Dateikennung: die ersten Bytes

Gast #883175
Lesenswert?

Tunixer wrote:
> Es gab file schon, da har Linus noch in die Hosen gek*ckt.

Hauptsache, das Ding gibt es. Jedenfalls ist das der 
Standardmechanismus unter Unix (Linux), um den Dateityp festzustellen. 
Das ist auch ganz praktisch so, man kann so Dateien nicht hinter anderen 
Dateierweiterungen verstecken, weil die effektiv egal sind. Lediglich 
die neueren Entwicklungen wie Konqueror und so weiter achten auf diese 
Erweiterungen.

Die Magic-Datei von Unix (Linux) wertet aber nicht nur die ersten paar 
Bytes aus, sondern hält auch Ausschau nach anderen Mustern innerhalb der 
Datei.
#884445
Lesenswert?

Sven Pauli wrote:
> Lediglich
> die neueren Entwicklungen wie Konqueror und so weiter achten auf diese
> Erweiterungen.

Konqueror machts wie file, wenn die Dateien lokal vorhanden sind 
(Einfach mal eine MP3-Datei in .doc umbennennen, das Icon bleibt 
gleich...)
Bei Netzwerk-Verbindungen nimmt er den Content-Type, den der Server 
mitschickt (bei http), und nur dann die Extension, wenn nix anderes 
verfügbar ist (z.B. FTP).

Das Uralt-"ls" nimmt für die farbige Dateimarkierung allerdings wirklich 
nur die Extension, konfiguriert in "/etc/DIR_COLORS"...

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren