gerade vorgestellt von den Sozialdemokraten
http://www.tagesschau.de/inland/steuerkonzept2.html
"Absenkungen für kleinere und mittlere Einkommen"
der Steuerbelastung
durch Verbreiterung der Basis der Reichensteuer von bisher
ledig 250.000 Euro Einkommen auf 125.000 Euro bzw.
verheiratet von 500.000 Euro auf 250.000 Euro
ach herrje, wie lange wird es dauern, bis der bundesdeutsche Wohlstand
aufschreit: Was wir? Wieso denn wir? Unser Geld für den Pöbel? Dann
hauen wir ab nach Österreich oder Liechtenstein usw. ; die ewig immer
gleiche Leier
es dürfen erste Wetten abgeschlossen werden
der "Leistungsträger" Schutzreflex hat spontan eingesetzt
Aktion Spendenkonto "Leistungsträger" (oberhalb 125.000 / 250.000 Euro
Jahreseinkommen) ruft nach Aktivierung :-)))
> "Absenkungen für kleinere und mittlere Einkommen"
Für kleine und je nach Anzahl der Kinder auch mittlere Einkommen ist
eine steuerliche Entlastung in nennenswerter Höhe doch gar nicht
machbar. Man schaue sich nur einmal an, ab wann Steuern überhaupt erst
fällig werden.
Was da drückt, das sind die Sozialabgaben. Aber von denen lebt natürlich
überwiegend die Klientel der SPD-Anhänger.
Nice week,
Zardoz
Würde mich nicht wundern, wenn sich hinterher herausstellt, daß die
Steuer alle abzudrücken haben, die unter 125.000 € p.a. verdienen und
die, die drüber liegen, von den Genossen der Bosse irgendwelche
Hintertürchen gebaut bekommen, die sie einfach nicht verfehlen können.
Für solche Überraschungen waren doch die Spezialdemokraten schon immer
gut...
Ich plädiere für eine Abschaffung der Reichensteuer und auch der
Abschaffung der Steuerprogression.
Beides hat soviele Leute aus dem Land getrieben, daß die Verluste um
Größenordnunen höher sind,
als das, was man bei den Restlichen noch holen könnte.
Wer bitteschön, versteuert denn sein Geldn noch in Deutschland, wenn er
soviel hat?
Wer ist denn noch doof?
Liechtenstein bietet optimale Konditionen (ich rede von den legalen!)
und für jemanden mit 200.000 zu versteuerndem Einkommen lohnt sich daher
die zusätliche Liechtensteiner Erstwohnung.
> Für kleine und je nach Anzahl der Kinder auch mittlere Einkommen ist> eine steuerliche Entlastung in nennenswerter Höhe doch gar nicht> machbar. Man schaue sich nur einmal an, ab wann Steuern überhaupt erst> fällig werden.
"... Danach wollen die Sozialdemokraten die Beiträge für die staatlichen
Sozialversicherungen generell senken."
> "... Danach wollen die Sozialdemokraten die Beiträge für> die staatlichen Sozialversicherungen generell senken."
Da darf man dann gespannt sein, wer wohl statt dessen zahlen soll.
Nice week,
Zardoz
> Da darf man dann gespannt sein, wer wohl statt dessen zahlen soll.
Na das gilt doch genau so für das was die CSU möchte und wer zahlt
eigentlich die Steuersenkungen die Westerwelle ständig verspricht?
Hallo,
die Vermögenssteuer ist ja auch wieder im Gespräch.
Nächstes Jahr bekommen wir schon die Abgeltungssteuer.
Geldanlegen lohnt sich dann überhaupt nicht mehr, weil noch nicht
mal ein Inflationsausgleich herausspringt.
Dann war mal im Gespräch, ob man nicht die private Rentenvorsorge oder
Vermögen ganz oder teilweise auf die staatliche Rente anrechnet.
Langsam habe ich das Gefühl, der Staat will ganz bewußt ein Volk,
das total vom Staat abhängig ist.
Dann werden sich die leute dreimal überlegen, ob diese noch Kritik
an unseren "hohen Herren" üben.
Ansonsten werden einfach Leistungen gekürzt, weil man dann als
"Gefährder" gilt.
Wer im Moment arbeiten geht und privat was auf die hohe Kante legt,
ist voll der Dumme.
Jogibär
>Wer im Moment arbeiten geht und privat was auf die hohe Kante legt,>ist voll der Dumme.
Ja, falls nach der Brutto-Netto Rechnung überhaupt noch genug "übrig"
bleibt...
Uhu Uhuhu wrote:
> Michael Jogwich wrote:>> Nächstes Jahr bekommen wir schon die Abgeltungssteuer.>> Die ist doch toll für alle, die über 25% EK-Steuer zahlen müssen...
Hallo,
aber nicht für die Personen,die z.B. jeden Monat einen kleinen
Betrag in einen Fondssparplan einzahlen,um ihre Rente aufzubessern.
Personen, die nicht wild herumspekulieren, sondern mehrere Jahre
investieren.
Das einzige wo es gut ist, daß man nun seine Zinsgewinne nur noch mit ca
28%
versteuern muß,statt mit dem persönlichen Steuersatz.
Bloß ist diese Anlageform bei der heutigen Inflation reinster Käse.
Jogibär
> Na das gilt doch genau so für das was die CSU möchte und wer zahlt> eigentlich die Steuersenkungen die Westerwelle ständig verspricht?
Natürlich sind da alle gleich. Also wählt man das kleinste Übel:
Lichtenstein.
Nice week,
Zardoz
> Natürlich sind da alle gleich. Also wählt man das kleinste Übel:> Lichtenstein.
steht aber nicht auf meinem Wahlzettel, moment ich schau noch mal
vielleicht da ???
FDP = Liechtenstein
Michael Jogwich wrote:
> aber nicht für die Personen,die z.B. jeden Monat einen kleinen> Betrag in einen Fondssparplan einzahlen,um ihre Rente aufzubessern.
Tja, aber die Privatrente ist doch das non-plus-ultra - hat doch nicht
nur dieses lose SPD-Maul immer wieder gepredigt, das z.Zt. als
Finanzminister mal wieder Schlimmeres verhindert, oder habe ich da was
falsch verstanden?
Uhu Uhuhu schrieb:
"Würde mich nicht wundern, wenn sich hinterher herausstellt, daß die
Steuer alle abzudrücken haben, die unter 125.000 € p.a. verdienen und
die, die drüber liegen, von den Genossen der Bosse irgendwelche
Hintertürchen gebaut bekommen, die sie einfach nicht verfehlen können.
Für solche Überraschungen waren doch die Spezialdemokraten schon immer
gut..."
-> Wieso fällt mir in dem Zusammenhang ausgerechnet
unser (SPD-/IG-Metall-) Walter ein ??? /
Es hiess schon vor ca. 100 Jahren ( Kriegskredite ): Wer hat uns
verraten ... ?
Wir geben die Hoffnung dennoch nicht auf !
Wenn ein potentieller Kanzler-Kandidat sämtliche Hände in seinem
ehemaligen Bundesland mehrfach geschüttelt hat, muss er doch einer von
uns sein !
