Galvanische Trennung bei Kondensatornetzteilen

OP #882321
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Moin,

ich habe mir mal gedanken über ein Kondensatornetzteil gemacht. 
Allerdings ist bei den "einfachsten" Kondensatornetzteilen keine 
galvanische Trennung vorhanden. Da kam bei mir die Frage auf, wie man 
diese auf einfachem Wege erreicht. Bisher fiel mir nur ein Übertrager 
ein.

So wie es mir scheint, gibt es keine anderen Möglichkeiten.
Nun folgt die Frage, wo man passende her bekommt und wie ich diese 
dimensioniere.

Ich hoffe, dass ihr mir da helfen könnt...
Gast
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>Bisher fiel mir nur ein Übertrager ein.
Tja, und dann sind wir wieder weg vom Kondensatornetzteil und beim 
Trafo.
Und die gibt es in verschiedensten Ausführungen bei den bekannten Namen 
zu kaufen.
Gast
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>NV-Übertrager dann kleiner/leichter sein könnten
Dann musst du mit einem Schaltnetzteil die Frequenz deutlich erhöhen, 
dann werden die Übertrager kleiner.
Das, was man üblicherweise von Kondensatornetzteilen erwartet (max. 
einige 10mA), ist mit einem 50Hz-Trafo der kleinsten Größe leicht 
erreichbar und soooo groß sind die dann auch nicht.
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Kann ein Kondensatornetzteil nicht dadurch eine galvanische Trennung 
bewirken, daß in beide Netzadern ein Kondensator eingebaut wird und 
statt einem kondensatorüberbrückenden Widerstand 1 M parallell zum Netz 
geschaltet wird, als Entladewiderstand?
Gast
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>den Kondensator als kapazitiven
>Vorwiderstand für den Trafo zu nutzen
Was wäre da der Vorteil? Er wollte den Trafo sparen und so hätte er dann 
den Trafo und den großen, spannungsfesten Kondensator. Und einen 
kleineren Trafo, wie der OT sich das vorstellte, geht nicht, denn der C 
macht ja nicht aus 50Hz 50kHz.


Uhu Uhuhu (uhu) wrote:
>Kann ein Kondensatornetzteil nicht dadurch eine galvanische Trennung
>bewirken, daß in beide Netzadern ein Kondensator eingebaut wird und
>statt einem kondensatorüberbrückenden Widerstand 1 M parallell zum Netz
>geschaltet wird, als Entladewiderstand?

Du musst dazu zwei doppelt so große C's (bei geg. Nennstrom) verwenden. 
Die beiden liegen in Serie, und die Mittenanzapfung zwischen den beiden 
liegt dann auf halber Netzspannung. Und das ist genau der 
Schaltungspunkt, den man dann nutzt und berühren würde. Schön auf 115V 
liegend. Nein, ist nicht gut!

Einziger Punkt, wo ich mir ein C-Netzteil in nicht vollisolierter 
Umgebung vorstellen kann, ist eine Festinstallation, also z.B. im 
Verteilerkasten auf einer Hutschiene. Wenn eindeutig festliegt, dass der 
N an die berührbare Masse angeschlossen ist. Aber ob das VDE-gerecht 
ist? Einem FI würde das schon nicht mehr gefallen.
Gast
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> Würde diese Schaltung einer galvanischen Trennung entsprechen?

Ja, aber keiner zulässigen.

Da der Strom durch die Kondensatoren (zumindest den an Phase) ja der 
Betriebsstrom der Schaltung ist, wird er grösser sein als der erlaubte 
Ableitstrom, wenn man sekundär irgendwo anfasst.


Ey Leute, der Trafo wurde erfunden, der isoliert und geht auch nicht 
kaputt wenn ein Rundsteerimpuls kommt oder andere Störungen auf dem Netz 
liegen. Und er ist billiger als 2 dicke Kondensatoren (doppelte 
Kapazitaet als sonst, ist ja Reihenschaltung, trotzdem 2.5kV 
Isolationsvermögen).

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