoren 
- etwa die Typen 2N2368 und 2N2906.

Gruß Thomas
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