Gruss
Uhu Uhuhu wrote:
> Michael Jogwich wrote:>> aber nicht für die Personen,die z.B. jeden Monat einen kleinen>> Betrag in einen Fondssparplan einzahlen,um ihre Rente aufzubessern.>> Tja, aber die Privatrente ist doch das non-plus-ultra - hat doch nicht> nur dieses lose SPD-Maul immer wieder gepredigt, das z.Zt. als> Finanzminister mal wieder Schlimmeres verhindert, oder habe ich da was> falsch verstanden?
Hallo,
aber anscheinend nur, wenn diese Rente unter staatlicher Kontrolle ist,
z.B. Riester und Co.
Daß man sich selber was anspart, ist anscheinend nicht erwünscht.
Jogibär
> Natürlich sind da alle gleich.
die CSU hat nicht erklärt wo sie die Kohle für ihre Steuerversprechungen
hernehmen will; Huber hat was gefaselt von das Geld ist in Form von
Einnahmen da. Den Satz hat er mit Lafontaine gemein :)
die FDP erkärt ständig Steuersenkungen und sagt überhaupt nicht woher
das Geld nehmen, bzw. Westerwelle betreibt Bashing gegen den
Sozialstaat, dort will er sich das Geld holen. Sozialstaat ist aber auch
Kindergeld, Grundsicherung, Wohngeld, Arbeitslosengeld, Für Westerwelle
gibts scheints nur Bedürftigkeit bei Behinderten und Obdachlosen
die CDU will auch Steurn senken, aber nur für die die Freibeträge
großzügig ausschöpfen können. Das sind schon mal nicht die ganzen
Geringverdiener
insoforn sind die Sozies ziemlich konkret mit ihren neuen Plänen, nur
das Datum liegt erstmal in ferner Zukunft :)
Michael Jogwich wrote:
> Daß man sich selber was anspart, ist anscheinend nicht erwünscht.
Wo käme die SPD denn auch hin, wenn die Leute plötzlich anfangen würden,
ihre Sache in die eigene Hand zu nehmen...
> aber anscheinend nur, wenn diese Rente unter staatlicher Kontrolle ist,> z.B. Riester und Co.> Daß man sich selber was anspart, ist anscheinend nicht erwünscht.
du sprichst hier was wichtiges an, gerade bei der Altersversorgung ist
Riester ein riesen Thema, da sind aber viele von ausgeschlossen. Hinz
kommt, Risterpläne sind teilweise ein Riesenbeschiss; die Allianz hat
z.B. ihre Riesterprodukte so ausgelegt, dass von einer Lebenserwartung
von 98 Jahren ausgegangen wird. Wer vor dem 89. (oder war es das 87.)
Lebensjahr stirbt, der geht rechnerisch leer aus; dessen
Überschussanteile kassiert der Konzern ein. Vor paar Tagen wurde in der
ARD darüber berichtet
Parteienschreck wrote:
>> aber anscheinend nur, wenn diese Rente unter staatlicher Kontrolle ist,>> z.B. Riester und Co.>>>> Daß man sich selber was anspart, ist anscheinend nicht erwünscht.>> du sprichst hier was wichtiges an, gerade bei der Altersversorgung ist> Riester ein riesen Thema, da sind aber viele von ausgeschlossen. Hinz> kommt, Risterpläne sind teilweise ein Riesenbeschiss; die Allianz hat> z.B. ihre Riesterprodukte so ausgelegt, dass von einer Lebenserwartung> von 98 Jahren ausgegangen wird. Wer vor dem 89. (oder war es das 87.)> Lebensjahr stirbt, der geht rechnerisch leer aus; dessen> Überschussanteile kassiert der Konzern ein. Vor paar Tagen wurde in der> ARD darüber berichtet
Hallo,
ich wollte noch was dazuschreiben, aber ich wußte nicht mehr ganz genau,
ob es stimmt.
Bei Rister ist es glaube ich so, wenn man im Rentenalter stirbt,
ist die eingezahlte Summe so gut wie weg.
Falls die Ehepartnerin noch lebt,
bekommt Sie glaube ich noch eine kleine Rente.
Wenn er vor dem Rentenalter stirbt, müssen die Erben alle Steuer-
ermäßigungen zurückzahlen und dann natürlich noch Erbschaftsteuern
zahlen.
(vielleicht weiß es einer besser)
Wer immer gewinnt, sind die Versicherungen.
In den ersten Jahren werden auf die Beiträge dicke Provisionen
draufgebrummt.Die Renditen sind teilweise so mickrig, die
werden schon allein von der Inflation aufgefressen.
Was ist denn eigentlich unser bedrucktes Papier Wert ?
-> Fiat Money
-> Jesuspfennig
Da unser Geldsystem auf dem Zins basiert, sind normalerweise
Hyperinflationen in bestimmten Abschnitten gang und gäbe.
Was nützt mir denn da noch eine Riesterrente in € ?
Oder glaubt Ihr im Ernst, der Staat würde jemals seine
Schulden zurückzahlen ?
Er wird sich deren ganz galant entledigen -> Hyperinflation.
Und wer weiß, was für einen heute zwanzigjährigen das Geld im Alter
noch Wert ist, falls der Anspruch nicht völlig wegfällt.
Wenn ich selber mein Geld anlege, dann habe ich da wenigstens noch
Möglichkeiten, daß es nicht so kommt, z.B. der berühmte Goldbarren
im Keller.
Manchmal erinnern mich die ganzen staatlichen Rentenprodukte
an die ollen Kriegsanleihen vom alten Kaiser Wilhelm.
Jogibär
> Daß man sich selber was anspart, ist anscheinend nicht erwünscht.
Mich wundert es echt, dass nicht mehr Leute zu dem Schluss kommen in
physisches Gold und Silber anzulegen, wovon der Staat nichts weis.
Was man an Edelmetallen im Schrank/Safe liegen hat, kann der Staat nicht
weg nehmen. Auch nicht mit einem Goldverbot.
blub wrote:
>> Daß man sich selber was anspart, ist anscheinend nicht erwünscht.>> Mich wundert es echt, dass nicht mehr Leute zu dem Schluss kommen in> physisches Gold und Silber anzulegen, wovon der Staat nichts weis.> Was man an Edelmetallen im Schrank/Safe liegen hat, kann der Staat nicht> weg nehmen. Auch nicht mit einem Goldverbot.
Hallo,
man darf bloß nicht so blöd sein, es in sein Bankschließfach
zu packen.Das Finanzamt wird nämlich benachrichtet, wenn man
eins hat.
Am besten so, wie schon seit tausenden von Jahren
-> vergraben
Jogibär
Parteienschreck hat wohl leider recht:
"Riesenbeschiss; die Allianz hat
z.B. ihre Riesterprodukte so ausgelegt, dass von einer Lebenserwartung
von 98 Jahren ausgegangen wird. Wer vor dem 89. (oder war es das 87.)
Lebensjahr stirbt, der geht rechnerisch leer aus; dessen
Überschussanteile kassiert der Konzern ein. Vor paar Tagen wurde in der
ARD darüber berichtet"
-> Kein Problem, je länger wir leben, desto höher die Rendite,
unsere Rache wird grausam sein ...
-> kann es sein, dass "unser Walter", und andere MdB verschiedene
Beraterverträge bei Versicherungen haben, rein nebenberuflich natürlich
? Ihre selbstaufopfernden, nur für's Volk geleisteten
Abgeordneten-Tätigkeiten sind davon bestimmt weder zeitlich noch
gewissensmässig in irgendeiner Form beeinträchtigt / jedenfalls nicht am
Gründonnerstag, an Freitagen vor Pfingsten, nach Himmelfahrt bzw.
Fronleichnam, da fallen derartige Tätigkeiten allesamt aus, diese
Fehlzeiten selbstredend gegen Überstunden verrechnet ... ?
Gruss
Nicht_neuer_Hase wrote:
> -> kann es sein, dass "unser Walter", und andere MdB verschiedene> Beraterverträge bei Versicherungen haben, rein nebenberuflich natürlich> ? Ihre selbstaufopfernden, nur für's Volk geleisteten> Abgeordneten-Tätigkeiten sind davon bestimmt weder zeitlich noch> gewissensmässig in irgendeiner Form beeinträchtigt / jedenfalls nicht am> Gründonnerstag, an Freitagen vor Pfingsten, nach Himmelfahrt bzw.> Fronleichnam, da fallen derartige Tätigkeiten allesamt aus, diese> Fehlzeiten selbstredend gegen Überstunden verrechnet ... ?>> Gruss
Natürlich nicht !!!!!!!!,viel subtiler.
Ob jetzt nach der Politikerlaufbahn noch ein "dicker" Posten bei einer
Versicherung rausspringt,darauf möchte ich jetzt lieber nicht wetten.
Die Korruption bei unseren Politiker läuft eher über hochdotierte
Posten und "Beraterverträge".
Wer wie bei Siemens noch Schwarzgeld durch das Land trägt,
hat einfach die Zeichen der Zeit nicht erkannt.
Schaut doch einfach mal, wo ehemalige Politiker jetzt sitzen;
meistens alles Konzerne, die durch deren "gute Arbeit"
enorm profitiert haben.
Jogibär
Nicht_neuer_Hase wrote:
> -> Kein Problem, je länger wir leben, desto höher die Rendite,> unsere Rache wird grausam sein ...
Was meinst du wohl, warum das Gesundheitssystem systematisch geschleift
wird?
In der Branche hat sich die SPD übrigens schon seit 25 Jahren reichlich
Sporen verdient...
Uhu Uhuhu wrote:
> Nicht_neuer_Hase wrote:>> -> Kein Problem, je länger wir leben, desto höher die Rendite,>> unsere Rache wird grausam sein ...>> Was meinst du wohl, warum das Gesundheitssystem systematisch geschleift> wird?>> In der Branche hat sich die SPD übrigens schon seit 25 Jahren reichlich> Sporen verdient...
Nunja, wieviele Krankenkassen haben wir in Deutschland ?
Ich glaube so um die 150, oder ?
Und überall gibt es hochbezahlte Vorstände.
Da kann für den Beitragszahler nicht unbedingt viel übrig bleiben.
Jogibär
"kann es sein, dass "unser Walter", und andere MdB verschiedene
Beraterverträge bei Versicherungen haben, rein nebenberuflich natürlich
? Ihre selbstaufopfernden, nur für's Volk geleisteten
Abgeordneten-Tätigkeiten ..."
für Riester trifft das mit Sicherheit zu, seine Nebeneinkünfte sind
zumindest bekannt (schient ihn also nicht zu stören)
Der Fehler im "Riester-System" ist hier nachzulesen
http://www.wdr.de/tv/monitor/beitrag.phtml?bid=956&sid=181
darüber hinaus hat die Rister-Rente noch weitere Konstruktionsfehler;
bestimmte Gruppen fallen durchs Raster, Altersarmut droht
http://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/riesterrente/wer-gefoerdert-wird_aid_11755.html
" Keine Förderung bekommen:
* Geringfügig Beschäftigte (bis 400€), die Sozialversicherungsfreiheit
in Anspruch nehmen
* Selbstständige, die nicht rentenversicherungpflichtig sind
* Freiberufler "
>"Absenkungen für kleinere und mittlere Einkommen"
Erst vor kurzem hat man gegen Steuergeschenke argumentiert. Ob das auch
hier gilt oder nur pöhse Unternehmen?
>Was man an Edelmetallen im Schrank/Safe liegen hat, kann der Staat nicht>weg nehmen.
Darauf werden einmalig 19% Steuer fällig. Nicht gerade das, was man
will.
meine Empfehlung zur allgemein Politischen (Spezial) Bildung lautet
"Neues aus der Anstalt" heute Abend
ist besser als die Fraktionssitzung im Parlament
und vor allem ... ehrlicher :)))
(die Themen sind erstaunlich deckungsgleich, hehe)
Michael Jogwich wrote:
> Nunja, wieviele Krankenkassen haben wir in Deutschland ?> Ich glaube so um die 150, oder ?>> Und überall gibt es hochbezahlte Vorstände.> Da kann für den Beitragszahler nicht unbedingt viel übrig bleiben.
Das ist leider nur ein ziemlich unwichtiger Nebenaspekt der ganzen
Geschichte.
Der zumindest in meinen Augen wichtigste Punkt ist, daß die Explosionder Kosten des Gesundheitssystems, die als Begündung für die
drastischen Einschnitte - ich glaube unter Seehofer - herhalten mußten,
eine komplette Lüge war. Vor dieser Reform betrugen die Kosten für das
Gesundheitssystem 15 Jahre lang konstant etwas über 12% des
Bruttosozialproduktes.
Seither wurde das Gesundheitsystem systematisch weiter bürokratisiert,
gegängelt, schikaniert und finanziell gedrosselt, während die
Versicherten gleichzeitig für die Kosten der Arbeitslosigkeit im
Gesundheitswesen aufkommen mußten.
Der Hintergedanke dabei: Wenn man die Lebenserwartung der breiten
Bevölkerung reduziert, braucht man weniger Mittel für Renten...
Gast wrote:
>>Was man an Edelmetallen im Schrank/Safe liegen hat, kann der Staat nicht>>weg nehmen.>> Darauf werden einmalig 19% Steuer fällig. Nicht gerade das, was man> will.
Stimmt für Gold nicht - das ist Umsatzsteuerfrei.
Gast wrote:
>>Was man an Edelmetallen im Schrank/Safe liegen hat, kann der Staat nicht>>weg nehmen.>> Darauf werden einmalig 19% Steuer fällig. Nicht gerade das, was man> will.
Falsch,
auf Goldmünzen wird keine Märchensteuer erhoben.
Jogibär
In Toitschland wird man als ehrlicher Angestellter nur noch ausgebeutet
und die Migranten kassieren ab und lachen sich einen Ast. Nebenher wird
noch schwarz gearbeitet. Am Schluß stehen sie besser da als ehrliche
Arbeiter.
Elke wrote:
> In Toitschland wird man als ehrlicher Angestellter nur noch ausgebeutet> und die Migranten kassieren ab und lachen sich einen Ast. Nebenher wird> noch schwarz gearbeitet. Am Schluß stehen sie besser da als ehrliche> Arbeiter.
Und die Trolle behängen sich mit Frauennamen. Wo soll das noch
hinführen...
> ... und die Migranten kassieren ab ...
Da träumt wohl einer vom "Arierdeutschland" wie?
Das Thema hier im Thread sind die Belasungen der kleinen und mittleren
Einkommen und nicht die Hautfarbe, Herkumnft, Unterhosengröße oder
Trinkgewohnheiten der Leute!
Prinzipiell geht das ja in die richtige Ricchtung. Die Frage ist nur, ob
wir bei 100000 Euro eine Reichensteuer einführen sollten. Hier geht es
doch um die 80% des Vermögens die in 20% der Hände sind. Wenn man da
jetzt anfängt Gehälter die man als Angestellter durchaus verdienen kann
als "reich" zu besteuern ist das doch nur Beschiss um mehr Steuern zu
bekommen. (Nur so nebenbei, ich verdiene 3800 Euro im Jahr, mich trifts
also bestimmt nicht)
Timbo wrote:
> Prinzipiell geht das ja in die richtige Ricchtung. Die Frage ist nur, ob> wir bei 100000 Euro eine Reichensteuer einführen sollten. Hier geht es> doch um die 80% des Vermögens die in 20% der Hände sind. Wenn man da> jetzt anfängt Gehälter die man als Angestellter durchaus verdienen kann> als "reich" zu besteuern ist das doch nur Beschiss um mehr Steuern zu> bekommen. (Nur so nebenbei, ich verdiene 3800 Euro im Jahr, mich trifts> also bestimmt nicht)
Hä,
3800 im Jahr ???
Bist wohl noch nicht voll berufsstätig.
Jogibär
> Prinzipiell geht das ja in die richtige Ricchtung. Die Frage ist nur, ob> wir bei 100000 Euro eine Reichensteuer einführen sollten. ...
Die sog. "Reichensteuer" ist doch bereits Gesetz. Die Sozies möchten nur
die Basis durch Absenkung der Freibeträge vertreitern, d.h. mehr Leute
sollen zahlen, dafür werden andere (Normalverdiener) entlastet.
sind außerdem 125.000 Euro Jahreseinkommen
(wie genau das im Einzelnen gerechnet wird weiß ich nicht)
Parteienschreck wrote:
>> Prinzipiell geht das ja in die richtige Ricchtung. Die Frage ist nur, ob>> wir bei 100000 Euro eine Reichensteuer einführen sollten. ...>> Die sog. "Reichensteuer" ist doch bereits Gesetz. Die Sozies möchten nur> die Basis durch Absenkung der Freibeträge vertreitern, d.h. mehr Leute> sollen zahlen, dafür werden andere (Normalverdiener) entlastet.>> sind außerdem 125.000 Euro Jahreseinkommen>> (wie genau das im Einzelnen gerechnet wird weiß ich nicht)
Hallo,
ob der Normalverdiener entlastet wird ?
Man zahlt doch schon jedes Jahr mehr Steuern durch die kalte
Progression.
Sogar die Inflation besteuert dieser Staat !
Das nächste Problem kommt auf die Unternehmen des Mittelstandes zu.
Dort wird gerade an der Erbschaftssteuer gebastelt.
Dort ist die Kapitalbasis auch nicht gerade vom Überfluß geprägt.
Jogibär
In ZDF wird gerade prognostiziert, dass das Rohoelpreis künftig
30 Prozent pro Jahr
ansteigen könnte. Jedes Jahr +30 Prozent!
Dann werden sich Normalverdiener u. Einkommensschwache ein Fahrzeug nur
noch schwer oder gar nicht mehr leisten können und die Gesellschaft
driftet weiter auseinander. Man kann nicht Mobilität von oben herab
befehlen, wenn diese nicht mehr finanzierbar ist. All diese Belastungen
muss man mal berücksichtigen, dann kommt man gar nicht umhin die
Gutverdiener hier im Land mehr heranzuziehen.
Wie kommt's eigentlich, dass Österreich den Liter Diesel für 20(!)€ct
billiger als bei uns verkaufen kann?
Die wahren Ölscheichs sitzen also doch in Berlin!
Thilo M. wrote:
> Wie kommt's eigentlich, dass Österreich den Liter Diesel für 20(!)€ct> billiger als bei uns verkaufen kann?> Die wahren Ölscheichs sitzen also doch in Berlin!
Ja und,
ist ja nichts neues.
Wenn jetzt die Mineralölsteuer gesenkt wird, dann steigt dafür eben
eine andere Steuer.
Der Staat hat im Moment eine Gier auf Geld entwickelt, daß einem
die Knie weich werden
Aus welcher Tasche das Geld gezogen wird. ist doch nun wirklich egal.
Jogibär
> Wie kommt's eigentlich, dass Österreich den Liter Diesel für 20(!)€ct> billiger als bei uns verkaufen kann?> Die wahren Ölscheichs sitzen also doch in Berlin!
nicht unbedingt, du wirst überrascht sein (war ich jedenfalls) gab heute
eine schöne Grafik dazu
Steuer auf Dieselpreis (pro Liter)
Großbritannien: 0,713 EUR
Luxenburg: 0,290 EUR
Deutschland: 0,470 EUR
Frankreich: 0,428 EUR
in England gehen die Brummifahrer gerade auf die Barrikaden, können
nicht mehr wegen der hohen Steuerlast
Immer höhere Abgaben als Lösung für die exponentielle
Ölpreisentwicklung? Na das klingt ja nach einer tollen Idee.
Wenn sich bei den alternativen Energien nicht ganz schnell etwas tut,
dann ist halt einfach irgendwann Schluss mit der Auto-Gesellschaft.
Gewöhnt euch dran.
>Wenn sich bei den alternativen Energien nicht ganz schnell etwas tut,>dann ist halt einfach irgendwann Schluss mit der Auto-Gesellschaft.>Gewöhnt euch dran.
Dann würde ich sagen: gewöhnt euch dran
Alternative Energieen gibt's noch nicht, wir fahren uns selbst in die
Krise.
> Immer höhere Abgaben als Lösung für die exponentielle> Ölpreisentwicklung? Na das klingt ja nach einer tollen Idee.
Tja :) die Abgaben der einen sind das Einkommen der anderen
"Benzinpreisschock dämpft Konsumlust drastisch"
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,555625,00.html
"Rekordpreise für Benzin und Lebensmittel, Angst vor neuen
Teuerungswellen: Die Verbraucher haben derzeit nicht mehr die geringste
Lust, Geld auszugeben. Der Konsumklima-Index der GfK geht überraschend
zurück - und er fiel unerwartet stark."
