Bei mir SPAM-Ordner gefunden. Hat jemand Erfahrung damit?
Wieviele falsche Akademiker mag es wohl geben?
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Ist doch gut, so kann man den Fachkräftemangel hierzulande ganz schnell
beheben; die Diploma-Industrie will schließlich auch was verdienen und
die hiesigen Ings. sollen mal schön arbeitslos bleiben.
- so ein Auslandsdiplom macht schon was her und am Ende merkt es keiner
:-)
Neulich kam bei Akte08 ne bekannte Fälscherstraße in nem rlaubsort in
Thailand. Wo genau weiß ich jetzt nicht mehr. Auf jedenfall gibts da
jedes Diplom was man sich vorstellen kann, Chemie, Physik...,
Studentenausweiße und sogar nen Pilotenausweiß der Lufthansa kann man
sich da besorgen. Und die Dinger sind anscheinend auch noch sehr
professionell gemacht.
>Wieviele falsche Akademiker mag es wohl geben?
Man darf auch nicht die vielen tausend zum Dipl.-Ing. (FH)
nachdiplomierten Fachschulingenieure vergessen dazuzuzählen. Sind auch
Mogelpackungen. Innen Fachschule, auf der Visitenkarte FH! Also immer
erst in den Lebenslauf schauen.
dir haben sie die Anerkennung wohl verweigert??
Was ich sagen will - diese Aktion werte ich auch durchaus kritisch, aber
alle Dipl.-Ing(FH) mit diesem Berufsweg kann man auch nicht über einen
Kamm scheren!
>Nein, ich habe ein Abi gemacht, danach 4 Jahre mit einem Praxissemester eine >FH
besucht.
Nach Klasse 10 sind das 7 Jahre, die von meiner Rente abgegeangen sind
und in denen ich auch von einem Hungerlohn leben mußte (BafÖG). Schulden
habe ich dadurch auch.
Da kommt mir - und vielen der Professoren - schon mal die Galle hoch,
wenn dann ein Fachschuling. mit Niveau Klasse 10 in 3 Jahren auf
Fachschulniveau eine Fortbildung gemacht hat und sich danach den Titel
kaufen konnte -> Beschiß. Vielfach vom Betrieb delegiert mit weiteren
Bezügen.
Diese Leute ruinieren den Ruf der FH's, die sie nie zu Gesicht bekommen
haben. Besonders toll dann, wenn sie ihre Lebensläufe "anpasseen", von
dreijährigen Diplomstudiengängen berichten, beim Professor xy waren
(real waren es Fachschulstudienräte, die häufig nicht mal selbst einen
akad. Grad hatten) und dann angeblich Diplomarbeiten schreiben mußten
(real: wurden Abschlußarbeiten angefertigt Durchnschnitt 27 Seiten,
meist mehrere Personen zusammen und ohne Verteidigung, ein
Diplomverfahren gab es auch nicht).
Neuester Clou: Eine Annonce mit dem Inhalt "Oberlehrer im
Hochschulwesen!!!! " So wird schnell per Fresse aus der Fachschule eine
Hochschule gemacht. Dann heißt es auch schnell mal "Hochschule
Ingenieurschule (FH)". Alles gelogen. Trittbrettfahrer, die nicht mal
ein Abi oder eine FHR haben, geschweige denn eine FH besucht haben.
>Die BA-Ings nicht zu vergessen, die ja auch nur halbe Ings sind.
Mit denen habe ich kein Problem:
1. Weil sie auch die Voraussetzung (Abi) und sicherlich auch die
Leistungsfähigkeit für ein FH-Studium haben
2. Weil sie anhand ihrer Abschlußbezeichnung (Dipl.-Ing. (BA)) eindeutig
erkennbar sind
irgendwie scheinst du ganz schön Frust zu haben....
Die einzige Chance für dich besteht darin, durch fachliche Kompetenz den
Unterschied zwischen "denen" und dir deutlich zu machen.
Ich finde auch die Abschaffung des Dipl.-Ing. (ob mit oder ohne FH) als
extremen Unsinn zumal der BA zB. in USA nicht mehr als ein besserer
Facharbeiter ist.
Außerdem vergibt jetzt jede FH den Master, obwohl die Ausrichtung sich
ja deutlich von der Uni unterscheiden sollte (kein Forschungsauftrag).
Dieses spiegelt sich nun nicht mehr in den Abschlüssen der Absolventen
wieder (früher Dipl.-Ing und Dipl.-Ing.(FH) - jetzt: alles Master)
also Kuno, es wird nicht besser, und irgendwann sind die älteren
"Ing.(FH)" noch die qualifizierteren im Gegensatz zu den FH-Absolventen
(die mit dem BA protzen).
>Die einzige Chance für dich besteht darin, durch fachliche Kompetenz den>Unterschied zwischen "denen" und dir deutlich zu machen.
Ist mir bis jetzt nicht sonderlich schwer gefallen, so groß sind die
Qualifikationsunterschiede.
>Außerdem vergibt jetzt jede FH den Master, obwohl die Ausrichtung sich
ja deutlich von der Uni unterscheiden sollte (kein Forschungsauftrag).
Falsch, im HRG steht seit 1991 auch ein (anwendungsbezogener)
Forschungsauftrag der FH's. Sonst hätten die auch nicht die Berechtigung
zur Vergebung des Masters bekommen. Auch im Ausland gibt es verschieden
ausgerichtete Masterprogramme.
>und irgendwann sind die älteren "Ing.(FH)" noch die qualifizierteren im >Gegensatz zu den FH-Absolventen (die mit dem BA protzen).
Auch falsch. Bei den Bachelor laufen die 3 Jahre auf Hochschulniveau mit
Vorbildung Klasse 12/13. Die Fachschulings. haben die 3 Jahre erst mal
nutzen müssen, um ein Teilabiniveau zu erlangen. Auch die
Wissensvermittlung bewegte sich nicht auf Hochschulniveau. Außerdem ist
bei einem Bachelor auch das drin, was drauf steht. Bei den
Fachschulings. nicht! Ich hätte also auch nichts gegen einen
Fachschuling., wenn er seine Bezeichnung bei Ing. bzw. Ing. grad.
gelassen hätte und nicht in fremden Revieren gewildert hätte. Oder was
würde ein Uni-Diplomer/Master sagen, wenn ich mit staatl. Legitimierung
einfach seinen Abschluß tagen darf, ohne je ein Masterprogramm oder eine
Uni (Diplom) besucht habe.
>Falsch, im HRG steht seit 1991 auch ein (anwendungsbezogener)>Forschungsauftrag der FH's
eben - Dipl.Ing. FH - aber (leider) auch Master
Ich will nichts gegen gegen die Bachelor Ausbildung sagen (aus meiner
sicht aber nichts halbes und nichts ganzes) aber meinst du nicht, das
ein berufserfahrener, intelligenter, sich ständig weiterbildender Ing.
innerhalb recht kurzer Zeit mindestens das gleiche Level hat?
Ich kenne da welche, die stecken mich (auf ihrem Gebiet) locker in die
Tasche - ist auch normal.
Ich habe keine Ahnung, ob bzw. wie lange du mit dem Studium fertig bist,
aber ca. 90% des Wissens kannst du wieder vergessen, die restlichen 10%
sind viel zu oberflächlich, um damit bestehen zu können - d.h. weiter
lernen lernen lernen.
Bin schon seit 1999 fetig. Sicherlich können meine Freunde auf einem
speziellen Teilgebiet ein Wissensstand erreicht haben, der über dem
eines richtigen FH-Absolventen liegt. Das berechtigt m. E. allerdins
nicht, dieselbe Abschlußbezeichnung zu verleihen. Schließlich bekomme
ich auch keine Approbation, weil ich mich auf einem Teilgebiet der
Medizin so belesen habe, daß ich meinen Hausarzt in jenem Teilgebiet in
die Tasche stecken könnte. Das Entscheidende ist doch das Bestehen von
Prüfungen, alles andere sind "weiche" Faktoren. Sonst könnte man jedem
sehr belesenen Hobbyelektroniker ja auch ein Diplom geben. Das ist auch
der Grund für den einizigen Trost an der ganzen Nachdiplomiererei: Es
sind keine akad. Grade wie bei den echten FH-Diplomen. Das dürfen sie
juristusch nicht sein, weil ein akad. Grad nur nach einer real
abgelegten Prüfung an einer Hochschule lt. Prüfungsordnung vergeben
werden darf und nicht als Kulanzleistung der Länder. :-) Nur das wissen
diese Leute in den seltensten Fällen und nennen sich selber Akademiker,
obwohl sie es nicht sind.
>Außerdem vergibt jetzt jede FH den Master, obwohl die Ausrichtung sich>ja deutlich von der Uni unterscheiden sollte (kein Forschungsauftrag).>>Dieses spiegelt sich nun nicht mehr in den Abschlüssen der Absolventen>wieder (früher Dipl.-Ing und Dipl.-Ing.(FH) - jetzt: alles Master)
Ist es nicht so, daß FHs Bachelor/Master of Engineering (B.Eng./M.Eng.)
als Abschluß vergeben und Unis Bachelor/Master of Science (B.Sc./M.Sc.)?
Nein, nicht zwingend. Beide Hochschularten können diese Abschlüsse
vergeben. Der eng. ist vermehrt anwendungsorientiert, der sc. vermehrt
forschungsorientiert.