""Die Situation ist gefährlich", fügt Niklasch hinzu. "Die Inflation
schaut gerade um alle Ecken. Der Konsument hält die Taschen zu, weil er
nicht weiß, was als nächstes auf ihn zukommt. Wenn sich das nicht
ändert, sieht's düster aus, und es könnte sein, dass der Aufschwung ohne
Konsum stattfindet und gleich in die nächste Abkühlung mündet.""
"Bei den steigenden Benzinpreisen ist es nur natürlich, dass der
Konsument verunsichert ist. Solange das Ölpreisproblem über uns schwebt,
sind die realen Kaufkraftverluste so groß, dass wenige Impulse für den
Konsum bleiben."
Jetzt wird es aber OT:
Das mit den Sonntagsfahrverboten war doch irgendwann
nach 1970. Mann, war ich da jung!
Ölkrise hieß das damals. Hahaha.
PS: Kann mich noch erinnern für 45 Pfennig pro Liter getankt zu haben.
> Das mit den Sonntagsfahrverboten war doch irgendwann> nach 1970
herrlich ;)
kann man das nicht noch mal einführen? Bitte bitte bitte :)
oder wie wäre die Variante
Liebe Ölfirmen, bitte senkst sofort die Preise an den Tankstellen um 15
Cent. Falls nicht, gibt es demnächst jeden 2. Sonntag einen 'Autofreien'
>Falsch,>auf Goldmünzen wird keine Märchensteuer erhoben.
Typisch Forum, gleich falsch brüllen ohne Hirn einzuschalten. Auf
Goldmünzen wird nur dann keine Ust erhoben, wenn sie ein gültiges
Zahlungsmittel (Anlagemünzen) darstellen. Das schränkt die Auswahl sehr
ein. Jede Goldschmiede könnte Gold in Form von Goldmünzen gießen.
Trotzdem zahlt man hier Ust. Weiterhin war gar nicht die Rede von
Goldmünzen, sondern allgemein von Gold.
Der beliebte Krügerrand scheidet aus, weil es kein Reingold ist.
Also nicht gleich falsch brüllen, sondern auch mal nachdenken.
>Die wahren Ölscheichs sitzen also doch in Berlin!
Das ist doch Unsinn. Ich frage mich wirklich, wo mancher seien Bildung
her hat.
Gib den Rentnern weniger Geld oder zahle mehr in die Rentenkasse ein und
du kannst billiger tanken.
> Großbritannien: 0,713 EUR> Luxenburg: 0,290 EUR> Deutschland: 0,470 EUR> Frankreich: 0,428 EUR
Augenwischerei. Der Gesamtpreis zählt.
Bei den Inselaffen kostet Diesel zur Zeit umgerechnet 1,50 Euro.
Vorausgesetzt die Gewinne der Mineralölgesellschaften und der
Tankstellenpächter sind ähnlich angesiedelt wie in D. ist die
Gesamtsteuerbelastung von Diesel ähnlich wie bei uns. Vieleicht ist die
Steuerlast nur anders deklariert (Mineralölsteuer/MWST/usw.).
Letzte Woche kostete die Tonne Diesel in Rotterdam 1218 Euro
(Superbenzin 1038 Euro). Das ergab einen unversteuerten Preis von ca 65
Cent/Liter. Die restlichen 77..87 Cent (letzte Woche zwischen 1,42 und
1,52 Euro/Liter) sind Gewinn der Tankstelle (1..2 Cent), der
Mineralölgesellschaften und Steuern.
Der Dieselpreis wird sich längerfristig über dem von Superbenzin
einpendeln. Das liegt nicht nur an China und Indien, sondern auch an der
verfehlten Verkehrspolitik (LKW statt Schiene).
Nochmal was zum Thema.
Wenn ich Steinbrück vorhin richtig verstanden habe, möchte man gern die
Sozialabgaben senken und zum Ausgleich die Steuerlast erhöhen. Letzteres
ergibt sich automatisch, wenn man die Einkommensgrenze für den
Höchststeuersatz halbiert - damit wird nämlich der Anstieg vorher auch
steiler.
Der Vorteil für den Staat ist auch klar: Bei den Sozialabgaben gibt es
keine Progression, aber bei der Steuer.
Nice week,
Zardoz
>Wenn ich Steinbrück vorhin richtig verstanden habe, möchte man gern die>Sozialabgaben senken und zum Ausgleich die Steuerlast erhöhen. Letzteres>ergibt sich automatisch, wenn man die Einkommensgrenze für den>Höchststeuersatz halbiert - damit wird nämlich der Anstieg vorher auch>steiler.
Da hast du glaube ich was falsch verstanden. Die Steuersätze sollen
nicht linear steigen, die Steuersätze sollen fallen. Nur die
Bemessungsgrundlage wird verändert, indem man die Reichensteuer
(Sonderabgabe) jetzt auch auf Einkommen ab 125.000 Euro (Single)
ausweitet.
Jetzt hört doch mal auf über den Ölpreis zu jammern. Wenn Benzin
billiger wird bindet uns das nur länger an eine Energiequelle die bald
sehr rapide versiegen wird. Dann tanken wir halt 2 Jahre billig und dann
kostet es trotzdem 2 Euro pro Liter. Und dann? Leute seht doch mal ein
dass wir auf zu großem Fuß leben und das wird ein Ende haben, mit
Steuern und ohne Steuern! Hohe Steuern sind da eher positiv, da andere
Lösungen attraktiver werden! Baut Solarkraftwerke in der Sahar, dann
haben die Leuts dort etwas Cash und wir bekommen Wasserstoff/Strom von
dort geliefert.
OK, Timbo's Wunsch soll erfüllt werden
"Wie Europa von Kohle und Gas loskommt"
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,549677,00.html
"Wir haben ein Energieumwandlungs- und -verteilungsproblem"
" ... als Antwort ein Bild. Es zeigt die riesige Wüste, in die drei rote
Quadrate eingezeichnet sind. Über einem steht "Welt", es entspricht etwa
der Fläche Österreichs. "Diese Fläche mit Parabolrinnenkraftwerken
bestückt reicht aus, um die ganze Welt mit Wüstenstrom zu versorgen.""
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,grossbild-1161481-549677,00.html
"Über dem zweiten Quadrat steht "EU 25". Es ist etwa nur ein Viertel so
groß. So viel Solarthermie-Kraftwerksfläche könnte Europa frei von Öl,
Gas und Kohle machen. Über dem dritten steht ein "D" - für Deutschland.
Es ist nur ein Punkt."
"Ab 2020 wird Solarthermie-Strom wettbewerbsfähig sein"
Bobby wrote:
> Was spricht eigentlich gegen Omas Sparstrumpf ?
die inflation. legst du dir heute 10 euro untes kopfkissen, kannst du
dir in 30 jahren höchstens noch ein bier davon kaufen.
übrigens halte ich das sparen von geld aus gesamtökonomischer sicht für
äußerst schlecht. das geld steht im prinzip nur den banken zur
verfügung, die damit teilweise wirtschaften. wenn wir privatleute es
ausgeben, fließt es direkt in den wirtschaftskreislauf, erhöht die zu
produzierende menge an gütern, die auslastung der betriebe, erfordert
somit mehr arbeitende menschen, die wiederum in das sozialsystem
einzahlen und nicht daraus entnehmen, ...
=> spar dich arm.
>In ZDF wird gerade prognostiziert, dass das Rohoelpreis künftig>30 Prozent pro Jahr>ansteigen könnte. Jedes Jahr +30 Prozent!
dann erledigt sich wenigstens die blöde Autofahrerei,
in 20 Jahren sind's dann nämlich 288 Euro pro Liter
>>Falsch,>>>auf Goldmünzen wird keine Märchensteuer erhoben.>>Typisch Forum, gleich falsch brüllen ohne Hirn einzuschalten. Auf>Goldmünzen wird nur dann keine Ust erhoben, wenn sie ein gültiges>Zahlungsmittel (Anlagemünzen) darstellen. Das schränkt die Auswahl sehr>ein. Jede Goldschmiede könnte Gold in Form von Goldmünzen gießen.>Trotzdem zahlt man hier Ust. Weiterhin war gar nicht die Rede von>Goldmünzen, sondern allgemein von Gold.>>Der beliebte Krügerrand scheidet aus, weil es kein Reingold ist.>>Also nicht gleich falsch brüllen, sondern auch mal nachdenken.
Ja lieber Gast, wenn dir das 916,66-Gold des Krugerrands nicht gut genug
ist, kannst du den Nugget, Panda, Maple Leaf, Wiener Philharmoniker oder
American Buffalo nehmen welche eine Feinheit von 999,9 haben und in
Deutschland wie der Krugerrand steuerfrei sind. Der absolute Goldgehalt
der genannten Münzen ist übrigens genauso groß wie beim Krugerrand. Die
Gesamtmasse des Krugerrands ist eben etwas größer weil noch Kupfer
enthalten ist.
Das eigentliche Problem, wenn man es ein solches nennen wollte, bei der
Anlage in Gold wurde hier noch gar nicht genannt: Die Banken horten es
vermutlich Tonnenweise (sofern es ihnen noch gehört) und können es fast
nach belieben verkaufen und somit den Preis drücken. Eine Alternative
wäre eine Anlage in Silber. Leider liegt da der Spread bei 30% und
höher. Sicher ist nur, dass der Wert unseres Geldes eines Tages auf 0
fallen wird. Gold und silber wird immer einen Wert haben, besonders dann
wenn der Wert unseres Geldes durch Inflation aufgefressen wird und immer
weniger Leute dem Geld trauen. In den 20er Jahren des letzten
Jahrhunderts hat man in Deutschland für eine Unze Gold ein Haus
bekommen.
Tim wrote:
> Gold und silber wird immer einen Wert haben, besonders dann> wenn der Wert unseres Geldes durch Inflation aufgefressen wird und immer> weniger Leute dem Geld trauen. In den 20er Jahren des letzten> Jahrhunderts hat man in Deutschland für eine Unze Gold ein Haus> bekommen.
Da ist etwas dran.
Der wirkliche Vorteil von Gold ist, dass es genau dann sehr viel wert
ist, wenn man es benötigt: in Krisenzeiten
Man kann es überall eintauschen und man kann es im Köfferchen überall
mit hinnehmen.
Ein gewisser Notgroschen in Gold ist sicher keine schlechte Idee.
Chris
Uhu Uhuhu schrieb:
"Nicht_neuer_Hase wrote:
> -> Kein Problem, je länger wir leben, desto höher die Rendite,> unsere Rache wird grausam sein ...
Was meinst du wohl, warum das Gesundheitssystem systematisch geschleift
wird?"
=> Dazu fällt mir nichts anderes ein, als:
In eigenen Regionen der BRD gibt's fast die höchste Ärztedichte der Welt
( Konkurrenten sind nur noch Schweiz, USA regional ).
Insgesamt wird bei uns, verglichen mit den anderen Industrieländern,
rel. fast (?) am meisten Volkseinkommen für das Gesundheitswesen
aufgewendet.
Vermutlich ist auch der Verwaltungsapparat unseres Gesundheitswesens
umfangsmässig Spitzenklasse ( wieviele Krankenkassen gibt es eigentlich
derzeit ? ) ?
Nimmt man jedoch z.B. die Lebenserwartung oder die
Säuglingssterblichkeit als Kriterium, liegt die BRD keinesfalls an der
Spitze der sog. fortschrittlichen Länder ...
Zitat Volker Pispers ( aus meiner Erinnerung ):
"In dem Stadtteil von Düsseldorf, wo ich wohne, gibt es mehr Kardiologen
als Menschen mit Herz !"
Folgerung: Wenn wir Patienten uns der Gesundheitsmafia etwas weniger
ausliefern, kann das für das System ( Rentenversicherung ) insgesamt nur
nachteilig sein, weil wir dann womöglich, wie nicht einkalkuliert, NOCH
länger leben ...
Gruss
>> wieviele Krankenkassen gibt es eigentlich derzeit> Meineswissens 150, hab aber mal was von 400 gehört !!!!
Die Anzahl der Krankenversicherungen ist nicht das Problem, sondern die
Tatsache, daß keine Konkurrenz zwischen ihnen zugelassen wird. Gäbe es
die, würde sich die Anzahl vermutlich sehr schnell verringern.
Nice week,
Zardoz
Wenn sowieso alles über einen einheitlichen
Kranken- ( und Pflege- ) kassenbeitrsgssatz ab 2009 (?) läuft, müsste es
doch einen deutlichen Synergieeffekt geben, wenn's nur noch genau
1 ( EINE ) Kasse, und zwar für alle, gäbe ? Wäre es nicht auch
volkswirtschaftlich und ethisch zweckmässig, diesen Elementarsektor
Gesundheitswesen derart zu rationalisieren, würde doch auch die
vielzitierten "Lohnnebenkosten" deutlich entlasten ?
Gruss
> Wäre es nicht auch volkswirtschaftlich und ethisch> zweckmässig, diesen Elementarsektor Gesundheitswesen> derart zu rationalisieren, würde doch auch die vielzitierten> "Lohnnebenkosten" deutlich entlasten ?
Rationalisierung und technologische Entwicklung wird durch
Konkurrenzdruck getrieben. Monopolisierung dagegen führt lediglich zu
Bürokratisierung und technologischem Stillstand.
Wozu es ausreichend empirische Untersuchungen gibt.
Nice week,
Zardoz
"Monopolisierung dagegen führt lediglich zu
Bürokratisierung und technologischem Stillstand.
Wozu es ausreichend empirische Untersuchungen gibt."
=> Strom-Verbundnetz Microsoft-Windows (Gen-)Saatgut-Patente u.a. /
( Globalisierung )???
Gruss
"Monopolisierung dagegen führt lediglich zu
Bürokratisierung und technologischem Stillstand."
=> Noch mehr Bürokratie wie demnächst im Krankenkassensektor ist selbst
für einen Bürokraten kaum vorstellbar, es sei denn, mann erhöht die Zahl
der Krankenkassen auf je eine pro Bundesbürger ...
Gruss
> => Strom-Verbundnetz Microsoft-Windows
Beispiele für Oligopole bzw. Monopole und die Folgen. Werden sich aber
wie das "Zündholz"-Monopol irgendwann von selbst erledigen.
> (Gen-)Saatgut-Patente u.a.
Das Patentrecht ist ein anderes Thema.
> ( Globalisierung )???
Soll was bedeuten?
Nice week,
Zardoz
> Noch mehr Bürokratie wie demnächst im Krankenkassensektor> ist selbst für einen Bürokraten kaum vorstellbar, es sei> denn, mann erhöht die Zahl der Krankenkassen auf je eine> pro Bundesbürger ...
Was bitte hat denn Bürokratie mit der Anzahl der KVn zu tun? Demnach
müsste z. B. ein großer Elektrokonzern wesentlich effektiver arbeiten
als die vielen kleinen und mittleren Unternehmen auf dem Gebiet. Dann
lass Dir mal ein Angebot von denen machen ...
Nice week,
Zardoz
"Was bitte hat denn Bürokratie mit der Anzahl der KVn zu tun? Demnach
müsste z. B. ein großer Elektrokonzern wesentlich effektiver arbeiten
als die vielen kleinen und mittleren Unternehmen auf dem Gebiet. Dann
lass Dir mal ein Angebot von denen machen ..."
=> Erkennt man auch gut an Euro-Land: Je MEHR Mitgliedsstaaten, desto
übersichtlicher der Apparat, desto schneller die Gesetzgebung ...,
jedenfalls solange unsere Angela für die neuen Defizite bürgt ...
"Globalisierung":
Zuerst wurde uns allen schmackhaft gemacht, die Globalisierung "hat nur
Vorteile, ist per def. gut".
Es profitieren natürlich ALLE, die Märkte regeln alles automatisch zum
Besten, die Märkte expandieren, nur so haben die 3.Welt und unsere
Renten eine Chance ...
Jetzt, wo auch wirklich jedem klar werden musste, dass das nicht so ganz
zutrifft, dass z.B das Klima auch nicht besser wird und das Öl noch
schneller zur Neige geht, hört sich das völig anders an:
Die Globalisierung ist uns nun mal vorgegeben, sie bestimmt leider
ALLES,
haben wir erstens nie so gewollt und zweitens nie gefördert ...,
kann man leider nichts machen, es gibt keine Alternative ...
So ungefähr kann man sich ein Monopol sehr wohl vorstellen.
Gruss
> Erkennt man auch gut an Euro-Land: Je MEHR Mitgliedsstaaten, desto> übersichtlicher der Apparat, desto schneller die Gesetzgebung ...,
Eben: Je größer die Einheit, umso mehr Bürokratie.
> Es profitieren natürlich ALLE, die Märkte regeln alles automatisch> zum Besten, die Märkte expandieren, nur so haben die 3.Welt und> unsere Renten eine Chance ...
Der Lebensstandard ist weltweit gestiegen und Renten gibt's hierzulande
auch noch.
> Jetzt, wo auch wirklich jedem klar werden musste, dass das nicht> so ganz zutrifft,
Jetzt, wo einige Angst vor der globalen Konkurrenz bekommen ...
> dass z.B das Klima auch nicht besser wird und das Öl noch schneller> zur Neige geht, hört sich das völig anders an:
... suchen sie nach Gründen, ihr Reservat zu schützen.
> Die Globalisierung ist uns nun mal vorgegeben, sie bestimmt leider> ALLES, haben wir erstens nie so gewollt und zweitens nie gefördert,> kann man leider nichts machen, es gibt keine Alternative ...
Einfach Gleichgesinnte suchen und eine Gemeinschaft aufbauen, die sich
abschottet und nach ihren eigenen Regeln lebt. Gibt es reichlich auf der
ganzen Welt. Aber bitte niemanden dazu zwingen.
> So ungefähr kann man sich ein Monopol sehr wohl vorstellen.
Mit Monopol hat das alles absolut nichts zu tun.
Nice week,
Zardoz
> Die Anzahl der Krankenversicherungen ist nicht das Problem, sondern die> Tatsache, daß keine Konkurrenz zwischen ihnen zugelassen wird. Gäbe es> die, würde sich die Anzahl vermutlich sehr schnell verringern.
Die Anzahl der KVen ist auch nicht das Problem, aber die Kassenärztliche
Vereinigung, als zwischengeschaltete Instanz zwischen Arzt und
Krankenkasse. Es gibt es massives Verteilungsproblem zwischen den
Ärzten. Die Absahner im Gesundheitswesen sind diejenigen, die die
Apparatemedizin vorhalten (vor allem die Röntgenärzte, aber auch die
Kardiologen und andere). Diese verdienen locker 20.000 EUR pro Monat,
während der einfache Hausarzt immer weniger bekommt. Das System
begünstigt auch eine stetig schlechtere räumliche Verteilung der Ärzte.
Die AOK ist inzwischen dazu übergegangen (probeweise) Verträge direkt
mit ihren Ärzten zu schließen und nicht mehr den Punktewahn der
Kassenärztlichen Vereinigung mitzumachen. Zum Thema Gesundheit gibt es
viel zu sagen, viel zu viel für diesen Thread.
Vielleicht sollte sich die SPD mal an ein grundlegendes Problem der
Staatsfinanzen waagen: anstatt Bezieher hoher Einkommen zu schröpfen
sollte man besser Vermögen höher besteuern und somit die wirklich
Reichen mehr zur Finanzierung der Staatsaufgaben heranziehen.
Das Gegenargument ist ja klar: die hauen dann einfach ins Ausland ab...
tatsächlich?
> Vielleicht sollte sich die SPD mal an ein grundlegendes Problem> der Staatsfinanzen waagen: ...
Weniger ausgeben?
> ... anstatt Bezieher hoher Einkommen zu schröpfen sollte man> besser Vermögen höher besteuern und somit die wirklich Reichen> mehr zur Finanzierung der Staatsaufgaben heranziehen.
Ach so, mal wieder die Methode "van Anderen".
Nice week,
Zardoz
> Weniger ausgeben?
das sag mal den Verbrauchern
Preiserhöhungen gegenüber letztem Jahr
Lebensmittel +9 Proz.
Benzin u. Diesel +13 Proz.
Heizöl +56 Proz.
für Hessen lt. statistischem Bundesamt (kam gerade in der Hessenschau)
> Ach so, mal wieder die Methode "van Anderen".
wie man sieht von den Verbrauchern, denn die müssen blechen
den einen juckt es nicht, der andere leidet schwer darunter
Zardoz schrieb/zitierte u.a.:
> dass z.B das Klima auch nicht besser wird und das Öl noch schneller> zur Neige geht, hört sich das völig anders an:
... suchen sie nach Gründen, ihr Reservat zu schützen.
=> wird für "sie" nicht ganz einfach sein ...
"> So ungefähr kann man sich ein Monopol sehr wohl vorstellen.
Mit Monopol hat das alles absolut nichts zu tun."
=> Unser derzeitiges Gesellschaftssystem hat jedenfalls nicht viele
Alternativen, demokratisch frei aussuchbar für den einzelnen schon gar
nicht ...
Wie hiess es früher schon: Geh' doch rüber ???
( War auch bereits damals z.B. für Eingeborene von Biafra ziemlich
schwierig; auch heute werden vergleichbare Volksgruppen, obwohl wir ja
akut vom Aussterben bedroht sein sollen, bei uns nicht ohne weiteres
hereingelassen, selbst wenn sie zum Christentum konvertieren und einen
Eid auf unser kapitalistisches System ableisten, oder ? )
Gruss
mal was zum raten :)
"Wir subventionieren aus Steuermitteln über 500.000 Aufstocker. Dieser
Skandal muss beendet werden. Es ist und bleibt eine Unanständigkeit
erster Güte, dass Menschen die den ganzen Tag arbeiten, noch aus
Steuermitteln bezuschusst werden müssen. [..] Das ist schlicht und
ergreifend eine neoliberale Sauerrei."
Welcher bekannte Politiker hat das gesagt?
Wer kommt drauf?
>Preiserhöhungen gegenüber letztem Jahr>Lebensmittel +9 Proz.>Benzin u. Diesel +13 Proz.>Heizöl +56 Proz.
Dann bleibt ja von der Lohnerhöhung noch einiges übrig.
> Och? So gereizt?
Weder ...
> Wer sich für die Zigaretten anderer interessiert, für> den ist das doch eine um Längen spannendere Frage.
... noch.
Nice week,
Zardoz
> Weder ...>> Wer sich für die Zigaretten anderer interessiert, für>> den ist das doch eine um Längen spannendere Frage.> ... noch.
na dann rate doch mal, die Frage steht noch im Raum
"Wir subventionieren aus Steuermitteln über 500.000 Aufstocker. Dieser
Skandal muss beendet werden. Es ist und bleibt eine Unanständigkeit
erster Güte, dass Menschen die den ganzen Tag arbeiten, noch aus
Steuermitteln bezuschusst werden müssen. [..] Das ist schlicht und
ergreifend eine neoliberale Sauerrei."
war hat's gesagt?
(einen Tipp geb ich, die Schweizer hams nich erfunden :))
> Lafontaine wäre zu einfach.
stimmt, der hat außerdem gerade andere Sorgen zusammen mit Gysi ;)
> Das Merkel nimmt Worte wie "Sauerei" zur Zeit nicht in den Mund.
ähem, der Kern der Unionisten fällt selbstverständlich prinzip bedingt
flach
> Westerwelle wäre lustig :-)
wäre mal was anderes, aber nun völlig undenkbar (eher schwört Blüm
nachträglich der gesetzlichen Rente ab)
> => kein Ahnung.
dann löse ich's auf
Die Antwort lautet: Jürgen Tritin
Ort und "Tatzeit": heute bei Hart aber Fair (ziemlich gegen Ende der
Sendung; im Clinch mit Frau Hadertauer/CSU (oder wie die sich schreibt))
und Dirk Niebel
wollte ich nur mal anmerken für all die Freunde einer
Jamaika-Konstallation
das könnte lustig werden (hier in Hessen buhlt schließlich Koch um die
Grünen; ist zwar nicht Tritin, aber dafür Al-Wazir :))
> Bin enttäuscht, etwas unspektakulär :-)
nur im alten Rot-Grünen Lagerdenken, aber nicht in anbetracht der
Öffnung der CDU gegenüber den Grünen
> Aber er hat recht.
Bist wohl auf dem Pfad der Selbsterkenntnis gekommen, was? :) Du weißt
hoffentlich auch was Tritin's Forderung heißt?
> Bist wohl auf dem Pfad der Selbsterkenntnis gekommen, was? :)
Bin wohl ein anderer Gat (Gast) :-) (tut mir leid)
> Du weißt hoffentlich auch was Tritin's Forderung heißt?
Ja, Mindestlohn.
> Ja, Mindestlohn.
eben!
Das gibt doch ein lustiges Koalitionsklima, wenn schwarz-grün sich
findet und der Wirtschaftsflügel der Union sich den Koalitionspartner
vorknöpft :)
> Das gibt doch ein lustiges Koalitionsklima, wenn schwarz-grün sich> findet und der Wirtschaftsflügel der Union sich den Koalitionspartner> vorknöpft :)
Die Grünen sind in unserer normalen Politik angekommen.
Leider.
> Womit?
Vermutlich mit dem was Tritin sagte
"Wir subventionieren aus Steuermitteln über 500.000 Aufstocker. Dieser
Skandal muss beendet werden. Es ist und bleibt eine Unanständigkeit
erster Güte, dass Menschen die den ganzen Tag arbeiten, noch aus
Steuermitteln bezuschusst werden müssen. [..] Das ist schlicht und
ergreifend eine neoliberale Sauerrei."
> Vermutlich mit dem was Tritin sagte>> "Wir subventionieren aus Steuermitteln über 500.000 Aufstocker.> Dieser Skandal muss beendet werden. Es ist und bleibt eine> Unanständigkeit erster Güte, dass Menschen die den ganzen Tag> arbeiten, noch aus Steuermitteln bezuschusst werden müssen.> [..] Das ist schlicht und ergreifend eine neoliberale Sauerrei."
Und wozu sagt er das den Bürgern? Schließlich sitzt er sich auf unsere
Kosten im Bundestag den Hintern breit - soll er etwas dagegen
unternehmen und das Gesetz abschaffen.
Oder geht es ihm vielleicht doch um ganz was anderes? Immerhin hatte er
keine Probleme damit, einer Menge kleiner Elektroniker mit seinem
vermurksten Elektroschrottgesetze die Existenzgrundlage zu entziehen.
Nice week,
Zardoz
> Und wozu sagt er das den Bürgern? Schließlich sitzt er sich auf unsere> Kosten im Bundestag den Hintern breit - soll er etwas dagegen> unternehmen und das Gesetz abschaffen.
Schon vergessen, es regiert die große Koa. Davon hätte eine Hälfte gerne
einen Mindestlohn aber die andere Hälfte verweigert sich beharrlich.
> Oder geht es ihm vielleicht doch um ganz was anderes?
In dieser Frage sicher nicht.
> Immerhin hatte er> keine Probleme damit, einer Menge kleiner Elektroniker mit seinem> vermurksten Elektroschrottgesetze die Existenzgrundlage zu entziehen.
Anderes Problem, andere Baustelle. :)
> Schon vergessen, es regiert die große Koa. Davon hätte eine Hälfte gerne> einen Mindestlohn aber die andere Hälfte verweigert sich beharrlich.
Und ich hätte gern, daß die alle maximal einen Mindestlohn erhalten. Da
werden wir wohl beide nicht bekommen, was wir wollen ...
> In dieser Frage sicher nicht.
Hallo Jürgen, wußte garnicht, daß Du Hesse bist ...
Nice week,
Zardoz